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Bericht vom 23.09.2018:
Garten Eden zu bester Frühstückszeit
Mehle - Zum vierteljährlichen Frauenfrühstück hatten Renate Marahrens und Anja Thiesemann das Ehepaar Maeder aus Coppengrave ins evangelische Gemeindehaus eingeladen, während 33 Damen zum gemeinsamen Frühstück kamen und mit vielen Köstlichkeiten zum Frühstücks-Buffet beitrugen. Anka Thiesemann begrüßte die Damen, die im Gemeindehaus Platz genommen hatten. Der Klerus war an diesem Morgen gut vertreten mit Pastor Dr. Marvin Döbler, Superintendent Christian Castel sowie der Vikarin Elisabeth Hühne aus Northeim, die bis 2020 in Elze Erfahrungen sammelt, ehe sie zur Pastorin geweiht werden kann. Thiesemann ging auf das Thema des Morgens ein, dem „Duft von Eden“. Das ist ein orientalischer blumiger Duft, der faszinierend wirkt. Auch Christian Castel richtet seine Worte an die Damen und erläuterte, dass seine nächsten Tage für die Kirchen-Visitation in Mehle vorgesehen sind. Es wird geprüft, wie sich die Gemeinde fühlt, denn es hat sich vieles verändert. Jedoch sollte die Tonlage nicht so schrill sein, dass Fehler gnadenlos abgehandelt werden. Es stellt sich die Frage, wie wollen wir mit den Veränderungen umgehen? Wie wollen wir alles mitgestalten. Die Kirche ist ein Teil unserer Welt, während die Baby-Boomer-Zeit abgelaufen ist, herrscht in der Industrie der Fachkräftemangel vor. Früher gab es noch 1.800 Theologie-Studenten, heute sind es nur noch ca. 300. Es kann also nicht jeder Posten 1:1 wieder besetzt werden. Wie seid Ihr aufgestellt? und was ist an Aktivitäten vorhanden? - soll u.a. analysiert werden. Am kommenden Sonntag schließt die Visitation ab.
Das Ehepaar Maeder ist bekannt für seine „Tonbildserien über Glaube und Natur“. Sie zeigen dabei Landschaften-Blumen-Tiere mit Bildern aus unserer Umwelt, verbunden mit Musik. Dazu werden passende besinnliche Texte eingeblendet. Diese regen nicht nur zum Nachdenken, Danken und Freuen an, sondern auch zu einem Gottvertrauen.
Einige Impulse aus dem Vortrag: Das „Paradies“ aber ist ein Sehnsuchtsort und so hat die Natur immer noch bis heute wunderbare Spuren vom Garten Eden. Gott allein pflanzt in den Menschen Frieden und herrliche Zukunftserwartungen, wenn die Menschen von ganzem Herzen danach suchen. Das Paradies gilt für sämtliche Religionen. (Nirwana, Wallhalla und Jenseitsträume) Der Garten Eden war Ort der Seligkeit „vor dem Sündenfall“.(Frieden, Harmonie und Wonne mir großer Fruchtbarkeit und vielen Gewächsen und Tieren) In der Urzeit des Neuen Testaments war das Paradies die himmlische Stadt Jerusalem. Böses hatte dort keinen Zutritt. Der Mensch ist ein Heimweh-Tourist , ein Gartenbesitzer mit Phantasie. Ein ganzer Wirtschaftskreis lebt von der Sehnsucht des Menschen, von Früchten aus denen köstliche Marmelade gezaubert wird. Es gibt bestimmte Orte, die an das Paradies erinnern. So erinnern wir uns an die Kindheit, wie da das Gras geduftet hat, was wir eingeatmet haben, wenn wir mit bloßen Füßen darüber gegangen sind. Die Spinnen-Netze der Spinnen sind ein fabelhaftes Konstrukt; im Morgentau werden sie zu filigranen Kunstwerken. Durch Unachtsamkeit reißt eine Spinne den Halt nach oben ab und auch das passiert den Menschen häufig, dass Sie nicht begreifen, dass sie den Halt nach „Oben“ brauchen.

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