Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Es braucht einen langen Atem,für Erfolg in Afrika
Elze - 2.000 € hat das Elzer „Café Zur Marktzeit“ im evangelischen Gemeindehaus der Peter- und Paul-Kirche innerhalb von zwei Jahren für die Missionstation „Merkane-Yesus-Kirche“ in Hermannsburg zusammen bekommen. Dabei haben die Elzer Frauen und Männer über den eigenen Tellerrand hinaus geschaut.
Mit viel clerikalem Beistand wurde ein Scheck über 2.000 Euro an die Mekane-Yesus-Kirche in der Hermannsburger Mission an Pastor Stephan Liebner übergeben. Mit bei der Übergabe war die Pastorin Evelyn Schneider, die Vikarin Elisabeth Hühne, Brigitte Dittmann, die Leiterin des Cafés und Sabine Strube-Neumann. Die Frauenarbeit für die „Prävention der Genitalverstümmelung“ leitet in der Hermannsburger Mission Gabriele de Bona, die leider für diesen Nachmittag aus Krankheitsgründen abgesagt hatte. Dafür erklärte sich Pastor Stephan Liebner bereit, den zahlreichen anwesenden Kaffee-Gästen ein Bild von Äthiopien zu zeichnen und auf Fragen zu antworten.
Die Organisatorin des Elzer „Cafés zur Marktzeit“ ist Brigitte Dittmann, die genauestens abstimmt, welche Damen in welcher Woche für den jeweiligen Donnerstag Torten und Kuchen backen. Das das immer vorzüglich klappt, merkt man daran, dass die Gesamterlös für Kaffee und Kuchen, sowie Erzeugnisse aus Äthiopien innerhalb von 23 Jahren ein Spendenaufkommen in Höhe von 30.000 Euro erzielt hat. Mit dabei sind auch Erträge aus dem Erlös der Waren aus „fairem Handel“, die allwöchentlich angeboten werden.
Zunächst hatte sich die evangelische Gemeinde in Elze dafür stark gemacht, nach der allgemeinen Abholzung des Regenwaldes für den Neuanbau von Bäumen, die in Wäldern beheimatet sind, zu sorgen. Liebner konnte dazu berichten, dass es Stimmen in Äthiopien gibt, die heute sagen: „Wir haben gar nicht gewusst, was für ein Idyll ein Wald ist und was für eine wunderbare Atmosphäre im Wald herrscht. Das können wir jetzt genießen“.
Ein Tischler hat 3 Millionen Bäume gepflanzt in Äthiopien, das sind schon kleine Wälder wo die Luft angenehmer ist, weil ein Mikroklima herrscht. Er kauft auch für sich Pflanzen und baut sie an, „das tut uns gut fürs Klima“, so der Tischler. Die wirtschaftliche Komponente ist auch nicht zu verachten, denn langfristig kann man nach dem Durchforsten Holz verkaufen in 20-25 Jahren, wenn ein Baum soweit ist. „Man braucht allerdings einen langen Atem für solche Projekte“, sagt Pastor Liebner.
Das Projekt ist inzwischen vorbei, weil ein großer Bestand an Bäumen seit 23 Jahren im Wachstum ist. Daher hat sich die Missionsstation dafür stark gemacht, ein anderes Projekt zu unterstützen und zwar die Prävention gegenüber der „Genitalien-Verstümmelung“, die ganz bitter für die Frauen von Äthiopien ist. Doch Mütter und Großmütter sagen den jungen Frauen: „Du musst diese Beschneidung erlauben, das ist unsere Kultur“. Pastor Liebner aber sagt dazu: “Selbst der Staat verbietet diese gefährliche Beschneidung die anschließend zugenäht wird. Dadurch entstehen Krankheiten und Geschwüre, das ist hoch gesundheitsschädlich“.
Das Elzer Cafe zur Marktzeit aber ist ein schöner Treffpunkt an jedem Donnerstag. Dann kann man sich bei Kaffee und Kuchen über „Gott und die Welt“ unterhalten. „Der geistige Anteil ist immer dabei“, so Liebner, „weil man anschließend ein Institut mit dem Geld unterstützen kann, um Menschen in einer anderen Welt zu helfen. Wir helfen auch Menschen in einem Hospiz. Wir schauen dabei weltweit, denn auch der Kaffee der hier ausgeschenkt wird, kommt von weither, Es ist immer gut, wenn Menschen über ihren eigenen Tellerrand hinausschauen, und mal sehen, wie es anderen geht“,lobt Liebner.
Die Kaffee-Spezialitäten stammen aus „fairem Handel“ und so kann man sich mehr Wissen über die intelligenteste Pflanze der Welt anlesen“. Äthiopien ist die Heimtag des Kaffees. Auch heute noch zählt Kaffee aus Äthiopien zu den absoluten Premium-Kaffees. In Höhenlagen von über 1.000 m wachsen die begehrten Qualitätsbohnen, die zu den Besten der Welt zählen. Kaffee aus Äthiopien ist unverwechselbar in Duft und Geschmack Durch schonende Langzeitröstung gelingt es, diese besonderen Charaktereigenschaft noch zu betonen. Pastor Liebner bedankte sich herzlich für die neuerliche Spende in Höhe von 2.000 € mit einem lieben Gruß von Frau de Bona. Sie dankt der Elzer Kirchengemeinde für den Kontakt zu dem Land Äthiopien. „Es ist ein bemerkenswertes tolles Projekt“.

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Auf zu neuen Zielen im Zug des Lebens
Elze - In einer feierlichen Zeremonie erhielten am Freitag 85 junge Frauen und Männer ihre Abiturzeugnisse aus den Händen von Schulleiter Matthias Casper und wurden in einen neuen Abschnitt ihres Lebens entlassen. Familien und Freunde nahmen an der Abschlussfeier teil und freuten sich mit den Absolventen.
Im Gottesdienst, der am CJD Elze traditionell der Entlassungsfeier vorangestellt wird, wurde der Blick durch das Schlüsselloch thematisiert, den die AbiturientInnen nun auf ihre Zukunft werfen können. „Neue Schlüssel öffnen neue Türen, damit kommen neue Chancen, aber auch neue Verantwortung auf euch zu“, betonte Religionslehrerin Brigitte Eilering, die den Gottesdienst mit der Unterstützung einiger AbiturientInnen vorbereitet hatte. Sie appellierte an alle: „In unserer Gesellschaft brodelt es. Ihr müsst euren Platz in der Gesellschaft finden und sie nach menschlichen und christlichen Gesichtspunkten mitgestalten, also habt ihr viel zu tun.“
Schulleiter Matthias Casper verglich die Schulzeit ,aber auch das ganze Leben in seiner Ansprache mit einer Zugfahrt durch das Leben. Mit Auszügen aus dem bekannten Text „Der Zug des Lebens“ (Autor unbekannt) untermalte er seine Worte an die AbiturientInnen und setzte sich für die Zitate aus diesem Text sogar extra eine Schaffnermütze auf. „Ihr seid vor ein paar Jahren in den Zug „CJD“ eingestiegen, an einigen Haltestellen sind neue Mitfahrer ein- oder auch ausgestiegen, manchmal gab es Verspätungen oder Unfälle, aber auch erfreuliche Ereignisse und wunderbare Momente werden euch in Erinnerung bleiben. Der gute Geist dieser Schule wird in euch weiterleben. Nun seid ihr auf einem Zentralbahnhof angekommen, habt nun sehr viele Möglichkeiten, eure Reise fortzusetzen.“
Auch die stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrats, Christine Pistorius, betonte die unendlichen Möglichkeiten, die sich den Absolventen nun öffnen würden, und forderte sie auf, ihre „Komfortzone“ zu verlassen, Gutes zu tun, ihre Träume zu leben und sich nicht beirren zu lassen.
Nach Grußworten von Veltin Giesecke, Abiturient aus dem letzten Jahrgang, der seine Nachfolger nun dazu aufforderte, sich auch weiterhin intensiv zu bilden, erhielten 85 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse aus den Händen ihres Schulleiters Matthias Casper. Neben diversen Auszeichnungen für 15-Punkte-Prüfungen im Abitur, Mitarbeit bei der Buchausgabe, Einsatz für die MitschülerInnen sowie für besondere Leistungen in bestimmten Fächern wurden mit Ole Meyer (Elze, Notendurchschnitt 1,3), Vivien Kreth (Gronau, 1,6) und Johannes Wassmann (Pattensen, 1,6) die drei notenbesten Absolventen geehrt und mit einem Geschenk belohnt.
In ihren Schlussworten drückten Manon Wollert und Hagen Heiermann, ehemalige Schulsprecher, ihren Dank an die Eltern, Mitschüler, Lehrer, Schulleitung und Sekretariat aus und wünschten ihren Mitstreitern für die Zukunft alles Gute.
Das Orchester des CJD und der Christophoruschor begleiteten die Abschlussfeier musikalisch, der Chor setzte den Schlusspunkt und intonierte mit allen Anwesenden das Lied „Großer Gott, wir loben dich“ zu einem würdigen Abschluss der Feier. Schulleiter Matthias Casper lud alle Gäste zu einem kleinen Umtrunk und Snacks ein, was allen Beteiligten die Gelegenheit gab, noch ein wenig ein Erinnerungen zu schwelgen.

Text und Fotos Bünger Fadi Atassi (Springe), Sophie Charlotte Barckhausen (Eime), Luca Beckmann (Gronau), Katharina Beiße (Eime), Mick Bennecke (Elze), Katharina Maria Bode (Elze), Emanuel Böhm (Elze), Jana Isabel Brand (Wedemark), Paul Bruck (Eime), Marlin Anyo Desoi (Salzhemmendorf), Tabea Drescher (Gronau), Julian Ehmke (Elze), Atfat El-Khatib (Springe), Lara Erdmann (Pattensen), Nina Fadjasch (Elze), Lara Fadjasch (Elze), Marie Eileen Färber (Gronau), Lena Marie Florian (Gronau), David Gawantka (Salzhemmendorf), Laura-Sophia Große Lackmann (Gronau), Charlotte Hattenbach (Salzhemmendorf), Lije He (Hildesheim), Hagen Heiermann (Sarstedt), Victoria Heuer (Elze), Anna Marie Hochmuth (Nordstemmen), Kim Höfer (Elze), Max Hofmann (Springe), Marc Holze (Eime), Vivien Ihle-Bode (Gronau), Philipp Ihrcke (Nesse-Apfelstädt), Johanna Jerke (Pattensen), Leonie Jordan (Springe), Stefka Karagyozova (Elze), Tim Kellner (Nordstemmen), Johannes Kellner (Sarstedt), Richard Kitsch (Springe), Neal Klose (Nordstemmen), Anthea Kluge (Delligsen), Celine Köhne (Salzhemmendorf), Johann Lewin Kreipe (Pattensen), Vivian Kreth (Gronau), Armin-Alexander Lehnhoff (Salzhemmendorf), Jannik Luhn (Gronau), Melinda Lupo (Gronau), Lorenz Marhenke (Gronau), Tim Matthes (Eime), Alba-Marie Meier (Coppenbrügge), Lilli Metge (Alfeld), Ole Meyer (Elze), Johannes Moock (Wennigsen), Lina-Marleen Müller (Gronau), Paul Müller (Alfeld), Thomas Musieracki (Alfeld), Mishale Olbinsky (Sarstedt), Jovana Radivojevic (Pattensen), Janina Ratschkowski (Eime), Anna Ratzke (Salzhemmendorf), Daniel Reckers (Nordstemmen), Celine Riemann (Salzhemmendorf), Nico Sablonski (Salzhemmendorf), Marten Samulowitz (Pattensen), Freya Zoe Schiepanski (Springe), Nico Schlüter (Laatzen), Jonas Schmedt (Gronau), Leon Schmiele (Nordstemmen), Jan-Philipp Schultze (Alfeld), Laura Schulz (Elze), Lisa Schulz (Elze), Jason Schumacher ( Nordstemmen), Erik Simon Söchtig (Springe), Luis Sommerfeld (Eime), Gideon Strube (Hildesheim), Daniel Teschner (Ahnsbeck), Devin-Joel Thimm (Nordstemmen), Sophie Timpe (Gronau), Dario Tomoski (Elze), Jonas Ulrich (Gronau), Nicolas Vetter (Alfeld), Malte Wandmacher (Nordstemmen), Sabrina Warnecke (Nordstemmen), Johannes Wassmann (Pattensen), Julia Wendt (Springe), Mareike Wentrit (Eime), Manon Wollert (Nordstemmen), Melissa Wucherpfennig (Elze)

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Erst Gottesdienst, dann Kaffeetrinken
Elze - Nach dem Donnerstags-Gottesdienst, den Pater Joseph in der Elzer Kirche St. Petrus zu den Ketten gehalten hat, trafen sich die Kirchgänger zusammen mit Gästen aus der „Frohen Runde“ der Gronauer Pfarrei St. Joseph, um gemeinsam von Elze nach Eldagsen zu fahren zum Waldrestaurant „Zur Holzmnühle“. Dort folgte eine fröhliche Einkehr an festlich gedeckten Tischen in einer gemütlichen Kaffeerunde auf dem Grundstück der Holzmühle am lauschigen Teich. Der Teich ist umrahmt von hohen Bäumen des Osterwaldes und hier kann man die lustig schwimmenden Fische beobachten. Der Idyllische Teich lädt zu einem Rundgang unter schattigen Bäumen ein, was gerne wahrgenommen wurde. Mancher Gast hat auch die Gelegenheit wahrgenommen, sich 2 frische Forellen mitzunehmen für ein leckeres Essen zu Hause.
Die Elzer Seniorenrunde wird von Gabriele Marquardt und Maria Kaufhold geleitet und die Gruppe aus Gronau von Maria Weßling. Bei schönem Sommerwetter saßen 25 Gäste und ließen sich die edlen Torten, wie Himbeertorte, Apfeltorte, Zitronentorte und Käsesahne schmecken bei munterer Unterhaltung an den Tischen. Aus Gronau war zu hören, dass niemand in Gronau dieses wunderbare erholsame Idyll kennt.

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Lukullisches Angebot beim Kneipp-Sommerfest
Elze - „Erst Essen, dann Schießen“ hieß das Motto des diesjährigen Sommerfestes des Kneipp-Vereins. Denn die Mitglieder waren in diesem Jahr zu Gast auf dem gepflegten Platz des Schützenclubs Elze, wo nach dem Essen ein munteres Pokalschießen stattfand, an dem sieben Männer und sieben Frauen ihre Zielsicherheit testen konnten.
Der Vorsitzende Dr. Timm Große Lackmann begrüßte die Kneippianer zum Sommerfest und wünschte allen bei herrlichem Sonnenschein einen schönen Abend.
Während es für alle Mitglieder ein Steak und eine Bratwurst auf Kosten des Vereins gab, hatten fleißige Frauen für köstlich Salate gesorgt, wozu auch ein großer Anteil Rohkost zählte aus Möhren, Gurke und Paprika, wobei sich die Gäste ganz nach ihrem Geschmack bedienen konnten. Das Lukullische Angebot hatte für jeden Geschmack etwas.
Am Grill sorgten Werner Steins und Werner Zillich dafür, dass die Gäste immer gut bedient wurden. Der Schützenclub mit seiner Mannschaft hielt im Sportheim Getränke zu Selbstkostenpreise bereit.
Es war rundum sehr gemütlich auf dem gepflegten Gelände mitten in der Natur in Waldnähe und so wurden überall muntere Gespräche geführt. Auch für Nachtisch war gesorgt mit Weinpudding, sowie Cremespeise mit Johannisbeeren.
Inzwischen war auch der Schießwettbewerb ausgewertet worden und Peter und Marita Basso stellten die Sieger vor, wo allerdings die Majestäten nicht bierernst zu nehmen waren sondern nach einem Losverfahren. König und Königin wurden danach Claus Homann und Inge Ebeling, während Carola Sempf und Werner Jünemann Sieger nach Punkten wurden. Der Chef des Schützenclubs Carsten Bartels freute sich über das neugewonnene Interesse am Schützenwettkampf.
Nach dem Essen erfreute Lars Karrasch aus Eldagsen mit seinem Akkordeon für frohe und lustige Stimmung und Unterhaltung und so konnte mancher Gast die Lieder auswendig und sang nach Kräften mit. “Auf der Lüneburger Heide..“; „Mein Vater war ein Wandersmann..“; „Wenn ich mal Hochzeit mache, dann mit Dir..“ ; „Tanz op de deel..“; „Es war einmal ein treuer Husar..“; „Trink, trink Brüderlein trink, lass doch die Sorgen zu Haus...“; „In München steht ein Hofbräuhaus..“; „Wenn das Wasser im Rhein goldner Wein wär, ; „O du wunderbarer Deutscher Rhein, du sollst immer Deutschlands Zierde sein..“; „Komm doch, süße Kleine, sie die Meine...“; „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins..“; „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern...“; „Wo die Nordseewellen trecken an den Strand, da ist miene Heimat, da bin ick to Hus“...“; „Jetzt trink wer noch ein Flascherl Wein…“; „Kehr ich einst zur Heimat wieder...“; „Wenn bei Capri, die güldene Sonne versinkt...“; Zum Schluss ; „Ganz Paris träumt von der Liebe“, der Erfolgsschlager von Katharina Valente.. Dann lockte der Musiker die Gäste auf die Tanzfläche mit dem Text: „Jetzt fliegen bald die Löcher aus dem Käse, denn nun geht sie los die Polonaise von Hamburg bis nach Wuppertal….“Da waren dann die Gäste nicht mehr zu halten und man brauchte es ihnen nicht zweimal zu sagen, dass sie eine große Polonaise formierten über den ganzen Platz. Danach folgte das Erfolgslied von Udo Jürgens: „Griechischer Wein“, wozu eine Gruppe von mutigen Damen einen „Sirtaki“Tanz auf der „Bühne“zum Besten gab.

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Heiko Hungerecker gewinnt Ritterpokal 2018
Elze - Am Alt – Herren – Abend im Juli dieses Jahres wurde der Ritterpokal im Schützenclub Elze ausgeschossen.
Carsten Bartels vom Rittergut stiftete diesen Pokal und gab ihm auch den Namen.
Er wird mit dem KK Gewehr aufgelegt ausgeschossen.
5 Schuss auf die normale Ringscheibe und anschließend 5 Schuss auf eine Glücksscheibe.
Nachdem Dieter Milte den Pokal 2017 für ein Jahr bekommen hatte, versuch-te er es auch in diesem Jahr – es sollte aber nicht gelingen.
Heiko Hungerecker (der 2 Tage vorher Geburtstag hatte) gewann den Pokal mit 140 Punkten vor Frank Schachtschneider (124 Punkte) und Dieter Milte (81 Punkte).
Nach dem Pokalschießen wurde gegrillt und bei kühlen Getränken wurde ge-fachsimpelt, wie es dem Einzelnen im nächsten Jahr möglich sein wird, diesen Pokal zu gewinnen.

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Leder, Lumpen, Liebestöter
Elze - Viktor Pax (alias Siegfried Hauptmann) brachte den Mitgliedern des Kneipp-Vereins einen vergnüglichen Abend, und vermittelte Indoor -Stadtgänge im Saal, das heißt mit Blickwinkel auf die Leinwand. Werner Beermann vom Geschichtsverein sorgte für diese Einblicke und steuerte Fotos zu dem Vortrag bei. Seinen Vortrag wollte er nicht bierernst gesehen wissen und so hat er immer etwas zum Schmunzeln beigetragen.
Pax nannte seinen Vortrag „von Platz zu Platz“ und bot im Rahmen von 400 Jahren Stadtrechten Elzes einen Stadtrundgang durch die Saaelstadt Elze. Der Stadtgang begann am Dickkopfsplatz heute Capucchino. Der Dickkopf ist der Platz der einen Kopf darstellt, die Wirbelsäule schließe sich an als Hauptstraße. Der Hügel hinter dem Rathaus ist dann das Gesäß, so Hauptmann. So resümiert er, „das Rathaus steht am Arsch der Stadt“, „ist aber nicht ernst zu nehmen“, sagt er. Dann zeigt er die Wallstraße und den Jungfernstieg, er vergleicht damit Hamburg mit Elze. Elze hatte eine Reeperbahn, Friedrich Hennies drehte Hanfseile. Elze hatte in früheren Jahren den Verkehrsknotenpunkt der beiden Bundesstraßen, das ist heute vorbei. Dann kam Pax auf Milch-Lange zu sprechen und die Osterstraße wo Battmer angesiedelt war, Lebensmittelladen Anlauf und Drogerie Anton. An die schwarze Gasse neben der Drogerie schließt sich die „schwarze Gasse“ Hier fühlt sich mancher Erwachsene an seine Kindheit erinnert, denn eine bessere Rodelbahn bei Eis und Schnee gab es damals nicht. Dann ging Pax weiter über den Schmiedekamp und den Quellweg in den „Braunen Kohl“ und zur Bürgermeister-Brücke. An der Brücke wurden früher mal Radrennen veranstaltet; Veranstalter war der SSV. Der Stadtpark wurde früher gern als Bleiche genutzt, um die feuchte Wäsche auszubreiten. In der Untermühle hatte früher Bischof Magnus das Sagen. Zu Ostern wurden von dort 4 Semmeln nach Poppenburg getragen als Mühlenzins. Das hat der Stadtpförtner dorthin gebracht nach 1850 wurden dieses Semmelträger abgeschafft. Am Parkweg haben ehemals die Frauen ihre Wäsche auf dem Waschplatz gewaschen. Dann folgte die Saalebrücke wo inzwischen die Rechtsanwälte ihr Domizil haben. Nach dem 1.Weltkrieg stand hier eine Bank vor dem Amtsgericht. Gerichtsdiener waren vor 100Jahren, die Altmeister der Justiz. Das ehemalige Schützenhaus wurde in 1982 abgerissen. Es gibt noch ein altes Foto von 1925 von dem Haus. Gasthaus Gundelach kam als nächstes und das Rolands-Denkmal mit dem Kämpfer Karl des Großen. 1434 wurden dort erste Musikstücke gespielt. Rolands Geliebte hieß Angelika. Ein schönes Dreiergespann war die Peter- und Paul-Kirche, die Schule und das Rathaus. Senator Hasemann unterhielt einen Betrieb der Schönfärberei. Louis Krüger war ein berühmter Geodät, der alles mathematisch vermessen hat. Erdelypsio Gauß-Krüger Koordinaten-System. Krüger hat sich mit Hasemann angefreundet. Julius Hasemann hatte in Berlin eine Kolonialwarengeschäft, Krüger war in Potsdam. Julius war bei Fritz zu Besuch, Krüger ist in Berlin geblieben und hat einen Brief geschrieben.
Der zweite Teil des Abends stand unter dem Thema Leder, Lumpen, Liebestöter. Lederhosen trugen alle Jungen, damit die Schläge nicht so weh taten. Als die Jeans kamen, lösten sie das Leder ab. Dunkelgrünes Glattleder kam in 1950 in Mode. Am Waschplatz wurden die Klamotten gewaschen und im Stadtpark ausgelegt und getrocknet. Dann ging es zur Bürgermeisterbrücke, historisches Bild wie 2 Jungs an der Bleiche stehen in 1934, der früher Horst Wessel Park hieß. Tierhäute wurden gegerbt zur Herstellung einer Lederhose. Dabei war man am Waschplatz auf fließendes Wasser angewiesen, dabei konnte man schon mal „die Felle davonschwimmen sehen.“ Damals gab es Lohgerber und Rotgerber . Rinderhäute waren kräftiger und eigneten sich für Schuhe. In Elze gab es auch eine Lohmühle. Fichten- und Eichenhäute bis 1847. Die Lohmühle sorgte für umfangreiches Schusterwerk. Mehrere Betriebe gab es damals an der „Gerber“straße. „Frauen in Lack und Leder riechen wie neue Autos“, sagt Pax. Dann kommen wir auf das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik. Neben Waggonfabrik gab es Reiß, sowie Otto Neumann & Stutz, die Lumpenfabrik. Alles wurde ausgewaschen, Reißbaumwolle aus alt Textilien gemacht, dazu gab es eine Wäscherei und Färberei.
„Lumpenpack hieß es damals und Lumpengesindel“. Ein alter Lappen war für die Grimm Brüder ein erbärmlicher Mensch mit niederer Gesinnung. Lump ist ein Dackel von Pablo Picasso, ein besonders Tiermodell, dem er aufwändige Zuneigung zukommen ließ. dann ließ der Fotgraf ließ ihn dann bei Picasso. Der Fotograf war Besitzer, der hieß nachher „Lump tie eat Picasso“ Der Hund hat dann das Karnickel samt Pappe aufgefressen.
Dammstr. 5A Kleiderfabrik Heinrich Theis mit Modenschau aus Wuppertal Cousin von Paul Neuhaus. Hennemann Felle, Gewürze Siegmund Stern, Gerberei. Frisör Schwerdtfeger. Man sagt damals oft: „Lange Loden, kurzer Verstand“. „Was kannst Du von Hippies anderes erwarten? so Pax. Loden-Stoff war sehr strapazierfähig. Fritz Steins war Kürschnermeister, Frau Zach verkaufte Unterwäsche Dessous aus Samt und Satin-sehr erotisierend-. Lange Unterhosen trugen altmodische Männer -genannt „Liebestöter“. „Da ist bestimmt bei keinem das Lustgefühl aufgekommen“, meint Pax sarkastisch.
Ein netter amüsanter Abend, der den Keippinaner gut gefallen hat und für den es viel Applaus gab. Viktor Pax wie auch Werner Beermann erhielten als Dankeschön je eine schöne Flasche Wein.

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39. Schloss Marienburg Pokalschießen
Elze - Kürzlich fand das Schloss Marienburg Pokalschießen im Schützenclub Elze zum 39. Mal statt.
Alle Vereine aus Elze und Ortsteilen waren eingeladen worden. Zusätzlich konnten aber auch Gruppierungen anderer Art teilnehmen:
- Firmenmannschaften
- Straßen- oder Hausgemeinschaften
- „Großfamilien“
- Kneipen – Mannschaften
Voraussetzungen:

Eine Mannschaft besteht aus mindestens 4 Personen und maximal 7 Personen. Alle 7 Personen kommen in die Einzelwertung, die besten 4 ergeben automatisch die Mannschaft. Es darf jedoch kein aktiver Sportschütze teilnehmen – Mindestalter 16 Jahre.
In diesem Jahr haben sich leider nur 25 Mannschaften angemeldet.
Die Siegerehrung wurde vom 1. Schützenmeister, Carsten Bartels und dem 2. Schützenmeister, Hartmut Wittke, sowie dem 1. Schießsportleiter, Magnus Vincentini, durchgeführt.
Sieger wurden der Heimatbund Wülfingen mit 169 Ringen, vor der Ortsfeuerwehr Elze I I (164 Ring) und dem MTV Elze-Judo (159 Ring).
Bester Herr wurde Manfred Preuß von der Ortsfeuerwehr Elze mit 44 Ringen vor Michael Martin vom Kegelclub Scharfe Kante (43 Ring) und Marvin Lorenz (SV Wülfingen (43 Ring). Besonderheit in diesem Jahr: es gab 2 zweite Plätze bei den Herren, weil Marvin Lorenz und Michael Martin exakt das gleiche geschossen hatten – inklusive dem Streichschuss.
Beste Dame wurde Sabine Behne (Heimatbund Wülfingen I, 46 Ringe) vor Simone Hein (Heimatbund Wülfingen I, 42 Ring) und Tanja Schweimler (Posaunenverein Sehlde, 42 Ringe). Tanja hatte auch in den letzten beiden Jahren den 3. Platz.
Beim Schießen um den Stadtpokal der Bürger und den Stadtpokal der Schützen wurden auch viele Sätze geschossen – den Stadtpokal der Bürger bekam Dennis Thormann von der Ortsfeuerwehr Elze – der Gewinner aus 2016 bekam einen Ablöse-Pokal (Manfred Preuß).
Den Stadtpokal der Schützen erhielt die amtierende Schützenköniguin des SC Elze, Martina Wollschläger mit 46 Ring und nach einem Stechen mit Michael Rössing. Einen Ablöse-Pokal bekam der Sieger aus 2016, Klaus-Dieter Pfahl.
Beim Preisschießen gewann Günter Haack mit einem 13,1er Teiler und konnte sich den schönsten Fleischpreis aussuchen.
Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Christian Hagemann und Simone Hein.. Insgesamt gab es 25 Fleisch- oder Wurstpreise zu gewinnen.
Zum Schluss wurde noch der Bürgerpokal (gestiftet von Wilhelm Strube als Wanderpokal) ausgelobt.
Diesen Wanderpokal bekommt die Mannschaft beim Preisschießen, die zusammen die kleinsten Teiler haben.
Den Bürgerpokal 2018 gewann die Ortsfeuerwehr Elze mit 319,4 Teilern, vor dem Elzer Sportverein (490,6 Teiler) und dem Kegelclub Scharfe Kante (628,0 Teiler).
An beiden Tagen war dem Schützenclub Elze das Wetter hold. Die Gäste konnten sich an wunderbarem Kuchen laben oder etwas herzhafter mit Steaks, Bratwurst oder Grillern.
Der Getränkewagen bot Getränke für alle und die Gäste konnten es sich richtig gut gehen lassen.
Noch etwas zur Teilnehmer – Statistik:
Der Schützenclub Elze freut sich, wenn 2019 zum 40. Schloss-Marienburg-Pokalschießen viele Mannschaften den Weg zum schönen Schützenhaus des SC Elze finden.
Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen Helfer des Schützenclub Elze an diesen beiden Tagen (sowie davor und danach), ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre.
Alle Ergebnisse sind auf der Homepage, www.sc-elze.de zu finden.

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Wanderpokal soll wieder nach Elze kommen
Elze - Der 1. Durchgang 2018 des A-E-G Schießen der Alten Herren des Schützen-club Elze fand am 08.03.2018 in Greene statt. A-E-G bedeutet: Alfeld – Elze – Greene
Damen und Herren ab der Altersklasse schießen aus diesen drei Orten jedes Jahr 3-mal. Einmal in jedem der drei Orte und beim 4. Mal Abschlussessen im Winter abwechselnd mal hier und mal dort. Insgesamt war es der 100. Durch-gang (in Greene) – das bedeutet, dass dieses Pokalschießen das 34. Jahr stattfindet. Nachdem in Greene im März mit dem Zimmerstutzen geschossen wurde, traf man sich im Schützenhaus in Elze zum 101. Mal zum Schießen mit dem Luft-gewehr aufgelegt.
Es ist egal, welcher Verein wie viele Schützinnen/ Schützen mitbringt, die Ver-einswertung ergibt sich aus der Anzahl des Vereins, mit den wenigsten Schüt-zen. Beispiel: Elze hatte 9, Alfeld 6 und Greene 10 Teilnehmer, daher galt als Mannschaftsergebnis die Summe der 6 besten Schützen.
Elze konnte beim Luftgewehrschießen in der Mannschaft 1.162 Ringe erzielen, vor Greene (1.110 Ringe) und Alfeld (1.072 Ringe).
Besonderes Pech (2 x Mal) hatte der Neuzugang im SC Elze, Martina Woll-schläger. Sie hatte genau wie Ellen Niederstadt aus Alfeld, 196 Ring.
Da Ellen aber in der letzten Serie 99 Ring hatte und Martina 97, ging der Pokal der besten Dame an Ellen.
Das zweite Mal Pech war vereinsintern.
Hartmut Wittke und Martina Wollschläger hatten beide 196 Ring.
Beide haben auch gleiche Serien geschossen (99 + 97 Ring).
Damit musste die Entscheidung anders getroffen werden, wer bester Schütze aus Elze ist.
Die Scheiben wurden noch einmal durch das Auswertgerät geschoben. Nun wurde aber die Zehntel-Wertung eingeschaltet.
Der Schuss ist dann nicht nur eine „9“, sondern z. B. eine „9,3“.
Auf diese Art und Weise ausgewertet kam es zu folgenden Ergebnisse:
Hartmut Wittke: 206,4 Ring
Martina Wollschläger: 206,2 Ring
Eine unglaublich enge Entscheidung – gut für Hartmut, weniger gut für Marti-na.
Nachdem Elze im März in Greene einen Vorsprung von 14 Ringen vor Greene hatte, konnten die Elzer das „Polster“ von 14 auf 66 Ring erhöhen. Dieses Polster soll nun helfen, im Oktober den Wanderpokal wieder nach Elze zu holen.

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Pilgerndes Gottesvolk an Fronleichnam
Elze - Das Fronleichnamsfest in der Kirche St. Joseph in Gronau mit Gottesdienst, Prozession und fröhlichem Ausklang stand unter einem guten Stern, denn die Sonne lachte dazu. Das aber ist das „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“, ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die bleibende leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.
Den Gottesdienst und die Prozession hielten Pfarrer Dr. Christian Wirz und Pater Josef gemeinsam unter Mitwirkung von vielen Messdienern am Altar ab und unter freiem Himmel. Auch in diesem Jahr waren wieder sehr viele Gläubige aus Gronau, Elze, Mehle und Lauenstein in die Kirche St. Joseph in Gronau gekommen, um gemeinsam die Feierlichkeiten zum Fest Fronleichnam zu begehen.
In Rom wird die Fronleichnams-Feier „ Gottes Liebesgeschichte mit uns“ genannt. In der Liturgie heißt es: Das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“, in allen Sprachen wird es auch „Hochfest Corpus Christi“ genannt.
Viele Gemeinden wie auch in Gronau nehmen die Gelegenheit wahr, dass die Gläubigen beim Kommunion-Empfang nicht nur die Hostie gereicht bekommen sondern sie auch im Wein (als Blut Christi) vor dem Verzehr einzutauchen. Sie empfangen daher die die Kommunion „in zweierlei Gestalt“.
Der Feiertag Fronleichnam steht in enger Verbunden mit dem Gründonnerstag, durch die Einsetzung der Eucharistie in Verbindung mit dem letzten Abendmahl.
So heißt das, wir feiern „Fronleichnam im Glanz von Ostern.“, wie Pastor Dr. Christian Wirz erläutert. „Für Jesus war es er entscheidende Abschied, denn er wusste, das der Gründonnerstag-Abend seine letzte Zusammenkunft mit seinen Jüngern war.“, so Wirz.
Geschichte. Erstmals wurde das Fest der leiblichen Gegenwart Christi in 1246 im Bistum Lüttich gefeiert und 1264 wurde das Fest von Papst Urban IV durch eine Bulle zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Auslöser war damals ein Blutwunder von Bolsena, das von ihm im Jahre 1263 als echtes Wunder anerkannt worden war. Er schrieb damals: Wir habe es daher, um den wahren Glauben zu stärken und zu erhöhen, für recht und billig gehalten, zu verordnen, dass außer dem täglichen Andenken, das die Kirche diesem heiligen Sakrament zeigt, alle Jahre einen gewissen Tag noch ein besonderes Fest, nämlich auf den 5. Werktag nach der Pfingstoktav, gefeiert werde, an welchem Tag das fromme Volk sich beeifern wird, in großer Menge in unsere Kirchen zu eilen, wo von den Geistlichen und Laien voll heiliger Freude Lobgesänge erschallen. Die Anregung zu der Schaffung dieses Festes geht auf eine Vision der heiligen Juliana von Lüttich, (Augustinerchorfrau) im Jahre 1209 zurück. Gelegt wird das Fest auf 60 Tage nach Ostern.
Gefeiert wird heute Einsetzung des Altarsakramentes in vielen Ländern wie Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Österreich, England, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg und Monaco, Ungarn, Polen, Kroatien, Spanien, Portugal, Bolivien, Brasilien, Dominikanische Republik, Kolumbien, Osttimor, Trinidad und Tobago.

Messe, dann Prozession Der wichtigste Teil des Festes ist die Heilige Messen, deren Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen.
Daran schließt sich die Prozession an, begleitet von bunten Fahnen und mit eindrucksvollen Bannern der christlichen Vereine. Voran geht das Kreuz im Anschluss daran die Messdiener und die Kommunionkinder des Jahre 2018. Das Allerheiligste aber wird in einer Monstranz vom Priester unter einem Baldachin getragen, deren Stützen in vier Himmelsrichtungen von vier Männern gehalten wird. nn schließt sich die Gemeinde singend und betend an. In Gronau ging es gemeinsam durch den gepflegten Garten zunächst zur „Kreuzgrotte“, die eine Ehre des Allerheiligsten darstellt. Hier wurde die Grotte aus unbehauenen Steinen, die mit Mörtel aufgebaut und davor ein wunderbarer Altar errichtet, aus Holz gezimmert. Die erste von Drei Andachten wird hier mit Gebeten, Fürbitten für die Sorgen auf der Welt und anschließendem Segen gehalten. Weiter geht es singend und betend zum nächsten Altar in der wunderschönen „Mariengrotte“ auch hier gibt es nach den Gebeten wieder den Segen mit der Monstranz. Dabei wechseln sich die beiden Priester ab. Der dritte Altar ist im Innenhof, wo ein schöner Altar wieder zu Gebeten und Gesängen aufruft mit einem Segen. Auf dem Pilgerweg durch den Garten werden alle bekannten Prozessions-Lieder wie „Kommt und lobet ohne End...“; Das Heil der Welt, Herr Jesus Christ..“; Kommt her ihr Kreaturen all...“; „Nun danket all und bringet Ehr...“ „Nun lobet Gott und singet, dass hoch zum Himmel dringet...“ gesungen unter kräftiger Begleitung durch das Blasorchester.
Schlussakt in der Kirche. Zurück in der St.Josephs-Kirche spielte das Blas-Orchester und der Organist auf der Orgel: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren..“ Hier wurden die Gebete für den 4. Altar gesprochen, ehe der Priester das „Tantum ergo, sacramento“ anstimmte mit feierlichem Segen und Weihrauch.
Daran schließt sich das Fest unter freiem Himmel an, wozu die katholische Gemeinde alles liebevoll vorbereitet hat mit Hilfeleistung im Garten und am Grill, oder auch mit Spenden, Salat und Kuchen sowie Blumen für die Altäre. Hier wurde dann so manches muntere Gespräch geführt mit Gläubigen der Pfarrfamilie, die man nicht immer trifft.

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Kurzweiliges Programm beim Sommerkonzert
Elze - Einen gelungenen Abend gestalteten am Freitag die musischen Gruppen der CJD Christophorusschule Elze im Sportzentrum der Schule, als sie ihr traditionelles Sommerkonzert präsentierten. Ein bunter Reigen an verschiedenen Darbietungen der diversen Gruppen wurde in der Sporthalle aufgeführt. Umrahmt wurde die Show von vielen Bildern und Skulpturen, die verschiedene Klassen im Vorfeld geschaffen hatten und die Kunstlehrerin Helga Ehmke für diesen Abend zu einer schönen Ausstellung zusammengestellt hatte. Als Moderatorinnen hatten die Organisatoren einige Schülerinnen gewinnen können, die sich teilweise für die musischen Festtage, die in diesem Mai in Erfurt stattgefunden haben, zu Moderatoren hatten ausbilden lassen und frisch und gekonnt durch das Programm führten.
Die Band der Jahrgänge fünf bis zehn, zwei Tanzgruppen, das Orchester der Jahrgänge fünf bis zwölf, die Blockflöten-AG, der Christophoruschor, der Kammerchor sowie die Einzelkünstler Merle Hoferichter (gerade einmal in Klasse fünf!) und Zhonghin Fang (Jg. 10), beide am Klavier, und das Duo Frederic und Leonie Kruppa (Posaune und Klavier) konnten das Publikum begeistern. Das Programm bot Klassik mit Mozart, Chopin und Skrjabin, aber auch Pop, Schlager, Volkslieder, Musical und Hiphop, sodass ein großer Bogen um die diversen Musikrichtungen geschlagen wurde.
Während die Musiker Zhonghin Fang, Merle Hoferichter, Leonie und Frederic Kruppa mit ihrer Technik und Konzentration an den Instrumenten überzeugten und faszinierten, rissen die Tanzgruppen um Marietta Rösch (Jahrgang 10) die Gäste durch die flotte Musik und die prima einstudierten Bewegungen mit. Der Christophoruschor und der Kammerchor erfreuten wie immer durch ihre virtuosen Stimmen und die gekonnte Umsetzung der Stücke, und die Blockflöten-AG, inzwischen zahlenmäßig und auch musikalisch gewachsen, überzeugte mit dem Genremix aus Tango, Chanson und Blues. Die Band und das Orchester waren für Stimmung zuständig, da sie einige bekannte Stücke anstimmten, bei denen das Publikum mitgehen konnte.
Nach insgesamt zweieinhalb Stunden endete das Konzert mit dem Dank des stellvertretenden Schulleiters Carsten Söffker-Ehmke, der sich beeindruckt zeigte von der Tatsache, dass „alles, was wir hier gerade erlebt haben, bei uns an der Schule entstanden ist.“

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