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Bericht vom 4.03.2020:
Jagdgenossenschaft Mehle zieht Jahresbilanz
Mehle - Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Mehle Dirk Oppermann eröffnete die Sitzung im Hotel „Schökel“ und erteilte seinen Geschäftsbericht. Die Wildschäden waren im Geschäftsjahr 2019/2020 sehr hoch. Partielle Schäden gab es bei den Kulturen Mais, Weizen und Zuckerrüben. Das Schwarzwild richtete seine Aktivitäten auf die Erntereste. Daher ist im letzten Jahr ein Antrag zur Anpassung der Jagdgrenzen beim Landkreis Hildesheim beim Sachbearbeiter gestellt worden. Daher richtete der Vorsitzende die Bitte an alle, Sorgfalt bei der Ernte und Beackerung auf besonders waldnah liegenden Flächen zu beachten. Zur Strecke gebracht wurden 2 Rehböcke, 2 Rehe, 10 Sauen, davon 4 als Fallwild, 1 Stück Rotwild, 5 Waschbären und 4 Dachse.
Der aufgetretene Wildschaden ist vom Jagdpächter vollständig entschädigt worden. Die Zahlung der Jagdpacht erfolgte pünktlich. Der Sachbearbeiter beim Landkreis Herr Grille, teilte mit, dass eine Notwendigkeit im vorliegenden Fall nicht besteht, sondern eine Abrundung zwischen den einzelnen Jagdbezirken zweckmäßig und wünschenswert sei. Die einzelnen Abrundungsverträge sollten die Jagdgenossenschaften unter sich erstellen. Auf den Vorstandssitzungen der Jagdgenossenschaften der Elze-Mehler Forst und des Mehler Feldes ist die Notwendigkeit einer dauerhaften Jagdgrenze beschlossen worden, so dass eine Verfügung durch die Jagdbehörde akzeptiert wird und dieses jetzt auch vorangetrieben wird. Aus einem Artikel des ZJEN ging hervor, dass die afrikanische Schweinepest näher rückt. Sie ist 40 km von der brandenburgischen Grenze zu Polen aufgetreten. Dem vorgetragenen Kassenbericht erteilte der Kassenprüfer Jürgen Ehlers Entlastung. Wie in den Vorjahren, wird auch dieses Mal der Ertrag aus dem Jagdvertrag dem Realverband zur Verfügung gestellt, und zwar für den Wegebau und die Gewässerunterhaltung. Der Jagdvertrag wird aber nicht wie sonst üblich, direkt an den Realverband überweisen, sondern verbleibt erst auf dem Konto der Jagdgenossenschaft und steht auf Abruf zur Verfügung. Dem stimmte die Versammlung zu. Die Beschlussfassung zum Antrag auf Jagdpachtverlängerung, bzw. Neuverpachtung der Jagd nach § 9 der Satzung unterbreitete folgendes Angebot. Die Jahrespacht soll künftig über 9 Jahre laufen zu einer Jahrespacht von 3.500 Euro.
Der Beschluss über das Angebot von Richard Schökel und Jürgen Ehlers erfolgte ohne Gegenstimme. Der Beschluss über die Verpachtung der Flächen der Jagdgenossenschaft Mehle-Feld durch den Vorstand (verpachtet wurden die beschlossenen Flächen-entweder durch Abrundungsverträge oder durch Verfügung.) Auch das fand die Zustimmung der Versammlung mit 17 Mitglieder und 4 Gästen. Dadurch war die Versammlung mit 308 Anteilen beschlussfähig. Die Jagdgenossenschaft aber behält sich vor, den Pachtvertrag aufzulösen, wenn einer der Jagdpächter den Vertrag kündigt. Auch diesem Vorschlag stimmte die Versammlung einstimmig zu. Allerdings muss der Pachtvertrag erst bei der unteren Jagdbehörde des Landkreises Hildesheim zur Genehmigung vorgelegt werden.

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