Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Enkeltrick und falsche Polizei
Mehle - Die Kriminal-Hauptkommissarin Gabriele Freier war zu einer Informationsveranstaltung in das evangelische Gemeindehaus gekommen, um die DRK-Mitglieder über Gefahren an der Haustür oder am Telefon zu informieren. Nach einer gemütlichen Kaffeetafel gab sie Hinweise auf ausgefallene Tricks, die heute von Kriminellen genutzt werden, um vorwiegend ältere Menschen zu überfallen und auszurauben. Sie forderte die Anwesenden zu einem gesunden Misstrauen auf. Wenn Zweifel vorhanden sind, nimmt die Polizei gerne die Anrufe von unsicheren Menschen entgegen. Dazu gibt es gewisse Fakten, die man sich merken kann. Ein Polizist ruft niemals über die Telefon-Nr. 110 an. Er fordert auch niemals, dass der Senior Bargeld und Wertsachen bei der Polizei abgeben soll. Den zweifelnden Bürgern hilft die Polizei gerne, wie Gabriele Freier erläutert. Sie ist die Leiterin des Präventions-Teams für Senioren. Sie hat bereits 38 Berufsjahre bei der Polizei absolviert und ist in alle üblen Tricks eingeweiht und läßt sich nicht hinters Licht führen. Dabei hatte sie allerhand praktische Beispiele parat, die sie sehr demonstrativ vorführen konnte.
Dabei sind Tricks wie: „Kann ich mal auf Ihre Toilette gehen?“ Oder „Haben Sie mal ein Glas Wasser für mich?“ oder „Können Sie mal einen Zettel schreiben an die Nachbarin, die gerade nicht da ist. Dazu komme ich mal in Ihre Wohnung“. Ein Sperrbügel an der Wohnungstür könnte hilfreich sein, um den Besucher nicht hereinführen zu müssen oder aber eine Kette. Es werden immer neue Vorwände erfunden, um in die Wohnung zu gelangen und nachher fehlt Bargeld oder der Schmuck. Dazu wird auch noch ein anderer Trick angewandt. „Wir haben doch mal zusammen im Krankenhaus gelegen“. „Du warst doch mal meine Kollegin“. So soll eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Oder der Kriminelle bringt einen Blumenstrauß für die Nachbarin mit und bittet um eine Vase. Der Fuß hält dabei die Tür auf. So gibt es immer wieder neue Vorwände um die Barriere zu überwinden. Ein Original von einem Telefon hatte Freier auch zur Verfügung: Ich brauche Geld, kannst Du mir helfen? Wieviel hast Du denn zu Hause? 10.000 € und 50.000 € auf der Bank. Gabriele Freier ist aber darüber informiert, dass die Banken inzwischen diese Tricks kennen und eine Seniorin, die 50.000 € abheben will, warnt. „In der Schweiz sind diese Vorfälle stark zurückgegangen, weil die Banken aufpassen. Das Geburtsdatum ist eine gute Möglichkeit, um den Anrufer zu irritieren oder sonstige Nachfragen nach anderen Verwandten. Die Anrufer sind sehr gerissen.
Die Seniorin oder der Senior sollten ihre Scham überwinden und sich der Polizei anvertrauen. Dann können sie auch dazu beitragen, dass diese Überfälle aufgeklärt werden und dann nachlassen. Die Täter suchen sich oft Adressen aus mit älteren Vornamen oder sie suchen nach kurzen Telefonnummern, die schon älter erscheinen. Die Tricks gehen soweit, dass der Täter behauptet, dass die Polizei die Wertsachen in Obhut nehmen wird. „Wir holen alles ab; stellen sie alles auf die Mülltonne vor der Tür“. Die Täter wollen angeblich helfen, und das überzeugt viele Menschen. Die Kriminalkommissarin sagt: „Unser Beruf wird in den Dreck gezogen!“ Der Schaden ist immer groß, dabei gibt es eine „Dunkelziffer aus Scham“. Die Polizei fordert die Menschen auf bei „Bargeld und Schmuck“ äußerstes Misstrauen anzulegen. Dann sofort die Polizei einschalten. „Ein besonderer Tipp ist es auch, sich am Telefon niemals unter Druck setzen zu lassen! „Die Polizei ist immer erreichbar - 24 Stunden lang - „und nichts vor die Tür stellen!“ „Wenn etwas merkwürdig erscheint, sofort anrufen!“ Auch die Kaffeefahrten mit überhöhtem Preis sind noch immer auf Kunden aus. Pflasterarbeiten werden auch zu hohem Preis versprochen sowie ein zu hoher Betrag für einen Schlüsseldienst“. Man kann bei den Tätern auch mit einem großen „schauspielerischem Talent“ rechnen.
Ein wichtiger Tipp ist auch, keine Wertsachen und kein Bargeld im Auto liegen lassen. „Die körperliche Unversehrtheit ist allerdings das Allerwichtigste“, so Gabriele Freier. „Orte mit viel Gedränge sind bevorzugt, dann sollte man das Geld auf Mann und Frau verteilen.“ Sie wiederholte noch einmal, „dass die Polizei 24 Stunden für den Bürger da ist. Dazu gibt es auch die 'Opferhilfe' und den 'Weissen Ring'. Infos dazu gibt es an der Polizei-Dienststelle.
Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gabriele Warnecke bei Gabriele Freier für die recht munter vorgetragenen Beispiele zur Vorsorge.

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Sozialverband feiert Grillfest in Mehle
Mehle - "Sind wir wirklich alle gleich?", unter diesem Motto stand die Informationsparty des SoVD Mehle-Sehlde in Mehle. Bei bestem Sonnenschein fanden sich rund 50 Mitglieder und Freunde zu einem Grillnachmittag ein. "Gleichheit für alle" wurde als These diskutiert und hinterfragt, ob dieses Ideal möglich wäre und wie weit der Ist-Zustand davon entfernt ist. Nach dem inhaltlichen Teil, folgte die Belohnung: Steaks und Bratwurst zu selbstgemachten Salaten und Speisen.
Auch bei Spielen - wie dem Walnuss-Knacken, bei dem Jürgen Schwetje überzeugender Sieger wurde - vor August Behrens und Alissa Lange und dem Nagelbalken kam es zum regen Austausch unter den Mitgliedern und zu angeregten Diskussionen und neuen Ansätzen.

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Borkenkäfer belastet Elze-Mehler Forst
Mehle - Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte die Elze-Mehler Forstinteressentenschaft unter dem Vorsitz von Burghard Hoberg in den „Papenhof“ eingeladen. Dazu waren 52 Mitglieder erschienen, die 72 Prozent der Fläche repräsentieren. Es war doch ein sehr wichtiger Abend, an dem die gesamte obere Führung der für diese Region zuständigen Forstwirtschaft zugegen war, da es um das heikle Thema „Borkenkäferbefall“ ging, der die ganze Arbeit vieler vergangener Jahre zunichte macht und aus der es anscheinend keinen Ausweg gibt, wenn nicht endlich ausreichend Regen fällt. Hoberg begrüßte besonders den Forstamtsleiter Michael Degenhardt, Förster Michael Martin und Fabian von Plettenberg als Holzverkäufer für die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Südniedersachsen. Der Vorsitzende brachte dazu einen Rückblick auf die beiden letzten Sommer. 2017 mit zu viel Regen, der den Boden aufweichte und dann im Jahre 2018 der Sturm Friederike und danach eine Jahrhundertdürre sowohl in 2018 wie auch zurzeit im 1. Halbjahr von 2019. Der Holzmarkt bietet keinen adäquaten Absatz der enormen angefallenen Holzmengen, denn große Mengen sind in Zukunft nicht zu vermarkten oder decken mit den Erlösen nicht einmal die Werbungskosten. Die Führung der Forstinteressentenschaft kommt zwar den waldschützenden Pflichten nach dem Bundeswaldgesetz nach jedoch warnt Hoberg die Waldbesitzer schon jetzt, dass durch eine weitere Aufarbeitung und Waldhygienemaßnahmen erhebliche Kosten auf die Waldbesitzer zukommen werden. „Wir kommen nicht drumherum über eine Umlageerhöhung nachzudenken. Für die Wiederaufforstung und Kulturmaßnahmen der großen entstandenen Freiflächen nach einer Abholzung fehlen der Interessentenschaft Zeit und Mittel. Durch die Trockenheit haben auch die Buchenbestände stark gelitten. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht feststellbar. Mein Bericht ist nicht erfreulich, so Hoberg. Schon im letzten Jahr hat er die Mitglieder und Bürger ermuntert: ‚Heizt mit Fichte‘. Schon im Herbst bei einer Vorstandssitzung trat das riesige Ausmaß der entstandenen und zu erwartenden Schäden zutage. Jetzt im Frühjahr wurde klar, dass nicht alles Holz kostendeckend vermarktet werden würde. Dabei wurden schon die ersten Beschlüsse gefasst:
1.) Dass alles anfallende Holz nach der Aufarbeitung des Sturmholzes durch „Friederike“ - ohne Ausnahme Borkenkäferholz wird – und soweit es überhaupt Erlöse abwirft, in einer eisernen Reserve (Pool) gesammelt werden. Hiervon werden dann auch die Einschlags- und Vermarktungskosten sowie das Spritzen gegen den Borkenkäfer bezahlt. Schon jetzt ist klar, dass der „Pool“ nicht reicht, aber diese Kosten sind förderfähig und die Landwirtschaftskammer hat bereits Anträge auf Aufarbeitung und Waldhygienemaßnahmen gestellt.
2.) ein weiterer Förderantrag wurde für zusätzliche Lohn- und Transportkosten im Rahmen der Borkenkäfer-Kalamität gestellt. Dazu zählen u.A. die Aufwandsentschädigung für Landwirt Heinrich Schilde, der Befallsnester sucht und Borkenkäferfallen aufstellt.
3.) Wir haben beschlossen, Brennholz, Fichten- Industrieholz, was nicht oder nur mit inakzeptablem Erlös abzusetzen ist, zum Preis von 16,€ pro Raummeter abzugeben. So konnten schon eine geringe Menge an einige Mitglieder vermarktet werden - auch wenn kaum ein kostendeckender Erlös erwartet wird, können so wenigstens weitere Kosten eingespart werden.
Hoberg nahm Bezug auf die Vorstandssitzung vom Juni: „Durch die immer noch anhaltende trockene Witterung wurden die überdimensionalen, fast möchte ich sagen: epochalen Ausmaße der Borkenkäferplage deutlich. Probleme beim Holzverkauf sind erneut allgegenwärtig. Daher beschlossen wir, diese heutige Versammlung anzusetzen, da die monetäre Größenordnung der Katastrophe jeden Rahmen sprengen könnte. Wir als Vorstand können nur bis zu einer gewissen Summe entscheiden; das könnte allerdings auch schnell darüber hinaus gehen. Frage: Aufarbeiten, nicht aufarbeiten oder den Bestand aus hygienischen Gründen vernichten? Alles koste Geld und nicht zu knapp.
Die ersten Buchen sind eingegangen und täglich werden es mehr, besonders in der exponierten Südwestlage mit dünner Bodenauflage wegen der Kalksteinverwitterung. „Die Natur spielt verrückt. Sie hält sich nicht an Einschlagsbeschränkungen“ - (z.B. keine Kahlschläge über 0,5 Hektar. ) Es stehen auf den Freiflächen umfangreiche Kulturmaßnahmen an. Dazu braucht es „man-power“ bei Förstern, Forstwirten und Lohnunternehmern, die aber sind in Fichtenmaßnahmen „eingespannt“. Daher werden Planungen und Verfügbarkeit der sonstigen Kulturmaßnahmen zurückgestellt. Lediglich Maßnahmen an Kulturen, die unter der Trockenheit gelitten haben, werden nachgebessert.
Ein erfreulicher Punkt zum TOP Holzmarkt konnte durchgesprochen werden, denn die Firma Sappi, Alfeld, hat eine Niederlassung in Elze neuerdings (früher Wienerberger, neben der Eisenbahnbrücke). Mit dieser Firma kann man verhandeln, zu welchem Preis sie einen gewissen Teil von unserem Holz entgegen nehmen kann. Viele Einzelpersonen haben Holz nach Absprache mit uns gekauft.“
Förster Michael Martin erläuterte kurz die Maßnahmen, die er ergriffen hat. „Wir haben im Frühjahr angefangen an den Rändern der betroffenen Gebiete Borkenkäfer Fang-Netze mit dreieckigen Tippis aufzustellen. 60 Stück hat Landwirt Heinrich Schilde aufgestellt. Wir haben viele kleine Nester gefunden und markiert, mit Firma Bayer 5.300 Festmeter aufgearbeitet. Das war eine sehr aufwändige Sisyphus-Arbeit. Schwierig war, das Gebiet vom Gallberg und von der Katzenkuhle auf Grund des schwierigen Geländes. Wichtig ist es dabei, die Grenzen sauber zu halten, um die Nachbarn zu schützen“.
Fabian von Plettenberg als Holzverkäufer für die FBG Südhannover berichtete von einem Export nach China in 5-Meter.-Abschnitten, weil der hiesige Markt überladen ist. 390 Festmeter einmal und 320 am nächsten Tag auf die Bahn, Industrieholz hat jetzt zugenommen, Brennholz 200 FM, Industrieholz 2010 FM gehen ins Winterlager von Sappi, Gerberstr. 29. Wir haben aufwändige Werbung vorgenommen und erhalten 27-29 Euro pro Festmeter. Dazu muss das Holz allerdings gegen den Borkenkäfer behandelt werden. Wir erhalten dafür ggf. 4 Euro pro Festmeter als Entschädigung.
Forstamtsleiter Michael Degenhardt begann sein Statement mit der Aussage: „Um die Fichten zu retten, muss was passieren...“. Er bescheinigte der Elze-Mehler Forst, dass er zum Vorstand ein gutes Verhältnis hat, denn „wir sitzen alle im selben Boot. Wir sind nicht begeistert über den ständigen Wechsel im Forstamt, denn Förster Michael Martin hat zum 30.9.19 gekündigt. Es gilt zurzeit 5 Försterstellen neu zu besetzen und drei weitere Posten von Verwaltungsangestellten. Die Landwirtschaftskammer ist Partner für attraktive Möglichkeiten. Die Förster-Stelle ist bereits ausgeschrieben. Es haben sich bereits einige Interessenten vorgestellt und wir suchen uns eine geeignete Person heraus. Um der Kalamitäten „Herr zu werden“ muss man einen großen Batzen Geld in die Hand nehmen. Die Landwirtschaftskammer und Sie werden sich die Kosten teilen. Ein Käfer fliegt bis zu 5 km weit.
„Ich hänge an Ihrem Wald genau wie Sie. So eine schlimme Situation haben wir noch nie gehabt!“„Für Südniedersachsen haben wir bereits Zuschüsse für die Waldbesitzer beantragt“.
Eine gemeinsame Erörterung vom Stand der Neuausweisung des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebietes Limberg-Wöhren schloss diese Sitzung ab.

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Altenclub fährt zur Holzmühle
Mehle - Bei herrlichen „Kaiserwetter“ unternahmen 32 Senioren aus Mehle unter der Leitung von Edith Tönnies, der Leiterin des Altenclubs, einen Ausflug in Fahrgemeinschaften zum Waldlokal „Holzmühle“,bei Eldagsen.
Der Altenclub Mehle ist das ganze Jahr aktiv und einmal im Jahr geht hinaus es hinaus zu einem Ausflug unter freiem Himmel. Dieses Mal war die Kaffeetafel im Garten der „Holzmühle“ wegen der starken Sonne unter einem großen ausladendem Zeltdach eingedeckt, wo man dann nach Herzenslust Kaffee und Kuchen genießen konnte und als Abschluss eine köstliche Eisspezialität. Vorab konnten die Gäste die Gelegenheit wahrnehmen, einen lauschigen Rundgang um den hauseigenen Teich zu unternehmen -umgeben von hohen Tannen des „Osterwaldes“-. Interessant war auch die Beobachtung auf der Wasseroberfläche, wo immer wieder Karpfen und Forellen über dem Wasser sichtbar wurden. Das lustige Vogelgezwitscher der heimischen Vogelwelt sorgte für gute Stimmung unter den Gästen. Dabei entstand an den Tischen ein munterer Gedankenaustausch. Im Jahr 2019 waren wieder viele Angebote, die von den Senioren gern angenommen werden. Dazu gehörten u.a. Vorträge über die Wolga und über die Masuren. Eine Fahrt zum Steinhuder Meer führte zu einer Fischfabrik und einer Leinenfabrik. Eine interessante Märchenstunde für Erwachsene lockerte das Programm auf. Mit einem Grillabend am 7. August, um 15.00 Uhr im evangelischen Pfarrheim findet das Sommerprogramm seinen krönenden Abschluss.
Nach der gemütlichen Runde wurde -wie kann es anders sein?- gemeinsam Lieder gesungen nach ausgeteilten Liedertexten. „Wohlauf in Gottes schöne Welt“; „Gehe aus mein Herz und suche Freud“; „Jetzt kommen die lustigen Tage“; „Wer recht in Freuden wandern will“. Dann ging es in Fahrgemeinschaften nach Mehle zurück.

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Gemeindefest für Pastor Marvin Döbler
Mehle - Eine überfüllte Kirche mit vielen Gläubigen, die zum Sommer-Abend Gottesdienst gekommen waren, denn im Sommerhalbjahr finden die Gottesdienste einmal in der Woche jeweils in einem anderen Ort statt, zeichnete den letzen Gottesdienst vor der Sommerpause aus.
Dieser Tag war gleichzeitig der 40. Geburtstag von Pastor Dr. Marvin Döbler. Daher wohnten auch der Superintendent Christian Castel diesem Sommer-Abend-Gottesdienst bei und zwei ehemalige Studienfreunde Pastor Robert Dierking aus Karohagen und Pastor Matthias Groeneveld aus Osnabrück. Die Predigt hielt Pastor Robert Dierking, der sich das Evangelium von der Geburt des Heiligen Johannes ausgewählt hatte. Er freute sich, dass man sich bei „bestem Kaiserwetter“ treffen konnte, während in der Kirche recht angenehme Temperaturen herrschten. Zu Beginn begrüßte er Dr. Marvin Döbler und überreichte ihm ein symbolisches Geschenk mit Bier aus einem Mönchshof und wünschte ihm viel Glück und Gottes Segen.
„Johannes hat in der biblischen Geschichte eine besondere Aufgabe bekommen. Er hat Christus den Weg bereitet. Im Geist Gottes konnte er auf Christus hinweisen. Die Gaben aber wollte er nicht für sich selbst sondern für Jesus, der am Ende des Tages „der Größte“ sein würde. Da steckt ein intellektueller Tiefsinn drin, das jeder der den Johannesweg gehen wird, den Hinweis findet, dass jemand kommen wird, der noch größer ist als Johannes. Das Fest Johanni wird am 24. Juni zur Mittsommerwende gefeiert. Johannes zeigt dabei den Weg, der notwendig ist: „Bist du es der da kommen soll? Oder sollen wir auf einen anderen warten?“, so heißt es in der Bibel. Johannes lässt seine Taten sprechen. Er sprach in Vollmacht von der Liebe Gottes. Jesus ist gütig und hat immer den Blick auf die Menschen gehabt. „Was müssen wir in unserem Leben ändern, damit wir richtig in der Gemeinschaft leben, bzw. in unserem Dorf handeln können?“
„Johannes hat in tiefer Demut auf den Messias hingewiesen. Der Geist Gottes macht ihn stark, fröhlich und demütig. Auch wir sollen nicht auf uns zu arbeiten und uns wichtig machen, sondern immer auf Christus hinweisen. Daher heißen wir ja auch Christen und üben uns in der Nachfolge Christi. „Jeder Organismus verändert sich, das ist ein Zeichen unserer Lebendigkeit. Die Kraft der Bäume und der Pflanzenwelt kommt aus der Wurzel heraus und so müssen wir das auch hinbekommen.“
„Ich glaube, Ihr dürft Euch freuen, dass Marvin Döbler in tiefer geistiger Weisheit lebt und, dass er auch von der Wissenschaft etwas versteht. Ich hatte die freie Wahl und habe mich entschieden über das Leben des Hl. Johannes zu berichten. Jeder von Euch wird ermutigt, auf Christus hinzuweisen. Nur er kann unsere Not wenden."
Dann ging er auf den evangelischen Geistlichen ein und stellte an den Superintendenten die Frage, ob dieser weiter bleiben dürfe. Christian Castel antwortete darauf hin schmunzelnd: „Er kann solange bleiben wie er will, wir sind einverstanden!“
Grußworte kamen dann vom Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann, der alle Vereinsvorstände in den Altarraum zusammenrief, die sich gemeinsam bedankten für die gute Gemeinschaft im Dorf und für die Bereitschaft das Pfarrheim und den Platz vor der Kirche für Feste wie das Urbanusfest und den Weihnachtmarkt zur Verfügung zu stellen. Nach dem Segen durch Pastor Dr. Döbler trafen sich die Gläubigen im Vorgarten der Kirche, um das Fest zum 40. Geburtstag zu feiern mit frisch gezapftem Bier, Getränken und Köstlichkeiten.

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DRK-Grillen bei hohen Sommertemperaturen
Mehle - Volles Haus konnte wieder der DRK Ortsverband Mehle verzeichnen, der zum Grillfest am und im evangelischen Gemeindehaus eingeladen hatte. Während zwei Damen am Grill die Leckereien bruzzelten, hatten viele Mitglieder für leckere Salate gesorgt. Ein weiteres Highlight waren an diesem Nachmittag die gekühlten Getränke, die ausgeteilt wurden, denn es war so ziemlich einer der heissesten Tage im Juni dieses Jahres. An den Tischen gab es einen regen Gedankenaustausch und viel frohe Laune, denn die kommissarische Vorsitzende Gabriele Warnecke sorgte mit drei heiteren Geschichten für Stimmung und Frohsinn unter den Damen und zwei Herren.
Zunächst brachte sie ein munteres Stück verfasst zu dem Lied: „Im Wagen vor mir fährt ein Mädchen...“. („Auf dem Teller vor mit liegt ein Würstchen“.) Dieses Gedicht war getextet auf das bekannte Lied und erzeugte viel Heiterkeit. Weiter ging es Schlag auf Schlag mit „Heini dem Pechvogel“ und dem „Gottesdienst“. Der Pechvogel Heini, der von seiner Frau immer herumgeschubst wurde: “Heini mach dieses; Heini mach das“, erzählte aus seinem Leben, dass er nie etwas machen konnte, was er wollte. „Geboren werden wollte ich nicht - das musste ich; zur Schule gehen wollte ich nicht - das musste ich; zum Militär wollte ich nicht - das musste ich; heiraten wollte ich nicht; das musste ich… Vor der Ehe habe ich meiner Frau den Hof gemacht, heute mache ich die ganze Wohnung. Von wegen „ruhiger Hafen der Ehe“, denkste; ich bin einem Kriegsschiff begegnet. Es gibt Frauen, die nicht wissen, dass man einen Teppichklopfer und die Nudelrolle auch zu friedlichen Zwecken nutzen kann“.
Die nächste Geschichte erzählt von einem Gottesdienst, bei dem sich die Gemeinde vor der Kirche noch zu einem kleinen Schwatz in Gruppen trifft. Der Pastor aber findet nach dem Gottesdienst ein Gebiss in einer Bank. Er fragt vor der Kirchtür die Gläubigen, ob einer sein Gebiss vermisst. Sagt eine Frau, „Das Gebiss ist von meinem Mann.“ „Aber der war doch nicht im Gottesdienst“ sagt der Pastor. „Mein Mann ist nicht mehr so gut auf den Beinen. Aber immer wenn ich in der Kirche bin, geht mein Mann ans Suppenfleisch und säbelt ein großes Stück vom Braten herunter. Seit ich sonntags die Zähne mitnehme, ist das vorbei, weil er dann nicht in Versuchung kommt“, sagte sie, steckte das Gebiss ein und tippelte nach Hause.
Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag gingen die DRK Mitglieder frohen Mutes nach Hause.

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„Ohne Gott gäb es nicht einmal die Sonne“
Mehle - Zum festlichen Gottesdienst aus Anlass des Fronleichnamsfestes in der St. Marien-Kirche zu Mehle, -dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi- waren viele Gläubige aus Gronau, Lauenstein, Elze und Mehle gekommen. In seiner Predigt ging Pfarrer Dr. Christian Wirz darauf ein, dass die Gläubigen am Gründonnerstag zur Einsetzung des Allerheiligsten von großer Trauer über den Abschied versammelt waren. Man war sich einig, über die Entscheidung, dass es sich wegen der Trauer an Gründonnerstag nicht geziemt, eine prunkvolle Veranstaltung daraus zu machen. So liegt die Feier als Fest der Freude in der ersten Oktav nach dem Pfingstfest. Meistens -wie hier auch in Mehle- wird das Fest am darauf folgenden Sonntag gefeiert. Pastor Dr. Christian Wirz ging in seiner Predigt auf den Kapuziner-Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968) aus Italien ein, der viele Gläubigen aufhorchen ließ. Denn dabei kommt die Erinnerung auf, dass wenn Pater Pio in den 50er und 60er Jahren eine Predigt in der Nähe hielt, dann strömten so viele Gläubige in die Kirche, dass die meisten Gläubigen vor der Tür stehen mussten. Er hatte 4 Geschwister, die auch alle ins Kloster gegangen sind. Er wurde später heilig gesprochen. Heute gibt es auch einen Film über ihn.
Wie Pfarrer Wirz ihn zitierte, soll er gesagt haben: „Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne Heilige Eucharistie. Das Bild der Sonne ist wie Eucharistie, Sonne, Licht und Leben, eine weiße Wand vom Licht der Sonne bestrahlt. „Wenn wir die Sonne anschauen, brauchen wir eine Spezialbrille, um nicht zu erblinden, weil von dort Licht und Wärme kommen. Wenn die Sonne aufhören würde zu scheinen, würden wir vor Kälte ersticken“. Im Kelch mit Brot und Wein ist „Liebe“ drin, „Freundlichkeit“ und „Zuneigung“. In Brot und Wein steckt der Segen Gottes. 5.000 Männer kamen zur Brotvermehrung, das wurde zu mehr als nur zur Erquickung. Denn Gottes Gaben sind mehr als nur Nahrung. Zum Schluss waren noch 12 Körbe mit Krümeln übrig. Brot und Wein ist die Quelle aller Liebe, daher wurde zu Fronleichnam auch die Eucharistie in zwei Gestalten an der Mehler Kommunionbank ausgeteilt, in Form von Brot und Wein, „das ist Quelle dieser Liebe“, so Wirz. „Ohne Liebe Gottes könnten wir nicht leben, Ohne Gott gäb es noch nicht einmal die Sonne“, so Wirz.
Bei schönem Wetter konnte die Fronleichnams-Prozession dann durch die Feldmark von Mehle durchgeführt werden, wobei zwei Katholiken ihr Grundstück zur Verfügung gestellt hatten für Altäre; ein weiterer Altar wurde in der Feldmark aufgebaut; als vierten Altar mit Ausklang wird regelmäßig der Altar im Kirchenschiff mit „Tedeum und sakramentalem Segen“ vollzogen. Dazu wird das lateinische Lied gesungen: „Tantum ergo sacramentum, venerémur cernui, et antiquum documéntum novo cedat rítui; praestet fides supplemémentum, sénsuum deféctui.“
Angeführt wurde die Prozession von einem Messdiener mit einem blumengeschmückten Kreuz, dann folgten die anderen Messdiener vor dem Baldachin, der von vier großen starken Männern getragen wurde, gefolgt von den diesjährigen Kommunionkindern, und Fahnenträgern christlicher Organisationen schlossen sich dem Zug an, dann folgte die Gemeinde.
Während das Allerheiligste in der Monstranz von Pfarrer Dr. Christian Wirz im Wechsel mit dem indischen Pfarrvikar Shijo Joseph würdig unter dem Baldachin getragen wurde, begleitete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Gronau mit Blasmusik die sieben Fronleichnamslieder des sehr langen Prozessionszug durch die sommerliche Natur.
An jedem Altar hielt der Zug an, um Gebete und Psalmen zu sprechen. Dann wurde an allen Altären im Ort den Gläubigen der Segen mit der Monstranz erteilt. Die Prozession sollte dabei das wandernde Gottesvolk darstellen.
Die Josephs-Gemeinde Gronau mit ihren Kirchorten konnte an Fronleichnam nach 10 Jahren das letzte Mal ein Fest mit ihrem Geistlichen Dr. Christian Wirz feiern. Eine Woche später wird der Abschied gefeiert, damit der Geistliche eine höhere Aufgabe - auf Wunsch des Hildesheimer Bischofs Heiner Wilmer - als Propst in Hannover übernehmen kann.
Einen fröhlichen Ausklang fand das schöne Fest, wo sich die Gemeindeglieder zu einem Gedankenaustausch mit Leckereien vom Grill mit Salaten bzw. Kaffee und Kuchen an Festzelttischen trafen.

Historischer Hintergrund:
Das Fest der „leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie“ wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich in der Basilika St. Martin gefeiert, und 1264 von Papst Urban IV durch die Bulle „Transiturus de hoc mundo“ zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Auslöser dafür war ein Blutwunder, das von ihm in 1263 anerkannt worden war. Die katholische Kirche lehrt, dass in der heiligen Messe die eucharistischen Gestalten durch die Wandlung wahrhaft zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt.

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Geburtstagskinder feiern im Gemeindehaus
Mehle - Wenn die evangelische Kirche alle evangelischen und katholischen Mitbürger, die über 70 Jahre sind und in den letzten drei Monaten Geburtstag gefeiert haben, einlädt, dann kommen die „Geburtstagskinder“ immer sehr gerne, denn außer einem Glas Sekt oder Saft mit leckeren Torten und reichlich Kaffee ist das ein Nachmittag der guten Laune für alle. So konnte Pastor Dr. Marvin Döbler wieder mal 35 Senioren „willkommen heißen“ und auf das Herzlichste begrüßen und ihnen allen einen schönen erlebnisreichen Nachmittag wünschen.
Dazu wurde gemeinsam das Lied: „Viel Glück und viel Segen, auf all Deinen Wegen..", dazu spielte der langjährige ehemalige Organist Ingo Hempelmann(91)aus Boitzum auf der Hammondorgel.
Drei Damen hatten sich wieder zur Verfügung gestellt, und das Leckerste was es gibt an Torten aus ihrer eigenen Küche gezaubert. So stand dieser Nachmittag ganz im Zeichen der traumhaften Erdbeerzeit mit allen ihren Verführungen, denn drei Torten ließen den Gaumen mit Erdbeergenuss verwöhnen und eine Pfirsichtorte. Dabei konnten die Gäste ordentlich schlemmen, um die Vielfalt der süßen roten Frucht mit den Geschmacksnerven ertasten. Dazu zählte Erdbeer-Joghurt, Erdbeer-Philadelphia, Erdbeer Sahne und als Sahne-Häubchen gab es auch einen, der im internationalen Vergleich in einer Deutschen Küche nicht fehlen darf, „Frankfurter Kranz“. Gebacken hatten Renate Heering, Annelie Wiechmann und Gudrun Schierbaum und so stellte sich das Trio der Torten-Künstlerinnen dem Publikum vor und erhielt viel Applaus.
Nach den munteren Erzählungen an den verschiedenen Tischen mit einem guten Gedankenaustausch wurden viele gemeinsame Lieder angestimmt und gesungen, die Herr Hempelmann auf der Hammondorgel begleitete: „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“; „Wenn alle Brünnlein fließen“; „Nun ade Du mein lieb Heimatland“; „Sah ein Knab ein Röslein stehen“; „Kein schöner Land“; „Am Brunnen vor dem Tore“. Zum Schluss wurde auf Wunsch des Publikums das „Mehler Lied“ mit seinen 7 Strophen gesungen, das einst der Schulleiter Franz Steinbrecher 1888-1977 gedichtet und komponiert hat und dass eine Welle der Begeisterung immer wieder unter den Mehler Bürgern auslöst.
„Des Morgens in der Frühe ziehn wir zum Walde hin durch Feld und grüne Auen, gar lieblich anzuschauen, mit heiterm, frohen Sinn...“. Pastor Dr. Marvin Döbler sprach ein gemeinsames Gebet mit allen Gästen und erteilte seinen Segen zum Abschluss der Veranstaltung.

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Fischfeinkost und Leinen am Steinhuder Meer
Mehle - Einen interessanten und vielseitigen Nachmittag erlebten 30 Senioren aus Mehle, die mit der Busgesellschaft „Reise Heiko“ aus Eldagsen unter der Leitung von Edith Tönnies zwei etablierte Firmen in Hagenburg bzw, Steinhude besichtigen konnten, wo ihnen vielfältiger köstlicher Fisch serviert wurde und sie eine feine Leineweberei vorgestellt bekamen. Ausgestattet mit Plastikkitteln, Mützen und Schuhüberziehern wurden die Damen und zwei Herren durch die Werkshallen der Fischfabrik geführt. Hier werden monatlich 50 Tonnen Fisch aus Nord- und Ostsee verarbeitet, die danach u.a. zu leckeren Salaten verarbeitet werden mit entsprechenden Zutaten. Auf Konservierungsstoffe wird hier ganz und gar verzichtet. Die Fischfeinkostfirma Lindemann GmbH hat ein gutes Renommee und erhält täglich Frischfisch aus aller Welt, um ihn zu verarbeiten und haltbar zu machen. Schon zwei Tage später geht die Ware auf die große Reise in alle Himmelsrichtungen u.a. Matjes, Rollmöpse und Bratheringe sowie ganz verschiedene Salate. Nach dem Besuch der Werkshallen wurden den Gästen in der eigenen Restauration anschließend zubereitete Meeresfrüchte serviert. Dann ging es mit dem Bus weiter auf Tour, um nach Steinhude zur Leinenweberei Seegers & Sohn, die in 9. Generation in der Familie geführt wird, gefahren zu werden. Das Anwesen beherbergt außer 20 Webstühlen auch ein Museum, das einen Überblick über 250 Jahre Geschichte zeigt. Hier entsteht Aussteuerwäsche und ein anspruchsvolles Sortiment an Accessoires. Die Palette reicht von Bettwäsche, Tischwäsche, über Kissen, Taschen, Küchentüchern bis hin zu Schürzen. Die Dame, die die Führung übernommen hat, erläuterte, dass ein Wäschestück -beispielsweise für den Hotelbetrieb- bis zu 1.000 Mal gewaschen werden kann, ohne die Brillanz einzubüßen. Die etablierte Leineweberei hat nur edles Leinen mit vielerlei Musterung, sowie eingewebten Monogrammen, sowie Wappen. Eine reichhaltige Auswahl an Lochkartensystemen für die verschiedenen Muster erleichtert die Arbeit am Webstuhl. Selbstverständlich konnten die Gäste auch Servietten und Tischdecken käuflich erwerben, wovon auch Gebrauch gemacht wurde. Zum Schluss gab es noch für die Gäste in der Weberei in gemütlicher Atmosphäre ein Stück Kuchen zu einer Tasse Kaffee, ehe noch eine besinnlichen Abendstunde am Nachmittag ans Steinhuder Meer führte, bevor es auf Rücktour ging.

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Osterfeuer Mehle bei bestem Sonnenwetter
Mehle - Feuer loderte draußen vor der Tür während sich die Gäste an den Tischen „wohl gehen ließen“ und bei schwungvoller musikalischer Unterhaltung nach Kräften Beifall spendeten und dabei geistliche Getränke genossen. Denn die Feuerwehrkapelle sorgte für musikalischen Rhythmus. Zwar war Albert Fischer durch Erkrankung verhindert. Seinen Taktstock übernahm Markus Thiele, Dirigent aus Hannover Markus Thiele. Er war des Lobes voll über den gut eingespielten Klangkörper.
Am meisten Stimmung gab es bei der Hymne des Ortes: „Solang Mehle unsere Heimat ist und noch Blut durch unsere Adern fließt...“
An einem Stand gab es Bowle und Punsch, Die „Pfirsich-Caipirinha Bowle“ war „ratz-fatz“ausverkauft aber der „Pineapple-Citrus-Punsch“ mit Orangen- und Grapefruitsaft Maracuja- und Ananassaft und Ginger Ale Zitrone, Orange, Minze schmeckte ebenso gut und kam bei den Frauen sehr gut an.
Am Bratwurststand gab es verschiedene Grillwurst und Steaks.

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