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Bericht vom 25.12.2018:
Weihnachtsmarkt in Mehle leidet unter Regen
Mehle - Der interessante mit Buden bestückte Markt auf dem Kirchplatz der St. Urbanus-Kirche hatte alles vorbereitet auf einen gemütlichen Nachmittag und Abend und hinter jeder holzgefertigten Bude befand sich jeweils ein kleines Zelt zum Verweilen. In der Mitte loderte schon das Feuer zum Stockbrotbacken in einer Feuerschale. Für alles rundum hatte die sehr interessierte Dorfgemeinschaft Sorge getragen, wenn auch ein starker Regenguss am Ende alles im Wasser ersticken ließ. Jedoch haben die Aussteller ihre Leckereien rechtzeitig angeboten, sodass viele Angebote zum Schluss ausverkauft waren. Die Kaffeestube im Gemeindehaus hätte mehr Gäste noch bewirten können und die Kinder hatten ihre Bastelsachen, die sie zum Kauf angeboten haben im Keller platziert, wie auch die Schminkstube.
Die Kinder wurden belohnt durch den Auftritt des Weihnachtsmannes. Ein ganz besonderes Lob hat der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann verdient, die jedes Mal für die Organisation sorgt und mit den freiwilligen Helfern aus Mehle regen Kontakt führt. Begonnen wurde der Markt mit einer Andacht, die Pastor Dr. Marvin Döbler hielt. Mit den Worten „der Countdown läuft“ eröffnete er die Andacht und ging dabei auf die Emsigkeit in der Vorweihnachtszeit ein. Die Duftwolke erreicht jeden Menschen und im Radio werden Weihnachtslieder gespielt u.a. „Jingle Bells“. „Alles ist wie immer, denn alles muss so sein wie es immer war: Der Stern, der Baum, schlichte Strohsterne und gelber Wachs. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Auch die Briefe, die an das Mitleid der Menschen rühren, kommen täglich an. In der Bibel finden wir Hinweise auf ein Leben, dass wir erstreben sollen. Dafür müssten wir uns verändern. Wir aber machen so weiter wie immer. Mit Gebeten und dem Vater unser und dem anschließenden Segen schloss Döbler seine nachdenkliche Andacht. Der Gemischte Chor mit seinen 20 Sängerinnen und Sängern unter Michael Beet erfreute mit seinem Gesang die Kirchenbesucher „es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine schöne Zeit“, „Markt und Straßen steh‘n verlassen...“, „Als die Welt verloren..“, Gloria in excelsius Deo“, „Santa Lucia“, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“, „Süßer die Glocken nie klingen“, 1000 Sterne sind ein Dom“. ‚anschließend folgte der Musikzug Mehle unter der Leitung von Albert Fischer mit 20 Bläsern der die beliebten Songs wie „Alle Jahre wieder“, lautstark zum Besten gab, wie auch „Tochter Zion“, „Am Weihnachtsbaume“, Kling Glöckchen klingelingeling“, O, du fröhliche“, „Stille Nacht“ und zum Schluss gemeinsam das Mehler Volkslied. Das Publikum spendete starken Applaus für beide Klangkörper.
Draußen hatte der Trubel längst begonnen und die Meisten hatten sich schon vor der Feuerschale eingefunden, wo fleißig Stockbrot abgebacken wurde. Die Buden hielten ihre Angebot bereit und sorgten, dass der Hunger gestillt wurde mit Bratwurst, Waffeln, gebackenen Kartoffelspiralen. Besondere Spezialität an diesem Abend aber waren die Puffer, die reißenden Absatz fanden, weil sie sehr kross und lecker waren. Verkauft wurden Marmeladengläser, selbstgebackene Kekse und Weihnachtsanhänger aus gelbem Wachs, sowie selbstgefertigte Vogelhäuschen. Ein ganz besonderes Highlight waren die Holzarbeiten der Familie Heering im Eingang der Kirche, die große Beachtung erhielten. Der Überschuss des Festes kommt den örtlichen Vereinen zugute; meist wurden bislang aus diesem Erlös überall Bänke zum Ausruhen gekauft und aufgestellt.

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