Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Wichtige Informationen für Zehntklässler
Elze - Obwohl der diesjährige Informationsabend für die kommende Oberstufe wegen der Umstellung der gymnasialen Laufbahn von acht (G8) auf wieder neun Jahre (G9) nur die diesjährigen Zehntklässler direkt betrifft, fanden sich zum Informationsabend doch viele Besucher ein, die sich neben dem Übergang in die so genannte Einführungsphase (Jahrgang elf) auch schon für die Abläufe in der Oberstufe (Jahrgänge zwölf und dreizehn) interessierten. Oberstufenkoordinator Hinrich Diekmann erklärte übersichtlich, welche Wahlen die Schüler treffen können und welche Anforderungen sie in den Oberstufenjahrgängen erwarten. Für den kommenden Jahrgang elf gibt es wenige Entscheidungen zu treffen: Soll eine weitere Fremdsprache begonnen werden – im Angebot sind Latein, Französisch und Russisch – und besteht der Wunsch, in der Oberstufe das Sportprofil zu wählen? Soll die neue Fremdsprache die bis dahin belegte zweite Fremdsprache ersetzen, müssen sich die Schülerinnen und Schüler darüber im Klaren sein, dass sie diese bis zum Abitur belegen müssen, ein Abwählen ist dann nicht mehr möglich. Für das Sportprofil in der Oberstufe ist es Voraussetzung, dass im zweiten Halbjahr des Jahrgangs elf das Fach Sporttheorie belegt wird. „Damit sind die wesentlichen Entscheidungen für den kommenden Jahrgang schon benannt“, erklärte der Oberstufenkoordinator. Für die Oberstufenjahrgänge 12 und 13 gab er dennoch viele Hinweise. „Wichtig ist ab dem Jahrgang 12, dass praktisch alle erreichten Ergebnisse in den Kurshalbjahren in die Abiturwertung mit eingehen“, betonte er. Die Schüler können nach ihren eigenen Stärken Schwerpunkte setzen und an der CJD Christophorusschule aus allen fünf vom Kultusministerium vorgegebenen möglichen Profilen wählen. Sie haben die Wahl zwischen dem Sprachprofil, dem mathematisch-naturwissenschaftliche, dem gesellschaftswissenschaftlichen, dem musischen und dem Sportprofil. Gabi Herbst stellte kurz die Besonderheiten des musischen, Marita Bünger die des sprachlichen Profils vor, zu den anderen gab der Oberstufenkoordinator selbst einige Hinweise. „Für die jeweiligen Profile gibt es genaue Vorgaben bezüglich Belegungsverpflichtungen und Prüfungsfachwahlmöglichkeiten, Ihre Kinder müssen sich aber keine Sorgen machen, dass ihnen dabei Fehler unterlaufen; es gibt persönliche Beratungen für jeden. Bis jetzt ist noch niemand bei uns nicht zum Abitur zugelassen worden, weil irgendeine Belegungsverpflichtung nicht eingehalten wurde“, konnte er die Besucher beruhigen. Neben dem Abitur können am CJD natürlich auch alle weiteren Schulabschlüsse erworben werden. Einiger Beliebtheit erfreute sich dabei laut Hinrich Diekmann in den letzten Jahren die Fachhochschulreife, die mit bestimmten Auflagen bereits ein Jahr eher als das Abitur erreicht werden kann. „Am Gymnasium kann jedoch nur der schulische Teil erworben werden; es muss danach noch ein einjähriges fachbezogenes Berufspraktikum oder eine Berufsausbildung absolviert werden, erst dann kann die Schule das Zeugnis für die Fachhochschulreife ausstellen.“ Eine Informationsveranstaltung für die Zehntklässler findet demnächst statt, über den Eintritt in die Oberstufe müssen alle Schülerinnen und Schüler erst im nächsten Jahr informiert werden. Einige Eltern nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu klären, und konnten danach gut informiert den Abend beschließen. Text und Fotos: Marita Bünger

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SC Elze: Neuhaus Wandplakette
Elze - Am Alt – Herren – Abend im Februar steht auf dem Programm, dass die Neuhaus Wandplakette ausgeschossen wird. War es früher mal ein Neuhaus Teller, kam in der 2. Generation bereits eine Wandplakette – nun war auch diese voll und Fa. Neuhaus sponserte einen dritten Wanderpreis. Seit 1978, also seit 40 Jahren, wird dieser Wanderpreis am Alt Herren Abend im Schützenclub Elze ausgeschossen. Es fanden sich einige Schützen ein, die um den Pokal geschossen haben. Hierzu werden 15 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt abgegeben. Anschließend werden noch drei Schuss auf eine Teiler Scheibe geschossen. Der beste (= kleinste) dieser drei Teiler wird dann von dem Ergebnis der 15 Schuss abgezogen. Sieger an diesem Abend wurde Jürgen Gierlich, der mit 15 Schuss 141 von 150 möglichen Ringen schoss aber hinterher einen 54,3er Teiler. Er erreichte damit 86,7 Punkte vor Michael Rössing (66,9) und Hartmut Wittke (37,8). Nach dem Schießen wurde die Grillhütte des Vereins angeheizt und es gab die ersten Bratwürste und Steaks in 2018.Bei einem oder weiteren Getränken wurde besprochen, warum gerade Jürgen den Pokal gewonnen hat und nicht z. B. Hartmut Wittke. Es wurde festgestellt, dass ausgerechnet heute Abend der Teiler (bei allen!) schlecht war, wo doch im Training immer ein besserer Teiler geschossen wird usw. usw. Text und Fotos: Ralf Lorenz

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Stadt Elze: Empfang und Auftakt für Leitbild
Elze - Einen guten Zuspruch fand die Idee, alle interessierten Elzer Bürger zum Neujahrsempfang in die Astrid Lindgren-Schule einzuladen, um sie zu informieren, dass sie sich alle mit Hilfe einer Bürgerbefragung selbst an den Neuerungen in der Stadt Elze beteiligen können. 200 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung, um sich zu informieren und eine schriftliche Erklärung abzugeben. Umrahmt wurde die Feier, bei der es Gulaschsuppe vom THW gab und kalte Getränke durch musikalische Begleitung des Gesangs-Duos Mirle Köhler und Matti Müller, die in ihren Songs eine bunte Palette von Gedanken und Anregungen darboten, aber auch ganz besonders auf politische Ereignisse in humorvoller Weise eingingen, sehr zur Belustigung der Gäste in der Aula. Zunächst wurden die Gäste begrüßt von Bürgermeister Rolf Pfeiffer, der unter den Gästen auch die stellvertretende Landrätin Sabine Hermes (Gronau) begrüßte. Rolf Pfeiffer gab seiner Freude Ausdruck über das große Interesse der Elzer Bevölkerung an der „Auftaktveranstaltung zum Leitbild der Stadt Elze“. Er wünschte allen Anwesenden den nötigen Schwung für das noch bevorstehende Jahr 2018. Dabei bescheinigte den Gästen, dass es ihm daran liege, miteinander ins Gespräch zu kommen und dass er offen sei für die Standpunkte und Ideen der Anderen. Er nutzte er dieses Zusammentreffen als gutes Forum, um sich über die Situation in der Staat Elze und auch über Zukunftsfragen auszutauschen. Der Neujahresempfang stand also in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam ein Leitbild für Elze zu schaffen“. Um auf all diese Fragen gesondert einzugehen, erhielt jeder Gast einen Fragebogen zum Ausfüllen. Pfeiffer forderte dazu heraus, auf der kommunalen Ebene den Dialog zu pflegen über alle Angelegenheiten, die das Gemeinwesen berühren. Denn das sei ein demokratischer Brauch. Gleichzeitig nutzte Pfeiffer den Empfang, um auch sehr gerne um der Wirtschaft, der Politik, der medizinischen Versorgung, den vielen ehrenamtlich Tätigen seine Anerkennung auszusprechen. „Denn Sie schaffen erhebliche wirtschaftliche Werte, Sie sichern Arbeitsplätze, Sie bilden Jugendliche aus, Sie gestalten Freizeit, Sie sorgen für ein aktives Vereinsleben, damit tragen Sie maßgeblich zum Wohlergehen unseres Gemeinwesens bei“, so Pfeiffer. Heute gab er den Gästen die Beantwortung der Frage mit auf den Weg: “Welche Veränderungen, seien es, die in Wirtschaft oder Gesellschaft angestoßen werden sollten? Was sieht der Bürger für die Kommunalpolitik im Allgemeinen und für Elze im Besonderen als wichtig an?. Wo es hakt, ist natürlich immer leicht zu sagen, doch ich hoffe, ja ich bin zuversichtlich, das wir 2018 wie bisher auch gemeinsame Positionen finden und zusammen Lösungen für Probleme entwickeln und umsetzen können. Was uns in Elze im Positiven wie im Negativen beschäftigt, liegt natürlich auch mit weltweiten Entwicklungen und Problemen zusammen. Im Zeitalter der Globalisierung reichen ihre Auswirkungen ja bis zu uns. Mit der immer weiter fortschreitenden Veränderung, die in vielen Ländern auch mit einer neoliberalen Wirtschaftspolitik verknüpft war und ist, haben sich neue Möglichkeiten wirtschaftliche Handelns entwickelt. Freier Handel, offene Grenzen, internationale Arbeitsteilung, multilaterale Zusammenarbeit- das schien Wohlstand und Entwicklung für alle zu versprechen -heute wissen wir, nicht alle Versprechen konnten gehalten werden. Einige haben profitiert, andere nicht. Das gilt sehr wohl für die einzelnen Menschen im Land, wie für die einzelnen Länder der Weltgemeinschaft. Hunger und Armut sind längst besiegt, sie treiben viel mehr wieder Menschen aus ihrer Heimat in die Flucht. Der Klimawandel wiederum hat vor Augen geführt, dass wir schonender mit unseren Ressourcen und der Natur umgehen müssen. Und die Jagd nach Rendite hat auch dazu geführt, dass Topmanager ethische Grundsätze außer Acht lassen.Jüngstes Beispiel sind die Manipulationen bei den Autoabgaswerten. Davon sind auch bei uns viele Menschen betroffen, sowohl diejenigen, di im glauben ein umweltfreundliches Auto zu erwerben, einen Diesel kauften, als auch diejenigen, die unter hohem Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerten leiden. Das kostet Vertrauen in die Wirtschaft, wie auch in die Politik. Und da sind alle, auch die, die mit dem Skandal nichts zu tun haben, aufgerufen, durch das eigene Handeln Vertrauen zurückzugewinnen. Wir leben in unsicheren Zeiten, wenn wir in die Zukunft blicken, haben wir es mit vielen Unbekannten zu tun. Wohin steuern die USA mit ihrem neuen immer noch unberechenbaren Präsidenten Trump, wird er für seine „Amerika First-Strategie“ einen Handelskrieg anzetteln mit China, mit Deutschland mit Europa? Wie stabil sind eigentlich die transatlantischen Beziehungen noch? Waren und sind sie nicht bisher ein Grundpfeiler unserer politischen wie wirtschaftlichen Nachkriegsordnung? Auch die Entwicklung in Europa ist mit Fragezeichen versehen. Noch immer- 1 ½ Jahre nach dem Votum der Briten für den Austritt aus der EU ist unklar, unter welchen Bedingungen der Brexit erfolgten wird und wie sich die Handelsbeziehungen danach gestalten. Man kann viel an der EU kritisieren und gerade in den letzten Jahren haben sich insbesondere in der Flüchtlingsfrage viele Schwächen gezeigt. Es ist keine Frage, dass sie sich neu orientieren muss, aber der europäische Annäherungsprozess, die wachsende Zusammenarbeit, haben uns allen auch viel gebracht. Die europäische Gemeinschaft hat sich zu einem Garanten für Wohlstand und Stabilität entwickelt. Das sollen wir nicht kaputt reden, vielmehr sollten wir alles tun, um die EU wieder zu stärken. Gerade heute in einer Welt voller Krisen. Denken wir an die anhaltenden Kriege im Nahen Osten, an den wieder aufgeflammten Atomkonflikt mit Nordkorea, die Syrien-Krise und an die Bedrohung durch den islamistischen Terror. Die EU wird gebraucht als Krisenmanagerin wie auch die Wertegemeinschaft. In Deutschland haben wir noch immer keine Regierung, Die Demokratie verlangt einfach Kompromisse. Aus der Sicht von Elze „Und aus der Sicht auf Elze geblickt, da bin ich froh: am Anfang des neuen Jahres sagen zu können: Unsere Stadt steht gut da! Die Wirtschaft floriert, so viele Menschen wie lange nicht mehr haben Arbeit, die Steuereinnahmen sind gestiegen, das sind gute Aussichten für 2018. Für den Zusammenhalt und für eine erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt haben im vergangenen Jahr wieder sehr viele Menschen viel getan und beigetragen. Nicht nur die Kommunalpolitiker und -Politikerinnen, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Verwaltung, sondern auch unsere öffentlichen Einrichtungen und Vereine sowie die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und nicht zuletzt haben auch die hiesigen Unternehmen, Betriebe und Geschäfte mit ihren Belegschaften daran mitgewirkt. Das ist eine großartige Leistung. In dieser Verbundenheit mit Elze und dieser Entwicklung unseres Gemeinwesens beizutragen, sehe ich eine ganz große Stärke unserer Stadt. Wir können uns glücklich schätzen, einen sehr ausgewogenen Mix an Gewerbe und vielen Arbeitsplätzen zu haben. Wir sind alle stolz darauf, dass einige Firmen ihre Produkte deutschlandweit und sogar weltweit verkaufen. Dies alles belegt wie dynamisch,wie innovativ und wie weitsichtig die hiesigen Unternehmen agieren. Der ökonomische Erfolg unserer Wirtschaft, unserer Unternehmen, die sich Tag für Tag am Markt bewähren, sie bilden die Basis für eine gute Entwicklung unserer Stadt. Deshalb hat für mich, hat für die Stadt eine wirtschaftsfreundlichen Kommunalpolitik Priorität. Sie kommt nicht nur den Unternehmen und den Betrieben, sondern auch unserer Stadt insgesamt zugute. Eine der Herausforderungen, vor denen wir stehen ist die Konkurrenz mit anderen Standorten in unserer Region und in ganz Deutschland. „Hier sind mir drei Punkte wichtig“, so Rolf Pfeiffer: Zum einen geht es mir darum, die Standortqualität unserer Stadt weiter zu verbessern, dazu gehört die intensive Vermarktung des Gewerbegebietes, in dem wir auch in 2017 wieder erfolgreich waren und gerade interessante Gespräche bzgl. einer weiteren Entwicklung des Standortes führen. Dazu gehören auch weitere Investitionen in die Kinderbetreuung, in Wohnungsbau und Freizeitanlagen. Und auch, meine Damen und Herren, Investitionen in die Schulbildung. Auch wenn Elze den Schulstandort einer Oberschule verloren hat, müssen und wollen wir auch nach neuen Ideen suchen, die uns in diesem Thema auch weiter voranbringen. Das sind Faktoren, die für die Bürgerinnen und Bürger eine hohe Bedeutung haben, ich halte es als Zweites für erforderlich, die Stärken und Vorzüge unserer Stadt deutlicher herauszustreichen. Elze hat bereits viel zu bieten, wir haben eine hohe Lebensqualität, wir können uns gut mit vergleichbaren Standorten messen. Immerhin bietet Elze 2000 Menschen einen Arbeitsplatz. Der jahrelange Trend, dass die Einwohnerzahl Elzes rückläufig war, scheint gebrochen. Erstmals ist seit Jahren auch die Geburtenrate Elzes gestiegen, den besten Wert hat Elze im Kreisvergleich mit 9,5 Babys je 1.000 Einwohner, der Landkreisdurchschnitt lag bei 7,7. Sind wir jetzt sogar wieder interessant für junge Familien? „Sie sehen vieles ist auf den Weg gebracht und all die verschiedenen Ansätze, von der Wohnbau-Landentwicklung, der Innenstadtsanierung, der Dorferneuerung, all diese verschiedenen Strategien zu bündeln, das soll unser Hauptthema in diesem Jahr sein. All dieses verschiedenen Strategien sollten zu einem Leitbild führen, das wir gemeinsam mit Ihnen entwickeln wollen, um zu sehen, wofür Ihr Elze in den nächsten 10-15 Jahren stehen soll. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unserer Heimatstadt entwickeln und gestalten. Dass wir uns wohlfühlen, dass wir andere auf Elze neugierig machen und Elze für andere interessant machen. „Punkt 3 Regionsgedanke, ich setze verstärkt auf eine überörtliche Zusammenarbeit in unserer Region. Wir können heute in puncto Zukunftsplanung nicht mehr an der eigenen Stadtgrenze halt machen. (-Stadtgrenze nicht Ortsgrenze-) Wir brauchen regionales Denken statt Kirchturmpolitik. Mit so einem zukunftsweisenden Leitbild meine Damen und Herren, können wir auch gestärkt in jegliche Fusionsverhandlungen gehen, denn auch solche Verhandlungen sichern die Zukunft unserer Stadt.“ „Noch besser aufstellen meine Damen und Herren, kann nur gelingen, wenn viele daran mitwirken. Deshalb bin ich froh, dass ein so großer Kreis Interessierter heute dieser Veranstaltung beiwohnt. Wir mögen in manchen Fragen unterschiedlicher Auffassung sein, aber wir haben uns immer wieder zu gemeinsamen Projekten zusammengefunden, die Elze zugute kamen. Und auch ein Beispiele für eine so gut funktionierende Zusammenarbeit sind unserer alle Anstrengungen zur Integration der zu uns geflüchteten Menschen. Dafür sage ich heute allen auch nochmals Danke.“ Ich freue mich mit Ihnen die Entwicklung einer Gesamtstrategie für Elze zu entwickeln und freue mich auf den Vortrag von „Herrn Heiko Henning von der NSI Consult, der Beratungs- de und Servicegesellschaft mbH des Niedersächsischen Studieninstitutes .“ Der Fragebogen von Heiko Henning sollte bis 10. Februar der Stadtverwaltung zugeleitet werden. Bürgertreffen werden dann erfolgen am 27. Februar und am 6. März. Henning erläuterte, dass von dem Leitbild Ziele abgeleitet werden sollen mit konkreten Maßnahme in einer Zeit von ca. 15 Jahren. Das dann draus resultierende Leitbild kann Orientierung sein für die Bürger, die in Elze leben oder für die die künftig nach Elze ziehen werden.

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Exerlightsysteme bieten Abwechslung im Sport
Elze - Gleich zwei neue Exerlight-Systeme hat das CJD Elze erworben. Mit der Anschaffung versprechen sich Schulleitung und Sportkollegium neue Möglichkeiten der Schulung von Wahrnehmung und Koordination im Sportunterricht, aber auch in andern Zusammenhängen. Die Systeme bestehen aus beleuchteten westenähnlichen Gurten, die sich die jeweiligen Sportler umschnallen, sowie Beleuchtungen für z.B. Tore. Je nach Bedarf bzw. nach Wunsch des Trainers leuchten die Westen und auch die Tore dann in rot oder grün, auch andere Farbkombinationen sind möglich. Die Farbe ist während des Trainings allerdings jederzeit wechselbar, sodass alle Beteiligten ganz genau aufpassen müssen, wie sie gerade leuchten oder ob das Tor, auf das sie eben noch zielen wollten, nicht plötzlich das eigene ist, in welchem man den Ball besser nicht versenken möchte. Torsten Bartsch, neben seiner Tätigkeit als Fußballtrainer in der Hannover 96-Fußballschule auch im Vertrieb der Firma Exerlight tätig, überbrachte die Systeme persönlich und gestaltete mit einer neunten Klasse unter der Leitung von CJD-Sportlehrer Holger König auch gleich eine Übungseinheit. Mit viel Energie testeten die Schülerinnen und Schüler der 9a das System und erklärten im Anschluss selbst, dass es Riesenspaß gemacht, aber auch viel mehr Konzentration erfordert habe, ein Effekt, der absolut erwünscht ist. „Die Kommunikation untereinander ist wichtig und soll hier geschult werden“, erklärte Torsten Bartsch. „Das System ist für alle zielorientierten Sportarten geeignet. Gerade heute wird von Sportlern verlangt, dass sie schon mehrere Spielzüge im Voraus planen oder zumindest visualisieren, mit diesem System können diese Fertigkeiten trainiert werden. Gesteuert werden die Lichtsysteme vom Übungsleiter durch ein Smartphone oder ein Tablet, ausgestattet mit einer entsprechenden App, die im Lieferumfang enthalten ist. „Dort sind auch schon Übungsmodule mit eingestellt, die jeder Trainer nutzen kann. Der eigenen Kreativität sind aber keine Grenzen gesetzt“, erklärte Torsten Bartsch. Schulleiter Matthias Casper, der der Anschaffung von gleich zwei Systemen, jedes zu einem Preis von etwa € 3.500, zugestimmt hat, ist sich sicher, dass die Systeme auch in der Offenen Ganztagsschule oder im Internat genutzt werden können und insgesamt zur Schulung der Wahrnehmung, nicht nur im sportlichen, sondern auch im sozialen Bereich beitragen können. Um die Systeme weitreichend einsetzen zu können, sind schulinterne Fortbildungen damit schon eingeplant. Text und Fotos: Marita Bünger

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SC Elze: Braunkohlessen in Stichweh’s Hotel
Elze - Der Schützenclub Elze unternahm am 20.01.2018 seine erste Veranstaltung im Jahre 2018. Das ist immer die Braunkohlwanderung. In diesem Jahr war das Ziel der Wanderung Stichweh’s Hotel in Elze. Das Wetter war nicht schön – das war aber egal, weil die Wanderung ausfiel. Der Weg hätte geführt vom Bahnhof vorbei an der alten Kläranlage über den neuen Radwanderweg zum CJD und anschließend nördlich des Hanlah über einen Feldweg zur 1. Station. Hier hätte es Glühwein gegeben, Süßes und kalte Getränke. Parallel zum Oeseder Bach wäre es weitergegangen, vorbei am Wasserwerk bis zur Feuerwehr und weiter zur Astrid-Lindgren-Schule, wo die zweite Versorgungsstation gewartet hätte. Über den Heilswannenweg bis zum Kreisel, dann über den Lindenweg wieder zum Start und Ziel – so war es geplant. Aber andere Veranstaltungen (im Schützenhaus war Samstag und Sonntag ein Waffensachkundelehrgang des Sportschützenverbandes Alfeld) sowie das fortgeschrittene Alter vieler Teilnehmer, Unfall und „Unpässlichkeit“ sorgten dafür, dass die letzten 4 Wanderer dann auch nicht laufen wollten. Gegen 17:30 Uhr war das Eintreffen und um 18 Uhr gab es Braunkohl und Brägenwurst. Und nach dem Essen wurden die Braunkohlkönige gekürt. Nun hat es ja Tradition im SC Elze, dass es aufwendige Ermittlungen gibt, um die Könige festzustellen. Voraussetzungen sind: - Man muss mitgewandert sein (das traf ja in diesem Jahr nicht zu – wurde gestrichen), - man muss Braunkohl gegessen haben, - man darf in den letzten 2 Jahren nicht Braunkohlkönig/ -königin gewesen sein, und - man darf kein amtierender Schützenkönig/ -königin sein. Es wurde eine Liste mit den Namen derjenigen erstellt, die diese Voraussetzungen erfüllen. Dann beginnt aber erst die umfangreiche Arbeit, die jedoch der Geheimhaltung unterliegt. Das Ergebnis, Braunkohlkönigin und Braunkohlkönig: Braunkohlkönigin 2018: Marianne Gierlich Braunkohlkönig 2018: Heinz Voigt In den späten Abendstunden endete die Veranstaltung. Text und Foto: Ralf Lorenz

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SC Elze: Ehrung für Michael Dißmer
Elze - Nach dem Braunkohlessen des SC Elze in Stichwehs Hotel am 20.01.2018 (die LDZ berichtete) wurde nicht nur das Braunkohl – Königspaar geehrt. Es wurde auch eine Ehrung des Sportschützenverbandes Alfeld für die Elzer Vorderladerschützen, Michael Dißmer, nachgeholt. Für seine Leistungen bei der Landesverbandsmeisterschaft mit dem Vorderlader Gewehr erhielt er vom Sportschützenverband Alfeld eine Erinnerungsplakette. Michael bekam die Silbermedaille in der Einzelwertung in Hannover und konnte mit der Mannschaft auch noch die Bronze Medaille erreichen. In diesem Zusammenhang kam dann noch eine lustige Geschichte ins Gespräch: Michael erzählte, dass er bei Kreisverbandsmeisterschaft so schlecht geschossen hatte, dass er sich einzeln überhaupt nicht qualifizieren konnte. Nur durch den Start in der Mannschaft habe er überhaupt den Sprung nach Hannover geschafft. Umso mehr freute es ihn natürlich, dass er dann in Hannover sogar die Silbermedaille „geschafft“ hatte. Text und Foto: Ralf Lorenz

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CJD: Wichtige Entscheidungen stehen an
Elze - Trotz des nicht sehr einladenden Wetters fanden sich am vergangenen Freitag viele Eltern und auch einige Schülerinnen und Schüler in der Sporthalle des CJD Elze ein, um sich ausführlich über die bald anstehenden Wahlen der zweiten Fremdsprache (kommender Jahrgang sechs) und des Profils (kommender Jahrgang sieben) informieren zu lassen. Schulleitung und Mitglieder des Kollegiums stellten die Inhalte und Anforderungen der jeweiligen Fächer vor und berieten die Besucher auch bei individuellen Fragen. Lateinlehrerin Katharina Kimm stellte die Vorzüge der „toten“ Sprache Latein vor. „Als tote Sprache wird Latein nur deshalb bezeichnet, weil es keine Veränderungen im Wortschatz gibt, nicht aber, weil die Sprache nicht mehr gesprochen wird“, erklärte sie den Gästen und ergänzte, dass dies schon ein Vorteil der lateinischen Sprache sei, da der zu lernende Wortschatz damit begrenzt sei. Sie betonte aber ebenfalls, dass mit dem Erwerb dieser Sprache wesentliche Schlüsselkompetenzen wie z.B. Sprachreflexion, Verständnis und Gestaltung von Texten sowie Arbeitsweisen angeeignet werden können. „Besonders geeignet ist Latein für die Schülerinnen und Schüler, die genau hinschauen können, knobeln mögen, fleißig Vokabeln und Formen lernen und ein Interesse für Geschichte haben.“ Die Französischlehrerinnen Sophie Gori und Susanne Konzack-Diekmann wiesen u.a. auf die weite Verbreitung der französischen Sprache (sie wird von etwa 200 Millionen Menschen als Mutter- oder Zweitsprache gesprochen) und auf die enge Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich hin. Beim Lernen legten beide den Schwerpunkt auf die aktive Nutzung der Sprache. Mit einem kurzen Filmausschnitt demonstrierten sie außerdem die Wichtigkeit des kulturellen Austauschs der beiden Länder. „Der am CJD Elze seit über 20 Jahren stattfindende Schüleraustausch bietet eine gute Gelegenheit, die Sprache auch einmal aktiv anzuwenden und außerdem die Lebensweise der Franzosen kennenzulernen, erklärten beide und wiesen danach noch auf die Möglichkeit hin, an der Schule in zusätzlichen Stunden das DELF-Diplom, ein international anerkanntes Schuldiplom, das z.B. den Zugang zu Hochschulen erleichtern könne, zu erwerben. Im zweiten Teil der Informationsveranstaltung stellten dann verschiedene Lehrerinnen und Lehrer die vier möglichen Profile vor. Profile beinhalten an der CJD Christophorusschule Elze zwei Wochenstunden in entweder Musik, Informatik, Sport oder einer Fremdsprache. Das musische Profil wurde vorgestellt von Musiklehrerin Antje Schrader, die auch einige Schülerinnen und Schüler aus der Profilgruppe des Jahrgangs acht mitgebracht hatte. Die Schülerinnen und Schüler gaben auf der Bühne einen kurzen Einblick in ihre musikalischen Fähigkeiten. „Natürlich sollten die Schülerinnen und Schüler, die das musische Profil wählen wollen, viel Interesse daran haben, Musik zu machen, und möglichst auch ein Instrument spielen oder Lust haben, sich erste Fähigkeiten an einfachen Instrumenten anzueignen“, erklärte sie. „Wir singen und musizieren viel, lernen aber auch viel zur Musiktheorie und bereiten gemeinsam jahrgangsübergreifend etwa alle zwei Jahre ein größeres Musiktheaterstück vor, was für den Herbst dieses Jahres wieder geplant ist.“ Das Sprachprofil stellten Englisch-und Geschichtslehrer Hartwig Meyen und Spanischlehrerin Michelle Hahn vor. Wer das sprachliche Profil wählt, hat ab dem Jahrgang sieben 2-stündig in der Woche den Geschichtsunterricht in englischer Sprache, im Jahrgang sieben gibt diese noch zusätzlich zum üblichen Geschichtsunterricht, in den folgenden drei Jahrgängen ersetzt der bilinguale Geschichtsunterricht diesen. „Die Themen sind dieselben wie im normalen Geschichtsunterricht, nur wird eben vieles auf Englisch bearbeitet und auch oft an Beispielen aus der englischen Geschichte verdeutlicht“, erklärte Hartwig Meyen den Gästen. Diese Geschichtsstunden in englischer Sprache bleiben bis zum Jahrgang zehn erhalten. Ab dem Jahrgang acht kommt ein Basiskurs Spanisch hinzu, den die Schüler ebenfalls bis zum Jahrgang zehn fortführen können, sie haben aber auch die Möglichkeit, in Klasse neun stattdessen einen Basiskurs Russisch zu wählen. Michelle Hahn erläuterte die Inhalte des Spanischunterrichts. „In meinem Spanischkurs ist es mir besonders wichtig, den Kindern das aktive Sprechen zu ermöglichen, ihnen dabei auch die verschiedenen Versionen der spanischen Sprache zu zeigen. Außerdem war ich mit dem Jahrgang zehn in einem spanischen Restaurant Tapas essen, es war klare Vorgabe, dass die Gericht auf Spanisch bestellt werden mussten.“ Die Schülerin Anais Mäder aus der 10c bestätigte, dass dies eine sehr gute Erfahrung war. Helin Mendes aus der 8c erklärte den Gästen, wie viel Spaß der Spanischunterricht mache und wie sehr sie sich über die schnellen Fortschritte freue. Jörg Schwarze-Schütte informierte die Besucher dann über das Informatikprofil. „Wir haben ein weites Feld, das wir bearbeiten, dazu gehören neben den ersten Schritten des Programmierens auch Netzwerkeinrichtung, Robotik usw., aber wir sprechen auch über Urheberrechte und Datensicherheit.“ Ihm war es besonders wichtig zu verdeutlichen, dass sich nicht nur Jungen angesprochen fühlen sollten. „Viele Jungen wählen das Profil, weil sie sich denken „Computer – kann ich“. Das ist meist ein Trugschluss. Wir erarbeiten die Grundlagen, und oft merken die Jungen gar nicht, dass die Mädchen sie dabei recht schnell überholen.“ Vorkenntnisse seien nicht erforderlich. Im Angebot sind außerdem noch einige Wettbewerbe, aber auch eine AG im Nachmittagsbereich, wenn die Profilwahl zu einem anderen Schwerpunkt führt. „Wer sich unsicher ist, kann aber gern in Absprache mit dem Klassenlehrern und mir einfach einmal in den Informatikunterricht hineinschnuppern“, bot er abschließend an. Zum Abschluss stellte Sportlehrerin Isabell Rode das Sportprofil vor. „Dieses Profil eignet sich für alle, die Spaß an Bewegung und Sport haben und die offen für Neues sind, denn natürlich spielen wir nicht nur Fußball“, verdeutlichte sie die Besonderheiten des Sportprofils. Neben verschiedenen Sportarten werden auch Bewegungsabläufe, das Vorbereiten von Übungseinheiten und andere Themen im sporttheoretischen Teil behandelt. „Bei der Bewertung ist es uns Sportlehrern wichtig, neben der erbrachten Leistung auch den individuellen Fortschritt mit einzubeziehen.“ Schulleiter Matthias Casper wies am Ende noch einmal darauf hin, dass auch die Note, die die Schüler im Profilfach erzielten, versetzungsrelevant ist, und erklärte, dass es auch möglich sei, das Profilfach zu wechseln. „Wenn man sich einmal entschieden hat, heißt das nicht, dass man gezwungenermaßen in diesem Fach bleiben muss. In vielen Fällen ist dies sicherlich sinnvoll, doch es gibt die Möglichkeit zu wechseln.“ Zum Abschluss konnten die Eltern noch individuelle Fragen mit den zahlreichen Kollegen klären und gut informiert bei leichtem Schneefall nach Hause fahren. Text und Fotos: Marita Bünger

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Versammlung: Elze-Mehler Forstinteressenten
Elze - Der Vorsitzende Burghard Hoberg begrüßte die anwesenden Mitglieder in Schökel‘s Hotel und erteilte den Jahresbericht. Er begrüßte neben den Mitgliedern und Gästen ganz besonders Herrn Fabian von Plettenberg, der für Marktanalysen zuständig ist, hinzu kommt Michael Martin, der neue Förster, Bürgermeister Rolf Pfeiffer, Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann und der neue Pastor Dr. Marvin Döbler, sowie den Ehrenvorsitzenden und Träger des Ehrenringes der Stadt Elze Reinhold Warnecke. Er sprach diesem seine Bewunderung aus, dass er trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung gekommen sei. „Das ist vorbildlich, dass Du es Dir nicht nehmen lässt, an unserer Versammlung teilzunehmen“. Seine Berichterstattung betraf das Wirtschaftsjahr 1.10.16-30.9.17 für 110 Mitglieder. Durch das plötzliche Ausscheiden von Förster Nebhuth, waren wir erfreut mit Michael Martin ein geeigneten Nachfolger gefunden zu haben. Wir konnten bereits über die künftige gemeinsame Zusammenarbeit sprechen. Dabei konnten erste fachkundliche Maßnahmen abgesprochen werden. Das Jahr 2017 hat uns ungewöhnlich viel Wasser beschert, Probleme bei der Holzernte und bei der Haltbarkeit der Wege waren die Folge. In mehreren Terminen draußen vor Ort hat sich der Vorstand ein Bild gemacht von verschiedenen Heckenschneidegeräten sowie eine hydraulische Schere (6.850,--€). Erste Bewährung in der Waldhausstraße Samstagmorgen Heinrich Schilde mit Schlepper und Schere einige Vorstandsmitglieder zur Straßensicherung und deren Kinder zum Wegräumen des Schnittgutes. Nach 3 Stunden waren wir wieder verschwunden, denn und es war erst mal Luft geschaffen. Das Thema wird uns noch beschäftigen. Auf Anregung von Michael Martin aus Gronau und dringende Ansage von Michael Degenhardt haben wir begonnen, Bankette und Geräte entlang der in den letzten 10 Jahren neu gebauten Wege einem Pflegeprogramm zu unterziehen, teilweise Motor maschinell aber im Wesentlichen mit einem Fräßkopf -nach Einsatz unserer hydraulischen Schere-. Der Vorstand hat im Umlaufverfahren entschieden, unsere Schere mit einem solchen Fräßkopf nachzurüsten. Im Wegebau wollen wir nach starken Flussschäden den Waldeingang Bergstraße (zum Teil auf Gebiet des Realverbandes Mehle) und das Wegestück unterhalb der Ollegge bis zur Klosterstraße zu erneuern. Entsprechende Planung und Anmeldungen bei der Förderung hat Michael Martin in die Wege geleitet. Die zweite Vorstandssitzung hat am 8. Januar 2018 zur Vorbereitung der heutigen Versammlung stattgefunden. Es waren alle ordentlichen und stellv. Mitglieder anwesend, was sonst schwierig ist. Die Kommunikation ist prima. Jeder widmet sich den Aufgaben, die ihm liegen. Ich darf mitteilen, dass es so auch Bemühungen gibt, ein „bestes Ortungsgerät“ mit ausreichender Genauigkeit zu erkunden und anzuschaffen. Mittel stehen im Konto „Helfervergütung“ bereit. Zum Thema FFH-Gebiet: Es gibt dazu einen Sicherungserlaß der EH der soll hier in einer Schutzgebiets- Verordnung enden. Dazu wurde ein AK Leitfaden eingerichtet, der dieses umsetzen soll. Umwelt -Ministerium NLWKN Kammer, Landkreis bis hin zur Fledermausbeauftragten statten uns einen Besuch ab bis 25 Personen, seit dann, und das sage ich nicht ohne Stolz herrscht Ratlosigkeit, wie alles im „Kleinst-Privat-Wald“ umgesetzt werden soll. Wir konnten deutlich machen, wie schwierig die Belastung von Altholz und Totholz bestimmter Baumarten auf der Fläche einzelner Eigentümer ist. Allein im Limberg vom Hartungweg am Beginn der Teiche nach Osterwald ausgehend: unten Buchenwald, oben Eiche/Hainbuchen und Laubwald. Wir konnten deutlich machen, dass unsere Bewirtschaftung den schützenswerten Zustand nicht beeinträchtigt. Dann stehen sie da: am Limbergkopf, die Eichen sind nicht mehr vorhanden, oder es stehen dort immer mehr Rotbuchen. Natürlich (das ist Natur), den Hang hinauf kriechend. Wie ist dieser Typ Lebensraum mal entstanden durch Menschenhand, Beweidung, spezielle Holznutzung oder? und natürlich nimmt sich die Natur zurück, was und wie sie will. Natur ist etwas, was natürlich, dauerhafter Veränderung unterworfen ist und nie still steht. Das haben wir deutlich gemacht. Laut Degenhardt, herrscht Ratlosigkeit, ich sagte es eingangs, und es gibt Tendenzen, die geplante Schutzgesetz Verordnung zu kippen!!! Abgesehen davon, wie die Entschädigungsregeln für derartige Eingriffe in unsere Eigentum aussehen und umgesetzt werden sollen. Ich danke allen Vorstandskollegen und Mitgliedern die mich bei diesem Tun unterstützt haben; ich hoffe, Herr Degenhardt wird bei der Kommune der Mitgliederversammlung dieses noch genauer und kompetenter vortragen können und Sie und mich auf den neuen Stand bringen. Ich danke allen Helfern im Forst, heute ohne Namensnennung in Nachbarschaftshilfe tätige Mitarbeiter Norbert Hartramph sowie den beteiligten Forstbeamten der Kammer. Nach der Darlegung der forstwirtschaftlichen Maßnahmen stellte sich zunächst der neue Bezirksförster Michael Martin aus Gronau vor. Er ist 32 Jahre alt und hatte sich schon immer für den Beruf des Försters interessiert. Er hatte allerdings in seiner Ausbildung erfahren, dass keine Stellenangebote für Förster vorhanden waren. Daher hat er erst ein Studium als Holzingenieur aufgenommen und war in Unterfranken und Herford. 2012 gab es dann die Information, dass es viele Pensionierungen gegeben habe. Daraufhin hat er Forstwirtschaft in Göttingen studiert und bei der Revierförsterei in Coppenbrügge angefangen zu arbeiten. Seit Mitte Juni hat er nun die Stelle in der Elze- Mehler Forst übernommen, wo er nun für viele Forstorte zuständig ist. „Dabei ist Elze-Mehle die größte Herausforderung“, so Martin. Zunächst ging es hier um die Wegepflege, wo er vom Vorgänger 2.682 Festmeter übertragen bekam, die geschlagen werden mussten, darunter Laubstammholz und Nadelstammholz. Eine große Aktion waren die Kalamitäten durch den Käfer, hier wurde der meiste Teil als Laubindustrieholz und als Nadelindustrieholz verarbeitet. Der Gesamterlös betrug ca. 200.000 € . Der Wegeausbau belief sich auf 5050 lfm. Hier ginge es darum, dass die Wege ganzjährig für LKWs befahrbar sein müssen. Martin freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und den Mitgliedern. Der Vorgänger Nebhuth hatte das Revier zwar „besenrein“ überlassen , aber ein Übergang bedeutet immer einen gewissenVerlust. Herr Martin hat sich an die Überlegungen von Frau Dreps-Kahl gehalten, die die Gebiete so aufgeteilt hat, dass jedes Areal im Rhythmus von 10 Jahren einmal dran ist zur Bearbeitung. 2017 ergibt sich eine Umlage von 26.022,07 als Überschuss aus der Jagdpacht zuzüglich Zuschüssen 3.551,51. Das vergangene Jahr war ein gutes Jahr, wie er erläuterte. Daher ergibt sich auch eine Umlage im Haushalt von 26.000 Euro. Die interessierten Mitglieder erhielten einen Hauungsplan überreicht sowie eine Übersicht über die Finanzen. Holzeinschlag war Laubstammholz 545FM; Nadelstammholz 1.640 FM; Laubindustrieholz 23 FM; Nadelindustrieholz 315 FM; und Brennholz 157 FM. Fabian von Plettenberg erläuterte den Punkt Vermarktung und ging auf die Marktpreise der verschiedenen Holzarten ein. Er erwähnte dabei das Nadelholz, das Palettenholz, das Industrieholz, was alles leicht anziehende Preise in den Sägewerken verzeichnet. Das Buchenstammholz wird zur Zeit sehr knapp, Buche kostete zur Zeit 82 €. Eichenstammholz ist wie immer sehr gefragt und Esche hat auch einen guten Marktverkauf für Stammholz gibt es 36-40 € pro Festmeter. Er erinnerte an die Wertholzveranstaltung in Vogelbeck, wo man sich stets informieren kann über den neuesten Trend. Der Holzlagerplatz kommt immer gute an, so von Plettenberg.

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Entscheidung für neue Jagdverpachtung
Elze - Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Elze-Mehler Forst Cord Warnecke eröffnete die Generalversammlung im Hotel Schökel vor 62 Mitgliedern. Zunächst erteilte er den Bericht über die JZEN Versammlung, auf der es hauptsächlich um die Gefahren durch den Wolf ging. Auch die Schweinegrippe macht von sich Reden und beunruhigt alle Jagdgenossen. Hier verbreitet sich ein hohes Risiko, als Angstauslöser. Auf der Jagdstrecke im November gab es kein Rotwild, dagegen wurden im Ortsgebiet Osterwald 40 Sauen zur Strecke gebracht. Warnecke erwähnte, dass die Jagdpächter pünktlich ihre Jagdpacht entrichtet haben. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann informierte die Versammlung, dass er gemeinsam mit Herrn Kleuker die Kasse geprüft habe, wo alles seine Ordnung hat. Burghard Hoberg bestätigte, die ordentliche und stimmige Kassenprüfung. Die Versammlung stimmte dem Antrag auf Entlastung zu. Der Jagdertrag soll an die Mitglieder ausgezahlt, bzw. mit der Umlage verrechnet werden. Unter Punkt 6 ging es um die Angleichung der Jagdgrenze an die Realversammlungsgrenze laut Flurbereinigung. Dazu erwähnte Warnecke, dass die Flurbereinigung Mehle viele neue Grenzen bekommen habe, weil sich viele Flächen verändert hätten in der „Mehler Feld und Forst“. 1983 wurde es an das Feld in Mehle Beschlussfassung Grenzen für nachfolgende Personen Verpachtung nachvollziehbar. Friedrich Landsberg begrüßt die Versammlung und beschließt die Vorgangsweise zu einer Neuverpachtung, durch das Ausscheiden von Hans-Joachim Katz im März 2019. Er stellt dabei fest, dass die Jagd eine Freizeitgestaltung bzw. ein Hobby sei. „Es soll Spaß machen, wenn man keine Freude daran hat, muss man sich was anderes suchen“. Die Jagdverpachtung sollte an diesem Abend in andere Hände gegeben werden, was dann in 2019 in Kraft treten wird. Vorgestellt wurden vier Kandidaten. Die Vollversammlung, die im Hotel Schökel zusammengekommen war, ist die Institution, die allein über die neue Jagdverpachtung bestimmt. Nach gründlicher Information der Mitglieder über die Kriterien wurde darüber abgestimmt, wer die Jagdpacht ab März 2019 übernehmen soll. Einstimmig fiel die Wahl auf Burghard Hoberg zusammen mit Cord Warnecke. Anschließend wurde der gesamte Vorstand der Jagdgenossenschaft en bloc einstimmig wiedergewählt.

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SC Elze: Neujahrspokal am Alt–Herren-Abend
Elze - Im Januar wurde im Rahmen des Alt – Herrn-Abend der Neujahrspokal ausgeschossen. Dieser Pokal ist die Nachfolge des Uwe Trumpf Pokal, den Helmut Dembowski endgültig gewonnen hatte. Jeder Teilnehmer bekam einen Satz Scheiben, nahm sein Luftgewehr und begab sich auf den Stand. Mit dem Luftgewehr wurde aufgelegt geschossen. Jeder hatte 5 Scheiben, die jeweils mit einem Schuss von hinten (!) beschossen werden mussten, anschließend konnten 4 Schuss auf eine Glücksscheibe abgegeben werden und zum Schluss wurde ein Schuss Teiler - Wertung geschossen. Dieser Teiler ist das Besondere am Neujahrspokal: Werden die ersten Ergebnisse zusammengezogen, so wird der Teiler-Wert vom Ergebnis wieder abgezogen (Je besser der Teiler, desto kleiner sein Wert). Vorjahressieger war Ralf Lorenz – Sieger wurde in diesem Jahr Hartmut Wittkemit 15,6 Punkten. Er konnte den besten Teiler präsentieren. Der Pokal wurde von Michael Rössing übergeben, der selber auf den 2. Platz kam (-75,9 Punkte) und Helmut Dembowski mit -116,6 Punkten auf den 3. Platz. Anschließend gab es warmes Essen und kühle Getränke. Text und Foto: Ralf Lorenz

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