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Bericht vom 25.12.2019:
Über 100 Besucher bei Landfrauenweihnacht
Esbeck - Schon 45 Minuten vor Beginn der Weihnachtsfeier im Esbecker Landhaus war der Saal überfüllt, man hatte nicht mit so viel Landfrauen aus Gronau und Umgebung gerechnet und freute sich über ca. 100 Besucher an diesem schönen Nachmittag mit stimmungsvoller Dekoration auf den Kaffeetischen. Die Vorsitzende Madeleine Drescher begrüßte die Frauen und trug eine kleine Geschichte vor. Vier Kerzen am Adventskranz unterhielten sich. Die Erste seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht“ und so verlöschte die Kerze bald. Die zweite Kerze flackerte und sagte “ich heiße Glauben: Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne“. Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze wurde davon auch gelöscht. Die dritte Kerze sagte „ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sehen nur sich selbst und nicht die anderen., die sie lieb haben sollen“.
Nach einem letzten Aufflackern löschte auch dieses Licht aus. Da kam ein Kind ins Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: Aber ihr soll doch brennen und nicht aus sein. Das Kind fing an zu weinen. Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Sie sagt : „Hab keine Angst. Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung“. Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von der Kerze und zündete die anderen drei Lichter wieder an. Mögen wir alle die Hoffnung der vierten Kerze in uns tragen und mit unseren guten Gedanken, den Frieden, den Glauben und die Liebe verbreiten, auf dass es in der Welt hell werde.
Nach einem gemeinsamen Lied ging es in Gruppen zum Torten und Kuchenbüffet. Der Kaffee wurde am Tisch serviert und inzwischen traf auch Heike Baake, die Referentin des Nachmittages, ein. Sie hatte eine Anzahl von Weihnachts-Überraschungen in ihren bunt verzierten Tüten für die Damen mitgebracht, um den Nachmittag unter dem Motto „Geschichten um Weihnachten“ zu gestalten. Dafür las sie dann 10 einfühlsame Geschichten von unterschiedlichen Erlebnissen am Weihnachtstag vor, die zum Nachdenken anregen sollten. Und Jedes Mal verteilte sie zusammen mit den Vorstandsdamen jeweils ein Symbol für die jeweilige Geschichte, die die Zuhörer als Erinnerung in einen kleinen durchsichtigen Beutel stecken konnten.
1. Geschichte:handelte von der „Vaterliebe“. Der Vater Johnny saß für 5 Jahre im Gefängnis und bereute alles. Er war so unglücklich, seinen 7jährigen Sohn Pascal nicht sehen zu können. Er wusste, dass sein Sohn den Vater braucht.
2. Geschichte: Sohn Sebastian (46 Jahre) war gerade in den Wolken unterwegs und wollte über die Schweiz nach New York und nach Tokio. Geld spielte bei ihm keine Rolle, er hatte 3 Häuser und viel Geld. Er hat seine Mutter Jahre lange Jahre nicht mehr besucht. Seine Sekretärin hat alle Briefe geschrieben, auch an die Mutter. Nun schreibt er im Flugzeug den ersten Brief an die Mutter „Das ist schwieriger als an die Geschäftsleute“, sagt er. Er ist gerade auf dem Flug von Amerika nach Europa, es zerreißt ihn. Was soll er schreiben? In der Schweiz besucht er ein neues Geschäft und dann geht es nach Tokio weiter. Er hat keine Zeit und hat in den Jahren auch nie Urlaub gemacht. Privatleben kennt er nicht mehr. Er trinkt ein Glas Wein und sinkt müde in den Sitz des Flugzeugs. Vor seinem Auge sieht er die Mutter im Garten, am Herd und mit dem Fahrrad, sie backt Kekse. Als er damals nach USA aufbrach, weinte seine Mutter. In Zürich angekommen sieht er 5 verpasste Anrufe und E-Mails, er geht ins Hotel und lässt seine Sekretärin überall anrufen. Am 24.12.ist er in Hannover bei der Mutter sein Kopf ist voll mit Arbeit in der Schweiz usw.. 3 Tage sind schon wieder vergangen. Er geht in seine Suite und will den Flug nach Tokio verschieben, um seine 75jährige Mutter zu Hause zu treffen. Sie ist nicht in der Wohnung. Er klingelt bei der Nachbarin. Diese ist überrascht. Seine Mutter ist bei der Bahnhofs-Mission, sagt sie, und hilft dort anderen Leuten in Not. Was weiß er überhaupt über sie? Ein Geruch von Zimt-Tanne-Kerzen steigt in seine Nase an den geschmückten Tischen. Mutter schenkt Tee ein. Designer-First-Class-Welt-. Mutter lächelt ohne Ermahnung oder Verletzung. Hier werden 150 Menschen versorgt und sie stellt ihm ihre Freunde vor. Danach werden Gedichte und Geschichten vorgelesen, da wird es einem warm ums Herz. Beide gehen nach Haus, die Wohnung ist geschmückt, wie jedes Jahr, “wie er noch Zeit hat zu kommen? fragt sie ihn. Fotoalben schauen sie an und sie hoffte immer auf seinen Besuch. Sie weiß nichts mehr…... Er fährt Achterbahn, aus schlechtem Gewissen und Liebe. Dann geht Sebastian wieder in seinen Arbeitsalltag zurück….
3. Geschichte:. „Liebe“ July ist 35 Jahre alt liebt Cello Musik und lebt allein in der Stadt. Sie hat einsame Abende, ihre Eltern leben nicht mehr. Sie hat weihnachtliche Dekoration Christian ist Cellospieler, lieb auch Musik und Theater. Er liebt Weihnachten und seine Auftritte am Burgtheater. Sie laden ein paar Freunde ein und Juliy bekommt ein kleines Weihnachtspäckchen in Goldpapier mit rotem Band. -Sterne rieseln.“ Um 14.00 Uhr bei mir schreibt Christian“, auf keinen Fall hingehen, sagt sie sich. July liegt auf dem Sofa. Das Orchester spielt, um 16.00 klingelt es, vor ihr steht Christian, er hat Glühwein getrunken. Schrecklich , dass sie allein ist. – Er ist mit Gästen zu ihr gekommen. Sollen sie halt kommen. Christian und Partygäste. Freunde von Christian. Sie bringen Kekse, Getränke und Essen mit und einen Weihnachtsbaum. Er findet July süß. Ein paar Flaschen Wein und noch mal soviel Spaß gehabt. Erschöpft schläft sie ein. Es kommt eine Weihnachtspost für July Notenblatt und ein Brief. Du sollst zu meiner Vorstellung kommen. Es ist der Klang von Weihnachten, will sie es hören? Sie sah wieder umwerfend aus. Ihren Blick kann sie nicht von Christian wenden. Sie werden ein Paar, sie bekommt einen Weihnachtskalender. Den Klang von Weihnachten hat sie wieder entdeckt.
4. Geschichte: Liebevolle Gedanken Tom und Lisa sitzen mit Oma Filda auf einer Bank am 24.12.Oma und Enkelkinder wollen die Weihnachtspost nicht mehr erledigen. Sie fangen an zu basteln und kochen Kakao und backen Kekse. Liebevolle Gedanken gehen durch den Wind für liebevolle Menschen. Der Wind trägt die Gedanken an liebevolle Empfänger. Es sind Liebevolle Gedanken mit weißen Herzen, sie tanzen im Wind, der sie weiterträgt.
5. Geschichte: Die Weihnachtskarte, sie ist zweimal vorbeigezogen. Sie liegen in einer großen Schublade, Karten und Glückwünsche für jeden Anlass. Oft fehlt auch schon der Umschlag zur Karte. Hat jemand meinen Umschlag gesehen? Lukas, der 16jährige Junge fliegt in ein anderes Land und will nach Las Vegas. Das ist für die Karte das erste Weihnachtsfest außerhalb der Schublade.
6. Geschichte: Lisa und Mark erfahren eine Erfrischungskur, ihre Hände erfahren eine Neugestaltung und müssen nun selbst alles organisieren für das Fest. Die Eltern sind auf Nordsee-Urlaub und die Deko Artikel sind auf dem Dachboden. Papa stehen vor einem kleinen Problem, das Haus ist chaotisch, besonders Küche und Wohnzimmer, Lisa geht auf den Dachboden. Noch ist kein Baum gekauft und keine Lebensmittel. Beim Tannenbaumkauf erwischen sie den letzten Baum. Oma und Opa stehen verfrüht vor der Tür, weil sie einen ICE früher genommen haben. Als die Eltern um 17.00 Uhr kommen ist alles sauber und aufgeräumt. Es gibt ein 3-Gänge-Menüe, es stört niemanden, Eltern finden, das die Kinder alles richtig gemacht haben, überall sind Geschenkanhänger dran auch ein Fotobuch ist da. Am 24. Dezember ist Mark 24 Jahre und seine Schwester Lisa 22 Jahre. Alle Weihnachtserinnerungen wurden aufgehoben und die Beiden bezeichnen die Eltern als „weltbeste Eltern“. So viele unvergessliche Weihnachten mit Geschenken und Atmosphäre und eigene Rituale. „Wir freuen uns auf das nächste Fest“, sagen die Beiden.
7. Geschichte: Kalila aus Syrien ihr Leben hat sich verändert, sie geht hier in Deutschland in die 3. Klasse. Alle Kinder schreiben einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann, „wenn das Kind artig ist“. Er kommt aber nur zu Christen. Friedrich Kleinschmidt sitzt in der Redaktion bekommt ca.1000 Briefe von Kindern. Auch von Kalila. Er sieht den bunten Umschlag von Kalila. kleine Wünsche und die Freude “dss es sich gibt“. Zu allen Kindern wenn du artig bist. Sie sieht allerdings durch ihre Vergangenheit immer wieder Kriegsbilder im Traum, die sich festgesetzt haben. Sie hat nur einen Wunsche, „dass der Krieg zu Ende geht…“ Kleinschmidt schreibt ihr, dass es auch einen Schutzengel gibt, der auf uns aufpasst. Es gibt doch viele Engel im Himmel. Er steckt den Brief in seine Jacke. Am 24.12- bekommt Kalila einen Brief vom Weihnachtsmann. Als sie ihn öffnet kommt eine kleine Kette mit einem Engel als Änhänger heraus. „ich habe mit dem Engel gesprochen, er wird Dich behüten Der Weihnachtsmann hat viel erreicht, weil es auch ein gutes Kind ist. Sie hat danach die erste Nacht wieder durchgeschlafen. Kalila und Friedrich, jeder macht das Leben schöner. Friedrich hat jetzt eine Privatfreundschaft und ist 76 Jahre alt. Denn alljährlich kommt ein Brief im „Himmelreich“ an. Dann geht eine Brief vom Weihnachtsmann an das Flüchtlingsmädchen.
8. Geschichte: Durch eine Verabredung hat eine junge Frau wieder „Schmetterlinge im Bauch“. Das war der Neubeginn einer Liebe, denn Liebe kann Berge versetzen, das passiert auch mal an „Weihnachten, an einem sehr guten Tag“.
9. Geschichte: Der Engel Bonifatiius soll besondere Weihnachtsstimmung bringen. Er läss Sterne vom Himmel fallen für alle Menschen, damit Weihnachten eine besondere Bedeutung bekommt. Wenn dann noch Engelszauber herunterfällt, der die Erde umhüllt, dann kann es Weihnachten werden. Zum Schluss der Veranstaltung, die einen sehr bedeutsames Bild bei den Zuhörern hinterlassen hat, wurde das Lied „Tragt in die Herzen ein Licht“ gemeinsam gesungen.

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