Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Rat und Verwaltung erproben sich im Freihand-Schießen
Elze - Der 1. Freitag im November, das ist seit 1997 der Termin, an dem Rat und Verwaltung der Stadt Elze einen fröhlichen Abend im Schützenhaus des Schützenclub Elze verbringen. Es begann um 19 Uhr mit der Begrüßung durch den 1. Schützenmeister, Carsten Bartels und der anschließenden Scheibenausgabe. Jeder Teilnehmer schießt dann 10 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt, 10 Schuss mit dem Kleinkalibergewehr stehend aufgelegt auf 50 m und als Sahnehäubchen noch 10 Schuss mit der Sportpistole freihändig auf 25m – auf die elektronische Meyton Anlage.
Diese 30 Schuss wurden anschließend zu einem Ergebnis zusammengezählt und ergeben den Sieger des Ratspokales für ein Jahr. Es ist jedes Jahr wieder spannend, wer wohl für ein Jahr den Pokal gewinnen wird.
Um die Spannung dann noch etwas aufrecht zu erhalten, wird nach Ende des Schießens gevespert. Svenja Bartels und Silvia Schachtschneider haben eine deftige Brotzeit mit guter Wurst aufgebaut und man lässt es sich, wie in jedem Jahr, gut schmecken. Nachdem dann alle gesättigt waren, fand die Siegerehrung statt. Magnus Vincentini (1. Schießsportleiter) führte mit Carsten Bartels (1. Schützenmeister) durch die Siegerehrung. Er ließ das Schießen noch einmal Revue passieren und erklärte (auch wie in jedem Jahr) dass es die größten Probleme mit der Sportpistole gab (insbesondere für ungeübte Schützen). Dann aber kam er zu den Ergebnissen: Auf dem 3. Platz mit 192 Ringen landete Sabine Hahne von der Stadtverwaltung. Auf den 2. Platz, kam Ratsfrau Evelyn Witt mit 197 Ringen. Spitzenreiter in diesem Jahr wurde der Bürgermeister, Rolf Pfeiffer mit 213 Ringen. Dieses Ergebnis sorgte dafür, dass er den Ratspokal bis zum 1. Freitag im November 2019 pflegen darf.
Zum Schluss wurde die rote Laterne vergeben. Die rote Laterne bekommt, wer mit seinem Ergebnis am weitesten vom Pokalsieger entfernt ist. Die Gewinnerin der roten Laterne war Rima Hammoud. Bürgermeisters Rolf Pfeiffer bedankte sich bei Carsten Bartels für die, wie in jedem Jahr, gelungene Veranstaltung. In gemütlicher Runde ging der Abend dann sehr viel später zu Ende.

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Hartmut Wittke gewinnt Ralf-Lorenz-Pokal
Elze - Am Alt – Herrenabend im November wurde zum 13. Mal der Ralf-Lorenz-Pokal ausgeschossen. Es handelt sich bei dem Pokal um ein gläsernes Gewehr mit entsprechender Gravur, das von Helmut Dembowski ein sehr schönes „Holzbrett“ bekam.
Die Ausschreibung besagt, dass der Pokal am Alt – Herrenabend im November ausgeschossen wird. Es werden 10 Schuss mit dem Luftgewehr geschossen, die Auswertung erfolgt mit der Auswertemaschine in Zehntel – Wertung.
Das bedeutet, dass nicht nur z. B. eine „6“ geschossen wird, sondern vielleicht eine „6,6“.
Zusätzlich wird ein Schuss auf die Schachbrett Glücksscheibe abgegeben. Das Ergebnis wird zusammengezählt und Sieger ist, wer mit seiner Ringzahl am dichtesten an der Zahl 87,0 ist – egal ob drüber oder drunter.
Sieger wurde 2018 Hartmut Wittke mit 87,4 (= 0,4 Punkte Abstand von 87).

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Ende der hervorragenden Freibadsaison 2018
Elze - Mit einem schönen Abschiedsfest wurde die Freibadesaison 2018 abgeschlossen nach 152 Öffnungstagen. Bei herrlichem Sonnenwetter nahmen die Schwimmer, die regelmäßig zu unterschiedlichen Tageszeiten die ganze Saison gekommen waren unter dem Unterstand der Umkleidekabinen Platz, um sich am Grill bedienen zu können. Salate hatten die vielen Besucher von zu Hause mitgebracht, so entstand ein fröhliches Grillfest zur Mittagszeit. Zum Abschied gab es Sekt für alle. Die ganz Unentwegten zogen noch ihre Bahnen im 27 Grad warmen Wasser, während die Außentemperatur schon auf 12 Grad gefallen war.
An den Tischen herrschte eine rege Unterhaltung, viele Schwimmer haben schon Freundschaften untereinander geschlossen, durch die täglichen Verabredungen.
Das ganze Bad wird geleitet von Bernd Dietrich auch freundschaftlich genannt „Bade-Bernd“. Stolz erwähnt der Verwaltungschef Rolf Pfeiffer die hohe Zahl der Besucher in 2018, die das Höchste erreicht hat was die Badeanstalt je hatte. So stieg die Zahl der Besucher auf sage und schreibe 67.000 Besucher, während sonst der jährliche Durchschnitt mit viel Glück auf 20.000 kam.
Geöffnet war die Badeanstalt von 6.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Als die Bäder ringsherum geschlossen hatten, kamen auch Besucher aus der Umgebung, um die letzten schöne Tag noch im Wasser zu genießen. Ein Winterschwimmen wird nicht angeboten, da noch einige bauliche Veränderungen erforderlich sind.
Verantwortlich sind 2 Bademeister unter der Leitung von Bernd Dietrich, denen noch weitere Kräfte zur Seite stehen. Die Einnahme beliefen sich auf 122.000,--€ Jedoch ist das kein Reinertrag, denn es gehen Gelder für die Wartung, Gehälter, Kassenleistung 2 Reinigungskräfte davon ab. „Es bleibt alles in allem ein Zuschussgeschäft trotz Erhöhung der Eintrittsgelder“, so Pfeiffer. Wir hatten Jahre lange nicht erhöht, erst nach der Renovierung und sind im Eintrittsgeld immer noch günstige als die Nachbarkommunen“, so Pfeiffer. Eröffnung war zum 2.Mai und Schließung am 30.September. Damit haben wir im Landkreis die längste Badesaison überhaupt. Das wir dazu auch noch die längste größtmögliche Tagesöffnung haben, bei den günstigen Eintrittspreisen und dazu die attraktive Baderutsche in allen Regenbogenfarben, das sind u.a. Zugpferde, um die Elzer Badeanstalt zu besuchen.
Peter Kollay(63) hat das Bad schon morgens um 6.00 Uhr besucht und hat schon Gleichgesinnte getroffen. „Wir haben wieder ein schönes Bad in Elze“, so Kollay. Roswitha Wunstorf war 52 Mal im Bad, Ihr Ehemann Heinrich Wunstorf 98 Mal; Karl-Heinz Meyer 151 Mal. Barbara Giersdorf lobt den guten Bademeister „Er ist spitze“. Die Gymnastik ist sehr beliebt, die Christof Mazarin und Boris Köhlmann je eine Stunde anbieten zu unterschiedlichen Zeiten. Erika Sanen sagt, hier kann man wunderbar schwimmen zu jeder Tageszeit, das hilft bei vielen Erkrankungen. Das ist die schönste Badeanstalt weit und breit. Die Badegäste kommen ständig von nah und fern hierher. Es ist alles piccobello sauber. Morgens um 5.00 ist das Personal schon an der Kasse. Oft kommen um 11.00 Uhr morgens die Besucher reingeströmt, als käme ein Bus“, so Sanen.
Manchmal ist es richtig der „Wahnsinn“, dann stehen die Autos bis zum „Bauspezi“ und bis zur Biogasanlage beidseitig. Heute ist nun Abschied: „Auf Wiedersehen“, so Sanen.
Bernhard Schiermann, der als Helfer an der Kasse in diesem Jahr mit eingesprungen ist, sagt: „Um 6 Uhr kommen 30 Leute, um 1/29 Uhr wieder 30 Leute und um ½ 10Uhr 40 Leute. Es ist ein Kommen und Gehen. Manchmal ist am Nachmittag ein Stillstand. An heißen Tagen haben wir ausgerufen: „Wir haben nur noch Stehplätze im Wasser.“ „Alle 3 Bademeister hatten voll auf zu tun und auch 2 Aushilfen“. Das wichtige ist ja, „die Temperatur bleibt konstant. Es hat mir die vier Monate viel Spaß gemacht, so Schiermann.

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Erntedankfest bei Kneipp mit Zwiebelkuchen
Elze - Einmal im Jahr lädt der Kneipp traditionsgemäß zum Herbstbeginn zu Zwiebelkuchen und Federweißem ein. Darauf freuen sich alle Mitglieder und auf diesen gemütlichen Abend. Christa Kaufhold hatte dazu einen Tisch besonders geschmückt um den Mitgliedern eine Atmosphäre für die Herbst zeit zu bieten .Fleißige Hände hatten blecheweise den Zwiebelkuchen vom Speiselokal geholt, um den Leckerbissen schnellstens zu servieren.
Der Federweiße mundete wieder mal köstlich dazu und so gab es viel Nachfrage in gemütlicher Runde. Maria Kaufhold sorgte mit Ihrer Gitarre für Wander- und Herbstlieder, die gerne mitgesungen wurden. „Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder...“. Die Blätter sind sonnengeküsst und die Kinder basteln alle. „In der Lüneburger Heide...“Brüder laßt die Gläser klingen“, „Ein Jäger aus Kurpfalz Roswitha Wunstorf, hatte ein Vermächtnis vom verstorbenen Männe Mäckeler mitgebracht. Er hatte ihr ans Herz gelegt:„Lies das mal irgend vor.“. Dafür hat sie an diesem lustigen Abend die Gelegenheit wahrgenommen sehr zur Freude der applaudierenden Gäste. So klang dieser schöne Abend für die Kneipp-Mitglieder fröhlich aus.

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Juden und ihre Spuren in Elze
Elze - Eingeladen in Stichweh‘s Hotel am Bahnhof hatte der Elzer Heimat und Geschichtsverein den kompetenten Referenten Dr. Phil. Anton Weise aus Wunstorf. Der Historiker lehrt und forscht am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die neueste Regionalgeschichte. Er hat sich dabei in seiner Disertation aus der Perspektive der Täterforschung mit dem Raub an den niedersächsischen Juden auseinandergesetzt, der in zunehmendem Maße von der Finanzverwaltung durchgeführt wurde. Sein Interesse gilt dabei nicht nur den Opfern sondern auch den Tätern und Nutznießern. Dabei hat er den Raub an den Juden in die Geschichte der NS-Zeit eingeordnet mit konkreten Beispielen auch aus der Stadt Elze. Er beleuchtet dabei das Schicksal von fliehenden wie auch deportierten Juden. In großen Zügen umfasste seine Information an diesem Abend, -vor vielen interessierten Zuhörern- die Ausgrenzung, die Chronologie und Beraubung, die Deportation und den Raub, wie auch die Vermögensverwertung, die Organisation und die Beteiligten, das geraubte Gut und die Nutznießer. In Elze ging er auf die Familien Rosenstern und Ella Oppenheimer mit ihrer Tochter Alice Palmbaum ein. Zu Anfang zählte 1% der Bevölkerung zu den Juden. Seit 1938 wurden Listen über die jüdischen Familien, die an die Gestapo gemeldet werden mussten. Man bezeichnete diese als „Oppositionelle“ bzw „Staatsfeinde“. Dazu erklärte Weise, dass die meisten Juden, die die Gefahr kommen sehen haben, ihren Wohnort verließen, um in einer größeren Stadt „unterzutauchen“. Wer allerdings die Zeichen der Zeit erkannte, wanderte rechtzeitig u.a. nach Australien, Südamerika und Kanada aus. „Auf jeden Fall wurden die Juden dadurch aus ihrem sozialen Kontex herausgerissen“, so Weise. Hausrat und Möbel blieben zum großen Teil in der Wohnung. Die kamen dann in eine Sammellager und die Wohnung wurden geputzt., sowohl von den Ausgewanderten wie auch von denen, die in die Deportation kamen. Die Nachbarn wussten nichts vom „Auszug“ , sie waren praktisch erst mal „aus dem Blickfeld“ verschwunden und dann machte man sich auch keine weiteren Gedanken. Zum Teil kamen die Juden erst mal in ein Judenhaus in Hannover und so versuchten die Menschen im Umfeld, sich die Sachlage „schönzureden“ und auch „wegzugucken“. Die großangelegte Deportation begann dann am 15.12.1941 mit zunächst 10001 Personen, im Juli 1942 erfolgte der nächste Transport über Hannover nach Theresienstadt. Die Beraubung hatte aber bereits in 1933 durch das NS Regime begonnen „als volks- und staatsfeindliches Vermögen“. Jetzt wurde es Stück für Stück vorangetrieben/gegenüber den „Oppositionellen oder Staatsfeinden“. Der Raub wurde pragmatisch durchgeführt als sogenannte Reichsfluchtsteuer aus der Weimarer Republik“, so Weise. Inzwischen radikalisierte sich die Judenverfolgung in großem Umfang. Wohlhabende Männer wurden verhaftet in Konzentrationslager Dachau und Buchhagen gebracht, gequält und erniedrigt. Das Steuerrecht wurde abgeschafft und die Kinderfreibeträge abgeschafft. Eine weitere Verschärfung gab es durch eine Devisenknappheit und die „Weltwirtschaftskrise“. Dadurch wurde eine vorbeugende Sicherungsanordnung eingeführt. Es wurde eine Verfügung erlassen, dass ab 1941 keine Devisen mehr ins Ausland transferiert werden durften. Das Vermögen sollte also nicht ins Ausland abwandern. Jeder durfte nur noch höchstens 400 RM besitzen und darüber verfügen. Die „Reichskristallnacht“ wurde zu einem bahnbrechenden Erlebnis in dieser schwierigen Situation. Elzer Juden In Elze lebte Erich Oppenheimer, der verurteilt wurde und ins Alfelder Polizei-Gefängnis kam. Synagogen, Wohnungen und Häuser wurden zerstört. Das NS Regime radikalisierte sich und forderte jetzt eine „Sühneleistung“. Hermann Göring verlangte 100 Mio RM, 1,1 Milliarden Reichsmark als Sondersteuer. Was hinzu kan, sie erhoben eine Verordnung zu einem Gesetz, dass die Juden aus dem Wirtschaftsleben ausgeschlossen wurden. Nun wurde den Juden auch noch das Handeln verboten. Darüber hinaus mussten sie sämtliche Edelmetalle abgeben. Das bezeichneten sie als „Das Vermögen von Reichsfeinden“, so Weise. Bei der Ausreise durften sie nur wenig mitnehmen, das Vermögen wurde in Deutschland eingezogen und dem preußischen Staat übergeben. Die größte Deportation war im Dezember 1941. Dabei hat das Finanzamt vom Oberfinanzpräsident Hannover, der zuständig war eine Liste bekommen vom Vermögen, nach der Prämisse: „Das Reichsbürgergesetz bestimmt, dass jeder, der das Reichsgebiet verlässt oder gestorben ist, sein Geld verliert. Privilegiert zur Übernahme des Vermögens war dann ausschließlich die Reichsverwaltung. Es gab eine Arisierung und der Raub wurde vom Staat organisiert, Auch Firmen mussten zugunsten des Staates verkauft werden. Die Situation verschärfte sich immer mehr nach dem November-Progrom. Jetzt wurden Listen erstellt, wo ganz genau nicht nur die Möbel in Listen aufzunehmen waren sondern auch der Inhalt der Schränke wie Wäsche, Teller, Tassen Bestecke usw., um zu sehen, welchen Besitz der Einzelne besaß. Es wurde massenweise Eigentum verkauft. In Hannover begannen die Judenverfolgungen, jeder war nur noch eine Nummer. Es ging hier um 24 Milliarden Reichsmark. Dann folgte die Deportation in großem Maße und der Raub.
Lea Oppenhauer geb. Frank wurde gezwunden sich am Raub und Tod zu beteiligen, Möbel, Kleidung, Besteck und Geschirr, alles kam unter den Hammer. Emil Rosenstern kam im Juli nach Theresienstadt(das war damals Reichsgebiet) die Listen über die Enteignung wurden im Schaukasten ausgehängt. Ella Oppenheimer wurde nach Riga deportiert, die Enteignung war bereits erfolgt, denn alles gehörte ja dem Staat. Inzwischen entstand ein Neid auf die NSDAP, denn die schönsten Artikel eigneten sich die Mitarbeiter der Institutionen an, alles andere bekam die OFP. 1941 gab es dann in Elze keine Juden mehr, denn 5 Juden waren nach Hannover umgezogen. Alle bedienten sich der Wertsachen: Steuerbeamte, Schätzer, Devisenbeamte und das Zollfahndungsamt. Hinzu kamen die Gestapo, sowie die Finanzämter und andere Behörden; die NSDAP und viele andere Professionen(z.B. Banken und Spediteure) Es gab ungeheuer viele Profiteure auf breiter Basis. Im Juli 1942 findet man Hinweise auf Helene Rosenstern, bis dato waren alle Betriebe der Juden längst verkauft. Dann ging es noch um Hausrat, Wertpapiere und das unbewegliche Vermögen. Nutznießer und solche die es sein wollten waren die am Raub beteiligten Personen(Gestapo und -Finanzverwaltung) Profiteure und verhinderte Profiteure. Die interessierten sich dann nur noch für die „reichen Juden“. Juden. Albert Rosenstern ist am 11.9. 1938 nach USA ausgewandert und hat 1.670 RM mitgenommen. Emil Rosenstern wurde am 23.7.42 nach Theresienstadt deportiert und ermordet. Helene Rosenstern 23.7.42 ebenfalls. Ella Oppenheimer und ihre Tochter Alice Palmbaum und Elena Oppenheimer wurden am 15.12.41 ins Ghetto nach Riga deportiert und ermordet. Die Grundstücke wurden vorher verkauft. Schwierig war die Wert-Einschätzung von Schmuck. Der Raub an den Juden hat damals allen Profit gebracht, weil man das Volk ausgeraubt hat. Deshalb waren auch Auslandsreisen ab 19041 verboten. Für die vielen Verbrechen in dieser Zeit waren Unmengen von Helfern und Helfershelfern erforderlich. Trotz alledem stellte Weise in den Raum, warum haben damals alle weggeschaut?? Die Vorsitzende des Heimat Vereins Astrid Schwarze bedankte sich beim Referenten für den ausführlichen Vortrag.

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Wir in Elze - VHHG 50 Jahre in Elze
Elze - Für das Jubiläum des Elzer Gewerbe-Vereins VHHG Verein für Handwerk, Handel und Gewerbe e.V. in Elze, hatten die drei jungen dynamischen Spitzenmanager Harald Huke, Karl-Olaf Kasten und Schriftführer Daniel Mundhenk einen Slogan kreirt: „Wir in Elze“. Gefeiert wurde an zwei Tagen auf dem Rolandplatz. Huke war bereits von 2000-2007 Vorsitzender und erklärte sich bereit, noch einmal zu kandidieren als eine Auflösung bevorstehen zu stehen schien. Dabei wurden alle bekannten Highlights des Vereins wiederbelebt, wie das Seifenkistenrennen als Ferienpass-Aktion und die Open-Air-Veranstaltung im Elzer Freibad. Hinzu kommt ein Kinder-Flohmarkt. Auch die Handwerker-Meile und das Mühlenfeld-Fest wurden bestückt. Während über 2 Tage hinweg ein kulinarisches Angebot auf dem Platz zu ordern war, gab es am Abend eine Party mit dem Auftritt einer fetzigen Showband „Zack zillis“ eine Top-40 Band aus dem Norden, (www.zackzillis.de), die für Stimmung und gute Laune sorgte. Es ging hoch her und die Band riss alles vom Hocker. Sie hatte vorne eine Bankreihe für alle kleinen Kinder aufgestellt, die sich köstlich amüsierten. Im Laufe des Abend wurden sie dann auch auf die Bühne geholt, um für Stimmung und Aktion zu sorgen. Dann aber kam Mama Sunshine von der Band persönlich zu den Kids beim Open-Air-Konzert nach unten mit dem Titel „I got a feeling.“
So gab es an diesem Abend für jeden etwas, dazu zählte Entertainement, Leidenschaft, Esprit und eine gehörige Portion Humor, für all das sorgte die Showband, um den Abend zu rocken. Mit Shows in Deutschland, Österreich, Schweiz, Schweden, Niederlande, Dänemark und Luxemburg zählt die Band zu den erfolgreichsten Partybands des Nordens. Die Hits stammten u.a. aus den 50erJahren bis heute von Schlager bis Hardrock.
Viele Paare tanzten nach der rhythmischen Musik auf dem Rasen. Für das Warm- Up und die Unterhaltung in den Pausen sorgte ein DJ aus Hannover. Der Durst konnte am Getränkestand gelöscht werden und ein Burger-Stand hat exclusive Speisen bereit, während es auch Bratwurst, Griller und Pommes frites gab. Die weiß gekleideten Mitarbeiter der Stadt Elze hatten sich in Schale geworfen und boten viele leckere Drinks in allen Regenbogenfarben auf Eisstücken an, mit oder ohne Alkohol. Das alles sorgte dafür, dass an dem lauen Sommerabend die Kehlen der Gäste nicht austrockneten. Der zweite Tag begann mit einem Frühschoppen mit der Band „Me and the jokers“der gut besucht war. Viele Kinder ließen sich derweil schminken, und am Nachmittag starteten 25 Rennflitzer mit ihren Seifenkisten die Rennstrecke auf der Bahnhofstraße hinunter. Dabei war noch eine Slalomstrecke eingebaut worden. Das war ein Mordsgaudi und hat viel Zuschauer angelockt. Bei der Siegerehrung ging es dann um Sieg und Platz, wofür es Preise gab. Auch Rutsch- und Turnspaß war im Angebot. Einen Adrenalinstoß gab es für die Kids als sie mit einem Sprung aus einer schwindelnder Höhe mit „Juchhu“ in ein aufgeblasenes Feld sprangen, so dass es an diesem Tag niemanden langweilig wurde.

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Hartmut Wittke gewinnt Sommerpokal
Elze - Dieser Pokal wurde von Dieter Milte im Jahr 2008 gestiftet, aber schon von Hartmut Wittke 2015 endgültig gewonnen. Nun stiftete Hartmut Wittke den neuen Sommerpokal in 2016, den er dann auch gewann.
Geschossen wird mit dem KK Gewehr aufgelegt auf 50 m. Zunächst werden nach 5 Schuss Probe 10 Schuss auf die normalen Wertungs-scheiben abgegeben, dann kommt das „Sahnehäubchen“: 5 Schuss auf eine uralte 12er Luftgewehr Ringscheibe. Diese Scheibe führt dazu, dass jemand, dessen Augen nicht sehr gut sind, das kleine Schwarze in 50m Entfernung nicht mehr sehen kann und schätzen muss, wo die Mitte liegt.
Hartmut Wittke konnte den Pokal in diesem Jahr (wieder) mit 138 Ringen be-kommen – es folgten Michael Rössing (136) und Ralf Lorenz (116).
Beim anschließenden Essen, unterstützt von gekühlten Getränken, wurde ge-fachsimpelt, warum man in diesem Jahr den Pokal nicht selber bekommen konnte…

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„Gott lacht“ ein fröhlicher Crashkurs
Elze - Einen fröhlichen, aber heißen Sommerabend verbrachten die Mitglieder des „Fördervereins St. Petrus in vinculis Elze/Mehle“im lauschigen Garten der Familie Werner und Hilde Müller. Hilde Müller die Vorsitzende des Fördervereins freute sich über 15 Gäste, die sich bei eisgekühlten Getränken und fröhlichen Vorlesungen einen schönen beschaulichen Sommerabend gönnten. Auch der indische Pfarrvikar Pater Josephwar der Einladung gerne gefolgt.
Es wäre nicht Hilde Müller, wenn Sie sich nicht auch für diesen frohen, besinnlichen Abend etwas hätte einfallen lassen. So vermittelte sie den Gästen mit dem Buch „Gott lacht“ einen „fröhlichen Crashkurs des christlichen Glaubens“, über den der kath. Theologe Josef Dirnbeck (geb.1948), bekannt als Buchautor, Theaterregisseur und Autor zeitgemäßer Meditationstexte, kritische und humorvolle Bücher zu weltlichen und religiösen Themen geschrieben hat. Er ist ein leidenschaftlicher Sammler guter Witze.
Für sein bisheriges Schaffen konnte der Schriftsteller, der in Wien und Nürnberg lebt, bereits verschiedene Preise in Empfang nehmen. Seine Lebenstheorie ist u.a. „Selig, die über sich selbst lachen; sie werden genug Unterhaltung finden“. Seine Überzeugung ist es, dass Humor, die Dinge auf den Kopf stellt.
So erzählt er die gesamte christliche Theologie angefangen bei Adam und Eva bis hin zum letzten Gericht, über das Medium „Witz“ neu. Wenn auch die Leser des Buches „Gott lacht“ oft schallend lachen können, macht sich Dirnbeck keinen billigen Jux. Im Gegenteil er schafft einen fröhlichen Zugang zur Theologie.
Im ersten Kapitel geht es um das Thema „Wenn Analphabeten Päpsten die Leviten lesen“; Kapitel 2 handelt von der „Dreifaltigkeit oder der Herr des Himmels ist keine Egoist“; Kapitel 3: ADAM UND EVA: oder„Der Sündenfall als Fortsetzungsroman“; Kapitel 4: „Gebet oder der aufrechte Gang der Seele“; Kapitel 5: „Kirche oder: Sündige und Heilige“; Kapitel 6: „ Die letzten Dinge oder die flambierte Rechnung“-Heute „Am Rand des Röchelns und Morgen im „Land des Lächelns“, Was kommt nach dem Tod?“
Das Endziel des Menschen, das EWIGE LEBEN behandelt er schließlich im 7. und letzten Kapitel „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“; „von Abrahams Wurstkessel zum „Dinner für alle“ oder : Der Himmel.“
Frohgestimmt verabschiedeten sich die Gäste bei Hilde Müller.

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Zweites Ferienpass Schießen 2018
Elze - Das zweite Ferienpass Schießen 2018 im Schützenclub in Elze ist vorbei.
4 Kinder waren im Schießstand, um ihr Können auf die Probe zu stellen. Wahrscheinlich waren viele andere lieber in der Badeanstalt bei 35°. Der 2. Schützenmeister, Hartmut Wittke, unterstützt vom 1. Schützenmeister, Cars-ten Bartels und Ralf Lorenz, konnte nach knapp 2 Stunden die Platzierungen verlesen.
1 Kind waren schon 13 Jahre alt und durfte mit dem Luftgewehr trainieren. 3 Kinder waren jünger als 12 Jahre und probierten es mit dem Lichtpunktge-wehr, welches der Schützenclub Elze für diese Altersklasse vorhält.
Sieger mit dem Lichtpunkt „Gewehr“ wurde Fynn Heuer mit 48 Ring, gefolgt von Rieke Ahlborn (37) und Marvin Schendel (30).
Mit dem Luftgewehr kam auf den 1. Platz Justin Schendel (65) gefolgt von Hartmut Wittke (49), damit Justin nicht allein schießen musste.
Da durch die geringere Anzahl von Kindern mehr Zeit war, entschloss man sich, nach einer Runde kühlender Getränke, noch eine 2. Runde mit dem Lichtpunktgewehr zu schießen.
Dieses Mal sollte es um ein Eis gehen.
Komisch nur:
Beim Pokalschießen wurden 48, 37 und 30 Ring geschossen, als es um das Eis ging, wurde 61, 54 und 53 Ring geschossen (gleiche Reihenfolge). Die beiden Sieger, Marvin Schendel und Jan Ahlborn bekamen für ihre Leis-tung einen Pokal – und alle Kinder bekamen etwas Süßes zum Mitnehmen. Während des Schießen (natürlich in den Pausen) gab es auch ein kühles Ge-tränk und/ oder ein Eis.
Wer Spaß am Training gefunden hat, kann auch gerne mal freitags ab 17 Uhr zum Jugend – „Schnupper“ – Training kommen.
Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen Kinder und Jugendlichen, die nicht am Ferienpass Schießen teilgenommen haben.
Auf dem Bild links: Hartmut Wittke, und rechts Carsten Bartels sowie die teil-nehmenden Kids: Rieke Ahlborn, Fynn Heuer, Justin und Marvin Schendel.

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CJD Ferienfreizeit im SC Elze
Elze - Am Mittwoch besuchte die Jugend- und Heimerzieherin, Martina Wollschläger, mit 13 Kindern den Schützenclub Elze, unterstützt von ihrer Tochter, Sarah Wollschläger.
Wie auch schon im letzten Jahr freuten sich die Kinder darauf, mit dem Licht-punktgewehr zu „schießen“.
Da immer nur ein Kind schießen konnte, hatte sich Martina für die anderen etwas ausgedacht:
Draußen vor dem Schützenhaus wurde ein Schieß Parcours aufgebaut. Hier ging es darum, mit der Wasserpistole Kegel zu treffen, mit der Nerf Was-serpistole auf einen kleinen Ball zu schießen, mit einer größeren Wasserpistole auf Bälle zu schießen und mit Tischtennisbällen der Reihe nach Becher zu tref-fen.
Die Treffsicherheit war also sowohl im Schützenhaus, als auch davor gefragt.
Nach gut 2 Stunden war der Spaß vorbei und alle Kinder bekamen noch eine Teilnehmer Urkunde.

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