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Bericht vom 29.12.2019:
Sternsinger spenden Hilfe in den Libanon
Mehle - Die Aktion Dreikönigssingen 2020 ist schon wieder in vollem Gange, auch in Mehle-Sehlde-Esbeck, wo sich 4 Kinder im Alter von 7- 10 Jahren unter der Leitung von Regina Funk an der „Solidaritätsaktion Kinder für Kinder“ beteiligen und als Heilige 3 Könige mit dem Sternträger auftreten.
Jedes Jahr ziehen 3.000 Sternsinger durchs Land. Nach Gesang und Spruch der Akteurinnen wird mit geweihter Kreide der Segensspruch an den Türpfosten geschrieben. Nun seid gesegnet auch dieses Jahr 2020, Kaspar, Melchior und Balthasar.
Allein bei der Aktion 2019 kamen über 50 Millionen an Spenden in der ganzen Welt zusammen. Für die jetzige Sternsinger-Aktion steht das Thema „Frieden“ am Beispiel des Libanon im Mittelpunkt. Federführend für die Aktion ist das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ e. V. Sie sorgen alljährlich für das entsprechende Werbematerial und für die Lieder und Gedichte. Das Geld wird dafür verwendet, dass Kinder im Libanon und weltweit friedlich aufwachsen können. Das Leben im Flüchtlingslager ist nicht einfach doch im Projekt des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes finden Kinder ein Stück Normalität. So werden die Sternsinger zu Friedensbringern.
Die bundesweite Eröffnungsfeier für das 62. Dreikönigssingen brachte wieder 2.000 Sternsinger am 28.12.2019 in Osnabrück zusammen. Das Treffen wurde ausgearbeitet rund um das Aktionsthema Frieden, wie passend, denn Osnabrück gilt als „Friedensstadt“. Jedes Bistum veranstaltet seine eigene Aussendung für die fleißigen Sternsinger.
Die Organisatoren haben im letzten Jahr für die Aktion Dreikönigssingen 2020 recherchiert. Allerorten war zu spüren, dass die Menschen vor großen Herausforderungen stehen. Daher waren die Teilnehmer davon beeindruckt davon, wie sich die Projektpartner und die Kinder wie auch die Jugendlichen für Frieden und Verständigung einsetzen. Doch das Klima ist rauer geworden. Massenproteste, eine miserable Wirtschaftslage und Repressionen gegenüber syrischen Flüchtlingen überschatten das Land. Ein Interview mit der Libanon-Expertin Klara Koch ergibt folgende Sachlage: „In den letzten Monaten haben die libanesischen Behörden verstärkt Maßnahmen ergriffen, die die Situation der Flüchtlinge immer unerträglicher machen“.
Außerdem gibt es immer wieder Hilferufe aus verschiedenen Ländern. Jedes Jahr wird ein anderes Beispielland ausgewählt, um Hilfe zu spenden, das waren in den vergangenen Jahren u.a. Spenden für die Philippinen, dann erhält Tansania oder Rumänien Hilfe und in vielen Fällen erhalten die Kinderheime in den Partnerländern Summen überwiesen, um die Kinderheime zu finanzieren. Auch das Bonifatiuswerk, das für die Linderung der Not in den armen Ländern Sorge trägt, wird unterstützt. Foto: v.l.n.r. Lea Brennecke (10); Lara Brennecke (8), Marlene Braunert (7)und Sternträgerin Carlotta Braunert (10) und Leiterin Regina Funk.

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