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-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Gemeindefest für Pastor Marvin Döbler
Mehle - Eine überfüllte Kirche mit vielen Gläubigen, die zum Sommer-Abend Gottesdienst gekommen waren, denn im Sommerhalbjahr finden die Gottesdienste einmal in der Woche jeweils in einem anderen Ort statt, zeichnete den letzen Gottesdienst vor der Sommerpause aus.
Dieser Tag war gleichzeitig der 40. Geburtstag von Pastor Dr. Marvin Döbler. Daher wohnten auch der Superintendent Christian Castel diesem Sommer-Abend-Gottesdienst bei und zwei ehemalige Studienfreunde Pastor Robert Dierking aus Karohagen und Pastor Matthias Groeneveld aus Osnabrück. Die Predigt hielt Pastor Robert Dierking, der sich das Evangelium von der Geburt des Heiligen Johannes ausgewählt hatte. Er freute sich, dass man sich bei „bestem Kaiserwetter“ treffen konnte, während in der Kirche recht angenehme Temperaturen herrschten. Zu Beginn begrüßte er Dr. Marvin Döbler und überreichte ihm ein symbolisches Geschenk mit Bier aus einem Mönchshof und wünschte ihm viel Glück und Gottes Segen.
„Johannes hat in der biblischen Geschichte eine besondere Aufgabe bekommen. Er hat Christus den Weg bereitet. Im Geist Gottes konnte er auf Christus hinweisen. Die Gaben aber wollte er nicht für sich selbst sondern für Jesus, der am Ende des Tages „der Größte“ sein würde. Da steckt ein intellektueller Tiefsinn drin, das jeder der den Johannesweg gehen wird, den Hinweis findet, dass jemand kommen wird, der noch größer ist als Johannes. Das Fest Johanni wird am 24. Juni zur Mittsommerwende gefeiert. Johannes zeigt dabei den Weg, der notwendig ist: „Bist du es der da kommen soll? Oder sollen wir auf einen anderen warten?“, so heißt es in der Bibel. Johannes lässt seine Taten sprechen. Er sprach in Vollmacht von der Liebe Gottes. Jesus ist gütig und hat immer den Blick auf die Menschen gehabt. „Was müssen wir in unserem Leben ändern, damit wir richtig in der Gemeinschaft leben, bzw. in unserem Dorf handeln können?“
„Johannes hat in tiefer Demut auf den Messias hingewiesen. Der Geist Gottes macht ihn stark, fröhlich und demütig. Auch wir sollen nicht auf uns zu arbeiten und uns wichtig machen, sondern immer auf Christus hinweisen. Daher heißen wir ja auch Christen und üben uns in der Nachfolge Christi. „Jeder Organismus verändert sich, das ist ein Zeichen unserer Lebendigkeit. Die Kraft der Bäume und der Pflanzenwelt kommt aus der Wurzel heraus und so müssen wir das auch hinbekommen.“
„Ich glaube, Ihr dürft Euch freuen, dass Marvin Döbler in tiefer geistiger Weisheit lebt und, dass er auch von der Wissenschaft etwas versteht. Ich hatte die freie Wahl und habe mich entschieden über das Leben des Hl. Johannes zu berichten. Jeder von Euch wird ermutigt, auf Christus hinzuweisen. Nur er kann unsere Not wenden."
Dann ging er auf den evangelischen Geistlichen ein und stellte an den Superintendenten die Frage, ob dieser weiter bleiben dürfe. Christian Castel antwortete darauf hin schmunzelnd: „Er kann solange bleiben wie er will, wir sind einverstanden!“
Grußworte kamen dann vom Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann, der alle Vereinsvorstände in den Altarraum zusammenrief, die sich gemeinsam bedankten für die gute Gemeinschaft im Dorf und für die Bereitschaft das Pfarrheim und den Platz vor der Kirche für Feste wie das Urbanusfest und den Weihnachtmarkt zur Verfügung zu stellen. Nach dem Segen durch Pastor Dr. Döbler trafen sich die Gläubigen im Vorgarten der Kirche, um das Fest zum 40. Geburtstag zu feiern mit frisch gezapftem Bier, Getränken und Köstlichkeiten.

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DRK-Grillen bei hohen Sommertemperaturen
Mehle - Volles Haus konnte wieder der DRK Ortsverband Mehle verzeichnen, der zum Grillfest am und im evangelischen Gemeindehaus eingeladen hatte. Während zwei Damen am Grill die Leckereien bruzzelten, hatten viele Mitglieder für leckere Salate gesorgt. Ein weiteres Highlight waren an diesem Nachmittag die gekühlten Getränke, die ausgeteilt wurden, denn es war so ziemlich einer der heissesten Tage im Juni dieses Jahres. An den Tischen gab es einen regen Gedankenaustausch und viel frohe Laune, denn die kommissarische Vorsitzende Gabriele Warnecke sorgte mit drei heiteren Geschichten für Stimmung und Frohsinn unter den Damen und zwei Herren.
Zunächst brachte sie ein munteres Stück verfasst zu dem Lied: „Im Wagen vor mir fährt ein Mädchen...“. („Auf dem Teller vor mit liegt ein Würstchen“.) Dieses Gedicht war getextet auf das bekannte Lied und erzeugte viel Heiterkeit. Weiter ging es Schlag auf Schlag mit „Heini dem Pechvogel“ und dem „Gottesdienst“. Der Pechvogel Heini, der von seiner Frau immer herumgeschubst wurde: “Heini mach dieses; Heini mach das“, erzählte aus seinem Leben, dass er nie etwas machen konnte, was er wollte. „Geboren werden wollte ich nicht - das musste ich; zur Schule gehen wollte ich nicht - das musste ich; zum Militär wollte ich nicht - das musste ich; heiraten wollte ich nicht; das musste ich… Vor der Ehe habe ich meiner Frau den Hof gemacht, heute mache ich die ganze Wohnung. Von wegen „ruhiger Hafen der Ehe“, denkste; ich bin einem Kriegsschiff begegnet. Es gibt Frauen, die nicht wissen, dass man einen Teppichklopfer und die Nudelrolle auch zu friedlichen Zwecken nutzen kann“.
Die nächste Geschichte erzählt von einem Gottesdienst, bei dem sich die Gemeinde vor der Kirche noch zu einem kleinen Schwatz in Gruppen trifft. Der Pastor aber findet nach dem Gottesdienst ein Gebiss in einer Bank. Er fragt vor der Kirchtür die Gläubigen, ob einer sein Gebiss vermisst. Sagt eine Frau, „Das Gebiss ist von meinem Mann.“ „Aber der war doch nicht im Gottesdienst“ sagt der Pastor. „Mein Mann ist nicht mehr so gut auf den Beinen. Aber immer wenn ich in der Kirche bin, geht mein Mann ans Suppenfleisch und säbelt ein großes Stück vom Braten herunter. Seit ich sonntags die Zähne mitnehme, ist das vorbei, weil er dann nicht in Versuchung kommt“, sagte sie, steckte das Gebiss ein und tippelte nach Hause.
Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag gingen die DRK Mitglieder frohen Mutes nach Hause.

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„Ohne Gott gäb es nicht einmal die Sonne“
Mehle - Zum festlichen Gottesdienst aus Anlass des Fronleichnamsfestes in der St. Marien-Kirche zu Mehle, -dem Hochfest des Leibes und Blutes Christi- waren viele Gläubige aus Gronau, Lauenstein, Elze und Mehle gekommen. In seiner Predigt ging Pfarrer Dr. Christian Wirz darauf ein, dass die Gläubigen am Gründonnerstag zur Einsetzung des Allerheiligsten von großer Trauer über den Abschied versammelt waren. Man war sich einig, über die Entscheidung, dass es sich wegen der Trauer an Gründonnerstag nicht geziemt, eine prunkvolle Veranstaltung daraus zu machen. So liegt die Feier als Fest der Freude in der ersten Oktav nach dem Pfingstfest. Meistens -wie hier auch in Mehle- wird das Fest am darauf folgenden Sonntag gefeiert. Pastor Dr. Christian Wirz ging in seiner Predigt auf den Kapuziner-Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968) aus Italien ein, der viele Gläubigen aufhorchen ließ. Denn dabei kommt die Erinnerung auf, dass wenn Pater Pio in den 50er und 60er Jahren eine Predigt in der Nähe hielt, dann strömten so viele Gläubige in die Kirche, dass die meisten Gläubigen vor der Tür stehen mussten. Er hatte 4 Geschwister, die auch alle ins Kloster gegangen sind. Er wurde später heilig gesprochen. Heute gibt es auch einen Film über ihn.
Wie Pfarrer Wirz ihn zitierte, soll er gesagt haben: „Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen, als ohne Heilige Eucharistie. Das Bild der Sonne ist wie Eucharistie, Sonne, Licht und Leben, eine weiße Wand vom Licht der Sonne bestrahlt. „Wenn wir die Sonne anschauen, brauchen wir eine Spezialbrille, um nicht zu erblinden, weil von dort Licht und Wärme kommen. Wenn die Sonne aufhören würde zu scheinen, würden wir vor Kälte ersticken“. Im Kelch mit Brot und Wein ist „Liebe“ drin, „Freundlichkeit“ und „Zuneigung“. In Brot und Wein steckt der Segen Gottes. 5.000 Männer kamen zur Brotvermehrung, das wurde zu mehr als nur zur Erquickung. Denn Gottes Gaben sind mehr als nur Nahrung. Zum Schluss waren noch 12 Körbe mit Krümeln übrig. Brot und Wein ist die Quelle aller Liebe, daher wurde zu Fronleichnam auch die Eucharistie in zwei Gestalten an der Mehler Kommunionbank ausgeteilt, in Form von Brot und Wein, „das ist Quelle dieser Liebe“, so Wirz. „Ohne Liebe Gottes könnten wir nicht leben, Ohne Gott gäb es noch nicht einmal die Sonne“, so Wirz.
Bei schönem Wetter konnte die Fronleichnams-Prozession dann durch die Feldmark von Mehle durchgeführt werden, wobei zwei Katholiken ihr Grundstück zur Verfügung gestellt hatten für Altäre; ein weiterer Altar wurde in der Feldmark aufgebaut; als vierten Altar mit Ausklang wird regelmäßig der Altar im Kirchenschiff mit „Tedeum und sakramentalem Segen“ vollzogen. Dazu wird das lateinische Lied gesungen: „Tantum ergo sacramentum, venerémur cernui, et antiquum documéntum novo cedat rítui; praestet fides supplemémentum, sénsuum deféctui.“
Angeführt wurde die Prozession von einem Messdiener mit einem blumengeschmückten Kreuz, dann folgten die anderen Messdiener vor dem Baldachin, der von vier großen starken Männern getragen wurde, gefolgt von den diesjährigen Kommunionkindern, und Fahnenträgern christlicher Organisationen schlossen sich dem Zug an, dann folgte die Gemeinde.
Während das Allerheiligste in der Monstranz von Pfarrer Dr. Christian Wirz im Wechsel mit dem indischen Pfarrvikar Shijo Joseph würdig unter dem Baldachin getragen wurde, begleitete der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Gronau mit Blasmusik die sieben Fronleichnamslieder des sehr langen Prozessionszug durch die sommerliche Natur.
An jedem Altar hielt der Zug an, um Gebete und Psalmen zu sprechen. Dann wurde an allen Altären im Ort den Gläubigen der Segen mit der Monstranz erteilt. Die Prozession sollte dabei das wandernde Gottesvolk darstellen.
Die Josephs-Gemeinde Gronau mit ihren Kirchorten konnte an Fronleichnam nach 10 Jahren das letzte Mal ein Fest mit ihrem Geistlichen Dr. Christian Wirz feiern. Eine Woche später wird der Abschied gefeiert, damit der Geistliche eine höhere Aufgabe - auf Wunsch des Hildesheimer Bischofs Heiner Wilmer - als Propst in Hannover übernehmen kann.
Einen fröhlichen Ausklang fand das schöne Fest, wo sich die Gemeindeglieder zu einem Gedankenaustausch mit Leckereien vom Grill mit Salaten bzw. Kaffee und Kuchen an Festzelttischen trafen.

Historischer Hintergrund:
Das Fest der „leiblichen Gegenwart Christi in der Eucharistie“ wurde erstmals 1246 im Bistum Lüttich in der Basilika St. Martin gefeiert, und 1264 von Papst Urban IV durch die Bulle „Transiturus de hoc mundo“ zum Fest der Gesamtkirche erhoben. Auslöser dafür war ein Blutwunder, das von ihm in 1263 anerkannt worden war. Die katholische Kirche lehrt, dass in der heiligen Messe die eucharistischen Gestalten durch die Wandlung wahrhaft zum Leib und Blut Christi werden und Christus darin gegenwärtig ist und bleibt.

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Geburtstagskinder feiern im Gemeindehaus
Mehle - Wenn die evangelische Kirche alle evangelischen und katholischen Mitbürger, die über 70 Jahre sind und in den letzten drei Monaten Geburtstag gefeiert haben, einlädt, dann kommen die „Geburtstagskinder“ immer sehr gerne, denn außer einem Glas Sekt oder Saft mit leckeren Torten und reichlich Kaffee ist das ein Nachmittag der guten Laune für alle. So konnte Pastor Dr. Marvin Döbler wieder mal 35 Senioren „willkommen heißen“ und auf das Herzlichste begrüßen und ihnen allen einen schönen erlebnisreichen Nachmittag wünschen.
Dazu wurde gemeinsam das Lied: „Viel Glück und viel Segen, auf all Deinen Wegen..", dazu spielte der langjährige ehemalige Organist Ingo Hempelmann(91)aus Boitzum auf der Hammondorgel.
Drei Damen hatten sich wieder zur Verfügung gestellt, und das Leckerste was es gibt an Torten aus ihrer eigenen Küche gezaubert. So stand dieser Nachmittag ganz im Zeichen der traumhaften Erdbeerzeit mit allen ihren Verführungen, denn drei Torten ließen den Gaumen mit Erdbeergenuss verwöhnen und eine Pfirsichtorte. Dabei konnten die Gäste ordentlich schlemmen, um die Vielfalt der süßen roten Frucht mit den Geschmacksnerven ertasten. Dazu zählte Erdbeer-Joghurt, Erdbeer-Philadelphia, Erdbeer Sahne und als Sahne-Häubchen gab es auch einen, der im internationalen Vergleich in einer Deutschen Küche nicht fehlen darf, „Frankfurter Kranz“. Gebacken hatten Renate Heering, Annelie Wiechmann und Gudrun Schierbaum und so stellte sich das Trio der Torten-Künstlerinnen dem Publikum vor und erhielt viel Applaus.
Nach den munteren Erzählungen an den verschiedenen Tischen mit einem guten Gedankenaustausch wurden viele gemeinsame Lieder angestimmt und gesungen, die Herr Hempelmann auf der Hammondorgel begleitete: „Hoch auf dem gelben Wagen“, „Wohlauf in Gottes schöne Welt“; „Wenn alle Brünnlein fließen“; „Nun ade Du mein lieb Heimatland“; „Sah ein Knab ein Röslein stehen“; „Kein schöner Land“; „Am Brunnen vor dem Tore“. Zum Schluss wurde auf Wunsch des Publikums das „Mehler Lied“ mit seinen 7 Strophen gesungen, das einst der Schulleiter Franz Steinbrecher 1888-1977 gedichtet und komponiert hat und dass eine Welle der Begeisterung immer wieder unter den Mehler Bürgern auslöst.
„Des Morgens in der Frühe ziehn wir zum Walde hin durch Feld und grüne Auen, gar lieblich anzuschauen, mit heiterm, frohen Sinn...“. Pastor Dr. Marvin Döbler sprach ein gemeinsames Gebet mit allen Gästen und erteilte seinen Segen zum Abschluss der Veranstaltung.

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Fischfeinkost und Leinen am Steinhuder Meer
Mehle - Einen interessanten und vielseitigen Nachmittag erlebten 30 Senioren aus Mehle, die mit der Busgesellschaft „Reise Heiko“ aus Eldagsen unter der Leitung von Edith Tönnies zwei etablierte Firmen in Hagenburg bzw, Steinhude besichtigen konnten, wo ihnen vielfältiger köstlicher Fisch serviert wurde und sie eine feine Leineweberei vorgestellt bekamen. Ausgestattet mit Plastikkitteln, Mützen und Schuhüberziehern wurden die Damen und zwei Herren durch die Werkshallen der Fischfabrik geführt. Hier werden monatlich 50 Tonnen Fisch aus Nord- und Ostsee verarbeitet, die danach u.a. zu leckeren Salaten verarbeitet werden mit entsprechenden Zutaten. Auf Konservierungsstoffe wird hier ganz und gar verzichtet. Die Fischfeinkostfirma Lindemann GmbH hat ein gutes Renommee und erhält täglich Frischfisch aus aller Welt, um ihn zu verarbeiten und haltbar zu machen. Schon zwei Tage später geht die Ware auf die große Reise in alle Himmelsrichtungen u.a. Matjes, Rollmöpse und Bratheringe sowie ganz verschiedene Salate. Nach dem Besuch der Werkshallen wurden den Gästen in der eigenen Restauration anschließend zubereitete Meeresfrüchte serviert. Dann ging es mit dem Bus weiter auf Tour, um nach Steinhude zur Leinenweberei Seegers & Sohn, die in 9. Generation in der Familie geführt wird, gefahren zu werden. Das Anwesen beherbergt außer 20 Webstühlen auch ein Museum, das einen Überblick über 250 Jahre Geschichte zeigt. Hier entsteht Aussteuerwäsche und ein anspruchsvolles Sortiment an Accessoires. Die Palette reicht von Bettwäsche, Tischwäsche, über Kissen, Taschen, Küchentüchern bis hin zu Schürzen. Die Dame, die die Führung übernommen hat, erläuterte, dass ein Wäschestück -beispielsweise für den Hotelbetrieb- bis zu 1.000 Mal gewaschen werden kann, ohne die Brillanz einzubüßen. Die etablierte Leineweberei hat nur edles Leinen mit vielerlei Musterung, sowie eingewebten Monogrammen, sowie Wappen. Eine reichhaltige Auswahl an Lochkartensystemen für die verschiedenen Muster erleichtert die Arbeit am Webstuhl. Selbstverständlich konnten die Gäste auch Servietten und Tischdecken käuflich erwerben, wovon auch Gebrauch gemacht wurde. Zum Schluss gab es noch für die Gäste in der Weberei in gemütlicher Atmosphäre ein Stück Kuchen zu einer Tasse Kaffee, ehe noch eine besinnlichen Abendstunde am Nachmittag ans Steinhuder Meer führte, bevor es auf Rücktour ging.

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Osterfeuer Mehle bei bestem Sonnenwetter
Mehle - Feuer loderte draußen vor der Tür während sich die Gäste an den Tischen „wohl gehen ließen“ und bei schwungvoller musikalischer Unterhaltung nach Kräften Beifall spendeten und dabei geistliche Getränke genossen. Denn die Feuerwehrkapelle sorgte für musikalischen Rhythmus. Zwar war Albert Fischer durch Erkrankung verhindert. Seinen Taktstock übernahm Markus Thiele, Dirigent aus Hannover Markus Thiele. Er war des Lobes voll über den gut eingespielten Klangkörper.
Am meisten Stimmung gab es bei der Hymne des Ortes: „Solang Mehle unsere Heimat ist und noch Blut durch unsere Adern fließt...“
An einem Stand gab es Bowle und Punsch, Die „Pfirsich-Caipirinha Bowle“ war „ratz-fatz“ausverkauft aber der „Pineapple-Citrus-Punsch“ mit Orangen- und Grapefruitsaft Maracuja- und Ananassaft und Ginger Ale Zitrone, Orange, Minze schmeckte ebenso gut und kam bei den Frauen sehr gut an.
Am Bratwurststand gab es verschiedene Grillwurst und Steaks.

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Feierliche Ostermesse in St.Marien Mehle
Mehle - Pfarrer Dr. Christian Wirz hielt die feierliche Ostermesse am Ostermontag in der St.Marienkirche zu Mehle. Für besondere Feste wird die Kirche immer wieder geöffnet. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt. Die Osterzeit geht jetzt noch bis zum Weißen Sonntag am kommenden Wochenende.

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Burgharde Lange gibt Vorsitz des DRK Mehle ab
Mehle - Die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Mehle Burkharde Lange verlässt die Führungsspitze nach mehrfacher Ankündigung. Sie geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie hatte ihren Rücktritt schon seit Jahren geplant. Daher führte sie ein letztes Mal die Jahresversammlung vor „ausverkauftem Haus“ im evangelischen Gemeindesaal. Schon jetzt machte sie darauf aufmerksam, dass im Jahre 2020 das 120-jährige Jubiläum des DRK-Ortsvereins Mehle gefeiert werden kann. Durch Auflösung des Sehlder Vereins haben bereits drei Mitglieder zum DRK Mehle gewechselt, die herzlich begrüßt werden konnten.
Die Ehrungen nahm der Präsident des DRK Bernd Beushausen aus Alfeld vor und überreichte Urkunden und Nadeln. Er sprach allen Geehrten seinen Glückwunsch aus für viele Jahre „Dienst am Nächsten“. An einem ließ er an diesem Nachmittag keinen Zweifel aufkommen, wenn er sagte: „Hier herrscht ein gutes Betriebsklima“. Beushausen hatte für alle Damen ein persönliches Wort. Ehrungen 60 Jahre, Anna Müller, Edith Tönnies, (Margarete Heimbucher nicht auf dem Foto) 50 Jahre: Gerda Nickchen, Johanna Freimann, Inge Meyer, Marie-Louise Siede, Erika Runne, Ernchen Hilbert, (Marie Runne nicht auf dem Foto), 40 Jahre: Rita Breyer, Bärbel Sanen, Edith Schmidtke und Jutta Steinig. 25 Jahre: Gabriele Warnecke (Sylvia Fischer nicht auf dem Foto) Die Vorsitzende Burkharde Lange legte ihren Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr vor, der wieder mal ein reichhaltiges Programm erkennen ließ. Zwar waren in den beiden letzten Jahren sehr viele Mitglieder verstorben, denen die Mitglieder ein ehrendes Andenken zollten, es kamen aber wieder neue Mitglieder hinzu, lobt Lange. Sie lässt auch nicht unerwähnt, dass der Mehler Ortsverein mit 145 Mitgliedern (darunter 2 Männer einer der stärksten Vereine im Landkreis ist. Der Vorstand gratulierte im Ort sowohl bei hohen Geburtstagen wie bei hohen Festen, auch wurden wieder 8 kleine gehäkelte Schuhe zur Geburt überreicht. Das Jahr begann mit den Neujahrsempfang in der evangelischen Kirche wie auch mit der Feier zum 5-jährigen Bestehen der Gruppe „Die Swatbraunen Jungs“ von Mehle und in der ehemaligen Kuchenfabrik wurde die Operette „Frau Luna unter Mitwirkung von Mehler Vereinen aufgeführt. Am Schießen der Vereine beteiligte sich das DRK aktiv und belegten Platz 4 und Platz 15. Zum dreifachen Blutspendetermin erschienen insgesamt 186 Blutspender, die sich an einem leckeren Büffet bedienen konnten, dass von den Damen des DRK zubereitet worden war. Leider war nur ein Erstspender in den Reihen der langjährigen Spender dabei. Die Geselligkeit wurde im DRK Mehle groß geschrieben, denn es wurde dreimal gespielt und geklönt, das Gedächtnistraining mit 14 Teilnehmer fand an 10 Nachmittagen statt und am Aschermittwoch traf man sich zum leckeren Herings-Essen im Gasthaus „Tante Else“. Danach erfreute man sich am Bingo-Spiel. Die Aufstellung des Maibaumes geht nicht ohne die Damen des DRK, die alljährlich einen selbst gebundenen Kranz zur Verfügung stellen. Die Jahresversammlung im März ergab eine Neufassung der Satzung und viele Ehrungen. Im August führte eine Busfahrt für 22 Mitglieder zum Küchenmuseum mit vielen alten Erinnerungen an die Kindheit vieler Mitglieder. Der Herbstspaziergang führte zur Burganlage in Coppenbrügge , wo eine Spaziergang die reizvolle Umgebung zeigte. Hieran beteiligten sich 29 Mitglieder, um sich nach dem kleinen Ausflug an der Kaffeetafel wieder zu treffen. Im Oktober gab es eine kleine Überraschung für die vielen unermüdlichen Helfer des Ortsvereins, wo ein Ausflug zur Marienburg ging, wo man die Ausstellung „200 Jahre Georg und Marie von Hannover“ besichtigen konnte. Zur Weihnachtsfeier kamen 51 Mitglieder und Gäste ins evangelische Pfarrhaus. Frau Rasch erzählte Märchen und faszinierte die Zuhörerinnen. Die Flötengruppe der Freiwilligen Feuerwehr und der Gemischte Chor erfreuten mit Weihnachtsliedern. Einen Tag später war schon der Weihnachtsmarkt, der alle 2 Jahre stattfindet und wo der DRK Ortsverein mit vielen leckeren Torten zum Gelingen beigetragen hat. Hier kamen 300 Euro in den Spendentopf der Ortsgemeinschaft trotz schlechten Wetters. Der Vorstand nahm an 2 Arbeitstagungen statt und an der Jahresversammlung des Kreisverbandes. Die Tanzgruppe, die sich 14 Mal im Jahr traf, wird von Irmhild Hofmann geleitet, der ein besonderer Dank gilt.
In der ersten Adventswoche gab es für alle über 80 Jährigen Kekse als Weihnachtsgeschenk. Die Altkleidersammlung ist eine Unterstützung für den Kreisverband und findet zweimal im Jahr mit großem Erfolg statt. Die Stunden für das Ehrenamt summieren sich auf über 1.000 Stunden für das DRK Mehle, resümiert Lange. Die von der Schatzmeisterin Heike Sauter vorgetragene Kasse ergab ein positives Gesamtergebnis, so wurde Entlastung erteilt. Sauter wies schon jetzt auf die 120-Jahr-Feier in 2020 hin, wozu sie gerne Vorschläge entgegennimmt. Elsbeth Höft wird neue 3. Kassenprüferin. Bernd Beushausen, der Präsident des Kreisverbandes Alfeld, lobte die Treue der Mitglieder zum Verein, „die sich hier offensichtlich wohlfühlen“. Das darunter auch Mitglieder sind, die dem DRK seit 60Jahren(3x) und 50 Jahren(7x) die Treue halten, „das kann man nicht so aus dem Arm schütteln, das ist bemerkenswert. Das ist ein halbes Jahrhundert, dafür haben sie auch ein besonderes Ehrenzeichen verdient“, so Beushausen. Er informierte die Mitglieder darüber, dass es inzwischen einen Ehrenamts-Koordinator im Kreisverband gibt, der den Ortsvereinen beratend zur Seite stehen wird. Dann richtete er sich an die scheidende Vorsitzende Burgharde Lange, die 27 Jahre im Vorstand gearbeitet, davon 12 Jahre als Vorsitzende den Verein geleitet hat. „Das ist eine schöne, lange Zeit, mit unwahrscheinlich viel Arbeit“. Die scheidende Vorsitzende konnte von ihm eine besondere Ehrung in Empfang nehmen. Er bedankte sich für ihr Wirken mit der Ehrennadel in Silber vom Landesverband Niedersachsen und einem Blumenstrauß. Er sagte: Es ist lobens- und unterstützenswert „wenn man vorne steht“. „Es gibt einem viel, aber ist manchmal auch nicht ganz einfach. Der Kreisverband bedankt sich, denn der Mehler DRK Ortsverband ist ja auch kein kleiner Ortsverein.„Sie, liebe Frau Lange, nehmen nun viele gute Erinnerungen in die Zukunft mit.“ Auch den Mitgliedern und dem Dreier- Vorstand dankte er für die Mitarbeit. Der Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann bedankte sich für die Einladung, die dieses Mal von einer Träne im Auge begleitet ist. Er lobte die Arbeit von Burgharde Lange, die zur Dorfgemeinschaft viel beigetragen hat, beim Kränze-Binden am 1. Mai und beim Kuchenbacken zum Weihnachtsmarkt und anderen Festen. Irgendwann aber gibt es einen Übergang und das Dreier-Team wächst noch mehr zusammen. „Im Namen der Mehler Dorfgemeinschaft wünsche ich weiterhin eine gute Zusammenarbeit.“ Zum Schluss ergriff die zweite Vorsitzende Gabriele Warnecke das Wort: Sie teilte den Mitgliedern mit, dass der Beitrag zum DRK künftig in einer Summe belastet wird statt zweimal im Jahr. Wiedergewählt wurde die Schriftführerin Ulrike Tebbe doch die Nachfrage nach Vorschlägen aus der Versammlung für den 1. Vorsitz blieb ohne Resonanz. So erläuterte sie den anwesenden Mitgliedern, dass vorweg mit dem Kreisverband abgesprochen wurde, dass man die Gruppe des Vorstandes um 3 weitere Beisitzer erweitern kann. Daher schlug sie 3 neue Beisitzerinnen vor: Katja Geiger, Petra Zander und Barbara Hermann, die die Zustimmung aus der Versammlung erhielten. Gabriele Warnecke räumt ein, dass die jungen Frauen von heute mitarbeiten und nicht mehr wie früher am häuslichen Herd bei den Kindern bleiben. Daher stehen nicht mehr so viele Frauen für ein Ehrenamt zur Verfügung. Sie bat die Versammlung darum, es billigend in Kauf zu nehmen, wenn sich künftig etwas verändern wird bei den Veranstaltungen.
Dann gab sie noch eine Vorschau auf die Veranstaltungen in 2019: Blutspende ist am 11.Juni und am 16. Oktober ab 16.00 Uhr. Der Grillnachmittag ist am 25. Juni um 16.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Am 21. August führt eine Fahrt zur Keksfabrik Parlasca bei Burgdorf, am 11. September wird ein Herbstspaziergang unternommen und die Altkleidersammlung ist am 28. September. Der beliebte Kreativmarkt wird auch in diesem Jahr wieder veranstaltet und zwar am 26. Oktober in der Mehrzweckhalle. Die Weihnachtsfeier ist wieder am Freitag, den 6. Dezember, ab 15.00 Uhr.

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Wildschäden Thema beim Realverband Mehle
Mehle - Zur Versammlung des Realverbandes, bei der zwei Jahreshauptversammlungen im Hotel Schökel stattgefunden haben, ging es zum einen um die Jagdgenossenschaft Mehle unter der Leitung von Dirk Oppermann und des Realverbandes der Teilungs- und Verkopplungs-Interessentenschaft Mehle unter der Leitung von Rüdiger Heuer.
Dirk Oppermann erteilte den Bericht für die Jagdgenossen und ging zunächst auf die Wildschäden ein, die in diesem Wirtschaftsjahr niedriger waren als im letzten, jedoch trotzdem nicht unerheblich. Betroffen waren Winterweizen und Zuckerrüben. Partiell ist immer noch eine hohe Aktivität bei Schwarzwild zu beobachten. Zur Strecke kamen in diesem Jahr: 2 Rehböcke, 6 Sauen. 2 Hirsche, eine Ricke und ein Kitz. Der aufgetretene Wildschaden ist vom Jagdpächter vollständig entschädigt worden. Oppermann berichtete, dass im vergangenen Jahr die Jagdpacht fristgerecht eingegangen sei. Nach dem Beschluss der Jagdgenossenschaft „Elzer-Mehler-Forst“ ist dieses Jahr ein Antrag über die Angleichung der Jagdgrenze an die Realverbandsgrenze beim Landkreis Hildesheim gestellt worden. Oppermann erwähnt, dass das Flurbereinigungsverfahren abgeschlossen sei und Änderungen nicht mehr möglich sind. Der Jagdpachtvertrag ist am 31.3.22 zu Ende. In 2020 wird die Jagdpacht wieder für weitere neun Jahre verpachtet. Am 31.12.19 läuft die Frist ab für ein neues Angebot und für Anregungen, die schriftlich an Dirk Oppermann zu richten sind.
Im November 2018 fand die letzte Jahresversammlung statt. Dabei wurde der Beschluss gefasst, für einen Ausgleich an der Realverbandsgrenze zu sorgen. Der Realverband hält Gelder für die Jagdgenossen bei Bedarf auf Abruf zur Verfügung. Der Sachbearbeiter bei der unteren Jagdbehörde ist Herr Grille. Dieser erklärte, dass eine solche Anpassung zwingende jagdrechtliche Gründe voraussetzt. So kann Oppermann momentan das Ergebnis eines eventuellen Abrundungs-Vertrages oder einer Abrundungs-Verfügung nur schwer einschätzen.
Der Vorschlag, den Jagdbeitrag für den Realverband für Wegebau und Gewässer zu verwenden, wurde einstimmig von der Versammlung angenommen. Gemäß einem Zeitungsartikel vom Zentralverband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Niedersachsen e.V. (ZJEN), der 3.500 Jagdgenossenschaften und Eigenjagden vertritt und seine Mitglieder berät in Fragen der täglichen Arbeit gegenüber Politik und Verwaltung wurde folgender Text veröffentlicht: „Die Koalitionsaussage der Landesregierung, den Wolf bei Feststellung eines günstigen Erhaltungszustandes in das Jagdrecht aufnehmen zu wollen, wird bei annähernd 200 Wölfen in Niedersachsen wieder in den Fokus rücken müssen“.
Den Rückblick auf die Arbeit des Realverbandes hielt Rüdiger Heuer, der inzwischen dieses Amt seit 25 Jahren ausübt. Er begrüßte an diesem Abend zwei neue Mitglieder. In seinem Bericht erwähnte er einen intensiven Grabenaushub am Tiefensieksbach, Wöhren und Beeken. Außerdem wurde für die Verbesserung des Straßenbaus durch 100 Tonnen Schotter entlang des Schäferhunde-Platzes gesorgt. Dazu wurden Büsche und Sträucher gepflanzt. Verschiedene kleine Parzellen u,.a. in der Breslauer Straße konnten verkauft werden. Den Grünschnitt mit neuer Heckenschere nahm Heinrich Schilde bei Bedarf vor. Im Januar wurde ein neuer Mähkopf für die Heckenschere nachgekauft für ein besseres Ausmähen der Gräben. Im Juni löste der Vorstand die Teilnehmergemeinschaft der Flurbereinigung auf und übertrug das Restguthaben auf das Konto des Realverbandes. Im August bezichtigte man den Realverband, einen Verstoß gegen die Schutzgebietsverordnung im Landschaftsschutzgebiet begangen zu haben. In Zusammenarbeit mit der Naturschutzbehörde konnte dieser Vorwurf jedoch ausgeräumt werden. An der sogenannten „Stipsbude“ sind einige Bäume abgesägt worden, das aber war erforderlich weil sie vom Borkenkäfer befallen waren, so Heuer.
Im September erlitt ein Kraftfahrer mit seinem dunkelgrünen 3er BMW einen Unfall und beschädigte dabei die Leitplanken am Holzeweg. Er beging Fahrerflucht und hinterließ einen Schaden in Höhe von 2.500 €. Der Fahrer konnte nicht ausfindig gemacht werden trotz Anzeige bei der Polizei und so wurde das Verfahren eingestellt. Der Realverband wird im Frühsommer für eine Erneuerung der Leitplanken sorgen. Im Dezember 2018 erfolgte die Schlussfeststellung der Flurbereinigung, sodass die Flurbereinigung somit am Ende angelangt ist.
Die beiden Kassen der Vereine wurden ordentlich von Heinrich Schilde geführt und erhielten von den Kassenprüfern Joachim Katz und Jürgen Ehlers einstimmige Entlastung. Es wurde ein Beschluss gefasst über die Arbeiten in 2019 u.a. am „Ützenpumpe“Weg, der geteert werden soll. Außerdem stimmten die Mitglieder über eine neue Umlage in Höhe von 6 Euro positiv ab. Zum Schluss ging Heuer noch auf die Stromtrasse „Tennet“ ein, die bis 2025 fertiggestellt sein soll „Die Gräben, die ausgehoben werden müssen, haben eine Breite von 41 Metern und eine Tiefe von 4 Metern, das ist nicht gerade wenig“, so Heuer. Zum Schluss lud der Jagdpächter Richard Schökel die Versammlung zu einem Wildessen ein.

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Grabenweg als "Dauerbrenner"
Mehle - Im Feuerwehrhaus trafen sich 15 Mehler Bürger, um mit Bürgermeister Rolf Pfeiffer und Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann über anstehende Fragen bzw. Probleme des Ortes Mehle im neuen Feuerwehrhaus zu sprechen. Den mäßigen Zuspruch sah Bürgermeister Pfeiffer als ein Zeichen dafür an, dass es in Mehle wohl nicht allzuviel aktuelle Themen gibt.
Schon zu Anfang der Versammlung nahm ein unvorhergesehenes Thema die Hauptrolle ein. Denn die Volksbank Leinebergland, die kürzlich mit Seesen fusioniert hat, tritt mit Veränderungen an den Bankkunden heran. Zwar wird die Filiale räumlich umgestaltet, ist demnächst aber nur noch für Bankgespräche, u.a. für Kreditverträge nutzbar nach vorheriger Terminvereinbarung. Daher bleibt der Eingang zu den Büroräumen für einen regen Kundenverkehr geschlossen. Die Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Daueraufträge erfolgen nur noch über den Bankautomaten. Das Filialnetz der Genossenschaftsbanken schrumpfte im vergangenen Jahr von 11 106 auf 10 520 Standorte. Ehemals gab es in den 90er Jahren noch 21.000 Standorte.
Zwei weitere Hauptthema beherrschten den Abend, das war zum einen der Sportplatz, wo sich zahlreiche Wühlmäuse häuslich eingerichtet haben und als zweites Thema der „Grabenweg“ nach Elze.
Der B-Platz des Mehler Sportgeländes kann nicht mehr genutzt werden durch die vielen Maulwurfshügel, die von Wühlmäusen aufgeworfen werden und die für die Fußballer eine Verletzungsgefahr mit sich bringen. Hierzu gab es Vorschläge, wie man dem entgegentreten könne, das muss jedoch zunächst ausprobiert werden.
Zum Grabenweg erläuterte Pfeiffer, dass zunächst zwei Bushaltestellen umgestaltet werden sollen, die den Durchgangsverkehr beim Ein- und Aussteigen aus dem Bus kurzfristig zu einer Wartezeit zwingen. "Danach sehen wir weiter, was wir mit dem Grabenweg machen werden“, so Pfeiffer. Er gab jedoch schon einen Vorschlag preis, der nach seiner Meinung wohl durchsetzungsfähig sein werde: den Grabenweg von Elze aus zu einer Einbahnstraße zu erklären. Auf das Thema „holpriger sogenannter Radfahrweg“, auf den die PKWs aus Elze ausweichen müssen bei Gegenverkehr und was für die Reifen keine „Zuckerlecke“ ist, ging Pfeiffer nicht weiter ein. Ein Zuhörer war darüber überrascht und sagte: “In anderen Gemeinden werden solche schlechten Wegstrecken zumindest ausgebessert“. Dann wurde die Gefahrenbelastung für Fußgänger und Radfahrer diskutiert. Pfeiffer schloss mit dem Thema ab und erklärte, er werde sich künftig auf das Resüme der Mehler Bevölkerung mit einem „eindeutigen Votum“ verlassen.
Karl Eilert regte ein Thema an, dass in der vorigen Sitzung schon zu keinem Erfolg geführt hatte. Hier geht es um die Verkehrssicherheit der ca. 20 Kinder und Jugendlichen des „Mekimus“, die sich einmal in der Woche zu musikalischen Übungsstunden im Feuerwehrhaus treffen und für die es keinen fußläufigen Weg auf der ehemaligen Bundesstraße gibt. Daher sind sie hier besonders dem Verkehr ausgeliefert. „Hier müsse man unbedingt eine Lösung suchen“, so Eilert besorgt.
An diesem Abend tauchte auch das Thema Mineralstoff-Deponie auf und die damit eventuell verbundene Schadstoffbelastung für die Bevölkerung. Pfeiffer kündigte dabei an, dass die ehemalige Sandkuhle an der Westseite des ehemaligen Bahnhofs in Kürze total aufgefüllt sein wird mit den Worten: “Ein Ende ist in Sicht!“ Dabei erläuterte, dass hier Materialien von alten Fahrbahndecken zusammenkommen. Jedoch räumte er ein, dass in Mehle ständig Kontrollen vorgenommen werden. Ein Thema waren die Beerdigungen auf dem Mehler Friedhof, wo man bei heißem Wetter vor der Friedhofskapelle voll in der Sonne stehen muss. Pfeiffer versprach 2 edle Bäume zu pflanzen, die eine gewisse Höhe erreichen. Für das Unkraut an den Wegen auf dem Friedhof hatte der Verwaltungschef auch kein Rezept.
Ein besonderes Problem wirft die Blutspende auf, die dreimal im Jahr nachmittags durchgeführt wird. Bei der Nutzung der Mehrzweckhalle gibt es Überschneidungen mit den Schülern. Es wäre jedoch ein Fehler, wenn alle drei Blutspendetermine des Mehler DRK in die Ferien gelegt würden. Denn das hätte zur Folge, dass dann die Spender mit ihren Familien in den Urlaub fahren. Die Blutspende ist jedoch ein uneigennütziger, volkswirtschaftlich wertvoller Einsatz des DRK. Pfeiffer schlug vor, wenigstens einen Termin in die Ferien zu legen. Es geht hier um eine gegenseitige Rücksichtnahme, dafür will sich Pfeiffer bei der Schulleitung einsetzen.

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