Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus der Region Leinebergland und dem Landkreis Hildesheim:
Bischof Heiner Wilmer feierlich eingesetzt
Region - „Ich bin bereit“, sagt der frisch gebackene 71. Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer Hildesheim. Ein großes Fest war die Weihe des neuen Bischofs Pater Wilmer(57J) im Hildesheimer Dom, wo 6.000 Gläubige anwesend waren im Dom direkt, auf dem Domhof sowie in der Kreuzkirche und Godehardi-Kirche mit 3 Leinwand-Übertragungen. Anschließend kamen alle Gläubigen auf dem Domhof zusammen, denn der neue Bischof, der sich schon gleich in die Herzen der Katholiken eingegraben hat, lud alle in seiner Muttersprache auf Emsländer Platt zu einem „Pils van Fatt“, einen leckeren Essen und viel Spaß“ ein.
Er, der von sich sagt, dass er kein Single-Typ ist, lebt künftig in einer WG mit vier Brüdern des Canisian-Ordens in den Gebäuden auf dem Domhof. Herzlich, ehrlich und mit viel Humor ging er nach der großen Zeremonie, die über 3 Stunden dauerte, wobei er seine Hingabe und Demut ausdrückte bei seiner Lage auf dem Boden des Mariendoms, Danach hielten zwei Ordensbrüder die aufgeschlagene Bibel über seinem Kopf.
Besondere Ehrengäste neben Familie und Freunden aus Schapen (Emsland) waren u.a. der Ex-Bundespräsident Christian Wulff, der Ministerpräsident Stephan Weil und der evangelische Landesbischof Ralf Meister. Sein Vorgänger Norbert Trelle(75) (2006-2017) überreichte ihm ein 1200 Jahre altes das Gründungsreliquiar des Bistums Hildesheim, wozu 119 Pfarrgemeinden und 611.000 Katholiken zählen.
Erzbischof Dr. Stefan Heße sagt in seiner Ansprache, wir danken Dir, dass Du „Ja“ gesagt hast. Ein Jawort in dieser Zeit gilt mehr als früher von Cuxhaven bis zum Harz. Der beruflicher Werdegang des neuen Bischofs hatte sehr viele Stationen im Inland und in aller Welt und so waren auch viele seiner „Anhänger“ zu Besuch und wurden in seiner Rede in sieben Landessprachen begrüßt. Die Stationen des Paters waren u.a. Paris, Rom und der NewYorker Bronx. Zuletzt hatte er von 2015-2018 die Aufgabe des Generaloberers der Herz-Jesu-Priester in Rom übernommen. Als er dann mit seiner Berufung zum Bischof ernste Zweifel hatte, ob er dieses Amt dafür wieder aufgeben soll, kam ein Anruf von Papst Franziskus, der ihn bekräftigte das Amt zu übernehmen. Erzbischof Heße sagte dazu, „dass wir jetzt nicht nur einen Herz-Jesus Priester haben sondern auch einen Herz-Jesu-Bischof.“Damit wir einander weiterhin „Gehilfen zur Freude sind“ betonte Hilmer immer wieder in seiner Rede, weil dieses ein Ausspruch für seinen Beginn zum Bischof sein soll. Ihm ist sehr wohl bewusst, was er mit dieser schweren ‚Aufgabe übernommen hat, weil die Mißbrauchsvorwürfe noch nicht alle abgearbeitet sind. Weihbischof Bongartz wünschte dem neuen Bischof „ein hörendes Herz“, dass er alles in seinem Herzen bewahren möge und dass ihm immer Gehilfen zur Seite stehen mögen im Bistum. „wir freuen uns sehr, dass Sie da sind in unserer Mitte“, so Bongartz. Gott bejaht Dich als neuen Bischof von Hildesheim. Der Bischof ist ein Zeuge für Christi. Führe diese Feier durch, das ist Wurzel der Eucharistie an der Bischofsweihe. Dieser Dom ist Maria geweiht. Maria wird Sie auf Ihrem Weg weiter begleiten.
Wilmer legte einen großen Akzent auf das Gebet, dass die Christen nie vergessen sollen. „Sie wissen, dass der Glaube an Gott wirklich hilft!“ „Und nichts ist so wirksam wie die Hostie!“ Bischof Wilmer freut sich schon auf die Ökumene und die evangelischen Kirchenvertreter haben bereits mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Wilmer ein Mann der Ökumene ist.
Sekretär der Bischofskonferenz Hans Langendörfer Der Norden ist Ihnen als Emsländer bekannt von Schapen nach Hildesheim. Ihr Lebensweg ist weit und Sie haben eine eindrucksvolle Biografie. Die vielen Orte zeugen davon, was Sie kennzeichnet. Von der „Bronx zurück nach Hildesheim“. Willkommen Zu Hause und Ihrem neuen Zuhause. Die Bischofskonferenz freut sich schon auf Sie und über neue Impulse Es gibt viel zu tun. Hier gibt es „Gehilfen zu Ihrer Freude“. Wander Exerzitien haben Sie auch schon unternommen und sind mit der Jugend durch Ihr Bistum gewandert. Sie möchten die Fragen der Jugendlichen verstehen; ein Bischof, der zuhören kann und Hirte ist. Es ist ein riesiges Bistum. Die Portale des Hildesheimer Doms werden immer wieder durchschritten; es ist ein sehr großer Horizont mit vielen Heiligen.
Beim Festausklang auf dem Domhof, als er mit vollem Ornat (Bischofsstab, Mitra und Pektorale) den Gläubigen gegenübertrat, knüpfte er erste persönliche Gespräche. Sein Bischofsstab war im Münsterland gefertigt worden -auf seinen Wunsch hin oben mit einer Flamme aus Metall-. Der frischgeweihte Bischof genoss das „Bad in der Menge“, wo alle Altersstufen der Kirchengemeinden vertreten waren, darunter auch Kleinkinder im Kinderwagen oder auf dem Arm der Mütter, alle erhielten den Segen des Bischofs auf dem Domhof.

Bildquelle: Bistum Hildesheim//www.bistum-hildesheim.de

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Heiner Wilmer wird 71.Bischof von Hildesheim
Region - Bevor Dr. Heiner Wilmer zum 71.Bischof von Hildesheim am Sonnabend, 1.September, um 10 Uhr feierlich im Hildesheimer Dom geweiht wird, ging er mit den Jugendlichen des Bistums auf Wanderschaft. An drei Wochenenden traf er sich unter anderem im Eichsfeld, um in den Dialog mit jungen Gläubigen zu treten.
Beim internationalen Picknick auf der Marktstraße in Duderstadt zeigte sich Steven Wucherpfennig, Kantor an der Basilika St. Cyriakus, begeistert von dem neuen Bischof in seinem Bistum: "Unser zukünftiger Bischof ist ein Mann des Hinhörens. Es ist sehr vielversprechend, dass er sich bereits vor seiner Weihe mit Jugendlichen getroffen hat, um von ihnen zu erfragen, was die Kirche der Zukunft braucht und dies besonders im Bistum Hildesheim. Es gab keine Tabuthemen für ihn. Er hat mit den jungen Erwachsenen auch über die Zulassung zur Kommunion für gemischt konfessionelle Ehen gesprochen." Wucherpfennig ist sich sicher, dass der Bischof die Impulse von seinem Vorgänger Bischof Norbert fortsetzen werde, aber auch neue Wege gehen wird. "Eine gute Wahl", so der Kantor.
Wilmer erhält während des Gottesdienstes die bischöflichen Insignien: Bischofsstab, Mitra und Bischofsring. An diesem Vormittag wird er zum ersten Mal den Platz auf der Kathedra, dem Bischofsstuhl, einnehmen. Sein Vorgänger Norbert Trelle übergibt ihm die Lipsanothek, das Gründungsreliquiar des Bistums Hildesheim als sichtbares Zeichen für den neuen Amtsinhaber.
Der Live-Stream des NDR wird in der Kreuzkirche, in St.Godehard und auf dem Domhof übertragen, außerdem kann die Weihe im Internet auf der Bistumsseite und auf der Homepage des NDR geschaut werden.
Bischof Wilmer bietet im Anschluss Raum für erste Begegnungen auf dem Domhof.

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Alice im Klostergarten von Wülfinghausen
Region - Eine hervorragende Darbietung von „Alice im Wunderland“. unter freiem Himmel bot kürzlich an zwei Tagen bei hervorragendem Sommerwetter ab 21.00 Uhr das Musikensemble Operamobile“ im Garten des Klosters Wülfinghausen. „Die ganze Welt scheint verrückt“, glaubt Alice. Mit an Bord war wieder „La Musica“, das Seniorenensemble aus Elze. Dabei wurde der Klostergarten durchwandert zusammen mit den Zuschauern, was ein geglückter erster Versuch war und bei dem Bettina Delius das für die Bühne verfasste Theaterstück umfunktionierte und mit musikalischen Elementen unter der Begleitung einer Hammondorgel untermalte. Ein Handwagen mit geistigen Getränken wie „Mondpunch“ sorgte für flüssigen Proviant. Diese märchenhaft-musikalische Nachtwanderung war ein absolutes Novum für das Musikensemble.
Das im Jahre 1865 erschienene Buch „Alice im Wunderland“ des britischen Schriftstellers Lewis Caroll( 1832-1898) gehört bis heute zu den Bestsellern für Kinder. Das Buch gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des Literarischen Nonsens und zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Der Stoff ist zugleich Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der „100 Bücher“. so wurde die Geschichte in 2009 in die Liste der 1.000 Romane aufgenommen, die jeder gelesen haben muss. Der Stoff war sowohl auf der Bühne wie auch im Film immer wieder gezeigt. Es gehört die „Grinsekatze“ der Jabberwocky, der Märzhase und der verrückte Hutmacher zum Ensemble, und in Wülfinghausen auch die Mäuse Henry und Joshua, während alles in allem vom „Musikensemble Operamobile“ mit viel Spaß verkörpert wurden. Interessant ist auch die Szene, wo Alice in eine Teegesellschaft hineingerät und wo Popkultur zum Tragen kommt.
Ein „sprechendes kleines weißes Kaninchen“ starrt ständig auf die Uhr und meint, es komme zu spät. Alice folgt ihm in seinen Bau. Hier gerät sie in die Falle, weil die Türen zu klein sind und sie keinen Schlüssel findet. Dann ist sie wieder zu groß für die Türöffnung. Mit einem Trank aus einem Fläschchen wird sie ganz klein. Inzwischen ist die Tür wieder ins Schloss gefallen. Doch dieses Chaos löst sich auf, als sie in ein Wunderland aus Paradoxa und Absurditäten gerät. Der Weg führt zu Herzkönig und Herzkönigin. Nach einem Crocketspiel ertönt der Ruf „die Verhandlung beginnt“. Es wird immer verrückter, doch irgendwann wacht Alice neben ihrer Schwester auf…
Den Abschluss des schönen Abends bietet die Party mit Liedern aus dem „Musical Mary Poppins“ Die fiktive Welt von Alice spielt in solch einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählungen unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen große Beliebtheit erfreut. Langsam scheitert Alice an den einfachsten Rechenaufgaben. Bis sie schließlich sagt. „Ich weiß, dass sich nichts weiß.!“ Besonders erwähnenswert sind auch die satirischen Anspielungen. Der britische Zeichner John Tenniel hat zu den Erzählungen viele bekannte Illustrationen gezeichnet.

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Mini-Polarwolf Malo erkundet das Gehege
Region - Das Team des Wisentgeheges freut sich über Nachwuchs bei den handaufgezogenen Polarwölfen. Unternehmenslustig streicht der kleine Wolf im Gehege herum, liebevoll begleitet von Mutter Lomasi und Vater Makui sowie den Zieheltern Birgit und Matthias Vogelsang. Erst seit dem Wochenende ist Malo wieder bei seinen Wolfseltern im Wisentgehege. „Es war rührend zu sehen, wie die Familie vereinigt wurde. Die Eltern haben ihn sofort akzeptiert und sich um ihn gekümmert“, sagt der Wolfsexperte. Auf jeden Fall ist Malo einfach nur niedlich. Bereits jetzt ist an den großen Pfoten zu erkennen, dass er später ein stattlicher Polarwolf werden wird.
Mit Spannung hatten Matthias und Birgit Vogelsang die Paarung wie auch die Schwangerschaft der Wölfin Lomasi verfolgt. „Lomasi hatte gleich zwei Höhlen gegraben – wie es auch Wölfe in freier Natur tun, um bei Gefahr ihre Kleinen in Sicherheit bringen zu können“, erläutert Vogelsang. Eine von den Höhlen stürzte im April wegen des vielen Regens ein. Birgit Vogelsang baute daraufhin am Zukunftstag mit einigen Kindern, die einen Tag beim Wolfsprojekt verbrachten, ein Dach für die Wolfshöhle. Genau diese Höhle nutzte Lomasi für die Geburt ihres kleinen Rüden am 17. Mai. Das Vertrauen der Wölfin zu Vogelsangs ist so groß, dass sich diese der Wolfshöhle nähern durften, um den Wolfswelpen anzuschauen. Er bekam den Namen Malo.
Damit der kleine Wolf in die Fußstapfen seiner Eltern tritt und genauso viele Vertrauen zu Vogelsangs aufbaut, haben sie Malo am 12. Tag aus der Geburtshöhle entfernt und ihn bei sich zu Hause mit der Flasche aufgezogen. Alle drei Stunden bekam er die Flasche gereicht – rund um die Uhr. Mittlerweile frisst er Fleisch und Welpenmilch bekommt er nur noch in der Schüssel. Ganz entspannt kuschelt Malo sich an seinen Ziehvater und lässt sich kraulen. Gut, dass Matthias Vogelsang zwei Hände hat: Mama Lomasi braucht auch Streicheleinheiten.
Seit acht Jahren läuft mittlerweile das Wolfsprojekt. Matthias Vogelsang lebt mit vier Timberwölfen im Wisentgehege. Im Jahr 2012 kamen die Polarwölfe dazu. Sie wurden von Hand aufgezogen und werden dauerhaft von ihm und seiner Frau Birgit betreut. Für unsere Besucher bietet das die einmalige Gelegenheit tatsächlich hautnah Wölfe zu erleben. In seinen Präsentationen berichten Matthias und/oder Birgit Vogelsang über die Tiere, ihre Entwicklung und ihr Leben mit den Wölfen. Matthias und Birgit Vogelsang werden diese Tiere ihr Leben lang betreuen. Seit Februar 2018 ist das Wolfsprojekt für seine Umweltbildungsarbeit vom Deutschen Wildgehege Verband zertifiziert nach Stufe 2 als "Tiergarten mit Bildungssiegel"

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Zera aus Tambach verstärkt das Team
Region - Zweijährige Wisentkuh ist Hoffnungsträger für die Herde der Flachland-Kaukasus-Wisente
Vor kurzem ist um die Mittagszeit ist die Wisentkuh Zera im Wisentgehege angekommen. Sie soll zukünftig in Springe für Nachwuchs sorgen. Zera stammt aus dem Wildpark Tambach, der im direkten Tausch den Wisentbullen Spox aus Springe erhalten hat. Zera wurde unter anderem nach genetischen Gesichtspunkten ausgewählt. Sie gehört der seltensten Mutterlinie der gesamten Wisentzucht an und hat keine enge Verwandtschaft zu den anderen Herdenmitgliedern in Springe. Das Kennenlernen war, wie nicht anders erwartet, freundlich. Neugierig hat sich Zera sofort der Herde angeschlossen. Gegenseitiges Beschnuppern gehört zur Begrüßung bei Wisenten. Freundlich aber bestimmt, haben die älteren Kühe aber auch signalisiert, dass man sich als Neuling in der Herde hinten anstellen muss. Eine Wisentherde hat eine Rangordnung, die immer von einer erfahrenen, älteren Kuh angeführt wird. Die vollständige Integration in die Herde wird ein paar Wochen dauern. Zera wird im nächsten Jahr geschlechtsreif sein und sich dann hoffentlich an der Erhaltung ihrer immer noch stark bedrohten Art beteiligen.
In der Springer Flachland-Kaukasus-Herde leben jetzt neben Zera vier erwachsene Kühe und der Zuchtbulle Eggeherrscher. Dazu kommt der Nachwuchs aus diesem und dem vergangenen Jahr. In Springe geborene Wisente haben gute Chancen ihr Leben in Freiheit zu verbringen. Das Wisentgehege beteiligt sich regelmäßig an Wiederansiedlungsprojekten. Spectra, Spilla und Spresa, der Nachwuchs dieser Herde aus 2017, wird im kommenden Jahr in den rumänischen Karparten ausgewildert werden. Ziel ist, dass zukünftig auch Nachwuchs von Zera den Weg zurück in die Natur findet.
Aktuell gibt es 6500 Wisente auf der Welt, ca. 4000 leben wieder frei. Das ist eine tolle Erfolgsgeschichte, wenn man bedenkt, dass vor 90 Jahren, als das Wisentgehege in Springe gegründet wurde, nur noch 54 Tiere ausschließlich in Menschenhand lebten. Die Bedrohung der Art ist aber immer noch akut. Dem Wisent geht es objektiv betrachtet nicht besser als dem Sibirischen Tiger oder dem Spitzmaulnashorn.

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Weiblicher Blick auf die Stadt Hildesheim
Region - „Raum greifen und Platz nehmen“ war das Motto unter dem die neue Baudezernentin Andrea Döring Frauen aus Stadt und Landkreis in die Stadt Hildesheim eingeladen hatte. In dem Jahr wo 100 Jahre Gleichberechtigung gefeiert werden konnten auf verschiedenen Ebenen, hat die neue Baudezernentin Andrea Döring einen Vortrag ausgearbeitet über die unterschiedlichen Sichtweisen von Frauen und Männern auf eine Stadt- hier insbesondere „Hildesheim“. 97 anwesende Frauen im Foyer der Stadt Hildesheim waren gespannt auf den Vortrag und äußerten sich anschließend in einem Talk ganz persönlich zu verschiedenen Details, was mit einem Imbiss und Umtrunk dann seinen Ausklang fand. Veranstaltet wurde der Abend mit anschließendem Talk, den Renate Pischky-Winkler, Stadt Hildesheim, leitete, von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Karin Jahns und dem Landkreis und Angela Gewecke zusammen mit dem Business und Professional (BPW) Women Club Hildesheim, Soroptimist International Club und dem Zonta Club Hildesheim, als Netzwerk für Frauen. Wer sich damit schon auseinandersetzt hat, stellt fest, dass Frauen nicht auf dem auf dem gleichen Standpunkt stehen wie Männer, allein wenn es um „Angsträume“ geht, die Männer schlecht nachvollziehen können. Allerdings kann man inzwischen Männer auch in diesem Punkt erfolgreich um Verständnis bitten.
So hat die Dezernentin Stadtentwicklung, Bauen, Umwelt und Verkehr der Stadt Hildesheim, die das Amt im Oktober 2017 von einem Mann übernommen hat, nach einer ununterbrochenen Kette einer bis dato anerkannten „Männerdomäne“ sich bereits seit 11 Monaten eingearbeitet und bezeichnet Hildesheim als eine sehr liebenswerte Stadt.
Begrüßt wurden die Damen von Frau Karin Jahns, die sich freute, den Bürgermeister der Stadt Hildesheim Ekkehard Palandt als einzigen Mann begrüßen zu können unter 97 Frauen und dazu die Ehrenbürgerin der Stadt Hildesheim Dr. Lore Auerbach, sowie die stellv. Landrätin Waltraud Friedemann, Dagmar Holst aus dem Landtag, sowie die Staatsanwältin Petra Herzog. Sie lobte Frau Döring, als kompetente erfahrene Dezernentin und als „Frau mit Bodenhaftung“., Bürgermeister Ekkehard Palandt richtete einen herzlichen Gruß an die Damen, die inzwischen schon viele gute hohe Ämter bekleiden. „Da brauchen wir nicht mehr soviel zu kämpfen“, sagte er schmunzelnd. Wenn Männer und Frauen im Rathaus an einem Strang ziehen, aber in dieselbe Richtung, dann muss ihr Plan sein, dort weiterzumachen, wo wir vor 100 Jahren angefangen haben. Ich achte Ihre Arbeit aus weiblicher Sicht auf die Stadt, bin allerdings heute Abend auch der „Hahn im Korb“. Hildesheim ist doch gut aufgestellt, Mehrere Frauen sind Vorsitzendes der Ausschüsse. Bei 84 Männern waren früher nur 5 bunte Kleider auf den Fotos. Die vielen Damen haben auch heute Abend viel Sonnenschein ins Rathaus gebracht. Angela Döring begann ihren Vortrag und nannte die Überschrift „ein wichtiges Thema“: Raum greifen und Platz nehmen über die weibliche Sicht auf die Stadt, Dann teilte sie ihren einstündigen Vortrag in 11 Punkte auf. „Wie haben wir Frauen Dinge gesehen und auf den Weg gebracht? Dazu gehören Planungsprozesse und die Stellung der Frauen, und das auch aus soziologischen Aspekten. Frauen sind unterschiedlich implementiert. Wir brauchen die Sichtweisen anderer Menschen um unsere Ziele in der Stadtentwicklung zu verwirklichen“, sagt Frau Döring. Dann stellte sie die Frage: „Brauchen wir das noch? Es ist zu einer Zeit gefasst worden, als das Planungsgesetz geschrieben wurde. In 1999 gab es die Amsterdamer Verträge „Gender Mainstraem“.als Technik zum Thema in der Verwaltung wurde. 2004 wurden Belange der Gleichstellung aufgenommen. 1999 Gender Mainstream eingeführt in Niedersachsen, das war sehr beachtlich. Frauenbelange und Gleichstellung. Dann wurde die Frauenbeauftragte gewählt und die Gleichstellungsbeauftragte. Das war ein langer Weg. Frauen haben andere Sichtweisen durch die Familienarbeit. Dann kam die Aufgabe am Herd, entweder mit Arbeitsteilung oder auch nicht. Das war eher eine Nutzungsmischung. Kindergärten und Schulen sollten in kurzen Wegen erreicht werden können. Das erleichtert die Arbeit der Eltern, denn ¼ sind heute alleinerziehend. Nur 3% der Männer sind Alleinerziehende. Dann ging es um die Infrastruktur und die gute Versorgung der Senioren. Die gesellschaftliche Stellung der Frauen in Hildesheim wurde weiblicher. Im Bauderzernat sind wir heute 4 Frauen und 4 Männer. Dann ging sie auf Themen ein wie Kulturhauptstadt, Stadtentwicklung, Mobilität Wiederaufbauarchitektur, hinzu kommt die Planung für das Thema „Stadtgrün“ mit dem Gebiet der Wallanlagen für die mittelalterliche Stadt und der Ausbau des Hohnsen-Sees und mit dem Ernst-“Ehrlicher Park“ mit Wallanlagen, mit der Sedanallee und einer zu entwickelnden künftigen Seepromenade. Dazu gibt es einen Arbeitskreis Innenstadt mit 2 sozialen Stadtteilen und einem Nachbarschaftsladen. Ein neues interessantes Projekt entsteht am „Ostend“. Hier hat man einen Zirkel eingerichtet, der nur vom Umfang her existiert, und wo jeder seine Raumaufteilung anders vornehmen kann in Eigengestaltung. Interessant ist auch, dass Hildesheim eine Stadt mit viel Radverkehr werden soll. Mit einem Green-City-Plan, und einer ÖPNV-Flotte. Hildesheim- Arbeitsplatzschwerpunkt, familienfreundliches Hildesheim, Freizeitaktivitäten - Fahrradstadt oder Fußgänger-Stadt - Stadt der klimaneutralen Nahmobilität „Hildesheim liebenswerte Stadt durch ihre alte Kultur“. Dann entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die Renate Pischky-Winkler aus der Stadtverwaltung Hildesheim am Mikrophon bündelte. Andrea Döring äußerte dazu: “Ich fühle mich in Hildesheim sehr wohl, Sie alle haben mir das leicht gemacht!“
Döring lud die Damen ein, sich mit ihr am Stadtspaziergang zu beteiligen, um sich an den markanten Punkten über die Pläne direkt zu unterhalten. An den künftigen Spaziergängen nehmen neben der Stadträtin nehmen 14 Frauen und 7 Männer teil. Über 23 Studentinnen studieren Bauwesen, das könnte und sollte sich noch steigern lassen, wenn Frauen sich für Bauwesen interessieren. Zu Wort meldeten sich u.a. Almuth von Woedtke, die ein geschlechtergerechtes Planen einfordert und die Architektin Ulrike Schaper aus Sehlem u. a.
„Ich glaube es hat sich verändert, auch mit den Angsträumen, so Döring. Frauen haben heute oft einen Mann ambulant bei sich aber nicht mehr stationär. Niedrige Einkommensgrenzen der Frauen und Wohnraum-Not ist ein wichtiges Thema. „Wir müssen der Wohnungsbaugesellschaft ein Angebot unterbreiten“, sagt sie. „Dann müssten auch mal die Wohlfahrtsverbände ins Rathaus eingeladen werden.“

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„Die kleine Hexe“ übt das Hexen
Region - So mancher Erwachsene ist an seine eigene Kindheit erinnert, wenn er das Theaterstück mit musikalischer Untermalung „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler sieht. Denn das Buch haben viele gelesen. Das Theaterstück aber wurde auf der „Osterwaldbühne“, die es seit den 50erJahren bereits gibt, schon dreimal in Szene gesetzt und immer wieder fanden sich glühende Verehrer dieses Stückes In diesem Jahr kommt noch hinzu, dass die Darstellerin der „kleinen Hexe“ erst 11 Jahre alt ist und sehr musikalisch. Sie ist die Tochter von der sehr bekannten Frau Berg vom Erwachsenen-Ensemble. Erschwerend kommt für die blutjunge Laien-Spielerin hinzu, dass es sehr viel Stoff gibt, der gelernt werden muss, denn die kleine Hexe ist in jeder Szene auf der Bühne.
Unterstützung findet die kleine unerfahrene Hexe, die erst 127 Jahre alt ist, vom Raben Abraxas, den sie immer wieder um Rat fragen kann. Sie wohnt in einem schiefen Holzhaus und hat schon viel aus dem Zauberbuch gelernt, aber ihr größter Wunsch ist es, einmal zur Walpurgisnacht mit allen anderen Hexen auf dem Blocksberg mit zu mischen. Doch das ist verboten. Dieser Alleingang reicht ihr aber zum Verhängnis, denn die „Muhme Rumpumpel“ hat wohl bemerkt, dass sich ein Neuling eingeschlichen hat. Alle Hexen sind erbost, die Muhme verbrennt den Besen der kleinen Hexe, so dass diese drei Tage und Nächte wieder nach Haus laufen muss. „Lern Deinen Text und wenn Du eine gute Hexe geworden bist, stellst Du dich dem Hexenrat vor und wenn alles klappt, kannst Du nächstes Jahr mitmachen. Die kleine Hexe hat allerdings alles was falsch verstanden. Sie dachte, dass eine gute Hexe „Gutes tut“ und den Menschen hilft. Das Gegenteil ist der Fall, wer immer „Böses tut“ wird zu einer „guten Hexe“.
Sie wird ständig von der Muhme beobachtet, die alles aufschreibt. Sie kriegt auch noch einen „blauen Brief“ wegen „Freitags-Hexerei“. Natürlich fällt sie im nächsten Jahr durch die Prüfung. Dann aber rächt sie sich, „denen werd ich es zeigen!“ Sie hext alle Besen der Hexen weg und verbrennt sie in einem großen Feuer.
Und wer wissen will, wie es weiter geht mit den verhexten Abenteuern, der ist herzlich eingeladen, auf die Freilichtbühne in Osterwald zu kommen.
Eine Besonderheit ist noch zu erwähnen: Die Kompositionen mit Text und Noten stammen von dem aus Hameln stammenden Musiker Vinh Khuat. Der Walpurgissong wird zum einmaligen Hit. Der Rabe singt zusammen mit der kleinen Hexe ein Duett, dass zu Herzen geht.
Regisseurin ist Mona Prüße die von ihrem Mann unterstützt wird. Sie hat sich zusätzlich noch aus der Jugendgruppe Lisa Biskup zur Unterstützung aufgebaut. In den zurückliegenden 2 Jahren hatte Lisa mit Maschke die Jugendstücke ins Szene gesetzt. Zum Team des Jugendstücks gehören sage und schreibe 70 Aktive im Alter von 3- 60 Jahren. Zum Scfhluss gab es Blumen für die Laienspieler von der Vorsitzenden der „Osterwaldbühne“ Solveig Everding, die sich begeistert zeigte über die gelungene gespielte und gesungene Premiere.
Das Publikum zollte tosenden Applaus für die erstklassige Darbietung mit Spannung und Esprit, untermalt von fetzigen Songs.

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Wildnis unterm Sternenzelt erleben
Region - Beim Mittsommernachtsfest darf am Sonnabend, 23. Juni, wild im Wisentgehege gecampt werden. Das Programm für den längsten Tag des Jahres beginnt um 16 Uhr mit der Flugvorführung auf dem Falkenhof. Später dann erleuchten lodernde Fackeln während des großen Umzugs die Nacht, Lagerfeuer knistern und Nachtfalter flattern durch den Mondschein. Dazu heulen die Wölfe ganz nah. Wildnis pur ist in dieser Nacht angesagt. Es gibt es eine Fledermauswanderung mit dem NABU. Das Programm endet gegen 23 Uhr mit einer Waschbärpräsentation und dem Fackelumzug.
Für Essen und Trinken sorgt der Förderverein Freunde des Wisentgeheges. Dort gibt es auch den Teig für das Stockbrotbraten am Lagerfeuer. Die Teilnehmerzahl an dem Mittsommerfest ist unbegrenzt, weswegen Anmeldungen auch nicht nötig sind.
Zudem gelten die regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag bis 20.30 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile. Nachtruhe ist ab 1 Uhr. Duschen sind nicht vorhanden. Am Morgen danach bietet das Café Wild ab 8 Uhr ein Frühstücksbuffet an. Anmeldungen sind nicht nötig. Das Programm im Internet unter www.wisentgehege-springe.de abrufbar.

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Nachwuchs: Elch-Zwillinge im Wisentgehege
Region - Das Team vom Wisentgehege Springe freut sich über Nachwuchs im Wildpark. Das erste Wisentkalb der Saison ist da! Für Mutter Ihnga ist es bereits das fünfte Kalb. Vater ist Eggeherrscher. Er hat damit erstmalig für Nachwuchs gesorgt. Das kleine Wisentmädchen heißt Spendera.
Außerdem hat Elchkuh Sabine Zwillinge bekommen: ein Junge und ein Mädel sind neu im Saupark.

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12 Wisente erreichen nach langer Fahrt Poieni
Region - Zwölf Wisente aus deutschen Wildparks und Zoos haben am Donnerstag, 10. Mai, ihre neue Heimat in Poieni, Rumänien erreicht. Dort sollen die vom Aussterben bedrohten Wildrinder ausgewildert werden. Das Projektgebiet Poieni liegt in den westlichen Südkarpaten in der Nähe der Ortschaft Densus. Es ist ein Projekt des World Wide Fund For Nature (WWF) in Kooperation mit Rewilding Europe, Romanian Wilderness Society und anderen Partnern vor Ort. Begleitet wurde der Transport von Thomas Hennig, Leiter des Wisentgeheges Springe und Leiter des European Bison Conservation Centers (EBCC), Regionalzentrum Nord. „Ich wollte persönlich sehen, in welchem Gebiet die Wisente ihre neue Heimat finden“, sagt Hennig, der deshalb die Strapazen der Hin- wie auch Rückfahrt im Auto gerne auf sich genommen hat. In einem ersten Schritt sind jetzt im Projektgebiet Poieni 14 Wisente ausgewildert worden. Zwei stammen aus Rumänien, 12 aus Deutschland. Ladungsbeginn war am 8.5. früh in Donaumoos. Dort wurden fünf Wisente nach Rumänien abgaben. Anschließend wurden vier Tiere in Bad Berleburg verladen. Am 9.5. wurden als letzte drei Wisente in Springe geladen, zwei von ihnen stammen aus Fredeburg und waren bereits im Wisentgehege. Eingesetzt wurde ein Sattelzug, spezialisiert für Rindertransporte. Er ist doppelstöckig und bietet jedem Tier eine einzelne Abteilung. Die Tiere wurden während der Fahrt mit Wasser und Nahrung versorgt. Der Transport hatte am 10.5. um 11.00 Uhr das Ziel erreicht. „Die letzte Strecke bis zur sogenannten Akklimatisierungszone war eine echte Herausforderung. Der LKW hat die extremen Wegebedingungen nicht selbst bewerkstelligen können. An etlichen Steigungen und unwegsamen Passagen musste er von einem schweren Forstschlepper gezogen werden“, berichtet Thomas Hennig. Das Entladen ging sehr ruhig von statten. Die Tiere wurden in den Gruppen, die sich kannten, aus dem Fahrzeug gelassen und dann durch eine Art Treibgang in die Akklimatisierungszone entlassen. Das riesige Projektgebiet selbst ist in drei Zonen aufgeteilt. In der Akklimatisierungszone, sie ist 14 ha groß, verbringen die Wisente, die auf Rumänisch Zimbri heißen, die ersten vier Wochen nach der Ankunft. Die Akklimatisierungszone liegt auf 600 bis 700 m ü. n.N. Durch Öffnung des umgebenden Zauns (E-Zaun, 2 m abgesetzt von einem massiven Holzzaun) können die Tiere die Rewildingzone (Auswilderungszone) erschließen. Diese, immer noch eingezäunte Fläche ist ca.100 ha groß. Nach weiteren sechs bis acht Wochen wird auch diese Anlage geöffnet und die Tiere können dann im sogenannten Soft-release die Auswilderungszone verlassen. „Unendliche Wildnis, keine Besiedelung, keine menschliche Infrastruktur – ein Paradies für die bedrohte Tierart“, schwärmt der Leiter des Wisentgeheges Springe. Die Landschaft ist geprägt von den Bergen und Tälern der Karpaten. Gemischte Laubwälder (Buche, Birke, Eiche, Robinie in der Strauchschicht sehr viel Hasel) auch in lichten Varianten und viele Wiesen und Freiflächen bieten einen geeigneten Lebensraum für Wisente. Es gibt Nahrung im Überfluss über das gesamte Jahr. Im Projektgebiet leben neben den üblichen waldbewohnenden Wildtieren auch die großen Beutegreifer Luchs, Wolf und Bär. Ganzjährig mit Schnee bedeckte Berge liegen in Sichtweite. „Auf einer Exkursion ins Projektgebiet am Tag danach konnten wir nach langem Suchen tatsächlich einen Teil der am Vortag angekommen Wisente entdecken, was in der stark strukturierten Landschaft nicht selbstverständlich war“, berichtet Thomas Hennig. Damit die Projektbetreiber wissen, in welchem Teil des riesigen Auswilderungsgebiets sich die 14 Tiere befinden, tragen drei Wisente GPS Halsbänder – darunter Sporty aus Springe und Quax aus Berleburg. Neben den GPS-Daten werden auch die jeweilige Uhrzeit und Wetterdaten wie Luftfeuchtigkeit und Luftdruck übermittelt. Die Ergebnisse dienen zur späteren wissenschaftlichen Auswertung. Thomas Hennig als Leiter des European Bison Conservation Centers (EBCC), Regionalzentrum Nord, bereitet derweil bereits den nächsten Transport nach Rumänien vor. „Im kommenden Jahr geben wir wieder sechs Wisente aus Springe nach Rumänien ab“, so Hennig.

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