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Bericht vom 7.03.2020:
JHV der FFW Sorsum/Wittenburg
Sorsum/Wittenburg - Zu einer professionellen Jahresversammlung hatte die Feuerwehr Sorsum/Wittenburg in ihr Feuerwehrhaus eingeladen. Der Ortsbrandmeister Martin Burandt konnte dazu außer einem voll besetzten Haus mit Mitgliedern und Gästen besonders den Bürgermeister der Stadt Elze Rolf Pfeiffer, den Stadtbrandmeister Heiko Buschmann und den Ortsbrandmeister der benachbarten Feuerwehr Boitzum Dirk Rocks sowie die Ortsvorsteher Albert Wille(Sorsum) und Jan Ratzeburg(Wittenburg) begrüßen.
Zunächst gedachten die Anwesenden der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder August Gabriel, Heinz Hölscher, Dr. Gerd Müller sowie Ehrenortsbrandmeister Winfried Linke.
Martin Burandt erteilte seinen Bericht und ging zunächst auf die gute Personalstärke ein mit 128 Mitgliedern. Dazu gehören 27 aktive Kameraden, davon 1 weiblich; 6 Jugendwehrkameraden, davon 3 weiblich; 5 Altersfeuerwehrmitglieder und 96 fördernde Mitglieder.
Abgearbeitet wurden im vergangen Jahr sechs Einsätze: Am 7.3. musste ein Patient von 7 Kameraden befördert werden. Am 18.4 musste eine Ölspur vor Wülfingen entfernt werden, es gab 2 Türöffnungen. Am 7.7. gab es einen Vorfall von einer Brandstelle an der Kuchenfabrik, den 2 Jungen (11+13) verursacht hatten. Am 16.7. wurden Ölfässer in der Feldmark gesichert, die dort als Müll abgelegt waren.
Auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Das Jahr begann mit dem beliebten Skat- und Knobelabend mit 45 Teilnehmern, was immer zu einem Highlight wird. Dirk Heinrich hatte beim Skat die Nase vorn und Monika Tölk beim Knobeln. Gerlinde Thiele sorgte für das Kuchenbüffet mit drei weiteren Damen, sowie Veit für die Technik. Auch die diesjährige Braunkohlwanderung nach Nordstemmen in das Deutsche Haus war wieder sehr begehrt bei 45 Teilnehmern trotz Regen und Sturm. Dabei gab es am Sportplatz und bei den Teichen jeweils einen feuchtfröhlichen Halteplatz. In Nordstemmen stießen noch 30 weitere FFW-Mitglieder auf die Gruppe am Essenstisch. Das Osterfeuer auf der Finie ist ebenfalls sehr beliebt. Das 85jährige Feuerwehrjubiläum in der „Albert-Hall“(Festscheune vom Ortsvorsteher Albert Wille) wurde zu einem gelungenen Fest, begonnen mit einem Festgottesdienst in der Wittenburger Kirche und Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Gegen 18.00 Uhr fand der Empfang der Wehren mit einem Festkommers statt. Bei der Gelegenheit gab es Beförderungen und Ehrungen, sowie Pokalverleihungen: darunter auch der Pokal für die Stadtmeisterschaft sowie für die Finienmeisterschaft - bevor der gemütliche Abend begann mit Musik und Tanz. Der Einladung zum Katervesper am nächsten Morgen folgten 200 Mitglieder und Gästen. Nach dem Essen spielten die Nettelreder Musikanten bis 17.00 Uhr, dazu wurden im Saal Kaffee und Kuchen angeboten. Der besondere Dank des Ortsbrandmeisters gebührte dem Ortsvorsteher Albert Wille für die Bereitstellung der Festhalle.
Die Planungen für 2020 stehen bereits. Am 1. Mai erfolgt das Maibaumaufstellen, am 4.7. eine FFW-Fahrt auf der Weser nach Bodenwerder und im September gibt es ein Dorfplatzfest mit anschließendem Dorffest.
Der Gruppenführer Friedhelm Breitkopf warf einen Blick zurück auf ein spannendes Jahr, wobei die Aus- und Weiterbildung der Aktiven im Focus stand.
Zunächst sorgten die Feuerwehrkameraden für die Organisation des Feuerwehrfestes, denn hier gab es neben dem Fest auch noch 2 Hochzeiten von ortsansässigen Paaren. Die Ausbildung für die Aktiven läuft immer parallel in Elze. Beim Wettkampf am 13.6. auf dem Dorfplatz von Sorsum/Wittenburg belegte die Wehr von So/Wi den ersten Platz. Am 7.9. fand eine Nachtübung an der Saalemühle statt, die hohen Einsatz erforderte. Inszeniert wurde ein Bahnunfall nachts um 24.00 Uhr. Am 17.9. erfolgte die nächste schwierige Aufgabe, gemeinsam mit der Wülfinger Ortsgruppe. Simmuliert wurde ein Unfall mit gefährlichen Stoffen an 2 Standorten, hier waren Planen und eine Steckleiter erforderlich. Am 6.9. wurde von Wülfingen aus eine Gefahrgutübung simmuliert, wo 2 PKWs betroffen waren.
Dazu war ein Großeinkauf mit Flüssigkeiten (giftigen Gasen) erforderlich. Die Arbeitsgrundlage für den Gefahrenunfall beinhaltete technische Hilfe und Kontakt zu Elze. Die Übung fand bei schlechtem Wetter mit Motorsäge statt. „Planspiele wurden vorab gut ausgearbeitet. Wir sind gut auf dem Laufenden“, resümiert Breitkopf. Dass die ‚Aktive Wehr“ den ersten Platz belegt hat, stellte Martin Burandt, noch einmal lobend in den Vordergrund.
Den Jahresbericht für die Jugendwehr erteilte Tobias Burandt. Da nur 6 Jugendwehrkameraden zur Sorsum/Wittenburger Wehr zählen, kam der Zusammenschluss mit Wülfingen zustande. Die Gruppe nennt sich daher „Jugendfeuerwehr So/Wi/Wü“. Im Januar fanden die Übungen statt und im März kam dann der Erfolg, dass die Jugend „Platz 1“ erreicht hat. Dann gab es eine Aufgabe für die Allgemeinheit, als die Jugendwehr für die Müllsammlung im Ort und in der Umgebung sorgte. Das Osterzeltlager ist eines der Höhepunkte vom Gründonnerstag bis Ostersonntag. Am Jubiläumsfest konnte die Jugend ihr 45-jähriges Bestehen feiern und im Herbst begleiteten die Jugendlichen den Laternenumzug der Kinder. Das Zeltlager in Potzwenden war wieder von vielen Highlights begleitet, soll allerdings nur noch in 2020 abgehalten werden. Der Stadtwettbewerb fand letztes Jahr mit Boßeln in Esbeck statt. Dabei gab es ein exklusives Bürger-Essen, denn auch hier erreichten die Jugendlichen Platz 1. Im Herbst nahmen die Jugendlichen an der Prüfung der Hydranten teil und nutzten einen Dienstabend in Hildesheim zum Bowlen. Beim Schrott-Wichteln wurden sie von der Sirene aufgeschreckt.
Jens Peters brachte der Versammlung die Finanzen näher, die geordnet sind. Friedrich Grimpe und Bernd Wille schlugen Entlastung vor, was die Versammlung unterstützte.
Dann nahm Martin Burandt eine Ehrung vor für Friedrich-Dieter Thiele, der 25 Jahre treu seinen Feuerwehrdienst abgeleistet und alle Lehrgänge besucht hat. Thiele ist außerdem einer der Sicherheitsbeauftragten im Kommando. Bürgermeister Rolf Pfeiffer überreichte dem Hauptfeuerwehrmann Friedrich-Dieter Thiele das Niedersächsische Ehren Zeichen. Mit einem „Gut Wehr“ gratulierten alle Mitglieder und Gäste.
Bürgermeister Rolf Pfeiffer freute sich bei dieser 2. Abschiedsrunde zugegen sein zu können, ehe er im Sommer seine Amt übergeben wird. "Die Feuerwehr ist ein besonderes Ehrenamt und so möchte ich heute ´Danke´ sagen im Namen des Rates und von mir. 365 Tage im Dienst des Nächsten, zu helfen Leben zu retten und Güter zu sichern - zusammen mit Wülfingen ergibt sich eine große Gruppe von jungen Brandschützern. Wenn ich nur die letzten 10 Jahre Revue passieren lasse, haben wir viele Anschaffungen gemacht an Kleidung/Sicherheit und Schutz. Da konnten wir alle die letzten 10 Jahre ruhig schlafen“, so Rolf Pfeiffer.
Stadtbrandmeister Heiko Buschmann bedankte sich für die Einladung und ließ nicht unerwähnt, dass es jetzt ein Kriseninterventionsteam gibt, dass sich bei allen Feuerwehren in den Ortsteilen vorgestellt hat. Man kann von einer intakten Stadt-Feuerwehr Elze sprechen, das mache ihn stolz. "Die Personalstärke ist gut, die JFW So/Wi/Wü ist eine gute Lösung und ist leistungsstark, ich freue mich drauf. Auf Stadtebene kam erstmals ein Kriseninterventionsteam mit 160 Personen zu einem Kameradschaftsabend auf Stadtebene in der MZH Mehle zusammen, zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Gedanken-Austausch. 64 Kinder gehören zur Jugendfeuerwehr und 25 zur Kinderwehr. „Dadurch ist mir nicht bange vor der Zukunft“, so Heiko Buschmann. Ortsvorsteher Albert Wille bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden für die Feuerwehr-Einsätze und für die Mitarbeit beim Ausstatten der „Festhalle“.

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