Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Wahlsonntag: Mehle wählt Bürgermeister
Mehle - Die Bürgermeisterwahl für die Stadt Elze hat begonnen, die Wahllokale stehen heute bis 18 Uhr für die Wähler offen, um für einen der drei Kandidaten seine Stimme abzugeben. Die Wahl steht zwischen Ulrich Bantelmann (UWE), Andreas Baxmann (SPD) und Wolfgang Schurmann (parteilos, auf Vorschlag der CDU). Insgesamt 7.337 Elzer sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben."Heute morgen gab es auch schon eine Schlange", erzählt Wahlhelferin und Ratsfrau Diane Thiesemann in der Mehler Mehrzweckhalle. Sie erwartet nach dem Mittag noch einen Anstieg der Wahlbeteiligung, denn in Mehle ist immer mit einer guten Wahlbeteiligung zu rechnen. An ihrer Seite helfen bei der Wahl: Esther Pflock-Klatte, Jan Menze, Wolfgang Thiesemann, Nils Menze, Eike Warnecke, Alexander Heuer und Claudia Mahrahrens. Bei 3 Kandidaten wird es heute Abend eine schnelle Auszählung geben. Sollte es keine Mehrheit von 50 Prozent der Wählerstimmen für einen Kandidaten geben, gibt es eine weitere Wahl am 4.10. zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.
Mit Desinfektionsständern, Masken und Kugelschreibern, die nach jedem Wahlgang desinfiziert werden, ist es eine ganz besondere Wahl. Auch das traditionelle Treffen für die Bekanntgabe der Wahlergebnisse im Rathaus ist dieses Jahr nur einem begrenzten Personenkreis offen, aber die Kandidaten werden in jedem Fall da sein, ist für sie doch das Bürgermeisteramt - als Nachfolger von Rolf Pfeiffer - zum Greifen nah. NDR: Elze wählt neuen Bürgermeister.

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Patronatsfest von St.Marien Mehle als Freiluftgottesdienst
Mehle - Seit dem 5. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche und vielen anderen Kirchen wie in der orthodoxen Kirche und in der armenisch–apostolischen Kirche „Mariäs leibliche Aufnahme in den Himmel“ am 15.8. gefeiert. In manchen Staaten ist das sogar ein gebotener Feiertag. Es gibt auch noch andere Bezeichnungen wie „Heimgang Mariens“ und „Vollendung Mariens.“ So trafen sich auch 30 Katholiken im Garten der St.Marienkirche zu Mehle, um dieses Fest mit einer heiligen Messe unter freiem Himmel zu feiern, das gleichzeitig das Patronatsfest der „St.Marien-Gemeinde“ ist. Mit großem Abstand und Sicherheitsvorkehrungen wurde die Messe von Kaplan Andreas Mühlbauer und Diakon Jens Pohl gefeiert. Die Hammondorgel spielte Guido Langer.
Ein Fest, wie in all den anderen Jahren wurde vom bischöflichen Stuhl nicht genehmigt. Im Zentrum des Gedenktages steht der Glaube, dass Maria, die Mutter Jesu, wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der „Erlösungstat“ Jesu Christi als die „Ersterlöste“ an der Auferstehungsgestalt Jesu Christi teilnimmt und dass bei ihr die allen Menschen von Gott versprochene Zukunft des ganzen Menschen mit Leib und Seele in einem ewigen Leben bei Gott bereits vorweggenommen ist.
In den Ostkirchen trägt das Fest den Namen „Hochfest des Entschlafens der allheiligen Gottesgebärerin“, in der syrisch-orthodoxen Kirche auch „Entschlafung“ der hochheiligen Meisterin unser, der Gottesgebärerin. Die Ostkirchen begehen das Fest am 15. August des griechisch-orthodoxen und gregorianischen Kalenders, oder wie die russisch-orthodoxe Kirche und die sogenannten Altkalendarier, am 15. August des julianischen Kalenders, der dem 28. August des gregorianischen Kalenders entspricht. Die armenisch-apostolische Kirche feiert es an dem Sonntag, der dem 15. August am nächsten liegt. Im Generalkalender der römisch-katholischen Kirche hat es den Rang eines Hochfestes.

Theologischer Hintergrund

Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel wurde im 5. Jahrhundert von Bischof Kyrill von Alexandrien eingeführt. Er legte es zum Zuge der Christianisierung auf den 15. August, das wichtigste römische Fest „Feiertage des Augustus“. Der 15. August war von da an im ganzen römischen Reich Feiertag. Das neue Testament berichtet nichts von einer leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Einige Schriftstellen werden als Hinweise darauf gedeutet (vergleiche etwa Offenbahrung 12,1 und Krönung Mariens). Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius dem XII in der apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus als Dogma verkündigt. In die Lauretanischen Litanei wurde die Anrufung „Du Königin, in den Himmel aufgenommen“, eingefügt. Das von Papst Pius XII im Jahr 1954 eingeführte Fest „Maria Königin“ wurde 1969 auf den 22. August, den Oktavtag des Maria-Himmelfahrts-Fests, verlegt.
Apokryphe Evangelien enthalten ausführliche Darstellungen der Entschlafung Mariens. Die Apostel seien von ihren Missionsorten durch die Luft an das Sterbebett Marias entrückt worden; verschiedene Traditionen nennen Jerusalem oder Ephesus. Sie hätten Maria nach deren Tod bestattet – auch der Leichenzug mit Straf- und Heilungswundern an jüdischen Zuschauern wird beschrieben – und das Grab mit einem großen Stein verschlossen. Aber sofort sei Christus mit den Engeln erschienen, hätte den Stein weggewälzt und Christus habe Maria herausgerufen. Diese Niederschrift, die wahrscheinlich auf die verlorengegangene Schrift „Transitus Mariä“ („Hinübergang Mariens“, geschrieben um 400) zurückzuführen ist, wurde besonders für die liturgischen Texte der byzantinischen Kirchen wichtig.
Auch wenn umgangssprachlich im Deutschen der Ausdruck „Mariä Himmelfahrt“ geläufig ist, ist das Festgeheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel von dem der Himmelfahrt Christi zu unterscheiden. In vielen Sprachen werden daher zwei verschiedene Bezeichnungen benutzt. In der lateinischen Sprache und in der romanischen Sprache.
Das Fest trägt auch den schon früher bezeugten lateinischen Namen Dormitio Mariä. Auf der Festikone nimmt Jesus die Seele Marias in Empfang.
Viele große Maler haben sich an dieser Himmelfahrt mit wertvollen großen Malereien beteiligt. Ein sehr imposantes Werk stammt von dem Maler Tizian aus dem Jahre 1516. Ein unbekannter tschechischer Maler hat die Entschlafung Mariens im Jahre 1340-1345 imposant dargestellt. Ein drittes Gemälde in rot und gold gehalten zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel, gemalt von Eduard von Steinle. Das Hochaltar-Gemälde schmückt die fürstliche Hauskapelle von Schloss Löwenstein.

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Pastor Dr. Marvin Döbler bleibt "uns" treu
Mehle - Einen richtigen Gottesdienst und damit einen würdigen Auftakt zur Sommerkirche 2020 des Gemeindeverbandes Elze-Eime konnten die zahlreichen Gemeindemitglieder am vergangenen Sonntag auf dem Vorplatz der St.Urbanus-Kirche in Mehle erleben. Zu feiern gab es nicht nur, dass endlich wieder ein richtiges Treffen mit Gemeindegesang möglich war, sondern auch, dass Pastor Dr. Marvin Döbler sich nach drei Jahren Übergangszeit fest für die Stelle des Gemeindeverbandes entschieden hatte und feierlich von Superintendent Christian Castel eingeführt werden konnte.
„Wir freuen uns sehr, dass Sie uns die Treue halten“, sagte Dr. Hasso Bartels (Esbeck) im Namen der Kirchenvorstände. Bereits in den vergangen drei Jahren seien viele Dinge gemeinsam erreicht worden: „Zukunftsfähige Strukturen sind gelegt worden“, so Bartels und verwies auf die zentrale Winterkirche in Sehlde, die Renovierungen in Wülfingen und den Verkauf des Pfarrhauses in Esbeck.
„Sie hätten sich auch für eine große Stadt entscheiden können mit großem intellektuellen und kulturellem Angebot“, zeigte sich Bartels erfreut, dass sich Pastor Dr. Marvin Döbler gut in dem Gemeindeverband angenommen und Zuhause fühlt. Mit Ellen Radtke als Pastorin in Eime und der Besetzung der Elzer Stelle ab August könne so wieder gut ein aktives kirchliches Leben vor Ort gestaltet und gelebt werden, so Bartels. „Ein Heimspiel solle man nicht verspielen“, freute sich Wolfgang Thiesemann, Ortsvorsteher von Mehle, über die Annahme der Pfarrstelle und spielte auf die Osterwalder-Wurzeln von Marvin Döbler an. Er hoffe, dass diese Entscheidung von langer Dauer sei.
"Ich bin gerne hier", sagte Marvin Döbler. "Beten Sie für mich", bat er im Hinblick auf sein Amt. Es gebe vor Ort noch viele wichtige gemeinsame Projekte, so Döbler.
Superintendent Christian Castel sprach dem evangelischen Kirchenjahr entsprechend zum 6. Sonntag nach Trinitatis in seiner Predigt über die Bedeutung der Taufe. „Allem Bedeutungsverlust zum Trotz lassen sich auch heute viele Menschen weltweit taufen und werden Teil der christlichen Gemeinschaft“. Luther selbst solle in Notzeiten sich immer wieder vorgesagt haben: Ich bin getauft – als Schutzschild und zur Versicherung der Allianz mit Gott: „Er wusste Gott an seiner Seite“. Eltern würden sich wünschen, dass jemand ein Auge auf ihre Kinder habe, so Castel über die Motivationsgründe. Der Schöpfer des Himmels und der Erde beuge sich tief herab und nehme die Menschen in der Taufe als erbberechtigt an. Eine Adoption als Kind, so Castel, und Befreiung von der Sünde.
Der Posaunenchor Sehlde, Guido Langer und Querbe(e)t sorgten für traditionelle Kirchenmusik und Gospelklänge, um Schwung in die Sommerkirche 2020 zu bringen. Weitere Termine:
26.07.2020, 10:00 Uhr, Elze: SommerKirche (P. Hallwaß)
02.08.2020, 10:30 Uhr, Eime: SommerKirche (Pn. Radtke)
09.08.2020, 10:00 Uhr, Mehle: SommerKirche (Lektorinnen-Team)
16.08.2020, 10:00 Uhr, Elze: SommerKirche (Sup. Castel)
23.08.2020, 10:00 Uhr, Deinsen: Abschluß SommerKirche (Pn. Radtke)

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Sieben Berge sagenumwoben
Mehle - Beim Treffen der Mitglieder des Altenclubs Mehle sorgte der Heimatpfleger Joachim Werner von Rheden-Wallenstedt nach der Kaffeetafel im Gasthaus „Tante Else“ für eine sehr ausführliche Beschreibung der gGeschichtlichen Stätten rund um die 7 Berge. Die sechs markantesten Stätten waren die „Steinerne Eiche“, die Lippoldshöhle“, die „Schulenburger Kapelle“, das „Bernwardskreuz“, die „Burgruine Winzenburg“ und die „Irminsäule“.
Die "Steinerne Säule" erinnert an August-Adolf von Rheden (geb. 1857, verstorben am 3.1. 1907). Er war Landrat des Landkreises Gronau und konnte von einem Aussichtsplatz fast seinen ganzen Landkreis überblicken. Nach seinem Tod ließ seine Witwe Elfriede von Rheden zur Erinnerung an den Lieblingsplatz ihres Gatten, dort dieses Denkmal als „Steinerne Eiche“ setzen. Es handelt sich um einen ca.2,5 m hohen Betonbaum in Form einer Eiche. Die Eiche würde in Hildesheim gegossen und mit einem Achtspänner-Pferde-Fuhrwerk über Eberholzen zum Nussberg transportiert. Elfriede von Rheden ließ vor der Eiche einen Gedenkstein anbringen, in dem ein Ausspruch der Leonore aus Goethes Schauspiel "Torquato Tasso" gemeißelt steht: "Die Stätte , die ein guter Mensch betrat, ist eingeweiht; nach hundert Jahren klingt sein Wort und seine Tat dem Enkel wider." Der Platz liegt etwas abseits vom Wege des Wanderweges von Wallenstedt aus über den Eselsweg immer steil bergan. Das Denkmal ist nicht leicht zu finden, aber ein ganz tolles Plätzchen zur Rast mit Ausblick.
Die Lippoldshöhle: Fast jeder kennt die Geschichte des Räubers Lippold, welcher die Alfelder Bürgermeistertochter entführt hat. Sie musste ihm den "Haushalt" führen. Es ist aber auch die Bistumsgrenze von Hildesheim nach Mainz. Man sieht hier von der Natur geschaffene Felsspalten. Sie wurden künstlich zu einem Erdstall erweitert und dienten im Mittelalter als Sperrburg. Doch schon vorher dürfte die Höhle ebenso wie der nahe „Lügenstein“ religiösen Zwecken gedient haben.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1466, als der Hildesheimer Bischof „vor dat Lippoldshohl“ zog, um eine Straße zu versperren. Die Zeit war geprägt von Auseinandersetzungen um den Bereich zwischen Hohenbüchen und Brunkensen, so dass die Höhle zur Quelle zahlreicher Sagen aus dem Gebiet wurde. Die bekannteste Sage ist die vom Räuber Lippold, die auch heute noch in der Ortsgeschichte Brunkensens lebendig ist: Einmal im Jahr am Himmelfahrtstag reitet der Räuber Lippold in den Ort und eröffnet die Feierlichkeiten rund um die Lippoldshöhle. Die Höhle besteht aus mehreren über Gänge verbundenen Kammern sowie einer natürlichen Felsspalte, dem sogenannten „Schornstein“, der ursprünglich als Einstieg gedient haben dürfte. Die Räume sind als „Küche“, „Stube“ und „Gefängnis“ bekannt. Zahlreiche Balkenlöcher in der Felswand lassen auf hölzerne Anbauten rückschließen. Der Einstieg in die Höhle geschieht heute über die Küche oder über eine Stahltreppe in den etwas höher gelegenen Gang zum Gefängnis. Im Inneren der Höhle hilft eine Stahlleiter, den Höhenunterschied im Hauptgang zu überwinden.
Die „Hohe Warte“ deutet auf eine Grenzfeste hin. Die Schulenberger Kapelle liegt oberhalb von Sack. Die Sage schildert, das 2 Riesen die Kapelle geklaut und weggetragen haben. Ein Riese hatte einen Stein im Schuh und ist dadurch gestolpert. Der Stein liegt heute in Langenholzen und wird als "Hottenstein" bezeichnet. Das stark verwitterte Bernwardskreuz aus Stein steht zwischen Everode und Winzenburg. Der Volksmund erzählt, Bischof Bernward von Hildesheim habe das Kreuz setzen lassen. Eine andere Geschichte sagt, dass dort ein Schäfer vom Blitz erschlagen wurde. Die Burgruine Winzenburg ist der Rest einer Burg, die in der Stiftsfehde 1521 zerstört wurde. Das war auch das Amtshaus des Amtes Winzenburg. Nach der Zerstörung wurde das Amtshaus in Hasekenhusen neu errichtet. Der Ort Hasekenhusen wurde in Winzenburg umbenannt.
Die „Irminsäule“ erinnert an Karl den Großen, der an der Diemel die Irminsäule umgehauen haben soll. Die Sachsen versteckten daraufhin die Säule und brachten sie nach Irmenseul. Auch im Hildesheimer Dom gibt es eine Irminsäule. Der Ort „Irmenseul“ leitet seinen Namen von einer Suhle oder feuchten Stelle im Dorf ab.
Edith Tönnies und Renate Heering bedankten sich bei dem rührigen Heimatpfleger Joachim Werner aus Rheden für die Informationen über intereressante Stätten alter Geschichte rund um die 7 Berge und überreichten ihm ein schönes Blumengebinde.

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1000 Jahrfeier und Mehler Termine 2020
Mehle - Aus der Mehler Dorfgemeinschaft wird künftig ein Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft. Vorsitzender soll dann Wolfgang Thiesemann werden und seine Nichte Diane Thiesemann 2. Vorsitzende. Es geht bei einem großen Fest wie dem 1000 jährigen Jubiläum auch um Regularien und Organisatorisches. Geplant sind zwei zusätzliche Ortseingangsschilder aus Rost-Stahl und zwar am Ortsausgang in Richtung Sehlde und in Richtung Hameln. (auf der Höhe vom Feuerwehrhaus). Diese beiden Schilder werden mit 3000 Euro veranschlagt. Der Vorsitzende Wolfgang Thiesemann begrüßte alle Vereinsvorsitzenden im Gasthaus „Tante Else“. Die Mitgliedschaft soll kostenfrei sein. Die Versammlung war mit der Neueinrichtung eines Vereins einverstanden. Wolfgang Thiesemann will sich um die Regularien kümmern.
Das Dorfarchiv lädt zur ersten Öffnung ein: zur Zeit kann dort die Dauerausstellung „120 Jahre DRK-Geschichte“ besichtigt werden. Zunächst wurde über demnächst anstehende Termine gesprochen, wobei die Chorgemeinschaft Querbeet am 20. März um 19.00 Uhr in der evangelischen Kirche ein Konzert anbietet.
Außerdem sind die Mehler Bürger zu einer Bürgerstunde mit dem Elzer Bürgermeister am 31. März ins Feuerwehrhaus eingeladen.
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielt wieder am Ostersamstag, um 18.00 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus. Dann gibt es wieder einen gemütlichen Abend mit Osterfeuer, Getränken und Bratwurststand.
Am 1. Mai trifft sich die Dorfgemeinschaft wieder am Dorfmittelpunkt, wenn die Blaskapelle spielt und der Maibaum aufgestellt wird. Dann gibt es einen Bratwurststand, ein Kuchenbüffet und einen Sekt-Getränkestand. Als Attraktion wird Erbsensuppe angeboten. Ein Bierbrauer aus Eldagsen hat schon Verbindung zu Mehle aufgenommen, wo am 1.Mai drei seiner besten Biere angeboten werden zur Verkostung, die dann den Namen von Mehle tragen werden zum Jubiläum.
Zu einer Treckerfahrt durch den Wald lädt das „Dorfarchiv“ am 3. Mai ein. Der SV Mehle beginnt die Sportabzeichen-Saison am 16. Mai.
Am 9. Mai ist im Feuerhaus ein „Tag der offenen Tür“, wo die Feuerwehr zeigt, was sie für Aufgaben erfüllt. Am 13.6. findet der Stadtpokalwettkampf in Mehle vom Feuerwehrhaus statt. Am 20.6.sind alle zum Festtag „Unter der Linde“ an der Grundschule zur Schlagerparty eingeladen.
Am 28. Juni findet die Wahl des Bürgermeisters von Elze statt. Am 6.9. geht es wieder um Sieg und Platz der Blasorchester des Landkreises. Dann hat der Mehler Musikzug wieder einen Auftritt mit seinen schönsten Titeln im Stadttheater Hildesheim, die Veranstaltung geht von 15 bis 18 Uhr. Der Dorfflohmarkt, der gut angenommen wurde, wird dieses Mal in die Herbstzeit verlegt und zwar auf den 13.9. September von 10 bis 15 Uhr. Die Verkaufsstellen sollen wieder durch Luftballons gekennzeichnet werden.
Das wichtigste Thema des Abends aber war der Ausblick auf die erste Zeiteinteilung des Festes zum 1.000-jährigen Bestehen von Mehle. Der bevorzugte Schausteller hat der Mehler Ortsgemeinschaft das Himmelfahrtswochenende vorgeschlagen, dazu zählen dann vier zusammenhängende Tage vom 26.-29.Mai 2022. In diesem Zeitraum haben sich verschiedene Vereine gemeldet, die ein Jubiläum in dem Zusammenhang feiern wollen.
Der alle 2 Jahre stattfindende Weihnachtsmarkt soll nach alter Manier am 5.12. (2. Advent) stattfinden. Vorgeschlagen wurde erstmals der „Lebendige Adventskalender“, wie er in vielen Orten bereits gut angekommen ist und wo sich Interessenten melden können. Thiesemann stellte drei Ruhebänke in Aussicht, die gespendet werden von einem Einwohner. Dies ersetzt Bänke, die zum Teil schon kaputt gegangen sind.

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Dachverband für alle Realverbände in Elze
Mehle - Rüdiger Heuer übernahm den zweiten Teil der Versammlung als Vorsitzender des Realverbandes der Teilungs- und Verkopplungs-Interessentenschaft Mehle im Hotel „Schökel“. Ganz besonders begrüßte Heuer neben den Mitgliedern den Bürgermeister Rolf Pfeiffer, den Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann und als Gäste Edgar Bäkermann und Frau Ulrike Pluquet. Zunächst gedachte man des Verstorbenen Günter Dankenbring, der mit seiner Schaffenskraft viel hilfreiche Arbeit für die Forst erledigt habe. "Ihm ist der Verband sehr zu Dank verpflichtet". Der Grabenaushub entfiel wegen der Witterung und der Wegebau wurde durch Jürgen Ehlers mit einem Planierschild erledigt, so dass alle Wege in einen ordentlichen Zustand versetzt wurden; „fast professionell“ fügt Heuer hinzu. Mit der Heckenschere ging Heinrich Schilde den Sträuchern und dem Grünschnitt „an den Kragen“. Anfang Mai musste eine Leitplanke, die durch einen Unfall beschädigt wurde, repariert werden. Im Laufe des Jahres kam dann das Thema Dachverband der Realverbände auf den Tisch und heizte die Gemüter in allen Gremien der gesamten Stadt Elze an.
Grund dafür ist, dass einige landwirtschaftliche Betriebe in Zukunft eingestellt werden, wodurch „Man-Power“ fehlen wird und die Vorstände nicht mehr ausreichend besetzt werden können. Die ausführliche Diskussion setzte Heuer für Punkt 7 an.
In Juni gab es eine Abschluss-Party für die Flurbereinigung als Dank an alle verantwortlichen Amtspersonen, die an der Flurbereinigung mitgewirkt haben. Die Kosten stammen aus den Sitzungsgeldern aller Vorstände der Flurbereinigung. Dann erwähnte Heuer das umstrittene „Thema Südlink“. Das ist ein neues Großprojekt für die Fläche des Mehler Realverbandes. Die Firma Aracidis soll im Auftrag des Netzbetreibers „Tennet“ ökologische Untersuchungen durchführen. Es geht um die Feststellung von Populationen von Feldhamster, Haselmäusen und Fledermäusen. „In einer Stellungnahme habe ich einen Gestattungsvertrag für die Benutzung unserer Wege gefordert, da ja auch die Mitglieder des Realverbandes mit ihrer Umlage für diese Benutzung letztendlich zahlen“, so Heuer.
Dieser Antrag wurde leider inzwischen abgelehnt mit der Begründung des „§ 44 des Energiewirtschaftsgesetzes“. „Nach Rücksprache mit dem Landvolk wurde mir empfohlen, das sogenannte Rollgeld geltend zu machen, das private Nutzer unserer Straßen bezahlen müssen, denn eine Wegenutzung ist laut § 46 Energiewirtschaftsgesetz für öffentliche Straße geregelt, aber nicht für private Straßen und Wege. Ein Entgelt für die Nutzung könnte uns demnach zustehen. Ich werde mich darum weiter bemühen“, sagte Heuer zu.
Dann folgte der Beschluss über die auszuführenden Arbeiten in 2020
1. Wegebaumaßnahmen Ützenpumpenweg -ca 200 m lang- muß geschotttert werden. Hinzu kommen kleine Stellen mit Schlaglöchern am Wendehammer.
2. Grabenaushub am Beekeweg und diverse kleinere Stellen
3. 3. Rückschnitt von Sträuchern nach Bedarf
4. Sonstige Wünsche.
Die Frage ans Publikum zeigte Einverständnis, dieses alles durchzuführen.
Den Kassenbericht erteilte Cord Warnecke. Die Kassenprüfer Jürgen Ehlers und Ines Schilde und Hans-Joachim Katz erteilten dem Vorstand und Rechnungsführer Entlastung.
Zur Diskussion standen dann ein Gesamt Realverband für alle Vereine und Verbände in ganz Elze.
Oder auch „Dachverband für alle Realverbände“ genannt. Um nicht die Eigenverantwortlichkeit der einzelnen Verbände aufgeben zu müssen, entschied man sich bei der ersten Zusammenkunft für einen sogenannten „Dachverband“. Der Dachverband soll die Arbeiten z.B. Grabenaushub und Wegebau koordinieren und in seiner Gesamtheit ausschreiben. Und danach vergeben. So könnte z.B. ein Baggerunternehmen die gesamten Gräben oder auch Wegebaumaßnahmen in den Gebieten der Realverbände der Stadt Elze durchführen. Wir denken das hier eine Kostenersparnis zu realisieren ist, allein durch die An- und Abfahrtengebühr.
Beim Punkt Beratung und Beschlussfassung zur Gründung eines Dachverbandes erwähnte Heuer, „Wie schon im Geschäftsbericht erwähnt, wird die Zahl der fachkundigen Personen die die Ehrenämter in einem Realverband wahrnehmen können und auch wollen, deutlich geringer. Zu alledem wird der Vorsitzende heute mehr und mehr mit rechtlichen Dingen beschäftigt, z.B. Umweltrecht oder Verwaltungsrecht. Denken Sie nur an meine Ausführungen zum Thema „Südlink“ Die Wege- und Gewässerunterhaltung wird da eher zur Nebensache.
Unser Bürgermeister Herr Pfeiffer hat uns deshalb zu Gesprächen eingeladen, um diese Situation zusammen mit den anderen Realverbänden der Stadt Elze zu erörtern. Bei kleineren Reparaturen bekommt man heute schon mit viel Auswand einen Unternehmer. Der Dachverband soll eingerichtet werden wie die Teilnehmergemeinschaft, wie wir das aus der Flurbereinigung kennen. Der Verband rechnet die gesamte Maßnahme ab und stellt sie dann jedem einzelnen Realverband in Rechnung. So wäre die Selbstständigkeit jedes einzelnen Realverbandes gegeben und eine zukunftsweisende Zusammenarbeit der Realverbände möglich. Wir haben dann den Grundstock für einen übergeordneten Verband geschaffen und in Zukunft könnten die Verbände weiter zusammenwachsen, wenn sie denn wollen“, so Heuer.
Die Frage, ob ein Haken an der Sache ist? - "Kosten werden entstehen, für Denjenigen, der den Dachverband führen wird. Ich denke aber, dass dieses nach Aufwand abgerechnet wird, außerdem werden die Realverbände von einem der Landwirte geführt, die immer schon einen Hang zur Sparsamkeit hatten. Die zur Gründung des Verbandes anfallenden Kosten werden bis zur Höhe von 5.000 Euro durch die Stadt Elze gedeckt.“
Nach Rückfragen an die Teilnehmer wurde man sich einig, dass der Vorschlag 2 zur Entscheidung festgelegt wurde. Das heißt, die Versammlung berechtigt den Vorstand, die Verhandlungen mit allen anderen zu führen. Nach eingehender Prüfung wird der Vorstand einem solchen neuern Verband beitreten und das Ergebnis den Mitgliedern mitteilen.
Zum Abschluss des Abends lud der Jagdpächter Rico Schökel alle Mitglieder und Gäste zu einem Wildessen ein.

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Jagdgenossenschaft Mehle zieht Jahresbilanz
Mehle - Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Mehle Dirk Oppermann eröffnete die Sitzung im Hotel „Schökel“ und erteilte seinen Geschäftsbericht. Die Wildschäden waren im Geschäftsjahr 2019/2020 sehr hoch. Partielle Schäden gab es bei den Kulturen Mais, Weizen und Zuckerrüben. Das Schwarzwild richtete seine Aktivitäten auf die Erntereste. Daher ist im letzten Jahr ein Antrag zur Anpassung der Jagdgrenzen beim Landkreis Hildesheim beim Sachbearbeiter gestellt worden. Daher richtete der Vorsitzende die Bitte an alle, Sorgfalt bei der Ernte und Beackerung auf besonders waldnah liegenden Flächen zu beachten. Zur Strecke gebracht wurden 2 Rehböcke, 2 Rehe, 10 Sauen, davon 4 als Fallwild, 1 Stück Rotwild, 5 Waschbären und 4 Dachse.
Der aufgetretene Wildschaden ist vom Jagdpächter vollständig entschädigt worden. Die Zahlung der Jagdpacht erfolgte pünktlich. Der Sachbearbeiter beim Landkreis Herr Grille, teilte mit, dass eine Notwendigkeit im vorliegenden Fall nicht besteht, sondern eine Abrundung zwischen den einzelnen Jagdbezirken zweckmäßig und wünschenswert sei. Die einzelnen Abrundungsverträge sollten die Jagdgenossenschaften unter sich erstellen. Auf den Vorstandssitzungen der Jagdgenossenschaften der Elze-Mehler Forst und des Mehler Feldes ist die Notwendigkeit einer dauerhaften Jagdgrenze beschlossen worden, so dass eine Verfügung durch die Jagdbehörde akzeptiert wird und dieses jetzt auch vorangetrieben wird. Aus einem Artikel des ZJEN ging hervor, dass die afrikanische Schweinepest näher rückt. Sie ist 40 km von der brandenburgischen Grenze zu Polen aufgetreten. Dem vorgetragenen Kassenbericht erteilte der Kassenprüfer Jürgen Ehlers Entlastung. Wie in den Vorjahren, wird auch dieses Mal der Ertrag aus dem Jagdvertrag dem Realverband zur Verfügung gestellt, und zwar für den Wegebau und die Gewässerunterhaltung. Der Jagdvertrag wird aber nicht wie sonst üblich, direkt an den Realverband überweisen, sondern verbleibt erst auf dem Konto der Jagdgenossenschaft und steht auf Abruf zur Verfügung. Dem stimmte die Versammlung zu. Die Beschlussfassung zum Antrag auf Jagdpachtverlängerung, bzw. Neuverpachtung der Jagd nach § 9 der Satzung unterbreitete folgendes Angebot. Die Jahrespacht soll künftig über 9 Jahre laufen zu einer Jahrespacht von 3.500 Euro.
Der Beschluss über das Angebot von Richard Schökel und Jürgen Ehlers erfolgte ohne Gegenstimme. Der Beschluss über die Verpachtung der Flächen der Jagdgenossenschaft Mehle-Feld durch den Vorstand (verpachtet wurden die beschlossenen Flächen-entweder durch Abrundungsverträge oder durch Verfügung.) Auch das fand die Zustimmung der Versammlung mit 17 Mitglieder und 4 Gästen. Dadurch war die Versammlung mit 308 Anteilen beschlussfähig. Die Jagdgenossenschaft aber behält sich vor, den Pachtvertrag aufzulösen, wenn einer der Jagdpächter den Vertrag kündigt. Auch diesem Vorschlag stimmte die Versammlung einstimmig zu. Allerdings muss der Pachtvertrag erst bei der unteren Jagdbehörde des Landkreises Hildesheim zur Genehmigung vorgelegt werden.

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"Stationen auf dem Lebensweg"
Mehle - Viermal im Jahr treffen sich Frauen aus Mehle-Sehlde-Esbeck und Elze zum „Frauenfrühstück“ im Evangelischen Gemeindehaus in Mehle. Das hat sich schon so eingespielt, dass sich die Frauen auf dieses Event schon lange freuen. Dazu gibt es eine reichlich gedeckte Tafel mit allen Köstlichkeiten, wozu jeder mit Leckereien oder finanziell beiträgt. Angefangen hat diese Idee Barbara Mähnert aus Sehlde zusammen mit Anka Thiesemann. Heute ist Anka Thiesemann allein verantwortlich, dabei stehen ihr aber Renate Marahrens und Rosi Geiger tatkräftig zur Seite. Auch dieses Mal war der Zuspruch wieder gut mit 30 Frauen, wodurch sich ein munteres Gespräch an den Tischen entwickelte. Nach dem Genuss der Speisen mit knackig-frischen Brötchen, Wurst Käse, Rührei, gekochtem Ei mit gebratenem Schinken, dazu Fischdelikatessen und Salate. Als Nachtisch gab es einen leckeren Pudding. Dann folgte ein Platzwechsel in den Eingangsbereich, wo bereits die Leinwand aufgebaut war mit technischem Zubehör für Video Aufnahmen mit musikalischer Begleitung.
Der erfahrene Fotograf und gute Beobachter der Natur Erwin Mäder und seine Ehefrau Berta aus Coppengrave haben sich erfolgreich in die Videodarstellung bzw. die Berichte hineingearbeitet, um die Darbietung spannend zu gestalten. Der Betrachter bekommt nicht nur wunderschöne Blüten in Hülle und Fülle im Jahreswechsel zu sehen sondern auch viele Tierarten, wie Rehe, Vögel und kleine Tiere. Dabei gab es auch ein Superfoto von einer Spinne im Rauhreif. Der Blick fällt aber auch auf Traumlandschaften, die alleine schon dem Zuschauer ein „Aha-Erlebnis“ bieten. Aber auch die christliche Einstellung von Erwin Mäder blieb nicht ohne Wirkung und ließ immer wieder aufhorchen, wenn er versicherte, dass wir Menschen In Gottes Hand sind. Jeder Mensch ist auf seinem Weg unterwegs und mal geht es geradeaus und manchmal ist es auch besser, abzubiegen auf seinem Weg durch die Zeit. Das kann aber auch oft beschwerlich sein. Gespielt wurde auch das sehr inspirierende Lied vom Theologen Dietrich Bonhöfer „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir was kommen mag…“ Auf der Wanderung geht es auch schon mal über Steilböschungen, die Lebensgefahr bedeuten. Manchmal hat man sich auch „verschätzt“. Die Wege führen alle zu Gott. „Viele Freunde sind schon dort, wohin ich gehe…“ Nach einem kräftigen Applaus bedankte sich Anka Thiesemann bei Ehepaar Erwin und Berta Mäder mit einem Präsent für die gelungene Darbietung. Das nächste Frauenfrühstück findet am 22. Mai, um 9.00 Uhr statt.

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Beste Helfer: "Solidarität und Tatkraft“
Mehle - 50 Forstgenossen waren zur Jahresversammlung unter der Leitung des Vorsitzenden Burghard Hoberg in den „Papenhof“ gekommen. Zu Anfang stellte Burghard Hoberg fest, dass in den letzten Jahren immer um den Zeitpunkt der Mitgliederversammlung regelmäßig alle „Pläne“ und „Träume“ von der Natur umgekrempelt werden. „Daher wird vom Vorstand immer Einiges an Flexibilität abverlangt“, bedauert Hoberg.
Zunächst begrüßte er Mitglieder und Gäste und hieß sie herzlich willkommen. Darunter begrüßte er: den neuen Bezirksförster Paul Jung, den Forstamtsleiter Michael Degenhardt, Fabian von Plettenberg, den Geschäftsführer der Forstgenossenschaft Südhannover, den Elzer Bürgermeister Rolf Pfeiffer sowie den Kreistagsabgeordneten und Ortsvorsteher von Mehle Wolfgang Thiesemann.
Er erteilte dann den Bericht über das Forstwirtschaftsjahr vom 1.10.18-30.9.2019. Dabei erinnerte er an den Zwischenbericht während der außerordentlichen Versammlung am 17.7.2019. Dabei wandte er den Blick zurück wie auch vorwärts. „Das Sturmholz „Friederike“ wurde nach Aufbereitung zu noch guten Bedingungen vermarktet. Die letzten Industrie-Holzmengen wurden kürzlich erst abgefahren. Im Frühjahr 2019 haben wir eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau des Wöhren-Weges nachgebessert und dort 9 Obstbäume auf dem Gebiet des Realverbandes Mehle pflanzen lassen. Am Waldeingang Bergstraße wurden 2 Walnussbäume ersetzt. Die Ersatzbäume stammen aus meinem Garten und aus dem von Friedrich Landsberg und wurden eingepflanzt an der ehemaligen „Stipsbude“. Daran schloss sich dann ein langer Kampf gegen den Borkenkäfer und das beginnende Buchensterben auf exponierten Standorten und die dadurch angerichtete Schäden an. Es gab keine Zeit oder gar Ruhe über Maßnahmen der Bewertung und Abgrenzung mit dem Ziel, „mehr Gerechtigkeit unter den Eigentümern“ zu schaffen. Schadensminderung war das Gebot der Stunde. Die besten Helfer wurden in der Stunde der Not „Solidarität und Tatkraft“. Dann ging er auf den Wechsel auf dem Arbeitsplatz des Försters zum 14. Oktober 2019 und zeigte sich erfreut über den Neuzugang von Paul Jung. Die gute Auswahl hatte Michael Degenhardt getroffen.
Hoberg ging dann auf die Maßnahmen im vergangenen Wirtschaftsjahr ein, wobei der Borkenkäfer zu einem Riesenthema wurde. Denn nach dem „zweiten heißen Sommer“ wurde die Sorge immer ernster. Heinrich Schilde aus Mehle wurde zum wichtigsten Mitarbeiter und erledigte die Aufgabe als „Waldläufer“, um die Bäume zu kennzeichnen. Er stellte Trinetzte auf, beköderte sie mit Lockstoffen und überwachte deren Wirksamkeit. Förderanträge wurden gestellt und immer wieder erweitert. Das befallene Holz wurde weitläufig entfernt und im früheren Sterchamol-Werk am Elzer Bahnhof als Zwischenlager abgelegt. Der „Pool als Geldrücklage“ wurde eingerichtet. Das Holz konnte zum Teil an Mitglieder und Interessenten als Brennholz für 16 Euro + MWST verkauft werden. Inzwischen kostet es weniger als 12 Euro, laut Herrn Fabian von Plettenberg. „Heizt mit Fichte“, so lautete das Motto. Im Pool waren inzwischen Gelder (Fördermittel) eingegangen, so dass das Notwendigste bestritten werden konnte. Ohne Fördermittel wäre die Notgemeinschaft „Borkenkäferpool“ schon im Soll. Dann ging Hoberg auf die Rechnungslegung ein. Der Pool wird inzwischen wie ein Waldbesitzerkonto geführt. Die Kassenprüfer Klaus Pflock und Wolfgang Thiesemann haben die Kasse geprüft und für richtig befunden und die Versammlung hat für Entlastung gestimmt. Auch der Haushaltsvoranschlag wurde gebilligt. Dann wurde der Maßnahmenkatalog vorgelegt und die Umlage und alles wurde gebilligt.
Dann ging es um die Instandsetzung der Wirtschaftswege, denn die haben durch die Abfuhr von dem Holz der „Friederike“ sehr gelitten in der Elze-Mehler Forst. Fördermittel mussten mit Hilfe der Landwirtschaftskammer beantragt werden. Weiterhin soll mit Hilfe von Fördermitteln der weitere Einschlag und Abfuhr des Borkenkäferholzes unter Beachtung bestmöglicher Waldhygiene erfolgen. Was nicht geschafft wird, kann auf den Herbst 2020 verschoben werden. Nach den Vorträgen von Forstamtsleiter Michael Degenhardt und Geschäftsführer des Forstamtes Hannover Fabian von Plettenberg erfolgten die Neuwahlen durch das Ausscheiden von Friedrich Landsberg, Sorsum und Günther Rathing, Quanthof. Burghard Hoberg bbedankte sich bei den beiden Vorstandsmitgliedern für ca. 20 Jahre Mitarbeit im Vorstand auch im Namen der Mitglieder und überreichte ihnen je ein Buchgeschenk. „Ihr habt beide viel erlebt, denn noch niemals hat sich unser Osterwald so dramatisch verändert wie im letzten Jahr“. Der neugewählte Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen: Die Beisitzer von Burghard Hoberg sind Cord Warnecke und Heinrich Schilde. Die Stellvertreter sind jetzt Dorothea Schünemann, Johannes Neumann, Diane Thiesemann und Christian Deiters.
Das FFH-Gebiet Limberg-Wöhren ist vom Kreistag noch nicht mit einer Verordnung belegt. Dank des Einsatzes von Wolfgang Thiesemann ist dieses Thema inzwischen dreimal vertagt worden. Der Landkreis möchte dem Waldbauer nichts wegnehmen ohne zu wissen, was dieser dafür bekommt. „Mal sehn, wie lange sie durchhalten und wann der Umweltminister von oben eingreift“, so Hoberg. "Deshalb haben wir im FFH-Gebiet noch einen unbeschränkten Einschlag vornehmen können. Dieser wurde aber der guten Ordnung halber vorab Kerstin Fuchs zur Kenntnis gegeben und abgesegnet. Hauptsächlich haben wir erstmal Verkehrssicherung entlang der Wege betrieben. Es musste schnell gehen, denn alles was bis Anfang Dezember 2019 erledigt war, erhält eine zusätzlich Bereitstellungsprämie. Da unser neuer Förster noch nicht ortskundig war, haben wir Stamm und Stuken jeweils mit identischer Nummern markiert, um es jetzt den Eigentümern im Nachhinein zuordnen zu können. Das Industrieholz, die Zweitlänge wie Herr Jung es nennt, werden dann anteilig gutgeschrieben, d.h. wer 10% vom Stammholz geliefert hat, bekommt auch 10% vom Industrie-Brennholz gutgeschrieben. Es gibt also nach dem Borkenkäferpool auch einen modifizierten FFH-Langholz-Pool. Das Kronenholz wird nicht mitvermarktet. Jeder Eigentümer kann es selbst nutzen oder im Wald zur Humusbildung belassen.

Vor dem Wildessen, wofür Hoberg das Wildbret zur Verfügung gestellt hatte, spendierte er als zusätzliche Beigabe noch einen sehr leckeren Vorspeisenteller mit excellentem Wild-Schinken wegen eines besonderen Jubiläums. Die Familie Dannhausen-Hoberg wurde vor genau 100 Jahren erstmals Mitglied in der Forst und sein Vater wurde Vorsitzender der Forst. Burghard Hoberg wünschte vor dem Festessen zu diesem Teller einen guten Appetit.

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Karl-Heinz Schulenburg ist 1111.Blutspender
Mehle - Zur jüngsten Blutspende-Aktion kamen 84 Spender zum DRK Mehle in die Mehrzweckhalle, darunter sehr viele hohe Mehrfachspender. Die zweite Vorsitzende Gabriele Warnecke zeigte sich mit dem Erfolg sehr zufrieden. Highlight des Abends war aber ihre Erwartung des 1.111. Spenders. Am Anmeldeplatz bildete sich über sehr lange Zeit eine große Schlange der Wartenden.
Dann aber war es perfekt, denn Karl-Heinz Schulenburg aus Mehle wurde zum 1111. Spender und er konnte neben einer Süßigkeit einen Gutschein für „Ein Essen zu Zweit" in einem vorgegebenen Restaurant entgegen nehmen.
Selbstverständlich wurden auch die beiden Spender vor ihm und nach ihm belohnt. Sie erhielten eine Süßigkeit und einen Tankgutschein. Denn Gerhard Banko aus Mehle war Spender Nr. 1110(im Foto links) und Tobias Kohn aus Gronau rangierte unter 1112(rechts im Foto). Kohn hatte außerdem die Besonderheit, dass er selbst ein kleines Jubiläum feiern konnte wegen seiner 60. Spende. Rechts im Foto die 2. Vorsitzende des DRK Mehle, Gabriele Warnecke, die allen herzlich zu ihrem Erfolg gratulierte.
Darüber hinaus konnten viele Mehrfachspender geehrt werden: Wolfgang Espe für die 150. Spende; Tobias Kohn, Gronau für die 60. Spende, Andreas Lerche für die 50. Spende und Alexandra Staats für die 40. Spende.
Ein sehr erfolgreicher Tag für das DRK Mehle und so konnten sich alle Gäste an dem leckeren reichhaltigen Büffet bedienen, um wieder für eine Balance zu sorgen. Da gab es u.a. Suppe, Mett und Hähnchenschnitzel und Fingerfoods etc..

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