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Bericht vom 8.03.2020:
"Romantischer geht es nicht"
Region - Die Landfrauen Gronau konnten in der Gaststätte „Zum Kronprinz“ in Barfelde durch fabelhafte Dias einen Eindruck von dem heutigen Danzig und der Landschaft der Masuren durch eine von Ernie Meyer live kommentierte Reisereportage gewinnen.
Nach einer gemütlichen Kaffeetafel führte Meyer die Gäste durch wunderbare Landschaften und verträumte Dörfer im Ermland und Masuren. Der reiselustige Vortragende aus Uetze hat die Gegend gründlichst erforscht und dabei auf seiner nostalgischen Exkursion mit Auto, Pferd, Wanderschuhen, Heißluftballon, Schiff und Boot alles erlebt, was die Zuschauer hautnah mit altbekannten Ostpreußische Städten vertraut macht. Dabei besuchte er auch unbekannte kleine Dörfer, wie das „Storchendorf“ Schönbruch.
Das Lied: „Land der dunklen Wälder und kristallnen Seen", ließ Meyer dabei erklingen. Dunkle Wälder, funkelnde Seen, Störche, die auf Schornsteinen, Kirchtürmen und Telefonmasten nisten; wo Alleebäume stehen und die Natur noch weit und gewaltig ist, da ist Masuren und das Ermland. Kaum eine Landschaft Europas erweckt so viele Empfindungen wie dieser Landstrich in Ostpreußen. Tausende Seen mit einer reichen Vogelwelt, Wiesen, Felder und dörfliche Idylle wechseln einander ab.
Wer das lesenswerte Buch „Namen, die keiner mehr nennt“ von Marion Gräfin Dönhoff gelesen hat, bekommt einen Eindruck von dieser zauberhaften Gegend mit seinen idyllischen Dörfern und fabelhaften Landschaften.
Diese Reise von Ernie Meyer beginnt in einem wunderbaren Schloßhotel in der Nähe des kleinen westpreußischen Örtchens Putzig, an der Halbinsel Hela. Nach einer Stadtbesichtigung und Hafenrundfahrt in Danzig, geht es von dort aus weiter zur imposanten Marienburg.
Natürlich wird dabei auch ein Besuch in den alten Ostpreußischen Provinzstädten unternommen, die Geschichte geschrieben haben: Allenstein, Osterode, Elbing, Nikolaiken, Lötzen, Heilige Linde und Kruttinnen. Dann geht es vorüber an den alten – und teilweise vom Verfall bedrohten - Schlössern und Gütern wie: Steinort, Dönhoffstädt, Schlodien und Schlobitten, der Dohnas, Dönhoffs, Lehndorffs, etc.
Von Elbing aus wird eine halbtägige und abenteuerliche Fahrt auf dem Oberländer Kanal unternommen. Dann geht es weiter mit der weißen Flotte zu einer Rundfahrt auf dem Spirdingsee,anschließend mit einer kleinen Fähre über den Beldahn See nach Popiellnen.
Im Heißluftballon schweben die Besucher über die masurische Seenplatte, von Nikolaiken nach Rhein. Hoch zu Roß geht es weiter. Vom alten preußischen Gestüt in Gallingen wird das organisiert. Das als Hotel exklusiv restaurierte alte Wasserschloß Gallingen, und die Harmonie der ganzen Anlage hat seine Faszination bis heute bewahrt.
Drei Tage lang ist die Reisegesellschaft zu Gast auf einem alten Ermländischen Bauernhof - bei Paul Gollan - einem echten Ostpreußischen „Lorbaß“. Die Familie Gollan bewirtschaftet nahe bei Bischofsburg nach wie vor den eigenen Hof, mit „Kiehen“, „Hienerchen“, Schafen, Gänsen, Enten, drei Hunden und einer großen Katzenfamilie. Wie das in Ostpreußen so ist - an einem großen See - mit einer 1 Kilometer langen eigenen Uferfläche. „Romantischer geht es gar nicht“, so Meyer.
Als abschließender Höhepunkt, der von Ernie live vorgetragenen Reportage, wird das Gronauer Publikum mitgenommen zum offiziellen, jährlichen Treffen der Deutschen Minderheiten mit einem „Bunten Nachmittag“ in der Stadt Osterode. Hier werden viele altbekannte Schlager aus den 70er Jahren von Musikgruppen und talentierten Einzelinterpretern in Deutscher Sprache vorgetragen, was bei den Besuchern ein tief verwurzeltes deutsches Heimatgefühl aufkommen ließ.

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