Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Neujahrsempfang läutet 2019 in Mehle ein
Mehle - Das Neue Jahr 2019 steht unter der Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ Dieser Text stammt aus dem 34. Psalm. Der Gottesdienst, den Pastor Dr. Marvin Döbler hielt, wurde musikalisch umrahmt vom Posaunenchor Sehlde unter der Leitung von Nicole Froböse und vom Gesang des Gospel-Chores „Querbeet“ unter der Leitung von Mirle Köhler. Die Kirchenlieder „Nun jauchzt dem Herren alle Welt“ „Allein Gott in der Höh sei Ehr“ „Du höchstes Gut, Du heiliger Schein“. wurden auf der Orgel begleitet von Antje Gnida, die ein Musikstudium absolviert hat und in Osterwald lebt. Pastor Dr. Marvin Döbler begrüßte die Gläubigen, wie auch den Vereinsvertreter sowie Bürgermeister Rolf Pfeiffer und Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann in der St. Urbanus-Kirche und wünschte alles Gute im „Neuen Jahr“. Dabei erwähnte er dass “Das Neue Jahr begonnen hat“, was allerdings bei manchen Menschen Befürchtungen auslöst oder aber eine Vorfreude auf schöne Dinge an der Schwelle zum Neuen Jahr.
Dr. Döbler griff in seiner Predigt den Gedanken auf, dass es manchmal nicht leicht sei ans Ziel zu kommen. Er ging dabei auf die Bibel ein, die davon berichtet, dass das Volk Israel durch die Wüste gewandert sei. Der schwierigste Teil der Wanderung war es jedoch, als es galt den Jordan zu durchqueren. Als die Israeliten die Lade des Bundes des Herrn vorweg trugen, kamen sie trockenen Fußes durch den Fluss. Er bezeichnet das Ende der Aktion als „Happy End“.
Er resümierte dabei, dass es in der Gemeinde und der Stadt Elze weniger spektakulär zuginge, wenn es darum geht, den Fluss im eigenen Leben zu überwinden. Was hält das Jahr bereit und welche Flüsse sind zu überqueren? Kommen wir dabei sicher ans Ziel? Oder sollte man den Fluss vorbeiziehen lassen, weil man zu feige ist? Nachher sagt man sich: “Gut, dass Du Deinem Bauchgefühl vertraut hast.“ Welcher Entschluss wäre ein Abenteuer? Oder doch eine lästige Pflicht?
"Unsere Kirchengemeinde steht vor wichtigen Aufgaben, so Döbler. Dabei müssen wir mutig schauen, was wir noch leisten können, um ans Ziel zu schwimmen. Solche Fragen stellen sich nicht nur Kirchengemeinden, sondern auch politische Gemeinden. Wir stehen vor Herausforderungen, ich habe keine Taufgesellschaft gehört, für die es wahr und erfahrbar ist, dass ein lebendiger Gott unter uns ist. Dazu braucht es Übung, in der Kirchengemeinde gemeinsam zu Beten beim heiligen Abendmal. Die Kirchengemeinde hilft Gottes Wort erfahrbar zu machen. Gott ist für mich lebendig. Wenn ich ihn suche, kommt er mir entgegen", so Döbler Hasso Bartels, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, sprach den Segen Gottes hinsichtlich der Hoffnung und Erwartungen aus. Er erinnerte an ein Ereignis vor 20 Jahren, als der Euro eingeführt wurde. Die Hoffnung ging dahin, dass die gemeinsame Politik Länder mit gemeinsamer Währung vor Krieg bewahren würde und sie enger zusammenwachsen und der Zusammenhalt wächst. Das ist nur zum Teil gelungen in der Wirtschaftskraft. 20 Jahre habe man entschieden um eine Einheit gekämpft statt zusammenzuwachsen. Esbeck hat fusioniert mit der Kirchengemeinde Mehle und Sehlde. Die 1.Kirchenvorstandswahl sollte demokratische Freiheit und Brüderlichkeit bringen. Wir wollten demokratisch ringen, um Gottes Wort unter uns wirken zu lassen, das ist uns geglückt mit dem Sonnenbergfest und dem Urbanus-Fest. Der Dank gilt allen Ehrenamtlichen und den kirchlichen Zusammenkünften, den Organisationen, Lektoren und Stiftungskuratorien. Die eigene Arbeit muss überdacht werden, und neue Wege sind zu gehen. Die Winterkirche grundsätzlich in Sehlde ab Sonntag, dem 20.1., um 10.00 Uhr für Mehle-Sehlde-Esbeck und Wülfingen ist ein Anfang und ist verlässlich. Da können wir miteinander ins Gespräch kommen. Wir freuen uns auf viele Gäste. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann sprach von guten Vorsätzen, so dass man mit Zuversicht ins Neue Jahr gehen kann. Dazu gehören gesünder essen, weniger rauchen, weniger trinken und mehr Zeit für die Familie.
Dann erwähnte er die Bilanz für das zurückliegende Jahr. Der Blick in die Weltpolitik lässt das Dorf Mehle fast als einen „Ort der Glückseligkeit“ erscheinen. Die Regierungsbildung in 2017 war sehr schwierig, weil die Parteien und die Politiker verunsichert waren. Hinzu kamen die Causa Maassen und die schwierigen Ausstiegsverhandlungen durch den „Brexit“. Die USA versucht ihre Weltpolizei zurückzuziehen und baut Handelsschranken und Mauern auf nach dem Motto „American first“. China strebt als neue Weltmacht nach vorn und „die neue Seidenstraße“ ist eine Öffnung der Handelsbeziehungen nicht nur für Europa sondern weltweit, eindeutig unter chinesischer Regie. Finanzschwache Länder erhalten zwar Entwicklungshilfe kommen aber dadurch unter konsequent geplante Einflussnahme. Der Klimawandel führt zu extremen Wetterlagen und das Unwort des Jahres ist „Heißzeit“. Zur Zeit sind die extremen Schneefälle in den Alpen besorgniserregend für Einwohner und Urlauber.
Noch nie hatten in Deutschland so viele einen Job. Um unsere Sozialsysteme beneidet uns fast die gesamte restliche Welt. Wir haben in der Regel ein Dach über dem Kopf und reichlich zu Essen. Wir leben in einem der sichersten Länder der Welt, auch wenn es uns oftmals nicht so vorkommt. So können wir beruhigt in die Zukunft schauen, denn wir alle bestimmen mit, wie die Zukunft aussieht. Zum Schluss bedankte sich Thiesemann im Namen aller Ortsvorsteher der Elzer Gemeinden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit für das Gemeinwohl und in den Vereinen oder während einer anderer Aufgaben. Alles Gute im Neuen Jahr. Pastor Dr. Marvin Döbler bedankte sich, dass soviel zum Neujahrestreffen gekommen sind, so dass man das Leben in den Dörfern zusammen gestalten kann. Zum Schluss gab er noch personelle Veränderungen bekannt. Nach dem Rücktritte von Dagmar Bartels als Leiterin der Seniorenrunde in Esbeck erklärte er der Versammlung, dass diese Aufgabe künftig von Diakon Lars Schöler übernommen wird. Bei Renate Heering bedankte sich Dr. Döbler nach der Übergabe ihrer Ämter, die sie in vielen Jahren in aller Gewissenhaftigkeit durchgeführt hat. Er übermittelte ihr seinen Dank und verabschiedete sie. Monika Meyer war lange Jahre als Raumpflegerin in der Kirchengemeinde aktiv, auch ihr galt sein besonderer Dank. Für dieses Amt konnte Dr. Döbler Vera Diekmann neu einsegnen; für die Außenarbeiten am Garten und Grundstück der Kirche konnte er Werner Wichmann verpflichten und ebenfalls einsegnen. Im Anschluss an den feierlichen Gottesdienst traf man sich noch zum Small Talk mit einem Glas Sekt im Gemeindehaus mit einem kleinen Imbiss und ließ das Erlebte ausklingen.

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Sternsinger segnen die Häuser in Mehle
Mehle - Traditionsgemäß überbringen die Mehler Sternsinger den Segen der Kirche in die Familie unterm Tannenbaum. Sie schreiben mit geweihter Kreide 20+C+M+B+19 an den Türpfosten in der Wohnung.
Wenn man jetzt auf den Straßen drei Jugendliche als Könige verkleidet mit selbstgebastelten goldenen Kronen sieht, die von einem Sternträger angeführt werden, dann weiß man, dass diese Gruppe von einer ökumenischen Organisation auf den Weg geschickt wurde, um Spenden für bedürftige Kinder in fremden Ländern zu sammeln.
Der neue Song heißt, „Das singen die Sterne“ Es sind Rap-Strophen mit einer Melodie die Ohrwurmgarantie besitzt. Dieses Lied begleitet alle Sternsinger-Gruppen in Deutschland, wie auch in einigen anderen Ländern.
Das Motto heißt alle Jahre „SEGEN BRINGEN-SEGEN SEIN“ Dafür sind 2.600 Sternsinger am 28. Dezember 2018 zu Gast in Altötting, wo die 61. Aktion des Dreikönigs-Singen feierlich eröffnet wird. Am gleichen Tag haben auch verschiedene andere Bistümer und Erzbistümer zur Eröffnung eingeladen.
Anleitungen zur Gestaltung wurden allen Sternsinger-Gruppen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger e.V.“ in Aachen zugeschickt als Werkheft mit Bastelanleitungen und mit neuen Liedern. Im Vordergrund stehen dabei beispielhaft Kinder mit Behinderung und das Land Peru, ein Land in Südamerika. So wird in vielen Pfarreien nach dem Motto aller Kinder „Wir gehören zusammen!“ gearbeitet. Es geht um Kinderschutz und um Hoffnung für geflüchtete Kinder gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Nicht zu vergessen ist das Unterrichts-Material für Vorschule, Kita und Schule.
Die Aktion „Dreikönigs-Singen“ ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Seit Beginn im Jahr 1959 haben die Sternsinger insgesamt bereits eine Milliarde EURO gesammelt. Im Vorfeld hatte der damaligen Papst bereits im Jahr 1950 zu einer „Weltmission für Kinder“ aufgerufen.
Ein besonderes Erlebnis werden die Jugendlichen aus der ehemaligen katholischen Pfarrei Mehle aus den 90er Jahren nicht vergessen. Damals erhielt die Sternsinger-Gruppe eine Einladung, die Benno und Evelin Lange in die Wege geleitet hatten. So wurde eine ca. 10köpfige Gruppe mit Jugendlichen und Erwachsenen in einem Jugendzentrum in Bonn (damals war dort der Regierungssitz) untergebracht, um am Folgetag vom Bundeskanzler Helmut Kohl mit weiteren 15 Gruppen empfangen zu werden. Nicht ohne Stolz wurde gemeinsam das Jahreslied gesungen und der Auftritt wurde vom Fernsehen übertragen.
Heute trägt Dorothea Schünemann vom Pastoralrat der Pfarrei St. Joseph, Gronau, die Verantwortung und sorgt für die Organisation. Im Elzer Pfarrheim gibt es dann für alle „Sternsinger“ eine gemeinsame Abschiedsveranstaltung. Das Kindermissionswerk dankt alljährlich allen Kindern und Erwachsenen, die diese Aktion unterstützen.
In Mehle waren unter anderem Lina Bürger, Lea Brennecke, Calotta Braunert, Julia Menzel und die Leiterin Regina Funk unterwegs - neben einer zweiten Gruppe unter der Leitung von Renate Warnecke-Hilgendorf.

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Weihnachtsmarkt in Mehle leidet unter Regen
Mehle - Der interessante mit Buden bestückte Markt auf dem Kirchplatz der St. Urbanus-Kirche hatte alles vorbereitet auf einen gemütlichen Nachmittag und Abend und hinter jeder holzgefertigten Bude befand sich jeweils ein kleines Zelt zum Verweilen. In der Mitte loderte schon das Feuer zum Stockbrotbacken in einer Feuerschale. Für alles rundum hatte die sehr interessierte Dorfgemeinschaft Sorge getragen, wenn auch ein starker Regenguss am Ende alles im Wasser ersticken ließ. Jedoch haben die Aussteller ihre Leckereien rechtzeitig angeboten, sodass viele Angebote zum Schluss ausverkauft waren. Die Kaffeestube im Gemeindehaus hätte mehr Gäste noch bewirten können und die Kinder hatten ihre Bastelsachen, die sie zum Kauf angeboten haben im Keller platziert, wie auch die Schminkstube.
Die Kinder wurden belohnt durch den Auftritt des Weihnachtsmannes. Ein ganz besonderes Lob hat der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann verdient, die jedes Mal für die Organisation sorgt und mit den freiwilligen Helfern aus Mehle regen Kontakt führt. Begonnen wurde der Markt mit einer Andacht, die Pastor Dr. Marvin Döbler hielt. Mit den Worten „der Countdown läuft“ eröffnete er die Andacht und ging dabei auf die Emsigkeit in der Vorweihnachtszeit ein. Die Duftwolke erreicht jeden Menschen und im Radio werden Weihnachtslieder gespielt u.a. „Jingle Bells“. „Alles ist wie immer, denn alles muss so sein wie es immer war: Der Stern, der Baum, schlichte Strohsterne und gelber Wachs. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Auch die Briefe, die an das Mitleid der Menschen rühren, kommen täglich an. In der Bibel finden wir Hinweise auf ein Leben, dass wir erstreben sollen. Dafür müssten wir uns verändern. Wir aber machen so weiter wie immer. Mit Gebeten und dem Vater unser und dem anschließenden Segen schloss Döbler seine nachdenkliche Andacht. Der Gemischte Chor mit seinen 20 Sängerinnen und Sängern unter Michael Beet erfreute mit seinem Gesang die Kirchenbesucher „es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine schöne Zeit“, „Markt und Straßen steh‘n verlassen...“, „Als die Welt verloren..“, Gloria in excelsius Deo“, „Santa Lucia“, Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“, „Süßer die Glocken nie klingen“, 1000 Sterne sind ein Dom“. ‚anschließend folgte der Musikzug Mehle unter der Leitung von Albert Fischer mit 20 Bläsern der die beliebten Songs wie „Alle Jahre wieder“, lautstark zum Besten gab, wie auch „Tochter Zion“, „Am Weihnachtsbaume“, Kling Glöckchen klingelingeling“, O, du fröhliche“, „Stille Nacht“ und zum Schluss gemeinsam das Mehler Volkslied. Das Publikum spendete starken Applaus für beide Klangkörper.
Draußen hatte der Trubel längst begonnen und die Meisten hatten sich schon vor der Feuerschale eingefunden, wo fleißig Stockbrot abgebacken wurde. Die Buden hielten ihre Angebot bereit und sorgten, dass der Hunger gestillt wurde mit Bratwurst, Waffeln, gebackenen Kartoffelspiralen. Besondere Spezialität an diesem Abend aber waren die Puffer, die reißenden Absatz fanden, weil sie sehr kross und lecker waren. Verkauft wurden Marmeladengläser, selbstgebackene Kekse und Weihnachtsanhänger aus gelbem Wachs, sowie selbstgefertigte Vogelhäuschen. Ein ganz besonderes Highlight waren die Holzarbeiten der Familie Heering im Eingang der Kirche, die große Beachtung erhielten. Der Überschuss des Festes kommt den örtlichen Vereinen zugute; meist wurden bislang aus diesem Erlös überall Bänke zum Ausruhen gekauft und aufgestellt.

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Grundschule Mehle erfreut Altenclub
Mehle - 30 Kinder der „Frösche“ bzw. „Tiger“-Gruppe der Grundschule Mehle wie auch die Mehler Kindermusiker und last but not least der Gemischte Chor Mehle erfreuten die Senioren, die zur Weihnachtsfeier ins Gasthaus „Tante Else“ gekommen waren und von Edith Tönnies begrüßt wurden.. Es ist immer wieder eine ganz besondere Freude, wenn Kinder in der Weihnachtszeit Senioren mit ihrem Gesang, mit Gedichten und Spielen erfreuen. Zunächst gab es für die Senioren eine Kaffeestunde ehe die Kids aus der Grundschule in Verkleidung und mit Nikolaus-Mützen auftraten zur Freude der Senioren. 2 Gedichte gab es zur Einleitung und danach die Geschichte von der „Weihnachtsmaus“, die in der Weihnachtszeit täglich auftauchte, um sich einen leckeren süßen Schmaus zu stipitzen. Doch dann als die Ganze Weihnachtszeit zu Ende war und die Süßigkeiten verschwunden waren, war auch die Weihnachtsmaus plötzlich weg. Dann ging es in den Wald, um mit den Tieren über Weihnachten zu sprechen fünf Tage vor Weihnachten. Sie wurden gefragt, was sie sich wünschen. Die einen sagen „Gänsebraten“, die anderen „Honig“ und wieder andere sagen:I“ch brauche einen Tannenbaum und nicht soviel Kerzen und dass es nicht immer so kalt ist“: „Wenn ich kein neues Kleid bekomme, ist für mich kein Weihnachten. Ich wünsche mir Schmuck, ein anderes Tier sagte: Stollen und Süßigkeiten, oder Walnüsse; oder auch: „Weihnachten möchte ich pennen“; Dann sagt einer:“Das Jesuskind ist die Hauptsache an Weihnachten!“ Es ist wieder mal Advent überall riecht es nach Glühwein und Zimt und der Weihnachtsmann kommt bestimmt. Weihnachtszeit, die Herzen werden weit, jeder macht sich nun bereit überall auf dieser weiten Welt. An Weihnachten fällt ein Stern vom Himmel. Mit dem Jesuskind ist damals ein Wunder geschehn. Dann führten die Kinder einen kleinen tanz vor, wobi Nikolaus und Nikoletten zusammen tanzen im Lichterglanz „das macht alle froh“. Die Tigergruppe leitet Lehrerin Christin Zimanski und die Frösche leitet Petra Brauer-Schlacht. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann geht auf einen Bericht im Fernsehen ein „Friede auf Erden“. Dabei erfahren die Senioren, dass jeder ein Engel sein kann. Gemeinsam wird das Lied „Kling Glöckchen klingelingeling“ und „Alle Jahre wieder gesungen“. Christa Bertram trägt eine Gedicht vor „Es wird Weihnachten, mit leisem Flügelschlag kommt das Christkind daher..“ Renate Heering erzählt eine Geschichte, wo ein Kind für jeden ein Geschenk hat nur nicht für seine Mama. Was soll ich da schenken?“ Papa hat schon losgebrüllt, er war früher Mittelstürmer, jedoch sieht es eher nach einem Platzwart aus. „Wenn ich groß bin bekommt Mama „einen dicken Pelzmantel“, sagt das Kind. Die Mekimus-Gruppe erfreut mit Liedern sowohl gespielt wie auch gesungen. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“; „Alle Jahre wieder“. Lukas David sorgt für ein Solo auf dem Blasinstrument „Winterwunderland“ und Die Neunjährige Viktoria Conrad spielte auf der Klarinette „Jingle Bells“. Dann folgte „In der Weihnachtsbäckerei“ und „Dicke rote Kerzen“ bzw. „Rudolf das Rentier““. Der Gemischte Chor erfreut unter der leitung don Dirigent Michael Beet mit Liedern wie „Als die Welt verloren“; „Santa Lucia“; „Am Weihnachtsbaume“; der Drumer-Boy“; „Süßer die Glocken nie klingen“; „1000 Sterne sind ein Dom“. Geschenke gab es für die Kids aus der Grundschule, für die Mekimus-Kinder. Sträuße erhielten dann Claudia Marahrens, der Dirigent Michael Beet und von den Senioren für die Arbeit im zurückliegenden Jahr gingen an Edith Tönnies, Renate Heering und Christa Bertram.

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Altenclub trifft sich bei Gitarre und Putappel
Mehle - Ein besonderer Höhepunkt im Kalender des Mehler Altenclubs ist der Puttappel- Nachmittag im Gasthaus „Tante Else“. Die lecker zubereiteten Puttäppel wurden aus der Küche des Mehler Gasthauses unter der Regie von Restaurant-Besitzerin Margarete Heimbucher aufgetischt. Sie hatte die Puttäppel viel Liebe abgeschmeckt und dann im eigenen Ofen gebruzzelt. Dazu wurde Glühwein-Punsch serviert mit leckeren Laugenstangen. Für das servieren sorgte das Team aus Edith Tönnies, Renate Heering und Christa Bertram, die zum November-Treffen ins Gasthaus „Tante Else“ eingeladen hatten. So ließen sich denn die ca. 40 Senioren aus Mehle die schöne Leckerei mit viel Vanillesauce schmecken bei munterer Unterhaltung.
Für Auflockerung des Nachmittages sorgte die Mehler Gitarrengruppe „Goldene Saiten“. (Carmen Niebecker, Michael Freimann, Andrea Hofmann, Beate Freimann, Christine Leonardi, Antje Mushardt) Sie wurden mit viel Applaus begrüßt und wurde nicht müde, die Senioren in Stimmung zu bringen mit Liedern aus dem Lieder-Textbuch zum Mitsingen und anschließend 6 Titeln aus der Schlagerwelt wie: „Bergvagabunden“, „Rote Lippen soll man küssen“, „Du kannst nicht immer 17 sein“, „Schön ist es auf der Welt zu sein“, „Das alte Haus von Rocky docky“ und „Heute hier, morgen dort“ von Hannes Wader. Die Musikstücke fanden bei den Zuhörern großen Anklang und so erhielten die Hobby- erhielten viel Applaus.
Edith Tönnies bedankte sich bei jedem Mitglied m Ensembles mit einem Präsent. Frohgelaunt traten die Besucher den Heimweg.

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Blutspende mit vielen langjährigen Spendern
Mehle - Zur neuesten Blutspende-Aktion kamen 69 Spender in die Mehler Mehrzweckhalle. Burkharde Lange, die Vorsitzende des DRK Ortsvereines Mehle, zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Die Herbstzeit ist eine Zeit, in der mehr Unfälle passieren und so wird auch vermehrt ein höheres Blutspende-Aufkommen von der Sammelstelle des Roten Kreuzes angefordert. Es heißt ja nicht umsonst „Schenke Leben, Spende Blut“. Dazu werden in fachlicher Kompetenz der Hämoglobingehalt (Hb-Wert) des Blutes gemessen, die Körpertemperatur und der Blutdruck sowie der Puls. Der Spender sollte sich aber fit fühlen und mindestens 50kg wiegen. Allerdings sollten Bürger, die in den letzten 4 Monaten gepierct oder und tätowiert wurden von einer Spende absehen. Auch sollten nach Operationen bzw. Spiegelungen mehr als 4 Monate vergangen sein.
Blut wird nicht nur bei Unfällen sondern auch bei Krebserkrankungen gebraucht; sogar für Kindern und Jugendlichen. In Deutschland erkranken jährlich rund 1.800 Kinder in ihren ersten 15 Lebensjahren an Krebs. Dabei sind sie meistens während der Therapie auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen. Dank des medizinischen Fortschritts haben sich ihre Überlebenschancen aber deutlich verbessert. Das gespendete Blut wird hinterher noch einmal untersucht auf verschiedene Viren und HIV.
Auf jeden Fall ist es für den Spender ein gutes Gefühl, anderen Menschen geholfen zu haben. Der Erstspender erhält einen Blutspenderpass, der im Notfall hilfreich sein kann. Auch kann regelmäßiges Spenden die Gesundheit des Einzelnen positiv beeinflussen.
Hohe Spender
So war es für die Vorsitzende erfreulich an diesem Blutspende-Termin viele Spender wiederzusehen, die immer zu den fleißigsten im Ortsverein Mehle zählen. Hartmut Schwenke hat bereits 70 Mal gespendet, Monika Schiermann 60 Mal,Klaus Jürgen Hauptmann 50 Mal und Christine Leonardi sowie Marie-Luise Klomfaß je 40 Mal.
Das leckere Büfett ist ein Grund mehr, zur Blutspende zu kommen, Die eingespielte Crew läßt sich zusammen mit der Vorsitzenden immer wieder etwas Neues einfallen. Neben Fingerfoods, Frikadellen, und Häppchen gab es auch heiße Würstel und dazu einen grandiosen Kartoffelsalat und jede Menge verschiedene Getränke. Für den süßen Gaumen gab es vielfältigen Nachtisch und leckere Torten.

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Spielzeugbasar im Mehle lockt Käufer an
Mehle - Die große Mehrzweckhalle in Mehle wurde zu einem Kinderparadies, denn auf allen Tischen gab es schöne Spielzeugwaren für Kinder aller Altersstufen. Ausgerichtet hatten die“Kleinen Strolche“ aus Elze die Veranstaltung zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Mehle Sehlde und Esbeck. So konnten die Eltern mit ihren Kindern 2 Stunden lang stöbern und „Spielwaren vom Feinsten“ für Ihre Kids zu Billigpreisen erstehen. Alles war sehr gut sortiert nach Altersstufen und so konnten sich die Käufer auf den Tisch für ihre Kinder konzentrieren. Im Angebot war u.a. Duplo, Playmobil oder kleine Steckspiele für die Jüngsten der Kinder. Im Angebot waren auch Gesellschaftsspiele, CDs Kassetten sowie Roller, Drei-, Lauf-, und Fahrräder bzw. Kindersitze und vieles mehr.
Außerdem gab es ein komfortables Bücherregal für jede Altersstufe und so wechselte so manches Buch den Besitzer. Wer sich genug umgesehen hat, konnte ein leckeres Stück selbstgebackenen Kuchen mit einer Tasse Kaffee an einem der Tische genießen. Abgerechnet wurde zum Schluss mit einem Laptop, wo jeder Verkäufer eine Nummer erhielt, um später seinen Ertrag abrechnen zu können. Eine gelungene Veranstaltung.

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Garten Eden zu bester Frühstückszeit
Mehle - Zum vierteljährlichen Frauenfrühstück hatten Renate Marahrens und Anja Thiesemann das Ehepaar Maeder aus Coppengrave ins evangelische Gemeindehaus eingeladen, während 33 Damen zum gemeinsamen Frühstück kamen und mit vielen Köstlichkeiten zum Frühstücks-Buffet beitrugen. Anka Thiesemann begrüßte die Damen, die im Gemeindehaus Platz genommen hatten. Der Klerus war an diesem Morgen gut vertreten mit Pastor Dr. Marvin Döbler, Superintendent Christian Castel sowie der Vikarin Elisabeth Hühne aus Northeim, die bis 2020 in Elze Erfahrungen sammelt, ehe sie zur Pastorin geweiht werden kann. Thiesemann ging auf das Thema des Morgens ein, dem „Duft von Eden“. Das ist ein orientalischer blumiger Duft, der faszinierend wirkt. Auch Christian Castel richtet seine Worte an die Damen und erläuterte, dass seine nächsten Tage für die Kirchen-Visitation in Mehle vorgesehen sind. Es wird geprüft, wie sich die Gemeinde fühlt, denn es hat sich vieles verändert. Jedoch sollte die Tonlage nicht so schrill sein, dass Fehler gnadenlos abgehandelt werden. Es stellt sich die Frage, wie wollen wir mit den Veränderungen umgehen? Wie wollen wir alles mitgestalten. Die Kirche ist ein Teil unserer Welt, während die Baby-Boomer-Zeit abgelaufen ist, herrscht in der Industrie der Fachkräftemangel vor. Früher gab es noch 1.800 Theologie-Studenten, heute sind es nur noch ca. 300. Es kann also nicht jeder Posten 1:1 wieder besetzt werden. Wie seid Ihr aufgestellt? und was ist an Aktivitäten vorhanden? - soll u.a. analysiert werden. Am kommenden Sonntag schließt die Visitation ab.
Das Ehepaar Maeder ist bekannt für seine „Tonbildserien über Glaube und Natur“. Sie zeigen dabei Landschaften-Blumen-Tiere mit Bildern aus unserer Umwelt, verbunden mit Musik. Dazu werden passende besinnliche Texte eingeblendet. Diese regen nicht nur zum Nachdenken, Danken und Freuen an, sondern auch zu einem Gottvertrauen.
Einige Impulse aus dem Vortrag: Das „Paradies“ aber ist ein Sehnsuchtsort und so hat die Natur immer noch bis heute wunderbare Spuren vom Garten Eden. Gott allein pflanzt in den Menschen Frieden und herrliche Zukunftserwartungen, wenn die Menschen von ganzem Herzen danach suchen. Das Paradies gilt für sämtliche Religionen. (Nirwana, Wallhalla und Jenseitsträume) Der Garten Eden war Ort der Seligkeit „vor dem Sündenfall“.(Frieden, Harmonie und Wonne mir großer Fruchtbarkeit und vielen Gewächsen und Tieren) In der Urzeit des Neuen Testaments war das Paradies die himmlische Stadt Jerusalem. Böses hatte dort keinen Zutritt. Der Mensch ist ein Heimweh-Tourist , ein Gartenbesitzer mit Phantasie. Ein ganzer Wirtschaftskreis lebt von der Sehnsucht des Menschen, von Früchten aus denen köstliche Marmelade gezaubert wird. Es gibt bestimmte Orte, die an das Paradies erinnern. So erinnern wir uns an die Kindheit, wie da das Gras geduftet hat, was wir eingeatmet haben, wenn wir mit bloßen Füßen darüber gegangen sind. Die Spinnen-Netze der Spinnen sind ein fabelhaftes Konstrukt; im Morgentau werden sie zu filigranen Kunstwerken. Durch Unachtsamkeit reißt eine Spinne den Halt nach oben ab und auch das passiert den Menschen häufig, dass Sie nicht begreifen, dass sie den Halt nach „Oben“ brauchen.

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Mehler Vereine füllen Terminkalender
Mehle - 12 Vereinsvorsitzende von Mehle sowie Pastor Dr. Marvin Döbler trafen sich im Gasthaus „Tante Else“ zur Absprache unter der Leitung von Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann. Dabei wurde zunächst der Weihnachtsmarkt 2018 unter Dach und Fach gebracht mit einer hohen Beteiligung der Vereine. Die Kassenführung wurde von Irene Tacke und Burkharde Lange geprüft und unterschrieben. Die 1000-Jahr-Feier im Jahre 2022 wirft bereits ihre Schatten voraus. Zum Vergnügungsausschuss, der für die Planungen sorgt, gehören Nicole Braunert, Diane Thiesemann, Claudia Marahrens, Heike Sauters, Eric Warnecke, Norbert Runne und Wolfgang Thiesemann. Dieses Gremium kommt erstmals im Oktober zusammen. Die Absprachen für den Volkstrauertag am 18.11., mit Auftritt des Musikzuges und des Gemischten Chores laufen wie gewohnt ab. Der Rückblick auf den Garagenflohmarkt am 27. Mai 2018 erhielt allgemein ein positives Resümee. Der Auftritt der „Opera Mobile“ gemeinsam mit dem Musikzug und der Flötengruppe sowie den Mehler Senioren und Kindern war ein hervorragender Erfolg für alle Seiten, mit grandiosem Beifall der vielen Besucher in der „Tonhalle“ -ehemalige Kuchenfabrik-. Der Erlös des Festabends fließt laut Beschluss der Anwesenden je zur Hälfe in die Jugendarbeit der Feuerwehr und in die Flötengruppe des Musikzuges. Fazit des Jahres ist eine absolut intakte Ortsgemeinschaft, die man für alles begeistern kann und „die immer an einem Strang zieht.“ Nun ist auch die Zeit wieder reif, um über den Weihnachtsmarkt am 8. Dezember zu sprechen. Hier kam wieder dem Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann eine große Bereitschaft entgegen. Begonnen wird der Markt mit einer Andacht von Pastor Dr. Marvin Döbler in der St. Urbanus-Kirche. Es folgen Auftritte des Gemischten Chores unter der Leitung von Michael Beet, sowie dem Musikzug unter der Leitung von Albert Fischer. Auf Vorschlag von Albert Fischer könnte die Veranstaltung bei schlechtem Wetter auch in seiner Halle in der Altenbekener Straße stattfinden. Viele Vereinsvorstände erklärten sich bereit, ein Angebot zu präsentieren, ob es der SV Mehle mit dem Bratwurststand ist, oder die Feuerwehr mit einem Eintopf, die Swatbunten Jungs, die zusammen mit dem Tennis-Verein für Getränke sorgen wollen und das DRK mit der Kaffeestube. Mit je einer Torte von sämtlichen Vereinen soll das kulinarische Angebot bereichert werden. Waffeln bietet der Sozialverband zusammen mit dem Dorf-Archiv an. Der Schützenverein lockt mit Puffern die Besucher an seinen Stand. Selbst gekochte Marmelade und selbst gebackene Kekse kommen vom Gemischten Chor. Bastelangebote bringt die Grundschule mit und die Kinder werden mit Schminken beschäftigt. Mit geschnitzten und gesägten Holzartikeln trägt die Familie Heering zur Vielfalt bei. Weitere private Initiativen sind erwünscht. Einen Infostand baut die Kirchenstiftung auf. Auch der äußere Rahmen mit vielen handwerklichen Arbeiten ist abgesteckt. Am Donnerstag werden die Weihnachtsbuden abgeholt und aufgestellt. Der Strom kommt vom Hof Schilde, das E.-Kabel und der Verteiler von Albert Fischer, den Tannenbaum stellt der Bauhof der Stadt Elze auf und eventuell gibt es noch eine Feuerschale auf Initiative der Swatbunten Jungs. Auch der Weihnachtsmann hat sich schon angemeldet und wird gegen 17.00 Uhr in Mehle vorbeischauen, um die Kinder zu beschenken.

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Mehler DRK erkundet Coppenbrügger Burghof
Mehle - Zu einer sehr interessanten geschichtlichen Führung hatte der DRK Ortsverein Mehle eingeladen. Und zwar fuhren 30 Mitglieder in Fahrgemeinschaften zu dem Treffpunkt, wo sich vor 321 Jahren Zar Peter der Große und die Kurfürstin Sophie von Hannover getroffen haben. Dieser geschichtliche Treffpunkt wurde für die Mehler DRK-Mitglieder zu einem Ausgangspunkt, um sich bei sonnigem Wetter vor der Kaffeetafel im Coppenbrügger Burghof vom Parkplatz ausgehend das Anwesen rund um die Burg anzuschauen.
Unter fachlichen Führung der Vorsitzenden Burkharde Lange wurden die Teilnehmer zunächst auf einen Spaziergang rund um die ehemalige Wasserburg geführt. Das Wasser ist dort vor Jahrhunderten als Schutz angelegt worden und erfreut noch heute die Besucher und nicht nur die, sondern auch viele buntfarbenen Enten. Nach der Umrundung der Burg eröffnete sich dem Besucher ein schön gepflegter Park, der heute den Ortsansässigen wie auch Besucher zugänglich ist mit vielen Ruhebänken. Der zweite Kreis um das Gebäude führte hinauf auf die Anhöhe und erlaubte von den Zinnen aus einen weiten Blick, unter anderem auch in den Schloss-Innenhof mit seinem einladenden Kaffeegarten und Sonnenschirmen. Heute dient der ausgebaute Saal als Museum für die Besucher in zwei Etagen, während im Erdgeschoss eine schön gedeckte Tafel zur Einkehr einlädt. Interessant ist auch die voll eingerichtete nostalgische Küche (Hofküche) mit Erinnerungsstücken aus den letzten Jahrhunderten. Der Saal im Haus ist geeignet als Konzertsaal und steht Künstlern zur Verfügung. Einen geschichtlichen Rückblick mit einem Stück Heimatgeschichte hielt die Vorsitzende, während die Gäste an den Kaffeetischen im Burgcafé Platz genommen hatten. Die Burg in Coppenbrügge gehört zu den zahlreichen Schlössern und Burgen im Weserbergland und liegt an der „Schloss-Straße 1“. Die Burg wurde an einer Gabelung zweier wichtiger Handelswege, am Grunde einer flachen, sumpfigen Talmulde, als Wasserburg errichtet. Wahrscheinlich erhielt sie schon damals den mächtigen Wall. Der Burgbau war an eine ältere Siedlung angeschlossen, die bereits um das Jahr 1.000 als „‘Coppanburg“ erwähnt wird. Später gab es mehrere Erneuerungsphasen. In 1434, während der „Spiegelburger Fehde“ wurde die Burg stark beschädigt. Die verarmten Grafen von Spiegelberg wichen auf ihre Pfandburg Ohsen an der Weser aus. Erst als die Grafschaft Pyrmont 1494 als Erbe so gut wie feststand, begann ein Wiederaufbau der Anlage im Stil einfacher Frührenaissance. Als neuer Sitz der Grafen entstand nun das bastionierte Schloss in Pyrmont. Auf der Burg Coppenbrügge blieb ein Verwalter. 1697 wurde die baufällige Burg, seit 1631 im nassauischen Besitz, Treffpunkt zwischen Zar Peter dem Großen und der Kurfürstin Sophie von Hannover. Eine Erneuerung mit Stilelementen des Barock setzte zu Beginn des 18.Jahrhdts mit dem Haus Nassau-Oranien ein. Im Jahr 1822, nach dem Verkauf an das Königreich Hannover, wurde das Schloss auf dem Wall abgerissen. Um 1870 folgten die Wirtschaftsgebäude im Burghof, lediglich das Kanzleigebäude blieb stehen. Nach 1945 benutzten die Coppenbrügger die Ruine als Steinbruch. Der Amtsrichter stoppte die Zerstörung und die Schäden wurden ausgebessert. 1985 erfolgte die Restaurierung zum Museum. (www.museum-coppenbrügge.de) Nach einer gemütlichen Kaffeestunde im Sonnenschein und einem munteren Gedankenaustausch ging es zurück nach Mehle. Das Burgcafé (geöffnet von Do-Sonntag 14-18 Uhr) wird geführt von Patrick und Kerstin Manthei (Tel. 0175-674 87 81).

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