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Bericht vom 28.06.2018:
„Frau Luna im Leinebergland“
Mehle - Flotte Stimmungslieder, getextet und vertont von Paul Lincke, einem Meister der Operettenmusik des 19. Jahrhunderts erfüllten die großen Räume der ehemaligen und neu gestalteten Kuchenfabrik in Mehle am Wochenende, das mit den Künstlern der Operamobile und Laien-Interpreten aus Mehle in allen Altersstufen schon an seinem ersten Auftritt zu einer Erfolgsgeschichte der neuen „Tonhalle“ geworden ist, an deren Entstehung Albert Fischer maßgeblichen Anteil hat.
Das jedenfalls attestierte das 200 köpfige Publikum aus Mehle und Umgebung durch frenetischen Beifall bei sämtlichen Auftritten an diesem ersten Abend.
Die Begeisterungen schwappte über u.a. von den Kindern im Alter von 5-14 Jahren, die in angemessener Nachtkleidung die Fahrt zum Mond demonstrierten. Die Kids beteiligten sich am gemeinsamen Gesang und trugen Engelsflügel auf dem Rücken. Dazu spielten sie die Erfolgslieder der Operette auf der Flöte unter der Regie von Claudia Heering.
Die Seniorengruppe „La Musica“, die seit 6 Jahren mit zum „Musikensembles Operamobile“ zählt und eine 10köpfige Gruppe des Gemischten Chores Mehle stimmten mit in den großen Chor ein.
Begleitet wurde die Musik durch Yoon-Je-Kim auf dem Klavier und durch Geigenspiel. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle und die Mühlenfeld-Musikanten verstärkten noch die Begleitung unter der Führung von Dirigent Albert Fischer, wobei selbstverständlich auch das Mehler Lied zum Tragen kam, unter Beteiligung der Zuhörer mit Gesang.
Dann begann das eigentliche Konzert mit den vielen schönen sehr bekannten Liedern der bekannten Operette, wo immer wieder das Publikum mit einstimmte. Der Musikzug begann mit „Der Steiger kommt“, dann folgte das „Trompeten-Solo“, und dann ging es in die Welt der Operette mit „Das ist die Berliner Luft Luft, Luft...“ was dann in das macht uns‘re Mehler Luft, Luft, Luft umgetextet wurde. „Schlösser, die im Monde liegen..“;. „Glühwürmchen, Glühwürmchen schimmre…“, „Oh Theophil“…, „Laß den Kopf nicht hängen...“
Das Musiktheater Operamobile hatte den Hauptanteil am Schauspiel und der Sangeskunst und riss immer wieder alle anderen Interpreten mit. Die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Mond aber war es, die über der ganzen köstlichen Geschichte schwebte. Und als Fritz Steppke/Prinz Sternschnuppe( Tadeusz Galucuk) von seinem Traum vom Mond aufwachte und die Zuschauer fragte: „ wo bin ich denn??“ bekam er vom Publikum die Antwort: „auf dem Mond“. Das war ein glücklicher Moment für ihn, der nun am Ende seiner Sehnsucht angekommen zu sein schien. Die elegante Frau Luna, die majestätisch die Treppe der Tonhalle herunterschwebte, wurde von Bettina Delius in Szene gesetzt, die für die ganze Thematik verantwortlich war und es verstand, das Operettenstück auf die „Tonhalle in Mehle„ umzuschreiben.
Alexander Senger, der Intendant des Operamobile-Ensembles spielte die Rolle des Operettenmeisters Paul Lincke. Peter als Theophil wurde von Christoph Biermann verkörpert und eine reizende Rolle tanzende Rolle spielte Kathelijne Wagner mit der Rolle von Luise/Stella. Eine lustige Rolle fiel Yichi Xu zu, die Frieda Pusebach verkörperte.
Besonders erwähnenswert sind die Musiker des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr „MeKiMus“Emily und Hannah Kaiser, Mara Hunze, Joy und Carla Fiedler, Lina und Ella Bürger, Alea Staats, Carlotta Braunert, Lea und Lara Brennecke, Lukas David, Niklas Breyer, Julia, Jan & Nils Menzel, Annika Strumpen, Frida Weigelt, Viktoria Conrad, Malin Garve, Amelie Köhne, Blanca & Max Pickulicki, Marit Iffländer.
Leitung Claudia Marahrens, Imke Klinger Katrin Schwenke und Tina Weigelt.
Es machte richtig Freude, zuzusehen, wie die Kinder vor Begeisterung strahlten und ihre Arme in die Höhe streckten.
Viele Höhe und Tiefen gab es bei dieser schönen Mitmach-Operette auch mit Tanz und gemeinsamen Walking, dass im Publikum Begeisterung weckte.
Der Schluss Applaus riss nicht ab, so dass es viele Wiederholungen der „Vorhänge“ gab für die fröhliche Darbietung. Vor der Halle gab es einen Grillstand und eine Getränkebar, wo man noch lange im Gespräch zusammenblieb.

„Mehler Tonhalle“ hat ihre erste Klangprobe als Konzerthalle mit Bravour bestanden.

Mehle. Veranstalter war die Dorfgemeinschaft Mehle in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Operamobile. Dank galt an diesem Abend Albert Fischer, dem Hausherrn der ehemaligen Kuchenfabrik, sowie seinem Musikzug, der für musikalische Unterstützung sorgte. Lob erhielt der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann vom Bürgermeister. Und ganz spezielle Lobeshymnen waren ein Dank an den grandiosen großen „Mehler Chor“ aus 100 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen für „Frau Luna durch das Leinebergland“.
Nicolaus Strube, ein ehemaliger Mehler, der seit vielen Jahren in Hildesheim lebt, sich das aber sich nicht entgehen lassen wollte, einem solchen Ereignis beizuwohnen, zeigte sich total begeistert, „dass ein kleiner Ort wie Mehle so etwas wie diese „Klamotte“ auf die Beine stellt“. „Nicht zu verkennen ist die Tatsache, dass hier ein ganzes Dorf begeistert worden ist für eine Operette. Es war auch eine großartige Leistung Paul Linckes Operette als Musical darzubieten, wofür die ganze Bühne genutzt wurde. Hier konnte man schon bei den Jüngsten feststellen, dass sie eine Begeisterung fürs Theater entwickelt haben. Nicht zu verkennen ist es auch, dass sich hier schon langsam eine Begabung entwickelt“.
Schon im Vorspann nach einem einstündigen Konzert des Mehler Musikzuges mit vielen bekannten Liedern unter der Leitung des Dirigenten und Hausherrn der „Tonhalle“ Albert Fischer ergriff Bürgermeister Rolf Pfeiffer das Wort und lobte den Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann in den höchsten Tönen dafür, dass er die Dorfgemeinschaft so gut zusammenhält und an diesem Abend auch für den großen Auftritt von 100 Mehler Sängern auf der Bühne gesorgt hat.
Dabei gratulierte er Wolfgang Thiesemann für 25 Jahre Zusammenhalt der Ortsgemeinschaft mit immer neuen Ideen und überreichte ihm zum Dank ein Wein-Präsent. „Er hat sich immer wieder für die Mehler Bevölkerung (1200 Einwohner) eingesetzt“, lobt Pfeiffer.
Pfeiffer ließ nicht unerwähnt, dass die Entstehung der inzwischen „eingeweihten Tonhalle“ mit ihrer Riesenbühne auf ein Gespräch von Rolf Pfeiffer und Alexander Senger, dem Vorsitzenden des Musiktheaters „Operamobile“ zurückzuführen ist.
Senger erkundigte sich beim Bürgermeister, ob Pfeiffer ihm weiterhelfen könne. Er suchte einen abgeschlossenen Lagerraum als Möglichkeit, die Theaterutensilien und Requisiten für seine Vorstellungen unterzubringen. Über kurz oder lang gab es dann ein Gespräch zwischen Pfeiffer und Albert Fischer. Fischer zeigte sich sofort bereit, darüber zu sprechen. So entwickelte sich bei Herrn Senger die Idee, eventuell das Dorf mit einzubeziehen mit einer musikalischen Vorstellung in 2018 in Mehle. Schnell wurde auch der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann mit eingebunden, so dass auch von dort aus die Vereine mit angesprochen werden konnten. Albert Fischer war fasziniert von der Idee, die alte Kuchenfabrik „zum Klingen zu bringen“ und hat dafür gleich den Musikzug mit motiviert. Er konnte so die herrlichen Operettenmelodien von Paul Lincke aus der Operette mit Blasmusik unterstützen. Claudia Marahrens, die die Gruppe „Mekimus“ mit drei weiteren Bläserinnen gegründet hat und 20 Kinder an der Flöte und an Blasinstrumenten ausbildet, war sofort begeistert und stieg mit in das Boot des Mitmach-Operetten-Abends ein. Die Kinder beteiligten sich nicht nur am Gesang sondern auch durch Flötenspiel.

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