Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Ehrungen und doppelter Kommandowechsel
Sehlde - Ehrungen und ein doppelter Kommandowechsel waren die Höhepunkte der Jahresversammlung der Sehlder Wehr in der Sehlder Schießsportanlage unter Ortsbrandmeister Matthias Wilke. Er begrüßte dabei besonders den Bürgermeister Rolf Pfeiffer, dessen Stellvertreterin Beate Freimann, den Jugendfeuerwehrwart -Abschnittsleiter West- Peter Hofmeister, sowie Heiko Buschmann, den stellvertretenden Stadtfeuerwehrwart und Michèl David, der Stadtjugendfeuerwehrwart. Wilke ging auf die Ereignisse von 2017 ein, so begann das Jahr mit dem Einsammeln von Tannenbäumen durch die Jugendwehr, mit Neujahrsempfängen, Winterwanderung und einer Delegiertenversammlung. Parallel zu den Übungsabenden probten die Blauröcke den Umgang mit dem Luftgewehr, denn man war sich darüber einig, dass beim Dorfpokalschießen ein guter Platz belegt werden sollte. So wurde eine guter Platz 3 belegt. Nach dem Osterfeuer mit viel Zuspruch folgte eine Einladung zum Königsball des KKS. Die Feuerwehr Esbeck richtete den Stadtwettkampf aus unter dem Motto „Summergames“ bei herrlichem Sommerwetter. Besucht wurde die Jubiläen der Ortsfeuerwehren Esbeck und Mehle. Die Sehlder Kameraden brachten sich in Esbeck ein, als sie bei dem dortigen Fest für die Bewirtung der Gäste sorgten. Höhepunkt des Jahres war der „Blaulichttag“ im September in Elze. Hier wurde von vielen Rettern und Helfern dem Publikum die ganze Palette dargeboten, die zum Aufgabengebiet einer Feuerwehr gehört. Die Darbietung fand großen Zuspruch bei den Gästen und wurde so zu einer 100%igen gelungenen Veranstaltung. Dann folgte die Feier zum 40jährigen Bestehen der Sehlder Jugendwehr, der auch der damalige Gründer Heinz Ringleb beiwohnte. In Esbeck wurde an Erste-Hilfe Lehrgange angeboten, an dem 10 Kameraden teilnahmen. Glückwünsche gab es für hohe Geburtstage wie auch zu einer Eisenernen Hochzeit. Schon jetzt stellte Wilke in Aussicht, dass die Sehlder Wehr in 2019 ihr 125jähriges Bestehen feiern wird. Gruppenleiter Markus Fandrich erteilte den Bericht für die Aktive Wehr mit 25 Mitgliedern. Durchgeführt wurden Dienste (25 praktische und 17 theoretisch) sowie 5 Einsätze. Durch die Personalstärke kamen dabei 1331 Dienststunden zusammen. Einsätze waren dreimal bei einem Hochwasser, 1 Gefahrgut- Einsatz und eine Hilfeleistung für ein Tier. Das alles addierte sich zu 362,38 Einsatzstunden. Fandrich bedankte sich bei der Gruppe für die gute Zusammenarbeit und attestierte Kevin Hacker die beste Dienstbeteiligung mit 39 Dienstteilnahmen bei 87 Stunden. Leider musste er der Versammlung mitteilen, dass er aus beruflichen Gründen das Amt des Gruppenführers nicht weiter bekleiden kann. Daraufhin wurde Benjamin Bosum einstimmig zu seinem Nachfolger -zum neuen Gruppenführer- gewählt. Dadurch kam es zu einem Ringtausch, weil Benjamin Bosum die Führung der Jugendwehr abgeben musste. So wird die Jugendwehr künftig von Kevin Hacker geführt, der einstimmig zum neuen Jugendfeuerwehrwart gewählt wurde. Den Jahresbericht der Jugendfeuerwehr erteilte Benjamin Bosum. Die Dienste im Januar/Februar und März standen alle im Zeichen der Jugendflamme 1 und 2 . Die Übungsdienste wurden gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Mehle absolviert. Wichtig waren dabei u.a. die wasserführenden Armaturen und das Absetzten eines Notrufes. Ein gemeinsamer Tag mit der JFW Mehle in Hannover, wo Klaus Krumfuß (MDL) in den Landtag eingeladen hatte, war eine besondere Erfahrung für die Jugendlichen. Tobias und Sebastian Plischke, Timm Siebert konnten erfolgreich die Jugendflamme 2 erlangen. Das Osterfeuer war wie immer ein besonderes Erlebnis, weil wir dabei mit Fackeln gemeinsam zum Feuer gegangen sind. Der Übungsdienst auf Stadtebene führte zum jährlichen Bundeswettkampf. Mitte Mai stand dann der Abschnittswettkampf in Grafelde auf der Tagesordnung, hier schlossen sich die Sehlder mit der Jugendwehr Mehle zusammen. Bis zur Sommerpause ging es darum, eine verletzte Person aus einem Gebäude zu retten, dabei konnten die Theorie umgesetzt werden, in Form von einer Nassübung an der Wellbornquelle. Saskia Bosum wurde zur Vertreterin des Jugendwartes gewählt. Der O-Marsch in Heyersum fand am 5.8. statt. Hier erreichten die Sehlder Platz 10, zur Belohnung gab es einen Besuch in der Eisdiele. Gut verkauft hat sich die Stadtjugendfeuerwehr auch bei dem auf Stadtebene veranstalteten „Blaulichttag“ rund um das Rathaus. Zwar war der Tag für alle sehr lang und anstrengend, aber auch ein voller Erfolg. Dank gilt Michèl für eine großartige Organisation. Zusätzlich gilt der Dank Saskia Bosum, dafür dass sie ihren Geburtstag in den Reihen der Feuerwehr verbracht hat. Das zweite Highlight war die 40Jahr Feier der Jugendwehr. Es wurde dafür ein „Spiel ohne Grenzen“ veranstaltet rund um das Gerätehaus, den Sportplatz und das Gelände der KKS Sehlde. Der Dank gilt auch dem Schützenverein für die Überlassung des Geländes. Der Tag wurde sehr erfolgreich, auch wenn die JFW Esbeck die JFW Sehlde auf den zweiten Platz verdrängt hat. Madlin Fandrich kam als Neuzugang im September zur Jugendwehr. Der Stadtwettkampf der Jugendwehren mit Übernachtung in der Mehrzweckhalle Mehle war im Oktober. Es gab ein Brennballturnier und einen Nacht-Orientierungsmarsch, der sehr nass und stürmisch war. Im November begleitete die Jugend mit Fackeln den Laternenumzug in Sehlde und sammelten für die Kriegsgräberfürsorge. Theoretische Dienstabende brachten Infos über Gefahren an der Einsatzstelle, sowie Beleuchtung und Absichern derselben. Das Dienstjahr endete mit einem gemeinsamen Pizza-Essen. Die Jugend traf sich insgesamt 46 Mal, die durchschnittliche Dienstbeteiligung lag bei 6 Jugendlichen pro Dienst. Dieses ist bei einer Gesamtstärke von 8 Jugendlichen eine gute Beteiligung.Für die beste Dienstbeteiligung konnte Sebastian Plischke mit 44 von 46 Nachmittagen mit einem Pokal geehrt werden. Es gab für die Führung uch übergeordnete Veranstaltungen, wie Stadtjugendwart-Sitzungen, Kreisjugendfeuerwehrtag, Wettkampfschulung für Jugendwarte und Wertungsrichter-Schulungen, an denen Bosum mit Saskia teilgenommen hat. Für all diese Veranstaltungen fielen für Saksia und mich weitere 63 Stunden zu den normalen Dienststunden an. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Abschied in der Jugendwehr, denn das langjährige Jugendfeuerwehrmitglied Frederick Kroll absolvierte Mitte 2017 seine Truppmann-Ausbildung und verlässt so die Jugendwehr. Wir danken ihm für seine langjährige Einsatzbereitschaft und wünschen ihm alles Gute bei den Aktiven. Saskia und ich Benjamin bedanken sich beim Kommando und den Aktiven, denn sie brauchen immer wieder deren Unterstützung. Ein herzlicher Dank geht auch an Michèl für die gemeinsamen Aktionen auf Stadtebene und die -wie schon erwähnt-, super Organisation des Blaulichttages. Danke auch der Jugend für ihre gemeinsamen Dienste. Otto Baier, der Leiter der Altersgruppe berichtete über 12 Abende, einmal im Monat. Sie alle stehen der Ortswehr gerne bei Bedarf zur Verfügung, ob beim Osterfeuer oder auch als Streckenposten. Interessant war die Besichtigung der Allersheimer Brauerei in Holzminden. Die „Summergames“ in Esbeck waren eine interessante Veranstaltung. Da hat die Altersgruppe bei der Bewertung geholfen. Der „Blaulichttag“ wurde zu einer gelungenen Veranstaltung mit Retten-Helfen in der Not. Dann folgten Ehrungen und Beförderungen Frederick Kroll wurde zum Feuerwehrmann befördert und Michael Reinsch zum Hauptlöschmeister.. Bürgermeister Rolf Pfeiffer freute sich Peter Hofmeister und Michèl David begrüßen zu können. Er erläuterte, dass er in 2000 110.000 € für die Feuerwehr eingesetzt habe und in 2017 auch wieder 110.000 € noch stehen 40 weitere neue Helme aus, die für 9.000 € in 2018 kommen werden. Der Digitalfunk hat uns einen gewaltigen Schritt vorangebracht, so der Verwaltungschef. Das waren 25.000 € für 36 Handschutzgeräte. Es sollten ja auch alle die gleichen Geräte bekommen. Auch die Führerscheine müssen der neuen Zeit angepasst werden. Auch ein neuer Hilfeleistungssatz muss angeschafft werden, denn die ehemaligen Scheren und Spreizer erfüllen nicht mehr ihren Zweck. „Das Geld ist aber gute angelegt“,so Pfeiffer. Er versprach, dass in diesem Jahr noch die Sanitären Anlagen im Feuerwehrhaus Sehlde erneuert werden. Eine besondere Ehrung nahm Pfeiffer dann vor und ehrte Hauptfeuerwehrmann Uwe Quante für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr. Quante ist in 1978 eingetreten und gehört seit 1989 der Ortswehr Sehlde an. Pfeiffer lobte dessen Fleiß, denn er habe sämtliche Lehrgänge mit Erfolg besucht. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Buschmann erwähnte 110 Einsätze in Elze . Zum Kader zählen 188 Einsatzkräften. Außerdem gehören 60 Jugendliche zu Elze. Er wünschte allen Kameraden ein glückliches Jahr 2018. Peter Hofmeister erwähnte, dass er bereits 25 Jahre Abschnittsjugendwart ist, und dass 7 Mitglieder der Jugendwehr für einen so kleinen Ort wie Sehlde sehr gut seien. „Wir haben 35 Jugendgruppen, davon kommen meistens nur 15-18 Gruppen zum O-Marsch. Sehlde hat schon 40 Jahre mit der Jugendwehr durchgehalten, ich wünsche Euch weiterhin eine glückliche Hand.“ Wilke wagte schon einen Blick auf das Jubiläum in 2019, wo die Sehlder Ortswehr 125 Jahre feiern kann. Es wird wohl eine Feier über 2 Tage geben in der Festscheune von Familie Schulte Schüren, eventuell im letzten August Wochenende oder Anfang September,stellte er in Aussicht.

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Empfang im kirchlichen Kontext
Sehlde - Zu einem harmonischen Neujahrsempfang trafen sich am 2. Sonntag nach Epiphanias die Kirchenmitglieder aus Mehle-Sehlde-Esbeck-Wülfingen in der Liebfrauenkirche zu Sehlde unter der Leitung von Pastor Dr. Marvin Döbler, der den Gottesdienst hielt, unter Mitwirkung der Organistin Renate Schmid an der Orgel, dem Gospelchor Querbeet unter der Leitung von Mirle Köhler, sowie dem Posaunenchor unter Leitung von Frau Froböse. Pastor Dr. Marvin Döbler begrüßte alle Gäste auf das Herzlichste und freute sich, dass Superintendent Christian Castel, sowie Pastor Linkogel aus Elze und seitens der Politik sehr viele Vertreter gekommen waren. Mit den Worten: „Der Tannenbaum steht noch..“ zeigte er sich zum Ende der weihnachtlichen Zeit erfreut den schönen Schmuck mit der Krippe, dem leuchteten Transparent mit der Hl Familie auf der Altar bzw die geschmückten vier Kerzen, die er präsentieren konnte. Der Gottesdienst begann mit dem gesungenen Psalm 100 „Allein Gott in der Höhe sei Ehr“. Querbeet schloss sich an mit „Lobe den Herren, meine Seele und seinen heiligen Namen, was er dir Gutes getan hat, Seele vergiß es ja nicht“. Das Evangelium von der Hochzeit zu Kanaan ist ein Beweis dafür, wie Jesus seine Aufgabe auf unserem Planeten wahrnimmt. Als bei der Hochzeit der Wein zu Ende ging, ließ Jesus 18 Maß Wasser in sechs Krüge füllen und verwandelte sie in einen sehr edlen Wein zum Erstaunen der Gäste. Der Schankwirt tischt den guten Wein auf, er hält das Fest am Laufen. Der Speisemeister und die Oberkellner haben zu tun, Jesus aber sagt gar nichts. Er durchbricht die Logik der Menschen. Maria, die auch zu dieser Hochzeit geladen war, sagte nur zu den Jüngern: „Tut alles, was Euch von Jesus befohlen wird“. Döbler ging auf die Weihnachtsliturgie ein, in der die Engel bei Bethlehem eine große Rolle spielten „Ehre sei Gott mit den Chören der Engel“ und „Hört der Engel helle Lieder“ Wenn man sich die Liturgie begreifbar macht und Gottes Herrlichkeit, dann geht einem das Herz auf“, so Döbler. „Weihnachten stellt sich vorübergehend vor die Szene am Kreuz“ Karfreitag ist wieder ein anderer Blick. Dann zeigt Döbler auf die Altarspitze hoch droben, die zeigt Jesus, der auf der Weltkugel thront als Sieger. Das zeigt sich dann die Schönheit Gottes und seine Herrlichkeit. Nach dem Gottesdienst bedankte sich Ortsvorsteher von Mehle Wolfgang Thiesemann für die Einladung und sagte, dass ein Neues Jahr immer eine Gelegenheit bietet zur Analyse; „War es gut oder war es schlecht?“. So war denn 2017 ein bewegtes und bewegendes Jahr, wenn man u.a. an Trump denkt. „Kein Präsident hat die Welt je so gespalten“. Hin zu kommt der nicht einzuschätzende machtbesessene Diktator Kim-Jong-Un aus Nordkorea. Sei streiten sich darum, wer den größeren Atomknopf besitzt. „Hoffentlich ist das nur ein Säbelrasseln“, so Thiesemann. Positiv ist, dass die Olympischen Spiele in Südkorea stattfinden werden, wo sich Sportler aus aller Welt treffen. In Deutschland erleben wir ein Novum, dass wir seit September keine neue Regierung zustande bringen. Uns geht es wirtschaftlich sehr gut, 2017 war gut und 2018 wird noch besser. Wir haben aber im reichen Deutschland viele Menschen, denen es nicht gut geht. Hoffnung und Zuversicht bringt die Arbeit der Ehrenamtlichen, ohne die das Zusammenleben noch ärmer wäre. Dafür gilt ihnen unser Dank. Zuversichtlich schauen die Kirchengemeinden auf die kommende Fusion hin, Mehle/Sehlde und Esbeck stehen vor der Fusion. „Hier wird das Gemeinsame und Verbindende hervorgehoben, das sollte uns auch im täglichen Miteinander der Menschen ein Maßstab sein für 2018.“ Superintendent Christian Castel bedankte sich, dass Sehlde solch einen Empfang organisiert hat. Ein Neues Jahr ist immer ein Anlass, um gute Vorsätze zu fassen, die manchmal auch schon im März wieder über Bord geworfen werden. Wir planen oft und die Welt verändert sich. Man sieht es an der GROKO, dass alles anders kommen kann. Wir planen und für die Planung gibt es keine Garantie. Das Hochwasser in weiten Teilen Deutschland ist solch ein unvorhergesehenes Beispiel.Wir können nicht alle Instanzen im Griff haben. Wir kennen den Plan nicht. „Ich wünsche mir, das wenig Wasser in den Wein gefüllt wird...“. Dr. Hasso Bartels, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes, warf einen Blick zurück und zeigte sich hocherfreut, dass Mit Pastor Dr. Marvin Döbler so schnell die vakante Pfarrstelle mit solcher Akzeptanz besetzt werden konnte. „Im Jahr 2018 stehen wieder Wahlen zum Kirchenvorstand an. Da müssen wir durch die Fusion die Kräfte bündeln. Wir brauchen Tatkraft, Mut und Optimismus und einen Neuanfang in 2018. Sie Herr Pastor Dr. Döbler haben schon in den ersten Monaten viel bewegt, dabei ist viel angeschoben worden“. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch einen Empfang im evangelischen Gemeindehaus mit Sekt, Kaffee und Häppchen bei sehr viel positiven Gesprächen.

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Erfolgreicher bunter Kürbismarkt in Sehlde
Sehlde - Schon der mit Sonnenblumen geschmückte Eingang auf der Wellbornstraße 28a zu einem ehemals landwirtschaftlichen Hof der Familie Mitschke sah verlockend aus und so ließen es sich die Besucher aus Sehlde und Umgebung nicht nehmen, einmal einen Besuch dem Heimatverein beim „Kürbismarkt“ abzustatten. Alles war gemütlich eingedeckt und schön anzusehen auf dem Hof und in der Garage, die zum Grundstück gehört. Und so ließen es sich die Gäste nicht zweimal bitten beim bunt gefächerten Herbstangebot, dass auf die Besucher wartete. Birgit Opitz vom Sehlder Heimatverein freute sich über den regen Zuspruch, musste sich jedoch leider mit weniger Ernte als in den Vorjahren zufrieden geben. Im Frühjahr war sie mit den Kindern und weiteren Helfern auf das Grundstück in den Wiesen gezogen, um mit den Kindern des Heimatvereins und der Kinderkirche die Anpflanzungen vorzunehmen und das Saatgut zu verteilen. Dazu gehörten Möhren, Zwiebeln, Hokkaido, gelbe Zentner, Pastinaken, Steckrüben und Zierkürbisse. Leider konnte in diesem Jahr weniger geerntet werden durch das Hochwasser, dass die Wiesen überschwemmte, wobei viele Kürbisse nicht mehr genießbar waren. Dennoch blieb trotzdem noch viel Obst übrig und auch die vielen bunten Sträuße mit Herbstblumen trugen zur Verschönerung des Festes bei. Das Angebot von Speisen und Getränken war sehr reichhaltig. Es gab wie alle Jahre wieder mal eine schmackhafte Kürbissuppe, auch Kürbissekt -mit und ohne Alkohol-. Ein Eintopf mit Wursteinlage sorgte für eine deftige Sättigung. Köstlich war auch der Saft und der Gelee der Jostabeere, was sofort „vergriffen“ war. Daneben bot auch eine Familie aus Sehlde Honig aus allen verschiedenen Jahreszeiten an. Auch zwei selbstgefertigte Schnapssorten fanden großen Zuspruch. Da inzwischen viele Garteninhaber ihr Grundstück schon winterfest gemacht hatten; brachten sie viele Ableger von schönen Blumenstauden zum Kürbisfest mit, die von Interessierten gern in Empfang genommen wurden. Eine Kaffeetafel sorgte für ein A und O beim Genießen zu einer Tasse Kaffee. Unter den vielen Kürbissen in allen Farben von gelb über orange bis hin zu grün konnten sich die Gäste ganz nach ihrem Geschmack unter der großen Vielfalt eine Auswahl mitnehmen. Auf jeden Fall war es auch ein schönes Miteinander an den Tischen, wo es regen Gesprächstoff gab, wenn man sich nicht so häufig trifft. Bezahlt wurde in Form von Spenden, damit auch die Unkosten gedeckt sind und das nächste Kürbisfest im Jahre 2018 wieder so fröhlich wird wie dieses Jahr.

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Überschwemmung an der Saalemühle
Sehlde - Die Saalemühle bei Sehlde steht unter Wasser. Die Feuerwehr versucht derzeit, die Lage unter Kontrolle zu bringen, in dem sie hausnah Wassermassen abpumpt und mit Sandsäcken das Haus absichert. Ein Ende des Regens ist noch nicht abzusehen. Die Straße nach Sehlde ist bereits überflutet und nicht mehr befahrbar.

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80 Jahre Konfirmationen in Sehlde
Sehlde - Die Geschichtsgruppe des Sehlder Heimatvereins hat die Konfirmationslisten vergangener Jahrzehnte aufgearbeitet und jahrgangsweise, überwiegend mit Foto, zusammengestellt. Auch etliche Jubelkonfirmationen gehören zu der Sammlung. Auf über 100 DIN-A4 Blättern erfährt man so nebenbei auch noch welche Pastoren einmal in Sehlde tätig waren und wie sich Haarmode und Konfirmationskleidung in den vergangenen 80 Jahren verändert haben. Zur Abrundung der Ausstellung werden einige Gesangbücher und Bibeln ausgelegt, um auch hier die Veränderungen im Laufe der Jahrzehnte zu dokumentieren. Bei Kaffee und Kuchen besteht dann auch noch die Möglichkeit mit anderen Ehemaligen Erlebnisse auszutauschen. Die Fotoausstellung kann am 6.11. 2016 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Sehlder Dorfgemeinschaftshaus (alte Schule) kostenlos besucht werden.

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Weltgebetstag der Frauen 2015
Sehlde - Tausende von Frauen in der ganzen Welt haben sich wieder einmal wie jedes Jahr zusammengefunden, um sich der Sorgen und Nöte der Frauen in fernen ärmeren Ländern anzunehmen. Auch in Sehlde fanden sich Frauen aus Mehle, Sehlde, Esbeck und Wülfingen zud diesem ökumenischen Gottesdienst zusammen. Dieses Mal standen die Bahamas -ein Paradies mit vielerlei Problemen- im Vordergrund. Durch Gebet und Gesang mit Gitarrenbegleitung und auch durch detaillierte Erläuterungen über die Schwierigkeit in den fernen Ländern gedenken Frauen aller Konfessionen in einem gemeinsamen Gottesdienst in vielen Kirchen rund um den Erdball der Frauen in den fernen Ländern. Jedes Jahr ist dieser Tag Frauen aus einem anderen Land gewidmet. Zum Abschluss werden jeweils leckere Speisen aus diesem Land von den hiesigen Frauen nach Original-Rezepten gekocht. Gegessen wurde dann nach dem Gottesdienst in froher Runde bei gemeinsamen Gesprächen im Gemeindehaus. Eine Spende wurde auch in diesem Jahr wieder eingesammelt und als kleine Hilfe für das jeweilige Land versendet an die Organisation versendet. Diese liegt in den Händen vom Deutschen Weltgebetstag - Komitee e.V. Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz; Bund katholischer Frauen Deutschlands; bzw. Evangelisch-freikirchlicher Gemeinden Es steht im Zeichen der Nächstenliebe. . Diese Kollekte stärkt Frauen weltweit. In diesem Jahr hat die WGT Projekthilfe die Bahamas ausgewählt, um dort Hilfe zu leisten.
Wenn auch die Bahamas weltweit bekannt sind mit ihren vielen kleinen Inseln, mit Traumstränden, Korallenriffen, Lebensfreude und eine ethnische und konfessionelle Vielfalt, so sieht das Leben der Frauen doch anders aus und das erkennt man erst wenn man hinter die Kulissen schaut. In diesem vermeintlichen Paradies kämpfen viele Menschen mit Problemen: Extreme Abhängigkeit vom Ausland, Arbeitslosigkeit und eine erschreckende hohe Gewalt gegen Frauen und Kinder.
Die Kollekte stärkt Frauen weltweit

Die Kollekte läuft unter dem Titel „Informiert beten – betend handeln“ verdeutlicht die Einheit von Spiritualität und Engagement für Gerechtigkeit in der Kirche und Gesellschaft. Die Projektarbeit des deutschen Komitees orientiert sich am Konzept der nachhaltigen, Frauen stärkenden und geschlechtergerechten Entwicklung. Frauen und Mädchen werden dabei bestärkt, ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte durchzusetzen.
Geschichte

Christoph Columbus hat in 1492 vom spanischen „Bajama“ „flaches Wasser“ gesprochen, Daher leitet sich der Name ab. 1647 strandeten englische Puritanerinnen auf der Suche nach Religionsfreiheit auf einer der Insel und nannten sie Eluthera (griechisch: Freiheit). Vom 16.-18. Jahrhundert galten die Bahamas als Hochburg der Piraterie und Freibeuterei bis Großbritannien einen ehemaligen Freibeuter als Gouverneur einsetzte. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges 1775-1783 kamen ca. 8.000 Loyalisten auf die Bahamas jeder mit ca. 10-100 versklavten Menschen. 1838 wurde die Sklaverei abgeschafft. Viele Plantagenbesitzer verließen das wenig fruchtbare Land und überließen es der ehemals versklavten Bevölkerung. Die Wirtschaft lag brach, bis die Bahamas während des Bürgerkrieges in den USA 1861-1865 zum Umschlagplatz für Waffen und während des Alkoholverbotes 1919-1932 für Alkoholschmuggel wurden. Durch den US amerikanischen Bann auf Kuba seit 1961 verlagerte sich der Tourismus auf die Bahamas und wächst seitdem stetig.(1,5 Mio Menschen pro Jahr verbringen hier ihren Urlaub). Seit 1973 sind die Bahamas unabhängig. Die englischsprachige parlamentarisch - konstitutionelle Monarchie ist Teil des Commonwealth. Die erste weibliche Generalgouverneurin war von 2000-2007 Ivy Dumont. Frauchenrechtlerinnen erstritten 1961 das Wahlrecht, aber erst 1992 wurde die erste Frau ins Parlament gewählt. 85% der Bahamaerinnen sind Nachfahren der ehemals versklavten Bevölkerung. 12 % haben europäische und 3% lateinamerikanische oder asiatische Wurzeln. Menschen aus Haiti bilden heute die größte Einwanderungsgruppe. Sie haben keinen Zugange zum Asylrecht und erfahren Diskriminierung und Übergriffe. Bahamaische und internationale Menschenrechtsorganisationen setzen sich für die Verbesserung der Situation ein.
Glaube und Religion

Die Bahamas sind ein überwiegend christliches Land, neun von 10 Menschen gehören einer der zahlreichen Kirchen an. Baptistinnen(35%) Anglikanerinnen(15%) Röm. Katholikinnen(14%), sowie Methodistinnen, Pfingstkirchenangehörige und nicht konfessionelle Kirchen.

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„Schmiede-Rudi“:bewegtes arbeitsreiches Leben
Sehlde - Rudolf Göldner aus Sehlde/Leine wurde am 28.11.1941 in Streidelsdorf/Kreis Freistadt an der Oder in Schlesien geboren. Sein Leben war seit eh und je vom Fleiß und von sozialem Miteinander geprägt. Das war nicht nur in seinem anstrengenden Beruf als Schmied sondern auch bei seiner teils sehr schweren Arbeit auf dem Sehlder Friedhof, wie auch im gemeinschaftlichen Miteinander des Dorflebens, wo er überall mit zupackte, wenn er gebraucht wurde. Sein Steckenpferd aber war der Fußball, wo er 50 Jahr aktiv spielte und als Feuerwehrmann erhielt er bereits die goldene Ehrennadel für aktiven Dienst und ist heute noch in der Altersgruppe. Immer aber bewahrte er sich die Freude am Leben.
Mit seinen Eltern und seinen sieben Geschwistern(darunter 2 Brüder) verbrachte er die ersten Lebensjahre auf dem elterlichen Hof in Schlesien. Hier gab es nicht nur für die Erwachsenen viel Arbeit sondern auch für die Kinder, die mit zupacken mussten. Mit fünf Jahren ging er mit der großen Familie auf die Flucht vor den Russen in den Westen. Bitter ist es, das sein ältester Bruder bis heute noch als vermisst gemeldet ist. Seine Mutter verstarb auf der Flucht, so trug der Vater allein die Verantwortung für die Kinder, was nicht immer leicht war, neben dem Broterwerb auch noch die Kinder zu versorgen. Dabei wurden die Kinder früh ans Kochen gewöhnt. In Deilmissen erhielten sie eine Wohnung und Gelegenheitsarbeit auf einem Bauernhof. Hier kamen die gleichen Arbeiten auf den Vater und die Kinder zu wie in Schlesien. Die Familie hatte Haus und Hof verloren und lebte hier von einem schmalen Unterhalt. Es galt, Ziegen und Hühner zu füttern, Schweine wurden gemistet und für alle Tiere musste Futter besorgt werden.
Rudi besuchte die Grundschule in Deilmissen und verließ sie in 1956, um in Eime eine Lehre als Schmied anzutreten bis zum Jahre 1959. Er heiratete in 1961 seine Frau Else. Aus der Ehe gingen 2 Töchter hervor und drei Enkel. In 1978 baute er ein Haus für die Familie in Sehlde.
Nach der Lehre als Schmied erhielt er in 1959 die Chance, als Schweißer bei der Waggonfabrik in Elze anzufangen, zwei Jahre später erhielt er dort einen Arbeitsplatz in der Schmiede, seitdem ist er unter dem liebevollen Spitz-Namen „Schmiede-Rudi“ bekannt. Denn alles was mit Metall zu tun hatte, konnte er erledigen, so war er in Dorfgemeinschaft sehr angesehen, wenn es um Spezialarbeiten ging. 43 Jahre lang füllte er seinen Arbeitsplatz aus, wo er anfangs zusammen mit 4 anderen Kollegen begann und 40 Jahre im Akkord arbeitete. Zum Schluss erfüllte er den Arbeitsplatz allein. Im Glutofen wurden die Tür- und Ecksäulen heiß gemacht. Durch das Schweißen waren sie verzogen und mussten wieder gerichtet werden. Die Türsäulen waren zum Teil 40 kg schwer. Damals hat Göldner viele Praktikanten angelernt. Heute gibt es nur noch den Kesselbau. Mit 60 Jahren ging er in 2001 in den Ruhestand. In 2011 feierte das Ehepaar Goldene Hochzeit.
Seit seinem Ruhestand wurde der Sehlder Friedhof, der in kirchlicher Trägerschaft ist, für Göldner zu seinem zweiten Zuhause. In 1999 übernahm er die Friedhofspflege mit Rasenmähen, Gräber einebnen etc. von Heinrich Ringleb, den er aus Altersgründen ablöste. Diese Aufgabe erfüllt er nun schon 15 Jahre lang. Inzwischen sind viele Gräber zeitlich schon abgelaufen und wurden eingeebnet, sonst wäre auf dem Friedhof kein Platz mehr für die Verstorbenen. Da fällt viel schwere Arbeit an, wenn Grabsteine, Grabeinfassungen und Betonteile zum Container gebracht werden müssen. Allerdings wurde die Arbeit später weniger, seit es ab 2001 viele Urnengräber gibt, die heute pflegeleichte Rasengräber sind. Sein Vorgesetzter in der evangelischen Kirche von Sehlde war zunächst Wolfram Bock von Wülfingen; seit ungefähr 5 Jahren ist es Michael Beet. Viele Gräber aber sind seit Jahrzehnten verwaist, weil keine Angehörigen mehr leben. In Rudi Göldner bekamen die Verstorbenen wieder einen guten Fürsprecher, der für ihre Grabpflege sorgt. Auch bei Beerdigungen ist Göldner immer wieder als Helfer zur Stelle.
Sein ganz großes Hobby aber ist und bleibt der Fußball, für den er brennt und dem er heute noch frönt, wenn er mit Freunden zusammen über SKY in seiner Gartenlaube in ganz gemütlicher Runde die ganz großen Spiele verfolgt. Er selbst spielte volle 50 Jahre Fußball von 1951 bis 2001, zunächst in Marienhagen, dann beim MTV Banteln, dem TSV Deinsen und zum Schluss beim MTV Esbeck. Darüber hinaus wurde er auch Trainer für die Damen-Mannschaft in Deinsen, die er gründete, weil seine beiden Töchter ebenfalls Fußbegeisterte waren. Noch heute spielt eine Enkeltochter Fußball, erst in Deinsen inzwischen in Heinde. Im Bund der Vertriebenen dem BdV ist er Mitglied, zunächst in Deinsen, dann in Deilmissen und heute ist er Einzelmitglied.
Da Göldner das Wort „NEIN“ nicht sagen kann, ist er auch in der gut funktionierenden Dorfgemeinschaft stets zur Stelle, wenn es gilt mit Hand an zu legen, überall dort wo Helfer gebraucht werden, ob in der Feuerwehr, wo er bereits für 50 Jahre eine Ehrennadel erhielt, und wo er heute zur Altersgruppe gehört. Außerdem ist er auch im neugegründeten Heimatverein mit dabei, die Kinder bei der Pflanzaktion zu unterstützen oder gemeinsam mit der Gemeinschaft einen Raum herzurichten, der dem Verein zur Verfügung gestellt worden ist und wo die Bänke gestrichen und repariert werden, um den Wanderern in der Feldmark einen Ruheplatz zu bieten.

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O-Marsch als "Spiel ohne Grenzen"
Sehlde - Der zweite Tag des 120jährigen Feuerwehr-Jubiläums in Sehlde wurde zu einem Treffen für die ganze Familie in der Festscheune, wo ihnen schon der Kaffeeduft entgegenströmte. Während sich Feuerwehrkameraden und Gäste am reichhaltigen Kuchenbüfett mit leckeren selbstgebackenen Torten bedienen konnten, um einen gemütlichen Kaffeeklatsch am Nachmittag zu halten, wurden die Kinder betreut und mit vielen schönen Spielen beschäftigt. Für muntere Unterhaltung sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle und die Mühlenfeldmusikanten mit einem flotten Melodienreigen unter der Leitung von Albert Fischer. Die Gäste zollten hierfür viel Beifall. Auch die Bratwurstbude unter freiem Himmel hatte bereits ihre Tore geöffnet. Die Aktiven aber brachen auf zu einem großen Marsch rund um Sehlde, um die Aufgaben des O Marsches zu erfüllen.
Bei dem vom Kommando ausgearbeiteten O-Marsch galt es viele bunte und interessante Aufgaben zu erfüllen, denn neben der Geschicklichkeit und der sportlichnr Aktivität mussten auch kniffelige Quizfragen beantwortet werden. 18 Gruppen mit je 6 Teilnehmern machten sich teilweise mit Bollerwagen rund um Sehlde durch die Feldmark auf den Weg, der bis zu 3 Stunden dauerte. Da galt es zum einen, einen Becher mit Wasser füllen und diesen Becher in den Becher des Nachbarn zu schütten bis der letzte die noch verbleibende Restmenge wieder in einen Eimer schütten musste. Dann wurde die Zeit gestoppt und die Restmenge gemessen. Das brachte viel Spaß. Eine andere Aufgabe galt es zu erfüllen. Dabei musste zunächst eine Menschenpyramide vor einem Baum aufgebaut werden, und der Kamerad an der Spitze nahm dann eine Markierung mit einem Klebeband in der erreichten Höhe am Baum vor, um damit zu präsentieren, welche Höhe seine Gruppe erreicht hatte. Das absolute Höchstziel erreichten die Aktiven aus Sehlde mit 5,57 m, während die Skala bis auf 3,50m herunterging. Hier war absolute Geschicklichkeit gefragt. Eine besonders heikle Aufgabe war es, ein Ei mit auf die Reise zu nehmen und dieses aus einer Höhe von 2.50 m herabfallen zu lassen, ohne dass es beschädigt wurde. Im Vorfeld hieß es, ganz behutsam mit dem Ei umzugehen, damit es unversehrt blieb. „Wie kann ich das Ei retten?“ Die Lösungen waren unterschiedlich. Verschiedene Teilnehmer glaubten, sie könnten durch das Ausblasen des Eies, das geforderte Ziel erreichen. Andere hingegen wickelten das rohe Ei in Heu und Stroh ein und verpackten es in einem Plastikbeutel. Dann ließen sie das verpackte Ei fallen. So gab es an diesem Nachmittag viel muntere Unterhaltung. Spannend wurde es dann, als Ortsbrandmeister Matthias Wilke die Siegerehrung vornahm und den Siegern und Platzierten interessante Gewinne überreichte.
Hier die Plazierungen 1. Ruhige Kugel I 145 Pkt., 2.FF Wülfingen 139 Pkt, 3. FF Mehle I 135 Pkt, 4. FF Mehle II 122 Pkt, 5. KKS Sehlde 120 Pkt, 6.FF Oldendorf 115 Pkt. 7. FF Sehlde 107 Pkt, 8. FF Elze 103 Pkt., 9 Posaunenchor Sehlde 101 Pkt.10.FF Sowi 90 Pkt, 11. Saschas Studis 81 Pkt, 12. Golden Girls 78 Pkt, 13. Ruhige Kugel II, 77Pkt., 14. Heimatverein Sehlde 62 Pkt.
Bei den Jugendlichen siegte die Jugendwehr Sehlde I mit 96 Pkt, vor der Jugendwehr Sehlde II mit 95 Pkt und den Sponge-Bobs mit 92 Pkt.
Das Fest klang am Abend aus mit einem Tanzabend „Tanz op te deel“, für den ein DJ sorgte.

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FFW Sehlde feiert 120-jähriges Bestehen
Sehlde - Hab und Gut zu schützen, dass ist die wichtigste Aufgabe der Feuerwehr Sehlde und dass ist bereits seit 120 Jahren in dem 530 Bürger großen Dorf eine Selbstverständlichkeit. Das war Grund genug im Elzer Ortsteil Sehlde um mit den Bürgern und Gästen unter Teilnahme vieler Honoratioren aus Politik und Feuerwehr in der Festscheune der Familie Jürgen Schulte-Schüren zu feiern.
Humorvoll begann der Festakt, denn Ortsbrandmeister Matthias Wilke verzichtete auf einen ausführlichen Rückblick, hieß alles Gäste herzlich willkommen. An diesem Abend stand eine besondere Ehrung an, die der Landrat Reiner Wegner persönlich vornahm. Aus seiner Hand konnte Michael Reinsch (ehemals Elze) das Niedersächsische Ehrenzeichen in Empfang nehmen. Der Landrat dankte dem Hauptfeuerwehrmann für sein Engagement und lobte seinen Einsatz. Er ermunterte ihn, auch weiterhin der Feuerwehr die Treue zu halten. Die anwesenden Gäste und Kameraden würdigten Reinsch mit einem kräftigen „Gut Wehr“. Der stellvertretenden Bürgermeister Werner Jünemann sprach seinen Dank zunächst an die Aktiven aus für ihre „Einsatzbereitschaft rund um die Uhr“, um Hab und Gut der Einwohner zu schützen. Neuerdings müssen zusätzlich auch viele Hilfeleistungen erfüllt werden. Seitens Rat und Verwaltung sicherte er auch für die Zukunft eine optimale Unterstützung der Wehr zu. Er hob im nachhinein die Übergabe des niegelnagelneuen TLF-Fahrzeuges vom Dezember 2013 hervor und fügte hinzu, dass durch die Eigeninitiative einiger aktiver Kameraden dieses Fahrzeug ganz nach dem Bedarf der Wehr gefertigt wurde.
Sowohl Abschnittsleiter Detlef Witte wie auch Stadtbrandmeister Werner Kuhlmann betonten die Schlagkraft der Ortswehr und freuten sich besonders über die Jugendwehr, die mit guter Führung nun wieder im Aufwind ist und inzwischen wieder aus eigenen Reihen die Jugendwettkämpfe bestreitet. Eine besondere Aufmerksamkeit zog die Jugendwehr unter Kai Plischke auf sich, als acht Jugendliche das Abzeichen der Jugendflamme 1 vom Ortsbrandmeister überreicht bekamen unter dem Applaus der anwesenden Kameraden und Gäste: Saskia Bosum, Milena Fändrich, Marco Fändrich, Frederik Kroll, Sebastian Plischke, Tobias Plischke, Leon Grünhagen und Timm Siebert. Landtagsabgeordneter Klaus Krumfuß (CDU) gratulierte der Wehr zum Jubiläum und freute sich besonders, dass der Posaunenchor Sehlde (rekrutiert aus eigenen Einwohnern) wieder zum Gelingen des Festes beitrug. Als Dank und Anerkennung für die geleisteten Arbeiten und die Erfüllung des Feuerwehrdienste lud er die Aktiven zu einem Besuch im Landtag ein. Ihr steht das ganze Jahr über im Dienst des Nächsten, dafür stehe ich nun einen ganzen Tag Euch zur Verfügung. Zu den Gratulanten gehörten die örtlichen Vereine, die alle ein Flachgeschenk überreichten zum Aufbau der Jugendarbeit. Für Stimmung sorgten die „Nettelreder Musikanten“, die schon vor zwei Jahren die Halle gerockt hatten und nun wieder mit ihrem Auftritt alles von den Stühlen rissen. Dabei ergab sich ein buntes Bild mit reizvollen schönen Dirndln der Damen. Im Anschluss daran sorgte DJ Heiko mit fetziger Musik am späten Abend für eine immer volle Tanzfläche in der Festscheune.

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FFW Sehlde feiert 120-jähriges Bestehen
Sehlde - Am kommenden Wochenende gibt es wieder ein besonderes Jubiläum in dem kleinen Ortsteil Sehlde mit seinen 530 Einwohnern. Denn die Freiwillige Feuerwehr kann auf ihr 120jähriges Bestehen zurückschauen. Das aber ist Grund genug einmal innezuhalten und zu feiern. Immerhin ist jeder Vierte Einwohner von Sehlde Mitglied in der Feuerwehr.
Die Ortswehr Sehlde wurde zur „Kaiserzeit“ gegründet. Anno dazu mal am 5. Juli 1894 wurde die Feuerwehr vom damaligen Landrat des Kreises Gronau Herrn von Reden gegründet. Damals wohnten in Sehlde 360 Einwohner. Erfreulich war es jedoch, dass sich gleich 51 Bürger meldeten um als Gründungsmitglieder in die Wehr einzutreten.
Heute zählen 167 Mitglieder zur Wehr, darunter 27 Aktive, 11 im Altersbereich, 9 gehören zur Jugendwehr und 120 fördernde Mitglieder. An zwei Tagen, dem 5. September und 6. September öffnen sich wieder die Tore der Festscheune der Familie Jürgen Schulte-Schüren, um die vielen Gäste aus Sehlde und Umgebung zu empfangen zu einem Fest mit einem zweitägigen bunten Programm. Denn Sehlde versteht es zu feiern, und wenn sie einladen, „dann rappelt es in der Bude“. Das Jubiläum ist ein Beweis dafür, dass es seit 120 Jahren Brandschutzbekämpfung in Sehlde gibt für die Sicherheit der Bürger. Im Jahr werden stets rund 2.400 Stunden vorbeugender Schutz von den Brandbekämpfern geleistet.
Schon zwei Jahre vor ihrer Gründung hat die Sehlder Wehr eine Handdruckspritze angeschafft für die Brandbekämpfung mit Ledereimern. Der erste große Brandeinsatz ließ leider auch nicht mehr lange auf sich warten, denn schon ein Jahr nach der Gründung wurden die Blauröcke zum ersten großen Brandeinsatz in Brüggen gerufen und in 1898 und 1910 gab es die ersten Einsätze im eigenen Dorf. Der heutige Ortsbrandmeister Matthias Wilke erwähnt nicht ohne Stolz, dass die Sehlder Wehr bis heute einen hohen Prozentsatz von langjährigen Mitgliedern verzeichnen kann. Und das zeugt von einem großen Interesse an dem Allgemeinwohl und der Sicherheit für Leib und Leben im Dorf und in der Umgebung. Immer noch sind die Kameradschaftsabende gut besucht, wenn 15 Kameraden zusammen kommen. Im Jahre 1904 gab es dann ein Spritzenhaus in der Wellbornstraße 42 mit 2 Gruppenräumen. Das Haus ist bis heute immer wieder auf den neuesten Stand gebracht worden und strahlt eine Gemütlichkeit aus.
Inzwischen gehört das alte Bild der Feuerwehren mit Wasserkübel und Feuerpatsche der Vergangenheit an, denn inzwischen hat sich die Technik in allen Lebensbereichen durchgesetzt. So müssen die Feuerwehren heute auch ein großes und vielseitiges Einsatzspektrum auf allen Gebieten der technischen Hilfeleistung abdecken. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung wurde in den neunziger Jahren auf dem Tanzplatz ein Brunnen angelegt. Für den westlichen Teil des Ortes wurde im Jahre 1922 auf dem Lauenstein’schen Grundstück ein Wasserbassin erbaut, das 40 cbm Löschwasser fasst. 1928 bekam die Gemeinde Sehlde ein Motorspritze, die zugleich auch in den Gemeinden Mehle und Esbeck eingesetzt werden sollte. Im Jahre 1936 wurde in Sehlde die Wasserleitung fertiggestellt. Diese Wasserleitung war mit einer ausreichenden Anzahl Hydranten ausgestattet, so dass eine für damalige Verhältnisse zufriedenstellende Versorgung der Wehr mit Löschwasser sichergestellt war. Den letzten großen Löscheinsatz hatte die Wehr im Jahre 1952, als der Stall auf dem Hof H.Hobus brannte. Die zunehmende Verwendung von Kunststoffen bei Wohnungs- und Betriebseinrichtungen erhöht im Falle eines Löscheinsatzes die Gefahr für die Gesundheit der Einsatzkräfte durch die Bildung gefährlicher Gase.
Die Wehr wurde dann in 1990 mit schwerem Atemschutzgeräten ausgestattet. Für den Einsatz mit diesen Geräten wurden dann 8 Kameraden ausgebildet, so dass der Brandschutz im Bereich der Ortswehr auch in dieser Hinsicht gewährleistet ist. 1965 schaffte die Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug an und nach der Gemeindereform 1974 erhielt die Wehr von der Stadt Elze ein neues TSF Typ VWLT 31. 1990 wurde zwei Pressluft-Atemgeräte angeschafft. Die Ortsbrandmeister seit der Gründung waren Landwirt Timmermann, Gastwirt Hohnschopp, Landwirt A. Hobus, Bäckermeister Friedrich Vornkahl, Major a.D. Roedenbeck, Stellmachermeister Friedrich Winter, Monteur August Wolter, Schmiedemeister Friedrich Winter, Johannes Sterzer, Landwirt Hermann-Erhard Garve, Otto Baier und Matthias Wilke.
Heute repräsentiert die Sehlder Feuerwehr unter Ortsbrandmeister Matthias Wilke eine leistungsfähige Organisation mit einer ordentlichen Ausstattung und einer engagierten Mannschaft, die sich um die Sicherheit kümmert. Rat und Verwaltung unterstützen das Engagement der Feuerwehren in unserer Einheitsgemeinde. Die Feuerwehr ist heute mehr als nur „Feuer-Wehr“. Aus der Mannschaft, die Brände löscht, ist in den letzten Jahre eine universelle Eingrifftruppe geworden, die kompetent und schnell unterschiedlichste Gefahrensituationen bewältigen muss. In all den Jahren wurde neben der Wahrnehmung aller gestellten Aufgaben auch die Kameradschaft gepflegt und Wert auf eine gute Jugendarbeit. Große Freude herrschte am 23.23.2013 bei der Übergabe eines neuen Feuerwehrfahrzeugs TSF. Das besondere dabei war, dass sich die Feuerwehrkameraden in Sehlde bei der Konstruktion des Fahrzeugs bei der Firma Freytag in Elze mit einbringen durften. So wurde u.a. ausreichend Platz geschaffen für die Unterbringung von 6 Pressluft-Trägern.
Immer aber haben sich in all den Jahren die Feuerwehrleute am Dorfgeschehen mit beteiligt, wie Osterfeuer, Maibaumaufstellen, Weihnachtsmarkt und wo und wann auch immer tatkräftige junge Menschen zur Mithilfe gebraucht wurden. Man darf gespannt sein, auf das kommende Wochenende. Freitag /Sonnabend, das ganz im Zeichen des Jubiläums stehen wird. Begonnen wird am Freitag mit dem Kommers um 19.30 Uhr. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Nettelreder Musikanten. DJ Heiko bietet zum Abend schmissige Tanzmusik. Am Sonnabend gibt es einen Orientierungsmarsch rund um Sehlde. Die Kinder können sich an einem Kindernachmittag vergnügen. Dazu gibt es einen Kaffeeklatsch in der Scheune. Der Mehler Musikzug bietet gute Unterhaltung. Am Abend wird DJ Tobi für Tanz und Unterhaltung sorgen, so dass das Fest in den späten Stunden ausklingt.

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