Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
„Frau Luna im Leinebergland“
Mehle - Flotte Stimmungslieder, getextet und vertont von Paul Lincke, einem Meister der Operettenmusik des 19. Jahrhunderts erfüllten die großen Räume der ehemaligen und neu gestalteten Kuchenfabrik in Mehle am Wochenende, das mit den Künstlern der Operamobile und Laien-Interpreten aus Mehle in allen Altersstufen schon an seinem ersten Auftritt zu einer Erfolgsgeschichte der neuen „Tonhalle“ geworden ist, an deren Entstehung Albert Fischer maßgeblichen Anteil hat.
Das jedenfalls attestierte das 200 köpfige Publikum aus Mehle und Umgebung durch frenetischen Beifall bei sämtlichen Auftritten an diesem ersten Abend.
Die Begeisterungen schwappte über u.a. von den Kindern im Alter von 5-14 Jahren, die in angemessener Nachtkleidung die Fahrt zum Mond demonstrierten. Die Kids beteiligten sich am gemeinsamen Gesang und trugen Engelsflügel auf dem Rücken. Dazu spielten sie die Erfolgslieder der Operette auf der Flöte unter der Regie von Claudia Heering.
Die Seniorengruppe „La Musica“, die seit 6 Jahren mit zum „Musikensembles Operamobile“ zählt und eine 10köpfige Gruppe des Gemischten Chores Mehle stimmten mit in den großen Chor ein.
Begleitet wurde die Musik durch Yoon-Je-Kim auf dem Klavier und durch Geigenspiel. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle und die Mühlenfeld-Musikanten verstärkten noch die Begleitung unter der Führung von Dirigent Albert Fischer, wobei selbstverständlich auch das Mehler Lied zum Tragen kam, unter Beteiligung der Zuhörer mit Gesang.
Dann begann das eigentliche Konzert mit den vielen schönen sehr bekannten Liedern der bekannten Operette, wo immer wieder das Publikum mit einstimmte. Der Musikzug begann mit „Der Steiger kommt“, dann folgte das „Trompeten-Solo“, und dann ging es in die Welt der Operette mit „Das ist die Berliner Luft Luft, Luft...“ was dann in das macht uns‘re Mehler Luft, Luft, Luft umgetextet wurde. „Schlösser, die im Monde liegen..“;. „Glühwürmchen, Glühwürmchen schimmre…“, „Oh Theophil“…, „Laß den Kopf nicht hängen...“
Das Musiktheater Operamobile hatte den Hauptanteil am Schauspiel und der Sangeskunst und riss immer wieder alle anderen Interpreten mit. Die Sehnsucht nach einem Leben auf dem Mond aber war es, die über der ganzen köstlichen Geschichte schwebte. Und als Fritz Steppke/Prinz Sternschnuppe( Tadeusz Galucuk) von seinem Traum vom Mond aufwachte und die Zuschauer fragte: „ wo bin ich denn??“ bekam er vom Publikum die Antwort: „auf dem Mond“. Das war ein glücklicher Moment für ihn, der nun am Ende seiner Sehnsucht angekommen zu sein schien. Die elegante Frau Luna, die majestätisch die Treppe der Tonhalle herunterschwebte, wurde von Bettina Delius in Szene gesetzt, die für die ganze Thematik verantwortlich war und es verstand, das Operettenstück auf die „Tonhalle in Mehle„ umzuschreiben.
Alexander Senger, der Intendant des Operamobile-Ensembles spielte die Rolle des Operettenmeisters Paul Lincke. Peter als Theophil wurde von Christoph Biermann verkörpert und eine reizende Rolle tanzende Rolle spielte Kathelijne Wagner mit der Rolle von Luise/Stella. Eine lustige Rolle fiel Yichi Xu zu, die Frieda Pusebach verkörperte.
Besonders erwähnenswert sind die Musiker des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr „MeKiMus“Emily und Hannah Kaiser, Mara Hunze, Joy und Carla Fiedler, Lina und Ella Bürger, Alea Staats, Carlotta Braunert, Lea und Lara Brennecke, Lukas David, Niklas Breyer, Julia, Jan & Nils Menzel, Annika Strumpen, Frida Weigelt, Viktoria Conrad, Malin Garve, Amelie Köhne, Blanca & Max Pickulicki, Marit Iffländer.
Leitung Claudia Marahrens, Imke Klinger Katrin Schwenke und Tina Weigelt.
Es machte richtig Freude, zuzusehen, wie die Kinder vor Begeisterung strahlten und ihre Arme in die Höhe streckten.
Viele Höhe und Tiefen gab es bei dieser schönen Mitmach-Operette auch mit Tanz und gemeinsamen Walking, dass im Publikum Begeisterung weckte.
Der Schluss Applaus riss nicht ab, so dass es viele Wiederholungen der „Vorhänge“ gab für die fröhliche Darbietung. Vor der Halle gab es einen Grillstand und eine Getränkebar, wo man noch lange im Gespräch zusammenblieb.

„Mehler Tonhalle“ hat ihre erste Klangprobe als Konzerthalle mit Bravour bestanden.

Mehle. Veranstalter war die Dorfgemeinschaft Mehle in Zusammenarbeit mit dem Musiktheater Operamobile. Dank galt an diesem Abend Albert Fischer, dem Hausherrn der ehemaligen Kuchenfabrik, sowie seinem Musikzug, der für musikalische Unterstützung sorgte. Lob erhielt der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann vom Bürgermeister. Und ganz spezielle Lobeshymnen waren ein Dank an den grandiosen großen „Mehler Chor“ aus 100 Sängerinnen und Sänger aller Altersstufen für „Frau Luna durch das Leinebergland“.
Nicolaus Strube, ein ehemaliger Mehler, der seit vielen Jahren in Hildesheim lebt, sich das aber sich nicht entgehen lassen wollte, einem solchen Ereignis beizuwohnen, zeigte sich total begeistert, „dass ein kleiner Ort wie Mehle so etwas wie diese „Klamotte“ auf die Beine stellt“. „Nicht zu verkennen ist die Tatsache, dass hier ein ganzes Dorf begeistert worden ist für eine Operette. Es war auch eine großartige Leistung Paul Linckes Operette als Musical darzubieten, wofür die ganze Bühne genutzt wurde. Hier konnte man schon bei den Jüngsten feststellen, dass sie eine Begeisterung fürs Theater entwickelt haben. Nicht zu verkennen ist es auch, dass sich hier schon langsam eine Begabung entwickelt“.
Schon im Vorspann nach einem einstündigen Konzert des Mehler Musikzuges mit vielen bekannten Liedern unter der Leitung des Dirigenten und Hausherrn der „Tonhalle“ Albert Fischer ergriff Bürgermeister Rolf Pfeiffer das Wort und lobte den Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann in den höchsten Tönen dafür, dass er die Dorfgemeinschaft so gut zusammenhält und an diesem Abend auch für den großen Auftritt von 100 Mehler Sängern auf der Bühne gesorgt hat.
Dabei gratulierte er Wolfgang Thiesemann für 25 Jahre Zusammenhalt der Ortsgemeinschaft mit immer neuen Ideen und überreichte ihm zum Dank ein Wein-Präsent. „Er hat sich immer wieder für die Mehler Bevölkerung (1200 Einwohner) eingesetzt“, lobt Pfeiffer.
Pfeiffer ließ nicht unerwähnt, dass die Entstehung der inzwischen „eingeweihten Tonhalle“ mit ihrer Riesenbühne auf ein Gespräch von Rolf Pfeiffer und Alexander Senger, dem Vorsitzenden des Musiktheaters „Operamobile“ zurückzuführen ist.
Senger erkundigte sich beim Bürgermeister, ob Pfeiffer ihm weiterhelfen könne. Er suchte einen abgeschlossenen Lagerraum als Möglichkeit, die Theaterutensilien und Requisiten für seine Vorstellungen unterzubringen. Über kurz oder lang gab es dann ein Gespräch zwischen Pfeiffer und Albert Fischer. Fischer zeigte sich sofort bereit, darüber zu sprechen. So entwickelte sich bei Herrn Senger die Idee, eventuell das Dorf mit einzubeziehen mit einer musikalischen Vorstellung in 2018 in Mehle. Schnell wurde auch der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann mit eingebunden, so dass auch von dort aus die Vereine mit angesprochen werden konnten. Albert Fischer war fasziniert von der Idee, die alte Kuchenfabrik „zum Klingen zu bringen“ und hat dafür gleich den Musikzug mit motiviert. Er konnte so die herrlichen Operettenmelodien von Paul Lincke aus der Operette mit Blasmusik unterstützen. Claudia Marahrens, die die Gruppe „Mekimus“ mit drei weiteren Bläserinnen gegründet hat und 20 Kinder an der Flöte und an Blasinstrumenten ausbildet, war sofort begeistert und stieg mit in das Boot des Mitmach-Operetten-Abends ein. Die Kinder beteiligten sich nicht nur am Gesang sondern auch durch Flötenspiel.

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Erster Garagenflohmarkt bei Sommerwetter
Mehle - Der erste Garagenflohmarkt in Mehle war ein voller Erfolg. Bei sommerlichen Temparaturen schlenderten die Käufer durch den Ort und besuchten die mehr als 42 Stände in den verwinkelten Straßen des Elzer Ortsteils. Neben jeder Menge Kindersachen, fanden die Verkäufer auch wohlgehütete Raritäten in ihrem Hausstand, die schnell den Besitzer wechselten, wie zum Beispiel ein Märchenbesteck aus Esslingen.
Gegen Nachmittag flaute die Käuferschaft ab, weil doch das Freibad lockte bei den Temperaturen um 25 Grad. Trotz allem konnten kostbare Funde nach Marienhagen, Duingen, Hildesheim, Sarstedt und die nähere Umgebung mitgenommen werden. Unter den Verkäufern herrschte am Ende die einhellige Meinung: "Gerne wieder" und dankten besonders Diana Thiesemann für die gute Werbung und Organisation und dem Wettergott für das regenfreie Outdoor-Event.

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Maibaum-Aufstellen ist wieder super besucht
Mehle - Traditionsgemäß werden die Mehler Einwohner schon am frühen Morgen des 1. Mai musikalisch mit Mailiedern begrüßt und das schon seit Neugründung des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Mehle in 1973 unter der musikalischen Leitung von Albert Fischer. Bereits im dritten Jahr lädt nun die Mehler Dorfgemeinschaft mit ihren zahlreichen Vereinen in die Dorfmitte ein. Eine große Anzahl von Feuerwehrkameraden holten gemeinsam die lange Fahnenstange aus der Werkstatt von Jupp Heering, wo sie im Winter lagert und jedes Jahr wieder gepflegt wird, dabei wird sie gekrönt von einem Kranz, den die Damen des DRK jedes Jahr frisch flechten und mit vielen lustig wehenden Bändern schmücken. Die Blauröcke trugen gemeinsam die große Stange, die mit allen Emblemen der Mehler Vereine versehen ist, zum Denkmal der historischen „Germania“ von Mehle in der Dorfmitte, wo der Fahnenmast dann fachmännisch angeschraubt.´wurde, um in den nächsten Wochen einen guten Eindruck für das gepflegte Dorf machen wird. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann begrüßte alle Einwohner und Gäste und bedankte sich bei den verschiedenen Vereinen für die Arbeit an dem Gesamtwerk der Veranstaltung. Die Gäste applaudierten und die Musikkapelle spielte eine Anzahl von Mailiedern und Frühlingsliedern auf ihrem mit Birkenzweigen geschmückten Wagen und brachte die Zuhörer in Stimmung. Ein Novum war ein Trecker, der einen kleinen Wagen hinter sich herzog, wo alle Flötenkinder drauf Platz genommen hatten, sehr zur Augenweide für die Anwesenden. Dann gaben die Kids eine Kostprobe ihres Könnens unter anderem mit dem Lied „Alle Vögel sind schon da...“ Dann folgte der zweite Teil der Veranstaltung mit einer munteren Unterhaltung an Festzelttischen auf dem Hofgelände von Heinrich Schilde. Die Bewirtung hatten die Mehler Vereine übernommen und der ortsansässige Bäcker Thorsten Freimann sorgte für süße Verführung mit Rhabarber-Kuchen und Waffeln mit heißen Kirschen und Sahne zu einer Tasse Kaffee. Während Michèl David seine fein abgestimmte selbst gekochte Erbsensuppe mit Würstchen- Einlage aus einem überdimensional großen Topf anbot, steigt einem schon der Duft der gegrillten Bratwurst in die Nase. Der Gemischte Chor hatte den Getränkestand übernommen mit Sekt in weiß und rot, sowie mit leckerer Maibowle als Knüller neben allen anderen Getränken. Und so klang dieser schöne Tag harmonisch aus bei munterer Laune an den einzelnen Tischen.

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Garagenflohmarkt in Mehle für Mai geplant
Mehle - 30 Einwohner von Mehle trafen sich im Gasthaus „Tante Else“ in Mehle, um über einen geplanten Garagenflohmarkt zu sprechen. Der Termin für den Flohmarkt, den jeder in seiner eigenen Garage präsentieren wird, ist Sonntag, der 27. Mai, in der Zeit von 10-17 Uhr. Diane Thiesemann (Diane.Thiesemann@web.de) hat sich bereit erklärt, das ganze Ortsbild über Google-Maps aufrufen zu lassen, so dass man erkennen kann, in welcher Garage an welchem Haus ein Angebot zu finden ist. Bei Diane Thiesemann können sich noch weitere Interessenten melden, damit sie die Lage überblicken kann. Der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann wird dann dafür Sorge, dass es genügend Handzettel gegeben wird, die man sich beim Bäcker mitnehmen kann. Außerdem wird es einen Hinweise im Schaukasten geben. Wer von den Ausstellern möchte, kann eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen anbieten. Ansonsten ist kein öffentlicher Platz geplant zu einem gemeinsamen Treffen. Die Gemeinschaft hofft nun, dass dieser Tag auch von den Bürgern aus der näheren oder ferneren Umgebung angenommen wird. Die Teilnehmer sind sehr interessiert und werden ihren „Standpunkt“ mit 3 Luftballons kenntlich machen für alle Bürger, die auf der Straße vorbeifahren.

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Osterfeuer mit Grillgut, Bier, Sekt und Bowle
Mehle - Der Wettergott hatte ein Einsehen am Ostersamstag und so konnte man sich bei trockenem Wetter im Freien oder unter dem geschützten Dach des neuen Feuerwehrhauses aufhalten, um sich bis spät in die Nacht, mit Freunden oder Bekannten, die man lange nicht gesehen hatte, zu einem Plausch zusammen finden. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und die Mühlenfeld-Musikanten unter der Leitung von Albert Fischer sorgten für muntere musikalische Unterhaltung, so dass man bei guter Stimmung an Festzeltbänken Platz nehmen konnte. Im Freien gab es Bratwurst und Steaks und im Feuerwehrhaus war eine Theke aufgebaut, die immer von Gästen umringt war. Eine Besonderheit ist seit es das neue Feuerwehrhaus gibt, dass es auch einen Stand gibt, wo junge Damen für Sekt und für Bowle mit verschiedenen leckeren, kleingeschnittenen Obstzutaten sorgten,u.a. Caipirinha. Auch dieser Stand war stets umlagert, so dass die Damen alle Hände voll zum tun hatten,alle Gäste schnell zu bedienen. Bei Anbruch der Dunkelheit wurde dann das Feuer entfacht auf der nebenan liegenden Ackerfläche eines Mehler Landwirtes, wo dann eine hohe Feuersäule schon von weitem zu sehen war. Rundum ein gelungenes Fest, das erste wieder unter freiem Himmel.

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295 Jahre Mitgliedschaft im DRK Mehle
Mehle - Der DRK Ortsverein Mehle zählt zur Zeit 146 Mitglieder, darunter 2 Männer. Die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Burkharde Lange konnte erfreulicherweise sieben Mitgliedern zu knapp 300 Jahren Mitgliedschaft gratulieren. Da der bisherige DRK-Bundesvorsitzende Seiters aus Altersgründen ausgeschieden ist, wurden die Urkunden von der Bundestagsabgeordneten Gerda Hasselfeldt unterschrieben.
60 Jahre gehören drei Mitglieder dem DRK an: Lisa Füllberg, Renate Heering und Lieselotte Spandau; 50 Jahre zählen Marlen Grams und Ruth Remmert zum Verein, während Ingrid Staat seit 40 Jahren Mitglied ist. Heike Rosenbusch, obwohl sie inzwischen aus Mehle verzogen ist, will aber dem Verein , dem sie 25 Jahre angehört, weiterhin die Treue halten. Das ist alles ein gutes Omen für den Mehler DRK Verein. Alle Mitglieder erhielten Urkunden und Nadeln bzw. Blumensträuße.
Das Jahr 2017 war wieder ausgefüllt mit vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Unternehmungen, sowohl in Mehle wie auch außerhalb. Wenn man sich die große Veranstaltungsserie des rührigen Mehler Vereins ansieht, stellt man fest, dass das DRK der soziale Mittelpunkt von Mehle ist, bei dem kein Bürger durch die Maschen fällt.
Den Reigen führte der Neujahrsempfang der ev. Kirchengemeinde in der Kirche und im Gemeindehaus an, an dem der DRK Vorstand teilnahm. Dann gab es fünf große Vereins-Jubiläen in Mehle, die es, wie sonst in keinem Jahr in der Vielfalt, zu beglückwünschen galt: Das war der Gemischte Chor(95J); Sportverein(90J); Sozialverband (70J); Schützenverein(55J); und Altenclub (45J).
3 mal im Jahr wurde traditionsgemäß die Blutspende durchgeführt und ein leckeres Büffet zubereitet. Es konnten dabei 235 Blutspender zur Ader gelassen werden, darunter 3 Erstspender. Die Hauptversammlung wurde im März durchgeführt, wobei Neuwahlen angesagt waren. Dazu zählte Gabriele Warnecke als zweite Vorsitzende und Renate Marahrens als Schatzmeisterin. Gabriele Warnecke wurde einstimmig wiedergewählt, während Renate Marahrens bekanntgab, dass sie den Posten nach langer Zeit niederlegen möchte. Hier wurde Heike Sauter einstimmig zur Schatzmeisterin gewählt. Irmhild Hofmann gab die Auflösung ihrer Gymnastik-Gruppe bekannt, die Tanzgruppe werde sie weiterhin führen, die in 2017 14 Zusammenkünfte hatte, erklärte sie. Eine Mannschaft des DRK beteiligte sich am Schießen der Vereine im Mehler Schützenhaus und belegte den 6. Platz mit 239 Ring. Zur Auflockerung des Jahres trafen sich viele Mitglieder zu drei Spiel- und Klön-Nachmittagen. Im Frühjahr und Herbst kamen turnusmäßig 14 Mitglieder an 10 Abenden zum Gedächtnistraining. Das Heringsessen zum Aschermittwoch ist beliebt und lockte wieder 25 Gäste zu „Tante Else“. Anschließend wird dann mit viel Eifer „Bingo“ gespielt. Am 29. März nahm das DRK die Einladungen der Versuchsküche in Alfeld an, wo es wieder viele neue Informationen gab und leckere Rezepte zu Fingerfoods.
Am 25. April wurden viele ältere Fotos gezeigt von Fahrten des Ortsvereins, die Günter Bürger aufgenommen hatte, wo 48 Gäste interessiert zuschauten. Beim Aufstellen des Maibaums lassen sich die Damen des DRK nicht lange bitten und banden und schmückten traditionell den Kranz für den 1. Mai. Der Grillnachmittag am 27.6. im Gemeindehaus wurde für 39 Mitglieder wieder zu einem besonderen Treffen, wo man sich Würstchen, Staeks, sowie Salaten aus eigener Herstellung schmecken ließ.
Zu Highlights des Jahres zählten mehrere Veranstaltungen. So wurde für 22 Mitglieder die Fahrt in die Wedemark, wo die Zierkerzenfabrik in Walsrode besichtigt wurde und der Hof mit der Hemme-Milch zu einem schönen Erlebnis. 33 Mitglieder folgten der Einladung zum Kaffeenachmittag im „Waldbrunnen“. Im Oktober wurde der 2. Mehler Kreativmarkt veranstaltet, für dessen Ausrichtung Ulrike Tebbe und ihr Tochter Alexandra sorgten. Dieser Markt wurde sehr gut angenommen und viele leckere selbstgebackene Torten der DRK Mitglieder sorgten dafür, dass der Nachmittag versüßt wurde. Auch Waffeln und Brezeln waren im Angebot, so konnte der Erlös für die Finanzierung der Weihnachtsfeier genutzt werden. Die Weihnachtsfeier am 8. Dezember sogte für viele Höhepunkte. Nach der Kaffeetafel und vielen Vorträgen erfreuten Pastor Dr. Marvin Döbler, die Flötengruppe mit 20 Kindern sowie der Gemischte Chor 54 Gäste an diesem Adventsnachmittag. 88 mal gratulierte der Vorstand mit kleinen Geschenken und Kartengrüßen zu vielen Anlässen, wie Geburtstag, Goldene Hochzeit und Eiserne Hochzeit, sowie 5 Geburten, wo kleine gestrickte Schühchen seit vielen Jahren verschenkt werden. Zum ersten Advent erhalten 80 Mehler Bürger über 80 Jahre Kekse zu Haus im Krankenhaus oder Altenheim. Die Altkleidersammlung des DRK wurde unterstützt durch Beutel, die zu besonderen Terminen gefüllt Mit Kleidung an bestimmten Orten zur Abholung abgelegt werden können. Die Kassenlage des Vereins ist in Ordnung, wer Interesse hat, einzutreten, zahlt einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 24 €, wovon 75 % an den Kreisverband weitergereicht werden.

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Schornsteinbrand in der Friedenseiche
Mehle - Kurz nach dem Alarm in Mehle gegen 12 Uhr sah es noch recht harmlos aus, fast wie ein Fehlalarm. Das Haus Ecke Alte Poststraße/Feldstraße war mit Schornsteinbrand gemeldet. Nach und nach rücken immer mehr Feuerwehrfahrzeuge aus der Umgebung an. Zunächst schaut der Gronauer Feuerwehrmann erst einmal unter die Ziegel, ob hier ein Feuernest droht. Am Ende müssen Teile der Hauswand aus Lehm abgetragen werden, Holzlatten entfernt werden und Atemschutz getragen werden. Bericht und Fotos folgen.

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Grabenweg: „Der Ball liegt in der Politik“
Mehle - Gut besucht war die Bürgersprechstunde in Mehle mit einer munteren Diskussion. Hierzu waren Elzes Bürgermeister Rolf Pfeiffer, seine Stellvertreterin Beate Freimann und der Mehler Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann ins Feuerwehrhaus Mehle gekommen. Vordringliches Thema wie schon seit langem war wieder einmal die Entscheidung über eine Neugestaltung des Grabenweges, der einen wichtigen Verbindungsweg zwischen Elze und Mehle darstellt und der nach Meinung anderer Bürger als Einbahnstraße ausgewiesen werden soll. Die Einrichtung der Einbahnstraße war einige Wochen zur Probe umgemünzt worden. Dabei konnte man deutlich die Nachteile erkennen. Zum einen gab es ein Mehraufkommen auf der Elzer Hauptstraße, was nicht gerade ratsam ist, zum anderen klagte die Stettiner Straße über eine häufigere Frequenz und darüber hinaus auch der Ortsteil Sehlde, bzw. erhöhte sich das Verkehrsaufkommen sehr stark in der Alfelder Straße in Mehle. Wie Bürgermeister Rolf Pfeiffer erläuterte, habe Albert Fischer, der ein Bauunternehmen führt, einen praktikablen und recht preiswerten Vorschlag unterbreitet, der eine Verbreiterung der Straße unter Hinzufügung eines Radfahrweges vorschlägt. Diesen Vorschlag muss in Kürze das Planungsbüro noch einmal mit dem spitzen Bleistift berechnen, ob alles den DIN-Vorschriften entspricht. Danach landet der Vorschlag in den Fraktionen auf dem Tisch, so dass hier eine Entscheidung erwartet werden kann. „Die Einbahn-Straße auf dem Grabenweg ist lange noch nicht vom Tisch“, merkte Pfeiffer an. Man darf dabei nicht vergessen, dass die Grundschüler bei zuviel Durchgangs-Verkehr gefährdet sind. Wolfgang Thiesemann merkt an, dass die Einbahnstraße keine größere Sicherheit für die Radfahrer bietet. Pfeiffer verspricht: „die Verwaltung wird die Kosten für einen Radfahrweg prüfen. Sie wird dabei auch eine Prioritätenliste in Kürze zusammenstellen, was künftig den Vorrang haben soll, Dabei werden die Vorgaben geprüft und alle Alternativen“. Jedes Verkehrsschild ist nur so gut, wie wir es überwachen“, so Pfeiffer. „Der Ball liegt in der Politik.“, ergänzt er. Bei Vorschlägen werden die Kosten abgewogen und geschaut, was überwiegt, erklärte er. Nicht ohne Stolz vermeldete Rolf Pfeiffer, dass eine We-Lan-Verbindung dieser Tage in der Mehrzweckhalle installiert werden konnte. So macht Mehle damit einen Anfang. Eine sehr erfreuliche Nachricht war auch der künftig einzurichtende „Biker-Park“, der alle Sportbegeisterten interessieren kann, so Pfeiffer. Denn die Verfüllung der Sandkuhle hinter den „Elzer Backwaren“ neigt sich im nächsten Jahr dem Ende zu, wie von der Firma Kedenburg zu hören ist. Gleichzeitig kehrt ein früherer Mehler Kalle Nicolai nach Mehle zurück, um auf dem inzwischen von Albert Fischer erworbenen Gelände der ehemaligen Elzer Backwaren eine Halle zu mieten. So bietet es sich an, dass auf dem Hügel der durch die mit Beton verfüllten Sandkuhle, ein „Biker-Park“ entstehen könnte. Hier könnte auch eine Rodelbahn im Winter entstehen. „Das ist zwar alles noch Zukunftsmusik, könnte man jedoch ins Auge fassen“, so Pfeiffer.“ Kalle Nicolai hat mit seiner Fahrrad-Konstruktion großen Zuspruch und wird seine Ziele weiter in Mehle verfolgen mit nunmehr 20-30 Mitarbeitern. „Das kann eine tolle Sache werden für die Öffentlichkeit“ ergänzt Pfeiffer. Eine weiterer erfreulicher Umbau ist an der Bushaltestelle vor der Grundschule. Hier wird künftig für Barrierefreiheit gesorgt, weiß Pfeiffer zu berichten. Hierzu muss einiges an Veränderungen vorgenommen werden. Es wird überall eine einheitliches Wartehäuschen aufgestellt, die Borde werden höher angesetzt; für die Rollstuhlfahrer wird eine Klappe herausgefahren. Hier wird künftig mehr Platz als vorher gebraucht, das ist bei dem jetzigen Bürgersteig nicht möglich, weil der Bürgersteig zu schmal ist. Von Seiten der Landesregierung wird diese Veränderung mit 85% bezuschusst. Dadurch erhält die Grundschule eine neue Bushaltestelle und die Fahrbahn wird an dieser Stelle verengt. Der Hügel, der bislang an die 30km/h erinnern sollen ist dann verschwunden und ein neuer Hügel müsste gebaut werden. Die Fahrbahnverengung soll Kinder schützen, damit sie nicht so sehr gefährdet sind, wenn sie die Straße überqueren wollen. Der ganze Plan ist für das Jahr 2019 vorgesehen. Pfeiffer stellte in Aussicht, dass in Kürze auf dem Friedhof wieder die Sitzbänke aufgebaut werden, wobei eine Mehlerin den Wunsch äußerte, im Eingangsbereich auf dem Friedhof, einen Papierkorb zu installieren. Andererseits kam aus der Versammlung die Erfahrung, dass die Kieswege mit einem Rollator schwer zu befahren seien. Karl Brennecke vom Beerdigungsinstitut stellte den Antrag auf eine neue Lautsprecheranlage, die gleichzeitig auch für Musik und Stereo ist, anzuschaffen. Des ist häufig bei Beerdigungen passiert, dass die Anlage plötzlich ausfällt. Hier kam der Vorschlag, dass sich ein Speziallist für Lautsprecher die Situation einmal vorort anschauen soll. Brennecke meint, dass die jetzige Anlage schon 40 Jahre alt ist. Eine grundsätzliche Frage tauchte auf, dass sich die Beerdigungsgäste wenn sich die Trauerkapelle im Winter schließt, ausgegrenzt vorkommen können. In größeren Städten sieht man die Möglichkeit, dass der Eingangsbereich verglast ist, so dass man in den Innenraum hineinsehen kann. Zwei Bänke jedoch stehen für die Besucher vor der Kapelle bereit. Eine Besucherin des Friedhofes schlägt vor, die hohen Linden vor dem Friedhof zu „stutzen“, weil das Laub die Gräber überwuchert. Ein Anwohner beschwert sich über die Hausabsteller, die auf dem Bürgersteigen zu Stolperschwellen führen. Die Wasserhähne sich dort mit Schläuchen angeschlossen worden. Überrascht sind die Mehler, dass das Ortsschild „Mehle“ aus Hameln kommend erst hinter dem Feuerwehrhaus steht.. Das wäre an der Zeit, dieses zu versetzen. Dabei mahnte ein Mehler an, dass er bereits beim Bau des Feuerwehrhauses einen Fußgänger Weg zum Feuerwehrhaus vermisst habe. Jetzt nach einem Jahr wiederholt er die Bitte an die Stadtverwaltung, für solch einen Weg zu sorgen. Gebraucht wird dieser Weg unbedingt beim Osterfeuer, Laternenumzug und wenn die Flöten-Kinder zum Übungsnachmittag ins Feuerwehrhaus kommen. Ortsbrandmeister Uwe Füllberg, ging auf das Thema „Hundekotbeutel“ ein: „Das ist ein trauriges Kapitel“. Ein Anlieger aus der Feldstraße fragte nach Straßenreinigung und Schneedienst in seiner Straße. Daraufhin der Verwaltungschef: „In der Feldstraße sind die Anlieger zuständig, jedoch die „Alte Post-Straße“ als „Landesstraße“ und die „Alfelder Straße“ versorgt die Stadt Elze. Die Rasengittersteine vor der Mehrzweckhalle haben nicht ihren Dienst erfüllt, so Pfeiffer. Die Pflasterung ist wehr wellig geworden und es hat sich viel Dreck angesammelt. Auch das Verfüllen mit Split war nicht die beste Lösung. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann lobte die Frequentierung des Bücherschrankes auf dem Pfarrgelände. Hier muss in Kürze das Dach verbessert werden, schlug er vor. Das Thema Garagenflohmarkt im Mai/Juni 2018 wie von Bernd Heuermann vorgeschlagen, kam auf den Tisch. Hierfür müssen dann Zettel ausgelegt werden, für eine Anmeldung der Interessenten.

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Matthias Buchmann spendet 50 Mal Blut
Mehle - „Spende Leben, Spende Blut“ heißt das Motto des Blutspendedienstes Springe, zu erreichen unter www-blutspende-nstob.de. Burkharde Lange, die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Mehle teilte das Ergebnis der neuesten Blutspende mit. Dabei konnten 61 Spender zur Ader gelassen werden. Sie ist relativ zufrieden mit dem Ergebnis, da im Moment eine Grippewelle herrscht und viele Bürger auch erkältet sind, was zum Spenden nicht so sehr geeignet ist. Drei langjährige Spender konnten an dem Tag begrüßt werden, und erhielten eine kleine süße Aufmerksamkeit: Matthias Buchmann und Kai Wägener haben insgesamt schon 50 Mal gespendet, während Kalle Jonscher schon 70 Mal mit an Bord war. Wir konnten bei der Blut-Entnahme auch Dieter Kindler treffen, der 45 Mal gespendet hat. Claus Quedenbaum trafen wir auf dem Ruhebett. Die Regeln für die Blutspende sind für Erstspender ganz interessant. Jeder Spender der die Halle betritt wird herzlich willkommen geheißen, denn Blut ist für viele Verunglückte oder Frischoperierte lebensnotwendig. Deshalb gilt jedem Spender gegenüber der besondere Dank der Hilfsorganisation im „Roten Kreuz“. Für eine organisierte Blutspende, wie in der Mehler Sporthalle gibt es eigens einen Blutspende-Fahrplan, als Wegweiser durch den Blutspendetermin. Zunächst meldet sich der Blutspender mit Namen und Adresse an durch einen gültigen Personalausweis. Viele der Teilnehmer haben bereits einen Unfallhilfe- oder Blutspendepass. Dadurch kann sofort festgestellt werden, wie häufig der Spender schon zur Ader gelassen wurde. Denn nach häufiger Blutspende erhält der spender neben dem guten Essen mit Schnittchen, Salaten, Kuchen aber auch oft mit einer leckeren Suppe eine kleine Aufmerksamkeit überreicht. Das Ausfüllen es Fragebogens ist ganz schön gespickt mit Fragen, die aber jeder aus dem Handgelenk beantworten kann. Das ist nicht nur zum eigenen Schutz sondern auch zum Schutz für den Empfänger der Blutspende. Denn jeder Spender sollte gesund sein. Zunächst wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen oder aus der Fingerkuppe entnommen, um die Konzentration des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin, Hb-Wert) im Blut zu bestimmen. Damit kann gewährleistet werden, dass der Körper auch nach der Blutspende noch ausreichend Reserven für den Sauerstofftransport hat. Zudem wird dadurch die Körpertemperatur festgestellt, um einen möglicherweise beginnenden Infekt auszuschließen. Dann misst der Arzt den Blutdruck und den Puls. Er führt dabei mit dem Spender ein vertrauliches Gespräch. Sollte der derzeitige Gesundheitszustand eine Spende nicht zulassen, würde der Arzt den Spender zurückstellen. In einem besonderen Fall rät der Arzt zu einem Besuch beim Hausarzt. Das ist aber ganz selten. Ist alles in Ordnung steht der Blutspende nichts mehr im Weg. Das gespendete Blut. Die Spende in einem Blutbeutel ist mit einem Strichcode versehen, der nicht verwechselbar ist. Alles was benutzt wird ist steriles Einwegmaterial, dadurch ist eine Infektion ausgeschlossen. Der Spender kann also beruhigt sein. Innerhalb von 5-10 Minuten werden dem Spender 500 ml Blut entnommen. Nach dem Entfernen der Nadel legen die Helfer eine Pflaster oder auf Wunsch einen Verband an. Beides bleibt für 1 bis 1 ½ Stunden am Arm. Nach der Entspannung soll aber noch auf die Punktionsstelle gedrückt werden, damit der Einstich nicht nachblutet und sich keine blauen Flecken bilden. Der Imbiß besteht aus Heiß- und Kaltgetränken. Es ist zu empfehlen, das man an diesem Abend viel trinkt. So wird der Flüssigkeitsbedarf wieder ausgeglichen. Alkohol sollte nicht getrunken werden. Eine Stunde lang nach der Spende sollte man nicht rauchen.

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„Wenig Schlaf, Hitze und viele Mücken“
Mehle - Neuer Zugführer bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 ist Peter Grebe (54), ein „Vollblutfeuerwehrmann mit Haut und Haar“, der seit 43 Jahren treu seinen Feuerwehr-Dienst erfüllt und nun ein ganz besonderes Amt übernommen hat. Seit dem 1.Juli 2017 ist er Zugführer des vierten Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2. Er übernahm das Amt von Karl Herrmann Rieche, Wülfingen, der in die „Feuerwehrrente“ gegangen ist und nun mit einer Feier verabschiedet wurde. Bislang war Grebe seit 1987 dessen Stellvertreter. Nun wurde ihm Timo Schulz aus Wülfingen als Vertreter zur Seite gestellt. Peter Grebe ist seit 2000 verheiratet und hat einen 14jährigen Sohn Jonas, der sich selbstverständlich in der Mehler Jugendwehr engagiert. Der am 17.9.1963 geborene Peter Grebe- ein „echtes Mehler Urgestein“- hat die ganze Laufbahn eines Feuerwehrmannes durchschritten. Eingetreten ist er in 1975 in die Jugendwehr unter Wilfried Runne, um dann in 1981 in die Aktive Wehr nach einem Grundlehrgang übernommen zu werden. Damals wurde die Aktive Wehr von Ortsbrandmeister Karl Marhenke sen. geführt. Dann folgten viele wichtige Lehrgänge, so absolvierte er in 1987 den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang und im selben Jahr noch der Maschinisten-Lehrgang. In 1991 schloss sich der Funklehrgang an, alle Ausbildungen waren noch in Groß Düngen. In 1889 folgten dann der Truppführer-Lehrgang und in1994 der Gruppenführer Teil I in Celle. Danach wurden alle anderen Lehrgänge nur noch in Celle absvolviert. 1990 die Technische Hilfeleistung, 1994 der Atemschutzgerätewart, 1994 Gruppenführer Teil II, 2002 folgte Zugführer Teil I, 2003 dann der Zugführer Teil II. Von 1987-1991 wurde er der stellvertretende Jugendwart unter Andreas Ziebarth in der Mehler Wehr, Nach ihm führte Uwe Dörge die Jugend weiter. 1994 kam noch ein Jahr vertretungsweise als Jugendfeuerwehrwart hinzu; 2004 wurde er für 12 Jahre der stellvertretende Ortsbandmeister unter Uwe Dörge zusammen mit dem jetzigen Ortsbrandmeister Uwe Füllberg. In 1987 übernahm er die Aufgabe des stellvertretenden Zugführers im 4. Zug der Kreisbereitschaft 2. unter Thomas Reitz, dem Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Die Zugführer bekommen die Befehle von Reitz. Sechs Termine werden pro Jahr fest angesetzt und stehen im Terminkalender als Übungszenarien. Aber immer dann, wenn darüber hinaus eine Großschadenslage irgendwo vorliegt, werden die Kameraden alarmiert. „In 30 Jahren, in denen ich dabei bin, sind wir zu 3 tatsächlich bedrohlichen Einsätzen gerufen worden. Das war das Elbe-Hochwasser in 2002, was 3 Tage in Anspruch nahm; danach folgte das Innerste-Hochwasser in 2007 und in 2013 erneut ein Elbe-Hochwasser, dessen Hilfestellung zwei Tage für die Feuerwehrbereitschaft 2 andauerte und wo wir nachts nur 3 Stunden geschlafen haben. Dann wurden wir abgelöst und es kamen andere Bereitschaften zur Hilfe, so dass wir nach Hause fahren konnten. In 2016 bekamen wir die Aufgabe, eine Flüchtlingsunterkunft einzurichten. Wenn keine außergewöhnlichen Einsätze vorliegen, dann werden Übungen absolviert, um für andere Großeinsätze gewappnet zu sein. „Wenn das Elbehochwasser auch eine Mega- Anstrengung war, so hat uns diese Aufgabe sehr zusammengeschweißt und gezeigt, dass wir eine phantastische Kameradschaft in der Gruppe haben“, so Grebe. Zu den angesetzten Übungen gehören u.a. auch ein Reifenlagerbrand In Elze, ein Gau in der Nordzuckerfabrik, ein Biogasanlagenbrand, oder ein simulierter Waldbrand. Ein ganz besonderer Einsatz war der erste Dienst mit dem neuen TLF 3000, das im September 2017 übergeben wurde. „Hier konnten wir die technischen Fortschritte des niegelnagelneuen TLF extrem nutzen“ , so Grebe. „Im Landkreis Hildesheim gibt es 5 Bereitschaften, wir aus Elze, Nordstemmen, Gronau und Sibbesse sind die Nr. 2 mit 125 Feuerwehrleuten“, erläutert Grebe. Der 4. Zug ist die Stadt Elze. Ganz nach Bedarf werden die verschiedenen Züge alarmiert. Der 4. Zug hat einen MTW aus Mehle mit 4 Kameraden, ein TLF aus Mehle mit 6 Kameraden, ein LF 16 aus Elze mit 9 Kameraden, ein LF8 aus Wülfingen mit 9 Kameraden, und einen Schlauchwagen SW 1000 aus Sorsum mit drei Kameraden. „Das Dienstjahr endete mit der Jahresdienstversammlung in Rheden. „Die gute Kameradschaft erstreckt sich nicht nur über die eigenen Kameraden aus dem Heimatort sondern auch mit Kameraden aus anderen Orten und das macht viel Spaß, so dass ich gerne dabei bin.“, so Grebe. „Es ist zum Teil auch sehr schwere Arbeit dabei, so dass wir nicht zum Nachdenken kommen. Das Elbe-Hochwasser war ein Paradebeispiel: „Wenig Schlaf, Hitze und viele Mücken“. Der Spaß hat jedoch die Überhand behalten, weil alle zusammengehalten haben“, so Peter Grebe. „Man lernt auch dabei, einmal über den eigenen Tellerrand zu gucken“.

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