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-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Mehler Musikzug bringt Weihnachtsstimmung
Mehle - Einen rundum gelungenen Nachmittag und Abend in der Mehler Mehrzweckhalle als Einstimmung auf Weihnachten erlebten 500 Besucher. Dabei gab es nicht nur weihnachtliche Stücke zu hören. Zuvor konnten sich alle Gäste an der Kaffeetafel bedienen lassen mit erlesenem selbstgebackenen Kuchen. Schon lange Zeit gab es keine Konzerte mehr, so dass alle Besucher gespannt warteten nicht nur auf die Musik der 40 Bläser, sondern auch auf die ca. 20 Kinder, die schon gute Fortschritte unter der Führung von Claudia Marahrens, Imke Klinger, Kathrin Schwenke, und Tina Weigelt gemacht haben und dafür viel Beifall bekamen. In dieser Gruppe spielen die Kids schon 6 Jahre erfolgreich mit. Die Gruppe nennt sich „MeKiMus“ - Mehler-Kinder-Musiker und hat schon viel Erfolg geerntet, sowohl an den Blasinstrumenten, am Glockenspiel, mit Tenorhorn, Posaune, Tuba, Tamburin und Shaker.
Der neue Dirigent Dirk Klein (47), hat nach dem Grundlehrgang 3 Dirigenten- Lehrgänge in Alt-Gandersheim absolviert und leitet neben dem Musikzug Mehle auch den Musikzug Despetal in Eitzum seit 10 Jahren. Dirk Klein hat einen besonderen Bezug zu Mehle, da er mit Tamara Klein geb. Meyer verheiratet und sie schon 2 ihrer Kinder - 12 und 14 Jahre - im Musikzug integriert haben. Der Achtjährige wird als Jüngster demnächst auch in die Fußstapfen seiner größeren Geschwister treten. Tamara Klein hat bereits bei Albert Fischer mitgespielt und später auch unter Reinhard Walprecht.
Klein ist stets bemüht, die Vorlieben seiner Musiker zu beherzigen und spielt die Stücke, die ihnen Spaß machen. An diesem Abend aber kamen dazu vorwiegend klassische Weihnachtsmelodien zu Gehör. Seit Anfang März ist er der Dirigent des Mehler Musikzuges. Ein Großteil der Kinder konnte an diesem Abend schon voll in den Klangkörper integriert werden, 15 Stücke standen auf dem Programm. Dazu spielten die Flötenkinder (die Jüngsten in ihren roten T-Shirts) noch weitere Titel.
Zum Konzertauftakt begrüßte Claudia Marahrens die Gäste und lud sie gleichzeitig ein, die Übungsstunden am Freitag um 19.30 Uhr zu besuchen. Allen Gästen wünschte sie nach der Kaffeetafel eine gute Unterhaltung und bedankte sich bei den Kuchenbäckern.
Mit „Cantata Jubilata“ begann das Konzert, es folgte „The young Amadeus“, dass Mozart in 1791 komponiert hat und das in 1987 neu intoniert wurde. Bekannt ist auch der (Titel 3) „You raise me up“ = Du ermutigst mich, der Titel kam 2001 aus Norwegen. Er erhielt dann in 2004 und 2005 neue Versionen und wurde in Mehle von 3 Soli mit Tenorhörnern dargeboten. Das Halleluja war grandios und wurde durch Lenart Kohen bekannt gemacht. Dafür gab es viel Beifall. (Titel 5) Vivaldi‘s Winter stammt aus 1725 und will Schlittschuhlaufen verkörpern und Behaglichkeit am Kamin. (Titel 6) Festmarsch Tochter Zion freue dich, jauchze laut Jerusalem. Sieh, Dein König kommt zu Dir…“ - Der Text und die Melodie stammen von Friedrich Wilhelm Hanke(1820). Das Lied gehört zu den Patriotischen Gesängen.
Hier wurden die Kids mit eingebunden, während Claudia Marahrens einlud zu den Übungsabenden, Donnerstags von 17 bis 19 Uhr. Die Flötenkinder in ihren roten T-shirts brachten „Morgen kommt der Weihnachtsmann…“ ; „Alle Jahre wieder….“; der Nikolaus wurde auch musikalisch gewürdigt. Die größeren Kinder erfreuten dann die Zuhörer mit vielen Soli mit Tenorhorn, Klarinette, Flügelhorn, Trompete, Saxophon und Schlagzeug. Besondere Freude hatten die Kids an der Weihnachtsbäckerei und brachten den Titel mit viel Inbrunst dar. Dann wurde noch „kling, Glöckchen klingelingeling…“ kindlich dargeboten. Teilweise hat auch der Musikzug mit seinen Instrumenten als Unterstützung mitgespielt. Auch beim (Titel 7)„Winter Wonderland“ spielte der gesamte Musikzug wieder mit. (Titel 8) Rudolf „The red-nosed reindeer“ stammt aus dem Jahr 1949 und brachte starken Applaus. (Titel 9) "Mary’s Boy Child" ist ein Gospel und wurde von Harry Belafonte in 1978 gesungen und millionenfach verkauft. (Titel 10) Der „Drummer Boy“ tauchte erstmals in 1941 auf und dann in 1950, Bing Crosby sang den Titel erstmals in 1975. Ein Junge mit einer Trommel, die er am Hals befestigt hatte (Jasha Kovac) erntete viel Applaus für dieses schöne Solostück. (Titel 11) Feliz Navidad ist ein Lied von 1970 von Jose Feliciano, hier unterstützten 2 Mädels mit Percussion-Instrumenten und Glockenspiel den Musikzug. "Wir wünschen Euch eine frohe Weihnacht….“ (Titel 12) „Hark! The Herald Angels sing“. Das Lied stammt von Hark 1793 aus Leipzig aus dem Jahre 1840. Das Lied löste einen Sturm der Begeisterung aus.
Zum Abschluss des schönen Konzertes durften die Gäste mitsingen, bei den bekannten Weihnachtsliedern „O Du fröhliche..“; „Fröhliche Weihnacht überall“ und last but not least: „Stille Nacht, Heilige Nacht“.
Die Besucher wollten den Musikzug aber nicht gehen lassen ohne eine Zugabe und so wurde der schöne Titel „Feliz Navidad“ noch einmal wiederholt mit donnerndem Applaus.

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"Bingo" ertönt bei SOVD Weihnachtsfeier
Mehle - Der Vorsitzende des Sozialverbandes Mehle Günther Bürger begrüßte 40 Gäste, die zur Weihnachtsfeier ins evangelische Gemeindehaus Mehle gekommen waren und wünschte allen ein paar frohe Stunden. Kurz erwähnte noch, dass das Braunkohlessen am 16.Februar stattfindet mit Essen in Gronau und die Jahresversammlung am 20.3. bei „Tante Else“ an. Eine Busfahrt ist bereits für den 17. Mai 2020 geplant. Bei seinen Vorstandsmitgliedern bedankte er sich für die Arbeit im Jahr 2019 und die gute Zusammenarbeit.
Auf den festlich gedeckten Tischen standen viele leckere Torten, so dass sich bei Kaffee und Kuchen überall fröhliche Stimmung ausbreitete mit munteren Gesprächen.
Nach der Kaffeetafel wurde es spannend, als jedes Mitglied 8 Bingo-Blätter bekam, um sich am „Bingo-Spiel“ zu beteiligen. Christa Butzlaff fungierte als “Lotto-Fee“ und zog gemeinsam mit ihrem Enkel Rene Meyer die Gewinnzahlen. Die vorgelesenen Zahlen konnten die Gäste auf ihren Bingo-Blättern ankreuzen und sobald sie 5 Richtige angekreuzt hatten, sowohl waagegerecht oder senkrecht oder diagonal, konnten sie sich bei Frau Butzlaff durch den Zuruf „Bingo“ melden, damit ihr Gewinnlos eingezogen werden konnte und ein neues Spiel seinen Anfang fand für alle Teilnehmer im Saal.
Zum Schluss kristallisieren sich acht Gewinner heraus. Mit Freude öffneten die Gewinner ihre Umschläge und konnten sich an den Folgetagen ihren Gewinn in Ware aus dem entsprechenden Fachgeschäft, das den jeweiligen Gutschein gespendet hatte. abholen. So war an diesem Nachmittag die Freude sehr groß und der Nachmittag fand seinen gemütlichen Abschluss.

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Stellmacherei wird zu Mehler Weihnachtswelt
Mehle - Inzwischen traditionell - hat sich die Übernahme der Fertigung von Holzarbeiten in der Familie Josef Heering verstetigt. Denn da der Mehler Josef Heering diese Arbeiten altersmäßig nicht mehr erfüllen kann, haben sich Kinder und Enkel überlegt, dass sie zur Weihnachtszeit ein schönes Angebot aus Holz fertigen können. So wurden viele Tiere des Waldes aus Holz gefertigt, wie auch kleine und große Zwerge für ein gemütliches Zuhause. Auch wurden Baumstücke ausgehöhlt, um Platz zu schaffen für 4 Teelichter. In diesem Jahr ergänzte das Angebot der Bienenwachs-Kerzenstand von Familie Tebbe und Alexandra Staats.
Ein Grill sorgte für den gemütlichen Rahmen. Glühwein, Kekse und Kuchen sorgten für die aufkommende Winterstimmung.

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Puttappel duftet durch "Tante Else"
Mehle - In der Zeit, wenn die Abende länger und dunkler werden, gibt es immer wieder lauschige Angebote zum Zusammensein, so auch beim Puttappel-Nachmittag des „Mehler Altenclubs“, wenn schon der Duft von gebratenen lecker gefüllten Äpfeln durch den Saal des Dorfrestaurants „Tante Else“ zieht und Appetit macht. An diesem Tag konnten nicht nur die Mehler Senioren von Edith Tönnies – der Vorsitzenden des Altenclubs- begrüßt werden, sondern auch zahlreiche Gäste aus Sehlde, Burgstemmen und Elze. So war der Saal mal wieder bestens gefüllt. Die Wirtin Margarete Heimbucher hatte sich viel Mühe gemacht, 40 ausgehöhlte Äpfel mit vielen leckeren Zutaten, u.a. mit Marzipan zu füllen. Die Krönung aber war die heiße Vanillesauße und als Beigabe zu dieser Leckerei wurden Salzbrezeln und heiße Salzbrötchen gereicht. Als Getränk wurde heisser alkoholfreier Glühwein angeboten. Edith Tönnies, Renate Heering und Christa Bertram servierten die Putäppel und heissen Getränke an den Tischen.
Zur Überraschung der Gäste trat anschließend wieder das 7-köpfige Mehler Gitarrenensemble „Goldene Saiten“ auf, das stürmisch begrüßt wurde. Beate und Michael Freimann führen Regie, zum Ensemble gehören sie mit Antje Mushardt, Carmen Niebecker, Christine Leonardi, Andrea Hofmann, sowie Birthe Freimann, die eigens aus Braunschweig angereist kam. Der Sound der Gitarren unterstützte die Gäste beim Singen. An diesem Nachmittag gab es besonders fröhliche Lieder, die humorvoll daherkamen. „Bergvagabunden“; „Das Wandern ist des Müllers Lust“; „Hoch auf dem gelben Wagen“;“Lustig ist das Zigeunerleben“; „Auf der schwäb‘schen Eisenbahne, Stuttgart, Ulm und Biberach, Mecklebeuern, Durlesbach“; Wo mag denn nur mein Christian sein?“ Horch was kommt von draußen rein.“. Dann folgten altbekannte Schlager wie: „Rote Lippen soll man küssen“; „Du kannst nicht immer 17 sein“ ; „Schön ist es auf der Welt zu sein“; „Heute hier, morgen dort…“(von Hannes Wader).
Zum Dank erhielt jeder Musiker eine schöne Rose überreicht. Edith Tönnies lud danach alle Gäste zur Weihnachtsfeier ,am 18. Dezember, um 15.00 Uhr ins „Gasthaus Tante Else“ ein.

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Geburtstagscafe im Mehler Gemeindesaal
Mehle - Mit einer herzlichen Begrüßung empfing Pastor Dr. Marvin Döbler 40 Gäste aus Mehle-Sehlde-Esbeck, die er eingeladen hatte, um gemeinsam ihren Geburtstag nachträglich im evangelischen Gemeindehaus zu feiern. Eingeladen waren dazu alle „Geburtstagskinder“ ab 70 Jahren. Das ist für alle immer wieder ein beschwingter Nachmittag mit Singen-Lachen-Erzählen in gemütlicher Atmosphäre. So pflegten alle den guten Kontakt mit munteren Gesprächen.
Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung wurde mit vielen Wünschen „auf eine schöne Zeit“ im Neuen Lebensjahr angestoßen. Dann wurde das Kuchenbüffet eröffnet mit fünf exquisiten Torten zu einer Tasse Kaffee. Wer Süßes nicht bevorzugt, konnte sich an diversen Schnittchen bedienen, die lecker garniert auf den Tischen standen. Die Kuchenbäckerinnen hatten das Beste, was ihre Küche zu bieten hat, serviert. Renate Heering, Monika Meyer, Annelie Wichmann, Ilona Feiga und Erika Warnecke hatten die schönsten Torten in ihrer Küche gezaubert und mitgebracht.
Die gemeinsam gesungenen Lieder wurden von dem Organisten Ingo Hempelmann auf dem Harmonium begleitet Zum Schluss folgte ein gemeinsames Lied aus dem Gesangbuch: Komm Herr segne uns, nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

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3. Kreativmarkt in Mehler Mehrzweckhalle
Mehle - Ein buntes zum großen Teil auch leuchtendes Sortiment begrüßte den Besucher des 3. Kreativmarktes in Mehler, der wieder sehr erfolgreich war. Deutlich wird dabei, dass wir die Aussteller für den Markt bitten müssen, sondern dass sie regelrecht auf eine Einladung des DRK Mehle warten. Immerhin trafen sich in der Halle wieder 23 Aussteller mit ihrem bunten Programm. Die stammen sowohl aus Mehle und Elze, wie auch aus Salzhemmendorf, Duingen, Nordstemmen, Eime, Betheln, Eldagsen, Hildesheim, Seesen und Northeim. Ulrike Tebbe, Mitglied im Vorstand des DRK-Ortsvereins, hat mit ihrer Tochter Alexandra Staats die Organisation fest in der Hand.
Viele Angebote stammen aus der eigenen Werkstatt der talentierten Aussteller und so wird der Besucher von allen Seiten von einem bunten Angebot umgeben. Hierzu zählen auch unendlich viele Basteleien und Kunstwerke mit einem hohen Ideenreichtum. Hinzu kommen große und kleine Schmuckstücke, u.a. Ketten Ohrringe und Armbänder wie auch Gläser mit geritzter Gravur für den persönlichen Gebrauch. Neu dabei sind Steinbilder und Lebensweiten für die Dekoration in der Wohnung, auch Schlüsselanhänger, Mineralien, Edelscheine, dazu Muscheln und Perlenschmuck. Stoff- und Strickwaren, sowie Schals und Tücher mit interessanten Mustern, wie auch Handtaschen lockern jede Bekleidung attraktiv auf. Die größeren Artikel waren nicht nur Vogelkästen, damit wir uns auch um unsere Tiere kümmern können. Große Metallständer mit vielen 100 Leuchtelementen sollen die Wohnung und das Grundstück in der Weihnachtszeit bereichern. Auch Peddigrohr ist wieder aktuell, wie Metallfiguren und 3-D-Technik. Auch für die Gaumenlust gibt es Anregungen durch Marmeladen. Liköre und Chutneys.
Eine reichhaltige Kaffeetafel mit einer Auswahl von 20 leckeren Torten, sowie Waffeln wurde nach der Erkundungstour als Erholungspause mit einem Plausch an gedeckten Tischen gern angenommen. Der Erlös kommt dem DRK zugute. Auf jeden Fall wird der Kreativmarkt im nächsten Jahr wiederholt.

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Altenclub Mehle trifft auf Till Eulenspiegel
Mehle - Eine Reise in die frühere Vergangenheit vor 500 Jahren unternahmen die Mitglieder und Gäste des Altenclubs, um mehr über das Leben von Till Eulenspiegel erfahren zu können. Denn in Schöppenstedt hat sein Leben den Anfang genommen. Till Eulenspiegel ist in unserer Literatur tief verwurzelt. Er soll von 1300-1350 gelebt haben und das zeugt von einem Gedenkstein an der St.Nicolai-Kirche zu Mölln bei Braunschweig.
Die Menschen erinnern sich an die vielen Streiche, die er während seiner Lebenszeit den Leuten gespielt hat. Noch heute erfreut sich die Bevölkerung an dem Witz der Geschichten und an der Art und Weise, wie Till den Menschen seinen Spiegel vorgehalten hat. Er gilt zwar als durchtriebener Narr, aber er war mit Sicherheit kein einfältiger Tor. Er wollte über die Dummheit und Einfältigkeit der anderen Leute lachen. Noch heute gilt der Satz „Ein Narr stellt mehr Fragen als neun Weise beantworten können“. Er gilt bis heute als listiger Schalk, ein Wortewender und ein Genau-Hingucker und ein Zwischentöne-Hörer.
Zumindest trieb er immer wieder seinen Schabernack mit den Mitbürgern. Er war stets wie ein Narr gekleidet. Die bekanntesten Geschichten sind, als er die linken Schuhe aller Leute einsammelte und sie dann als Seiltänzer von oben herab herunterwarf und sich dann die Leute um die Schuhe schlugen. Eine zweite Geschichte ist sehr bekannt, wo Till Eulenspiegel bei seinem Lehrmeister -einem Bäcker -Eulen und Mehrkatzen- gebacken hat.
Es heißt ja immer, dass er dreimal getauft wurde. Zum einen lief dem kleinen Knirps Wasser übers gesicht, das er in seine Backentaschen packte und dem Pastor ins Bäffchen pustete.
Als kleines Kind war er sehr beliebt, weil er so niedlich war, aber später wurde er immer unbeliebter. Er macht nicht nur den Affen, über den alle lachen mussten, sondern er äffte auch andere nach, dass sie sich durch Till in einem Spiegel sehen mussten. Er wurde gewitzter und gescheiter als die anderen- und was gescheiter ist als sie selbst, ist vielen Menschen unheimlich. Deshalb sagten die Menschen in seinem Dorf über ihn: “Till ist ein Lümmel!“ Der Vater fragte: Was stellst du an, dass die Leute so schimpfen? Er sagt: „Nichts!“ „Nimm mich mit auf Dein Pferd und Du wirst sehen….!“ „Ich werde keinen Pieps sagen!“ Sie ritten los und Till hob hinten sein Hemd hoch und zeigte seinen bloßen Po. Damit schnitt er Fratzen und wackelte mit Ohren und Nase, und ließ die Zunge aus dem Hals hängen. Die Leute keiften und riefen „Satansbraten“. Dem Vater tat das leid und er sagte: „Ach Till, mein armes Herzchen!“ „Du bist wohl nicht unter einem goldenen Stern geboren“. „Nein“ sagt Till, „wohl unter einem funkelbunten!“
Im Schöppenstedter Museum konnten sich die Mehler und Sehlder ein Bild vom unsteten Leben des Narren verschaffen und hatten viel Freude an den Berichten und gemalten Bildern an den Wänden. Interessant war es auch, als der Leiter des Museums als Rollenspiel zwei Bürger aus Mehle mit in den witzigen Vortrag einschaltete. Das war eine Situation auf einem Stand mit geschlachteten Hühnern auf dem Marktplatz. Das trug sehr zur Erheiterung bei und die Besuchergruppe spendete dafür großen Beifall. Der Mittagstisch wartete im Gasthof zur Post auf die Gäste, wo der „Singende Wirt“ das Essen reichte, während an den Wänden Fotos bekannter Schlagersänger zu sehen waren, die den Gasthof bereits in allen Jahren besucht haben.
Die Kaffeetafel wartete dann in Salzgitter beim Schloß Saldern auf die Gäste, ehe die Fahrt wieder nach Hause führte.

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11 000 Spender bei Mehler Blutspendetermin
Mehle - Es war wieder einmal ein erfolgreicher Blutspendetermin in Mehle am 16. Oktober: Noch in den späten Abendstunden riss der ständige Zuspruch in einer langen Schlange nicht ab. Denn jeder wollte gerne der 11.000 Spender sein. Der Gewinner erhielt einen Präsentkorb überreicht und die beiden Spender vor ihm und hinter ihm erhielten Süßigkeiten und je einen Blumenstrauß, sowie einen Tankgutschein. Darüber hinaus konnte an dem Abend auch das 60-jährige Jubiläum des Mehler Blutspendedienstes gefeiert werden, dafür erhielt jeder Spender ein frischgebackenes „Kernbeißer-Brot“ und die Wiederholungsspender zusätzlich eine Süßigkeit und einen Tankgutschein. Zur Ader gelassen werden konnte, 1 spender mit 100 Wiederholungen, ein Spender mit 80, drei Spender mit 60 Spenden, einer mit 50 Spenden einer mit 40 Spenden und einer mit 30 Spenden.
Insgesamt konnten 98 Spender zur Ader gelassen werden, das ist für Mehle ein gutes Ergebnis. Die zweite Vorsitzende Gabriele Warnecke bedankt sich bei allen Spendern, auch bei den drei Erstspendern für die Spende, denn 1 Blutspende kann drei Leben retten. Besonders Krebs- und Herzerkrankte sowie Unfallpatienten können oft nur durch Präparate aus Spenderblut überleben. Immer wieder sind Patienten in ihrer Not darauf angewiesen.
Das leckere Büffet wurde wieder einmal sehr gelobt und so wurde kräftig zugegriffen. Auf dem Foto: Karl-Heinz Schulenburg (40x) Gabriele Warnecke (2. Vorsitzende) und Hella Buchmann (80x).

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Mehler Vereine sprechen Termine ab
Mehle - Im Gasthaus „Tante Else“ trafen sich die Vorsitzenden aller Vereine, um gemeinsame Absprachen zu treffen. Zurzeit ging es erstmal um die Termine bis zum Jahresende.
So sind wieder alle Kinder eingeladen zum Laternenumzug am 25. Oktober um 18.00 Uhr mit Abmarsch am neuen Feuerwehrhaus. Der Kreativmarkt des DRK lädt wieder in der Mehrzweckhalle Mehle zum Stöbern ein. Die Veranstaltung wird am 26. Oktober in der Zeit von 14.-18.00 Uhr durchgeführt. Ein interessanter Vortrag wird vom Sozialverband angeboten über „Osteopathie“ am 30. Oktober um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Mehle. Die Vortragenden sind Jana Weinbach und Kollegin. Das Dorfarchiv Mehle plant für den 31.10. eine zweite Treckerfahrt durch den zweiten Teil des Mehler Waldes. Am 3. November öffnet das Archiv zum letzten Mal in diesem Jahr seine Türen. Der Mehler Altenclub lädt zum 6. November, um 16.00 Uhr, zu einem Puttappel-Abend ins Gasthaus „Tante Else“ ein. Dazu gibt es wieder Gitarrenklang. Am 10. November treffen sich alle Sänger um 17,00 Uhr zur Nacht der Chöre in der Peter-und Paul-Kirche in Elze. Am 17. November findet wieder der Volkstrauertag ab 9.30 Uhr vor und in der evangelischen St. Urbanus-Kirche statt. Die Weihnachtsfeier des DRK Mehle wird am 6. Dezember ab 15.00 Uhr im evang. Gemeindehaus veranstaltet. Am 7. Dezember 15.00 Uhr treffen sich alle Kinder mit Eltern und Großeltern in der Mehrzweckhalle zur Kinder-Weihnachtsfeier.
Am 8. Dezember lädt der Musikzug zu seinem Konzert in die Mehrzweckhalle (oder Kirche) um17.00 Uhr ein. Die Christvesper in der evangelischen Kirche findet am 24.12. um 15.00 Uhr in der St.Urbanuskiche-statt. Die Christnacht ist dann für 22.00 Uhr geplant. Am 26. Dezember lädt die evangelische Kirche die Gläubigen um 10.00 Uhr zum Verbandsgottesdienst in die Mehler Kirche ein. Im nächsten Jahr ist wieder ein Garagenflohmarkt angedacht. Der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann schlägt vor, wie alle Jahre 100 Euro aus der Gemeinschaftskasse der Kriegsgräberfürsorge zu spenden. Dazu erhielt von allen Anwesenden die Zustimmung. Dann stimmte sich Thiesemann mit Uwe Füllberg, dem Ortsbrandmeister der Feuerwehr ab, dass zur 1.000-Jahr-Feier in 2022 im Bereich des neuen Feuerwehrhauses ein weiteres attraktives Ortseingangsschild aus Richtung Benstorf gefertigt und installiert werden soll. Gedacht ist hier an einen Findling, auf dem ein Niro-Ständer mit Schild befestigt werden könnte. Der Arbeitskreis der wieder am 21.10. tagt, holt dafür Angebote ein. Aus den Reihen der Anwesenden kam der Vorschlag, einen Flyer zu erstellen, wo alle Termine aufgelistet werden können, damit auch Nichtmitglieder zu den Veranstaltungen kommen können. Dieses gilt selbstverständlich auch für alle Neubürger die zugezogen sind. Außerdem möchte Thiesemann für den „Mount-Mehle“, den Berg an der Altenbekener Straße einen Vorschlag machen, der auch aus der Gemeinschaftskasse finanziert werden könnte. Wenn hier wie angedacht ein Vergnügungspark über den Hügel hinweg entstehen sollte für Extrem-Radfahrer könnte sich Thiesemann vorstellen, dass oben auf dem „Gipfel“ eine überdachte Aussichtskanzel installiert werden könnte mit Ruhebänken. Dazu wurde aus den Reihen der Anwesenden auch der Aufbau einer Grillhütte vorgeschlagen, die dann allen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden kann.

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Enkeltrick und falsche Polizei
Mehle - Die Kriminal-Hauptkommissarin Gabriele Freier war zu einer Informationsveranstaltung in das evangelische Gemeindehaus gekommen, um die DRK-Mitglieder über Gefahren an der Haustür oder am Telefon zu informieren. Nach einer gemütlichen Kaffeetafel gab sie Hinweise auf ausgefallene Tricks, die heute von Kriminellen genutzt werden, um vorwiegend ältere Menschen zu überfallen und auszurauben. Sie forderte die Anwesenden zu einem gesunden Misstrauen auf. Wenn Zweifel vorhanden sind, nimmt die Polizei gerne die Anrufe von unsicheren Menschen entgegen. Dazu gibt es gewisse Fakten, die man sich merken kann. Ein Polizist ruft niemals über die Telefon-Nr. 110 an. Er fordert auch niemals, dass der Senior Bargeld und Wertsachen bei der Polizei abgeben soll. Den zweifelnden Bürgern hilft die Polizei gerne, wie Gabriele Freier erläutert. Sie ist die Leiterin des Präventions-Teams für Senioren. Sie hat bereits 38 Berufsjahre bei der Polizei absolviert und ist in alle üblen Tricks eingeweiht und läßt sich nicht hinters Licht führen. Dabei hatte sie allerhand praktische Beispiele parat, die sie sehr demonstrativ vorführen konnte.
Dabei sind Tricks wie: „Kann ich mal auf Ihre Toilette gehen?“ Oder „Haben Sie mal ein Glas Wasser für mich?“ oder „Können Sie mal einen Zettel schreiben an die Nachbarin, die gerade nicht da ist. Dazu komme ich mal in Ihre Wohnung“. Ein Sperrbügel an der Wohnungstür könnte hilfreich sein, um den Besucher nicht hereinführen zu müssen oder aber eine Kette. Es werden immer neue Vorwände erfunden, um in die Wohnung zu gelangen und nachher fehlt Bargeld oder der Schmuck. Dazu wird auch noch ein anderer Trick angewandt. „Wir haben doch mal zusammen im Krankenhaus gelegen“. „Du warst doch mal meine Kollegin“. So soll eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Oder der Kriminelle bringt einen Blumenstrauß für die Nachbarin mit und bittet um eine Vase. Der Fuß hält dabei die Tür auf. So gibt es immer wieder neue Vorwände um die Barriere zu überwinden. Ein Original von einem Telefon hatte Freier auch zur Verfügung: Ich brauche Geld, kannst Du mir helfen? Wieviel hast Du denn zu Hause? 10.000 € und 50.000 € auf der Bank. Gabriele Freier ist aber darüber informiert, dass die Banken inzwischen diese Tricks kennen und eine Seniorin, die 50.000 € abheben will, warnt. „In der Schweiz sind diese Vorfälle stark zurückgegangen, weil die Banken aufpassen. Das Geburtsdatum ist eine gute Möglichkeit, um den Anrufer zu irritieren oder sonstige Nachfragen nach anderen Verwandten. Die Anrufer sind sehr gerissen.
Die Seniorin oder der Senior sollten ihre Scham überwinden und sich der Polizei anvertrauen. Dann können sie auch dazu beitragen, dass diese Überfälle aufgeklärt werden und dann nachlassen. Die Täter suchen sich oft Adressen aus mit älteren Vornamen oder sie suchen nach kurzen Telefonnummern, die schon älter erscheinen. Die Tricks gehen soweit, dass der Täter behauptet, dass die Polizei die Wertsachen in Obhut nehmen wird. „Wir holen alles ab; stellen sie alles auf die Mülltonne vor der Tür“. Die Täter wollen angeblich helfen, und das überzeugt viele Menschen. Die Kriminalkommissarin sagt: „Unser Beruf wird in den Dreck gezogen!“ Der Schaden ist immer groß, dabei gibt es eine „Dunkelziffer aus Scham“. Die Polizei fordert die Menschen auf bei „Bargeld und Schmuck“ äußerstes Misstrauen anzulegen. Dann sofort die Polizei einschalten. „Ein besonderer Tipp ist es auch, sich am Telefon niemals unter Druck setzen zu lassen! „Die Polizei ist immer erreichbar - 24 Stunden lang - „und nichts vor die Tür stellen!“ „Wenn etwas merkwürdig erscheint, sofort anrufen!“ Auch die Kaffeefahrten mit überhöhtem Preis sind noch immer auf Kunden aus. Pflasterarbeiten werden auch zu hohem Preis versprochen sowie ein zu hoher Betrag für einen Schlüsseldienst“. Man kann bei den Tätern auch mit einem großen „schauspielerischem Talent“ rechnen.
Ein wichtiger Tipp ist auch, keine Wertsachen und kein Bargeld im Auto liegen lassen. „Die körperliche Unversehrtheit ist allerdings das Allerwichtigste“, so Gabriele Freier. „Orte mit viel Gedränge sind bevorzugt, dann sollte man das Geld auf Mann und Frau verteilen.“ Sie wiederholte noch einmal, „dass die Polizei 24 Stunden für den Bürger da ist. Dazu gibt es auch die 'Opferhilfe' und den 'Weissen Ring'. Infos dazu gibt es an der Polizei-Dienststelle.
Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gabriele Warnecke bei Gabriele Freier für die recht munter vorgetragenen Beispiele zur Vorsorge.

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