Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Sommerkonzert auf der Wittenburg
Sorsum/Wittenburg - Am 26. August ist auf der Wittenburg/Elze ein ganz besonderes Konzert zu erleben: Der Quilisma Kinder- und Jugendchor gibt ein großes Sommerkonzert. Die Chöre lassen einen Querschnitt durch das gesamte Programm hören. Kinder- und Vorchor präsentieren Ausschnitte aus dem Projekt „Alles neu!?“, aber auch neue Kanons und Lieder. Der Jugendchor singt zum ersten Mal das finale Chorwettbewerbs-Programm vollständig im Konzert und beschließt das Programm mit einem Strauß von Volksliedsätzen – er singt dabei sogar auf Chinesisch! Zwischen den musikalischen Blöcken gibt es eine Dokumentation über den Chor zu sehen, die Chormitglied und Student der Medienwissenschaften Renja Schmakeit in der ersten Jahreshälfte mit viel Aufwand und Einsatz erstellt hat. Für Eltern, Mitglieder des Vereins und die Konzertbesucher findet nach dem Konzert ein großes Sommerfest statt, wo alle miteinander ins Gespräch kommen können. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt! Beginn 17.00 Uhr Karten an der Abendkasse zu 10, erm. 8, Kinder 4 €

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Streuobstwiesentag an der Wittenburger Kirche
Sorsum/Wittenburg - Ein letzter Ausflug im sonnigen Herbst vielleicht konnte es werden am letzten Sonntag, als die „Freunde der Wittenburger Kirche“ auf ihre idyllische Streuobstwiese eingeladen hatten, zum Obstpflücken und Kuchen Essen in der historischen Umgebung der 500 Jahre alten Klosterkirche Wittenburg, mit anschließendem Besuch der bildschönen historischen Kirche mit ihrer Westkirche, in der früher während des Gottesdienstes, das einfache Volk Platz genommen hat. Das erste Erlebnis aber war der wunderbare Ausblick auf das gesamte Leinetal, der immer wieder ein „Aha-Erlebnis“ ist. Hinzu kommt der „Drei Burgen Blick“, den man vor der Klosterkirche auf einer Bank genießen kann. („Wittenburg“, „Poppenburg“ und „Marienburg“ In der Westkirche lud ein Kuchenbüffet zu einer Kaffeetafel in netter Runde mit vielen Gästen aus der Umgebung und von weit her ein. Hier trifft man immer wieder Bekannte, ohne miteinander verabredet zu sein und so war an den vielen vollbesetzten Tischen eine muntere Unterhaltung zu beobachten. Hier ging es nicht nur um Obst und Kuchen, sondern auch um den letzten Tag der Ausstellung des Künstlers Leo Krystofiak aus Elze, der sehr viele kleinere und auch große Gemälde bzw. Holzstatuen zur Schau stellte, was reges Interesse erzielte. Er gab noch einmal Erläuterungen zu seinen künstlerischen Malereien und ließ die interessierten Besucher an seinen Werken teilhaben. Der 78jährige passionierte Maler und Bildhauer erklärt den Besuchern seine Inspiration, die durch visuelle Eindrücke und individuelle Gefühle hervorgerufen wird. Diese optischen Reize und Gefühle vermag er in seinen Werken auszudrücken, so dass sie sich darin widerspiegeln. Der Ausgangspunkt für seine Werke ist zunächst die Realität, dabei stehen die Natur und die damit verbundenen Gefühle hauptsächlich in seinem Fokus. Beim Betrachten der Situation entsteht bei ihm ein Impuls. Ist er stark genug, lässt er einen Künstler nicht mehr los, so dass dieser bei ihm Gestalt annimmt. Den Besuchern der Ausstellung wünscht Krystofiak viel Freude und Inspiration beim Betrachten der vielen Gemälde. Unter freiem Himmel lockte der Obstverkauf, den Kevin Schulz vom Landkreis leitete und der unter anderem die Tafeläpfel „Ingrid-Marie“, „Goldpamäne“ und „Ontario“ anpries, um nur einige zu nennen. Martina Stübe, die zusammen mit ihm in der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises arbeitet, führte die Gäste durch das gepflegte Außengelände, um sie zu informieren über die Plantage mit verschiedenen Äpfeln und Birnen. Beide Fachleute waren des Lobes voll über die „wunderschöne grüne Oase“ auf der Wittenburg am Ortsrand. Frau Stübe wies auch auf die Bedeutung einer Streuobstwiese hin, die für Mensch und Tier ein Kleinod darbietet, besonders für Tierarten wie den Siebenschläfer, wie auch für Insekten und Vögel. Hilfreich sind im Jahreskreis auch immer die ortsansässigen Schafe, die immer wieder hier zu Gast sind und als „Rasenmäher“ fungieren. Auch der frühere Vorsitzende Gerd Janßen übernahm immer wieder größere Gruppen, um Erläuterungen zu erteilen, warum er und Heinz Enthof zusammen mit anderen Mitgliedern des Vorstandes in den vergangenen Jahren mit viel Arbeitseinsatz dieses schöne Idyll geschaffen haben. Anschließend nahm er die Gruppen jeweils mit in die Hauptkirche um die Schönheit der Klosterkirche zu zeigen, auf die die „Wittenburger Freunde“ sehr stolz sind. Den Kuchen für das Kuchenbüffet in der Westkirche hatten die Frauen aus Wittenburg gebacken und so ließen sich die Gäste den Kuchen auf der Zunge zergehen bei einer Tasse Kaffee. Am Kuchenstand konnte man sich über die Zubereitung von verschiedenen Apfelkuchenrezepten unterhalten und sich dabei informieren, über die Herstellung von Apfelsaft und Apfelmus

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Lustige Bootsfahrt auf der Leine
Sorsum/Wittenburg - Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön... Die Feuerwehr Sorsum/Wittenburg veranstaltete eine Bootstour auf der Leine. Gestartet wurde am Bootsanleger hinter der Badeanstalt in Gronau gegen 14.OO Uhr. 23 Teilnehmer verteilten sich auf 3 Boote bei allerbestem Wetter und hatten sehr viel Spaß. Ziel war gegen 18:00 die Brücke unterhalb der Marienburg. Abends ab 19:00 veranstaltete die Feuerwehr ein Gyros-Essen, was hinter dem Feuerwehrhaus stattfand. Insgesamt nahmen ca 60 Personen daran teil. Klaus Schröter verstand es wieder einmal das Gyros sehr schmackhaft zuzubreiten. Und auch die Pilzpfanne von Franzi Wintel-Hildebrandt kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Bis zum späten Abend saßen die Teilnehmer in gemütlicher Runde an diesem lauschigen Sommerabend noch lange zusammen.

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3-Burgen-Blick beim Finienlauf 2016
Sorsum/Wittenburg - Pünktlich zum Beginn des Finienlaufes hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ Gewitter mit Donner und Blitz verstummen, wie auch die starken Regenfälle. Die Feuerwehr Sorsum/Wittenburg unter dem Spartenleiter der Laufgruppe Dieter Menze freute sich, dass immerhin noch 59 Teilnehmer trotz der Wetterwarnung pünktlich zum Startschuss des 8. Finienlaufes am Sorsumer Feuerwehrhaus eintrafen aus der gesamten Umgebung. Die Verantwortlichen hatten im Vorfeld gehofft, dass sie sie in diesem Jahr die 100er Marke überschreiten würden, das klappte aber nicht wegen des unsicheren Wetters. Denn viele Läufer waren aus Vorsicht nicht gekommen trotz Anmeldung An diesem Abend wurden wieder hervorragende Zeiten absolviert, allen voran lief Lauritz Grote, der die 5 km-Herren mit 21:16 Min. anführte. Für die hervorragende Beurteilung durch einen Chip im Schuh konnte auch dieser Lauf wieder korrekt bewertet werden, denn für die Zeitmessung sorgte Uwe Ziß mit Tochter Nicole aus Hildesheim, die dann auch die Urkunden für jeden Teilnehmer ausstellten. Unterwegs gab es wegen der warmen Witterung und hoher Luftfeuchtigkeit erfrischende Getränke, die dankbar angenommen wurden. Die idyllische Strecke führte von Sorsum zur Kendelke, durch den Mehler Wald, nach Wittenburg und zurück zum Feuerwehrhaus. Dabei galt es auch einige Höhenmeter zu überbrücken. Zwar war der Lauf als 3-Burgen-Blick deklariert, jedoch war das nicht immer von Interesse, wenn man sich auf eine gute Leistung konzentriert. Zum Abschluss traf man sich zum Small Talk auf Festzeltbänken bei Bratwurst und Steaks und kalten Getränken. Die Gäste spendeten viel Beifall bei der Ausgabe der Urkunden und Preise für die guten Leistungen, während der Abend fröhlich Ausklang. Siegerliste: Finienlauf 2016 Ergebnisse : Zehn- km-Lauf Herren 1. Platz Christian Neumann Hildesheim 41:45 Min 2. Platz: Timo Hedderich, Osterwald 44:09 Min 3. Platz; Ingo Schmidt, Hildesheim 46:27 Min Zehn- km-Lauf, Frauen 1. Platz Philine Baude, Sorsum, 52:22 Min 2. Platz Rixa Weilandt, Sorsum, 1:02:02 Std 3. Platz : Annnika Brunotte, 1:10:28 Std. Fünf- km-Lauf Herren 1. Platz Lauritz Grote ESV Eintracht Hameln, 21:16 Min 2. Platz; Frederik Igel, die weißen Keniaten, 22:08 Min 3. Platz Tim Bausmerth, TSV Gronau, 22:22 Min Fünf-km-Lauf : Frauen 1. Platz Ruth Sydow, Hasede, 24:24 Min 2. Platz Elisabeth Markfeld, TuS Hasede, 29:39 Min. 3. Platz: Vada Buschbaum 30:14 Min. Fünf-Km-Walking 1. Platz Bernd Janke, Nettlingern 38:53 Min 2. Platz: Matthias Henze, 41:59 Min. 3. Platz Johannes Kühn, SVE Hiddesdorf, 42:08 Min Alle Ergebnisse sind unter www.finienlauf.de zu finden.

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2015: Feuerwehr rückt 23 Mal zu Einsätzen aus
Sorsum/Wittenburg - Gut aufgestellt ist die Feuerwehr in Sorsum-Wittenburg in den zwei kleinsten Ortsteilen der Einheitsgemeinde mit ca. 400 Einwohnern. Immerhin gehören hier 34 Aktive Kameraden zum Kader, darunter 6 weibliche. Neben der aktiven Jahresarbeit wird gerade hier die Kameradschaft sehr groß geschrieben, was Bürgermeister Rolf Pfeiffer hoch anrechnet. Denn wenn die Kameradschaft nicht stimmt, ist der Zusammenhalt in einer Wehr gefährdet. Pfeiffer bezeichnet die Verkehrsunfälle als ein psychologisches Problem. „Die Feuerwehrkameraden gehen dahin, wo andere Menschen weglaufen“, lobt er. Inzwischen werden sogar sogar die Kinder schon für die Feuerwehr begeistert in Elze, wie der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Buschmann erläutert. „Die Kinder aus allen Ortsteilen können sich der Gruppe in Esbeck gern anschließen“, sagt er. Zur 82.Jahresversammlung im Feuerwehrhaus Sorsum konnte Ortsbrandmeister Martin Burandt neben den Kameradinnen und Kameraden besonders auch Bürgermeister Rolf Pfeiffer, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Heiko Buschmann, den Ortsvorsteher Albert Wille, Ehrenortsbrandmeister Winni Linke und den Brandmeister Frank Littmann aus Boitzum begrüßen. Der Personalstand ist mit 132 Mitgliedern ist sehr gut, denn 34 Aktive zählen zur Wehr, 5 Jugendliche zur Jugendwehr, davon 2 weiblich, zwei gehören zur Altersabteilung, hinzu kommen 3 Ehrenmitglieder und 86 fördernde Mitglieder. In 2015 hatte Sorsum-Wittenburg die jährlich wechselnde Aufgabe übernommen, sich um die Wespenbekämpfung zu kümmern, was für die Bürger kostenpflichtig ist. Das führte dann dazu, dass in der Einheitsgemeinde Elze 20 mal zum Wespeneinsatz ausgerückt werden musste, das war nicht immer leicht. Schon am 4.1. rückte die Wehr zum ersten Brandeinsatz aus, weil eine Dunstabzugshaube in Brand geraten war und aus dem Fenster geworfen werden musste, um Schlimmeres zu verhindern. Im März gab es einen größeren Schaden auf der B3, wo es einen Massenunfall mit 7 Verletzten gab, weil ein Transporter gegen einen Baum gefahren war. Hier war eine Hilfeleistung erforderlich. Zu einem LKW Brand kam es am 9.12. nachts um 1.30 Uhr auf der B3 an der Ausfahrt nach Adensen. Ein Reifenbrand weitete sich aus und griff bereits auf den Aufbau des PKWs über. Hier konnte die Wehr aus Sorsum-Wittenburg mit 11 Kameraden den Wülfinger und Elzer Kameraden zu Hilfe eilen. Die Kameradschaft wird in Sorsum-Wittenburg groß geschrieben, so fing das Jahr mit einem Skat- und Knobelturnier an, zu dem sich 53 Teilnehmer im Feuerwehrhaus einfanden. Hier gab es wieder zwei Torten als Preis. Die Braunkohlwanderung führte in 2015 nach Adensen mit 60 Wanderern, die über die Finie zum Steinbruch (mit Muschalkalkabbau) führte, wo ein Zwischenstopp bei Heuer in Alferde eingelegt wurde. Zum Nationalgericht Braunkohl mit Brägenwurst trafen dann insgesamt 75 Personen ein. Der Ostersonntag war wie immer dem Osterfeuer auf der Finie gewidmet. Der Wettergott spielte mit und so wurde es ein gut besuchtes Osterfeuer. Eine Berlinfahrt organisierte Detlef Eckert mit vielen Sehenswürdigkeiten. Den Jahresabschluss bildete die Weihnachtsfeier am 23. Dezember 2015. Für die Planung und Organisation in der Hütte, die angemietet werden kann, ist Carmen Stuke zuständig. Bürgeremeister Rolf Pfeiffer überreichte das Niedersächsische Ehrenzeichen in Silber und eine Urkunde an Jörn Malte Oelkers für 25 Jahre aktiven Dienst. Er war am 1.2.91 in die Jugend eingetreten und wurde am 24.2.96 in die Aktive Wehr übernommen. Des Weiteren beförderte er den stellvertretenden Ortsbrandmeister Michael Stuke zum 1. Hauptlöschmeister.. Pfeiffer bedankte sich für die „gemütliche“ Versammlung und attestierte der Wehr: “Sie sorgen für die Sicherheit der Bürger, aber Sie bieten Ihren Feuerwehrkameraden auch eine Freizeit, in der sich Kameradschaften bilden können. Die Sicherheit unserer Feuerwehrkameraden ist uns „das Wichtigste“. „Zunächst haben wir uns um neue Stiefel gekümmert, jetzt geht es um neue Helme, damit alles zeitgemäß und auf dem neuesten Stand ist. Eine Neuausstattung kostet heute ca. 800-1000 Euro zum Schutz und zur Sicherheit. Ein bisschen stolz bin ich schon darauf. Die Gesamtausstattung macht jährlich im Feuerwehrwesen 250.000 Euro aus. Wir hoffen, dass wir das auch künftig leisten können. Der stellvertretende Stadtbrandmeister Heiko Buschmann merkt an, dass die 23 Einsätze in Sorsum-Wittenburg„nicht ohne“ sind. Sein Dank galt den Funktionsträgern. Auch der Stadt Elze gebührt Dank. In der Einheitsgemeinde sind 194 aktive Feuerwehrkameraden, 50 Jugendliche, 26 Musiker, und 15 sind schon in der Kinderwehr unter 10 Jahren. Er ermunterte die Eltern im Ort: „Schickt uns Eure Kinder im Alter von 6-10 Jahren, denn in Elze lernen sie das „kindliche Feuerwehrwesen“. Sie treffen sich alle 14 Tage. Die Mitgliederzahl ist in Elze auf allen Ebenen „top“ bei den Aktiven. Inzwischen haben wir im gesamten Stadtgebiet keine Sorgen. Wir sind stolz und zufrieden. Die Lehrgänge werden immer schwieriger, weil das Verständnis dafür oft am Arbeitsplatz fehlt. Da sollte der Gesetzgeber mit in die Bresche springen und sich dafür einsetzen. Das Ehrenamt muss unterstützt werden für Lehrgänge. Wenn Ihr Schwierigkeiten habt, sprecht uns an, wir vermitteln. Die Atemschutzgeräte werden jetzt zentral versorgt und nach einem Einsatz ausgetauscht. Mitte des Jahres wird das digitale Netz in Betrieb genommen. Die Funkausbildung erfolgt rechtzeitig. Zur Zeit läuft alles auf Probe. In Elze wurden keine schwarzen Löcher für den Funk gefunden. Geräusche werden herausgefiltert. Die Gemeinsame Arbeit mit Wülfingen läuft gut. Die Neuordnung der Brandabschnitte kommt in Kürze. Gronau und Duingen sind zusammengeschlossen worden. Sibbesse ist noch offen. Ortsvorsteher Albert Wille schloss sich dem Dank von Bürgermeister und Stadtbrandmeister an. Die Arbeit des vergangenen Jahres ist nicht hoch genug zu schätzen, denn schließlich sind die Feuerwehrkameraden 24 Stunden dienstbereit. Die Jugend wird von Lennart Bade und Tobias Burandt geführt. Sie sind ein gutes „Dream Team“. Kommt gut und heil wieder“. Dirk Rustein ließ seinen Bericht verlesen, da er aus familiären Gründen nicht kommen konnte. Im Übungsdienst einmal wöchentlich wurde für die Aus-und Weiterbildung gesorgt. Dazu gehörte sowohl die theoretische Ausbildung wie auch die Wettkampfvorbereitung. Im ersten und zweiten Halbjahr gab es mehrere Zugdienste in Wülfingen/Sorsum mit den Kameraden aus Wülfingen. Die Stadtwettkämpfe mit dem sogenannten „Kuppel-Cup“ konnten in Sorsum auf dem schönen neuen Dorfplatz durchgeführt werden. Hier steuerte der Himmel „eine kostenlose Dusche“ von oben bei. Die Herbstabschlussübung in Wülfingen beinhaltete eine technische Hilfe und einen angenommener Verkehrsunfall mit Verkehrsabsicherung. Erfreulicherweise wurden mehrere Objekte im Ort für Übungszwecke zur Verfügung gestellt. Eine Zugübung fand an der Wittenburger Kirche statt mit dem Aufbau einer Wasserversorgung aus dem Feuerlöschteich. Die Kreisbereitschaft sorgte wie alle Jahre für Übungen auf Landkreisebene. Rustein bedankte sich dafür bei den Kameraden der Kreisbereitschaft, sowie der Besatzung des Schlauchwagens 1000. Im Sommer sorgte eine Schlauchbootfahrt für Abwechslung und im November wurden wie alle Jahre die Hydranten überprüft. Die Kameraden unterstützten den traditionellen Finienlauf. Für die Jugendwehr erteilte Lennart Bade den Jahresbericht, hier zählen 3 Jungen und 2 Mädchen zum Kader. Erfolgreich war die Absolvierung der Jugendflamme. Spaß macht immer wieder das zweitägige Osterzelten auf der Finie bei kalten Temperaturen. Das Aufstellen des Maibaumes obliegt ebenfalls der Jugend. Dann aber musste für den Abschnittskampf geübt werden und das gemeinsam mit der Jugendwehr Wüflingen. Die Jugendlichen erreichten Platz 12. Im Juli beteiligten sie sich am Seifenkisten-Rennen in Boitzum. Unsere Wehr ging mit 2 Mannschaften an den Start und belegten die mittleren Plätze 5 und 6. In den Sommerferien ging es mit 11 Jugendlichen zusammen mit Wülfingen ins Zeltlager nach Potzwenden. Bei den Wettkämpfen und Spielen belegten wir den 10. Platz der Altersgruppe B. Der Stadtwettkampf mit einem Spiel ohne Grenzen fand in Mehle statt. Die Übernachtung war in der Mehler Mehrzweckhalle. Verschiedene Stationen waren am Nachmittag aufgebaut, um die Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Abends ging es zu einer Rallye durch Mehle. Nach der Rückkehr wurde eine Film angesehen. Am Sonntag gab es ein Frühstück mit Gästen aus der Stadt Elze. Stadtpokal-Sieger wurde die JFW Esbeck, die auch den Pokal mitnehmen durfte. Wir belegten Platz 3 Das Jahr fand seinen Abschluss mit einem „Pizza-Backen“ in Wüflingen. Brandmeister Frank Littmann aus Boitzum bedankte sich für die Zusammenarbeit mit der Sorsum-Wittenburger Wehr bevor es zum gemütlichen Ausklang ein gemeinsames Essen gab.

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Krippenspiel in der Wittenburger Klosterkirche
Sorsum/Wittenburg - Ein einzigartiges Krippenspiel findet nun schon seit mehr als 10 Jahren statt, seit 2012 In der Wittenburger Klosterkirche. Weit und breit wird die Geburt Christi im Stall von Bethlehem zwar dargestellt, aber richtig authentisch wird diese Aufführung erst wenn lebendige Tiere mit einbezogen werden. Und die Tiere, die dem Landwirt Jörg Lehnhoff gehören, sind sich schon in all den Jahren der wertvollen Aufgabe bewusst. Jedoch bleibt hier und dort noch ihr instinktiver Eigensinn, und der bricht auch hier und da mal während der Aufführung aus. Die „Crew des Theaters über’n Berg“ mit mehr als 30 Laienspielern versteht es immer wieder die Zuschauer besonders die Kinder- in den Bann zu ziehen. Aber das ist ja gerade das I-Tüpfelchen. Die begeisterten Zuschauer wurden an zwei Veranstaltungstagen in das Jahr der Christi Geburt vor 2.000 Jahren zurückversetzt und Edgar Martin schlüpfte in die Rolle des Evangelisten Lukas, der aus Griechenland stammt und damals die Geschichte der Geburt Christi ausführlich aufschrieb.
Es war schon recht bewegend, als Maria und Joseph erfuhren, dass der römische Kaiser einen Befehl erlassen hatte, dass sich jeder Bürger in seiner Geburtsstadt registrieren lassen musste. Schwierig wurde es dadurch, dass die beiden mit ihrem Esel nach Bethlehem als Geburtsstadt gehen mussten, was fünf Tage-Reise zu Fuß zu erreichen war. Erklärlich ist es, dass es für Maria beschwerlich wurde, da sie ein Kind unter dem Herzen trug und sich die Herbergssuche als mühevoll darstellte. Da viele Menschen ein Quartier brauchte und die Herbergsleute sich die Gäste nach dem Geldbeutel aussuchen konnten, hörte man immer wieder: „Wir haben kein Zimmer frei“. Als sie Maria sahen, kam die Aussage: „Eine Geburt, auch das noch, bei uns nicht!“
Nach langem Hin und Her kam ein Vorschlag von einem Landwirt, der eine Bleibe in einem Stall anbot, was dankbar angenommen wurde. Unterdessen hatten sich „Drei Weise aus dem Morgenland“ auf den Weg gemacht, die einem besonders stark leuchtenden Stern aufgrund einer Weissagung im Traum folgten.
Nach der Geburt des Jesuskindes waren Hirten auf dem Feld, die als erste die Geburt verkünden konnten. Auch den drei Weisen konnten sie den Weg in den Stall zeigten. Diese hatten Gold, Weihrauch und Myrrhe für das Kind dabei.
Begleitet wurde das gesamte Spiel musikalisch von Anne Martin auf der Orgel, dazu sang ein zauberhafter Engelchor in weißen/goldenen Gewändern. Wie ein roter Faden zog sich der begleitende Text aus dem Evangelium durch die Geschichte, wobei Edgar Martin von vier wissbegierigen Schulkindern begleitet wurde. Eine rachsüchtige, gewalttätige Rolle spielte König Herodes, der von den Weisen erfahren hatte, dass ein „neuer König“ geboren wird. Dabei befiel ihm die Angst, dass ihm jemand seine Machtstellung nehmen würde. Als er dann landauf - landab anordnete, dass alle neugeborenen Knaben getötet werden sollen, verließen Maria und Joseph die Stadt Bethlehem und zogen auf einem anderen Weg nach Nazareth zurück.
Die begeisterten Zuschauer applaudierten zum Schluss und freuten sich über die authentische Darstellung und die Kinder bekamen ein Gefühl dafür, was Weihnachten für die Christen des Abendlandes bedeutet.

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Wunderkerzen als imposanter Abschluss
Sorsum/Wittenburg - Italienisches Flair lag über der Westkirche der Klosterkirche Wittenburg. Den von einem Künstler gemalten Hintergrund der Bühnengestaltung für „Bella Italia“ bildete der legendäre, sonnendurchflutete Untergang der Sonne auf Capri, während der Moderator und Leiter der „Operamobile“ Alexander Senger das imposante Gedicht: „Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen...!“zum Besten gab. „Italien ist das Land unserer Träume“, ergänzte Senger; auf jeden Fall das Land der Musik“, schließlich habe das Land fünf große Komponisten hervorgebracht, so Senger. Er kündigte 27 Arien aus der Welt der Oper, Operette und Canzoni an. Anhaltenden Beifall gab es für das Programm, das italienische Fröhlichkeit ausstrahlte und seinen krönenden Abschluss fand als 200 brennende Wunderkerzen der Theaterbühne und dem Zuschauerraum Glanz verliehen. Das war die letzte Vorstellung der sieben Darbietungen des Musiktheaters „Operamobile“ vor ausverkauftem Haus, ehe die Zuhörer vor der Klostertür zum Abschied noch mit Rosen beschenkt wurden. An diesem Abend bot das fünfköpfige Gesangs-Ensemble weltbekannte Arien aus der Feder italienischer Komponisten dar. Unterstützt wurden die Interpreten vom 16 köpfigen Ensemble „La Musica“ aus Elze, zum Schluss stimmten die 200 Zuhörer mit in den Gesang ein nach ausgeteilten Texten. Dabei fühlte sich so mancher Zuhörer begeistert in seine Jugendzeit zurückversetzt, als Italien das erste Ziel aller Träume war. Der Nachmittag begann mit „Sempre Libera“(La Traviata); „Santa Lucia“ und „Komm ein bisschen mit nach Italien“, das seine Wirkung bei den Zuhörern nicht verfehlte. Fast alle Titel stammten aus klassischen Opern und Operetten, der Komponisten Guiseppe Verdi, Giacomo Puccini, Gaetano Donizetti, Gioacchinio Rossini, Robert Stolz, Jules Massenet, C. Millöcker und Vincento Bellini. Dabei kamen auch neuere Welterfolge aus den Jahren 1938-1968 zu Gehör: Während Alexander Senger die Gesamtleitung inne hatte und seine Partnerin Bettina Delius die Regie führte, überzeugten Beide mit hervorragenden Tenor- und Sopranstimmen. Auch Tadeusz Galczuk gehört mit seiner guten Tenorstimme seit langem zum Ensemble und kam so richtig in Fahrt beim „Ja, Ja der Chiantiwein, der lädt uns alle ein. Hoch das Leben, hoch die Liebe trallajallala....“ Daneben aber hat das Musikensemble auch Gastsänger, die mit exclusiven Stimmen das Programm ergänzen und noch eine vielversprechende Laufbahn vor sich haben. So hat Josefine Göhmann(Sopran) eine begnadete Stimme, die bei dieser Aufführung u.a. eine weltbekannte Arie, mit der Maria Callas berühmt wurde, gekonnt darbot, sehr zum Entzücken der Zuhörer, die sich danach drei „Vorhänge“ erklatschten. Auch der italienische Gast-Bariton, der Italiener Luciano Lodi, der an diesem Tag viele Auftritte in klassischem Italienisch darbot, wird noch eine große Karriere vor sich zu haben. Lodi bot gemeinsam mit Tadeusz “Mi chiamano Mimi” aus “La Boheme” von Pucchini dar, wofür es großen Beifall gab. Der 1. Teil der Musikdarbietung nach 12 Titeln schloss mit dem großartigen Lied „Va pensiero“ aus „Nabucco“ von Verdi („Gedanke flieg hinüber, wo wir hinkommen wollen“). In der Pause konnten sich die Zuhörer in der Sonne ausruhen, während man ihnen ein Glas Sekt kredenzten. Im zweiten Teil erschien die Gesangsgruppe der Senioren aus Elze zum Teil in Badeshorts und Sonnenbrille. Schwungvoll ging es weiter, wo sich die Zuhörer sich nun von Luciano Lodi begeistern lassen konnten, der völlig aus dem Häuschen zu sein schien, was man ihm zunächst nicht zugetraut hätte. Er begeisterte mit dem Lied „Lago al factotum“ aus dem „Barbier von Sevilla“ von Rossini. Die Arie “Figaro, Figaro, Figaro” …Bravissimo” war sensationell, dafür zollte das Publikum tosenden Beifall mit mehreren „Vorhängen“. Dann folgen die absoluten Klassiker wie die „Capri-Fischer folgte: „Bella, Bella, Bella Marie vergiss mich nie..“; „Sorrent“;„Caruso“ wie auch „Napoli“. Einen Ohrenschmaus bereitete das Instrumental-Duo Saskia-Rohde(Violine) und Yoon-Jee Kim-(Klavier)dem Publikum mit dem Titel „Meditation aus Thais“. Das künstlerische Duo begleitete auch alle anderen Gesangstitel.. Toll war auch der beschwingte Titel „Florenz hat schöne Frauen“ von Millöcker, großartig vorgetragen von Josephine Göhmann, mit drei Arien, wofür sie grandiosen Applaus erntete. Mit diesen Titeln ist Maria Callas berühmt geworden. Die weltbekannte Arie „Una furtiva lacrima“, von Donizetti, markant dargeboten vom Tenor Tadeusz, erzählt von einem Liebesgetränk als Zaubertrank. Der Titel „Sole, sole.. heißt die liebe Sonne....immer wieder scheint sie, wenn ich zu Dir komme...baci, baci, baci heißen all die Küsse, die ich so vermisse, wenn ich von Dir geh; Amore Mio“(1964) Es folgt „Sag mir quando, sag mir wann.. so schön kommt mir dann das Leben vor...“ Lodi tritt noch einmal mit einem Hervorragenden Titel„Azzurro“ in Freizeitkleidung auf unter großem Applaus. Der Titel „Mama“ von Thadeusz geht ins Herz, ehe der gemeinsame Schlussakkord zusammen mit den Zuhörern angestimmt wird: „Arivederci Roma“ Als Zugabe bot das Ensemble „It’s time to say good bye“ und als Abschluß „O sole mio“ dar. Der Moderator –Alexander Senger bedankte sich bei allen Mitwirkenden für die gelungene Vorstellung und verabschiedete sich von den Zuhörern bis zum nächsten Jahr.

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Finienlauf fester Termin im Laufsport-Kalender
Sorsum/Wittenburg - Seit sieben Jahren ist der Finienlauf im kleinen Elzer Ortsteil Sorsum im großen Umfeld bis nach Hildesheim und darüber hinaus bekannt. Der Lauf ist inzwischen als fester Termin des Laufsports eingetragen. Die Abwicklung wird auch von Jahr zu Jahr professioneller. So wurde in diesem Jahr die 100-Teilnehmer Marke erstmals geknackt, als sich der 106. Teilnehmer eintragen ließ. Diese „Rekordbeteiligung“ erfüllt die Veranstalter mit großem Stolz wie Lauforganisator Dieter Menze zum Schluss verkündete. Er sorgte für die Moderation zusammen mit Dörte Leiner und Stefan Weinhold, die auch die Siegerehrung vornahmen. Menze zeigte sich zum Schluss mit dem Ergebnis sehr zufrieden und hofft, dass die hohe Teilnehmerzahl auch künftig gehalten werden kann.
Der Start und die Ankunft an der Ziellinie sind am Feuerwehrgerätehaus professionell auf die Sportler vorbereitet; dafür sorgt ein Sensor, der im Laufschuh steckt. So ist eine perfekte Registrierung der jeweiligen Laufnummer möglich.
Auch der gemütliche Ausklang ist von der Feuerwehr von Jahr zu Jahr vorbereitet, so dass man sich auf dem Freigelände mit Köstlichkeiten am Grill und Getränken versorgen kann. Der Wettgott hatte ein Einsehen und bescherte Sonne und somit auch die Rekordbeteiligung von 106 Sportlern. Sie teilten sich auf in 57 Teilnehmer für die Zehn-Kilometer Strecke; 47 entschieden sich für 5 Kilometer, hinzu kamen 9 Walker. Alt ältester Teilnehmen konnte der 77jährige Wilfried Fischer vom TSV Warzen begrüßt werden, der die 5-Kilometer Hürde auf sich nahm. Vorgegeben war eine anspruchsvolle Strecke, die teilweise durch den Wald führte mit Steigerungen. Auf dem Rückweg sorgten Feuerwehrleute mit Wassersprühregen dafür, dass es für alle eine Erfrischung gab nach der langen Strecke.
Platz 1 bei den Männern über 10 km belegte Andre Rother aus Bockenem in 38:35 Minuten; gefolgt von Martin Braune - Krickau vom (Tri-AS Hildesheim) mit 41:51; gefolgt von Jens Scheffler(DUV Hildesheim) mit 43:01 Minuten.
Die Frauen führte auf der 10 km –Strecke Anke Fuhrmann (TSV Schulenburg) an mit 51:09; gefolgt von Miriam Klava (Team Erdinger) 51:35; gefolgt von Birgit Zastrow (TSV Gronau) mit 52:53 Minuten; Philine Baude 52:53 Minuten; Tanja Breyer-Böhm 52:55.
Den Fünf-Kilometer-Lauf führte bei den Männern Tim Bausmerth vom TSV Gronau mit 21:32 Minuten an; gefolgt von Frederik Igel (die weißen Keniaten) mit 21:46; gefolgt von Jürgen Markfeld (TuSHasede) mit 21:48 Minuten.
Die Frauenriege beim Fünf-Kilometer-Lauf führte Ruth Sydow(TuS Hasede) mit 25:23 Minuten an; gefolgt von Elisabeth Markfeld (TuS Hasede) in 28:27 Minuten; gefolgt von Silke Grimpe(Laufen aktuell) in 29:57 Minuten; gefolgt von Bianca Burandt (SSV Elze Frauenfußball) mit 30:15 Minuten; gefolgt von Kristin Lehmann (SSV Elze Frauen) mit 31:09 Minuten.
Fünf-Kilometer Nording Walking führte Ingo Schmidt/Workout Elze mit 26:11 Minuten an; gefolgt von Bernd Janke (TuS Nettlingen) mit 37:20: gefolgt von Mathias Henze (SV Wülfingen) in 43:36 Minuten.
Bei den Frauen lag Marina Jurkschat (SV Westfeld) mit 43:49 Minuten; gefolgt von Katharina Kohlmeyer mit 48:56; gefolgt von Angela Kisch mit 51:35; gefolgt von Kerstin Wiekhorst mit 51:36 Minuten.

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Wittenburger Sommer - Der Vogelhändler
Sorsum/Wittenburg - Hohe Herrschaften, darunter eine Kurfürstin, 2 Barone, eine Baronin, wie auch ein Graf kehrten auf der Wittenburg ein zur Premiere des Wittenburger Oper- und Operettensommers, um in der Operette„Der Vogelhändler“ von Carl Zeller aufzutreten. Schon von weitem war der paradiesisch gelegene Klostergarten mit einem Zelt sichtbar. Denn hier beginnt sechsmal im im Juli 2015 das Sommertheater bei Kaffee und Kuchen. Schon die Theaterlandschaft, die sich vom Garten ausgehend fortsetzt bis hin zur Bühne in der Westkirche mit dem Caféhaus, lockt zum Eintritt. Während im Inneren ein interessantes Bühnenbild schon in eine Idylle abtauchen lässt, wird zum einen ein zauberhaftes überdimensionales Gemälde mit einer wunderschönen Landschaft gezeigt und zum anderen die Vorderansicht vom „Dorfkrug“, der interessant gestaltet ist mit Tischen und Stühlen vor der Schänke zum Verweilen. Zu Beginn lädt Alexander Senger, der Leiter des „Musiktheaters Operamobile“ alle ‚Gäste herzlichst zum Vergnügen mit dem„Vogelhändler“ ein. Dabei begrüßt er als Dorfschulze von „Klein-Elz“, wie er sich scherzhaft nennt, den „Bürgermeister von Elze“ Rolf Pfeiffer und freut sich dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Elze, die sehr gut klappt hat und viele Senioren in Elze Freikarten vom Rathaus bekommen haben. Dabei sei auch für kostenlose Beförderung und Barrierefreiheit gesorgt worden. Die Operette spielt im 19. Jahrhundert und wurde in Wien im Jahr 1891 uraufgeführt. Der Zwei-Akter handelt von einem Liebespaar in Lederhose und Dirndl, dem Vogelhändler Adam mit seiner Christl, der Postbotin des Dorfes. Die turbulente Komödie, in der es um viel Verwechslungen geht, aber auch um Liebe und Eifersucht und um die Bespitzelung eines „vermeintlichen Schürzenjägers“, wird dargeboten vom Ensemble Operamobile. Die Auftritte haben Jahr für Jahr einen immer größeren Erfolg und das bereits zum 5. Mal in der auf einem Hügel gelegenen Westkirche der Wittenburger Klosterkirche. Immer wieder zeigen die Zuschauer ihre Begeisterung durch starken Applaus für das hinreißend und beschwingte Verwechslungslustspiel. Musikalisch gestaltet wird die Operette außer von den sieben Sängerinnen und Sängern des Ensembles, darunter drei Tenöre, ein Bariton, ein Mezzosopran sowie eine Sopranistin, die alle durch besonders viel Stimmvolumen brillierten. Hinzu kommt das Seniorenensemble „La Musica“ mit 16 Senioren aus „Klein- Elz“, wie Elze liebevoll genannt wird. In diesem Jahr sind erstmals auch drei bunt gefiederte Kinder mit integriert, und zwar Emmy Thiele, Pia Weinhold und Lena Verbene, die als Vogelkinder aus Tirol auftreten. Die Gesamtleitung und Moderation liegt in den Händen von Alexander Senger und die Regie führt Bettina Delius. Am Klavier überzeugte Yoon-Yee Kim zusammen mit Martin Orth, die durch ihre Klavierbegleitung ein ganzes Orchester ersetzen. Weltbekannte Melodien kommen zu Gehör, wie „Ich bin die Christl von der Post“; Wie mei Ahnderl zwanzig Jahr, mit dem Kehrrein „No amal, no amal, sind nur sing, Nachtigall“. „Als geblüht der Kirschenbaum“; „Schenkt man sich Rosen in Tirol“. Immerhin zählt „Der „Vogelhändler“ zu dem halben Dutzend Operetten, die sich seit der Uraufführung ununterbrochen im Repertoire deutschsprachiger Bühnen behauptet. Verfilmt wurde das Thema erstmals in 1953 mit vielen bekannten Schauspielern, wie Georg Thomalla, Peter Weck, Maria Sebaldt, Cornelia Froboes, Rudolf Vogel, Oskar Sima, Rudolf Platte, sowie Alice und Ellen Kessler. Zum Schluss liefert das Ensemble unter großem Beifall ein grandioses Finale mit dem bekannten Titel „Pfüat Euch Gott, alle miteinander...“ Zum Abschied verschenkt das Ensemble Rosen an alle Zuhörer. Die nächsten Termine bringen 2 weitere Operetten und eine Vorlese-Termin mit Texten von Wilhelm Busch. Als nächstes wird das Operetten-Doppel “Der Studentenprinz/Das Schwarzwaldmädel“ am 18. und 19. Juli, um 15.00 Uhr dargeboten. Ebenfalls an diesen beiden Tagen, und zwar bereits von 13.00-14.00 Uhr bietet das Musiktheater den „Vorlesepfad Wilhelm Busch“ mit Schulkindern aus Elze dar. Danach folgt am 25. und 26. Juli um 20.00 Uhr „Bella Italia“ , wo Italienisches aus Oper und Operette und Canzoni zu Gehör kommen. Vorweg gibt es jeweils bei allen 15.00 Uhr-Vorstellungen um 14.00 Uhr Kaffee und Kuchen im Garten, während an den beiden Tagen 25./26.7. vor der Abendvorstellung(20.00 Uhr) um 18.30 Uhr eine Beköstigung mit Wein und Vorspeisen den Abend einläutet. Die Kaffeepause wie auch die Abendbeköstigung sind im Preis mit inbegriffen. Karten sind im Vorverkauf im Rathaus der Stadt Elze erhältlich(Tel. 05068-4640). Der Vorlesepfad ist eine Einrichtung der Operamobile aus Verehrung für Wilhelm Busch, der vor 150 Jahren „Max und Moritz „ veröffentlich hat. Kinder aus den hiesigen Schulen werden als Vorleser Auszüge aus „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“ und „Hänsel und Gretel“ anbieten. Die Darbietung ist kostenlos. Nachfragen bei wunderzauber@operamobile.de.

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Kunst liegt im Auge des Betrachters...
Sorsum/Wittenburg - Heinz Enthof, der Vorsitzende des Vereins der Freunde der Wittenburg, begrüßte in der Westkirche der Klosterkirche viele Gäste zur Vernissage der Kunstausstellung unter dem Motto „Gib der Kunst Raum für Berührungen“. Diese Vernissage war gekoppelt mit einem spanischen Muttertagskonzert, das sehr großen Anklang fand.(siehe Artikel) Rüdiger Pöhlchen, Maler und Lehrer aus Langenholzen hielt die Laudatio für die beiden Künstler, die für eine attraktive Ausstellung gesorgt haben, während sich die Gäste am Kuchenbüffet bedienen konnten, um an einer Kaffeetafel Platz zu nehmen.
Heinz Enthof gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch in diesem Jahr wieder 2.500 Gäste wie im Vorjahr in die Klosterkirche zu verschiedenen Aufführungen kommen werden, „denn unser Programm kann sich sehen lassen“.
An diesem Muttertag gab es zwei verschiedene Kunstrichtungen Malerei und Holz-Skulptur. Da konnten die übergroßen Gemälde der Künstlerin Birgit Hagen aus Lübbrechtsen bewundert werden. Die Künstlerin ist geboren und aufgewachsen in Wülfingen. Sie präsentierte an diesem Nachmittag sowohl Aquarelle, Acryl- und Ölbilder. Auch auf ihrem vor Jahren erworbenen alten Bauernhof in Lübbrechtsen können Interessierte ihre Kunstwerke bewundern, wie auch käuflich erwerben. In regelmäßigen Abständen gibt es hier mit Musik umrahmte Ausstellungen, wo sie ihre Gemälde in der Scheune und im Wohnhaus präsentiert, bei gleichzeitiger Bewirtung mit Kaffee-Kuchen und Grillspezialitäten auf dem schönen historischen Hofgelände. Hierzu lädt sie als Ergänzung stets andere Künstler mit ein. Ihre Gemälde strahlen eine besondere Farbenfreude aus, was die Beschauer in der Westkirche magisch anzog.
Ein altes Sprichwort heißt: „Kunst liegt im Auge des Betrachters“. Jedoch ist Kunst auch relativ. „Etwas Gestalterisches zu erschaffen, dass nicht jeder kann und viele Menschen berührt, das ist Kunst“. Ein Theaterstück zu schreiben, welches die Zuschauer fesselt ist ebenfalls Kunst. „Mit der Kunst ist es wie mit der Freiheit, wenn es sie gibt, nimmt man sie als selbstverständlich hin, und weiß ihren Wert kaum noch zu schützen- geht sie aber verloren, bemerkt man zutiefst, wie unendlich kostbar sie war“.
Der Künstler Ditmar „Wrede aus Delligsen trug mit vielen attraktiven Holz-Skulpturen zur Ausstellung bei. Er haucht seinen Werken, die er aus dem Holz herausarbeitet, Leben ein. Dabei hat er ein Auge für Zusammenhänge aber auch für etwas was er für überflüssig hält. Durch diese Trennung arbeitet er das Wesentliche heraus und es entstehen Formen, die er anfangs noch nicht geplant hat. Dadurch dass er sie nach einem System bearbeitet, entsteht eine Harmonie.
Darüber hinaus haben die Gemälde von Birgit Hagen und die Holz-Skulpturen von Ditmar Wrede eine besondere Symbiose erzielt, die der Betrachter in der Westkirche als „harmonisch“ empfindet.
Die Ausstellung ist noch geöffnet vom 10.5.-21. Juni und später noch einmal vom 9.August-4. Oktober, jeweils an Sonn- und Feiertagen von 14-17 Uhr Auf Nachfrage auch unter Telefon 05068-8764.

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