Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus der Region Leinebergland und dem Landkreis Hildesheim:
Rudeltag im Wisentgehege Springe
Region - Nächster Rundeltag ist am Sonntag, 28. Juli, im Wisentgehege Springe. Bis September, immer am letzten Sonntag des Monats, erleben Wisentgehege-Fans und Neulinge einen spannenden, abwechslungsreichen Tag mit ihrem Rudel, also mit ihrer Familie. Es gibt Pony-Reiten, Nistkästenbau mit dem Nabu und Kinderschminken. Bei einer wilden Tier-Olympiade des Waldpädagogikzentrums warten z.B. tierische Disziplinen auf motivierte Teilnehmer. An mehreren Stationen im Wisentgehege kann man herausfinden, welche „sportlichen“ Leistungen die Wildtiere draufhaben und diese auch einmal selber testen – ob laufen, sehen, hören, riechen oder balancieren. Auch die eigenen Wildnis-Skills können beim Wanderstock schnitzen oder beim Basteln von Schmuckanhängern aus Rentiergeweih verbessert werden. Rentier-Fans haben zudem die Chance die Tiere aus der Hand zu füttern. Wer möchte, kann auch Stockbrot mit leckere Marshmallows am Lagerfeuer zubereiten. Axel Winter und sein Team stehen mit Rat und Tat zur Seite.
Für die richtige Entspannung wird beim Waldbaden gesorgt - denn dann heißt es: „Einmal tief durchatmen!“. Ines Wegener vom Ruhewerk hilft dabei, den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen. Mehr Spannung gibt es beim Bogenschießen, bei dem Jung und Alt „Robin Hood“ Konkurrenz machen können. Die Bogenschützen vom VfV Concordia Alvesrode unterstützen dabei. Die Termine auf einen Blick: 28. Juli, 25. August und 29. September – jeweils ab 11 Uhr.

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Jazztime in Hildesheim lockt mit Open Air Konzerten
Region - Die Jazztime in Hildesheim bereichert seit Jahrzehnten die Pfingstage. Während gestern folgende Bands vor dem Stadttheater auftraten:
14.00 Uhr: Lauren Lucille & The Milltones -AUS/D
16.00 Uhr: Banda Senderos -D (siehe Foto)
18.00 Uhr: Salty Mountain Boys (siehe Fotos)

spielen am Sonntag folgende Bands:
12.00 Uhr: Siggy Davis Quartett -USA/D
14.00 Uhr: Hanne Kah -D
16.00 Uhr: Colton Turner -USA
18.00 Uhr: Knockout Greg & The Jukes -SWE
Montag, 10.06.2019
11.30 Uhr: The Small Easy -D
13.00 Uhr: Joel Havea Trio -AUS
15.00 Uhr: Till Seidel Band -D
Der Eintritt ist frei!

Sonntag, 09.06.2019
20.45 Uhr: Tom Schilling & The Jazz Kids -D
Tickets ab 40,00€ an der Abendkasse

Aftershowparty im Foyer 1
22.45 Uhr: Boogie Bar @ Jazztime -D
Der Eintritt ist frei
Mehr Informationen zur Jazztime & Bands

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1.Chrisam-Messe für Bischof Dr. Heiner Wilmer
Region - Aufgeregt sei er, sagte der neue Hildesheimer Bischof zu den rund 2000 Besucher der Chrisam-Messe im und vor dem Mariendom in Hildesheim. Dass sei die größte Messe - neben seiner Einführung als Bischof - die er im Dom feiere, so Dr. Heiner Wilmer. Seine erste Chrisam-Messe, ein besonderes Erlebnis, weil vor allem Jugendliche zu diesem traditionellen Gottesdienst aus dem ganzen Bistum zum Dom kommen, ein seltenes Bild in der Kirche. "Ihr seid kreativ wie der Schöpfergeist, geistvoll wie der Heilige Geist und wach wie Jesus", lobte er die Jugend, die vielseitig das Gemeindeleben vor Ort mitprägt. "Etwas, das auch die Älteren von Euch lernen können."
Kernpunkt der Messe ist die Weihe der Salböle der katholischen Kirche. Chrisam kommt aus dem altgriechischen und wird übersetzt mit "ich salbe".
Die Öle aus Pflanzen- oder Olivenöl mit Duftstoffen werden für Weihen von Bischöfen und Priestern, Kirchen und Altären verwandt. Auch sind sie Teil von Taufe und Firmung, sowie der Krankensalbung.
Der Tag war eingrahmt von einem kreativen Begegnungsprogramm und abschließendem Abendsnack, vor der teilweise langen Heimfahrt in die äußeren Ecken des Hildesheimer Bistums.

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Schlagfertigkeit kann "frau" lernen
Region - Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Saal des Kreistages Hildesheim, als Angela Geweke, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hildesheim zum Internationalen Frauentag die Referentin Nicole Staudinger und die vielen anwesenden Frauen darunter viele Prominente Damen begrüßte. Recht humorvoll ging sie auf eine alltägliche Situation ein. Sie habe kürzlich ein neues Auto für sich gemeinsam mit ihrem Mann kaufen wollen. Dabei sei ihr aufgefallen, dass der Verkäufer nur immer mir ihrem Mann sprach und von ihr keine Notiz nahm. Das fand sie ungehörig und das gibt ihr zu denken, dass die Gleichstellung noch lange nicht erreicht ist. „Hier gibt es noch viel zu tun“, so Angela Geweke. Als sie dann beim Unterschreiben feststellte, dass dort „Käufer“ stand, merkte sie an, dass dies ein Fehler sei. Der Ehemann lenkte ein und erläuterte, dass seine Frau Gleichstellungsbeauftragte sei. Die Gäste im Saal konnten sich ein Lachen nicht verbeißen, weil sie Ähnliches auch schon erlebt haben. Denn in den Köpfen der Herren ist die Gleichberechtigung noch nicht angekommen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hildesheim, Karin Jahns merkte auch an, dass konkrete Maßnahmen zum Umstellen der gender-gerechten Sprache in allen offiziellen Schreiben der Stadt Hannover noch viel zu wünschen übrig ließe. Leider formiert sich Widerstand gegen den „Gender-Wahnsinn“ aus allen Ecken und das mit durchschlagendem Erfolg. Die stellvertretende Landrätin Waltraud Friedemann aus Alfeld begrüßte ebenfalls die Gäste und leitete zur Referentin über.
Nicole Staudinger, als Buchautorin und Trainerin für Schlagfertigkeit kennt diesen Themenkomplex aus eigener Erfahrung. „Dass man auf einer Bühne stehen darf, dass haben uns Männer erkämpft. Vieles nehmen wir auch für selbstverständlich hin. Gleichberechtigung wird zur Holschuld. Es gibt einen der schlecht bezahlt wird und einen, der das hinnimmt. Auch Selbstständigkeit ist nicht selbstverständlich“, so Staudinger. Ich wurde von Dumont angerufen zur Moderation und als Rednerin. Hinterher wurde mir gesagt: ‚Eine Gage zahlen wir grundsätzlich nicht‘“
Die heutige „Best of Queen“ hat 10 Jahre als Verlagskauffrau gearbeitet und war viel in Italien und Frankreich unterwegs. Dadurch war die zweifache Mutter selten zu Hause. Als sie die Diagnose Krebs erfuhr und sich einer Chemo-Therapie unterziehen musste, hat sie sofort gekündigt. „Das war richtig“, sagt sie heute.
Dann hat sie sich ins Leben zurückgekämpft, ihr erstes Buch geschrieben, wurde Bestseller-Autorin und hat Seminare für Frauen angeboten, die didaktisch aufgebaut waren. “Niemand ist schlagfertig auf die Welt gekommen, aber ich habe mich darauf spezialisiert und es kam gut an bei den Frauen“. Sie hatte überall Auftritte und hat Säle gebucht für ihre Präsentation für ca. 50 Teilnehmer. Diese Auftritte waren schon im Voraus immer ausgebucht. Tipps für Schlagfertigkeit gab sie im Rahmen eines Schutzschildes, dass sich die Frauen im Saal nicht zweimal sagen ließen. So bildeten sie mit ihren Armen einen Bogen über ihrem Kopf und zwingen dadurch das Gegenüber zum Nachdenken. Dazu las sie aus ihren Bestseller-Büchern einige Passagen vor. So war sie unter anderem bei einer Zusammenkunft von Frauen und wurde gefragt:“Na Sie haben doch wohl auch nicht gerade das Rad erfunden?“ Das war ein herber Schlag, über den es sich Nachzudenken lohnt. Da habe ich geantwortet: “Nein ich habe es nicht erfunden, aber ich fahre mit dem Rad!“
So löste Nicole Staudinger bei den Zuhörerinnen Vergnügen aus und die Stimmung wurde immer gelöster durch die vielen Tipps, die sie präsentierte. Das Markenzeichen der „Best of Queen“ ist zwischen Krebs, Schlagfertigkeit, Resilienz und Abnehmen, zwischen Lachen und Weinen und zwischen lustig und ernst. Mit viel Humor nimmt Staudinger die anwesenden Frauen mit auf eine Reise durch ihre Themen und verspricht dabei auch noch, dass die Frauen im Saal nie wieder sprachlos sind. Fazit aus ihrem Auftritt war, dass sie allen Frauen im Saal Mut gemacht hat, die in ihrem Leben auch solche oder ähnliche beleidigenden Erlebnisse gehabt haben. Dabei muss betont werden, dass sie eigentlich selbst sehr schwere Zeiten durchlebt hat und kein leichtes Leben bislang hatte und nun anderen Mut zuspricht.

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Saxophonklänge erhellen die Poppenburg
Region - Ein nicht enden wollender Beifall war der Dank des musikalisch interessierten Publikums in der St. Josephs-Kirche zu Poppenburg für die Darbietung von 10 Stücken des Hannoverschen Saxophon-Orchesters, das den Zuhörern einen besonderen Kunstgenuss mit einem gelungenen Neujahres-Konzert bescherte. Es ist offensichtlich ein Publikum, das traditionsgemäß kommt, wenn zu Anfang des Jahres dieser besondere Termin mit erstklassigen Darbietungen in der Kirche auf Veranlsassung des Vereins „Dorfkultur Burgstemmen“ geboten wird. Das findet bereits zum 10. Mal mit immer anderer Besetzung statt, woran sich hinterher ein Treffen zum Small-Talk unter freiem Himmel mit einem leckeren Früchtepunsch mit einem Schuss Rum anschloss. Ein Rückblick auf alle 10 Konzerte zeigt die Vielfalt der Darbietungen mit unterschiedlichen Instrumenten wie u.a. Klarinetten, ein Fagott-Trio, ein Violinen-Konzert und eine Veranstaltung unter dem Titel „Klangwelten“. Zum Saxophon-Quartett Hannover zählen: Torsten Seinecke( Sopran und Alt) ;Alexei Ternkine (Alt); Robert Ortner (Tenor); und Jürgen Kathmann (Bariton). Alle vier Saxophon-Bläser haben sich zu einem Quartett zusammengeschlossen. Sie alle haben ein Musik- oder Musikpädagogikstudium absolviert. Die Musiker leben im Raum Hannover und spielen in verschiedenen Ensembles. Ihre langjährige, internationale Erfahrungsbreite reicht von kammermusikalischen Ensembles und kleinen Jazz Besetzungen über Ska- und Soulbands bis hin zu Big Bands und sinfonischen Orchestern. Durch ihre exzellente Ausbildung verstehen sie es immer wieder, Original-Kompositionen und bekannte Stücke in neuem Gewand zu präsentieren.
Schon nach den ersten Stücken des Quartetts auf der Poppenburg sprang der Funke zum Publikum über. Die Bandbreite der Darbietungen reichte über Klassik und Romantik bis hin zum Jazz, Pop, Rock und Neuer Musik. Für jeden Anlass stellen sie jeweils ein besonderes Programm zusammen.
Da das Quartett auf hohem Niveau spielt, präsentieren sie tolle Arrangements und es ist ihnen anzumerken, dass Sie selbst begeistert sind von ihrer Darbietung. Der Zuhörer erfährt dadurch etwas über die klangliche Vielfältigkeit des Saxophons und wird in jedem Stück wieder in Erstaunen versetzt. Durch das Programm, das durch einige Jahrhunderte von 1860-2018 führte, fesselten die Saxophonisten das Publikum immer wieder durch zarte wie auch durch kraftvolle Töne, auch mit wechselhafter Dynamik. Zum Schluss erhielten die ca. 200 Zuhörer für ihren tosenden Applaus Zugaben mit Variationen aus bekannter Filmmusik und Tonfilmen. Die Ortsbürgermeisterin Heike Gesemann bedankte sich für den hervorragend gestalteten Abend bei den vier Musikern und überreichte ihnen je einen Geschenkkorb als Dankeschön.

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Besonderes Geschenk für Weihnachten
Region - Das Wisentgehege in Springe verkauft ab 1. Dezember Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 30 statt 40 Euro. Die Familienjahreskarte ist für 90 statt 110 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung kosten 20 statt 25 Euro. Die Kitz Card kostet 25 statt 30 Euro und die Große Kitz-Card kostet 50 statt 70 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unsere Internetseite. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr.
Dazu gelten bis Donnerstag, 28. Februar 2019, die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 10,50 Euro statt 12 Euro. Kinder von 3 bis 17 Jahren 7 Euro statt 8 Euro. Das Familientagesticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 30 statt 33 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 8,50 Euro statt 9,50 Euro. Nicht vergessen: Ein Besuch des Wisentgeheges ist auch im Winter schön. Dann sind viele Tiere sogar besser zu sehen, weil Bäume und Büsche das Laub verloren haben und sie sich nicht so gut verstecken können.

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Frau Müller lädt Landfrauen in die Vergangenheit ein
Region - Die Landfrauen von Gronau und Umgebung trafen sich im Gasthaus „Zum Kronprinzen“, Barfelde zu einem Vortrag von Karin Viebach, die Erinnerungen aus ihrer Kindheit in kleinen Broschüren zum Verkauf mitgebracht hatte und daraus vorlas.
Nach der schönen Kaffeetafel mit viel Torten und Schnittchen, setzte sich die Vortragende Karin Viebach einen feschen roten Hut auf und versetzte sich in die Zeit von 1945-1960, um den ca. 80 Damen eine „Reise in die Vergangenheit“ zu präsentieren. Dabei verwandelte sie sich in die fiktive Person „Frau Müller“ und beschrieb, was diese wohl in den Jahren alles erlebt hat.
So manche Frau im Saale konnte sich genau an die Zeit erinnern, als abends der Nachttopf unter dem Bett stand und dass man für das „große Geschäft“ im Dunkeln über den Hof gehen musste im Nachthemd mit Licht in der Hand. Auf dem stillen Örtchen wurde zurechtgeschnittene Zeitung am Nagel aufgehängt, statt viel später Toilettenpapier. Da konnte man, wenn man länger blieb, spannende Geschichte im Ausschnitt lesen. Interessant war auch der Badetag in der Familie, wo einmal Wasser eingelassen wurde für die ganze Familie, mit der Warnung der Mutter: „Lasst nichts überschwappen. Dazu wurde immer wieder der Schaum abgeschöpft und weiteres Wasser zugelassen. Erst stiegen Vater und Mutter nacheinander in die Wanne,, dann der Bruder und dann Frau Müller.
Oma hatte im Haus das Sagen und man konnte in ihrer Kiste nach interessanten Knöpfen wühlen. Sie konnte Nähen und Stricken. Ich war stolz auf meine Schuhe aus Holz.
Milch wurde in einer Milchkanne eingekauft und man erhielt sie noch auf „Marken“. Sonntags nachmittags brach die Familie zum 2 Stunden langen Spaziergang auf. Frau Müller hatte gesmogte Kleider mit Puffärmeln und Bubi-Kragen und 2 großen Schleifen in den Locken. Sie lief den Schmetterlingen nach und hatte dann kaputte Knie. „Wer nicht hören will, muss fühlen“, hieß es dann. Kurz nach vier Uhr, wenn der Vater von der Arbeit kam, sagte er zu seiner Tochter, „Ich hab hier was für Dich, mein Herz“ es waren 2 Mettwurst-Brote sogenannte „Hasenbrote“.
Wenn die Einmachzeit kam, war in den Familien viel los, dann wurden Bohnen-Bohnen-Bohnen eingekocht auch Erbsen und Kirschen. Dann saß Frau Müller auf der Fußbank und musste warten, bis 2 Stunden Kochzeit vorbei waren. Wenn sie ins Freie durfte, wurde der Kreisel mit dem Band geschlagen. Ein besonderes Lied sangen die Mädchen: „Lumpen, Eisen, Knochen und Papier, ausgeschlagene Zähne sammeln wir.“ Dann erinnert sie an die Zeit der Tanzstunde und wo man durch den mit Kartoffelstärke gestärkten Petticoat die Röcke schwingen ließen. Sie trug ein rosa Kleid und eine weiße Schleife im Pferdeschwanz.
Dann kommt ein Klassentreffen, wo sich Frau Müller drauf freut, ihren Schwarm aus der Jugendzeit wiederzusehen. Doch was sie sieht, ist ein stark übergewichtiger, uninteressanter Mann. Sie wundert sich dabei nur, „Ist das der Held aus meinem Leben?“
Sie macht sich schön mit Kleidern der neuesten Mode. Sie geht ins Modehaus und zieht Kleider ohne Ende an und aus. Frau Müller ist auch interessiert an der Politik und was in der Welt so interessiert. Auch Aktien interessieren sie, wo das Volk Gewinn machen kann. Frau Müller, geht in die Oper, singt dabei ein Frühlingslied und kleidet sich nach dem „neuesten Schrei“. „So sah man sie zur Stadtbahn gehen“. Dann erinnert Frau Viebach daran, dass die Trennkost in Mode kam. „Man war ja kerngesund, nur an den Hüften zu rund“. „Auf Trennkost baut die Haut, wird zart, die Augen blank“, das versprach die neue Kost. Nach den Vorschriften der Kost zeigte die Waage dann 4 Pfund mehr. „Klar muss man sich dann von den Kleidern trennen, wurde ihr bewusst“. Dann erzählt sie, wie eine Freundin sie zu Kaffee und Kuchen bittet. Sie denkt über eine Geschenk nach, weiß aber , dass die Freundin „auf Diät ist“, da findet sie eine blaue Vase („von wem hatte ich die doch?“), die sie nun verschenkt. Die Beschenkte jedoch denkt: „Jetzt habe ich die Vase endlich zurück“. Doch dann kam ein junger Mann, der sich für sie interessierte. Sie hatte Angst vor ihren Eltern und verabredete sich um 22.00 Uhr vor der Tür ihres Elternhauses und riet dem Freund, sich zu melden mit dem Ruf eines Waldkauzes. Am Morgen sagten die Eltern: „Gestern Abend haben wir einen Waldkauz gehört“. Das klappte dreimal, danach rief das Käuzchen abends nicht mehr wieder. Als viele Jahre später ein junger Mann in der Straßenbahn aufsteht und ihr den Platz anbietet, denkt sie; „Jetzt bist du alt!“

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Falkner beenden die Saison im Wisentgehege
Region - Im Springer Wisentgehege ist am Donnerstag, 15. November, die letzte Flugschau dieses Jahres auf dem Falkenhof zu sehen. Falken, Bussarde, Eule und Adler zeigen ab 14 Uhr ihre Flugkünste. Danach haben die Falkner wie auch ihre Vögel Winterpause. Die Greife sind aber den ganzen Winter in den Volieren zu sehen. Mit dem Saisonende gelten für die Besucher auch die reduzierten Winterpreise. Ab dem 16. 11. bekommen sie Gruppenrabatt.
Weiter laufen aber die Wolfspräsentationen. Matthias und Birgit Vogelsang berichten täglich (außer montags) von ihren handaufgezogenen Polar- und Timberwölfen. Sie beantworten gerne die Fragen der Zuschauer. Die Präsentation beginnt jeweils um 11.45 und 14.45 Uhr. Die Rentierpräsentationen finden jeweils an den Wochenenden und an Feiertagen um 12.30 und 15.30 Uhr statt.

Das Wisentgehege hat von März bis Oktober täglich ab 8.30 Uhr geöffnet. In den Monaten November bis Februar ist ab 9.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist von Mai bis September um 18.00 Uhr; März, April und Oktober hat die Kasse bis 17.00 Uhr geöffnet und von November bis Februar ist letzter Einlass um 16.00 Uhr. Infos www.wisentgehege-springe.de

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Hubertusfest im Wisentgehege 27./ 28. Okt.
Region - Während des Hubertusfestes geht es im Wisentgehege in Springe hoch her: Mehr als 80 Aussteller rund um Natur und Naturschutz, Jagdhornbläser, Wildbretverlosungen und tierisch spannende Aktionen hat das Team um Wisentgehegeleiter Thomas Hennig vorbereitet. Wer mit dabei sein möchte, sollte sich den Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Oktober, rot in seinem Kalender anstreichen. Die größte Veranstaltung im Wisentgehege beginnt jeweils um 10 Uhr. Einlass ist bereits ab 8.30 Uhr. Mit diesem Fest enden die Aktionen „90 wilde Tage“ zum 90. Geburtstag des Wildparks. Übrigens: Menschen, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern, haben freien Eintritt.
Bereits zum 35. Mal wird das Fest zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzheiligen der Jäger, im Wisentgehege ausgerichtet. Die Aussteller bieten den Besuchern ein umfassendes Angebot an Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen. Beim Vorbeischlendern an den Ständen, die über das ganze Wisentgehege verteilt sind, ist so manches Unerwartete zu entdecken. Mit dabei sind auch die Service-Clubs Lions Springe und die Kiwanis. Kein Hubertusfest versäumt hat die Jägerschaft Springe. Vertreten ist auch der Naturschutzbund (NABU) Springe, der BUND Hannover sowie die Wildtier- und Artenschutzstation. Zur Stärkung der Gäste werden Wildbratwurst, Reibekuchen und andere Leckereien gereicht. Die Landfrauen Springe backen die begehrten Brad´n Klüten. Nicht zu vergessen, die Pilze im Backteig, die der Förderverein Freunde des Wisentgeheges anbietet. Der ist mit vier Stationen vertreten.
Ganz viel Programm gibt es auch für jüngere Besucher: Ob Ponyreiten, Laubsägearbeiten, Kinderschminken, Stockbrot backen, Hüpfburg, Bunjee-Trampolin und Bogenschießen (auch für Erwachsene) lassen keine Langeweile aufkommen An beiden Tagen, jeweils 16 Uhr, können sich Besucher an der Wildbretverlosung an der Köhlerhütte beteiligen. Sie müssen dafür das Hubertusquiz mit Fragen zum Wisentgehege lösen. Es ist an der Kasse erhältlich.
Falkner Rouven Polep und sein Team zeigen in der Flugschau wilde Greifvögel und Eulen. An beiden Tagen präsentieren Birgit und Matthias Vogelsang ihre handaufgezogenen Timber- und Polarwölfen und das Rentiercamp an der Sika-Wiese ist geöffnet. Axel Winter weiß Spannendes über seine Tiere zu berichten.
Am Sonntag, 12 Uhr, lädt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zu einer ökumenischen Hubertusmesse am Duellplatz ein. Der Freiluftgottesdienst unter alten Eichen wird musikalisch vom Parforcehorncorps Hannover - Treffpunkt Fermate gestaltet.
Tagesprogramm am Hubertusfest

Sonnabend, 27.10.

<< 11.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 11.45 Uhr Polarwolfpräsentation
<< 12.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 14.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 14.45 Uhr Timberwolfpräsentation
<< 15.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 16.00 Uhr Wildbretverlosung

Sonntag, 28.10

<< 11.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 12.00 Uhr Hubertusmesse auf dem Duellplatz (Begleitet durch den Parforcehorncorps Hannover „Treffpunkt Fermate“)
<< 14.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 14.45 Uhr Timberwolfspräsentation
<< 15.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 16.00 Uhr Wildbretverlosung

Jagdhornbläsercorps Calenberg

(Samstag und Sonntag)
14.00 Uhr am Haupteingang
14.45 Uhr am Muffelgehege
15.15 Uhr an der umgeschichteten Eiche
16.00 Uhr an der Köhlerhütte zur Wildbrettverlosung

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Erntedankfest der Gronauer Landfrauen
Region - Mit einer schönen Andacht, gestaltet von Diakon Lars Schöler zum Erntedank mit vielen schönen Liedern, die Renata Dreher auf der Orgel begleitete, begann das alljährliche Erntedankfest für 69 Gronauer Landfrauen,in der Bantelner St. Georgs-Kirche. Die Kirchengemeinde Banteln hatte für einen schönen Erntedankschmuck vor der Altar gesorgt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Madeleine Drescher wurde das besondere Erntedanklied gesungen:„Wir pflügen und wir streuen, den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand, der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft wenn wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf Schöler erläuterte den Werdegang eines Regenbogens, der einen Biblischer Grund hat. Er trat das erste Mal in Erscheinung nach der Sintflut, wo die Herzen nach dem Bösen trachteten Damals hat Gott gesprochen.
„Solange die Erde steht soll nicht aufhören Wetter und Sonne Ihr sollt meinen Bogen am Himmel sehen“ Seit Jahren erleben wir die Besonderheiten des Wassers als Jahrhunderthochwasser und Trockenheit als Jahrhundertsommer in diesem Jahr. Hochwasser verunsichern die Menschen. Schlammlawinen spülen Hab und Gut weg.
Verwüstungsschaden entstehen verbunden mit vielen Sorgen. Deutschland hat unter der Trockenheit gelitten in diesem Sommer. Heute sind wir durch die Medien immer informiert, was auf der Welt passiert. Der amerikanische Präsident Trump leugnet konstant den Klimawandel. Wir haben seit 1781 also 237 Jahre lang schon eine Wetteraufzeichnung. Die Wetterkapriolen sind inzwischen beängstigend, nehmen zu, dass man anfängt sich Sorgen zu machen. Wetter. Ernten, Leben auf dieser einen Erde, die Sorge um unsere Kinder und GroßKinder. Wir danken Gott für diese Ernte , Wir leben in Deutschland in einer der reichsten Gesellschaft
Flüchtlinge aufnehmen ist eine Pflicht für Christen, uns geht es dadurch nicht schlechter das können wir uns leisten auf der Erde. Wir zählen zu den 5 reichsten Ländern dieser Welt. Es gibt natürlich Menschen, die die Schlupflöcher nutzen, um für sie Kapitel daraus zu schlagen und dadurch mehr haben als sie brauchen.
Gott hat auf ein ausgeglichenes System auf dem Land gesorgt lassen mit einem guten Klima. Er sorgt für uns. Der junge Landwirt Wilke Hunze trat dann an das Rednerpult, um den Bäuerinnen zu erläutern wie die diesjährige Ernte aussiah. Er sagt also gleich zu Anfang seiner Rede: „Dieser Beruf in der Landwirtschaft Ist meine Traumjob“ Er hatte nach einer Lehre noch Argrarwissenschaft studiert und ist heute auf dem elterlichen Hof in Banteln tätig. Ich bin durch diesen Beruf sehr naturverbunden und das will ich auch nicht missen.Ich bin hier immer mit der Natur verbunden Ja, wir haben das ganze Jahr daraufhin gearbeitet einen Erfolg wie in den Vorjahren zu erzielen, das haben wir natürlich nicht erreicht. Er fing mit 2017 an. Das reife Getreide stand. Dann kamen der Mais und die Zuckerrüben auf dem Feld und die Mähdrescher versanken im Schlamm. Die Backeigenschaft des Getreides hat gelitten. Dabei hatten wir einen Rekord von dreckigen Straßen. Im Herbst 2017 dachten wir, irgendwann wird es aufhören zu regnen. Dann kam der Frühling 2018 mit der Zuckerrohr- mit der Mais Aussaat. Es kam Supersonne Trockenheit mit Sonnenschein. Man dachte: “Es könnte ja mal wieder regnen“. Sonnenbaden war sehr schön und Freibad-Besuche auch für uns eine Katastrophe. Angang August kommt die Getreide-Ernte. Jetzt kamen schon die gestiegenen Preise für Brötchen 1-2 Cent. Dann kam im August die Maisernte. Der Mais war sonst mannshoch, das war dieses Mal nicht, der blieb ganz klein und mickerig.. Die Rüben sahen aus wie Möhren. Die Rüben hatten bis zu 1 Meter tiefe Wurzeln bei gutem Boden. Die Rüben waren allerdings so süß wie noch nie, der Zuckeranteil war sehr hoch.
Wir sind noch einmal „mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Hunze. Das Stroh haben wir nach Norden verkauft- Dann haben wir wieder Weizen eingesät und hoffen, dass es bis zum nächsten Sommer besser sein wird. Denn wir müssen ja in Vorleistung treten mit den Kosten. Wir können dringend Regen gebrauchen für Gerste und Weizen.
Dann ging es in Fahrgemeinschaften zum Landgasthaus Knoche in Eime. Dort wurden die Damen bereits erwartet an einem exclusivenTorten-büffet vom „Feinsten“. Nun konnten sich die Damen an den Tischen unterhalten bei einem Stück Torte und einer Tasse Kaffee. So schloss sich eine sehr gemütliche Kaffeestunde an im „Sportheim Eime Landgasthaus Knoche“ ehe die Gäste zufrieden nach Hause gingen.

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