Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Puttappel duftet durch "Tante Else"
Mehle - In der Zeit, wenn die Abende länger und dunkler werden, gibt es immer wieder lauschige Angebote zum Zusammensein, so auch beim Puttappel-Nachmittag des „Mehler Altenclubs“, wenn schon der Duft von gebratenen lecker gefüllten Äpfeln durch den Saal des Dorfrestaurants „Tante Else“ zieht und Appetit macht. An diesem Tag konnten nicht nur die Mehler Senioren von Edith Tönnies – der Vorsitzenden des Altenclubs- begrüßt werden, sondern auch zahlreiche Gäste aus Sehlde, Burgstemmen und Elze. So war der Saal mal wieder bestens gefüllt. Die Wirtin Margarete Heimbucher hatte sich viel Mühe gemacht, 40 ausgehöhlte Äpfel mit vielen leckeren Zutaten, u.a. mit Marzipan zu füllen. Die Krönung aber war die heiße Vanillesauße und als Beigabe zu dieser Leckerei wurden Salzbrezeln und heiße Salzbrötchen gereicht. Als Getränk wurde heisser alkoholfreier Glühwein angeboten. Edith Tönnies, Renate Heering und Christa Bertram servierten die Putäppel und heissen Getränke an den Tischen.
Zur Überraschung der Gäste trat anschließend wieder das 7-köpfige Mehler Gitarrenensemble „Goldene Saiten“ auf, das stürmisch begrüßt wurde. Beate und Michael Freimann führen Regie, zum Ensemble gehören sie mit Antje Mushardt, Carmen Niebecker, Christine Leonardi, Andrea Hofmann, sowie Birthe Freimann, die eigens aus Braunschweig angereist kam. Der Sound der Gitarren unterstützte die Gäste beim Singen. An diesem Nachmittag gab es besonders fröhliche Lieder, die humorvoll daherkamen. „Bergvagabunden“; „Das Wandern ist des Müllers Lust“; „Hoch auf dem gelben Wagen“;“Lustig ist das Zigeunerleben“; „Auf der schwäb‘schen Eisenbahne, Stuttgart, Ulm und Biberach, Mecklebeuern, Durlesbach“; Wo mag denn nur mein Christian sein?“ Horch was kommt von draußen rein.“. Dann folgten altbekannte Schlager wie: „Rote Lippen soll man küssen“; „Du kannst nicht immer 17 sein“ ; „Schön ist es auf der Welt zu sein“; „Heute hier, morgen dort…“(von Hannes Wader).
Zum Dank erhielt jeder Musiker eine schöne Rose überreicht. Edith Tönnies lud danach alle Gäste zur Weihnachtsfeier ,am 18. Dezember, um 15.00 Uhr ins „Gasthaus Tante Else“ ein.

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Geburtstagscafe im Mehler Gemeindesaal
Mehle - Mit einer herzlichen Begrüßung empfing Pastor Dr. Marvin Döbler 40 Gäste aus Mehle-Sehlde-Esbeck, die er eingeladen hatte, um gemeinsam ihren Geburtstag nachträglich im evangelischen Gemeindehaus zu feiern. Eingeladen waren dazu alle „Geburtstagskinder“ ab 70 Jahren. Das ist für alle immer wieder ein beschwingter Nachmittag mit Singen-Lachen-Erzählen in gemütlicher Atmosphäre. So pflegten alle den guten Kontakt mit munteren Gesprächen.
Nach einem Glas Sekt zur Begrüßung wurde mit vielen Wünschen „auf eine schöne Zeit“ im Neuen Lebensjahr angestoßen. Dann wurde das Kuchenbüffet eröffnet mit fünf exquisiten Torten zu einer Tasse Kaffee. Wer Süßes nicht bevorzugt, konnte sich an diversen Schnittchen bedienen, die lecker garniert auf den Tischen standen. Die Kuchenbäckerinnen hatten das Beste, was ihre Küche zu bieten hat, serviert. Renate Heering, Monika Meyer, Annelie Wichmann, Ilona Feiga und Erika Warnecke hatten die schönsten Torten in ihrer Küche gezaubert und mitgebracht.
Die gemeinsam gesungenen Lieder wurden von dem Organisten Ingo Hempelmann auf dem Harmonium begleitet Zum Schluss folgte ein gemeinsames Lied aus dem Gesangbuch: Komm Herr segne uns, nie sind wir allein, stets sind wir die Deinen. Lachen oder Weinen wird gesegnet sein.

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3. Kreativmarkt in Mehler Mehrzweckhalle
Mehle - Ein buntes zum großen Teil auch leuchtendes Sortiment begrüßte den Besucher des 3. Kreativmarktes in Mehler, der wieder sehr erfolgreich war. Deutlich wird dabei, dass wir die Aussteller für den Markt bitten müssen, sondern dass sie regelrecht auf eine Einladung des DRK Mehle warten. Immerhin trafen sich in der Halle wieder 23 Aussteller mit ihrem bunten Programm. Die stammen sowohl aus Mehle und Elze, wie auch aus Salzhemmendorf, Duingen, Nordstemmen, Eime, Betheln, Eldagsen, Hildesheim, Seesen und Northeim. Ulrike Tebbe, Mitglied im Vorstand des DRK-Ortsvereins, hat mit ihrer Tochter Alexandra Staats die Organisation fest in der Hand.
Viele Angebote stammen aus der eigenen Werkstatt der talentierten Aussteller und so wird der Besucher von allen Seiten von einem bunten Angebot umgeben. Hierzu zählen auch unendlich viele Basteleien und Kunstwerke mit einem hohen Ideenreichtum. Hinzu kommen große und kleine Schmuckstücke, u.a. Ketten Ohrringe und Armbänder wie auch Gläser mit geritzter Gravur für den persönlichen Gebrauch. Neu dabei sind Steinbilder und Lebensweiten für die Dekoration in der Wohnung, auch Schlüsselanhänger, Mineralien, Edelscheine, dazu Muscheln und Perlenschmuck. Stoff- und Strickwaren, sowie Schals und Tücher mit interessanten Mustern, wie auch Handtaschen lockern jede Bekleidung attraktiv auf. Die größeren Artikel waren nicht nur Vogelkästen, damit wir uns auch um unsere Tiere kümmern können. Große Metallständer mit vielen 100 Leuchtelementen sollen die Wohnung und das Grundstück in der Weihnachtszeit bereichern. Auch Peddigrohr ist wieder aktuell, wie Metallfiguren und 3-D-Technik. Auch für die Gaumenlust gibt es Anregungen durch Marmeladen. Liköre und Chutneys.
Eine reichhaltige Kaffeetafel mit einer Auswahl von 20 leckeren Torten, sowie Waffeln wurde nach der Erkundungstour als Erholungspause mit einem Plausch an gedeckten Tischen gern angenommen. Der Erlös kommt dem DRK zugute. Auf jeden Fall wird der Kreativmarkt im nächsten Jahr wiederholt.

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Altenclub Mehle trifft auf Till Eulenspiegel
Mehle - Eine Reise in die frühere Vergangenheit vor 500 Jahren unternahmen die Mitglieder und Gäste des Altenclubs, um mehr über das Leben von Till Eulenspiegel erfahren zu können. Denn in Schöppenstedt hat sein Leben den Anfang genommen. Till Eulenspiegel ist in unserer Literatur tief verwurzelt. Er soll von 1300-1350 gelebt haben und das zeugt von einem Gedenkstein an der St.Nicolai-Kirche zu Mölln bei Braunschweig.
Die Menschen erinnern sich an die vielen Streiche, die er während seiner Lebenszeit den Leuten gespielt hat. Noch heute erfreut sich die Bevölkerung an dem Witz der Geschichten und an der Art und Weise, wie Till den Menschen seinen Spiegel vorgehalten hat. Er gilt zwar als durchtriebener Narr, aber er war mit Sicherheit kein einfältiger Tor. Er wollte über die Dummheit und Einfältigkeit der anderen Leute lachen. Noch heute gilt der Satz „Ein Narr stellt mehr Fragen als neun Weise beantworten können“. Er gilt bis heute als listiger Schalk, ein Wortewender und ein Genau-Hingucker und ein Zwischentöne-Hörer.
Zumindest trieb er immer wieder seinen Schabernack mit den Mitbürgern. Er war stets wie ein Narr gekleidet. Die bekanntesten Geschichten sind, als er die linken Schuhe aller Leute einsammelte und sie dann als Seiltänzer von oben herab herunterwarf und sich dann die Leute um die Schuhe schlugen. Eine zweite Geschichte ist sehr bekannt, wo Till Eulenspiegel bei seinem Lehrmeister -einem Bäcker -Eulen und Mehrkatzen- gebacken hat.
Es heißt ja immer, dass er dreimal getauft wurde. Zum einen lief dem kleinen Knirps Wasser übers gesicht, das er in seine Backentaschen packte und dem Pastor ins Bäffchen pustete.
Als kleines Kind war er sehr beliebt, weil er so niedlich war, aber später wurde er immer unbeliebter. Er macht nicht nur den Affen, über den alle lachen mussten, sondern er äffte auch andere nach, dass sie sich durch Till in einem Spiegel sehen mussten. Er wurde gewitzter und gescheiter als die anderen- und was gescheiter ist als sie selbst, ist vielen Menschen unheimlich. Deshalb sagten die Menschen in seinem Dorf über ihn: “Till ist ein Lümmel!“ Der Vater fragte: Was stellst du an, dass die Leute so schimpfen? Er sagt: „Nichts!“ „Nimm mich mit auf Dein Pferd und Du wirst sehen….!“ „Ich werde keinen Pieps sagen!“ Sie ritten los und Till hob hinten sein Hemd hoch und zeigte seinen bloßen Po. Damit schnitt er Fratzen und wackelte mit Ohren und Nase, und ließ die Zunge aus dem Hals hängen. Die Leute keiften und riefen „Satansbraten“. Dem Vater tat das leid und er sagte: „Ach Till, mein armes Herzchen!“ „Du bist wohl nicht unter einem goldenen Stern geboren“. „Nein“ sagt Till, „wohl unter einem funkelbunten!“
Im Schöppenstedter Museum konnten sich die Mehler und Sehlder ein Bild vom unsteten Leben des Narren verschaffen und hatten viel Freude an den Berichten und gemalten Bildern an den Wänden. Interessant war es auch, als der Leiter des Museums als Rollenspiel zwei Bürger aus Mehle mit in den witzigen Vortrag einschaltete. Das war eine Situation auf einem Stand mit geschlachteten Hühnern auf dem Marktplatz. Das trug sehr zur Erheiterung bei und die Besuchergruppe spendete dafür großen Beifall. Der Mittagstisch wartete im Gasthof zur Post auf die Gäste, wo der „Singende Wirt“ das Essen reichte, während an den Wänden Fotos bekannter Schlagersänger zu sehen waren, die den Gasthof bereits in allen Jahren besucht haben.
Die Kaffeetafel wartete dann in Salzgitter beim Schloß Saldern auf die Gäste, ehe die Fahrt wieder nach Hause führte.

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11 000 Spender bei Mehler Blutspendetermin
Mehle - Es war wieder einmal ein erfolgreicher Blutspendetermin in Mehle am 16. Oktober: Noch in den späten Abendstunden riss der ständige Zuspruch in einer langen Schlange nicht ab. Denn jeder wollte gerne der 11.000 Spender sein. Der Gewinner erhielt einen Präsentkorb überreicht und die beiden Spender vor ihm und hinter ihm erhielten Süßigkeiten und je einen Blumenstrauß, sowie einen Tankgutschein. Darüber hinaus konnte an dem Abend auch das 60-jährige Jubiläum des Mehler Blutspendedienstes gefeiert werden, dafür erhielt jeder Spender ein frischgebackenes „Kernbeißer-Brot“ und die Wiederholungsspender zusätzlich eine Süßigkeit und einen Tankgutschein. Zur Ader gelassen werden konnte, 1 spender mit 100 Wiederholungen, ein Spender mit 80, drei Spender mit 60 Spenden, einer mit 50 Spenden einer mit 40 Spenden und einer mit 30 Spenden.
Insgesamt konnten 98 Spender zur Ader gelassen werden, das ist für Mehle ein gutes Ergebnis. Die zweite Vorsitzende Gabriele Warnecke bedankt sich bei allen Spendern, auch bei den drei Erstspendern für die Spende, denn 1 Blutspende kann drei Leben retten. Besonders Krebs- und Herzerkrankte sowie Unfallpatienten können oft nur durch Präparate aus Spenderblut überleben. Immer wieder sind Patienten in ihrer Not darauf angewiesen.
Das leckere Büffet wurde wieder einmal sehr gelobt und so wurde kräftig zugegriffen. Auf dem Foto: Karl-Heinz Schulenburg (40x) Gabriele Warnecke (2. Vorsitzende) und Hella Buchmann (80x).

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Mehler Vereine sprechen Termine ab
Mehle - Im Gasthaus „Tante Else“ trafen sich die Vorsitzenden aller Vereine, um gemeinsame Absprachen zu treffen. Zurzeit ging es erstmal um die Termine bis zum Jahresende.
So sind wieder alle Kinder eingeladen zum Laternenumzug am 25. Oktober um 18.00 Uhr mit Abmarsch am neuen Feuerwehrhaus. Der Kreativmarkt des DRK lädt wieder in der Mehrzweckhalle Mehle zum Stöbern ein. Die Veranstaltung wird am 26. Oktober in der Zeit von 14.-18.00 Uhr durchgeführt. Ein interessanter Vortrag wird vom Sozialverband angeboten über „Osteopathie“ am 30. Oktober um 18.30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Mehle. Die Vortragenden sind Jana Weinbach und Kollegin. Das Dorfarchiv Mehle plant für den 31.10. eine zweite Treckerfahrt durch den zweiten Teil des Mehler Waldes. Am 3. November öffnet das Archiv zum letzten Mal in diesem Jahr seine Türen. Der Mehler Altenclub lädt zum 6. November, um 16.00 Uhr, zu einem Puttappel-Abend ins Gasthaus „Tante Else“ ein. Dazu gibt es wieder Gitarrenklang. Am 10. November treffen sich alle Sänger um 17,00 Uhr zur Nacht der Chöre in der Peter-und Paul-Kirche in Elze. Am 17. November findet wieder der Volkstrauertag ab 9.30 Uhr vor und in der evangelischen St. Urbanus-Kirche statt. Die Weihnachtsfeier des DRK Mehle wird am 6. Dezember ab 15.00 Uhr im evang. Gemeindehaus veranstaltet. Am 7. Dezember 15.00 Uhr treffen sich alle Kinder mit Eltern und Großeltern in der Mehrzweckhalle zur Kinder-Weihnachtsfeier.
Am 8. Dezember lädt der Musikzug zu seinem Konzert in die Mehrzweckhalle (oder Kirche) um17.00 Uhr ein. Die Christvesper in der evangelischen Kirche findet am 24.12. um 15.00 Uhr in der St.Urbanuskiche-statt. Die Christnacht ist dann für 22.00 Uhr geplant. Am 26. Dezember lädt die evangelische Kirche die Gläubigen um 10.00 Uhr zum Verbandsgottesdienst in die Mehler Kirche ein. Im nächsten Jahr ist wieder ein Garagenflohmarkt angedacht. Der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann schlägt vor, wie alle Jahre 100 Euro aus der Gemeinschaftskasse der Kriegsgräberfürsorge zu spenden. Dazu erhielt von allen Anwesenden die Zustimmung. Dann stimmte sich Thiesemann mit Uwe Füllberg, dem Ortsbrandmeister der Feuerwehr ab, dass zur 1.000-Jahr-Feier in 2022 im Bereich des neuen Feuerwehrhauses ein weiteres attraktives Ortseingangsschild aus Richtung Benstorf gefertigt und installiert werden soll. Gedacht ist hier an einen Findling, auf dem ein Niro-Ständer mit Schild befestigt werden könnte. Der Arbeitskreis der wieder am 21.10. tagt, holt dafür Angebote ein. Aus den Reihen der Anwesenden kam der Vorschlag, einen Flyer zu erstellen, wo alle Termine aufgelistet werden können, damit auch Nichtmitglieder zu den Veranstaltungen kommen können. Dieses gilt selbstverständlich auch für alle Neubürger die zugezogen sind. Außerdem möchte Thiesemann für den „Mount-Mehle“, den Berg an der Altenbekener Straße einen Vorschlag machen, der auch aus der Gemeinschaftskasse finanziert werden könnte. Wenn hier wie angedacht ein Vergnügungspark über den Hügel hinweg entstehen sollte für Extrem-Radfahrer könnte sich Thiesemann vorstellen, dass oben auf dem „Gipfel“ eine überdachte Aussichtskanzel installiert werden könnte mit Ruhebänken. Dazu wurde aus den Reihen der Anwesenden auch der Aufbau einer Grillhütte vorgeschlagen, die dann allen Mitgliedern der Dorfgemeinschaft auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden kann.

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Enkeltrick und falsche Polizei
Mehle - Die Kriminal-Hauptkommissarin Gabriele Freier war zu einer Informationsveranstaltung in das evangelische Gemeindehaus gekommen, um die DRK-Mitglieder über Gefahren an der Haustür oder am Telefon zu informieren. Nach einer gemütlichen Kaffeetafel gab sie Hinweise auf ausgefallene Tricks, die heute von Kriminellen genutzt werden, um vorwiegend ältere Menschen zu überfallen und auszurauben. Sie forderte die Anwesenden zu einem gesunden Misstrauen auf. Wenn Zweifel vorhanden sind, nimmt die Polizei gerne die Anrufe von unsicheren Menschen entgegen. Dazu gibt es gewisse Fakten, die man sich merken kann. Ein Polizist ruft niemals über die Telefon-Nr. 110 an. Er fordert auch niemals, dass der Senior Bargeld und Wertsachen bei der Polizei abgeben soll. Den zweifelnden Bürgern hilft die Polizei gerne, wie Gabriele Freier erläutert. Sie ist die Leiterin des Präventions-Teams für Senioren. Sie hat bereits 38 Berufsjahre bei der Polizei absolviert und ist in alle üblen Tricks eingeweiht und läßt sich nicht hinters Licht führen. Dabei hatte sie allerhand praktische Beispiele parat, die sie sehr demonstrativ vorführen konnte.
Dabei sind Tricks wie: „Kann ich mal auf Ihre Toilette gehen?“ Oder „Haben Sie mal ein Glas Wasser für mich?“ oder „Können Sie mal einen Zettel schreiben an die Nachbarin, die gerade nicht da ist. Dazu komme ich mal in Ihre Wohnung“. Ein Sperrbügel an der Wohnungstür könnte hilfreich sein, um den Besucher nicht hereinführen zu müssen oder aber eine Kette. Es werden immer neue Vorwände erfunden, um in die Wohnung zu gelangen und nachher fehlt Bargeld oder der Schmuck. Dazu wird auch noch ein anderer Trick angewandt. „Wir haben doch mal zusammen im Krankenhaus gelegen“. „Du warst doch mal meine Kollegin“. So soll eine Vertrauensbasis aufgebaut werden. Oder der Kriminelle bringt einen Blumenstrauß für die Nachbarin mit und bittet um eine Vase. Der Fuß hält dabei die Tür auf. So gibt es immer wieder neue Vorwände um die Barriere zu überwinden. Ein Original von einem Telefon hatte Freier auch zur Verfügung: Ich brauche Geld, kannst Du mir helfen? Wieviel hast Du denn zu Hause? 10.000 € und 50.000 € auf der Bank. Gabriele Freier ist aber darüber informiert, dass die Banken inzwischen diese Tricks kennen und eine Seniorin, die 50.000 € abheben will, warnt. „In der Schweiz sind diese Vorfälle stark zurückgegangen, weil die Banken aufpassen. Das Geburtsdatum ist eine gute Möglichkeit, um den Anrufer zu irritieren oder sonstige Nachfragen nach anderen Verwandten. Die Anrufer sind sehr gerissen.
Die Seniorin oder der Senior sollten ihre Scham überwinden und sich der Polizei anvertrauen. Dann können sie auch dazu beitragen, dass diese Überfälle aufgeklärt werden und dann nachlassen. Die Täter suchen sich oft Adressen aus mit älteren Vornamen oder sie suchen nach kurzen Telefonnummern, die schon älter erscheinen. Die Tricks gehen soweit, dass der Täter behauptet, dass die Polizei die Wertsachen in Obhut nehmen wird. „Wir holen alles ab; stellen sie alles auf die Mülltonne vor der Tür“. Die Täter wollen angeblich helfen, und das überzeugt viele Menschen. Die Kriminalkommissarin sagt: „Unser Beruf wird in den Dreck gezogen!“ Der Schaden ist immer groß, dabei gibt es eine „Dunkelziffer aus Scham“. Die Polizei fordert die Menschen auf bei „Bargeld und Schmuck“ äußerstes Misstrauen anzulegen. Dann sofort die Polizei einschalten. „Ein besonderer Tipp ist es auch, sich am Telefon niemals unter Druck setzen zu lassen! „Die Polizei ist immer erreichbar - 24 Stunden lang - „und nichts vor die Tür stellen!“ „Wenn etwas merkwürdig erscheint, sofort anrufen!“ Auch die Kaffeefahrten mit überhöhtem Preis sind noch immer auf Kunden aus. Pflasterarbeiten werden auch zu hohem Preis versprochen sowie ein zu hoher Betrag für einen Schlüsseldienst“. Man kann bei den Tätern auch mit einem großen „schauspielerischem Talent“ rechnen.
Ein wichtiger Tipp ist auch, keine Wertsachen und kein Bargeld im Auto liegen lassen. „Die körperliche Unversehrtheit ist allerdings das Allerwichtigste“, so Gabriele Freier. „Orte mit viel Gedränge sind bevorzugt, dann sollte man das Geld auf Mann und Frau verteilen.“ Sie wiederholte noch einmal, „dass die Polizei 24 Stunden für den Bürger da ist. Dazu gibt es auch die 'Opferhilfe' und den 'Weissen Ring'. Infos dazu gibt es an der Polizei-Dienststelle.
Zum Schluss bedankte sich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Gabriele Warnecke bei Gabriele Freier für die recht munter vorgetragenen Beispiele zur Vorsorge.

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Sozialverband feiert Grillfest in Mehle
Mehle - "Sind wir wirklich alle gleich?", unter diesem Motto stand die Informationsparty des SoVD Mehle-Sehlde in Mehle. Bei bestem Sonnenschein fanden sich rund 50 Mitglieder und Freunde zu einem Grillnachmittag ein. "Gleichheit für alle" wurde als These diskutiert und hinterfragt, ob dieses Ideal möglich wäre und wie weit der Ist-Zustand davon entfernt ist. Nach dem inhaltlichen Teil, folgte die Belohnung: Steaks und Bratwurst zu selbstgemachten Salaten und Speisen.
Auch bei Spielen - wie dem Walnuss-Knacken, bei dem Jürgen Schwetje überzeugender Sieger wurde - vor August Behrens und Alissa Lange und dem Nagelbalken kam es zum regen Austausch unter den Mitgliedern und zu angeregten Diskussionen und neuen Ansätzen.

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Borkenkäfer belastet Elze-Mehler Forst
Mehle - Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte die Elze-Mehler Forstinteressentenschaft unter dem Vorsitz von Burghard Hoberg in den „Papenhof“ eingeladen. Dazu waren 52 Mitglieder erschienen, die 72 Prozent der Fläche repräsentieren. Es war doch ein sehr wichtiger Abend, an dem die gesamte obere Führung der für diese Region zuständigen Forstwirtschaft zugegen war, da es um das heikle Thema „Borkenkäferbefall“ ging, der die ganze Arbeit vieler vergangener Jahre zunichte macht und aus der es anscheinend keinen Ausweg gibt, wenn nicht endlich ausreichend Regen fällt. Hoberg begrüßte besonders den Forstamtsleiter Michael Degenhardt, Förster Michael Martin und Fabian von Plettenberg als Holzverkäufer für die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Südniedersachsen. Der Vorsitzende brachte dazu einen Rückblick auf die beiden letzten Sommer. 2017 mit zu viel Regen, der den Boden aufweichte und dann im Jahre 2018 der Sturm Friederike und danach eine Jahrhundertdürre sowohl in 2018 wie auch zurzeit im 1. Halbjahr von 2019. Der Holzmarkt bietet keinen adäquaten Absatz der enormen angefallenen Holzmengen, denn große Mengen sind in Zukunft nicht zu vermarkten oder decken mit den Erlösen nicht einmal die Werbungskosten. Die Führung der Forstinteressentenschaft kommt zwar den waldschützenden Pflichten nach dem Bundeswaldgesetz nach jedoch warnt Hoberg die Waldbesitzer schon jetzt, dass durch eine weitere Aufarbeitung und Waldhygienemaßnahmen erhebliche Kosten auf die Waldbesitzer zukommen werden. „Wir kommen nicht drumherum über eine Umlageerhöhung nachzudenken. Für die Wiederaufforstung und Kulturmaßnahmen der großen entstandenen Freiflächen nach einer Abholzung fehlen der Interessentenschaft Zeit und Mittel. Durch die Trockenheit haben auch die Buchenbestände stark gelitten. Das Ausmaß der Schäden ist noch nicht feststellbar. Mein Bericht ist nicht erfreulich, so Hoberg. Schon im letzten Jahr hat er die Mitglieder und Bürger ermuntert: ‚Heizt mit Fichte‘. Schon im Herbst bei einer Vorstandssitzung trat das riesige Ausmaß der entstandenen und zu erwartenden Schäden zutage. Jetzt im Frühjahr wurde klar, dass nicht alles Holz kostendeckend vermarktet werden würde. Dabei wurden schon die ersten Beschlüsse gefasst:
1.) Dass alles anfallende Holz nach der Aufarbeitung des Sturmholzes durch „Friederike“ - ohne Ausnahme Borkenkäferholz wird – und soweit es überhaupt Erlöse abwirft, in einer eisernen Reserve (Pool) gesammelt werden. Hiervon werden dann auch die Einschlags- und Vermarktungskosten sowie das Spritzen gegen den Borkenkäfer bezahlt. Schon jetzt ist klar, dass der „Pool“ nicht reicht, aber diese Kosten sind förderfähig und die Landwirtschaftskammer hat bereits Anträge auf Aufarbeitung und Waldhygienemaßnahmen gestellt.
2.) ein weiterer Förderantrag wurde für zusätzliche Lohn- und Transportkosten im Rahmen der Borkenkäfer-Kalamität gestellt. Dazu zählen u.A. die Aufwandsentschädigung für Landwirt Heinrich Schilde, der Befallsnester sucht und Borkenkäferfallen aufstellt.
3.) Wir haben beschlossen, Brennholz, Fichten- Industrieholz, was nicht oder nur mit inakzeptablem Erlös abzusetzen ist, zum Preis von 16,€ pro Raummeter abzugeben. So konnten schon eine geringe Menge an einige Mitglieder vermarktet werden - auch wenn kaum ein kostendeckender Erlös erwartet wird, können so wenigstens weitere Kosten eingespart werden.
Hoberg nahm Bezug auf die Vorstandssitzung vom Juni: „Durch die immer noch anhaltende trockene Witterung wurden die überdimensionalen, fast möchte ich sagen: epochalen Ausmaße der Borkenkäferplage deutlich. Probleme beim Holzverkauf sind erneut allgegenwärtig. Daher beschlossen wir, diese heutige Versammlung anzusetzen, da die monetäre Größenordnung der Katastrophe jeden Rahmen sprengen könnte. Wir als Vorstand können nur bis zu einer gewissen Summe entscheiden; das könnte allerdings auch schnell darüber hinaus gehen. Frage: Aufarbeiten, nicht aufarbeiten oder den Bestand aus hygienischen Gründen vernichten? Alles koste Geld und nicht zu knapp.
Die ersten Buchen sind eingegangen und täglich werden es mehr, besonders in der exponierten Südwestlage mit dünner Bodenauflage wegen der Kalksteinverwitterung. „Die Natur spielt verrückt. Sie hält sich nicht an Einschlagsbeschränkungen“ - (z.B. keine Kahlschläge über 0,5 Hektar. ) Es stehen auf den Freiflächen umfangreiche Kulturmaßnahmen an. Dazu braucht es „man-power“ bei Förstern, Forstwirten und Lohnunternehmern, die aber sind in Fichtenmaßnahmen „eingespannt“. Daher werden Planungen und Verfügbarkeit der sonstigen Kulturmaßnahmen zurückgestellt. Lediglich Maßnahmen an Kulturen, die unter der Trockenheit gelitten haben, werden nachgebessert.
Ein erfreulicher Punkt zum TOP Holzmarkt konnte durchgesprochen werden, denn die Firma Sappi, Alfeld, hat eine Niederlassung in Elze neuerdings (früher Wienerberger, neben der Eisenbahnbrücke). Mit dieser Firma kann man verhandeln, zu welchem Preis sie einen gewissen Teil von unserem Holz entgegen nehmen kann. Viele Einzelpersonen haben Holz nach Absprache mit uns gekauft.“
Förster Michael Martin erläuterte kurz die Maßnahmen, die er ergriffen hat. „Wir haben im Frühjahr angefangen an den Rändern der betroffenen Gebiete Borkenkäfer Fang-Netze mit dreieckigen Tippis aufzustellen. 60 Stück hat Landwirt Heinrich Schilde aufgestellt. Wir haben viele kleine Nester gefunden und markiert, mit Firma Bayer 5.300 Festmeter aufgearbeitet. Das war eine sehr aufwändige Sisyphus-Arbeit. Schwierig war, das Gebiet vom Gallberg und von der Katzenkuhle auf Grund des schwierigen Geländes. Wichtig ist es dabei, die Grenzen sauber zu halten, um die Nachbarn zu schützen“.
Fabian von Plettenberg als Holzverkäufer für die FBG Südhannover berichtete von einem Export nach China in 5-Meter.-Abschnitten, weil der hiesige Markt überladen ist. 390 Festmeter einmal und 320 am nächsten Tag auf die Bahn, Industrieholz hat jetzt zugenommen, Brennholz 200 FM, Industrieholz 2010 FM gehen ins Winterlager von Sappi, Gerberstr. 29. Wir haben aufwändige Werbung vorgenommen und erhalten 27-29 Euro pro Festmeter. Dazu muss das Holz allerdings gegen den Borkenkäfer behandelt werden. Wir erhalten dafür ggf. 4 Euro pro Festmeter als Entschädigung.
Forstamtsleiter Michael Degenhardt begann sein Statement mit der Aussage: „Um die Fichten zu retten, muss was passieren...“. Er bescheinigte der Elze-Mehler Forst, dass er zum Vorstand ein gutes Verhältnis hat, denn „wir sitzen alle im selben Boot. Wir sind nicht begeistert über den ständigen Wechsel im Forstamt, denn Förster Michael Martin hat zum 30.9.19 gekündigt. Es gilt zurzeit 5 Försterstellen neu zu besetzen und drei weitere Posten von Verwaltungsangestellten. Die Landwirtschaftskammer ist Partner für attraktive Möglichkeiten. Die Förster-Stelle ist bereits ausgeschrieben. Es haben sich bereits einige Interessenten vorgestellt und wir suchen uns eine geeignete Person heraus. Um der Kalamitäten „Herr zu werden“ muss man einen großen Batzen Geld in die Hand nehmen. Die Landwirtschaftskammer und Sie werden sich die Kosten teilen. Ein Käfer fliegt bis zu 5 km weit.
„Ich hänge an Ihrem Wald genau wie Sie. So eine schlimme Situation haben wir noch nie gehabt!“„Für Südniedersachsen haben wir bereits Zuschüsse für die Waldbesitzer beantragt“.
Eine gemeinsame Erörterung vom Stand der Neuausweisung des Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebietes Limberg-Wöhren schloss diese Sitzung ab.

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Altenclub fährt zur Holzmühle
Mehle - Bei herrlichen „Kaiserwetter“ unternahmen 32 Senioren aus Mehle unter der Leitung von Edith Tönnies, der Leiterin des Altenclubs, einen Ausflug in Fahrgemeinschaften zum Waldlokal „Holzmühle“,bei Eldagsen.
Der Altenclub Mehle ist das ganze Jahr aktiv und einmal im Jahr geht hinaus es hinaus zu einem Ausflug unter freiem Himmel. Dieses Mal war die Kaffeetafel im Garten der „Holzmühle“ wegen der starken Sonne unter einem großen ausladendem Zeltdach eingedeckt, wo man dann nach Herzenslust Kaffee und Kuchen genießen konnte und als Abschluss eine köstliche Eisspezialität. Vorab konnten die Gäste die Gelegenheit wahrnehmen, einen lauschigen Rundgang um den hauseigenen Teich zu unternehmen -umgeben von hohen Tannen des „Osterwaldes“-. Interessant war auch die Beobachtung auf der Wasseroberfläche, wo immer wieder Karpfen und Forellen über dem Wasser sichtbar wurden. Das lustige Vogelgezwitscher der heimischen Vogelwelt sorgte für gute Stimmung unter den Gästen. Dabei entstand an den Tischen ein munterer Gedankenaustausch. Im Jahr 2019 waren wieder viele Angebote, die von den Senioren gern angenommen werden. Dazu gehörten u.a. Vorträge über die Wolga und über die Masuren. Eine Fahrt zum Steinhuder Meer führte zu einer Fischfabrik und einer Leinenfabrik. Eine interessante Märchenstunde für Erwachsene lockerte das Programm auf. Mit einem Grillabend am 7. August, um 15.00 Uhr im evangelischen Pfarrheim findet das Sommerprogramm seinen krönenden Abschluss.
Nach der gemütlichen Runde wurde -wie kann es anders sein?- gemeinsam Lieder gesungen nach ausgeteilten Liedertexten. „Wohlauf in Gottes schöne Welt“; „Gehe aus mein Herz und suche Freud“; „Jetzt kommen die lustigen Tage“; „Wer recht in Freuden wandern will“. Dann ging es in Fahrgemeinschaften nach Mehle zurück.

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