Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Otto-Tebbe-Gedächtnis Pokal ausgeschossen
Elze - Am Alt-Herren-Abend im April wurde von den Alten Herren des Schützenclub Elze der Otto-Tebbe-Gedächtnis Pokal ausgeschossen.
Der Schützenclub bekam von Familie Tebbe eine Biathlon Anlage geschenkt. Dieses nahmen die Alten Herren seit 1996 zum Anlass, auf eine neue Art und Weise einen Pokal auszuschießen, was in diesem Jahr zum 24. Mal geschah.
Die Biathlon Anlage besteht aus fünf Löchern mit verschieden großen Durch-messern. Das heißt, von links nach rechts gesehen werden die Löcher immer enger.
Dementsprechend wird auch gewertet. Gibt es für Treffer in das linke Loch nur 5 Punkte, so steigert sich die Möglich-keit Punkte zu erringen bis auf 25 Punkte für das rechte und kleinste Loch.
Jeder Teilnehmer darf 10 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt abgeben.
In diesem Jahr konnte Heinz Schuler mit 185 Punkten den Wanderpokal erst-mals gewinnen.
Nach dem Schießen gab es Gegrilltes, kühle Getränke und gute Gespräche.

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99 Mitglieder bei den Schützen in Elze
Elze - Während der gut besuchten ahresversammlung im Schützenhaus Elze konnten viele gute Schützen aus allen Altersstufen bis zur Jugend herunter wie auch aus den verschiedenen Sparten wie Alte Herren, Vorderlader, Großkaliber-Schützen ihre Vereinsmeister präsentieren, die mit Urkunden und Abzeichen ausgezeichnet wurden. Darüber hinaus gab es Bronze- Medaillen, Silbermedaillen Goldmedaillen und attraktive LVM-Pokale 2018, sowie Geldgeschenke und Gutscheine von den hiesigen ansässigen Elzer Firmen.
Eine erfreuliche Nachricht an die Schützen war die Tatsache, dass die Mitgliedschaft im Schützenclub auf 99 Mitglieder angewachsen ist neben einer erfolgreichen Jugendarbeit. Der sehr erfreuliche Bericht des Schützenmeisters Carsten Bartels war dann auch sehr umfangreich und interessant für alle Schützenbrüder- und -schwestern. Zunächst erhob sich die Gemeinschaft zu einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder, die sich einen hohen Rang errungen hattten. So war Ute Thormeier über 50 Jahre im Vereinsleben nicht wegzudenken, und H.J. Heinemann war Gründer und Ehrenmitglied, ohne ihn lief gar nichts im Verein, denn er hat für Ordnung und Sorgfalt im Haus und im Garten gesorgt. Adolf Helmer war 65 Jahre passives Mitglied des Vereins.
Dann folgte der Bericht des Schützenmeisters Carsten Bartels, dabei wollte er den Spartenleitern nicht vorgreifen, die ihren Bericht gesondert vortrugen. Das Jahr fing sollte mit der Braunkohl-Wanderung beginnen, fiel aber wegen schlechten Wetters aus und so traf man sich gleich im Bahnhofshotel zum gemütlichen Essen mit Ausklang. Grünkohlkönig wurde Heinz Voigt und Königin Marianne Gierlich. 12 mal im Jahr traf man sich zur Vorstandssitzung. Es wurden alle Meinungen aufgegriffen und auch kontrovers diskutiert. Da immer tragfähige Lösungen erzielt werden sollten, dachte man dabei an das Wohl des SC Elze. Dann aber kamen immer mehr Neuzugänge zum SC Elze zunächst drei neue Schützen Sylvia und Frank Schachtschneider sowie Svenja Bartels. Alle drei bestanden den Sachkundelehrgang beim SSV Alfeld auf Anhieb. Bartels freute sich mit den 3 Neuzugängen gleichzeitig Aufsichtspersonen für den Bereich der Luftdruck- und Feuerwaffen bekommen zu haben. Vom 18. Februar bis zum 22. April fanden beim SC Elze die Verbandsmeisterschaften statt, die sehr erfolgreich waren. Unter den Teilnehmer waren 32 Einzelstarts mit 18 Medaillen sowie 6 Mannschaftsstarts mit 5 Medaillen. Ein fester Termin ist alljährlich das Marienburg-Wochenende am 26./27. Mai, wo sich 25 Mannschaften angemeldet hatten. Diese Veranstaltung kostet viel Vorbereitungszeit mit sehr viel Personal. 2019 ist den Marienburg-Pokal betreffend ein besonders Jahr, da er in diesem Jahr zum 40. Mal stattfindet. Der Schützenverein hofft auf eine gute Beteiligung und schönes Wetter. Auch die Schießsportwochen sind eine wichtige Veranstaltung, hier gab es in 2016 und 2017 eine Pause. Die Veranstaltung wurde in 2018 auf eine Woche (4.6.-9.6.) begrenzt und das war gut so, daher konnte alles zügig geschafft werden mit den 110 Starts. Zur deutschen Meisterschaft in München hatte der Schützenmeister Bartels in den Vorjahren den Jugendlichen Collin begleitet und war sehr stolz darauf, jedoch ist Collin inzwischen in ein anderes Bundesland gezogen und so ist zur Zeit kein Anwärter für diesen hohen Preis mehr in Elze. Bei der Landesmeisterschaft in Hannover gab es in 2018 Absolventen im Bereich Luftpistole, Sportpistole, Standardpistole und Vorderlader-Gewehr. Auch bei der Ferienpassaktion beteiligte sich der Schützenverein. An zwei Terminen kamen Kinder ins Schützenhaus und wurden nach Alter eingeteilt zum Schießen mit dem Lichtpunkt- oder Luftgewehr. Die Schützenschwester Martina Wollschläger begleitete CJD-Kinder einen Tag lang zur Ferienfreizeit im Schützenhaus. Da das Lichtpunktgewehr nur von einem Kind genutzt werden kann, wurden die anderen bei gutem Wetter draußen beschäftigt. Beide Ferienaktionen haben sich großer Beliebtheit erfreut und so werden wir auch in den Folgejahren wieder dabei sein.
Dann wurden im September wieder im Rhythmus von zwei Jahren die neuen Majestäten gekürt. Es geht um die Schützenkönig, den Schützenkönigin und Jugendkönig. Ein sehr schöner Termin ist jährlich im November das Ratspokalschießen. Die Teilnehmer aus Rat und Verwaltung der Stadt Elze müssen ein durchaus anspruchsvolles Schießprogramm absolvieren: Luftgewehr Auflage, KK Gewehr Auflage und Sportpistole Freihand, jeweils 10 Schuss. Die Herausforderung ist dabei die Sportpistole, Sieger wurde in 2018 Rolf Pfeiffer. Der Abschluss wird gefeiert bei einem rustikalen Essen mit gemütlichem Beisammensein. Bartels hob dabei hervor, dass es dem Schützenverein um ein gutes Miteinander zwischen ihren Schützen und der Stadt Elze ankommt. Das oll auch so bleiben. Den Abschluss des Jahres bildete die Weihnachtsfeier. Dabei bekommen die Vereinsmeister ihre Urkunden und Nadeln überreicht. Hier gibt es Gutscheine und Geschenke von den hiesigen Vereinen und Geschäften, die den Schützenverein dadurch unterstützen.
Zum Schluss ging Bartels noch auf den SSV Alfeld ein, der zur Zeit große Sorgen in der Führung hat. Bartels will auch nicht mehr dabei sein aus gesundheitlichen Gründen. Der Schützenverein Elze hat für ihn allemal den Vorrang, das betonte er ganz deutlich. Bartels sorgte auch für einen Ausblick auf das Jahr 2019, wo wieder Baumaßnahmen geplant sind. Im Betrieb der Kurzwaffenanlage. Die Schützen hatten beklagt, dass hier Sonnenbestrahlung zu Sichtbehinderungen führt. Die Planungen sollen in 2019 durchgeführt werden. Wenn hier eine Sichtblende entstehen soll, dann heißt das langfristig, dass man nach und nach eine geschlossene Anlage erhalten wird. Hinzu kommt eine weitere geplante Maßnahme, das ist der Umbau der Luftgewehrhalle auf elektronische Auswertung, sprich Meyton. Im einzelnen soll das so aussehen, das der durchgehende Tisch mit den Scheibenzuganlagen verschwindet und zu einzelnen Plätzen umgebaut wird. Da gemäß der Sportordnung Mindestabstände zwischen den Schießplätzen eingehalten werden müssen, hat man dann statt 12 nur noch 10 Plätze incl. Lichtpunkt.
Die Treffererfassung erfolgt dann ebenso, wie auf der Kurzwaffenbahn, über Meßrahmen und Anzeige auf dem Monitor an jedem Schießplatz. Die Scheibenzuganlagen sind damit passè. Das Ganze kostet ca. 30.000,00 €. In diesem Jahr laufen die Planungen und werden Zuschussanträge gestellt. Wir können allerdings erst mit dem Bau beginnen, wenn die Zuschüsse bewilligt sind, so Bartels. Geplanter Baubeginn ist das Jahr 2020, wenn dann hoffentlich die benötigten finanziellen Mitte bereit stehen.
An dieser Stelle betonte Bartels, dass alle Spenden willkommen sind. „Der Verein hält die Maßnahme für erforderlich“, so Bartels, „um einmal die Attraktivität des Schießstandes zu erhöhen und um auf der anderen Seite auch nicht den Anschluss an die aktuelle technische Entwicklung zu verlieren“. Ansonsten hofft Bartels, dass natürlich das gute Miteinander im Schützenverein erhalten bleibt. „Wir sind ein gutes Team und können alle anstehenden Aufgaben, wie auch immer diese aussehen, bewältigen, so Bartels zum Schluss seiner Rede. Nach dem Verlust von 6 Mitgliedern konnte sich der Verein über 13 Neueintritte freuen und hat zur Zeit einen Mitgliederstand von 99 Mitgliedern.
Der Schießsportleiter Magnus Vincentini gab einen umfassenden Bericht über die guten Schießsportergebnisse des Jahres 2018. Bei diesen Vereinsmeisterschaften in 16 Disziplinen gab es 70 Starts und 33 Vereinsmeister in allen Kategorien. Dann folgten beim SSV Alfeld die Verbandsmeisterschaften in 12 Disziplinen und 32 Starts mit guten Einzel- und Mannschaftsergebnissen. Dann folgten die Landesmeisterschaften des NSSV in vier Disziplinen und 7 Starts. Bei den Rundenwettkämpfen des SSV Alfeld ging es um 7 Disziplinen mit hervorragenden Plätzen.
Es folgte das Marienberg-Pokal-Schießen Im MAI 2018 mit 147 Starts und 25 Mannschaften, Pokalsieger wurde Manfred Preuß für die Herren und Sabine Behne für die Damen, Pokalsieger wurde der Heimatbund Wülfingen und den Elzer Bürgerpokal bekam die Feuerwehr Elze. Der Sieger des Preisschießens wurde die Gruppe der „alten Säcke“ von Günther Haack und den Stadtpokal Bürger erhielt Dennis Thormann und den Stadtpokal Schützen erhielt Martina Wollschläger.
Dieter Homann verlas den Bericht von Manfred Brandes für die Vorderlader Schützen(Brandes fehlt wegen Urlaub) Jürgen Jäkel verlas den Bericht der Großkaliber Schützen und Hartmut Wittke für die „Alten Herren“. Die Jugendgruppe (zur Zeit 5 Jugendliche) wird langsam wieder wettbewerbsfähig aufgebaut unter der bisherigen kommissarischen Leiterin Svenja Bartels, die zur Jahresversammlung zur offiziellen Leiterin der Jugendgruppe gewählt wurde und zur Damenleiterin. Hier konnten in 2018 erste gute Schießsportergebnisse verzeichnet werden. Auch für die Abwechslung trägt sie Sorge, so gab es ein Pizza-Essen, einen Bowling-Abend und eine Fahrt in den Heidepark. Einen besonderen Dank erhielten die beiden Damen Ursel Marquordt und Erika Ramseier (40Jahre) mit Blumengebinden. Der Vorstand des Schützenvereins wurde einstimmig wiedergewählt. Nur der Schriftführer, der keinen Kontakt mehr zum Verein hat, wurde einstimmig durch Nicole Ramftel ersetzt. Besondere Ehrungen wurden zum Schluss noch vergeben.
Ehrungen vom Verein in Gold erhielt Carsten Bartels, in Bronze, Frank Schachtschneider und Silvia Schachtschneider sowie Krista Wittke Ehrungen des Verbandes in Bronze: Svenja Bartels, Martina Wollschläger. Langjährige Mitglieder bekam Heinz Voigt für 60 Jahre, Christian Ramftel 25 Jahre; Jürgen Gierlich 25 Jahre. Kreis- und Landessportbund Ralf Lorenz für 29/24 Jahre Vereinsarbeit. Die Sebastianusnadel für dauerhafter Sportschützen: erhielten Christian Ramftel für 25 Jahre in gold; Magnus Vincentini für 20 Jahre in silber; Jürgen Jäkel für 20 Jahre in silber; Dieter Milte für 20 Jahre in silber. Dann folgten die LVM Pokale von Dirk Steinberg.
Jugend Dennis Schöpp 1. Sieger; Mari-Lis Schöp 2. Sieger ; Quentin Forslund, 3. Sieger; Ben Bartels Jahresbester.
Erwachsene: Frank Schachtschneider 1. Sieger; Manfred Brandes 2.; Klaus Hartmann 3.; Dieter Homann: Jahresbester.

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Elzer auf dem Jakobsweg
Elze - Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Hildegard Müller beim gut besuchten Vereinsabend des Fördervereins „St. Petrus in vinculis“ ging es zuerst um die Anschaffung von Kniekissen für die Kirchenbänke in der katholischen Kirche von Elze St. Petrus zu den Ketten. Für die Finanzierung hat der Förderverein aus seinem Etat beigetragen. Lena Maria Schünemann, erteilte den Bericht über die Beschlüsse aus dem Pastoralrat in Gronau. Es wurde zum einen beschlossen, die Liturgie der Osternacht nur noch in Lauenstein und Elze zu begehen. Die Vergütung der Musiker während des Familiengottesdienstes wird künftig analog der Bezahlung eines Organisten gewährt. Einen breiteten Raum nahm dann die Barrierefreiheit in Gronau und Elze ein., in Gronau gibt es kein Problem am Eingang der Kirche, das sieht man an den vielen Rollatoren vor der Kirchtür. Jedoch hat man für den Aufgang zum Pfarrsaal mit den vielen Stufen noch keine Lösung. In Elze könnte eine Rampe zum Eingang der Kirche erfolgreich sein. Auf Umwegen kommt man aber zum Pfarrheim, nur wäre es künftig sinnvoll im oberen Geschoss neben der Küche eine zusätzliche Toilette zu bauen. Pfarrer Dr. Christian Wirz erwähnte, dass die Finanzsituation nicht so schlecht aussieht. In Gronau sind die Bäume im Pfarrgarten umgelegt worden und müssen entsorgt werden. Dass immer weniger Gläubige zur Kirche gehen, ist bedauerlich, ist allerdings unabänderlich.
Hilde Müller gab noch einen kurzen Ausblick auf anstehende Termine. Beim nächsten Treffen wird sie einen Vortrag über „Mittelalterliche Kreuzsteine“ halten, worüber ihr verstorbener Mann Werner Müller ein Buch geschrieben hat. Ein gemeinsamer Ausflug wird im Sommer organisiert zum Klostergarten in Marienau, wo das Grab des Johannes von Hildesheim besucht werden soll.
Im Anschluss präsentierte Wolfgang Pessler aus der Pfarrgemeinde Elze den Mitgliedern einen interessanten Lichtbildervortrag über den „Jakobsweg“ in Spanien. Er hat sich seit vier Jahren der „Interessengemeinschaft Wanderreisen Hildesheim und Umgebung“ angeschlossen und ist seitdem so fasziniert, dass er einmal Im Jahr einen Teil der 800 Kilometer langen Wegstrecke des Jakobsweges mit einer Gruppe erwandert. Nun ist im September 2019 das letzte und fünfte Teilstück dran, worauf sich Pessler schon freut.
Nach einer Flugreise und einer Busfahrt wird jeweils an 10 Tagen eine Strecke von täglich 22-28 km erwandert, um dann vom Bus abgeholt zu werden zur Übernachtung in einem guten Hotel. In diesem Jahr kommt die letzte Phase dran mit der Erreichung der Kathedrale. Diese letzte Strecke heißt „Königsetappe“. Sie beginnt in Cebreiro, eines der ältesten Pilgerrefugien an der Grenze zwischen der Region Léon und der Region Galicien. Die 155 km lange Endetappe des uralten Jakobsweges führt bis zum Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela, wo dann alle Pilger mit einer gemeinsamen Messe empfangen werden. Dann erhalten sie eine Jakobsmuschel und eine Schirmmütze mit Aufdruck. Die antiken Büßer bekommen hier ihre Absolution. In der heutigen Zeit erhält jeder Wanderer, der die letzten 100 Kilometer zu Fuß zurücklegt, die begehrte historische Pilgerurkunde „La Compostela“. Voraussetzung sind die amtlichen Stempel im Pilgerpass, die von offiziellen Stellen am Wanderweg erteilt werden.
Auf dem weltberühmten Pilgerweg kann jeder aktive Wanderer jeden Alters mühelos wandern Die Königsetappe weist unbedeutende Auf- und Abstiege auf und ist ein Naturgenuss. Sie führt durch malerische Dörfer, eine Wiesen- und Kuhweidenlandschaft sowie durch schattige Eichen- und Eukalyptuswälder. Durchquert werden auch idyllische Bauerndörfer und Kleinstädte mit ihren Gasthäusern, die zur Einkehr einladen. Interessant sind auch natürlich Kirchen, Klöster, Hospitäler, und Herbergen am Wegesrand, die eine lange Geschichte aufweisen.
Von einem Standquartier, etwas abseits vom Jakobsweg in der Provinzhauptstadt Lugo wird die Gruppe zu einzelnen Startpunkten der Wanderabschnitte gebracht und von den Zielpunkten wieder abgeholt. Die beiden letzten Tage werden zum Abschluss in „Santiago de Compostela verbracht.“ Die Reise schließt einen Flug von Hannover nach Madrid ein, wo dann einmal übernachtet wird. Die Weiterreise erfolgt jeweils mit dem Bus.

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Stadt Elze startet mit Empfang in 2019
Elze - Der Neujahresempfang der Stadt Elze in der Astrid Lindgren Schule ließ bei den 200 Gästen von Rat. Verwaltung, Firmen, Vereinsvorsitz und Ärzteschaft keine Wünsche offen. Denn nach einer interessanten Begrüßung des Verwaltungschefs Rolf Pfeiffer mit vielen Ausblicken auf die Zukunft hielt der Gastredner Professor Dr. Martin Korte, Professor für zelluläre Neurobiologie und Direktor des Zoologischen Instituts in Braunschweig das Publikum in seinen Bann. Er referierte über das Thema „Sind wir fit für die Zukunft“. Damit hatte er den Nerv des Publikums getroffen den Vogel abgeschossen. Denn er gab nicht nur Aufgaben zum Nachdenken, sondern er reizte auch die Lachmuskeln. Last but not least heiterte das Duo Mirle Köhler und Matti Müller die Besucher musikalisch auf und erfreute mit vielen Evergreens durch Gesang und Gitarrenklang, noch ehe das Programm begonnen hatte. Der sich dran anschließende Imbiss mit Finger-Foods aus der Christophorus-Schule war so recht dazu angetan als leckere Beigabe zum Small Talk bei einem Glas Sekt. „You are my sunshine“; „Freude schöner Götterfunke, Tochter aus Elysium, alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt“. Diese Lieder waren so recht dazu angetan, die Einigkeit in der Europäischen Union zu zementieren. Bürgermeister Rolf Pfeiffer stellte fest, dass man wohl nicht stimmungsvoller in das Neue Jahr starten könne als mit solch schönen Melodien. Er begann mit den Worten: „Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grundstein für etwas Zukünftiges legen, denn man kann die Zukunft bauen“. Diese Worte stammen von einem französischen Schriftsteller und damit begrüßte Pfeiffer die Damen und Herren zum Neujahresempfang. Der Jahreswechsel jedoch bedeutet keine Zäsur, er gestattet nur einen Rückblick und einen Vorgeschmack auf die Zukunft, um sich zu vergewissern, wo man steht und wohin man gehen will. Das gilt nicht nur für die Bürger sondern auch für eine kommunale Gemeinschaft. Dabei gab er seiner Freude Ausdruck, dass man gleich zu Beginn des Neuen Jahres zusammen kommt, um den bewährten Dialog in lockerer Atmosphäre fortzusetzen und Themen auszudiskutieren, die alle beschäftigen. Es ist in einer Kommune von großer Bedeutung in ständigem Dialog zu stehen und gemeinsam am Haus der Stadt zu bauen. Zu den Stärken der Stadt gehöre es, dass es hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gibt zwischen Unternehmen, Verbänden VHHG dem Ehrenamt, Rat, Kirche und Verwaltung. Wenn man auch nicht immer einer Meinung ist, so verbindet uns aber das Interesse an einer guten Entwicklung unserer Stadt. Pfeiffer weiß es sehr zu schätzen, dass sich viele Unternehmen für Elze engagieren, das erfüllt ihn mit einem besonderen Dank. Die Entwicklung in Elze sei sehr positiv, so steht Elze viel besser da als in den Jahren zuvor. Die sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze sind mehr geworden, die Elzer Handwerksbetriebe und Firmen verzeichnen positive Bilanzen, Auftragsbücher sind gefüllt, ähnlich gut hat sich der Dienstleistungssektor entwickelt. Auch haben wir im letzten Jahr Grundstücke für weitere Gewerbetreibende und auch für Erweiterungen von bestehenden Betrieben veräußern können. Der Einzelhandel weiß sich zu behaupten. Nicht zuletzt spricht das für unseren Wirtschaftsstandort. Erfreulich sei auch die Wiedereröffnung eines Baumarktes und die Ansiedlung von TEDI in der Schmiedetorstraße. In der Hauptstraße geht es auch voran durch Kosmetik, AWO mit Projekt Stadtpiloten und Stützpunkt der Volkshochschule. Hier zieht in Elze ein Bildungsangebot ein. Alles in allem haben sich die Steuereinnahmen erhöht. Dadurch konnte die Stadt viele Projekte umsetzen und in die Wege leiten, die uns voranbringen und attraktiver machen. Stellvertretend für alles erwähnte er dann den erfolgreich durchgeführten Bau des Argentums, das ein medizinisches Versorgungszentrum bietet und barrierefreie Wohnungen mitten in der Stadt. Hinzu kommt der Neubau des Mehrzweckgebäudes in Wülfingen, die Skateranlage und die Grillkota. Diese Projekte sprechen für sich selbst und in 2019 kommt der Bau des Edeka-Marktes in der Innenstadt hinzu. Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 50 Innenstadt Elze hat der Rat bereits verabschiedet. Parallel dazu ist europaweit ein Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung der Hauptstraße ausgeschrieben worden. Von den ursprünglich interessierten 14 Büros haben 9 ihre Ideen und Vorstellungen für die Gestaltung der Innenstadt abgegeben, die in diesem Monat noch von einem Preisgericht bewertet werden. Ein sehr schönes Signal für unsere gute Entwicklung liegt für mich darum, dass die Stadt wieder wächst. Im Jahr 2017 haben wir zum ersten Mal wieder höhere Geburtenraten( 83) verzeichnen können, in 2018 waren es 79 Geburten, zudem ziehen mehr Menschen nach Elze, die neue Perspektiven suchen. Damit verbunden ist natürlich die finanziell nicht ganz leicht zu stemmende Aufgabe, unserer Angebote insbesondere für Kinder und Jugendliche, auszubauen. Um das alles zu verwirklichen, sind und werden wir neue Wege gehen- ja gehen müssen, damit uns die Zeit nicht davonläuft. Wir haben die Gesellschaft für kommunale Immobilien mit gegründet, der sich immer mehr und mehr Kommunen anschließen, weil es in vielerlei Hinsicht ein Erfolg für die Kommunen ist, einiges outzusourcen und wir gründen gerade eine Elzer Baulandentwicklungsgesellschaft (-ELBEG-) mit der Volksbank Hildesheim-Pattensen-Lehrte in Form einer GmbH um 3,2 ha Bauland zu erschließen mit 70 Bauplätzen. Mit diesen neuen Wegen können wir den Herausforderungen für die Zukunft schneller und besser begegnen, erst recht, wenn wir uns verlässliche Partner suchen, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten. Jedoch hängt der Erfolg dieser Anstrengungen von anderen Faktoren ab, auf die man keinen Einfluss hat. In unserer globalisierten Welt wirkt sich die wirtschaftliche und politische Großwetterlage auf jede Kommune und jedes Unternehmen aus. Wir leben in einer Zeit vieler Krisen und vieler Umbrüche. Das worauf wir lange gebaut haben, eine stabile europäische Union, die transatlantische Partnerschaft ist brüchig geworden, alle Verlässlichkeiten schwinden.
Die Nachrichten aus Amerika beunruhigen, wo viele Vereinbarungen einfach gekündigt werden, hinzu kommt die bereits angeschlagene Türkei. Auch die EU, mit der wir politisch und wirtschaftlich so eng verflochten sind, steht nicht gut da. In wenigen Wochen wird Großbritannien wohl aus der Gemeinschaft austreten mit immer noch nicht absehbaren Folgen. Wie werden sich die Handelsbeziehungen zu bislang wichtigen Partnern entwickeln? Wohin steuert der internationale Handel? Können wir uns alle vor diesen Folgen schützen oder alle Vorbereitungen treffen? Wir müssen uns jetzt auf unsere eigenen Stärken besinnen, das gilt für unsere Land und unsere Stadt. „Das Rückgrat einer Kommune bleibt eine stabile erfolgreiche Wirtschaft“. Starke Unternehmen sichern Arbeitsplätze und Wertschöpfung vor Ort, sie bringen der Stadt wichtige Steuereinnahmen, deshalb steht für Rat und Verwaltung, deshalb steht für mich Wirtschaftsförderung mit HI-REG ganz oben auf der Agenda. Denn das ist für uns ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik. Zwar stehen die Betriebe und Unternehmen vor ganz unterschiedlichen, spezifischen Herausforderungen, eines jedoch ist gemeinsam, der Fachkräftemangel, gefolgt von der immer aufwendigeren Suche nach Auszubildenden. Dann ging er noch auf die Schließung der Oberschule durch den Landkreis ein, die einen Nachteil für die hiesigen Betriebe nach sich gezogen hat. Es fehlt durch die Schulschließung die Verbindung zu den hiesigen Praktika-Plätzen und damit evtl. zu der einen oder anderen Ausbildungsstelle. Elze wird künftig mit einer privaten Realschule in klassischer Form mit dem CJD ins Leben rufen. Gerade wenn die Elzer Unternehmen und die Wirtschaft sich vorstellen können, so eine private Initiative mit zu unterstützen, dann haben wir automatisch die besten Verbindungen zu künftigen Auszubildenden unserer Betriebe. Wenn wir hier eine Gemeinsamkeit hinbekommen, dann begegnen wir gleichzeitig dem Fachkräftemangel, dass sichert den Fortbestand der Firmen und Betriebe, das sichert die Steuereinnahmen für die Stadt, das sichert die Infrastruktur, das sichert das „Wohlfühlsein“ in Elze. Pfeiffer dankte den Firmen und Betrieben, die trotz der vielen Unsicherheiten und bürokratischen Hürden Asylanten und Geflüchteten eine Chance gegeben haben, in Deutschland zu arbeiten oder einen Beruf zu erlernen. Er bot an, jede Nachfrage zu unterstützten Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu fördern ist, das bietet wie kaum etwas anderes eine gute Integration. Ich bedanke mich bei den ehrenamtlichen Trägern und allen, die eine Aufgabe in den Vereinen übernehmen. Mit Ihrer aufopfernden, zeitaufwendigen, ehrenamtliche Tätigkeit übernehmen Sie viele Aufgaben der öffentlichen Hand, die seitens der Kommunen auch gar nicht finanziell leistbar wären. Sie sind diejenigen, die Elze zu einer „Liebenwerten Kommune“ machen. Dazu zählen Gesundheit, Sport, Erholung, Soziales und Kultur, das ist das, was Sie anbieten in Elze. Das macht auch die Qualität der Kommune aus, so muss in Kultur und Sport investiert werden.
Vielleicht schaffen wir es, aus dem Hartplatz einen Kunstrasenplatz entstehen zu lassen. Mit vielen Themen haben wir uns neuerdings zu beschäftigen, sei es die Erstellung eines Lärmaktionsplanes, Luftverschmutzung, Ausweisung von Windkraft, Landschaftsschutzgebiete, Hochwasserschutz, alles Folgen des immer mehr spürbaren werdenden Klimawandels, vorhandene Aufgaben werden nicht weniger, aber immer neue kommen hinzu. Das einhergehend auch mit dem Fachkräftemangel im öffentlichen Dienst hat uns vor die Frage gestellt, können wir all das mit unser bescheidenen Personalstärke für die Zukunft noch stemmen? Wo steht Elze im Jahr 2030? Wie ist die Finanzlage durch den demografischen Wandel?. Wie muss Infrastruktur dann wieder angepasst werden und die Frage endet dann auch, geht das nicht besser in einer größeren Einheit?
Deshalb führen wir Fusionsgespräche mit den Nachbarkommunen. Mit Nordstemmen haben wir bereits eine Lenkungsgruppe und drei Arbeitskreise gebildet, die sich mit vielen Themen, wie Infrastruktur, Finanzlage, Rechtssituation, die Personalsituation in der Zukunft beschäftigen. Aus den Arbeitskreisen werden wir in diesem Jahr erste Ergebnisse hören und sie Ihnen allen auch vorstellen. Bei vielen Fusionen geht es darum, dass der Größere den Kleineren; der Finanzstarke den Finanzschwachen aus der Not heraus übernimmt. Hier ist es aber ganz anders, beide Kommunen stehen gut da und überlegen dennoch, wie sie die Zukunft gemeinsam besser gestalten können. Es geht nicht darum, einzusparen, sondern für die Bürger einen besseren Dienstleister anzubieten. Eine Fusion auf den Schultern der Bürgerinnen und Bürger wird es nicht geben. Ich freue mich auf einen offenen Dialog mit unserer Nachbarkommune und bin auf die Ergebnisse gespannt.. Mit der Bereitschaft, zusammen zu arbeiten und den Grund für eine gute Zukunft zu legen, haben wir einen gute Basis für das Neue Jahr und ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen; meine sehr verehrten Damen und Herren und danke Ihnen für die Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen ein gutes gesundes, und erfolgreiches Neues Jahr.
Es folgt das Lied „Kein Schwein ruft mich an“, das Max Raabe bekannt gemacht hat. Professor Dr. Martin Korte, der mit dem Fahrrad aus Wolfenbüttel nach Elze gekommen war, begann mit dem Thema „Gehirne im digitalen Wandel von Menschen und Affen“. Unser Kurzzeitgedächtnis und die Konzentration ist von 15 auf 11 gesunken, so Korte. Was können wir vom Gedächtnis lernen. Unser Gedächtnis ist hoch selektiv. Das Gedächtnis wäre uns zu nichts nütze, wenn es undurchsichtig wäre. Es kommen zu viele Inforationen, da versagt das Arbeitsgedächtnis, die Gewichtung der Informationen nimmt zu. Die Stressbelastung mit zu viel Multi-Tasking. In jeder Sekunde erhält das Gedächtnis 400.000 Sinnesreize. Bildung kommt von Bildern, käme es von einem Buch hieße es Buchung. Was hat das Internet für eine Auswirkung auf das Gehirn?
Ruhiges Multitasking können wir nicht. Das Arbeitsgedächtnis hat mit 25 Jahren den Höhepunkt erreicht und der 55Jährige hat eine Leistungsfähigkeit wie ein 12Jähriger. Wie viel Unterbrechung erträgt unsere Gehirn? Es ist im Durchschnitt 2,5 Stunden pro Tag mit dem Smartphone beschäftigt. Das Gehirn braucht 15 Minuten, um sich einzudenken. Es besteht aber eine große Suchtgefahr. Unsere Gehirne haben keine Festplatte. Also keine Zentrale. Jedes Vorwissen beeinflusst das Zukunftswissen. Denken ist wie Google nur krasser. Wir denken Dinge effektiv, wenn wir sie erlernen müssen. Man sollte Knotenpunkte des Wissens schaffen, Bewegung sorgt für Durchblutung. Arbeitsschritte im Gehirn sind Lernen-Laufen-Lieben-Lachen. Dabei wirkt Lachen entstressend. Es gibt den Spruch: „Wir sind Gedächtnis“. Mit einer Video Animation zweigte Professor Martin Korte nicht nur Schimpansen in ihrer Funktion sondern auch eine lange Liste von Begriffen, die man sich merken sollte. Beim Abfragen, ob bestimmte Begriffe dabei waren, antwortete das Publikum mit „ja oder nein“. Auf jeden Fall waren die Gäste interessiert an diesem Experiment, ehe es zum Kalten Büffet und Ausklang des schönen Jahresempfanges ging.

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Schützenverein Elze kürt "Braunkohlkönigspaar"
Elze - Der Schützenclub Elze startete traditionrell mit seiner Braunkohlwanderung in das Jahr 2019. In diesem Jahr war das Start und Ziel der Wanderung Hotel Papenhof in Elze. Das Wetter war im Gegensatz zum letzten Jahr sehr gut: Kalt, trocken und die Sonne war immer mal da.
Der Weg führte vom Papenhof Richtung Norden, links am Oeseder Bach ent-lang, vorbei am Wasserwerk Richtung Elze, dann rechts zur Brücke über die B 3, weiter links unter der B 1 durch bis zur Ampel, wo die erste Station wartete. Christian Ramftel mit Frau und der 1. Schützenmeister, Carsten Bartels, versorgten die Wanderer, aufgrund der Kälte überwiegend mit Glühwein und warmen Kakao. Anschließend ging es weiter über die Zwetschen Allee auf den Radweg bis zum Heilswannenweg. An der der Astrid-Lindgren-Schule war die zweite Station und auch hier wurden die warmen Getränke sehr gut angenommen. Über die Schmiedetorstr bis zum Kreisel und dann auf dem Radweg Wülfinger Str. wurde das Ziel, Hotel Papenhof pünktlich um 17:31 Uhr erreicht (geplant 17:30 Uhr).
Um 18 Uhr eröffnete Georg Bräuer das beliebte Essen und alle Anstrengungen waren wieder vergessen.
Nun hat es ja Tradition im SC Elze, dass es aufwendige Ermittlungen gibt, um die Könige festzustellen. Voraussetzungen sind:
Man muss mitgewandert sein,Braunkohl gegessen haben, in den letzten 2 Jahren nicht Braunkohlkönig/ -königin gewesen sein, und kein amtierender Schützenkönig/ -königin sein.
"Braunkohlkönigspaar" 2019: Nicole Ramftel & Manfred Brandes

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Neujahrspokal gewinnt Hartmut Wittke
Elze - Im Januar wird im Rahmen des Alt – Herren-Abend der Neujahrspokal ausgeschossen. Dieser Pokal tritt in die Nachfolge des Uwe Trumpf Pokals, den Helmut Dembowski 2011 endgültig gewonnen hatte.
Jeder Teilnehmer bekam einen Satz Scheiben, nahm sein Luftgewehr und begab sich auf den Stand. Mit dem Luftgewehr wurde aufgelegt geschossen. Jeder hatte 5 Scheiben, die jeweils mit einem Schuss von hinten beschossen werden mussten, anschließend konnten 4 Schuss auf eine Glücksscheibe abgegeben werden und zum Schluss wurde ein Schuss /Teiler- Wertung geschossen.
Dieser Teiler ist das Besondere am Neujahrspokal: Werden die ersten Ergebnisse zusammengezogen, so wird der Teiler-Wert vom Ergebnis wieder abgezogen (Je besser der Teiler, desto kleiner sein Wert).
Vorjahressieger war Hartmut Wittke – der aber auch Sieger in diesem Jahr mit -21,0 Punkten wurde.
Der Pokal wurde vom 1. Schützenmeister, Carsten Bartels, übergeben. Zweitplatzierter wurde Michael Rössing mit -70,4 Punkten vor Klaus Hartmann mit -94,6 Punkten.
SC Elze–Chefkoch, Christian Ramftel, überraschte dann mit Frikadellen auf Brot, dazu gab es kühle Getränke.

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Bürgermeister Pfeiffer blickt auf 2018 zurück
Elze - Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wieder einmal habe ich erstaunt festgestellt, wie schnell doch ein Jahr vergeht. Das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel geben uns die Möglichkeit, noch einmal auf das ablaufende Jahr zurückzublicken und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen.
Hinter uns liegt ein abwechslungsreiches und erfolgreiches Jahr 2018. Ich möchte diese Gelegenheit gerne nutzen, um einige Dinge Revue passieren zu lassen, die die Stadt Elze beschäftigt haben. Unserer Stadt geht es erfreulicherweise sehr gut und daher konnte auch in diesem Jahr wieder viel bewegt werden, das den Standort Elze stärken und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger langfristig verbessern wird. Dies verdanken wir den anhaltend guten Konjunkturdaten und damit natürlich auch den hier tätigen Gewerbetreibenden sowie allen anderen Bürgerinnen und Bürgern. Exemplarisch möchte ich hier nur an einige der vielen Projekte erinnern, die wir im Jahr 2018 umsetzen oder anschieben konnten. Im Vordergrund standen erneut die Arbeiten im Rahmen der Städtebauförderung zur Neugestaltung und Belebung der Innenstadt. Mit der Fertigstellung und Eröffnung des Argentums Elze konnte ein wichtiger Schritt zur Erreichung dieses Ziels getan werden. Durch die Neugründung des medizinischen Versorgungszentrums mit Fachärzten für Kardiologie, Gynäkologie, Innere und Allgemeine Medizin wird zudem die medizinische Versorgung gesichert.
Weiterhin wurde im Rahmen der Dorferneuerung im Ortsteil Wülfingen mit der Sanierung des Mehrzweckgebäudes begonnen. Zudem konnten die vielfältigen Elzer Veranstaltungen auch in diesem Jahr das kulturelle Leben bereichern und zahlreiche Besucherinnen und Besucher anlocken. Exemplarisch seien hier der Puttappelabend, das Freibad Open Air und der Abend der Chöre genannt. Bei der Zusammenarbeit mit der Region Leinebergland standen in diesem Jahr vor allem die Themen Mobilität und Tourismus im Fokus. Diese sollen auch in den nächsten Jahren vorrangig sein. Mit Blick auf die Zukunft hat die Stadt Elze sich unter dem Motto „Er kann, sie kann, Elze kann“ ein Leitbild gegeben, dass die langfristigen Ziele der Stadt darstellt. Das Leitbild und die daraus abgeleiteten strategischen Ziele wurden von Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung gemeinsam erarbeitet. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Sanierung der Innenstadt und der Umwandlung der Hauptstraße zu einem Ort der Begegnung mit hoher Aufenthaltsqualität, der Schaffung von vielfältigen Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Angeboten für Jung und Alt sowie der Stärkung als attraktiver Wirtschaftsstandort. Ganz besonders zu dem guten Zusammenleben in Elze tragen die rege Bürgerbeteiligung und das Bürgerengagement bei. Viele von Ihnen haben sich in diesem Jahr wieder beruflich oder ehrenamtlich in den verschiedensten Bereichen engagiert, um Elze lebenswerter zu machen und den Zusammenhalt untereinander zu stärken. Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel möchte ich daher auch in diesem Jahr zum Anlass nehmen all denen von Herzen zu danken, die sich aktiv für die Angelegenheiten in der Stadt Elze einsetzen. Ich danke für Ihr Mitwirken und hoffe auch für das kommende Jahr auf Ihre Mithilfe. Zudem gilt in diesen Tagen mein besonderer Dank den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in unserer Stadt, die ihre Zeit und Arbeitskraft auch über Weihnachten in den Dienst der Allgemeinheit stellen und unsere Grundversorgung sichern. Nicht zuletzt möchte ich dem Rat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Elze meinen Dank für die gute kollegiale Zusammenarbeit aussprechen. Ohne den Einsatz der Bediensteten wäre vieles in unserer Stadt nicht umzusetzen. Vor uns liegt nun ein weiteres Jahr mit vielen Erwartungen, Hoffnungen und guten Vorsätzen. Da das Jahr 2018 in Elze mit vielen positiven Entwicklungen zu Ende geht, die auch zukünftig fortgesetzt werden sollen, besteht Grund, optimistisch ins neue Jahr 2019 zu blicken.
Gehen wir also gemeinsam zuversichtlich die Herausforderungen des neuen Jahres an.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen Gesundheit und Erfolg für das neue Jahr 2019.
Rolf Pfeiffer (Bürgermeister)

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Gemütliche Weihnachtsfeier im SC Elze
Elze - 45 Mitglieder und Freunde des Schützenclub Elze (u. a. der Bürgerkönig) nahmen an der diesjährigen Weihnachtsfeier teil. Der Weihnachtsbaum war aufgestellt und geschmückt, das Damen Team hat die Vorarbeiten dafür ge-leistet, dass sich alle Teilnehmer wohl fühlen und den vielen Kuchen und das Gebäck, was mitgebracht wurde, auch im weihnachtlichen Ambiente genießen konnten. Nach dem Kaffeetrinken konnte der 1. Schützenmeister, Carsten Bartels, die Siegerehrung des Eltern – Kind – Pokalschießen vornehmen.
Der Eltern – Kind – Pokal wird seit 1997 an der Weihnachtsfeier ausgeschos-sen. Seit diesem Jahr gibt es zwei Eltern – Kind – Pokale, den auch die Jüngs-ten mit dem Lichtpunktgewehr sollen nicht zu kurz kommen.
Sieger Lichtpunktgewehr wurden Collien Walter mit Vater André Walter mit 83,7 Ring. Sieger mit dem Luftgewehr wurden Mari-Liis Schöpp mit Vater Arthur Schöpp.
Collien und Mari-Liis wurden jeweils mit einem Eltern – Kind – Pokal belohnt.
Anschließend nahm Carsten Bartels mit Magnus Vincentini (1. Schießsportlei-ter) die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaften 2019 vor (Bericht extra).
Zum Schluss bekamen die Schützen des Weihnachtspreisschießens ihre Prei-se.
Das Weihnachtspreisschießen wird seit einigen Jahren anders als früher durchgeführt. Im November, bis kurz vor der Weihnachtsfeier können die Mitglieder Sätze schießen.
Es werden 10 Schuss gemacht. Die ersten 5 Schuss entscheiden mi
der Ringzahl, in welche Preisgruppe man gelangt (49 und 50 Ring sind Gruppe 1, 45 bis 48 Ring sind Gruppe 2 und 44 oder weniger Ring sind Gruppe 3).
Mit den zweiten 5 Schuss wird dann mit Teiler - Wertung innerhalb der jeweili-gen Preisgruppe die Reihenfolge ermittelt.
Jeder Starter kann sich in jeder Preisgruppe mit seinem jeweils besten Ergeb-nis etablieren, kann also maximal 3 Preise gewinnen. Im Jahre 2018 bekamen alle Starter in jeder Preisgruppe einen Preis – insge-samt 46 Preise im Wert von gut 2.000 €.
Der Schützenclub Elze bedankt sich bei den vielen Sponsoren aus Elze und Umgebung.

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Bundesverdienstkreuz für Birgit Freifrau von Cramm
Elze - Eine hohe Auszeichnung wurde dieser Tage genau an ihrem 72. Geburtstag der CDU-Vorsitzenden und stellvertretenden Bürgermeisterin Birgit Freifrau von Cramm zuteil, als ihr bei ihrer Geburtstagsfeier im Hotel Schökel der Landrat Olaf Levonen für besondere Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande zusammen mit einem Blumenstrauß überreichte.
In Ihrer Familie ist diese Überreichung schon zu einer Tradition geworden, denn bereits ihre Großmutter konnte sich über solch einen Orden freuen, wie auch ihre Mutter.
So kann man hier mit Fug und Recht von einer Familientradition sprechen, die sie nun fortsetzt. Neben dem Orden hatte Levonen eine lange Liste mitgebracht, in der alle ihre bemerkenswerten Aufgaben in einem langen Schriftstück aufgelistet waren, um sie vor ihren Familienangehörigen und Geburtstagsgästen zu verlesen.
Viele Aufgaben hat sie sich auch zum großen Teil selbst gestellt. Ein anderer Teil ist ihr angetragen worden oder sie ist durch Wahl nominiert worden. Doch solch ein Orden wird nicht jedem zuteil, und man muss sich diese besondere Auszeichnung des Bundes auch hart erarbeiten. Das aber zieht sich inzwischen bei ihr im politischen und sozialen Bereich über 25 Jahre hin. Seit 1979 ist sie Mitglied der CDU und seit 1991 im Rat der Stadt Elze. Über viele Jahre gehörte sie auch dem Kreistag an. Durch die lange Zeit hat sie bereits in allen Fachausschüssen mitgearbeitet. Ohne Zögern kümmert sie sich besonders auch privat um ältere Menschen, das heißt sie begleitet sie u.a. bei Arztbesuchen und kleinen Einkäufen. Sie hat immer eine offenes Ohr für Menschen, die in Nöten sind. Ohne großes Aufsehen war sie immer bereit, im Johanniter-Stift einen Besuch abzustatten. Im DRK Ortsverein ist sie aktiv an der Blutspende beteiligt.
Neue Aufgaben hat sie immer gern übernommen, so gehört es auch dazu, dass sie Geburtstagsglückwünsche überbringt sowie Weihnachtsgeschenke. Auch ein Engagement im Kuratorien obliegt ihr im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland wie im kirchlichen Kindergarten. Außerdem zählt sie zum Förderverein des Johanniter-Krankenhauses. Als ehrenamtliche Richterin am Verwaltungsgericht wie auch als ehrenamtliche Hauptschöffin am Landgericht Hildesheim hat sie sich einen besonderen Namen erworben. Die Geehrte zeigte sich überrascht über die hohe Auszeichnung und sagte: „Das habe ich alles gerne gemacht.“

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Rat und Verwaltung erproben sich im Freihand-Schießen
Elze - Der 1. Freitag im November, das ist seit 1997 der Termin, an dem Rat und Verwaltung der Stadt Elze einen fröhlichen Abend im Schützenhaus des Schützenclub Elze verbringen. Es begann um 19 Uhr mit der Begrüßung durch den 1. Schützenmeister, Carsten Bartels und der anschließenden Scheibenausgabe. Jeder Teilnehmer schießt dann 10 Schuss mit dem Luftgewehr aufgelegt, 10 Schuss mit dem Kleinkalibergewehr stehend aufgelegt auf 50 m und als Sahnehäubchen noch 10 Schuss mit der Sportpistole freihändig auf 25m – auf die elektronische Meyton Anlage.
Diese 30 Schuss wurden anschließend zu einem Ergebnis zusammengezählt und ergeben den Sieger des Ratspokales für ein Jahr. Es ist jedes Jahr wieder spannend, wer wohl für ein Jahr den Pokal gewinnen wird.
Um die Spannung dann noch etwas aufrecht zu erhalten, wird nach Ende des Schießens gevespert. Svenja Bartels und Silvia Schachtschneider haben eine deftige Brotzeit mit guter Wurst aufgebaut und man lässt es sich, wie in jedem Jahr, gut schmecken. Nachdem dann alle gesättigt waren, fand die Siegerehrung statt. Magnus Vincentini (1. Schießsportleiter) führte mit Carsten Bartels (1. Schützenmeister) durch die Siegerehrung. Er ließ das Schießen noch einmal Revue passieren und erklärte (auch wie in jedem Jahr) dass es die größten Probleme mit der Sportpistole gab (insbesondere für ungeübte Schützen). Dann aber kam er zu den Ergebnissen: Auf dem 3. Platz mit 192 Ringen landete Sabine Hahne von der Stadtverwaltung. Auf den 2. Platz, kam Ratsfrau Evelyn Witt mit 197 Ringen. Spitzenreiter in diesem Jahr wurde der Bürgermeister, Rolf Pfeiffer mit 213 Ringen. Dieses Ergebnis sorgte dafür, dass er den Ratspokal bis zum 1. Freitag im November 2019 pflegen darf.
Zum Schluss wurde die rote Laterne vergeben. Die rote Laterne bekommt, wer mit seinem Ergebnis am weitesten vom Pokalsieger entfernt ist. Die Gewinnerin der roten Laterne war Rima Hammoud. Bürgermeisters Rolf Pfeiffer bedankte sich bei Carsten Bartels für die, wie in jedem Jahr, gelungene Veranstaltung. In gemütlicher Runde ging der Abend dann sehr viel später zu Ende.

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