Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
DRK: Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen
Mehle - Zur herbstlichen Kaffeetafel trafen sich 30 Mehler DRK-Mitglieder im Waldlokal „Waldbrunnen“. Begrüßt wurden die Mitglieder an der festlich geschmückten Tafel von der Vorsitzenden Burkharde Lange, die allen einen frohen Nachmittag bei Sonnenschein wünschte und ein paar geruhsame Stunden bei einer Tasse Kaffee und einem schönen Stück Torte bei großer Auswahl. Dann ging sie noch auf die nächsten Termine ein. Zum einen ist das Gedächtnistraining immer wieder ein schöner Anlass sich einmal wieder im evangelischen Gemeindehaus zu treffen, um geistig rege zu bleiben. Der nächste Termin ist am 21. Oktober, wenn zum 2. Mal der „Kreativmarkt Mehle“ ab 14.00 Uhr in der Mehrzweckhalle mit schönen Dingen für einen frohen Alltag sorgen kann, die für einen kleinen Obolus erworben werden können. Dabei lockt aber auch immer wieder eine Kaffeetafel zum Klönschnack am Tisch. Am 7. November ist der beliebte Bingo-Nachmittag um 15.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Die Weihnachtsfeier fällt in diesem Jahr auf Freitag, den 8. Dezember um 15.00 Uhr wieder am gleichen Ort. Nach zwei gemütlichen Stunden ging es wieder auf die Rückfahrt nach Mehle, nicht ohne sich vorzunehmen, demnächst einmal wieder dem Alltag zu entfliehen unter lauschigen Bäumen. Das Lokal hat verschiedene Veränderungen vorgenommen und so wird es immer professioneller. Inzwischen gibt es Steintische und Bänke im Freien mit gemütlichen Sitzkissen, die jedem Wetter trotzen. Auch der große Saal ist gemütlich eingerichtet und die Speisekarte lässt keine Wünsche offen, was in einer Waldgaststätte an Speisen verzehrt wird. Die Torten schmecken gut und die Bedienung ist sehr freundlich.

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DRK-Blutspende in Mehle
Mehle - Ein sehr gutes Ergebnis konnte der DRK Ortsverband Mehle verzeichnen beim jüngsten Blutspende-Termin, denn 84 Spender konnten zur Ader gelassen werden mit einem sehr hohen Anteil auch von vielen treuen Langzeit-Spendern. Ausgezeichnet mit einem Abzeichen und einem Präsent wurde Ellen Brandes, Nicole Kruse und Andreas Staats für 30 Spenden und Gerd Rohde für 25 Spenden. 50 Mal hat Christoph Schubert aus Wallenstedt (30J) sein Blut für einen guten Dienst am Nächsten gespendet. Spitzenreiter aber wurde Wolfgang Pessler aus Elze, der im Laufe der Jahre schon 100 mal zur Ader gelassen werden konnte und somit 50 Liter von seinem Lebenssaft für Kranke oder Unfallpatienten gespendet hat. Schubert kommt gerne nach Mehle, weil hier das Essen ganz besonders ist und dieses Mal wieder hausgemachte Salate auf den Tisch kamen, sowie Hähnchen Nuggets. Meist kommt er mit 2-3 Freunden zusammen nach Mehle, weil es ihnen hier gut gefällt. Mit Herrn Schubert zeigt auch ein junger Spender, wie wichtig heutzutage das Spenden ist und dass noch mehr Menschen diesen Weg gehen sollten. Zur Nachahmung empfohlen!

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Mehle wählt mehrheitlich SPD
Mehle - Die Ortschaft Mehle hat gewählt. 873 waren hier wahlberechtigt für die Bundestagswahl. 606 gaben ihre Erststimme ab, davon gab es 600 gültige Stimmen.
Der Ort wählte bei der Personenwahl wie folgt: Bernd Westphal (SPD) 45,5 %, Ute Bertram (CDU) 32 %, Claus Grugelke (AfD) 9,3 %, Ottmar von Holtz (Grüne) 6,3 %, Dr. Henrik Jacobs (FDP) 4,3 %, Orhan Kara (die Linke) 2,5 %.
Die Zweitstimmen für die Parteienverteilung im Bundestag ergaben bei 602 gültigen Stimmen folgende Zusammensetzung: SPD 39,7 %, CDU 27,1 %, AfD 10 %, Grüne 8,8 %, FDP 7,3 %, Die Linke 3,7 %, Sonstige: 3,4 %. Der Elzer Spiegel übernimmt keine Gewähr für die Angaben.

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SoVD: Festnachmittag zum 70. Jubiläum
Mehle - Es geht los, unter dem Motto „Hilfe in allen Facetten, war ist und wird sein“ begrüßte Vorsitzender Günter Bürger des SoVD Ortsverbandes Mehle/Sehlde in der festlich geschmückten Mehler Mehrzweckhalle alle Mitglieder, die Vertreter der örtlichen Vereine, Gäste und alle die, die dieser Jubiläumsfeier bewohnen wollten. Besonders die Damen und Herren von Rat und Verwaltung der Stadt Elze, den stellvertretenden Bürgermeister Werner Jünemann, Ortsvorsteher Mehle und Mitglieder im Ortsverband Wolfgang Thiesemann und Frau Esther Pflock-Klatte. Herrn Dr. Marvin Döbler Pastor der Kirchengemeinde und von der Kreisgeschäftsstelle des SoVD Kreisverbandes Hildesheim/Alfeld den Kameraden Dietmar Gärtner. In den Grußworten, in denen nochmals die Historie des SoVD dargestellt wurde und welche Wichtigkeit dem SoVD in der heutigen Zeit zugeschrieben werden muss und damit auch die Arbeit im Ortsverband umfangreichere Strukturen bekommt so das das Engagement in der Vorstandsarbeit ausnahmslos zu würdigen sei. Auch Pastor Dr. Marin Döbler fand in seinen Grußworten passende Sätze und stellt fest das sowohl in der Arbeit des Sozialverbandes wie bei der Kirche parallelen zu finden sind. Nach den Grußworten leitete der Vorsitzende Günter Bürger in den geselligen Teil des Festnachmittags über. Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, diverse Getränke und frisches Popcorn wurden für das leibliche Wohl angeboten. Für den Hör und Sehgenuss sorgten die Flötengruppe des Feuerwehrmusikzuges Mehle unter Leitung von Claudia Marahens und der Feuerwehrmusikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle unter der Leitung von Albert Fischer für ausgelassene Stimmung unter den Anwesenden. Weiterhin gab es eine Tanzdarbietung von zwei jungen Schülerinnen aus Gronau die mit ihren Tänzen zur Unterhaltung beitrugen. Auch die Jubiläumstombola fand großen Anklang bei den Anwesenden und die Lose fanden reisenden Absatz, da es auch tolle Preise zu gewinnen gab. Der Erlös der Tombola geht in die Schul- und Jugendarbeit im Ort Mehle. Ebenfalls wurde eine Fotoausstellung und eine Sammlung verschiedener Berichte über die Aktivitäten im SoVD Ortsverband gezeigt. Ein Kinderflohmarkt, auf dem Kinder ihre nicht mehr benötigten Spielsachen anbieten konnten und so etwas für die Spardose machen konnten wurde organisiert. Bleibt als Resümee festzuhalten: Vor 70 Jahren hat ein weitsichtiger Vorstand unter Vorsitz von Gerhard Nitz den Vorläufer des SoVD hier in Mehle ins Leben gerufen, unseren Ortsverband hat Beständigkeit ausgezeichnet, denn während dieser 70 Jahre waren nur 6 Vorsitzende tätig. Gerhard Nitz 1947-1961; Franz Dölle 1961-1992 in seine Zeit fiel die Zusammenlegung mit Sehlde 1965 zum Ortsverband Mehle/Sehlde, 1981 Auszeichung mit der Reichbundplakette für 20 Jahre Vorstandsarbeit; Hedwig Funk 1993-1996; Friedrich Deiters 1996-2002; Benno Lange 2002-2004; Günter Bürger ab 2004 während all dieser Zeit wurde versucht denen die Hilfe zu beschaffen die benötigt wurde. Aber auch die Geselligkeit zu pflegen gehörte zu den Vorstandsaufgaben. Günter Bürger führte weiter aus, das dieses Fest so gelingen konnte, hatte viele Gründe, die zahlreichen Helfer denen sein perönlicher Dank gebührt, aber auch den Sponsoren die die Tombola mit Preisen unterstützt haben muss Danke gesagt werden, vor allem den Firmen und Geschäftsleuten aus Mehle und Elze aber auch denen aus Hannover, Alfeld, Hildeseim, Pattensen, Eldagsen, Springe, Gronau, Benstorf, Eime. Zum Abschluss sei gesagt der SoVD lässt sich vergleichen mit einem Automobilclub, ist man drinnen fährt man beruhigter durch das Leben ohne auf ein Problem zu warten, so sehen wir den SoVD heute auch die modernen Dienstleister.

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Neues Ortsschild für Mehle
Mehle - Der Ort Mehle hat sich auf Eigeninitiative der "Swatbunten Jungs" ein neues Ortsschild gestaltet, neben dem gelben Standard-Schild steht jetzt ein großes Holzschild am Anfang des Ortes (aus Elze kommend) und begrüßt den Besucher. (Artikel folgt)

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95 Jahre Gemischter Chor in Mehle
Mehle - 95 Jahre Gemischter Chor in Mehle, dieses Jubiläum ist bestimmt ein besonderer Grund zum Feiern. Dem wurde mit einem Konzert auch gebührend Genüge getan, wofür die 22 Sängerinnen und Sänger ein dickes Lob vom Dirigenten Michael Beet bekamen. Das Konzert wurde aus Anlass des Jubiläums des Mehler Klangkörpers unter der Leitung von Michael Beet in der St. Urbanuskirche in Mehle dargeboten, und war wieder mal eine Glanzleistung, so dass der Chorleiter zum Schluss seiner Freude Ausdruck gab mit den Worten: „Ihr habt Euch selbst noch übertroffen, Ihr wart Spitze.“
Immerhin kann man nicht ohne Stolz sagen, dass es diesen Klangkörper unter dem Dirigenten Michael Beet, der bereits 20 Jahre diesen Chor leitet, immer noch gibt, obwohl sich ringsherum starke Auflösungserscheinungen zeigen, weil viele Chöre aus Mangel an Sängerinnen und Sängern aufgelöst wurden, wie der Gemischter Chor in Wülfingen und der Männerchor in Esbeck.
Mit dem Klassiker „Ich bete an die Macht der Liebe“ eröffnete der Gemischte Chor das Konzert. Der Grund war nicht nur das Chorjubiläum, sondern auch 20 Jahre Dirigententätigkeit von Michael Beet. Zu diesem besonderen Anlass waren nicht nur der Bürgermeister Rolf Pfeiffer, Ratsvertreter, Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann, Chorleiter des Musikverbandes Hans Ahrens, Vertreter befreundeter Musikchöre, viele Ortsvereinsvorsitzende und Gäste in die St. Urbanus-Kirche gekommen, die nicht mit Beifall geizten. Die 15 dargebotenen Titel zeigten eine große Bandbreite des Könnens, wozu auch englische und französische Titel gehörten.
Die Begrüßung der Gäste nahm die Vorsitzende Renate Heering vor und präsentierte ein herzliches Willkommen. Bürgermeister Rolf Pfeiffer freute sich auf das Kulturgut, das zu Gehör kommen sollte. „Sie sehen, welche Freude sie uns damit machen“, dabei erinnerte er auch an den erfolgreichen Auftritt in der „Nacht der Chöre“, in Elze. „Mit der Darbietung der Stimmen bringt ein Chor die innere Verfassung zum Ausdruck. Der Mehler Chor bietet eine tolle Leistung und trägt zum Erfolg dieses Konzertes bei. Wir hoffen, dass Sie uns noch viele Jahre Freude bereiten, dafür habe ich auch ein Geschenk von der Stadt Elze mitgebracht“, so Pfeiffer. Wolfgang Thiesemann reihte sich in die Reihe der Fernsehmoderatoren (Hans Rosenthal) ein und sagt: „Schon das erste Lied war Spitze“. 95 Jahre Gesang, 20 Jahre unter Michael Beet, das ist eine runde Sache, die Ecken sind ab. Verehrtes Ensemble ich wünsche Euch weiter gute Zusammenarbeit, denn Eure Auftritte waren immer kleine Highlights. Jetzt freuen wir uns alle auf `1.000 Jahre Mehle`, wofür wir in 5 Jahren gemeinsam ein großes Fass aufmachen werden."
Die Vereinsvorstände aus Mehle gratulierten alle einzeln. Der Chor Querbeet gratulierte im Lutherjahr mit den Worten: „Musik ist ein reines Geschenk, es vertreibt den Teufel und nimmt die große Last. Noch gute Jahre, viele Auftritte und ein schönes Jubiläumsjahr“. Die Vorsitzende Frau Möbius vom Eimer Chor: „Wir kennen uns schon 20 Jahre lang, ich durfte schon oft gratulieren währenddessen sich der Chorverband öfters gewandelt hat. Die Freundschaft aber sollte aufrecht erhalten bleiben. Michael Beet die Entstehung der Lieder zu erläutern. Die Hymne„Ich bete an die Macht der Liebe“ ist besonders ausgewählt, weil sie Frühling und Freude ausdrückt. Dieses Abendgebet wurde immer beim Zapfenstreich gesungen und ist bis heute ein Teil der Bundeswehr“, so Beet. Es folgten viele renommierte Lieder, die zu unserem deutschen Liedgut gehören: wie „Ännchen von Tharau, ist die, die mir gefällt, sie ist mein Reichtum, meine Gut, Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut“, sehr emotional und zart gesungen folgte das Lied: „Komm in die stille Nacht, was fürchtest Du?“, „Da unten im Tale läuft des Wasser so trüb, und ich hab Dich so lieb.“ Auch der Ohrwurm von Drafi Deutscher „Über 7 Brücken musst Du gehen“ kam gut an. Zur Pause hatte Michael Beet, der immer beim Publikum gut ankommt, weil er nie um einen Wortwitz verlegen ist, einen Gag vorbereitet. Er erinnerte daran, dass in Limburg an der Lahn das Glockenspiel „Fuchs du hast die Gans gestohlen...“ durch die Eingabe einer Veganerin verboten wurde. Das aber löste einen mächtigen Sturm der Entrüstung aus, so dass es inzwischen wieder erklingt. Daraufhin ließ Beet dieses Kinderlied von den Gästen im Kanon singen, die mit Freude einstimmten. Dann ging Beet auf den Lenz ein, der indogermanisch die Tage länger werden lässt, er weckt die Natur und verschafft allen Pflanzen ein neues Kleid. Es folgte das Lied: „Nun will der Lenz uns grüßen. Nun hat uns Kindern ein End all Winterzeit“ Das nächste Lied erinnert an einen Abendspaziergang mit der Angebeteten unter einer Linde. „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. „Die beste Zeit des Jahres ist Mai, wenn die Pflanzen wachsen.“ Zauberhaft war das nächste Lied: „Im Frühling: Unsere Wiesen duften wieder, rot und weiß der Apfelbaum, alles freut sich dieser Wonnezeit“. „Auf einem Baum ein Kuckuck saß...“
Monika Meyer vom Vorstand trug den Rückblick auf 95 Jahre als gereimtes Gedicht vor und erzählte so vom vierstimmigen Chor. Sie erinnert an den Anfang als der Schulleiter Franz Steinbrecher alle Schulabgänger zum Singen einlud und so den Chor vor 95 Jahren gegründet hat. Man traf sich in der alten Schule und die Damen des Chores durften ihre Handarbeiten mitbringen. Dann folgte Pastor Rudolf Bettges für kurze Zeit, es folgte Otto Becher, der sehr streng war und bei dem man eine Menge gelernt hat. Durch Krankheit fiel er aus und es folgte Lehrer Wilhelm Oppermann, der den Ton mit einer Geige anstimmte. "Dann waren wir wieder allein...Wo bekommen wir einen Dirigenten her?. Es kam Jürgen Kruppa, danach Michael Beet aus Sehlde, wir fragten bange, bleibst Du bitte bei uns ganz lange?", so Monika Meyer.
Dann folgte Titel Nr. „11“ beeindruckend zart interpretiert: „Lascia ch’io pianga“ von Händel, die „12" war eine Angebetete, die den Liebhaber abblitzen ließ, was perfekt auf französisch gesungen wurde. Nr. „13“ war das Lied „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“. Der nächste Titel war wie ein Gebet verfasst, der Titel: „Da hüllen sich die Lande hinter Schatten ein“.
Renate Heering bedankt sich bei Michael Beet für seine Geduld und seinen Humor mit einem Geschenk. „Danke für die vielen Stunden der Vorbereitungszeit in diesen 20 Jahren und dass Du immer noch bei uns bist. Wir hoffen und wünschen, dass wir Dich noch lange behalten werden. Christa Bertram: „Wenn Du auch immer wieder Fehler gefunden hast, so ließen wir nicht die Köpfe hängen. Immer wieder hast Du gesagt: Ich liebe Euch alle. Du sagtest froh und munter, „wir gehen zusammen unter“. Zum Schluss bedankte sich Meyer noch bei Renate Heering für die Vorbereitung.
Michael Beet wünschte allen zum Schluss eine frohe Sommerzeit. Er gab ein Solo zum Besten „I did it My way“ und der Chor sang zum Abschluss: „Kein schöner Land“ wofür es noch einmal starken Applaus gab. Die vielen Zuhörer gingen mit einem frohen Lächeln nach Hause und fühlten sich ob der Vielfalt der Liedvorträge reich beschenkt, die mit viel Enthusiasmus dargeboten worden waren.

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Neuer ev. Pastor in Mehle eingeführt
Mehle - Zur Ordination des neuen Pastors Dr. Marvin Döbler in der St. Urbanuskirche in Mehle waren soviel Gläubige wie auch insbesondere theologische Prominenz gekommen, wie es die kleine Kirche noch nie erlebt hat.
Für Dr. Döbler ist es die erste evangelisch-lutherische Kirchengemeinde die er nun mit Mehle-Sehlde, Esbeck und Wülfingen im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld übernimmt. Dass seine heimatlichen Wurzeln im direkten Umfeld von Mehle liegen -nämlich in Osterwald- ist eine besondere Überraschung. Weil seine Familie hier lebt, hat er hier auch vor sieben Jahren ein Haus gekauft, in dem er mit seiner Frau -einer katholischen Professorin für Theologie- wohnt. Das überrascht um so mehr, ist er doch schon weit in der Welt herumgekommen, und hat u.a. auch an Universitäten in Amerika, Rumänien, Bayreuth und Bremen studiert, während er sich im Laufe seiner theologischen Ausbildung erst sehr spät zum Beruf des Pastors entschlossen hat.
Aber umso größer ist die Freude nun beim Kirchenvorstand der Vierer-Gemeinde. So begrüßte Ilona Feiga, die stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes, im Namen aller Gemeinden den neuen Pastor sehr herzlich, und hieß dabei die vielen Würdenträger willkommen, die zur Ordination nach Mehle gekommen waren. Darunter war Professor Dr. Reinhard Feldmeier, Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen, bei dem Dr. Döbler sein Examen abgelegt hat und der auch die Predigt hielt. Hier ging Feldmeier auf den Predigttext vom Johannes-Evangelium ein Kapitel 20, verse 19-23 ein. Das war der Abend, als Jesus zu den Jüngern trat und sagte: „Friede sei mit euch! Als er ihnen die Hände und seine Seite zeigte, erkannten sie Ihn. „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen..!"
Den Gottesdienst leitete der Landessuperintendent Eckhard Gorka. Während dem Festakt auch sämtliche Weggefährten aus Elze und Umbebung, u.a. Superintendant Christian Castel aus Elze, sowie Pastorin Evelyn Schneider beiwohnten, fiel auch der katholische Geistliche der St. Josephs-Gemeinde Gronau, Dr. Christian Wirtz auf, der offensichtlich bereits ein herzliches Verhältnis zu Döbler aufgebaut zu haben schien. So sagte er mit einem Augenzwinkern: “Wenn ich hier eine gute Betreuung für vier meiner Orte in guten Händen weiss, wird es mir leichter, wenn ich die Aufgabe für 44 Orte etwas verlagern kann“. Interessant war es auch, dass er sagte, dass der Vorabend von „Trinitatis“ eine gute Wahl sei für die heutige Ordination. „Denn hier wurden immer schon priesterliche Weihen gespendet“, so Dr. Wirtz.
Mit unter den geladenen Gästen saß auch Pastor Dietmar Adler aus Bad Münder, bei dem Döbler sein Vikariat absolviert ist. Ein ganz besonderer Gast kam aus Siebenbürgen, dass 2000 km von Mehle entfernt liegt. Unter seiner Assistenz hatte Döbler während seiner Studienzeit eine Ordensbeschreibung über Zisterzienser-Klöster angefertigt. In Siebenbürgen- einem sehr frommen Land- gibt es in den Kirchen und Klöstern viele Kostbarkeiten zu bewundern. Und so ist dieser Freund ihm ans Herz gewachsen während der Studienzeit. Dann folgte die Einsegnung, an der mehrere Geistliche teilnahmen.
Zum Schluss ergriff Döbler das Wort und versprach den ökumenischen Ball, den Dr. Wirtz ihm zugeworfen habe, aufzugreifen und für ein gutes Miteinander der Konfessionen Sorge zu tragen. Pastorin Evelyn Schneider freut sich auf den „neuen Pastor“ und will Sorge dafür tragen, „dass man gemeinsam am Haus der Kirche arbeiten möge“.
Grüße von den Kirchengemeinden überbrachte Cord Warnecke vom Kirchenvorstand, sowie Wolfgang Thiesemann, als Ortsvorsteher von Mehle. Für die musikalische Begleitung sorgte Organist Ingo Hempelmann, wie auch der Posaunenchor aus Sehlde. Für den Gesang zum Teil im Wechsel mit den Gläubigen sorgte der Chor „Querbeet“ unter der Leitung von Michael Beet.

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Ordination in Mehle: Neuer ev. Pfarrer
Mehle - Marvin Döbler wird am Samstag, 10. Juni, in der St.-Urbanus-Kirche Mehle zum Pastor ordiniert. Die Leitung des Gottesdienstes um 15 Uhr hat Landessuperintendent Eckhard Gorka. Im Anschluss an die Zeremonie laden die Kirchenvorstände Mehle-Sehlde, Esbeck und Wülfingen zu einem Empfang im Gemeindehaus ein. (Artikel folgt)

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Mehler Maifeier: Komm lieber Mai und mache...
Mehle - Die Maifeier in Mehle wurde zum einen neben vielen Bürgern auch vom Landtagsabgeordneten Klaus Krumfuß (CDU) besucht und darüber hinaus wurde die flotte Musik des Feuerwehr-Musikzuges Mehle unter der Leitung von Albert Fischer nicht nur örtlich gespielt, sie wurde auch „zeitgleich“ nach Amerika musikalisch übertragen. Denn eine Nachbarin des Ortsvorstehers Wolfgang Thiesemann ließ ihn daran teilhaben, wie sie die musikalischen morgendlichen Weckrufe des Feuerwehr-Musikzuges nach Amerika zu ihren Angehörigen übertrug. „Das nennt man international“, so Thiesemann. „Hier fügen sich Moderne und Tradition zusammen“, ergänzt er. Das eigentliche Zeremoniell beim Aufstellen des Maibaumes aber ist jedes Mal ein Erlebnis für die Mehler Bürger. So standen denn an die 300 Zuschauer am Straßenrand und beobachten, wie die Feuerwehrkameraden unter Begleitung des Liedes „Der Mai ist gekommen..“ den langen Stamm des Maibaumes durch die Alte-Post-Straße bis hin zum Denkmal trugen, um ihn hier zu befestigen und aufzustellen. Dabei war der Baum gekrönt von einem Kranz, den das DRK gebunden hatte und an dem bunte Bänder im Wind flatterten. Geschmückt war der Stamm mit den unterschiedlichen Emblemen aller Mehler Vereine. Thiesemann richtete das Wort an alle Mehler und Gäste und hob hervor, „dass dieses Fest seit 5 Jahren in Mehle gefeiert wird“. Sein Dank galt dabei besonders dem DRK, Josef Heering für das „Winterquartier des Baumes“ der Feuerwehr für den gemeinsamen Transport, dem Sportverein für den Grillstand, dem Schützenverein für die Getränke, dem Musikzug für die musikalische Unterhaltung und „last but not least“ auch der Familie Schilde, die ihren Hof für die Veranstaltung alljährlich zur Verfügung stellt, wo man sich gemütlich an Festzeltbänken niedersetzen konnte zu einem Plausch untereinander. Allen Gästen aber wünschte er ein paar frohe Stunden bei Sonnenschein. Auf dem Platz gab es nicht nur Bratwurst und Getränke, sondern der Mehler Bäcker Thorsten Freimann, packte mit seinen Kindern selbst mit zu, um unter freiem Himmel Waffeln zu backen, die dann mit heißen Kirschen und Sahne oder auch einem Stück Kuchen zu einer Tasse Kaffee reißenden Absatz fanden bei gleißendem Sonnenschein. Schon heute macht der SV Mehle auf seine „Grünweiße Leidenschaft“ aufmerksam die aus Anlass seines 90jährigen Bestehens mit einem Zeltfest vom 16.-18. Juni gefeiert werden soll, gemeinsam mit dem Schützenverein Mehle, der ebenfalls ein beachtliches Jubiläum feiern kann. Erst in den frühen Abendstunden wurde die schöne erfolgreiche, gut angenommene Maifeier beendet.

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Mehler Osterfeuer unter freiem Himmel
Mehle - Das traditionelle Mehler Osterfeuer ist immer wieder ein willkommener Anlass für ein Treffen der Dorfgemeinschaft. Hier trifft man auch oft auf ehemalige Mehler, die zu Ostern ihre Familien besuchen. Der Tag des Osterfeuers unterscheidet sich aber auch von vielen anderen in der Umgebung durch die musikalische Begleitung, die Schwung in die Veranstaltung bringt. Alljährlich bietet der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle unter der Leitung von Albert Fischer flotte Melodien dar. Für besondere Lieder, die mitgesungen werden sollen, wie das „Niedersachsenlied“ und der „Mehler Musikantenmarsch“ werden Liedtexte ausgeteilt. Organisiert wird alles mit viel Geschick von der Mehler Stützpunktwehr mit ihren 37aktiven Mitgliedern, unter der Leitung von Ortsbrandmeister Uwe Füllberg. In diesem Jahr war alles noch viel besser als in den vielen Jahren davor, durch das neu gebaute und im Mai bezogene Feuerwehrhaus an der „Alten Post-Straße“.
So konnten die vielen Besucher wetterunabhängig in der „großen Festhalle“ (Fahrzeughalle) Platz nehmen, um Kontakt untereinander zu pflegen. Im neuen Haus befinden sich auch viele Gruppen- und Schulungsräume, so dass gegebenenfalls verschiedene Veranstaltungen zur gleichen Zeit stattfinden können.
Wie gewohnt gab es an diesem Abend nicht nur Leckeres vom Grill, sondern auch viele Getränke, sowie Sekt. Unter einem bunt beleuchteten Partyzelt im Hause gab es für die Stimulation ein tolles Angebot mit zwei ganz spritzigen Bowlen. Zur Honigmelonen Bowle gehörte Prosecco, Weißwein, Honigmelone in Würfeln, Limette, Minze und Orangenlikör. Die Pfirsich-Capirinha Bowle wurde gemixt aus Cachaca, Sekt, Mineralwasser, braunem Rohrzucker, Pfirsich, Limetten und Zitronensaft. Jedoch musste man sich bei diesem attraktiven Angebot ranhalten, sonst war der Vorrat ausverkauft.
Auch der Musikzug fand jetzt reichlich Platz fand gegenüber früher, als man im ehemaligen Haus an der Wiedfeldstraße dicht gedrängt saß und die meisten Besucher draußen eine Bratwurst verzehrten, um dann bei Kälte und Regen schnell wieder nach Hause zu gehen. Das einzige was nun etwas zu kurz kam, war das ehemals „große weithin sichtbare Osterfeuer“ an der Wiedfeldstraße, auf das man nun verzichtete, um den Umweltvorschriften gerecht zu werden. So stellte man hinter dem Feuerwehrhaus zwei große Feuerschalen auf, um die herum die Jugendfeuerwehr, die kürzlich ihr 50Jähriges gefeiert hat, ihre Freude am „Gokeln“ hatte, unter fachgerechter Aufsicht. Die Mehler Jugendwehr gehört zu den ältesten im Landkreis. Gründer war damals Siegfried Hacker. Heute leitet Dominik Füllberg die Crew aus 10 Nachwuchs-Löschkäften.

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