Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
1000 Jahre Mehle, Barfelde, Betheln, Wallenstedt
Mehle - Zum 1000-jährigen Geburtstag - zumindest, was die Urkundenerwähnung angeht - trafen sich die Orte Barfelde, Betheln, Wallenstedt und Mehle zu einem besonderen Event am Muttertag. Eine Radtour mit und von den Orten zu jedem einzelnen Geburtstagskind stand auf dem ehrgeizigen Plan - gestartet in Gronau, endete die Tour auf dem Brunnotteschen Hof in Wallenstedt. An der Mehler Grundschule nahm Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann die Radfahrer in Empfang und erzählte über die erste Eintragung von Mehle unter dem Namen "Midilithe" 1022 in der Urkunde des Michaelisklosters Hildesheim, wo vermutlich auch die anderen drei "Geburtstagsorte" zum ersten Mal vermerkt sind, so der Ortsvorsteher. Martin Schmiech, stellvertretender Vorsitzender des adfc-Hildesheim zeigte sich begeistert von der Teilnahme, die im Laufe des Tages immer weiter anwuchs bis auf die stolze Zahl von 119. "Ein toller Erfolg", so der begeisterte Radfahrer.

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Maibaum in Mehle als Auftakt
Mehle - Der Maibaum in Mehle steht. Bereits am frühen morgen erklangen traditionell Blasmusikklänge durch den Ort. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Mehle läutete den 1.Mai von einem Traktorwagen ein und lud damit indirekt an die Germania im Ortskern ein, wo um 11 Uhr der Maibaum aufgerichtet wurde, verziehrt mit den Ortswappen der Mehler Vereine. Diese sorgten dann auch für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste, ob mit Bratwurst, Erbsensuppe oder Getränken. Bäckerei Freimann rundete das Programm mit Kaffee, Waffeln und Kuchen ab. Außerdem konnten beim Orga-Team des 1000-jährigen Jubiläum (Zeltfest vom 26.-29.05.) Merchandising-Artikel und Schmucktüten für den Umzug erworben werden.

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Reihenfolge für Mehler Boßelturnier steht
Mehle - Günther Bürger zog unterstützt durch Kinder des Ortes die Reihenfolge für das Boßelturnier zum 1000-jährigen Jubiläum des Ortes Mehle an Christi Himmelfahrt. Um 10:30 Uhr starten FFW Musikzug 1 und Fam. Thomas Reinsch; 10:40 Uhr: FFW Mittwochsgruppe & Fam. Kevin Siemers; 10:50 Uhr Harry Wendte/Freunde & Fam. Braunert; 11 Uhr FFW (alt/eiltert) & SOVD; 11:10 Uhr Volleyball Mehle & Siegfried Franz; 11:20 Uhr Fam. Beate Freimann & Fam. Schwedje; 11:30 Uhr Fam. Bruns & Jedermänner; 11:40 Uhr Schwatbunte-Jungs & Steine Butzi; 11:50 Uhr FFW Musikzug 3 & TSV Saale; 12 Uhr Esbeck & Warnecke; 12:10 Uhr Querbeet & SV Mehle Fußball; 12:20 Uhr FFW Musikzug & Fam. S.Buchmann; 12:30 Uhr FFW Mehle & Fam. Riechers; 12:40 Uhr Fam. Füllberg & Dankenbrink; 12:50 Uhr Fam. Zahn & Manuel

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Mehle startet in Jubiläumsjahr
Mehle - Der Ort Mehle ist in sein Jubiläumsjahr gestartet. Coronabedingt musste das Silvesterfeuerwerk leider ausfallen. Aber 1000 Jahre sollen auch würdig gefeiert werden. Neben den neuen Ortsstehlen an den Ortsausgängen nach Hameln und Sehlde, leuchtet jetzt abends die 1000 vor der evangelischen Urbanuskirche als Zeichen des besonderen Geburtsjahres, der vor 1000 Jahren seine erste Erwähnung fand.

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Berliner als Start ins Jubiläumsjahr 2022
Mehle - Ein besonderer Gutschein flatterte in mehr als 400 Haushalte in Mehle zum Silvestermorgen. Statt eines fulminanten Feuerwerkes als Start in das Jubiläumsjahr, schwenkte der Organisationskreis des Mehler Dorfjubiläums kurzerhand um, und verteilte Gutscheine über eine Überraschung in die Haushalte des Ortes, die die Bürgerinnen und Bürger bei der ortsansässigen Bäckerei Freimann einlösen konnten. Vor Ort tauschte die Mehler Bäckerei den Gutschein dann in Berliner um.

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Wahlsonntag: Mehle wählt Bürgermeister
Mehle - Die Bürgermeisterwahl für die Stadt Elze hat begonnen, die Wahllokale stehen heute bis 18 Uhr für die Wähler offen, um für einen der drei Kandidaten seine Stimme abzugeben. Die Wahl steht zwischen Ulrich Bantelmann (UWE), Andreas Baxmann (SPD) und Wolfgang Schurmann (parteilos, auf Vorschlag der CDU). Insgesamt 7.337 Elzer sind aufgerufen, ihre Stimme abzugeben."Heute morgen gab es auch schon eine Schlange", erzählt Wahlhelferin und Ratsfrau Diane Thiesemann in der Mehler Mehrzweckhalle. Sie erwartet nach dem Mittag noch einen Anstieg der Wahlbeteiligung, denn in Mehle ist immer mit einer guten Wahlbeteiligung zu rechnen. An ihrer Seite helfen bei der Wahl: Esther Pflock-Klatte, Jan Menze, Wolfgang Thiesemann, Nils Menze, Eike Warnecke, Alexander Heuer und Claudia Mahrahrens. Bei 3 Kandidaten wird es heute Abend eine schnelle Auszählung geben. Sollte es keine Mehrheit von 50 Prozent der Wählerstimmen für einen Kandidaten geben, gibt es eine weitere Wahl am 4.10. zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.
Mit Desinfektionsständern, Masken und Kugelschreibern, die nach jedem Wahlgang desinfiziert werden, ist es eine ganz besondere Wahl. Auch das traditionelle Treffen für die Bekanntgabe der Wahlergebnisse im Rathaus ist dieses Jahr nur einem begrenzten Personenkreis offen, aber die Kandidaten werden in jedem Fall da sein, ist für sie doch das Bürgermeisteramt - als Nachfolger von Rolf Pfeiffer - zum Greifen nah. NDR: Elze wählt neuen Bürgermeister.

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Patronatsfest von St.Marien Mehle als Freiluftgottesdienst
Mehle - Seit dem 5. Jahrhundert wird in der katholischen Kirche und vielen anderen Kirchen wie in der orthodoxen Kirche und in der armenisch–apostolischen Kirche „Mariäs leibliche Aufnahme in den Himmel“ am 15.8. gefeiert. In manchen Staaten ist das sogar ein gebotener Feiertag. Es gibt auch noch andere Bezeichnungen wie „Heimgang Mariens“ und „Vollendung Mariens.“ So trafen sich auch 30 Katholiken im Garten der St.Marienkirche zu Mehle, um dieses Fest mit einer heiligen Messe unter freiem Himmel zu feiern, das gleichzeitig das Patronatsfest der „St.Marien-Gemeinde“ ist. Mit großem Abstand und Sicherheitsvorkehrungen wurde die Messe von Kaplan Andreas Mühlbauer und Diakon Jens Pohl gefeiert. Die Hammondorgel spielte Guido Langer.
Ein Fest, wie in all den anderen Jahren wurde vom bischöflichen Stuhl nicht genehmigt. Im Zentrum des Gedenktages steht der Glaube, dass Maria, die Mutter Jesu, wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der „Erlösungstat“ Jesu Christi als die „Ersterlöste“ an der Auferstehungsgestalt Jesu Christi teilnimmt und dass bei ihr die allen Menschen von Gott versprochene Zukunft des ganzen Menschen mit Leib und Seele in einem ewigen Leben bei Gott bereits vorweggenommen ist.
In den Ostkirchen trägt das Fest den Namen „Hochfest des Entschlafens der allheiligen Gottesgebärerin“, in der syrisch-orthodoxen Kirche auch „Entschlafung“ der hochheiligen Meisterin unser, der Gottesgebärerin. Die Ostkirchen begehen das Fest am 15. August des griechisch-orthodoxen und gregorianischen Kalenders, oder wie die russisch-orthodoxe Kirche und die sogenannten Altkalendarier, am 15. August des julianischen Kalenders, der dem 28. August des gregorianischen Kalenders entspricht. Die armenisch-apostolische Kirche feiert es an dem Sonntag, der dem 15. August am nächsten liegt. Im Generalkalender der römisch-katholischen Kirche hat es den Rang eines Hochfestes.

Theologischer Hintergrund

Das Fest Mariä Aufnahme in den Himmel wurde im 5. Jahrhundert von Bischof Kyrill von Alexandrien eingeführt. Er legte es zum Zuge der Christianisierung auf den 15. August, das wichtigste römische Fest „Feiertage des Augustus“. Der 15. August war von da an im ganzen römischen Reich Feiertag. Das neue Testament berichtet nichts von einer leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel. Einige Schriftstellen werden als Hinweise darauf gedeutet (vergleiche etwa Offenbahrung 12,1 und Krönung Mariens). Der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel ist seit dem 6. Jahrhundert bezeugt und wurde 1950 von Papst Pius dem XII in der apostolischen Konstitution Munificentissimus Deus als Dogma verkündigt. In die Lauretanischen Litanei wurde die Anrufung „Du Königin, in den Himmel aufgenommen“, eingefügt. Das von Papst Pius XII im Jahr 1954 eingeführte Fest „Maria Königin“ wurde 1969 auf den 22. August, den Oktavtag des Maria-Himmelfahrts-Fests, verlegt.
Apokryphe Evangelien enthalten ausführliche Darstellungen der Entschlafung Mariens. Die Apostel seien von ihren Missionsorten durch die Luft an das Sterbebett Marias entrückt worden; verschiedene Traditionen nennen Jerusalem oder Ephesus. Sie hätten Maria nach deren Tod bestattet – auch der Leichenzug mit Straf- und Heilungswundern an jüdischen Zuschauern wird beschrieben – und das Grab mit einem großen Stein verschlossen. Aber sofort sei Christus mit den Engeln erschienen, hätte den Stein weggewälzt und Christus habe Maria herausgerufen. Diese Niederschrift, die wahrscheinlich auf die verlorengegangene Schrift „Transitus Mariä“ („Hinübergang Mariens“, geschrieben um 400) zurückzuführen ist, wurde besonders für die liturgischen Texte der byzantinischen Kirchen wichtig.
Auch wenn umgangssprachlich im Deutschen der Ausdruck „Mariä Himmelfahrt“ geläufig ist, ist das Festgeheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel von dem der Himmelfahrt Christi zu unterscheiden. In vielen Sprachen werden daher zwei verschiedene Bezeichnungen benutzt. In der lateinischen Sprache und in der romanischen Sprache.
Das Fest trägt auch den schon früher bezeugten lateinischen Namen Dormitio Mariä. Auf der Festikone nimmt Jesus die Seele Marias in Empfang.
Viele große Maler haben sich an dieser Himmelfahrt mit wertvollen großen Malereien beteiligt. Ein sehr imposantes Werk stammt von dem Maler Tizian aus dem Jahre 1516. Ein unbekannter tschechischer Maler hat die Entschlafung Mariens im Jahre 1340-1345 imposant dargestellt. Ein drittes Gemälde in rot und gold gehalten zeigt die Aufnahme Mariens in den Himmel, gemalt von Eduard von Steinle. Das Hochaltar-Gemälde schmückt die fürstliche Hauskapelle von Schloss Löwenstein.

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Pastor Dr. Marvin Döbler bleibt "uns" treu
Mehle - Einen richtigen Gottesdienst und damit einen würdigen Auftakt zur Sommerkirche 2020 des Gemeindeverbandes Elze-Eime konnten die zahlreichen Gemeindemitglieder am vergangenen Sonntag auf dem Vorplatz der St.Urbanus-Kirche in Mehle erleben. Zu feiern gab es nicht nur, dass endlich wieder ein richtiges Treffen mit Gemeindegesang möglich war, sondern auch, dass Pastor Dr. Marvin Döbler sich nach drei Jahren Übergangszeit fest für die Stelle des Gemeindeverbandes entschieden hatte und feierlich von Superintendent Christian Castel eingeführt werden konnte.
„Wir freuen uns sehr, dass Sie uns die Treue halten“, sagte Dr. Hasso Bartels (Esbeck) im Namen der Kirchenvorstände. Bereits in den vergangen drei Jahren seien viele Dinge gemeinsam erreicht worden: „Zukunftsfähige Strukturen sind gelegt worden“, so Bartels und verwies auf die zentrale Winterkirche in Sehlde, die Renovierungen in Wülfingen und den Verkauf des Pfarrhauses in Esbeck.
„Sie hätten sich auch für eine große Stadt entscheiden können mit großem intellektuellen und kulturellem Angebot“, zeigte sich Bartels erfreut, dass sich Pastor Dr. Marvin Döbler gut in dem Gemeindeverband angenommen und Zuhause fühlt. Mit Ellen Radtke als Pastorin in Eime und der Besetzung der Elzer Stelle ab August könne so wieder gut ein aktives kirchliches Leben vor Ort gestaltet und gelebt werden, so Bartels. „Ein Heimspiel solle man nicht verspielen“, freute sich Wolfgang Thiesemann, Ortsvorsteher von Mehle, über die Annahme der Pfarrstelle und spielte auf die Osterwalder-Wurzeln von Marvin Döbler an. Er hoffe, dass diese Entscheidung von langer Dauer sei.
"Ich bin gerne hier", sagte Marvin Döbler. "Beten Sie für mich", bat er im Hinblick auf sein Amt. Es gebe vor Ort noch viele wichtige gemeinsame Projekte, so Döbler.
Superintendent Christian Castel sprach dem evangelischen Kirchenjahr entsprechend zum 6. Sonntag nach Trinitatis in seiner Predigt über die Bedeutung der Taufe. „Allem Bedeutungsverlust zum Trotz lassen sich auch heute viele Menschen weltweit taufen und werden Teil der christlichen Gemeinschaft“. Luther selbst solle in Notzeiten sich immer wieder vorgesagt haben: Ich bin getauft – als Schutzschild und zur Versicherung der Allianz mit Gott: „Er wusste Gott an seiner Seite“. Eltern würden sich wünschen, dass jemand ein Auge auf ihre Kinder habe, so Castel über die Motivationsgründe. Der Schöpfer des Himmels und der Erde beuge sich tief herab und nehme die Menschen in der Taufe als erbberechtigt an. Eine Adoption als Kind, so Castel, und Befreiung von der Sünde.
Der Posaunenchor Sehlde, Guido Langer und Querbe(e)t sorgten für traditionelle Kirchenmusik und Gospelklänge, um Schwung in die Sommerkirche 2020 zu bringen. Weitere Termine:
26.07.2020, 10:00 Uhr, Elze: SommerKirche (P. Hallwaß)
02.08.2020, 10:30 Uhr, Eime: SommerKirche (Pn. Radtke)
09.08.2020, 10:00 Uhr, Mehle: SommerKirche (Lektorinnen-Team)
16.08.2020, 10:00 Uhr, Elze: SommerKirche (Sup. Castel)
23.08.2020, 10:00 Uhr, Deinsen: Abschluß SommerKirche (Pn. Radtke)

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Sieben Berge sagenumwoben
Mehle - Beim Treffen der Mitglieder des Altenclubs Mehle sorgte der Heimatpfleger Joachim Werner von Rheden-Wallenstedt nach der Kaffeetafel im Gasthaus „Tante Else“ für eine sehr ausführliche Beschreibung der gGeschichtlichen Stätten rund um die 7 Berge. Die sechs markantesten Stätten waren die „Steinerne Eiche“, die Lippoldshöhle“, die „Schulenburger Kapelle“, das „Bernwardskreuz“, die „Burgruine Winzenburg“ und die „Irminsäule“.
Die "Steinerne Säule" erinnert an August-Adolf von Rheden (geb. 1857, verstorben am 3.1. 1907). Er war Landrat des Landkreises Gronau und konnte von einem Aussichtsplatz fast seinen ganzen Landkreis überblicken. Nach seinem Tod ließ seine Witwe Elfriede von Rheden zur Erinnerung an den Lieblingsplatz ihres Gatten, dort dieses Denkmal als „Steinerne Eiche“ setzen. Es handelt sich um einen ca.2,5 m hohen Betonbaum in Form einer Eiche. Die Eiche würde in Hildesheim gegossen und mit einem Achtspänner-Pferde-Fuhrwerk über Eberholzen zum Nussberg transportiert. Elfriede von Rheden ließ vor der Eiche einen Gedenkstein anbringen, in dem ein Ausspruch der Leonore aus Goethes Schauspiel "Torquato Tasso" gemeißelt steht: "Die Stätte , die ein guter Mensch betrat, ist eingeweiht; nach hundert Jahren klingt sein Wort und seine Tat dem Enkel wider." Der Platz liegt etwas abseits vom Wege des Wanderweges von Wallenstedt aus über den Eselsweg immer steil bergan. Das Denkmal ist nicht leicht zu finden, aber ein ganz tolles Plätzchen zur Rast mit Ausblick.
Die Lippoldshöhle: Fast jeder kennt die Geschichte des Räubers Lippold, welcher die Alfelder Bürgermeistertochter entführt hat. Sie musste ihm den "Haushalt" führen. Es ist aber auch die Bistumsgrenze von Hildesheim nach Mainz. Man sieht hier von der Natur geschaffene Felsspalten. Sie wurden künstlich zu einem Erdstall erweitert und dienten im Mittelalter als Sperrburg. Doch schon vorher dürfte die Höhle ebenso wie der nahe „Lügenstein“ religiösen Zwecken gedient haben.
Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1466, als der Hildesheimer Bischof „vor dat Lippoldshohl“ zog, um eine Straße zu versperren. Die Zeit war geprägt von Auseinandersetzungen um den Bereich zwischen Hohenbüchen und Brunkensen, so dass die Höhle zur Quelle zahlreicher Sagen aus dem Gebiet wurde. Die bekannteste Sage ist die vom Räuber Lippold, die auch heute noch in der Ortsgeschichte Brunkensens lebendig ist: Einmal im Jahr am Himmelfahrtstag reitet der Räuber Lippold in den Ort und eröffnet die Feierlichkeiten rund um die Lippoldshöhle. Die Höhle besteht aus mehreren über Gänge verbundenen Kammern sowie einer natürlichen Felsspalte, dem sogenannten „Schornstein“, der ursprünglich als Einstieg gedient haben dürfte. Die Räume sind als „Küche“, „Stube“ und „Gefängnis“ bekannt. Zahlreiche Balkenlöcher in der Felswand lassen auf hölzerne Anbauten rückschließen. Der Einstieg in die Höhle geschieht heute über die Küche oder über eine Stahltreppe in den etwas höher gelegenen Gang zum Gefängnis. Im Inneren der Höhle hilft eine Stahlleiter, den Höhenunterschied im Hauptgang zu überwinden.
Die „Hohe Warte“ deutet auf eine Grenzfeste hin. Die Schulenberger Kapelle liegt oberhalb von Sack. Die Sage schildert, das 2 Riesen die Kapelle geklaut und weggetragen haben. Ein Riese hatte einen Stein im Schuh und ist dadurch gestolpert. Der Stein liegt heute in Langenholzen und wird als "Hottenstein" bezeichnet. Das stark verwitterte Bernwardskreuz aus Stein steht zwischen Everode und Winzenburg. Der Volksmund erzählt, Bischof Bernward von Hildesheim habe das Kreuz setzen lassen. Eine andere Geschichte sagt, dass dort ein Schäfer vom Blitz erschlagen wurde. Die Burgruine Winzenburg ist der Rest einer Burg, die in der Stiftsfehde 1521 zerstört wurde. Das war auch das Amtshaus des Amtes Winzenburg. Nach der Zerstörung wurde das Amtshaus in Hasekenhusen neu errichtet. Der Ort Hasekenhusen wurde in Winzenburg umbenannt.
Die „Irminsäule“ erinnert an Karl den Großen, der an der Diemel die Irminsäule umgehauen haben soll. Die Sachsen versteckten daraufhin die Säule und brachten sie nach Irmenseul. Auch im Hildesheimer Dom gibt es eine Irminsäule. Der Ort „Irmenseul“ leitet seinen Namen von einer Suhle oder feuchten Stelle im Dorf ab.
Edith Tönnies und Renate Heering bedankten sich bei dem rührigen Heimatpfleger Joachim Werner aus Rheden für die Informationen über intereressante Stätten alter Geschichte rund um die 7 Berge und überreichten ihm ein schönes Blumengebinde.

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1000 Jahrfeier und Mehler Termine 2020
Mehle - Aus der Mehler Dorfgemeinschaft wird künftig ein Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft. Vorsitzender soll dann Wolfgang Thiesemann werden und seine Nichte Diane Thiesemann 2. Vorsitzende. Es geht bei einem großen Fest wie dem 1000 jährigen Jubiläum auch um Regularien und Organisatorisches. Geplant sind zwei zusätzliche Ortseingangsschilder aus Rost-Stahl und zwar am Ortsausgang in Richtung Sehlde und in Richtung Hameln. (auf der Höhe vom Feuerwehrhaus). Diese beiden Schilder werden mit 3000 Euro veranschlagt. Der Vorsitzende Wolfgang Thiesemann begrüßte alle Vereinsvorsitzenden im Gasthaus „Tante Else“. Die Mitgliedschaft soll kostenfrei sein. Die Versammlung war mit der Neueinrichtung eines Vereins einverstanden. Wolfgang Thiesemann will sich um die Regularien kümmern.
Das Dorfarchiv lädt zur ersten Öffnung ein: zur Zeit kann dort die Dauerausstellung „120 Jahre DRK-Geschichte“ besichtigt werden. Zunächst wurde über demnächst anstehende Termine gesprochen, wobei die Chorgemeinschaft Querbeet am 20. März um 19.00 Uhr in der evangelischen Kirche ein Konzert anbietet.
Außerdem sind die Mehler Bürger zu einer Bürgerstunde mit dem Elzer Bürgermeister am 31. März ins Feuerwehrhaus eingeladen.
Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielt wieder am Ostersamstag, um 18.00 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus. Dann gibt es wieder einen gemütlichen Abend mit Osterfeuer, Getränken und Bratwurststand.
Am 1. Mai trifft sich die Dorfgemeinschaft wieder am Dorfmittelpunkt, wenn die Blaskapelle spielt und der Maibaum aufgestellt wird. Dann gibt es einen Bratwurststand, ein Kuchenbüffet und einen Sekt-Getränkestand. Als Attraktion wird Erbsensuppe angeboten. Ein Bierbrauer aus Eldagsen hat schon Verbindung zu Mehle aufgenommen, wo am 1.Mai drei seiner besten Biere angeboten werden zur Verkostung, die dann den Namen von Mehle tragen werden zum Jubiläum.
Zu einer Treckerfahrt durch den Wald lädt das „Dorfarchiv“ am 3. Mai ein. Der SV Mehle beginnt die Sportabzeichen-Saison am 16. Mai.
Am 9. Mai ist im Feuerhaus ein „Tag der offenen Tür“, wo die Feuerwehr zeigt, was sie für Aufgaben erfüllt. Am 13.6. findet der Stadtpokalwettkampf in Mehle vom Feuerwehrhaus statt. Am 20.6.sind alle zum Festtag „Unter der Linde“ an der Grundschule zur Schlagerparty eingeladen.
Am 28. Juni findet die Wahl des Bürgermeisters von Elze statt. Am 6.9. geht es wieder um Sieg und Platz der Blasorchester des Landkreises. Dann hat der Mehler Musikzug wieder einen Auftritt mit seinen schönsten Titeln im Stadttheater Hildesheim, die Veranstaltung geht von 15 bis 18 Uhr. Der Dorfflohmarkt, der gut angenommen wurde, wird dieses Mal in die Herbstzeit verlegt und zwar auf den 13.9. September von 10 bis 15 Uhr. Die Verkaufsstellen sollen wieder durch Luftballons gekennzeichnet werden.
Das wichtigste Thema des Abends aber war der Ausblick auf die erste Zeiteinteilung des Festes zum 1.000-jährigen Bestehen von Mehle. Der bevorzugte Schausteller hat der Mehler Ortsgemeinschaft das Himmelfahrtswochenende vorgeschlagen, dazu zählen dann vier zusammenhängende Tage vom 26.-29.Mai 2022. In diesem Zeitraum haben sich verschiedene Vereine gemeldet, die ein Jubiläum in dem Zusammenhang feiern wollen.
Der alle 2 Jahre stattfindende Weihnachtsmarkt soll nach alter Manier am 5.12. (2. Advent) stattfinden. Vorgeschlagen wurde erstmals der „Lebendige Adventskalender“, wie er in vielen Orten bereits gut angekommen ist und wo sich Interessenten melden können. Thiesemann stellte drei Ruhebänke in Aussicht, die gespendet werden von einem Einwohner. Dies ersetzt Bänke, die zum Teil schon kaputt gegangen sind.

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