Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Ehrungen bei der Volksbank Leinebergland
Eime - Der Vorstand der Volks- und Raiffeisenbank –Volker Fischer und Marco Wessling- nahm während der Generalversammlung in der Eimer Mehrzweckhalle gemeinsam die Ehrungen für 19 langjährige Mitglieder der Bank vor: Erhard Biegler, Reinhold Gereke, Curt Hanke, Joachim Konieczny, Hubert Pelz, Henryk Uta und Hans Jürgen Brun. Aller erhielten ein Weinpräsent und eine Urkunde. (12 Geehrte nicht auf dem Foto: Fritz Oppermann, Horst Becker, Wilhelm Gerecke, Josef Seipelt, Günter Schlimme, Klaus Wöbbekind, Hermann-Erhard Garve, Martin Pape, Erna Baxmann, Günter Dankenbring, Edith Tönnies und Eva Lange)

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Positive Mitgliederentwicklung beim SoVD
Eime - Bei der Jahresversammlung des SoVD Mehle /Sehlde im Gasthaus „Tante Else“ standen neben den Berichten auch Wahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Der Vorsitzende Günter Bürger begrüßte die Mitglieder, den Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann, sowie den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dieter Hebner. Wieder einmal konnte der SoVD – Ortsverband Mehle/Sehlde während der Jahresversammlung unter Beweis stellen, dass er einen sehr agilen Verband im Mehler und Sehlder Vereinsleben darstellt. Zum Ortsverband zählen 105 Mitglieder. Mit seinen Unternehmungen hat der SoVD – Ortsverband sowohl seinen Mitgliedern wie auch interessierten Nichtmitgliedern verschiedenste Veranstaltungen anbieten können, die sehr gerne angenommen wurden. Der Vorstand hat darüber hinaus beschlossen, die Veranstaltungen noch informativer und kulturell hochwertiger zu gestalten, um den sozialen Zusammenhalt innerhalb des Ortsverbandes zu stärken und zu erhalten. Damit kann der Verband auch weiterhin zum Wohle der Dorfgemeinschaften beitragen. Hierbei wird der Vorstand auch sehr gerne Vorschläge oder Ideen aus dem Kreis der Mitglieder entgegennehmen. Das dem Vorstand entgegen gebrachte Vertrauen ist ein Zeichen dafür, dass die ehrenamtlich geleisteten Bemühungen durch die Mitglieder anerkannt werden. Auch kann man sagen, dass der SoVD in Mehle angekommen ist, wenn auch noch nicht ganz so stark in Sehlde. Wie schwierig es ist, Menschen zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren, zeigen uns im Augenblick die vielen Veranstaltungen allein schon in der hiesigen Umgebung, aus deren Resümee hervorgeht, wie um den Bestand jedes einzelnen Vereins bzw. Verbandes gerungen wird. Dabei erscheint es allerdings wie ein Lippenbekenntnis, wenn immer lautstark betont wird, „das Ehrenamt muss gestärkt werden“. „Ich kann nur sagen, dass an unseren Vorstand noch kein Offizieller der Stadt oder einer anderer Institutionen herangetreten ist, um vielleicht mal ein Wort des Dankes los zu werden“, so Günter Bürger. Wenn das bei anderen Vereinen und Verbänden ebenso ist und bei denen aus sozialen Bereichen im Besonderen, darf sich niemand mehr darüber wundern, dass in einer Zeit, in der viele Angebote locken, keiner mehr Lust verspürt, sich ehrenamtlich zu betätigen, so Bürger. Aber vielleicht sieht man in Bereichen mit sozialer Prägung das ehrenamtliche Engagement eben als „Selbstverständlichkeit“ an. Wie ist es sonst zu erklären, das Sportvereine und Feuerwehren für ehrenamtliche Tätigkeiten geehrt werden und andere Vereine und Verbände, die nicht so eine Öffentlichkeitswirkung haben, kaum Anerkennung finden, was durch einen Besuch der Versammlung bestätigt werden konnte, führt Bürger weiter aus. Dann hielt Bürger einen Rückblick auf die Veranstaltungen im Jahre 2013. Im Februar wurde traditionell die Braunkohlwanderung mit anschließendem Braunkohlessen und der Kürung des Braunkohlkönigs Reinhold Ziganki bei „Tante Else“ durchgeführt. Im Mai fand das Spargelessen statt und im August taf man sich auf dem Hof Schnelle in Mehle zum Sommergrillen. Ein Besuch in der Schillat-Tropfsteinhöhle mit anschließendem Kaffeetrinken auf der Schaumburg war sehr abwechslungsreich. Den Abschluss unserer Veranstaltungen in 2013, die immer unter einem sozialpolitischem Motto geführt wurden, bildete im November eine Fahrt nach Mechtshausen zum Besuch der Grabstätte und des Museums vom Dichter Wilhelm Busch. Abgerundet wurde der schöne Nachmittag bei voradventlicher Stimmung zur Kaffeetafel in Wolperode. Ein Hight-Light für die Mitglieder war der Umzug beim Feuerwehrfest der FFW Mehle im Juni. Mit einer eindrucksvollen Präsentation konnte sich der SoVD – Ortsverband am Festumzug beteiligen. Bürger betonte ausdrücklich, dass jederzeit Gäste zu den Veranstaltungen willkommen sind. Eventuell könnten sie auch Mitglied im SoVD werden. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Dieter Hebner begrüßte alle Anwesenden und dankte allen für die geleistete Arbeit und die Treue zum SoVD. Er berichtete er von den Dachverbänden Kreis – Land – Bund. Niedersachsen ist mit rund 256.000 Mitgliedern die auf 1.100 Ortsverbände verteilt sind und in denen 11.000 Ehrenamtliche sich zur Verfügung stellen, größter Landesverband in Deutschland. Der Bundesverband hat eine Mitgliederzahl von etwa 500.000 Mitgliedern. Der Kreisverband Hildesheim/Alfeld zählt mit 14.000 Mitgliedern auch zu den Größeren im Landesverband. Im Jahr 2012 wurden 2000 Anträge eingereicht, bei denen die Hilfe des SoVD erforderlich wurde. Das war eine Steigerung um 7% gegenüber dem Vorjahr. Mit 2.044.000.-€ als erstrittenem Geldwert für seine Mitglieder kann der SoVD eine positive Bilanz ziehen. Hebner betonte, dass der SoVD die Zeichen der Zeit erkannt hat und nun den Verband auf drei statt 2 Beinen zu stellen. Waren es in der Vergangenheit die geselligen Veranstaltungen und besonders die Beratungen mit dazugehöriger Hilfe das Hauptanliegen, so soll künftig auch der Sprung in die Politik gemacht werden, um sich bei sozialpolitischen Belangen stärker zu involvieren. Damit könne dann auch auf die sozialpolitischen Entscheidungen mehr Einfluss genommen werden. Zum Schluss ging Bürger noch auf die Finanzen ein und teilte den Mitgliedern mit, dass die Ortsverbände künftig weniger Geld von den Mitgliedsbeiträgen erhalten werden. Daher schlug er vorher, dass man sich in den nächsten Jahren über eine Beitragserhöhung unterhalten solle. Für die anstehenden Wahlen wurde der Kreisvorsitzende Dieter Hebner zum Wahlleiter ernannt. Das Ergebnis zeigte ein uneingeschränktes Vertrauen zum bisherigen Vorstand: 1. Vorsitzender Günter Bürger; 2. Vorsitzender Joachim Steinig; 2.Vorsitzende Helga Kirchert; Kassenwartin Christa Butzlaff, Schriftführerin Anita Hofmann. Beisitzer: Regina Funk, Birgit Klinger, und Eva Staats. Kasscnprüfer: Wolfgang Thiesemann, Albrecht Butzlaff, Achim Kruse und Walter Hofmann. Zu Delegierten des Ortsverbandes für den Kreisverbandstag wurden gewählt: Günter Bürger und Joachim Steinig. Wichtigster Tagesordnungspunkt waren die Ehrungen für langjährige Mitglieder: Rosemarie und Manfred Ausfelder sowie Heidegret und Rainer Wägner wurden für ihre 10 jährige Treue zum SoVD mit Ehrennadel, Urkunde und einem Blumenstrauß durch den Vorsitzenden geehrt. Zum Schluss gab Günter Bürger folgende Termine für 2014 bekannt. 01.Mai, 11.00 Uhr: Maibaum Aufstellen am Denkmal; 01.Juni: Spargeltour nach Eime mit dem Fahrrad; 26.Juli: Grillen auf dem Hof Schnelle; 28.Sept: Tagesfahrt; 13.Dez.: Teilnahme am Weihnachtsmarkt.

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Erinnerungen an Heinz Erhardt
Eime - Andrea Muhsmann und Ute Hahn vom Landfrauenverein Neustadt verstanden es in recht anschaulicher Weise im Gasthaus Knoche, Eime, das Leben und Wirken von Heinz Erhardt den über 80 Landfrauen vom Landfrauenverein Gronau und Umgebung beim Kaffeenachmittag näher zu bringen. Sie trugen die vielen kleinen und großen Anekdoten vor, die vielen der Landfrauen noch gut in Erinnerung geblieben ist und sehr für Erheiterung im Saal beitrugen. Dabei wurde auch hier und dort der Originalton der Stimme von Heinz Erhardt eingeblendet mit seinen herrlichen Gedichten, die die Lachmuskeln reizten. So gab es zum 100jährigen Geburtstag von Heinz Erhardt eine Briefmarke mit der Aufschrift Ehrungen zum 100. Geburtstag 2009 von Heinz Erhardt (1909-1979) Im Jahre 2007 kam Heinz Erhardt bei der Wahl zum besten deutschsprachigen Komiker in der ZDF-Sendung Unser Besten-Komiker & Co. Auf „Platz 2“ kam dann Loriot. Heinz Erhardt wurde am 20.2. 1909 im baltisch-deutschen Riga geboren und verstarb am 5. Juni 1979 in Hamburg- Wellingsbüttel. Er gilt als deutscher Komiker, Musiker, Entertainer, Schauspieler und Dichter. Er war der Sohn des deutsch-baltischen Kapellmeisters Gustl Erhardt und wuchs größtenteils bei seinen Großeltern auf in der später lettischen Hauptstadt Riga auf, wo sein Großvater ein Musikhaus führte. Als die Eltern sich trennten, hatte er wie er so schön sagt, drei Väter und drei Mütter. Er wuchs dreisprachig auf: lettisch, russisch und deutsch. Hier erlernte er das Klavierspiel. Er lernte auch Singen, Turnen und Zeichnen. Zur Einschulung kam er nach St. Petersburg, wo er nur kurze Zeit blieb. 1919 verzogen sie in die Wennigser Mark wo er von 1919-1924 ins Internat nach Barsinghausen kam. Von hier aus besuchte er das Gymnasium am Georgsplatz Hannover. Für ihn gab es 15 mal einen Schulwechsel, was sich als sehr schwierig erwies. Dann kam er in eine Laienspielgruppe in Riga. Klavier und Kompositionen studierte er in Leipzig. Sein Jugendtraum blieb es immer, einmal Pianist zu werden. Dennoch steckte der Großvater ihn in eine kaufmännische Lehre. 1935 heiratete er die Tochter des ehemaligen italienischen Konsuls in Sankt Petersburg, Gilda Zanetti (1913-1987). Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Immer wieder zog es ihn in die Kunst- und Musikalienhandlung seines Großvaters. Dabei trat er in Kaffeehäusern der Stadt Riga mit „komischen“ selbst getexteten Liedern und Texten auf. In 1938 wurde er entdeckt für das Kabarett der Komiker in Berlin. Im zweiten Weltkrieg kam er zur Marine in Stralsund, wo er als Klavierspieler willkommen war. In dieser Zeit schrieb er Friedensgedichte. Nach den Kriegswirren kam er wieder nach Hamburg, wo er als Radiomoderator beim NWDR arbeitete. Hier machte er sich als Komponist mit seiner 10-Pfennig-Oper bekannt. In 1957 wurden seine größten Kino-Erfolge gedreht: „Der müde Theodor“; Witwer mit fünf Töchtern“, „der Haustyrann“, „Immer die Radfahrer“ und „Natürlich die Autofahrer“. Sein „Renner“ ist bis heute das Lied das „Fräulein Mabel“ geblieben. Darauf reimt sich Säbel, Gäbel und Faible für die süße kleine Mabel. Seine größten Erfolge hatte er durch seine Wortspiele und verdrehte Redewendungen In vielen Filmen spielte er den netten, aber etwas verwirrten und schüchternen Familienvater und Onkel. Er stellte den typischen Deutschen im Wirtschaftswunder dar. Eine Größe von damals sagte einmal, er sei ein Poet, der es sich selbst und seinen Lesern nicht immer leicht gemacht habe, weil er es ihnen zu leicht machten sollte. Seine Gedichte waren stets geprägt vom „Schwarzen Humor“. Er wurde sogar zum Vorbild von Otto Waalkes und Willy Astors. Seine Darbietung schlossen stets Klavierspiel, Intonierung und Tänze mit ein, was sein Profil als Alleinunterhalter abrundete. Es gab viele Partner Nummern mit Hans-Joachim Kulenkampff oder Peter Alexander und auf der Bühne mit Rudi Carrell oder Udo Jürgens. Ende der 60er Jahre verschlechterte sich der Gesundheitszustand und in 1971 erlitt er einen Schlaganfall, was seine Auftritte beeinträchtigte. Sein letzter Erfolg war die Inszenierung einer komischen Oper „Noch’ne Oper“, die er noch vor seinem Ableben vollendete. Einen Tag nach seinem 70. Geburtstag wurde die Fernsehfassung vom NDR ausgestrahlt. Viele Kollegen waren mit in dem Film zu sehen, wie Paul Kuhn, Hans-Joachim Kulenkampff, Rudolf Schock, Ilse Werner und Helga Feddersen. Seine LP „Was bin ich wieder für ein Schelm“ gehörte mit zur Darbietung. Am 1. Juni 1979 wurde Heinz Erhardt das große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Vier Tage später verstarb der große Humorist.

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Fünf Prozent Dividende für die Mitglieder
Eime - Während der Generalversammlung der Volks- und Raiffeisenbank eG Leinebergland, Delligsen in der Mehrzweckhalle Eime vor 258 Mitgliedern und Gästen konnten die Vorstandsmitglieder wieder einmal von einem zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2012 berichten. Die Dividende allerdings fiel - der Banken- und Staatenkrise in Europa geschuldet- niedriger aus, als in den Vorjahren. Hatte es noch immer 7 Prozent Dividende auf das Geschäftsguthaben der Anteilseigner gegeben, so wird in diesem Jahr eine 5prozentige Dividende ausgezahlt. Ehrungen gab es für langjährige Mitglieder und Angestellte. Die turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat ergaben eine einstimmige Bestätigung für Andreas Bock, Grünenplan, Horst Schillert, Grünenplan wie auch für die vorgezogene Wahl für Albert Fischer, Mehle. Erwähnenswert ist auch das Jubiläum der Eimer Volksbank, die auf ihr 90jährigs Bestehen zurückschauen kann. Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank betrug 86,84 Mio € gegenüber dem Vorjahr mit 86,52 Mio €. Die Einlagen stiegen geringfügig von 68,13 Mio € auf 68,86 Mio € . Dabei stieg das Eigenkapital von 7,43 Mio € auf 7,63 Mio € Die Forderungen an Kunden betrugen zum 31.Dezember 2012 31.109.989,18 € während die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit 68.860.416,52 zu Buche standen. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2012 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 227.536,18 € aus und kommt zu einem Bilanzgewinn von 123.762,85 €. Die Zahl der Mitglieder beläuft sich auf 2.603 Anteilseigner mit 4.567 Anteilen. Erläuterungen zum Geschäftsverlauf gaben die Vorstandsvorsitzenden Marco Weßling und Volker Fischer. Weßling erläuterte die Zahlen sowohl graphisch wie auch verbal, während Fischer auf die Gewinn und Verlustrechnung einging. Weßling traf eine prägnante Aussage: „Unsere Volks und Raiffeisenbank Leinebergland weist eine stabile Gesamtlage mit einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis aus. Wir waren in der Lage, unser Eigenkapital weiter zu stärken und können ihnen wieder eine gute Dividende vorschlagen. „ Er machte deutlich, dass sich das anhaltende niedrige Zinsniveau negativ auf die künftige Ertragslage der Genossenschaftsbank auswirken könne. Denn je länger das Niedrigzinsniveau anhalten wird, desto deutlicher könnte sich das bei der zukünftigen Ertragslage bemerkbar machen, da im Passivbereich bei einer quasi „Nullverzinsung“ für unsere Anlagegelder derzeit keine Verdienstspannen vorhanden sind. Weßling betonte dabei ausdrücklich: „Eine Kreditklemme in unserer Region gibt es nicht“. Er versprach, dass die Bank es versuchen wird, jeden vertretbaren Wunsch nach guten und marktgerechten Konditionen zu erfüllen. Der Trend im Bereich der Mitglieder sei allerdings rückläufig, die Zahl der Mitglieder beträgt 2.631. Während das Bankguthaben von 30,3 Mio € auf 10,8 Mio € abgenommen hat, stiegen die eigenen Wertpapiere von 19,4 Mio € auf 40,6 Mio €. Diesem liegt eine Entscheidung der Bank zugrunde eine Verschiebung von kurzfristigen Eigenanlagen zu besserverzinslichen Wertpapieren in unseren eigenen Bankanlagen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus vorzunehmen. Dazu sei ausdrücklich angemerkt, dass die Bank kein einziges Papier kriselnder Länder oder von Emittenten, die im Rahmen der Krise in Schwierigkeit gekommen sind, im Bestand haben. Hier gilt immer das strengste Niederstwertprinzip mit einer Bonität A und besser, merkte Weßling an. Die Kundenforderungen fielen um 1 Mio €, wegen des Rückganges von Neubauten und gewerbliche Investitionen. Erfreulich ist der Anstieg der Bilanzsumme um 0,4 %. Auf der Passivseite weist er auf die Kundengelder mit 68,9 Mio € hin. Daraus ist erkennbar, dass die anvertrauten Kundeneinlagen ein Plus von 800.000 Euro ausmachen. Er empfahl den anwesenden Mitgliedern: „Strukturieren Sie ihre Geldanlagen. Einen Teil kurzfristig, einen Teil mittelfristig und evtl. einen Teil in Fonds oder Aktion, das hält sich dann die Waage“. Weßling hob hervor, dass das Eigenkapitel von 7,4 Mio € auf 7,6 Mio€ angewachsen ist. „Immerhin sind wir mit 2.603 Mitgliedern eine der größten Vereinigung der Region mit 30 Mitarbeitern und 3 Azubis, 4 Geschäftsstellen. Sie können sich darauf verlassen auf Regionalität und Bodenständigkeit“, schloss er. Volker Fischer ging auf die 5 %ige Dividende ein und forderte die Kunden auf, auf Kreditbasis zu investieren und zu konsumieren. „Die Kreditzinsen waren noch nie so billig wie heute“, so Fischer. Zwar prognostizieren wir einen weiteren Rückgang unserer Ertragslage, aber die Ampeln stehen für alle anderen Parameter wie Risiko- und Vermögenslage oder eine ausreichende Liquidität weiterhin auf grün. Mit den Worten: „Lassen Sie uns nicht von der Angst beherrschen und gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft gehen. Wer dies nicht tut der verpasst das Leben“.

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Arbeiten an der Bundesstraße 3 schreiten voran
Eime - Die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung und Umgestaltung der Bundesstraße 3 in eine sogenannte 2+1 Fahrbahnführung schreiten voran. Die ausführende Baufirma ist derzeit damit beschäftigt die Teerdecke unter anderem im Bereich des Eimer Kreuzes abzufräsen und neu zu teeren. Im Bereich der Anschlussstelle Elze-Süd sind diese Arbeiten bereits abgeschlossen. Wenn alle Arbeiten beendet sind, wird es zukünftig eine neue dritte Fahrspur geben, die abwechselnd Richtung Norden beziehungsweise Richtung Süden als Überholfahrspur dient, wobei es für jede Fahrtrichtung jeweils zwei Abschnitte geben soll. Autofahrer aus der Region kennen kennen dieses 2+1 System bereits von der Ortsumgehung Pattensen. Die Verkehrssicherheit soll dadurch erheblich verbessert werden, da es dann nicht mehr zu den riskanten Überholmanövern trotz Gegenverkehr zwischen Gronau und Elze kommen kann. Die Fahrbahnerneuerungsarbeiten sollen laut der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bis August abgeschlossen sein. Die Gesamtmaßnahme soll allerdings noch bis Mitte Oktober andauern. Solange müssen sich die Autofahrer noch in Geduld üben.

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Ein Lebensbild von Margarete Steiff
Eime - Die Landfrauen Gronau und Umgebung kamen zu ihrem jüngsten Treffen zur Kaffeetafel im Landgasthaus Knoche, Eime zusammen. Nach der Kaffeepause hielt Ingrid Pawelczak einen interessanten und recht anschaulichen Vortrag über Margarete Steiff, und deren Fertigung von Teddys in Gingen an der Brenz. Margarete Steiff ist die Gründerin der weltweit bekannten gleichnamigen Spielwarenfabrik Steiff.
Geboren wurde Margarete, am 24.Juli.1847 im schwäbischen Gingen Im Jahre 1909 starb sie an einer Lungenentzündung. Sie war die Tochter , als drittes von vier Kinder von den Eheleuten Friedrich und Maria Margarete Steiff.. Heute gibt es inzwischen eine Produktion „ihrer Teddy-Bären“, die von 2002-2010 in China gefertigt wurde. Wenn ein Teddy einen blanken Knopf trägt, dann stammt er aus der Fundgrube, das heißt einer B-Produktion aus China. Sie erkrankte im Alter von zwei Jahren an Kinderlähmung, fortan war ein Arm und ein Bein gelähmt. Angefangen hatte die Krankheit mit Fieber und Gliederschmerzen. Doch die Familie ging mit ihr erst nach vier Jahren zum Arzt und erfuhr, dass es Kinderlähmung ist und dass sie niemals laufen kann., außer ihrer Behinderung war sie kerngesund.. Mit acht Jahren starteten die Eltern den Versuch, zu einer Chorifee von Arzt zu fahren -Dr. Werner in Ludwigsburg (110 Km mit dem Zug.)- Vater, Mutter und Margarete kamen hungrig an. Margarete wurde untersucht. Als die 8 Jährige zu Hause gefragt wird. Kann sie sich an nichts anderes mehr erinnern, als bloß an eine dicke große knusprige Bratwurst-Toll!!! Das sind Kinder!!
In der Ganztagsschule genießt sie die Gemeinsamkeit. Sie lernt nach der Schule Nähen Stricken, Häkeln und schließt Freundschaften für das ganze Leben. Viele Jahre Nähschule haben ihr Spaß gemacht.1866 eröffnete sie ein Geschäft als Putzmacherin, die Hüte herstellte. Später bekam sie ihre erste Nähmaschine Vater hat ihr zum 27. Geburtstag die 1. Etage im Elternhaus ausgebaut als Nähstube. Mit 30 Jahre vollzog sich ihr neuer Schritt in die Selbstständigkeit. Modern und aktuell fertigte sie Mäntel, Hüte und Decken. Da sie viel mit Filz arbeitete, fertigte sie auch Filzunterröcke. Sie belieferte viele Geschäfte und hatte nun eine kleine Fabrik, der Umsatz stieg. Ihr Bruder hatte 6 Söhne und 3 Töchter, sie hing sehr an den Kindern. Der Neffe Richard hat dann den Steiff-Bären erfunden. In einer Modezeitschrift von 1880 hatte sie den Schnitt eines Elefanten erfunden als Nadelkissen, hatte sie für die Verwandtschaft gefertigt. Es entstand das erste Kuscheltier und wurde zu einem Riesenerfolg nach und nach wurde es mehr aus Filz und Schurwolle. Dann folgten große Tiere und Gestelle im Baugeschäft ihres Vaters,. Inzwischen wurde das Elternhaus umgebaut. Oben wurde gewohnt und unten arbeitete die Firma „Filz- und Spielwarenfabrik“. Ihre Schwägerin stand ihr ab 1889 bis zu ihrem Lebensende zur Seite.
Die Firma wurde im Handelsregister eingetragen, es waren 4 Mitarbeiterinnen und 10 Heimarbeiter. Der Umsatz betrug in 1893 16.000 Mark und in 1901 durch Import nach Amerika 180.000 Mark Margarete überwachte alles, ihr neuer Slogan hieß: „Für unsere Kinder ist das Beste ger ade gut genug“ In 1900 stirbt ihr Bruder, alles schart sich um sie. In 1902 baut Richard ein ungewöhnliches Haus, es ist eine glasverkleidete Stahl-Konstruktion mit enormem Lichteinfall. Inzwischen arbeiten 2.000 Menschen für Margarete. In diesem Haus gibt es keine Treppen mehr, nur noch Rampen. In den hellen großen Räumen wird jetzt gearbeitet. 2000 Frauen, also 98% aller Frauen aus der Umgebung sind bei ihr beschäftigt. Scherzhaft wird die Halle „Jungfrauen-Aquarium“ genannt. 1902 entwickelt der Neffe den Teddy „Richard“, es ist ein 5 fachgegliederter Teddy, zwei Arme, zwei Beine und ein Kopf. Der Teddy wurde zum Aushängeschild der Firma. Doch erst zum Ende der Leipziger Spielwarenmesse wurde der Teddy „der“ Erfolgsschlager mit einem Verkauf von 3.000 Stück an einen Amerikaner.
Der Name „Teddy“ stammt aus Amerika und geht auf Teddy Roosevelt zurück Seit 1904 trägt jedes Tier einen Knopf im Ohr. Knopf heißt Franz Steiff. Nachdem 1906 die „Margarete Steiff GmbH“ ins Leben gerufen wurde, ging die Führung an die Neffen über. Bis 1907 stieg die Zahl der genähten Teddies auf 973.999 Stück. Außerdem stellten die 400 Mitarbeiter und 1.800 Heimarbeiter ungefähr 1.700.000 Spielartikel her. Margarete stirbt am 9.5.1909 an einer Lungenentzündung.

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Eime ist "Umweltschule"
Eime - Ein glücklicher Tag war es für die kleine „Sonnenberg-Schule“ mit ihren 100 Schülern, die von sieben Lehrern und Rektor Uwe Bosch einen unterrichtet werden, als sie am 25. September die Auszeichnung als „Umweltschule in Europa“ in Form einer Flagge und einer Urkunde in Empfang nehmen konnten. Die Eimer Schule ist die erste Schule der Samtgemeinde Gronau überhaupt, die eine solche Auszeichnung bekommen hat. Die Schule mit ihrer „Kuschelatmosphäre“ hat bald Seltenheitswert, denn hier wird jeder Schüler noch persönlich erzogen und der Lehrer kennt noch jeden Schüler mit Namen. Nicht nur der Schulleiter und die Lehrer sondern auch die Samtgemeinde hofft auf eine Standortsicherung. Doch weil die Kinder heute mit viel Technik heranwachsen ist es um so wichtiger, dass sie noch an die Natur und ihre Erzeugnisse herangeführt werden, war man sich einig. Die europaweite Auszeichnung der Umweltschule mit dem Gütesiegel verleiht die Niedersächsische Landesschulbehörde seit 1995. In 2012 beteiligten sich an der Aktion 350 Schulen mit 3.500 Grundschülern.
Boscheinen sagte nicht ohne Stolz: „Wir haben es geschafft“. Es war eine Aktion, die mit viel Mühe und Sorgfalt verbunden war und bei der auch die Elternvertreter ein hohes Maß an Einsatz gezeigt haben, wie er in einer Feierstunde gemeinsam mit Lehrern, Eltern, und Vertretern der Samtgemeinde betont. „ Wir sind auf einem guten Weg“. Dann erläutert er die Aufgaben, die zu der Auszeichnung für das besondere Engagement zur nachhaltigen Verbesserung der Schulwelt. Zum einen gehörte der „Kartoffelacker“ dazu, der von den Kindern unter Anleitung bestellt wurde mit Hilfe der Mitglieder des Heimat- und Kulturvereins. Das war etwas „Einmaliges“, wie Boscheinen betont, „denn hier haben die Kinder die „tolle Knolle“ von der Saat bis zur Ernte begleiten können und waren zum Schluss stolz auf ihre Erzeugnisse“. Der zweite Teil war die Vermeidung von Müll, die Mülltrennung und das Recycling. Zunächst ging es zur Kartonagenfabrik in Kaierde, dann zum Wertstoffhof in Elze; außerdem wurde eine Kompostanlage besichtigt. Sie lernten dabei spielend, die Mülltrennung in Biotonnen und in Restmüll, bzw. das Sammeln von Papier für einen guten Zweck zugunsten der Feuerwehr in Eime. Auch die Sonderbehandlung von Müll wie Toner-Kartuschen und Elektroschrott gehörten zur Schulung Boscheinen will den Weg „Zurück zur Natur“ mit den Kindern noch weiter beschreiten, dazu gehört für ihn auch eine Ernährungslehre, wie auch ein Fachberater in Sachen Sport. Auch schwebt ihm ein „Insektenhotel“ vor. Denn Wünsche und Pläne der Kinder lassen sich künftig in einem „Grünen Klassenzimmer“ verwirklichen. Dieses entsteht in Kürze auf dem eingezäunten Grundstück, das genau an das Schulgelände angrenzt. Hier ergibt sich eine Harmonie aus Schule, Mensa, Heimatstube und Sporthalle. Kontakt hat Boscheinen schon mit allen Vereinen aufgenommen, besonders mit dem Sportverein und dem Heimat- und Kulturverein. Die Samtgemeinde hat bereits eine große Summe für die Verwirklichung zur Verfügung gestellt. Werner Achilles, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister, Thomas Mensing, der erste Gemeinderat, sowie Bürgermeister Hartmut Fischer zeigten sich sehr angetan von dem Erfolg der Schule wie auch von den neuen Plänen. Fischer fügte hinzu, ein großes Problem stellt für die Kinder die B 240 dar, die mit einem immensen Verkehrsaufkommen direkt an der Schule vorbeirauscht. Hier warf Boscheinen ein, dass die Kinder früh gelernt haben, mit diesem Problem umzugehen. Mit einer Umgehungsstraße sei in ca. 10 Jahren zu rechnen, so Fischer.

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Gronauer Gemeindebrandmeister geehrt
Eime - „Dieses ist mir eine besondere Ehre“, so Samtgemeindebürgermeister Rainer Mertens während der Jahresversammlung der Eimer Ortswehr, „einen so einsatzbereiten und engagierten Feuerwehrmann wie den Gemeindebrandmeister Frank Kirchner auszuzeichnen“, lobt Mertens. „Er hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und trat mit zehn Jahren in die Jugendwehr ein. Kirchner steht immer in vorderster Reihe, so auch beim letzten schweren Unfall auf der B3 bei Elze. Er versteht es immer wieder die Kameraden zu motivieren und nach schweren Einsätzen Mut zu zusprechen“, ergänzt Mertens. Frank Kirchner ist ein hervorragender Vermittler für alle 15 Feuerwehren der Samtgemeinde und hat einen guten Draht zur Verwaltung, führte er weiter aus. Auch in diesem Jahr war er als Ansprechpartner bei den Jahresversammlungen vor Ort, um sich über den Leistungstand zu informieren und zu erfahren wo der Schuh drückt. Unter anhaltendem Applaus der Eimer Feuerwehrkameraden heftete Mertens das Niedersächsische Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst an das Revers des Jubilars.

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„Geht Ehrenamt zu Bruch- kommt nichts wieder“
Eime - Für Nachwuchs vom Nachwuchs und für spätere Feuerwehrkameraden ist in Banteln ausreichend gesorgt.(s.nebenstehender Bericht) Denn wenn man 23 Füchse zur Feuerwehr anleitet, dann sind das mehr Anwärter als die ganzen Jugendwehren in der Samtgemeinde vorweisen könnte. Der Unterbau ist schon heute gesichert, freut sich OBM Helmut Greber, während der Jahresversammlung im Gasthaus „Lindenhof“.
Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen wie auch Belobigungen gab es von Seiten der Feuerwehr. Zur Wehr in dem kleinen Dorf mit seinen 1.600 Einwohnern zählen 236 Mitglieder, darunter 44 Aktive( 8 Frauen) 17 Jugendliche, 21 Kinderwehrmitglieder, 20 Mitglieder der Altersabteilung und 37 Mitglieder im Musikzug neben 126 Förderern. Die Feuerwehr erledigte 82 Dienste, darunter 15 Einsätze bei fünf Bränden, sowie Verkehrsunfällen, Personenrettung auf den Schienen, Sturmschäden und Ölspuren. Hinzu kamen 3 Brandsicherheitswachen.
Befördert wurden Kerstin Serdjukow zur Feuerwehrfrau und Stephan Lange zum Löschmeister. Gemeindebrandmeister Frank Kirchner ernannte Helmut Greber zum Oberbrandmeister.
Geehrt wurden für 25 Jahre: Ulrich Kruse, für 50 Jahre Jürgen Hunze (beide nicht anwesend) für 40 Jahre Andreas Günther(OFM), Für 60 Jahre konnten drei Mitglieder geehrt werden; Rudolf Zinngrebe (HFM), Heinz Hahn und Herbert Wendlandt(nicht anwesend),. Drei Gerätewarte wurden für ihre hervorragende Arbeit gelobt: Klaus Lange Stephan Lange und Günther Wendland.
Die Ernst Voges-Plakette erhielt Ralf Kirchhoff für seine Einsatzbereitschaft, die über der Norm liegt. Ernst Voges(75) überreichte die Plakette persönlich. Sie stammt aus den Spenden zur Beerdigung seines Vaters, die er als Obulus für verdiente Kameraden in den kommenden Jahre auslobt.
Die Feuerwehr will eine Werbeaktion starten , denn nachdem Helmlampen als Eigenleistung angeschafft wurden, soll in diesem Jahr Sturmhauben hinzukommen, die ebenfalls selbst finanziert werden. Hier plant man bereits, einen Förderverein zu gründen. Greber hält die Altersgrenze von 62 Jahre, während die Arbeitnehmer bis 67 arbeiten sollen, für einen „Gummiparagraphen“, während die Politik immer wieder betont, wie wichtig die Feuerwehr ist, die zwischen “Suppe und Salat“ zu Unfällen und Bränden gerufen wird. „Das braucht ein Feuerwehr man schon viel Galgenhumor, um das zu verkraften“, so Greber. Er weiß sehr wohl, dass das Geld knapp ist, aber ein neues Auto beispielsweise „bedeutet Sicherheit für alle“, das darf man dabei nicht vergessen. Eine Ausrüstung kostet 250-800 Euro, Feuerwehrstiefel 150 Euro, wovon jeder 30 Euro selbst bezahlt. Rainer Mertens resumiert, dass diese Dinge in den Fachausschuss und Samtgemeinderat gehören. Er bedankte sich für die geleistete Arbeit auch die musikalische Unterstützung, wie auch bei der Altersabteilung und besonders in der Jugend, wie auch der „Feuerfüchse.“
Friedrich Georg Block-Gruppe hochverehrte Altersabteilung dank an die Gemeinde an FFW Danke sagen, macht besonders viel Spaß. Die Bantelner Wehr leistet viel Hilfe. Sie müssen auch dorthin gehen, wo niemand hingehen möchte, „wenn sie aus dem Feuer oder aus dem Wasser retten“. Es freut mich, dass Ihr im Dorfbild vieles verändert wird aus freien Stücken der FFW - Senioren beim Pfarrhaus und Gemeindesaal. Eine Bruchstein-Mauer wiederherzustellen, „das wäre selbst den Erbauern nicht besser geglückt“, so Block-Gruppe. Der Musikzug zeigt, dass Musik der beste Botschafter für die Gesinnung eines Dorfes ist. Frank Kirchner bedankte sich für die Unterstützung der Wehr und für die hervorragende Jugendarbeit: “davor muss man den Hut ziehen“, so Kirchner.„Wer die Jugend hat, hat für die Zukunft gesorgt.“ Zum Musikzug gerichtet: „Eure Klänge sind etwas ganz Besonderes“. Ist nicht einfach Jugendliche zu motivieren, vom PC wegzugehen. Mouse oder Klarinette, das ist ein großer Unterschied. 17 Jugendliche im Musikzug - macht weiter so!“ an den Dirigenten Marek Halicki. Besonderes Lob gab es für die „Feuerfüchse“.
Er hob besonders hervor, dass die Bilder bei Verkehrsunfällen oder bei der Bahn nicht aus dem Kopf gehen. Man müsse das verarbeiten zum Schluss, doch die meisten Feuerwehrleute haben Angst und sagen: „Ich muss aber zur Arbeit, sonst bekomme ich Ärger“. Hier muss die Kameradschaft aller fünf Feuerwehren für eine Aufarbeitung sorgen.
Sechs Einsätze diese Woche, davon 3 Tote, das kann nicht mehr Ehrenamt sein, wir haben damit Probleme. Die Polizei gibt die Verantwortung an uns ab: Macht mal die Tür auf. In Elze waren zwei Schwerverletzte, Ein Notarzt kann keine 2 Personen behandeln. Die Sanitäter unter der Feuerwehrkameraden mussten einspringen. Bei der Einsatzstelle geht alles Hand in Hand und wir abgearbeitet. „Wenn das Ehrenamt der Feuerwehr zu Bruch geht, kommt nichts wieder“
Zum Schluss überreichte Roland Dörge -ehemaliger Ortsbrandmeister- einen Koffer mit einem Türöffner-Set „Sperrwerkzeugsatz“ als Geschenk aus eigener Tasche für die Bantelner Wehr.

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23 „Feuerfüchse“ in Banteln - ein Pilotprojekt
Eime - Das Besondere an der Jahresversammlung der Wehr war die Belobigung der Kinderfeuerwehrfrau Kerstin Serdjukow(44). Sie hat die Aufgabe der Kinderfeuerwehrwartin zwei Jahren lang hervorragend aufgebaut hat und inzwischen schon eine Gruppe von 23 Kindern im Alter von 5 bis 10 Jahren. In den vergangenen zehn Jahren war sie Organisatorin und Betreuerin des Brüggener Zeltlagers. Serdjukow war sensibilisiert worden für die Feuerwehr, als Ihr Mann Oliver in 2010 bei einem schweren Verkehrsunfall von der Feuerwehr gerettet wurde. Das war für sie der Moment, einen Teil der Hilfe durch Aktivität in der Feuerwehr zurückzugeben. Sie bedankte sich für die hervorragende Unterstützung durch Eltern und Aktive. Inzwischen konnte sie schon zwei 10jährige Kinder an die Jugendfeuerwehr weitergegeben.
Der Samtgemeindedirektor Reiner Mertens zeigte sich begeistert über die frischgebackene Feuerwehrfrau: „Die Feuerfüchse von heute, sind die Feuerwehrleute von morgen“. Er sagte der Gruppe einen Obolus von 100 Euro zu, während zur finanziellen Unterstützung die „Feuerfüchse“ spontan gesammelt wurde. Bantelns Bürgermeister Friedrich-Georg Block-Gruppe würdigte die intensive Arbeit in der neuen Gruppe und die glückliche Hand von Serdjukow. Er versprach den Kindern einen Sommer-Biwak auf der Mühleninsel. Demnächst soll erstmals die „Kinderflämmchen-Prüfung“ abgelegt werden, erklärt die Feuerwehrfrau Die kleinen „Füchse“ werden zur Zeit mit T-Shirts und Käppis ausgestattet. Erste Aufgaben haben die Kinder bereits übernommen, „Wie setzt man einen Notruf ab? und wie kann man Erste Hilfe leisten?“. Auch der Besuch im Gerätehaus gehört neben Sport, Spiel und Spaß mit zu den interessanten Aufgaben der Kinder –den Feuerwehrkameraden von morgen.- Auch werden die Kids im Laufe des Jahres hier und dort schon mal mit in den Feuerwehralltag eingebunden.
23 „Feuerfüchse“ in Banteln -ein Pilotprojekt, das sich sehen lassen kann-

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