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Bericht vom 17.10.2018:
Erntedankfest der Gronauer Landfrauen
Region - Mit einer schönen Andacht, gestaltet von Diakon Lars Schöler zum Erntedank mit vielen schönen Liedern, die Renata Dreher auf der Orgel begleitete, begann das alljährliche Erntedankfest für 69 Gronauer Landfrauen,in der Bantelner St. Georgs-Kirche. Die Kirchengemeinde Banteln hatte für einen schönen Erntedankschmuck vor der Altar gesorgt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Madeleine Drescher wurde das besondere Erntedanklied gesungen:„Wir pflügen und wir streuen, den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand, der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft wenn wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf Schöler erläuterte den Werdegang eines Regenbogens, der einen Biblischer Grund hat. Er trat das erste Mal in Erscheinung nach der Sintflut, wo die Herzen nach dem Bösen trachteten Damals hat Gott gesprochen.
„Solange die Erde steht soll nicht aufhören Wetter und Sonne Ihr sollt meinen Bogen am Himmel sehen“ Seit Jahren erleben wir die Besonderheiten des Wassers als Jahrhunderthochwasser und Trockenheit als Jahrhundertsommer in diesem Jahr. Hochwasser verunsichern die Menschen. Schlammlawinen spülen Hab und Gut weg.
Verwüstungsschaden entstehen verbunden mit vielen Sorgen. Deutschland hat unter der Trockenheit gelitten in diesem Sommer. Heute sind wir durch die Medien immer informiert, was auf der Welt passiert. Der amerikanische Präsident Trump leugnet konstant den Klimawandel. Wir haben seit 1781 also 237 Jahre lang schon eine Wetteraufzeichnung. Die Wetterkapriolen sind inzwischen beängstigend, nehmen zu, dass man anfängt sich Sorgen zu machen. Wetter. Ernten, Leben auf dieser einen Erde, die Sorge um unsere Kinder und GroßKinder. Wir danken Gott für diese Ernte , Wir leben in Deutschland in einer der reichsten Gesellschaft
Flüchtlinge aufnehmen ist eine Pflicht für Christen, uns geht es dadurch nicht schlechter das können wir uns leisten auf der Erde. Wir zählen zu den 5 reichsten Ländern dieser Welt. Es gibt natürlich Menschen, die die Schlupflöcher nutzen, um für sie Kapitel daraus zu schlagen und dadurch mehr haben als sie brauchen.
Gott hat auf ein ausgeglichenes System auf dem Land gesorgt lassen mit einem guten Klima. Er sorgt für uns. Der junge Landwirt Wilke Hunze trat dann an das Rednerpult, um den Bäuerinnen zu erläutern wie die diesjährige Ernte aussiah. Er sagt also gleich zu Anfang seiner Rede: „Dieser Beruf in der Landwirtschaft Ist meine Traumjob“ Er hatte nach einer Lehre noch Argrarwissenschaft studiert und ist heute auf dem elterlichen Hof in Banteln tätig. Ich bin durch diesen Beruf sehr naturverbunden und das will ich auch nicht missen.Ich bin hier immer mit der Natur verbunden Ja, wir haben das ganze Jahr daraufhin gearbeitet einen Erfolg wie in den Vorjahren zu erzielen, das haben wir natürlich nicht erreicht. Er fing mit 2017 an. Das reife Getreide stand. Dann kamen der Mais und die Zuckerrüben auf dem Feld und die Mähdrescher versanken im Schlamm. Die Backeigenschaft des Getreides hat gelitten. Dabei hatten wir einen Rekord von dreckigen Straßen. Im Herbst 2017 dachten wir, irgendwann wird es aufhören zu regnen. Dann kam der Frühling 2018 mit der Zuckerrohr- mit der Mais Aussaat. Es kam Supersonne Trockenheit mit Sonnenschein. Man dachte: “Es könnte ja mal wieder regnen“. Sonnenbaden war sehr schön und Freibad-Besuche auch für uns eine Katastrophe. Angang August kommt die Getreide-Ernte. Jetzt kamen schon die gestiegenen Preise für Brötchen 1-2 Cent. Dann kam im August die Maisernte. Der Mais war sonst mannshoch, das war dieses Mal nicht, der blieb ganz klein und mickerig.. Die Rüben sahen aus wie Möhren. Die Rüben hatten bis zu 1 Meter tiefe Wurzeln bei gutem Boden. Die Rüben waren allerdings so süß wie noch nie, der Zuckeranteil war sehr hoch.
Wir sind noch einmal „mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Hunze. Das Stroh haben wir nach Norden verkauft- Dann haben wir wieder Weizen eingesät und hoffen, dass es bis zum nächsten Sommer besser sein wird. Denn wir müssen ja in Vorleistung treten mit den Kosten. Wir können dringend Regen gebrauchen für Gerste und Weizen.
Dann ging es in Fahrgemeinschaften zum Landgasthaus Knoche in Eime. Dort wurden die Damen bereits erwartet an einem exclusivenTorten-büffet vom „Feinsten“. Nun konnten sich die Damen an den Tischen unterhalten bei einem Stück Torte und einer Tasse Kaffee. So schloss sich eine sehr gemütliche Kaffeestunde an im „Sportheim Eime Landgasthaus Knoche“ ehe die Gäste zufrieden nach Hause gingen.

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