Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
"Auch Erinnerungen brauchen ihren Platz"
Elze - 75 Mitglieder des Kneipp-Vereins waren der Einladung zur Weihnachtsfeier im „Papenhof“ gefolgt und erlebten einen vergnüglichen, musikalischen Nachmittag bei munteren Gesprächen am Tisch. Begrüßt wurden die Gäste an festlich gedeckten Kaffeetischen vom Vorsitzenden Dr. Timm Große Lackmann, der allen einen gemütlichen Nachmittag wünschte. Auf den Tischen gab es für jedes Mitglied ein kleine süße Aufmerksamkeit.
Viele Mitglieder haben sich beteiligt an der Gestaltung und sorgten mit ihren Vorträgen mit weihnachtlichen Geschichten und Gedichten für gute weihnachtliche Unterhaltung. Das waren unter anderem Helga Opielka und Roswitha Wunstorf. Reizend war die Geschichte vom „Puppenhaus“, das auf dem Boden sein Leben fristete. Es wurde zum Sperrmüll gestellt, bis man die Erfahrung machte: „Auch Erinnerungen brauchen ihren Platz“ und das Puppenhaus kam wieder auf den Boden.
Sehr zur Überraschung trat eine vierköpfige Musik-Gruppe der Elzer Blasmusik auf, um den Nachmittag nach der Kaffeetafel zu verschönen. Sie spielten unter der Leitung von Dirigent Helmut Funke. Sie spielten im Wechsel mit dem Musiker Gerhard Zolnlofer, der aus Franken stammt und seit 30 Jahren in Elze lebt. Mit seinem Akkordeon brachte er Abwechslung ins weihnachtliche Musikprogramm, wobei auch gerne mal geschunkelt werden konnte. Er nannte seine Lieder „Salonmusik“. Alle Lieder konnten mitgesungen werden nach Liedertexten des Kneipp-Vereins: „Macht hoch die Tür..“; Laßt uns froh und munter sein..“; Alle Jahre wieder“; „Jingle Bells“; „Jetzt gang i ans Brünnele“; „Es ist ein Ros’entsprungen“; „Heidschi Bumbeidschi, bumm-bumm“; „Tochter Zion“; „O Tannenbaum“; „O Du fröhliche..“; „Vom Himmel hoch“. Zum Dank für die musikalische Unterhaltung bekam jeder Musiker ein "geistliches" Getränk überreicht.

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"Alte Herren" beenden erfolgreiches Schützenjahr
Elze - Die Alte Herren mit "Anhang" traf sich zum Jahresabschluss im Schützenhaus in Elze. Der Sprecher der Alten Herren, Hartmut Wittke, begrüßte die Anwesenden und gab einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten der Senioren (Alten Herren), aber auch von der weiblichen Verstärkung.
Elzer Schützen sind bei Pokalschießen und Meisterschaften vorne präsent und auch der A-E-G Teller (Alfeld-Elze-Greene) konnte zum 4. Mal in Folge gewonnen werden.
Beim Pokalschießen (Glücksscheibe) belegte Daniel Ramftel den dritten Platz mit 97 Punkten, auf den 2. Platz schoss sich Elisabeth Milte mit 103 Punkten und Pokalsieger wurde Hartmut Wittke mit 107 Punkten.
Mitglied Burkhard Schwert verwöhnte die Mitglieder mit Braunkohl und Brägenwurst.
Zum Jahresabschluss werden immer die Frauen der Alten Herren mit eingeladen, zum Dank dafür, dass sie Ihre Männer an jedem 1. Donnerstag im Monat zum Alt Herren Abend „gehen lassen“.
Anschließend gab es noch die eine oder andere Getränkerunde und am späten Abend, nach anregenden Gesprächen, klang die Veranstaltung aus.

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Weihnachtsmann macht Halt in Elze
Elze - Stöbern und dabei kulinarische Genüsse verzehren bei weihnachtlicher Musik von drei Blasorchestern vom Musikzug Mehle; Posaunenchor Sehlde und Elzer Blasorchester, das sorgte alles für eine anheimelnde Stimmung in der Vorweihnachtszeit. So zog der Markt wieder die Gäste in großen Strömen zu den Weihnachtsmärkten. Das alles stand auch im Vordergrund beim diesjährigen Weihnachtsmarkt in Elze, wo man sich an Stehtischen mit Freunden und Bekannten treffen konnte. Die Stände vom diesjährigen Weihnachtsmarkt Elze gruppierten sich rund um die Peter- und Paul-Kirche und neben der ehemaligen Rathausschule. So konnte sich die Stadt Elze nicht nur über 30 Aussteller freuen, sondern auch über andere Organisationen wie die Volkshochschule, die Bibliothek, drei Orchester und die evangelische Kirche, die mit der Kaffeestube alle gemeinsam zu einem großen Erfolg beitrugen. Die Gäste aus Elze und Umgebung ließen sich nicht nur Glühwein und Kaffee schmecken, sondern auch Waffeln und Grillgut, Chilli-con-carne und sonstige kulinarische Genüsse wie Schmalzkuchen, Kinderpunsch und Wein.
Auch das Angebot an kleinen und großen Weihnachtsgeschenken lockte zum Kauf und so wechselte mancher Artikel seinen Besitzer und wird auf dem Weihnachtstisch viel Freude bereiten. Das reichte vom Kunsthandwerk über Schmuck und Mineralien bis zum DEKO-Material. Auch die Adventsfloristik und winterliche Strickwaren fanden wieder guten Absatz.
Besonders die Kinder freuten sich über ihre Angebote, angefangen mit dem Wunschbaum, an den die Herzensangelegenheiten für den Weihnachtsmann gehängt werden konnten. Auch das Ponyreiten durfte nicht fehlen und der Weihnachtsexpress fuhr immer wieder voll besetzt durch die Innenstadt von Elze. Die größte Überraschung für die Kinder aber war der rotgekleidete Mann mit dem Rauschebart, der nicht müde wurde immer wieder in seinen Sack zu greifen, um Geschenke an die Kinder zu verteilen.

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Kneipp-Verein auf Spuren von Hermann Löns
Elze - Der freiberufliche Jorunalist Wolfgang Nieschalk hielt Im Elzer „Bürgertreff“ auf Einladung des Kneipp-Vereins einen Vortrag über das Leben von Hermann Löns, dem sogenannten „Heidedichter“.
Löns wurde am 29. August 1866 in Culm als erstes von 14 Kindern geboren und starb bei einem Angriff im 1 Weltkrieg in 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims in Frankreich. Er war ein deutscher Journalist und Schriftsteller und galt als Heimatdichter, sowie Naturforscher. Seine Eltern waren der aus Westfalen stammende Gymnasiallehrer Friedrich Löns und Clara Löns war die Enkelin eines Hofapothekers in Paderborn. Die Familie verlegte ihren Wohnort in die Tucheler Heide, bis der Vater 1884 nach Münster versetzt wurde. Dann verschlug es die Familie für ein Jahr nach Greifswald. Nach seiner Schulzeit und dem Abitur folgte für Hermann Löns ein Studium der Medizin an der Universität Greifswald. Zunächst wechselte er an die Göttinger Uni und später schloss sich ein Studium der Mathematik und Naturwissenschaft an, weil er Interesse an Weichtierkunde zeigte. /Malakolie)
Er schloss zum wiederholten Male den Bund der Ehe einmal in Celle, dann in Münster und später in Hannover. wo er seine Arbeitskollegiin Lisa Hausmann (1871-1955) heiratete, die als Frauenrechtlerin galt. Hier bekam er er Zugang zur gehobenen Gesellschaft, denn ihr Vater war ein bekannter Maler. Nach einem Ehestreit unternahm er Reisen durch ganz Europa, Berlin, Davos, Innsbruck, Wien, Zürich, Wiesbaden, Münster und Wesel. 1912 ging es nach Hannover zurück und hier schloss sich die nächste Heirat an. Das Studium hängte er vorzeitig an den Nagel. Sein Alkoholgenuss wurde immer stärker.
Er führte zum Bruch mit seinen Eltern. Er schrieb inzwischen für die pfälzische Presse in Kaiserslautern, danach in Gera, und dann ging er in 1892 nach Hannover, zur neugegründeten HAZ (August Madsack), um als Journalist Fuß zu fassen.
Er wurde ein leidenschaftlicher und fähiger Journalist, der sich vom freien Mitarbeiter zum Chefredakteur hocharbeitete. Wenn er zwar seinen Lebensunterhalt decken konnte, ließ er seine spezielle Fähigkeit der Schriftstellerei nicht fallen. Er hatte sich nun ein Pseudonym angeeignet und schrieb als “Fritz von der Leine“ Plaudereien in der Zeitung. Er wechselte weiterhin seine Auftraggeber. In der Zeit wurde er als erfolgreicher Journalist, Buchautor, Dichter, Nauturliebhaber und „Heidedichter“ bekannt. Er genoss breite Anerkennung und verkehrte in angesehenen Kreisen. In 1893 fuhr er erstmals in die Lüneburger Heide. Nun begann er Gedichte zu schreiben, von denen viele vertont wurden. 1906 zog es ihn nach Bückeburg, wo er als Chefredakteur der Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung arbeitete. Er glaubte hier Ruhe zu finden für seine Romane nach dem hektischen Großstadtleben. Jedoch der Schein trügt. Er verließ Bückeburg wieder und ging nach Hannover zurück. Hier arbeitete er nur noch als freier Schriftsteller mit Kurzgeschichten und Erzähiungen. Er schrieb , wenn ihn der Stoff packte, tage- und nächtelang an seinen Werken. Dazu schloss er sich oft ein. Der Alkoholkonsum holte ihn allerdings ein und er bekam einen Nervenzusammenbruch und ging in ein Sanatorium in Bad Zwischenahn. Bei Kriegsbeginn (1. Weltkrieg) melde er sich als Kriegsfreiwilliger. Allerdings hatte er keinen Militärdienst genossen und befand sich in einem schlechten Zustand mit 48 Jahren. Er kam deshalb als Infanterist zum Füsilier-Regiment „General-Feldmarschall Albrecht von Preußen Nr. 73. Was für private Gründe er für alles hatte, ist nirgends bestätigt. Er sollte zunächst Berichterstatter werden, das lehnte er ab. Er wollte seine eigenen Beobachtungen machen. Mit 600 Soldaten ging es nach Frankreich zum Einsatz. Als er im Sturmangriff zu Tode kam, fand man erst viele Jahre später 1986 sein Kriegstagebuch. Dort stand zu lesen: „Überall Feuer, nah und fern. Turteltaube schwingt sich von Baum zu Baum am Weg, da Granaten sie aus dem Wald verjagt haben“.
Für Hermann Löns wurden viele Erinnerungsstätten errichtet auch auf dem Soldaten-Friedhof in Frankreich, wo ein hölzernes Kreuz seinen Namen trägt. In Deutschland zeugt ein Findling in Walsrode von seinem Leben. Höhere Parteistellen befassten sich mit der würdevollen Beisetzung dieses berühmten Mannes, das waren die NSDAP Parteistellen mit Adolf Hitler, Hermann Göring, Rudolf Heß, Joseph Göbbels und Werner von Blomberg.
Der Film „Grün ist die Heide“ erinnert an Hermann Löns und dazu viele Volkslieder. Ein besonderer Erfolgsroman wurde „Der Werwolf“-(1910) Es sollen heute noch 10 Millionen Exemplare von seinen Büchern unterwegs sein. Es gibt ein Löns-Denkmal (1929) in der Tietlinger Heide, das Lönsgrab soll 1935 durch Umbettung im Tietlinger Wacholderhain entstanden sein. Die Löns-Jagdhütte steht im Westenholzer Bruch, südwestlich von Westenholz. Heute noch kann das Löns-Zimmer beim Heidemuseum Walsrode besichtigt werden. Auch in Wernigerode steht ein Löns-Denkmal, und ein Löns-Stein steht in Gifhorn-Winkel.

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Kreuze als "Zeitzeugen" der Vergangenheit
Elze - Der „Förderverein in vinculis“ der katholischen Kirche Elze hat mit seinen Beiträgen und Spenden für das Elzer Gotteshaus “St.Petrus zu den Ketten“ schon wiederholt zur Bereicherung des Kirchengebäudes gesorgt. So sind u.a. kürzlich Kniekissen zur Auflage auf den „harten“ Kniebänken angeschafft worden. Darüber erstattete die Vorsitzende Hilde Müller ihren Bericht bei der Mitgliederversammlung, zu der die Mitglieder viermal jährlich eingeladen werden. Dieses Mal hatte sie die Grundschullehrerin i. R. Sigrid Weiberg zu einem Vortrag über verschiedenartige Steinkreuze oder Holzkreuze eingeladen. Weiberg war schon immer geschichtsinteressiert und so arbeitet sie immer wieder Themen aus, die in der Öffentlichkeit großen Anklang finden. So erfuhren die anwesenden Mitglieder viele Einzelheiten über Steinkreuze, Holzkreuze, Mutterkreuze, Sühnekreuze und Doppelkreuze, (in Bad Hersfeld). In Sachsen und Thüringen stößt man auf viele Monumente des Andenkens u.a. in Pirna, Dresden, Cottbus, Wismar, Gera und Halle. Steinerne Kreuze aber gibt es auch in allen Teilen der Welt.
Ein besonderes Exemplar kann auch die Stadt Elze verzeichnen und zwar steht das an der Sitzbank am Kreisel beim Zugang der B1 und B3. Die Auswahl von Zeugen der Vergangenheit ist groß. Meistens handelt es sich um Steinerne Flurkreuze auf Friedhöfen, Gedenkstätten, oder auf Altären. Sie können aus Granit, Kalkstein oder anderen Steinarten hergestellt sein. Meistens wurden sie aus einem Block gehauen. Unter anderem gibt es zwei wunderschöne Steinkreuze in Norwegen ( 3,7 m hoch)wie auch in Dresden und in der Oberpfalz. Gerichts – und Schwurkreuze gingen auf rechtliche Maßnahmen zurück. Es können u.a. Wetterkreuze sein oder auch Sühnekreuze, dann gibt es noch Hussitenkreuze, Schwedenkreuze und Franzosenkreuze, aber auch ein Hagelkreuz bei Linnich. Ein Schaftkreuz hatte eine vergrößerte Variante eines Steinkreuzes und besaß Elemente eines Bildstockes. Zuweilen wurde auch Steinmehl gewonnen, dem man magische Kräfte beimaß. Die Kreuze hatten auch eine geschichtliche Bedeutung nach einer vernichtenden Schlacht. So gab es auch Mordkreuze und Mordsäulen aus einer Schlacht von 1790. Viele Kreuze aber auch galten als Grenzzeichen, Richtungsweiser (Wegekreuze) oder Orientierungspunkte. Viele Kreuze mussten auch schon bei Straßen-Umbaumaßnahmen entfernt werden. Ein alter Steinzauber besagt, dass ein von einem Steinkreuz abgeschlagenes und ins fließende Wasser geworfenes Steinstück Zauberei und Unglück abwenden. Viele Kreuze haben auch der Witterung von Jahrhunderten nicht standgehalten und die Schrift ist nicht mehr zu lesen. Natürlich gibt es auch mutwillige oder fahrlässige Beschädigungen. Alles in allem kann man feststellen, dass die Kreuze wertvolle Zeugen der Vergangenheit sind.

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Poesiealbum als historischer Leitfaden
Elze - Nach dem gemeinsamen Gottesdienst, den Pastor Alfons Scholz (83) mit den Senioren in der Elzer Kirche gefeiert hat, ging es zur Kaffeetafel in das St.Petrus-Heim, wo Josephine Cabus, Maria Kaufhold und Hildegard Wehr die Tafel eingedeckt hatten mit selbstgebackenem Kuchen. Pastor Scholz erzählte von seinem schlesischen Geburtsort Steinsdorf (Kreis Neiße). Er wuchs mit 5 Schwestern auf. Dann wurde die Familie vertrieben und Scholz absolvierte das Priesterstudium in Fulda. Geweiht wurde er im Hildesheimer Dom und seine Priester-Laufbahn begann er als Kaplan in St. Godehard, Hildesheim. Seine nächste Pfarrstelle war in Celle, dann in Duderstadt, in Himmelsthür und später bis zur Pensionierung in Rinteln. Heute wohnt er in Hildesheim und vertritt Priester bei Engpässen, so auch in Elze, wo er zur Seniorenmesse gerufen wurde. Die pensionierten Geistlichen die im Paulus-Heim, Hildesheim, leben, besucht er am letzten Montag im Monat und hält dort die Messe. Viele der anwesenden Senioren konnten selbst aus der Flüchtlingszeit nach dem Krieg berichten und so entstand ein munteres Gespräch am Tisch.
Maria Kaufhold (83) hatte sich für den Nachmittag das Thema „Poesie-Album im Laufe der Geschichte“ vorgenommen. Dazu hatte sie die passenden Beispiele mitgebracht. So waren die Poesie Alben ihrer Eltern und Großeltern zum Teil in Schweinsleder gebunden oder in rotem Samt. Geschrieben war alles in Sütterlin-Schrift. Sie hatte auch dazu ein Foto ihrer Großmutter (als junges Mädchen) mit dabei, die wertvolle Worte als Wegweiser fürs Leben in Marias Album geschrieben hatte, wie auch andere Verwandte. Interessant war es dabei, dass die Eintragungen zum Teil auch in englischer, holländischer und französischer Sprache waren. Eine Zeit lang war es in Deutschland schick, französisch zu sprechen. Die Familie wohnte damals in einem Grenzgebiet, wo mehrere Sprachen zusammenkamen und zwar in Mülheim an der Ruhr, sowie in Aspel und Kleve am Niederrhein. Eine Eintragung hieß „La fleur, la plus belle..“ „Be good, be kind, and let who will be clever do nothing“; 1.1.1894: Trennen uns einst ferne Orte, so behalte dennoch lieb, deren Hand einst diese Worte, nieder auf dies Blatt hier schrieb“. 7.3.1894: Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“; Dem kleinen Veilchen gleich, das im Verborgenen blüht, sei immer fromm und gut, auch wenn Dich niemand sieht“; 16.12.94 Schaffen und Streben, ist Gottes Gebot, Arbeit ist Leben, NIchtstun ist Tod“. 26.2.1895: Glaube nicht alles, was Du hörst, liebe nicht alles was Du siehst, rede nicht alles was Du weißt, tue nicht alles was Du willst“;
Ab 1900/ 3.7.1922 Sei Deiner Eltern Freude, beglücke sie mit Fleiß, dann erntest Du im Alter, dafür den schönsten Preis“; 7.4.1924 „Meide was den Blick beengt, Fliehe was das Herz bedrängt, Hasse was den Geist beschränkt“.; 10.2.1925 Marias Vater: Fester Grund sei Deinem „Ich“ -Nicht Dein Wort zu brechen-, drum vor allem hüte Dich, Großes zu versprechen. Aber auf dich selbst gestellt, handle groß im Leben, gleich als hättest der Welt Dein Wort gegeben.“; 8.3.46 Den guten, mitleidsvollen Seelen, wird Gottes Segen niemals fehlen“; 12.2.49: Hüte dich vor Übeltaten, Feld und Wald kann Dich verraten. Hoch am Berge, tief im Tal Gottes Aug‘ sieht überall.
Ab 2000 hat sich das Poesie-Album verändert. Angefangen mit einem kleinen Foto, dann kommen die Hobbies, das Lieblingsessen und der Sport, der ausgeübt wird.
Der gemütliche Nachmittag fand Ausklang mit Gesang nach vorgegebenen Texten. „Laß doch der Jugend ihren Lauf“ , „Hohe Tannen weisen die Sterne“; „Die Gedanken sind frei“; „Weißt Du wieviel Sternlein stehen?“; „Kein schöner Land“.

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Schal für Martin Luther gegen die Kälte
Elze - 20 Frauen der Knüddelrunde vom Netzwerk-Zukunft Elze haben sich ein Geburtstagsgeschenk für Martin Luther zum 10.11.2019 ausgedacht und wollten den Reformator auf seinem Standbild besonders ehren. Sie strickten ihm einen schönen warmen Schal in allen nur möglichen Farben, damit er sich im Winter wärmen kann. Dieser Schal um den Hals von Martin Luther wird nun den ganzen Winter über zu sehen sein, auch während des Elzer Weihnachtsmarktes.
Zu Martin Luther:
Der Augustinermönch und Theologieprofessor Dr. Martin Luther wurde zum Initiator der Reformation. Er fand in Gottes Gnadenzusage und der Rechtfertigung durch Jesus Christus allein das Wesen des christlichen Glaubens.
Geboren wurde er am 10. November 1483 in der Lutherstadt Eisleben und gestorben ist er mit 63 Jahren am 18. Februar 1546 ebenfalls in seiner Heimatstadt Eisleben. Verheiratet war er von 1525-1546 mit Katharina von Bora. Aus der Ehe gingen 6 Kinder hervor.
Der katholische Professor stimmte mit vielen Teilen des katholischen Glaubens nicht überein, so heftete er in 1517 95 Thesen an die Kirchentür, wodurch es zu einem Bruch mit seiner angestammten Kirche kam.
Das war später der Beginn der Reformation, die am Reformationstag jährlich gefeiert wird.
Das steinerne Denkmal mit der Figur von Dr. Martin Luther auf dem Kirchplatz der Peter-und Paul-Kirche in Elze wurde entworfen und installiert zum 400. Todestag des Reformators.
Eingemeißelt wurde sein bedeutender Satz: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen“

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Chorstimmen erhellen Elzer Peter-und Paulkirche
Elze - Einen wundervollen Abend erlebten die Gäste zum 6. Mal in der prall gefüllten Peter-und Paul-Kirche Elze beim Auftritt von 5 Chören aus der Umgebung. Nach der Begrüßung durch die Vikarin Elisabeth Hühne und den stellv. Bürgermeister Ulrich Bantelmann folgte ein imposanten Auftritt, als der Dirigent Volker Dehn mit seinem „Vokal Ensemble Alfeld“ Werke von Bruckner, Felix Mendelssohn Bartholdy, Ola Gjeilo und “Ehre und Preis sei Gott in der Höhe“ von Johann-Sebastian Bach aus verschiedenen Epochen darbot. Dafür gab es viel Applaus. Die Gospel-Gruppe aus Mehle „Querbeet“ unter der Leitung von Mirle Köhler trat in schwarzer Kleidung mit gelber Dekoration auf und brachte schon beim Auftritt Energie zum Schwingen, dann sie sorgten durch körperliche Bewegungen; Fingerschnipsen und Klatschen für Mitmachmomente. Auffällig war dabei der Auftritt von Jutta Pieters, die sitzend auf einer Trommel den schwungvollen Takt vorgab. Dazu erfreute sie auch mit ihrer ausgezeichneten Stimme für einen prachtvollen Sologesang. Die fünf Titel steigerten sich, als sich die Sängerinnen nach dem Titel „I Know God cares for me“ zum Schluss mit „My life in your hands“, „O happy day“ und „Siyahamba“ in die Herzen der Zuhörer sangen und dafür starken Applaus bekamen.
Der CJD-Chor mit 70 Jungen und Mädchen, der zeitweise 7-stimmig sang und einen prachtvollen stilistischen Auftritt auf der großen Bühne zeigten mit schwarzen Hosen zum roten Hemd wurde von Jürgen Kruppa dirigiert. Geboten wurden 8 Titel zunächst mit christlichem Text: „Verleih uns Frieden gnädiglich“, „Befiehl dem Herren deine Wege“, „Michelle“, dann folgte der Calypso „Kuckuck“, dann wurden Volkslieder intoniert: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“, „Drömmarna“, „Herrn Pastor sien Koh“ auf plattdeutsch und zum Schluss das Abendlied von J. Rheinberger. „Herr bleib bei uns, denn es will Abend werden“. Der Applaus galt hier dem jüngsten Ensemble mit einer hervorragenden musikalischen Ausbildung.
Nach der Pause, wo es ein Buffet-Angebot im Gemeindehaus gab, trat der St. Margaretenchor aus Salzhemmendorf auf mit sehr guten Stimmen unter der Leitung von Henning Renner. Mit 6 Titeln erfreuten sie die Zuhörer in der Kirche. „Dein Wort, o Herr, wohnt weit und ewig“, es folgte „Skyfall“ auf Englisch und erhielt heftigen Beifall. „Draw my close“, war ein Sprung in die Film- und Popmusik. Dann folgte „The Lord bless you und keep you“, es folgte der sehr bekannte und beliebte Titel „You raise me up“ mit 2 hervorragenden Soli. Danach dann „Jubilate, Everybody“ mit viel Beifall für sehr gute Stimmen. Erstaunlich war dabei die Mitwirkung im Chor von zwei Kindern: Sebastian(10) und Pauline(8), die sich im Chor sehr wohl fühlten. Zum Schluss gab es donnernden Applaus.
Zum Schluss gab es als Höhepunkt des Abends einen prägnanten Auftritt in schwarz von 20 Sängerinnen und Sängern des Kammerchores vom CJD, wozu auch ehemalige ausgebildete Stimmen gehören, unter der Leitung von Jürgen Kruppa. Ein würdevoller Auftritt mit exzellenten Stimmen. Sie boten 5 Lieder u.a. von Johannes Brahms, Joh. Sebastian Bach und Max Reger dar. Begonnen wurde der Auftritt mit „die mit Tränen säen“, was von den solistisch ausgebildeten Stimmen in den höchsten Tönen dargeboten wurde. Dann folgten Kunstlieder wie „Fehlgeschossen mit der Zunge“; es geht ein Wehen durch den Wald“; „Sei Lob und Preis mit Ehren“; und das Nachtlied von Max Reger: “Die Nacht ist kommen, in der wir ruhen sollen“. Statt einer Zugabe wurde zum Schluss „Dona nobis pacem“ im Kanon von allen Mitwirkenden und Gästen im Altarraum und auf der Empore angestimmt und schloss so gemeinsam den sehr imposanten und würdigen Abend im Gotteshaus, ehe die begeisterten Gäste in den kühlen Abend hinausgingen.

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Leinebrücke in Burgstemmen wird gesperrt
Elze - Die Leinebrücke vor Burgstemmen wird ab dem 25.11. für die Durchfahrt gesperrt. Die Bauarbeiten zur großflächigen Sanierung werden rund 6 Monate dauern, so lange ist die B1 nicht zu befahren Richtung Hildesheim.

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AWO Elze besucht Großkonzert des Verbandes in Hannover
Elze - 65 Mitglieder der AWO Elze und Gäste besuchten das 44. AWO-Großkonzert bei dem nicht nur das Blasorchester der Stadt Langenhagen unter der Leitung von Harald Sandmann auftrat, sondern im ständigen Wechsel auch das Bundespolizeiorchester Hannover unter der Leitung von Matthias Höfert.
Jasmin Fahimi, die Vorsitzende des AWO Vereins, begrüßte die mehr als 1000 Gäste im Kuppelsaal Hannover und stellte die Interpreten und Dirigenten dem Publikum vor und wünschte zwei genussvolle Stunden, in denen auch musikalische Soloauftritte und Gesangsautritte den Abend verschönten. Sie begrüßte auch die Honoratioren aus der Chefetage, die es sich Jahr für Jahr nicht nehmen lassen, dieses Konzert mitzuerleben. Das Programm sorgte für viel Abwechslung mir 12 schwungvollen Titeln aus Oper, Operette und Schlagerwelt. Der erste Titel hieß Masada und war ein Soundtrack der Bundespolizei. Dann folgten beschwingte Melodien aus der Oper „Carmen“ von Bizet, die Weltruf erlangt haben mit einigen phantastischen Soli - auf Blasinstrumenten dargeboten vom Blasorchester Langenhagen. Die Polizei-Musiker erfreuten mit einem „Strauß“ Rosen aus dem Süden, eine Kreation aus Italien mit Esprit und Leidenschaft. Die Langenhagener Musiker boten den Titel Nuovo Cinema Paradiso, dieses Stück erinnert an „Liebe, Tod und Stierkampf“ und stammt aus der sizilianischen Heimat des Komponisten. Stimmung kam in den Saal als das Polizeiorchester die größten Hits aus dem „Weissen Rössl am Wolfgangssee“ intonierte, wobei die größten Hits aus dem Film mit Peter Alexander zum Tragen kamen mit einem schönen Medley. Weiter kam das Orchester aus Langenhagen spanisch daher mit Cabeza von 1935 mit Tango Excellence, Erotic und Intuität. Der Sänger Daniel Preis sang dazu die Titelmelodie. Das Polizeiorchester bot dann ein Queen-Medley an mit den schönsten Melodien von Fredy Mercury. Zum Schluss erklang der Titel „‘We are the champions“, 2 Blasinstrumente sorgten wieder für imposante Soli.
Nach der Pause trat die Solistin Corinna Fiedler auf und sang zum Titel „Pata Pata“, das vom Langenhagener Orchester dargeboten wurde. Die Sängerin war nicht imposant gewandet, sondern hatte auch eine exzellente Stimme.
Eine witzige Einlage war der Titel "Die Fliege" (The Fly). Wieder war das Polizeiorchester in seinem Element. Es musste den Titel, den Oscar Navarro in 1981 geschrieben hat, akustisch umsetzen. Es ging darum, wie eine störende Fliege mit ihrem Summen die Leute verrückt macht.
Nun ging es in die Schlagerwelt weiter mit dem Polizeiorchester und zwar war dieses Mal Udo Lindenberg mit seinem Titel „Panik“ an der Reihe. Zunächst kam der Ohrwurm vom „Sonderzug nach Pankow“ schwungvoll daher. Es folgte ein großes Medley von seinen vielen Schlagern wie „Ich will dich nicht mehr“, „Ein Herz kann man nicht reparieren“, „Hinterm Horizont geht es weiter“. Wofür es starken Applaus gab.
Die „Juke-Box 60“ wurde vom Langenhagener Orchester dargeboten. Es sollte die 60erJahre wieder in Erinnerung bringen. Hierzu traten Daniel Preis und Corinna Fiedler im Duett auf mit ausgezeichnetem Stimmvolumen. „Ich zähle täglich meine Sorgen“ „Ich sorge mich, dass Du einen anderen mehr liebst als mich“ Das Liebespärchen haben die Beiden sehr überzeugend zum Publikum rübergebracht.

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