Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
"Stationen auf dem Lebensweg"
Mehle - Viermal im Jahr treffen sich Frauen aus Mehle-Sehlde-Esbeck und Elze zum „Frauenfrühstück“ im Evangelischen Gemeindehaus in Mehle. Das hat sich schon so eingespielt, dass sich die Frauen auf dieses Event schon lange freuen. Dazu gibt es eine reichlich gedeckte Tafel mit allen Köstlichkeiten, wozu jeder mit Leckereien oder finanziell beiträgt. Angefangen hat diese Idee Barbara Mähnert aus Sehlde zusammen mit Anka Thiesemann. Heute ist Anka Thiesemann allein verantwortlich, dabei stehen ihr aber Renate Marahrens und Rosi Geiger tatkräftig zur Seite. Auch dieses Mal war der Zuspruch wieder gut mit 30 Frauen, wodurch sich ein munteres Gespräch an den Tischen entwickelte. Nach dem Genuss der Speisen mit knackig-frischen Brötchen, Wurst Käse, Rührei, gekochtem Ei mit gebratenem Schinken, dazu Fischdelikatessen und Salate. Als Nachtisch gab es einen leckeren Pudding. Dann folgte ein Platzwechsel in den Eingangsbereich, wo bereits die Leinwand aufgebaut war mit technischem Zubehör für Video Aufnahmen mit musikalischer Begleitung.
Der erfahrene Fotograf und gute Beobachter der Natur Erwin Mäder und seine Ehefrau Berta aus Coppengrave haben sich erfolgreich in die Videodarstellung bzw. die Berichte hineingearbeitet, um die Darbietung spannend zu gestalten. Der Betrachter bekommt nicht nur wunderschöne Blüten in Hülle und Fülle im Jahreswechsel zu sehen sondern auch viele Tierarten, wie Rehe, Vögel und kleine Tiere. Dabei gab es auch ein Superfoto von einer Spinne im Rauhreif. Der Blick fällt aber auch auf Traumlandschaften, die alleine schon dem Zuschauer ein „Aha-Erlebnis“ bieten. Aber auch die christliche Einstellung von Erwin Mäder blieb nicht ohne Wirkung und ließ immer wieder aufhorchen, wenn er versicherte, dass wir Menschen In Gottes Hand sind. Jeder Mensch ist auf seinem Weg unterwegs und mal geht es geradeaus und manchmal ist es auch besser, abzubiegen auf seinem Weg durch die Zeit. Das kann aber auch oft beschwerlich sein. Gespielt wurde auch das sehr inspirierende Lied vom Theologen Dietrich Bonhöfer „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir was kommen mag…“ Auf der Wanderung geht es auch schon mal über Steilböschungen, die Lebensgefahr bedeuten. Manchmal hat man sich auch „verschätzt“. Die Wege führen alle zu Gott. „Viele Freunde sind schon dort, wohin ich gehe…“ Nach einem kräftigen Applaus bedankte sich Anka Thiesemann bei Ehepaar Erwin und Berta Mäder mit einem Präsent für die gelungene Darbietung. Das nächste Frauenfrühstück findet am 22. Mai, um 9.00 Uhr statt.

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Beste Helfer: "Solidarität und Tatkraft“
Mehle - 50 Forstgenossen waren zur Jahresversammlung unter der Leitung des Vorsitzenden Burghard Hoberg in den „Papenhof“ gekommen. Zu Anfang stellte Burghard Hoberg fest, dass in den letzten Jahren immer um den Zeitpunkt der Mitgliederversammlung regelmäßig alle „Pläne“ und „Träume“ von der Natur umgekrempelt werden. „Daher wird vom Vorstand immer Einiges an Flexibilität abverlangt“, bedauert Hoberg.
Zunächst begrüßte er Mitglieder und Gäste und hieß sie herzlich willkommen. Darunter begrüßte er: den neuen Bezirksförster Paul Jung, den Forstamtsleiter Michael Degenhardt, Fabian von Plettenberg, den Geschäftsführer der Forstgenossenschaft Südhannover, den Elzer Bürgermeister Rolf Pfeiffer sowie den Kreistagsabgeordneten und Ortsvorsteher von Mehle Wolfgang Thiesemann.
Er erteilte dann den Bericht über das Forstwirtschaftsjahr vom 1.10.18-30.9.2019. Dabei erinnerte er an den Zwischenbericht während der außerordentlichen Versammlung am 17.7.2019. Dabei wandte er den Blick zurück wie auch vorwärts. „Das Sturmholz „Friederike“ wurde nach Aufbereitung zu noch guten Bedingungen vermarktet. Die letzten Industrie-Holzmengen wurden kürzlich erst abgefahren. Im Frühjahr 2019 haben wir eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau des Wöhren-Weges nachgebessert und dort 9 Obstbäume auf dem Gebiet des Realverbandes Mehle pflanzen lassen. Am Waldeingang Bergstraße wurden 2 Walnussbäume ersetzt. Die Ersatzbäume stammen aus meinem Garten und aus dem von Friedrich Landsberg und wurden eingepflanzt an der ehemaligen „Stipsbude“. Daran schloss sich dann ein langer Kampf gegen den Borkenkäfer und das beginnende Buchensterben auf exponierten Standorten und die dadurch angerichtete Schäden an. Es gab keine Zeit oder gar Ruhe über Maßnahmen der Bewertung und Abgrenzung mit dem Ziel, „mehr Gerechtigkeit unter den Eigentümern“ zu schaffen. Schadensminderung war das Gebot der Stunde. Die besten Helfer wurden in der Stunde der Not „Solidarität und Tatkraft“. Dann ging er auf den Wechsel auf dem Arbeitsplatz des Försters zum 14. Oktober 2019 und zeigte sich erfreut über den Neuzugang von Paul Jung. Die gute Auswahl hatte Michael Degenhardt getroffen.
Hoberg ging dann auf die Maßnahmen im vergangenen Wirtschaftsjahr ein, wobei der Borkenkäfer zu einem Riesenthema wurde. Denn nach dem „zweiten heißen Sommer“ wurde die Sorge immer ernster. Heinrich Schilde aus Mehle wurde zum wichtigsten Mitarbeiter und erledigte die Aufgabe als „Waldläufer“, um die Bäume zu kennzeichnen. Er stellte Trinetzte auf, beköderte sie mit Lockstoffen und überwachte deren Wirksamkeit. Förderanträge wurden gestellt und immer wieder erweitert. Das befallene Holz wurde weitläufig entfernt und im früheren Sterchamol-Werk am Elzer Bahnhof als Zwischenlager abgelegt. Der „Pool als Geldrücklage“ wurde eingerichtet. Das Holz konnte zum Teil an Mitglieder und Interessenten als Brennholz für 16 Euro + MWST verkauft werden. Inzwischen kostet es weniger als 12 Euro, laut Herrn Fabian von Plettenberg. „Heizt mit Fichte“, so lautete das Motto. Im Pool waren inzwischen Gelder (Fördermittel) eingegangen, so dass das Notwendigste bestritten werden konnte. Ohne Fördermittel wäre die Notgemeinschaft „Borkenkäferpool“ schon im Soll. Dann ging Hoberg auf die Rechnungslegung ein. Der Pool wird inzwischen wie ein Waldbesitzerkonto geführt. Die Kassenprüfer Klaus Pflock und Wolfgang Thiesemann haben die Kasse geprüft und für richtig befunden und die Versammlung hat für Entlastung gestimmt. Auch der Haushaltsvoranschlag wurde gebilligt. Dann wurde der Maßnahmenkatalog vorgelegt und die Umlage und alles wurde gebilligt.
Dann ging es um die Instandsetzung der Wirtschaftswege, denn die haben durch die Abfuhr von dem Holz der „Friederike“ sehr gelitten in der Elze-Mehler Forst. Fördermittel mussten mit Hilfe der Landwirtschaftskammer beantragt werden. Weiterhin soll mit Hilfe von Fördermitteln der weitere Einschlag und Abfuhr des Borkenkäferholzes unter Beachtung bestmöglicher Waldhygiene erfolgen. Was nicht geschafft wird, kann auf den Herbst 2020 verschoben werden. Nach den Vorträgen von Forstamtsleiter Michael Degenhardt und Geschäftsführer des Forstamtes Hannover Fabian von Plettenberg erfolgten die Neuwahlen durch das Ausscheiden von Friedrich Landsberg, Sorsum und Günther Rathing, Quanthof. Burghard Hoberg bbedankte sich bei den beiden Vorstandsmitgliedern für ca. 20 Jahre Mitarbeit im Vorstand auch im Namen der Mitglieder und überreichte ihnen je ein Buchgeschenk. „Ihr habt beide viel erlebt, denn noch niemals hat sich unser Osterwald so dramatisch verändert wie im letzten Jahr“. Der neugewählte Vorstand setzt sich jetzt wie folgt zusammen: Die Beisitzer von Burghard Hoberg sind Cord Warnecke und Heinrich Schilde. Die Stellvertreter sind jetzt Dorothea Schünemann, Johannes Neumann, Diane Thiesemann und Christian Deiters.
Das FFH-Gebiet Limberg-Wöhren ist vom Kreistag noch nicht mit einer Verordnung belegt. Dank des Einsatzes von Wolfgang Thiesemann ist dieses Thema inzwischen dreimal vertagt worden. Der Landkreis möchte dem Waldbauer nichts wegnehmen ohne zu wissen, was dieser dafür bekommt. „Mal sehn, wie lange sie durchhalten und wann der Umweltminister von oben eingreift“, so Hoberg. "Deshalb haben wir im FFH-Gebiet noch einen unbeschränkten Einschlag vornehmen können. Dieser wurde aber der guten Ordnung halber vorab Kerstin Fuchs zur Kenntnis gegeben und abgesegnet. Hauptsächlich haben wir erstmal Verkehrssicherung entlang der Wege betrieben. Es musste schnell gehen, denn alles was bis Anfang Dezember 2019 erledigt war, erhält eine zusätzlich Bereitstellungsprämie. Da unser neuer Förster noch nicht ortskundig war, haben wir Stamm und Stuken jeweils mit identischer Nummern markiert, um es jetzt den Eigentümern im Nachhinein zuordnen zu können. Das Industrieholz, die Zweitlänge wie Herr Jung es nennt, werden dann anteilig gutgeschrieben, d.h. wer 10% vom Stammholz geliefert hat, bekommt auch 10% vom Industrie-Brennholz gutgeschrieben. Es gibt also nach dem Borkenkäferpool auch einen modifizierten FFH-Langholz-Pool. Das Kronenholz wird nicht mitvermarktet. Jeder Eigentümer kann es selbst nutzen oder im Wald zur Humusbildung belassen.

Vor dem Wildessen, wofür Hoberg das Wildbret zur Verfügung gestellt hatte, spendierte er als zusätzliche Beigabe noch einen sehr leckeren Vorspeisenteller mit excellentem Wild-Schinken wegen eines besonderen Jubiläums. Die Familie Dannhausen-Hoberg wurde vor genau 100 Jahren erstmals Mitglied in der Forst und sein Vater wurde Vorsitzender der Forst. Burghard Hoberg wünschte vor dem Festessen zu diesem Teller einen guten Appetit.

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Karl-Heinz Schulenburg ist 1111.Blutspender
Mehle - Zur jüngsten Blutspende-Aktion kamen 84 Spender zum DRK Mehle in die Mehrzweckhalle, darunter sehr viele hohe Mehrfachspender. Die zweite Vorsitzende Gabriele Warnecke zeigte sich mit dem Erfolg sehr zufrieden. Highlight des Abends war aber ihre Erwartung des 1.111. Spenders. Am Anmeldeplatz bildete sich über sehr lange Zeit eine große Schlange der Wartenden.
Dann aber war es perfekt, denn Karl-Heinz Schulenburg aus Mehle wurde zum 1111. Spender und er konnte neben einer Süßigkeit einen Gutschein für „Ein Essen zu Zweit" in einem vorgegebenen Restaurant entgegen nehmen.
Selbstverständlich wurden auch die beiden Spender vor ihm und nach ihm belohnt. Sie erhielten eine Süßigkeit und einen Tankgutschein. Denn Gerhard Banko aus Mehle war Spender Nr. 1110(im Foto links) und Tobias Kohn aus Gronau rangierte unter 1112(rechts im Foto). Kohn hatte außerdem die Besonderheit, dass er selbst ein kleines Jubiläum feiern konnte wegen seiner 60. Spende. Rechts im Foto die 2. Vorsitzende des DRK Mehle, Gabriele Warnecke, die allen herzlich zu ihrem Erfolg gratulierte.
Darüber hinaus konnten viele Mehrfachspender geehrt werden: Wolfgang Espe für die 150. Spende; Tobias Kohn, Gronau für die 60. Spende, Andreas Lerche für die 50. Spende und Alexandra Staats für die 40. Spende.
Ein sehr erfolgreicher Tag für das DRK Mehle und so konnten sich alle Gäste an dem leckeren reichhaltigen Büffet bedienen, um wieder für eine Balance zu sorgen. Da gab es u.a. Suppe, Mett und Hähnchenschnitzel und Fingerfoods etc..

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Beiträge zur Forstversammlung
Mehle - Der Forstamtsleiter von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Michael Degenhardt hat mit Folien gezeigt, wie die Bodenbeschaffenheit in 25cm Tiefe und 180 cm Tiefe im Jahr in 2019 und 2020 dargestellt wird. Das Helmholtz-Zentrum der Umweltforschung hat bekanntgemacht, dass im Februar 2019 in 180m Bodentiefe eine außergewöhnliche Dürre, sowie eine extreme Dürre geherrscht hat. Es herrschte tagelang eine Temperatur von 40 Grad Hitze und ein Niederschlagsdefizit. 87% Kalamitäten entstanden dadurch. In 2018 herrschte viel Wind, dadurch entstand viel Bruchholz. 2018/2019 kam dann der Borkenkäfer. Hier war das Resultat: 90% Schadholz. Ein Borkenkäferpool wurde eingerichtet mit einer unbürokratischen schnellen Maßnahme gab es Förderungen. Die Förderrichtlinie wurde im April verabschiedet. 2.000 FM Holz wurden abtransportiert. Der Förderantrag wurde auf Initiative des neuen Bezirksförsters in Mehle Paul Jung gestellt. Während in 2017 ein nasser Herbst herrschte, worauf eine Dürre von 2018/2019 folgte, entstand ein großes Buchensterben. Die Schadholzprognose stellt sich wie folgt dar: 68,586 Mio Festmeter waren in Deutschland betroffen, das waren in Niedersachsen 4,6Mio FM. Die Kalamitätsschäden im Forstamt Südniedersachsen zeigte Absterbe-Erscheinungen vieler Baumarten, vor allem Fichte, Buche, Lärche und Esche Auf 27.000 ha Privatwald waren das 650.000 FM (4facher Jahreshiebsatz Fichte und Buche) davon waren 1.500-2000 Waldbesitzer betroffen. Das bedeutet 1.500-2.000 ha aufzuforstende Fläche. Die Forstpolitik in Niedersachsen für 2020 heißt also: Förderung der Wiederaufforstung wird neu gestaltet. Zusätzliche Baumartenmischungen wegen Klimawandel. Grundinstandsetzung forstwirtschaftlicher Wege (Antragstellung bis 30.6.20) Die Umstellung der forstlichen Beratung ist erforderlich und eine direkte Förderung. Wichtig ist für alle Wälder ist und bleibt aber die Zertifizierung PEFC .Die Landwirtschaftskammer bietet ein Seminar an „Bäume pflanzen-aber richtig“ 29. Februar 2020 Gaststätte Ahrens, Burgstr. 21 Einbeck OT Wenzen 9.30 Uhr Anmeldung unter www.lwk-niedersachsen.de Elze. Fabian von Plettenberg Von Plettenberg erläuterte die Vermarktung einer gut finanzierten Forstbetriebs-Gemeinschaft Südhannover, der FBG, wo er Geschäftsführer ist (am Flugplatz 4, Hildesheim) „Die Folgen der Kalamität sind : Keine ausreichender Mengenabsatz 2020 möglich. Die Waldbesitzer stehen vor riesigen Problemen, Aufarbeitungskosten, Wiederbewaldung, Betreuungskosten. Schließlich ist die Liquidität in gekauftem Holz gebunden, Verkaufsmengen sind für die Zukunft verloren. Für die Buche wird noch eine riesige Kalamitätsmenge erwartet. Exportholz steht auf Vorjahresniveau. Einziger Abnehmer für Kalamitätenholz ist Firma Pollmeier. Der große Mengenanfall wird vermutlich nicht vom Markt aufgenommen werden können. Der Kunde ersetzt das Rundholz durch Altholz. Forstversammlung-Vortrag von Paul Jung, dem Bezirksförster in Mehle Elze. Der neue Bezirksförster hat sich sehr schnell in das Gebiet der Elze-Mehler Forst eingearbeitet. Er hat auch von Michael Degenhardt ein enormes Kompliment erhalten und sich eine Belobigung erworben als Vollblut-Förster, wie Degenhardt ihn nennt. Er sei ausgestattet mit einem gesunden Nervenkostüm. So sagt Degenhardt, „Ich bin beeindruckt , was Sie schon umgesetzt haben“. Wir müssen uns auf die Situation einstellen, dass es mit dem Borkenkäfer so weiter geht. Die Aufteilung des Holzeinschlages in Mehle: Laubstammholz 590 Fm, Nadelstammholz 3200 Fm, Laubindustrieholz 120 Fm; Brennholz 320 Fm. Holzeinschlag Okt. 2019-bis Dez. 2019 Fichte 6347 Fm 100 % Käferholz; Buche im Limberg 1040m; 11,34 Fm/ha. (650ha) Kalamität Okt. 2018 bis Dez. 2019 ca. 113.000 Fm Borkenkäfer ca. 1.300 Fm Buche im Limberg Aufarbeitung Käferholz 3 Unternehmer im Einsatz Schlagkräftigkeit war Entscheidungskriterium für die Auftragserteilung Das Problem ist, dass der Befall oft nicht erkennbar ist. Auch die Mengen sind nicht vorhersehbar. Die Abwicklung läuft über den Käferholzpool Aufarbeitung Buche Es besteht ein Mangel an freien qualifizierten Unternehmen. Zuordnung der Stämme über Kennzeichnung mit Nummernplättchen. Auflagen des Naturschutzes, es gibt Fristen seitens der Holzkäufer. Erhöhte Gefahr während der Arbeit (Todäste, Stammfäule, Nässe) Die Vermarktungsmöglichkeiten der Koppelsortimente war ungewiss. Die Aufarbeitung war nicht ohne Schäden an den Rückegassen zu bewältigen. Wegeinstandsetzung und Wegeunterhalt (3.000 lfm) Anlage Nachbesserung von Kulturen/ 3ha. meist in Eigenleistung. Planung in 2020 Hiebsplanung machen nicht wir, sondern der Borkenkäfer und der neue Sturm. Laubholzeinschlag nach Marktlage ca. 250 Fm Pflegearbeiten: Zurückdrängen der Birke in Kulturen und Naturverjüngung (auf ca. 4 ha erforderlich) Abbau der alten undichten Zäune ist erforderlich bzw. herrichten von deren Schutzfunktionen. Kulturvorbereitung für die Pflanzung je nach Entwicklung der Konkurrenzvegetation Aufarbeitung Borkenkäferholz: Gegebenenfalls defizitäre Aufarbeitungskosten und Waldschutz versus Kostendeckung. Pflanzung: Herbstpflanzung empfohlen. Zusätzliche Flächen durch weitere Käferholznester; Pflanzenverfügbarkeit fraglich; Naturverjüngung übernehmen; freie Kapazitäten an Unternehmer; Witterung nützen; Fördermaßnahmen nutzen. Die Instandsetzung der Wege und Rückegassen ist unvermeidbar. Zum Teil kann man auch Fördergelder mit Eigenbeteiligung erhalten. Die Holzvermarktung erscheint höchst schwierig. Preise und Mengenentwicklung auf dem Markt sind nicht vorhersehbar.

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Gerneralversammlung Jagdgenossenschaft
Mehle - Zur Generalsversammlung von Jagd und Forst waren ca. 50 Waldbesitzer( 70% der Mitglieder) zum Papenhof Elze gekommen. Die Vorsitzende der Jagdgenossen Ulrike Pluquet erteilte den Bericht über das Jahr 2019. Sie teilte der Versammlung mit, dass die neuen Jagdpächter ab 1.4.2019 Burghard Hoberg und Cord Warnecke sind. Die Jagd fand am 15.11.2019 statt. Folgende Strecke konnte erlegt werden mit einem guten Ergebnis: 40 Schweine, 20 Rehe, 3 Füchse und 4 Waschbären. Pluquet besuchte die Generalversammlung der ZJEN am 28.11.19. Hier wurde die Erhöhung der Umsatzsteuer beschlossen ab 1.1.2020.Am 29.8.19 gab es Veränderungen des Niedersächsischen Jagdrechts, wodurch einige jagdliche Bedingungen verbessert wurden. Der ZJEN ist der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen. Der Sitz ist in der Warmbüchenstraße 3, 30159 Hannover. ZJEN-Präsident ist Heiner Ehlen. Wurde die Jagdzeit für den Dachs bis Monat August verlängert. Im Falle der Afrikanischen Schweinepest(ASP)dürfen im gefährdeten Bezirken entgegen § 22 Abs. 4, Satz 1. Des Bundesjagdgesetztes auch führende Bachen gejagt werden (Ausnahme vom Muttertierschutz) In Bezug auf die Nonnengänse fordert der ZJEN eine Jagdzulassung. In Niedersachsen werden jedes Jahr etwa 8,5 Mio Euro für Vertragsnaturschutz auf ca. 25.000 ha Fläche für die Duldung von Gänsen bereit gestellt. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetzes so Dr. Meyer Ravenstein (Ministerialdirigent im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium auf der ZJEN Generalversammlung soll im Juni 2020 im Niedersächsischen Landtag verabschiedet werden. Änderungen soll es auch im Bereich der Jagdgenossenschaften geben. Man wolle unter anderem die Zusammenlegung und Teilung von Jagdgenossenschaften erleichtern. Die Unterschriftsbeglaubigung bei der Bevollmächtigung zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung soll vereinfacht werden. Außerdem soll die Bildung von allgemeinen Rücklagen der Jagdgenossenschaft ausdrücklich zugelassen sein können. Weiterhin beabsichtigt die ZJEN eine neue Mustersatzung zu erarbeiten. Da die Satzung der Elze-Mehler Jagdgenossenschaft im Jahr 1978 erstellt wurde, ist es das Ziel des Jagdvorstandes die Satzung nach Bekanntgabe der Mustersatzung zeitnah zu überarbeiten. 20-02-11 Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Elze-Mehle Mehle. Zur Generalsversammlung von Jagd und Forst waren ca. 50 Waldbesitzer( 70% der Mitglieder) zum Papenhof Elze gekommen. Die Vorsitzende der Jagdgenossen Ulrike Pluquet erteilte den Bericht über das Jahr 2019. Sie teilte der Versammlung mit, dass die neuen Jagdpächter ab 1.4.2019 Burghard Hoberg und Cord Warnecke sind. Die Jagd fand am 15.11.2019 statt. Folgende Strecke konnte erlegt werden mit einem guten Ergebnis: 40 Schweine, 20 Rehe, 3 Füchse und 4 Waschbären. Pluquet besuchte die Generalversammlung der ZJEN am 28.11.19. Hier wurde die Erhöhung der Umsatzsteuer beschlossen ab 1.1.2020.Am 29.8.19 gab es Veränderungen des Niedersächsischen Jagdrechts, wodurch einige jagdliche Bedingungen verbessert wurden. Der ZJEN ist der Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen. Der Sitz ist in der Warmbüchenstraße 3, 30159 Hannover. ZJEN-Präsident ist Heiner Ehlen. 1. Wurde die Jagdzeit für den Dachs bis Monat August verlängert. 2. Im Falle der Afrikanischen Schweinepest(ASP)dürfen im gefährdeten Bezirken entgegen § 22 Abs. 4, Satz 1. Des Bundesjagdgesetztes auch führende Bachen gejagt werden (Ausnahme vom Muttertierschutz) 3. In Bezug auf die Nonnengänse fordert der ZJEN eine Jagdzulassung. In Niedersachsen werden jedes Jahr etwa 8,5 Mio Euro für Vertragsnaturschutz auf ca. 25.000 ha Fläche für die Duldung von Gänsen bereit gestellt. --------------------------------------------------------------------------------
Die Novellierung des Niedersächsischen Jagdgesetzes so Dr. Meyer Ravenstein (Ministerialdirigent im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium auf der ZJEN Generalversammlung soll im Juni 2020 im Niedersächsischen Landtag verabschiedet werden. Änderungen soll es auch im Bereich der Jagdgenossenschaften geben. Man wolle unter anderem die Zusammenlegung und Teilung von Jagdgenossenschaften erleichtern. Die Unterschriftsbeglaubigung bei der Bevollmächtigung zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung soll vereinfacht werden. Außerdem soll die Bildung von allgemeinen Rücklagen der Jagdgenossenschaft ausdrücklich zugelassen sein können. Weiterhin beabsichtigt die ZJEN eine neue Mustersatzung zu erarbeiten. Da die Satzung der Elze-Mehler Jagdgenossenschaft im Jahr 1978 erstellt wurde, ist es das Ziel des Jagdvorstandes die Satzung nach Bekanntgabe der Mustersatzung zeitnah zu überarbeiten.
Die ZJEN unterstützt Stiftung Kulturlandpflege, die sich besonders in Fragen von Naturschutz und Landschaftsentwicklung engagiert und jedes Jahr für besonders Engagement im Bereich Naturschutz Preise verleiht. Um den Artenrückgang in der Fläche zu stoppen, brauche man keine Konfrontation, sondern eine Kooperation gerade zwischen Land- Forstwirtschaft und Naturschutz. Die Stiftung Kulturlandpflege hat eine Fülle von Maßnahmen entwickelt, mit denen sich die biologische Vielfalt in der Argrarwirtschaft verbessern ließe, und satze diese in vielen Projekten gemeinsam mit der Landwirtschaft um. Pluquet trug dann die Erträge und Auslagen vor und die Kassenprüfer Wolfgange Theisemann bestätigten ihr eine sorgfältige Kassenführung und die Versammlung schloss sich dem Vorschlag an. Die Entlastung des Vorstandes wurde ebenso einstimmig beschlossen. Dazu beschloss die Versammlung auf Vorschlag von Frau Pluquet einstimmig eie Auszahlung des Jagdertrages. Dieser wird in Kürze den Mitgliedern der Elze-Mehler Forstinteressentenschaft gutgeschrieben und soll mit der Umlage verrechnet werden. Pluquet kündigt schon jetzt an, dass die nächsten Vorstandswahlen in der Jagdgenossenschaft in 2021 anstehen. Die ZJEN unterstützt Stiftung Kulturlandpflege, die sich besonders in Fragen von Naturschutz und Landschaftsentwicklung engagiert und jedes Jahr für besonders Engagement im Bereich Naturschutz Preise verleiht. Um den Artenrückgang in der Fläche zu stoppen, brauche man keine Konfrontation, sondern eine Kooperation gerade zwischen Land- Forstwirtschaft und Naturschutz. Die Stiftung Kulturlandpflege hat eine Fülle von Maßnahmen entwickelt, mit denen sich die biologische Vielfalt in der Argrarwirtschaft verbessern ließe, und satze diese in vielen Projekten gemeinsam mit der Landwirtschaft um. Pluquet trug dann die Erträge und Auslagen vor und die Kassenprüfer Wolfgange Theisemann bestätigten ihr eine sorgfältige Kassenführung und die Versammlung schloss sich dem Vorschlag an. Die Entlastung des Vorstandes wurde ebenso einstimmig beschlossen. Dazu beschloss die Versammlung auf Vorschlag von Frau Pluquet einstimmig eie Auszahlung des Jagdertrages. Dieser wird in Kürze den Mitgliedern der Elze-Mehler Forstinteressentenschaft gutgeschrieben und soll mit der Umlage verrechnet werden.
Pluquet kündigt schon jetzt an, dass die nächsten Vorstandswahlen in der Jagdgenossenschaft in 2021 anstehen.

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Mehler Altenclub trifft sich zum Braunkohlessen
Mehle - 50 Mitglieder des Mehler Altenclubs haben sich zum fröhlichen Braunkohlschmaus in der Mehler Gaststätte „Tante Else“ zusammengefunden, um ein paar gemütliche Stunden gemeinsam zu verbringen. Dann wurden die Schüsseln mit dem in Niedersachsen beliebten Braunkohl auf die schön gedeckten Tische verteilt. Dazu wurden die begehrten geräucherten und frischen Bregenwürste gereicht, sowie Kassler und Bauchfleisch. Edith Tönnies, die Leiterin des Altenclubs, sowie Christa Bartram begrüßten die Gäste und wünschten "Guten Appetit". Nach dem Essen brachte Tönnies eine Vorlesung über eine falsche Ernährung, die zu Krankheiten führen kann. Die Überschrift hieß „Die Schöpfung des Menschen“. Darin wurde erläutert, dass Gott die Erde mit gesunden Kräutern, sowie Gemüse und Salatsorten überdeckt hatte. Doch jedes Mal wenn Gott etwas Gesundes anbot, grätschte der Teufel dazwischen und das Ehepaar wurde immer dicker. Daher bot er zunächst Mövenpick und Kekse an, sowie heiße Kirschen auf Eis, oder aber eine heiße Waffel mit Kirschen und Sahne. Davon nahm jeder 5 Pfund zu. Dann schuf Gott den Joghurt zum Erhalt der Kräfte. Doch der Satan lobte das weiße Mehl, Weizen und den Zucker aus Zuckerrüben kombinierte. Dadurch änderte die Ehefrau ihre Konfektionsgröße von 38 auf 46. Gott schlug einen frischen Gartensalat mit Zwiebeln und Pilzen vor; da kam der Teufel auf die Idee ein Salatdressing zu erfinden und Knoblauchtoast als Beilage. Daraufhin öffnete die Frau ihren Gürtel um ein weiteres Loch. Gott verkündete, dass er doch frisches Gemüse gegeben habe und Olivenöl zum Garen. Der Teufel aber steuerte kleine Bries und Camemberts dazu in Butter und Hähnchenbrustfilets dazu.
Die Cholesterinwerte gingen bei beiden Ehepartnern durch die Decke. Gott brachte Laufschuhe, damit seine Geschöpfe einige Pfunde verlören. Der Teufel aber brachte das Kabelfernsehen mit Fernbedienung auf den Plan, damit die beiden nicht immer vom Sessel aufstehen musste. Sie lachten und weinten vor dem Bildschirm und versteckten ihren wachsenden Umfang in Jogginganzügen aus Stretch. Als Gott dann die Kartoffel erschuf, arm an Fett und Kalium und von wertvollen Nährstoffen strotzend. Der Satan aber entfernte die gesunde Schale und zerteilte das Innere in Chips, die er im tierischen Fett breit und mit Unmengen von Salz bestreute. So gewannen Mann und Frau noch mehr Pfunde. Dann schuf Gott mageres Fleisch, damit seine Kinder weniger Kalorien verzehren müssen, um satt zu werden. Der Teufel aber schuf McDonalds und den Cheeseburger für 99 Cent. Er fragte: „Pommes dazu?“ Die Antwort lautete :“Ja“. Klar, eine Extra-Portion mit Majo!“ Und der Teufel erwiderte: Es ist gut so!“ Und der Mann und die Frau erlitten einen Herzinfarkt. Gott seufzte und erschuf die 4-fache Bypass-OP am Herzen. Und der Satan erfand die gesetzliche Krankenversicherung und schuf Ulla Schmidt.
Zur Auflockerung des Nachmittages wurde das vom Mehler Schulleiter Franz Steinbrecher (1888-1977) gedichtete und vertonte „Mehler Lied“ mit seinen 7 Strophen gesungen. 1. Strophe: Des Morgens in der Frühe zieh wir zum Walde hin, durch Feld und grüne Auen, gar lieblich anzuschauen, mit heiterm frohen Sinn. - Dann folgen viele Erlebnisse im Wald die Klippen hinauf zum Kaiserblick und Dreikantstein bis hin zur Waldgaststätte Sennhütte und zurück. Die 7. Strophe heißt dann: Zu Hause angekommen, da freut sich jung und alt; denn wir können viel erzählen, ohne lange noch zu wählen, vom schönen Mehler Wald.
Zum Abschluss stimmte Edith Tönnies noch den lustigen „Senioren-Song“ an, bevor die Gäste nach Hause gingen und sicherlich auch viel zu erzählen hatten.

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Neues Fahrzeug für die FFW Mehle
Mehle - Überraschung gab es währende der Jahresversammlung der Mehler Feuerwehr in der Mehrzweckhalle. Das allseits bekannte „Tatütata“ ließ viele Anwesende in der Mehrzweckhalle aufhorchen. Das neue Fahrzeug stand auf dem Hof, es trägt den Namen GW—L2 LF, das ist ein Gerätewagen Logistik mit einer festen feuerwehrtechnischen Beladung für eine Löschgruppe. Zusätzlich kann über Rollcontainer weitere einsatzspezifische Ausrüstung geladen werden. Über die hydraulische Ladebordwand kann das schnell erfolgen. Der offizielle Funkrufname wird „Florian Hildesheim Land 23-49-31" sein. Das Fahrzeug wurde von der Elzer Firma Freytag Karosseriebau angefertigt. Und wurde bei der JHV vom Geschäftsführer Heinrich Thies und seiner Tochter, der Vertriebsleiterin Victoria, vorgestellt. Auf dem Foto v.l.n.r. Michael Mushardt (Gruppenführer der Freiweilligen Feuerwehr Mehle), Uwe Füllberg (Ortsbrandmeister), Victoria Thies (Vertriebsleiterin der Firma Freytag).

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FFW Musikzug zieht Bilanz über erfolgreiches Jahr
Mehle - Während der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr in Mehle erteilte die Leiterin des Musikzuges Claudia Marahrens den Bericht für den Klangkörper, der viele Jahre von Albert Fischer geleitet wurde. Durch Zufall oder „Glück“ trafen sie bei einer Veranstaltung auf Dirk Klein aus Barfelde, der zusammen mit zwei weiteren Familienmitgliedern im Musikzug mitspielt. Das ist zum einen seine Ehefrau Tamara (aus Mehle) und zum anderen der Sohn Julian Klein.
Dirk Klein wurde am 1. März 2019 der neue Dirigent, mit dem die Mitglieder gut zusammenarbeiten. Das Jahr 2019 brachte 70 Auftritte, darunter 26 öffentliche Auftritte mit zahlreichen Ständchen zu besonderen Anlässen. Dazu zählten auch zwei Kameradschaftsveranstaltungen, wie ein Sommerfest und ein Abend mit Feuerzangenbowle. Das Weihnachtskonzert im Dezember in der Mehrzweckhalle wurde zum Höhepunkt der Veranstaltungen in einer überfüllten Halle.
Als erfreulich bezeichnete die Musikführerin darüber hinaus einige Neuzugänge und Wiedereinsteiger, so dass der Musikzug wieder wächst. Auch in 2020 wird es nicht ruhiger. So gibt es am 9.5. einen Tag der offenen Tür, am 20.6.20 einen Auftritt mit Schlagern und im Juli ist der Musikzug auf dem Hildesheimer Marktplatz präsent. Am 6.September nimmt der Musikzug wieder wie alle Jahre am Musikfest des Kreisfeuerwehrverbandes im Stadttheater Hildesheim aktiv teil.
Zur Zeit sind 20-25 Kinder in der Me/Ki-Mus-Gruppe in der Ausbildung. So treffen sich die Grundschulkinder donnerstags von 17-19 Uhr in der Blockflötengruppe; während sich die Instrumenten-Anfänger (Holz- und Blechbläser) freitags von 18.15-1915 Uhr im Feuerwehrhaus treffen. Die Sommerfeste sind immer eine angesagte Abwechslung für alle.
Bis zum 15.2.2020 sind noch Neuanmeldungen für die Blockflötengruppe unter der Nr. 0162/2035265 möglich. Einige Jugendliche haben bereits in den letzten 1-2 Jahre den Sprung ins Orchester geschafft und sind mittlerweile nicht ohne Stolz zum festen Bestandteil geworden.
So wurden während der Jahresversammlung der Mehler Feuerwehr Josza Kovacs(Schlagzeug), Julian Klein (Schlagzeug und Percussion), Maxymillian Pikulicki (Trompete), und Frida Weigelt (Querflöte) geehrt. Bereits 5 Jahre dabei ist Lukas David (Alt-Saxophon). Lukas gehörte zur ersten Ende 2013 gegründeten Blockflötengruppe des Musikzuges. Weitere 7 Jugendliche sind auf dem Sprung ins große Orchester. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, so Claudia Marahrens. Weitere Ehrungen wurden zwei aktiven Musikern des Musikzuges zuteil: Alexandra Staats(Tenorhorn)und Hubertus Dölle, beide für zwanzig Jahre aktive Zugehörigkeit.

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FFW Mehle zieht Bilanz für das Jahr 2019
Mehle - Mit frohen Klängen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr wurde die diesjährige Jahresversammlung der Mehler Wehr in der Mehrzweckhalle eröffnet unter der Stabsführung des neuen Dirigenten Dirk Klein aus Barfelde. Ortsbrandmeister Uwe Füllberg begrüßte die Aktiven und Passiven der Mehler Wehr in der Mehrzweckhalle, darunter viele Ehrengäste aus der Stadtverwaltung, sowie zahlreiche Ratsvertreter. Der Stadtdirektor Rolf Pfeiffer weilte an diesem Abend in Ecouché; vertreten wurde er von Beate Freimann, vom Fachbereich 2. Zugegen waren der Stadtbrandmeister Heiko Buschmann und der Abschnittsjugendfeuerwehrwart Michél David sowie der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann.
Heiko Buschmann, der Stadtbrandmeister, lobte die Mehler Wehr und freute sich über die Leistungsfähigkeit. „Alle Einsatzkäfte sind in Mehle 'Gewehr bei Fuß' auch die Jugendwehr lässt weiterhin hoffen. 207 Jugendliche zählen im gesamten Stadtgebiet zur Jugendwehr. Zum Personalbestand: Insgesamt gehören der Mehler Wehr 335 Mitglieder an, in der Einsatzabteilung sind es 36 Kameraden und Kameradinnen. Im Musikzug 40 Mitglieder; in der Jugendwehr 12; in der Me/Ki-Mus sind es 16 Jungen und Mädchen; in der Altersabteilung 25 und fördernde Mitglieder sind 217.
Nach der Totenehrung für 6 verstorbene Kameraden gab es zunächst eine gemeinsame warme Mahlzeit. Dann folgten die Tätigkeitsberichte der einzelnen Gruppenführer und der Bericht des Ortsbrandmeisters. Für das abgelaufende Jahr resümierte Uwe Füllberg acht Einsätze für die Mehler Wehr, der größte und schwierigste war der Brand in der Flutstraße. Sechsmal ging es um Brände, einmal um eine ausgelöste BMA(Brandmeldeanlage) und 1 Hilfeleistung. Dienstleistungen wurden erforderlich im Elzer Freibad, sowie beim Bewässern von Bäumen und Beeten in Mehle. Zum Programm gehörten Stadtkommandositzungen, die Mitgliederversammlung der Jugendwehr und des Musikzuges und Besuch im Jugend-Zeltlager von Potzwenden. Seit 2019 sind auch die Vorplanungen für die 1.000 Jahr-Feier in 2022 in vollem Gange. Auch 2 Neujahrsempfänge gehören zum Ablauf, zum einen in der ev.Kirche Mehle und zum anderen auf Einladung der Stadt Elze. Auch der Volkstrauertrag wurde besucht, wie auch Geburtstage und Ehejubiläen, wo 31 Besuche stattfanden. Darüber hinaus wurden 6 Mitglieder zu Grabe getragen. Auch in diesem Jahr wurden wieder erfolgreich viele Lehrgänge besucht, von Kai Warnecke (1 Auffrischungslehrgang als Gruppenführer in Celle), Matthias Lange(Notfallsanitäter), zwei Kameraden absolvierten die Führerscheinausbildung für die Klasse C. Alljährlich findet die Versammlung des Kreisfeuerwehrverbandes (KFW) in der Kantine der Firma Bosch statt, an der auch teilgenommen wurde. Auch auf Stadtebene kam es zu Fortbildungen der Führungskräfte. Der KFW Hildesheim lud zur Abendveranstaltung in die UNI Hildesheim ein, um über das Bild der Feuerwehr in den Köpfen der Gesellschaft zu sprechen. Das Ehrenamt wird immer unentbehrlicher und immer weniger lassen sich dafür ausbilden. „Was kann der Bürger von uns erwarten?“ Es geht um Öffentlichkeitsarbeit, Präsenz vor Ort, Verbindung zu Politik und Akzeptanz für den ehrenamtliche Einsatz. Das waren die Themen in der UNI. Im Namen der Jugendfeuerwehr bedankt sich Füllberg bei der Volksbank Seesen für die jährliche Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Die Spenden-Aktion „Es werde Licht“ ist noch nicht abgeschlossen, um einen Lichtmasten am Gerätewagen zu finanzieren. Noch fehlen bis zu 2.000 Euro, noch 800 Euro. Alle Übungen werden im 3. Zug gemeinsam mit Sehlde und Esbeck getätigt. Feste wurden besucht in Eime, Sehlde und Sorsum-Wittenburg. Ein Feuerwehrball in der Mehrzweckhalle war der Höhepunkt im Jahre 2019. In 2020 stehen Feste in Elze und Almstedt ins Haus. An seinen Bericht schossen sich die Berichte der Gruppenführer an.
Für die Montagsgruppe erteilte Michael Mushardt den Bericht, auch für seinen Stellvertreter Thorsten Küster. Er trifft sich wöchentlich mit 19 Kameraden, die 10 Einsätze absolviert haben. Insgesamt kamen 1061 Stunden davon 913 Ausbildung in 2019 zusammen. Individuell hat jeder 14 -132 Stunden absolviert. Die Ausbildung bezieht sich auf die echten Einsätze, um daran zu lernen, wie Schornsteinbrand, Taktisches Lüften, Leitereinsatz, Atemschutz, Baukunde, Löschmittel. Da ein neues Fahrzeug diesertage kommen wird, wurde auch schon auf die Neuerungen hin gearbeitet, damit die Abläufe reibungslos vorgenommen werden. Aufgaben der Gruppe sind Weihnachtsbäume einsammeln, Altpapier(leider in Zukunft nicht mehr), Osterfeuer, Maibaum aufstellen, Laternen Umzug. Teilnahme am Stadtwettkampf, Schießen der Vereine in Mehle, wo der Pokal wieder zur Feuerwehr geholt werden konnte. Er bedankte sich bei seinem Stellvertreter und den Bürgern.
Holger Breyer erteilte den Bericht für die Gruppenarbeit der Mittwochsgruppe, die insgesamt 1880 Dienststunden mit 16 Mitgliedern absolviert hat. Den höchsten Anteil hatte Kamerad Benedikt Marahrens mit 235 Stunden, gefolgt von Kai Warnecke mit 211 Stunden. Mit 93 Stunden bei Einsätzen macht das 5% der Gesamtarbeit in 2019 aus, so verlief das Jahr recht ruhig. Die Digitalisierung ist ein Hauptwort in der Feuerwehr geworden. Da kann man mit einem Knopfdruck alles sofort abrufen. Die Umstellung von Analog auf Digitalfunk hat jedoch viel Zeit gefordert. Der Schornsteinbrand in Mehle und Feuer in der Flutstraße mit der gesamten Stadtfeuerwehr hat alle Feuerwehrleute auf den Plan gebracht. Hier wurde wieder erkennbar, dass ständiges Lernen, Anpassen und Weiterentwickeln gefragt war. Der sichere Umgang mit den Fahrzeugen und Gerätschaften sowie taktisches Verhalten und ein gutes Zusammenspiel in der Gruppe bedeuten viel Zeit für die Ausbildung. „So versteht es sich auch, dass die Aus- und Weiterbildung innerhalb der Ortswehr, aber auch Zusammenarbeit mit den Ortswehren im Stadtgebiet den weitgrößten Teil unserer Arbeit einnimmt“, so Breyer. So werden zusammen mit den Ortswehren des 3. Zuges abwechselnd in den Ortsteilen Mehle, Sehlde, Esbeck Einsatzübungen durchgeführt. Zu einer Alarmübung der besonderen Art wurde mitten in der Nacht gerufen. Es ging allerdings um eine Übung, an der Saalemühle. Hier wurde eine Kollision zwischen einem Zug und einem PKW simuliert. Mehrere Verletzte galt es zu retten und erst spät erfuhren die Beteiligten, dass es sich hier um eine Übung handelte. In der Gruppe wurde in theoretischer und praktischer Weise mit allen Themen gerechnet. Das war technische Hilfeleistung, Rettung nach Verkehrsunfällen, Gebäudebrände in verschiedener Form, einschließlich Menschenrettung. Einsätze im Atemschutz, Kommunikation an der Einsatzstelle und Funkausbildung. Auch die klimatischen Veränderungen zeigen sich hier bereits. Mal ist es trocken, mal ist es nass oder zu stürmisch. Auf alles muss man sich vorbereiten. Vegetationsbrände, Hochwasser und Sturmschäden sind die Folge, das kann man nicht alles planen. Wir haben uns daher in 2019 mehr mit dem Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung auseinander gesetzt. So haben unser Verhalten mit der zur Verfügung stehenden Ausrüstung durchgespielt. Dabei auch taktisches Verhalten erprobt. Neben unserer Arbeit in der Orts- und Stadtfeuerwehr sind wir auch mit einer starken Truppe in der Kreisfeuerwehrbereitschaft vertreten. Wartung und Gerätepflege ist selbstverständlich, wie auch die Prüfung der Hydranten. Darüber hinaus gilt es auch die Schüler- und Schülerinnen der Grundschule einzubeziehen in die Arbeiten und regelmäßig Klassen ins Feuerwehrhaus einzuladen. Sie bereiten sich auf Fragen vor und wir haben die Möglichkeit Werbung in eigener Sache für den Nachwuchs zu machen. Auch die Pflege der Dorfgemeinschaft kommt bei uns nicht zu kurz. Überall ist die Feuerwehr tatkräftig mit dabei. Im Jahr 1999 konnte eine Gruppe von 9 Kameradinnen und Kameraden aus der Jugendwehr übernommen werden. Mittlerweile können wir schon auf 20 Kameraden zurückschauen. So haben wir uns entschieden, am Gründungstag 10. März der Mittwochs-Gruppe alle aktiven und Ehemaligen zu einem Brunch einzuladen. Dazu kamen 30 Teilnehmer, darunter Gruppenmitglieder und Wegbegleiter und es wurde eine gelungene Veranstaltung. Auch für das Jahr 2020 steht wieder viel auf dem Programm. Dabei bedankte er sich bei seinem Stellvertreter Kai Warnecke. Benedikt Marahrens erteilte den Bericht für die Jugendwehr Benedikt Marahrens sprach von einem starken Team in der Jugendwehr und konnte auf 59 Dienstabende zurückblicken. Zur Zeit zählen 14 Jugendliche zum Kader was in 2017 nur acht Kameraden waren. Kameradschaft Zusammenhalt und Teamwork sind wichtige Punkte im Feuerwehrwesen. Jedoch stehen Feuerwehrtechnik, Spiel und Spaß auch im Vordergrund. Das Einsammeln der Tannenbäume ist ein Muss Anfang des Jahres. Dicht gefolgt vom ersten Wettbewerb die Jugendflammen- Abnahme in Mehle. Alle haben bestanden. Der Februar führte die Jugend nach Warmenau zur Jahresversammlung der befreundeten Jugendwehr. Jedoch ist die personelle Besetzung der Jugendwehr dort zu gering, so dass es bald eine Auflösung geben wird. Der Montagssport in der Mehrzweckhalle in der nassen und ungemütlichen Jahreszeit ist eine willkommene Abwechslung. So auch in 2019. Das Frühjahr brachte viel Theorie und eine Vorbereitung auf den Abschnittswettkampf in Elze. Hier standen gemeinsame Übungstage mit der gesamten Stadtfeuerwehr in Elze und Wülfingen auf dem Terminplan. Neben technischen und sportlichen Übungen an diesen Tagen durfte auch das Essen nicht fehlen, wie immer hervorragend vor- und zubereitet von Michél David mit tatkräftiger Unterstützung von Nicole David. Es war wie immer lecker! Dann stand schon die Vorbereitung für das Sommer-Zeltlager in Potzwenden ins Haus. Dieses Mal mit den Warmenauern und der Stadtjugendwehr Elze. Schwimmen, gemeinsame Spiele, lustige Abende am Lagerfeuer und ein gemütlicher Grillabend standen auf dem Programm. Hier gilt auch der Dank an Nicole David für die begleitende Betreuung. Der Abschnittsorientierungslauf in Esbeck war gleichzeitig ein Teil des Stadtwettkampfes. Wir konnten uns auf Abschnittsebene einen guten Platz im vorderen Drittel sichern. Jan und Nils Menzel, sowie Jonas Grebe haben erfolgreich an der Leistungsspange teilgenommen. Der zweite Teil des Stadtwettbewerbs war ein Boßelturnier in Elze. Wir konnten uns im Rahmen des Stadtwettkampfes damit insgesamt den 2. Platz sichern. Der Tag fand einen gemütlichen Ausklang in froher Runde. Ein Feuerwehrquiz war der krönende Abschluss des Tages. Marahrens wagte auch schon einen Ausblick auf 2020 Mehle wird künftig 16 Jugendliche haben, weil Sehlde mit 2 Jugendlichen unterbestückt ist. Der Juli bringt wieder ein Zeltlager in Potzwenden. „Natürlich wollen wir unseren positiven Personalstand fortsetzen mit ganz viel Engagement mit Sandys Hilfe, was wir durch „unsere Truppe“ vermitteln. Dann wird sich auch die Jugendwehr am Tag der offenen Tür 9.5.2020 hier in Mehle mit spannenden Vorträgen präsentieren“. Wir freuen über jeden Jungen und jedes Mädchen ab 10 Jahre oder knapp darunter, welche mitmachen wollen. Zu finden sind wir montags ab 17.30 Uhr im neuen Feuerwehrhaus. Er bedankte sich dann bei seinem Team für die vertrauensvolle und lustige Zusammenarbeit.
Bericht von Karl Eilert über die Altersabteilung: Die Altersabteilung mit mehr als 14 Teilnehmern traf sich 21 Mal in 2019 zu Dienstabenden zu geselligen Zusammenkünfte mit Gesprächen und Spielen. Immer am 1. Donnerstag im Monat. Bei schönem Wetter ging es zu Fuß zum „Waldkater“, der Filmabend war wieder bei August Staats. Eine 2 Tagesfahrt führte mit dem Bus nach Templin und im Mai folgte das Pokalschießen in Mehle und Elze. Eine geführte Wanderung führte durch Alfeld. Eine Bouleabend auf dem Rasen folgte und eine 3 Tagesfahrt nach Bad Bodenteich Zum „Alten Ritter“, wo Besichtigungen, Ritteressen und Spiele das Wochenende abrundeten. Der September stand wieder im Zeichen des Sports, denn 2 Mannschaften nahmen am Bouleturnier in Salzhemmendorf teil. Wir schafften Platz 2 und 5. Eine Woche später gab es die große Überraschung, als alle Teilnehmer das neue Fahrzeug bei Firma Freitag zusammen mit vielen aktiven Kameraden besichtigen konnten. Zum Laternenumzug zeigten die Senioren, dass sie auch gerne helfen, wenn es „Not am Mann“ ist. So halfen sie, dass es ein reibungsloser Ablauf wurde. Ein Spieleabend und eine Besprechung der neuen Termine rundeten das Jahr ab.
Bericht über die Kreisbereitschaft von Kai Warnecke. Er erteilte den Bericht über 6 Dienste im Jahr 2019. Am 8.3. begann die theoretische Ausbildung für die Führungskräfte. Beim zweiten Dienst galt es mehrere Personen aus Höhen und Tiefen zu retten. Am 21. Juni wurde der neue SW 2000 in Elze vorgestellt. Die Ortsfeuerwehr Freden hat den SW 2000 schon längere Zeit in Gebrauch. Eine Vegetationsbrandbekämpfung in und am Steinbruch Eberholzen wurde am 27. September durchgeführt. Hier wurde auch erstmals der SW 2000 eingesetzt. Im vorletzten Dienst wurde mit der FB5 zusammen ein Industriehallenbrand bei der Firma Hamelin in Gronau bekämpft. Das Dienstjahr lief mit der Jahresdienstversammlung am 1.11. in Groß Escherde aus.
Beate Freimann vom Fachbereich der Stadtverwaltung bedankte sich bei der Feuerwehr, dass die Frauen und Männer im wahrsten Sinne des Wortes „für uns durchs Feuer“ gehen. Die Mitglieder sind konstant und die Jugendarbeit trägt Früchte. Die Fortbildungen werden gut angenommen. Einsätze um Leib und Leben zu retten gehören mit dazu. Wir in der Stadt Elze haben die Arbeit der Feuerwehren immer im Blick. Normaler Etat steht immer zur Verfügung. Zur Zeit geht es um Stiefel und Ersatzjacken. Mehle kann gut in die Zukunft schauen, ansonsten, wir unterschützen Sie und wünschen Ihnen allseits unfallfreie Einsätze.

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Neujahrsempfang der ev. Kirche in Mehle
Mehle - „Wie können wir unsere Sendung leben?“; Gott ist der Wichtigste, ich soll aus Gottes Sicht „Ich“ sein; „Gebe Gott, dass wir zurückfinden zum Glauben an Gott; „Ich bin mit mir selbst beschenkt“ - Das waren die zentralen Aussagen aus der Rede von Professor Dr. theol. Gerhard Wegener des ehemaligen Direktors der Sozialwissenschaften in der evangelischen Kirche. Eingebettet war der interessante Vortrag in einen sehr festlichen Neujahrsempfang, der von zwei Klangkörpern umrahmt wurde. Unter der Begleitung der Kirchenvorstände von Mehle-Sehlde-Esbeck und Wülfingen zogen der Geistliche von Mehle Dr. Marvin Döbler, der Diakon Lars Schöler aus Elze, sowie der Professor Dr. der Theologie Gerhard Wegner in die voll besetzte St. Urbanuskirche ein, während der Posaunenchor den Choral spielte „Komm Herr segne uns.“ Die Orgel spielte der Organist Pawel Halvszczak. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte der Posaunenchor Sehlde wie auch der Gesang des Gospelchores Querbe(e)t unter der Leitung von Mirle Köhler mit seinen hellen erfrischenden Frauenstimmen.
Anlass war der hohe Besuch eines der renommiertesten Sozialforschers Deutschlands Prof. Dr. Gerhard Wegner, der eine theologische Betrachtung zum Glauben der heute 20-Jährigen erläuterte. Den Gottesdienst hielten Pastor Dr. Marvin Döbler und Diakon Lars Schöler, während der eigens eingeladene Professor Dr. Gerhard Wegner die „Kanzelrede“ hielt.
Zunächst begrüßte Pastor Döbler die Gläubigen seiner Gemeinden und die eingeladenen Gäste aus Politik und Vereinsvorständen, die den Weg zur St. Urbanus-Kirche gefunden hatten. Professor Dr. theol. Gerhard Wegner wohnt überraschend ganz in der Nähe und zwar in Brünninghausen. Seine Gedanken lauteten „Das Wichtigste im Leben „Ich selbst“ - Herausforderungen der Kirche in der „Ich-Gesellschaft“. Wegner war von 2004 bis 2019 Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche Deutschlands in Hannover. Dieses Institut bearbeitet Themen aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales, gesellschaftlichen Wandel, Arbeitswelt, Kirchen- und Religionssoziologie.
Der renommierte Sozialforscher ist der Frage nachgegangen „Wie können wir unsere Sendung leben?“ - Dabei ging es um die Frage: „Was ist das Wichtigste?“ Diese Studie sollte für die Synode herausfinden, „Wie sind die Lebenseinstellungen, bzw. die Werte und Normen der heute 20-Jährigen?“ so Professor Wegner. "Wenn wir an „Fridays for future“ denken, dann ist das eine Generation, die sehr jung ist. „Wir haben uns daher auf die Generation ab 20 Jahren konzentriert und die Frage gestellt: „Was bewegt diese Menschen? Keine Generation ist so weit entfernt von Gott, wie die 20-Jährigen. Was hat es auf sich? Daraufhin haben wir Diskussionsgruppen gebildet und sie eingeladen, um ins Gespräch zu kommen. Dass diese Gruppen weit von der Kirche und von Gott entfernt sind, hat uns nicht sonderlich überrascht. Schon die Antwort auf die erste Frage hat uns ein Ergebnis gebracht. „Was ist das wichtigste im Leben?“. Da kam wie aus der Pistole geschossen die Antwort: Das bin ich selbst und meine Familie, meine Freunde. Danach kommt erst Politik, Gesellschaft und Umwelt“. Sie sagten dann zu ihm: „Sie reden immer von Gott! Ich allein bin für alles verantwortlich, Ich bin ich, alles hängt von mir ab“ - "Bloß ist das etwa christlich?“ fragt der Theologe. Es ist nicht erstaunlich, überall wird so geredet. „Du allein kannst alles erreichen, nicht die Gesellschaft.“ Die Familie ist nur für mich da - Das ist die Ich-Gesellschaft für unser Leben“ „Ich lebe in einer Ich-Gesellschaft für mein Leben. Dabei darf ich auch alles ins Internet stellen, auch wenn es falsch wäre“.
„Wie bildet sich daraus eine Gemeinschaft, die auf Mitverantwortung aufgebaut ist und auf gemeinsame Toleranz?“ Was sollte das Wichtigste sein? Selbstvertrauen ist wichtig“. Niemand hat das Recht, das Selbstvertrauen zu übergehen. Früher wurde der Bürger staatlich untergeordnet. Auch die Kirche hat auf die Unterordnung gezielt. Wo bleibt die Nächstenliebe? Die ist heute nicht mehr selbstverständlich. Welche gemeinsamen Werte gibt es eigentlich noch? Gott ist der Wichtigste, ich soll aus Gottes Sicht „Ich“ sein. Ich bin von Gott berufen in meiner Familie. Ich bin mit mir selbst beschenkt“ Dann bin ich wichtig; ich bin bevollmächtigt, mein Leben zu führen mit Gott an meiner Seite“. Wegner ergänzt dazu: „Mein Vater sagte immer: “Du kannst alles machen, aber „anständig. Ganz viel kannst Du machen, häng nicht faul herum, entfalte Dich selbst“ Berufung von Gott gilt auch für die „20-Jährigen“. „Wenn man es als Geschenk versteht. Wir selbst sind uns selbst anvertraut worden. Wir können und dürfen alles, allerdings nur mit der gemeinsamen Tendenz nicht mit Egoismus, Neid oder Gier. Doch das erfasst uns dann und wann mal wieder. Gott schenkt uns unser „Ich“. Ganz gleich was wir machen. Das Wichtigste im Leben ist es, wie der Prophet Jeremias gesagt hat, dass die Lebensader versiegt, wenn das Land ausgetrocknet ist. In der Bibel spielt Wasser immer eine große Rolle, es ist der Segen Gottes für das Land. Allerdings hat sich der Egoismus sehr verbreitet und dass sich die Menschen für die größten Helden halten. „Gebe Gott, dass wir zurückfinden zum Glauben an Gott. Damit schloss Professor Dr. Wegner seine ausführliche Rede.
Dann folgten drei Grußworte aus dem Publikum. Jürgen Schulte Schüren, der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung Mehle-Sehlde, Esbeck und Wülfingen ging auf das vergangene Jahrzehnt mit „Friday for Future“ von Greta Thunberg ein. „Sie hat uns wachgerüttelt und dafür eine Auszeichnung erhalten. Wir haben unser Ziel nicht erreicht und verbrauchen zu viel Energie. Wir verursachen 2 Prozent Anteil am ganzen Verbrauchs auf der Welt." Er erwähnte die Rede von Peter Hahne, der resümiert hat, dass wir immer älter werden. Wir sollten zurück zu den alten Tugenden finden, war sein Vorschlag. Das bedeutet zu einer Wertegemeinschaft. "Wenn man Ende 2019 dem Anfang 2020 gegenüberstellt ist nichts anders geworden, denn es beherrschen weiterhin kleine und großen Katastrophen die Schlagzeilen. Unser Team der Stiftung hat sich viele Ziel gesteckt und inzwischen ist an Spenden eine Summe von 90.000 Euro in weniger als 10 Jahren zusammengekommen. Jetzt geht es um das nächste Etappenziel von 100.000 Euro." Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes Dr. Hasso Bartels wünschte den Gemeindegliedern alles erdenklich Gute für das Neue Jahr. „Die schwungvolle Musik nehmen wir gerne mit in den Tag hinein. Man kann zwar nicht in die Zukunft schauen, aber mindestens einen Grundstein legen, denn man kann Zukunft bauen“. In freudiger Erwartung wird in Wülfingen die Renovierung der Kirche zu Ende gehen im Mai. Noch haben wir für das Pfarrhaus in Esbeck keinen Interessenten gefunden. Jetzt wird die Winterkirche eingerichtet vom 26.1.-29.3. mit jeweils einem Gottesdienst in einer der vier Kirchen um 10.00 Uhr sonntags. Für eine gute Zukunft sind gute Baumeister gefragt. Auch Kreativität ist gefragt, aber es fehlen 1/3 der Pastoren, das ist ein schwieriges Personalproblem. Hier sind Gemeinde-Manager gefragt, die den Pastoren die Arbeit mit der Verwaltung und Statistik abnehmen.
Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann schloss den Reigen der Grußworte. Er resümierte, dass ein neues Jahrzehnt zu Ende gegangen ist. Greta Thunberg wird von der Politik hofiert, doch ist die reale Antwort der Politik ernüchternd. „Fakt ist, wir haben die Klimaziele nicht erreicht. Es kommen zwar durch die erneuerbaren Energien 10% unseres Bedarfs zusammen, aber wir brauchen das Zehnfache aus Windkraft, Solar, Photovoltaik und Biogas. Doch wenn nicht alle Länder zusammenhalten, können wir die Klimaveränderungen und Umweltverschmutzungen nicht aufhalten. „Überraschenderweise kam der Vorschlag zur Wiederaufnahme der Kernkraft durch einen Poltitiker ins Gespräch.“, so Thiesemann. Auch der Ortsvorsteher ging auf den Vortrag von dem Theologen und TV-Moderator Peter Hahne in Nordstemmen ein, der gesagt hat: „Weg von der Wegwerfgesellschaft mit Wertschätzung, Achtung, Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit und Hilfsgemeinschaft“. Auch der Bundespräsident erwähnte in seiner Weihnachtsansprache die Tugenden: Zuversicht und Tatkraft; Vernunft, Anstand und Solidarität für eine friedliche und lebenswertere Zukunft. Zum Schluss wünsche er den Anwesenden und deren Familien ein frohes und gesundes Neues Jahr.

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