Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Katholische Kirche gedenkt ihrer Verstorbenen
Elze - Das Fest Allerseelen ist ein „Tag des Gedenkens an alle verstorbenen Gläubigen“. Dann begeht die römisch-katholische Kirche das Gedächtnis ihrer Verstorbenen im Kirchenjahr. Das ist alljährlich der 2. November, einen Tag nach dem Hochfest „Allerheiligen“, wozu die Kirchengemeinde St. Joseph in diesem Jahr in Ihr Gotteshaus St.Benedikt nach Lauenstein eingeladen hatte. Dieser Einladung waren sehr viele Gläubige und Familien gefolgt, die einen ihrer Lieben von November 2018 bis Oktober 2019 durch den Tod verloren haben. Den Gottesdienst hielt Kaplan Andreas Mühlbauer in der Pfarrkirche und stellte für jeden Monat des Zeitraums eine brennende Kerze auf den Altar für 34 Verstorbene. Denn das sogenannte „Lichterbrennen“ war immer ein mit Allerseelen und dem Fegefeuer zusammenhängender Brauch. Durch Gebet, Fürbitte, Almosen und Friedhofsgänge gedenken die Menschen aller „Armen Seelen“. Vorab hat es an diesem Tag schon am Nachmittag Zusammenkünfte und Gräbersegnung auf den Friedhöfen von Gronau und Elze gegeben. Der Ursprung des Allerseelen-Tages geht auf den Erzabt Odilo von Cluny(Frankreich) zurück, der auch als „Patron der armen Seelen“ gilt. Er hat damals den Gedenktag in allen von Cluny abhängigen Klöstern eingeführt. Das Dekret Odilos aus dem Jahr 998 ist noch erhalten. Odilo war eine außergewöhnliche Persönlichkeit seiner Zeit. Er ging mit 31 Jahren ins Kloster. Der hochbegabte Mönch wurde der fünfte Erzabt der Abtei, die zu jener Zeit einer der Mittelpunkt des abendländischen Geisteslebens waren. Unter ihm stiegen die Abteien von 35 auf 60. Er war mit sämtlichen Bischöfen und Päpsten auch mit allen Herrschern verbunden. Bald wurde sein Gedenktag auch außerhalb der Klöster gefeiert. Für Rom ist er seit Anfang des 1. Jahrhunderts bezeugt. Er starb nach mehr als 50jähriger Klosterzeit mit 88 Jahren.
Von Cluny aus verbreitete sich der Allerseelentag in der ganzen lateinischen Kirche. Er steht theologisch in enger Verbindung mit der Lehre vom Fegefeuer, das als Reinigungsort bekannt ist, als Ort der Läuterung der Verstorbenen, die Hilfe von den Lebenden, durch Gebet, Fasten und Almosen erhalten. Allerseelen ist vor allem in den Alpenländern mit zahlreichen Volksbräuchen verbunden. In seiner Predigt ging Mühlbauer darauf ein, dass der November seine eigene Dynamik entwickelt, durch einsetzende frühe Dunkelheit und durch erstes Kratzen auf den Autoscheiben - "genau in diesem Monat gedenken wir unserer Verstorbenen als Perspektive nach Vorne. Der November ist voll von Gedenken Heiliger, führte er weiter aus. So gehören dazu St. Martin am 11.11. und der Hl Stephanus am 25.12. der erste Märtyrer. Viele Apostel begleiten uns auch durch das ganze Jahr wie der Hl. Johannes am 24. Juni und die Geburt Jesu ist auf den 24. Dezember datiert. Die Heiligen strukturieren unser Jahr. Auch wenn sie unsichtbar sind wie Peter- und Paul. So haben wir zum einen das Allerheiligen-Fest zu ihren Ehren gefeiert mit einem Ausblick, was noch kommen wird. Heilige sind uns vorausgegangen. „Hinterm Horizont geht es weiter“, so Mühlbauer mit Gewissheit. "Jeder Verstobene hat seinen Geburtstag bei Gott, nicht nur das Totengedenken, auch die Vorausschau. In der Taufe sind wir in das „Volk Gottes“ aufgenommen worden. Die einzelnen Getauften kommen in die Gemeinschaft mit Gott“.

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Gospel & More begeistern Publikum in Elze
Elze - Ein phantastisches Gospelkonzert boten 17 Sängerinnen und 3 Sänger der Gruppe „Gospel & more“ aus Burgstemmen in der voll besetzten Peter- und Paul-Kirche in Elze unter der musikalischen Leitung der Organistin Viktoria Buck dar, die den Chor seit 2016 führt.
Dargeboten wurden sowohl Gospels, wie auch Spirituals. Der Chor existiert seit 21 Jahren, vom Gründerchor sind noch 7 mit von der Partie. Die Leitung hat öfters gewechselt. Um den Gesang im Männergesangverein- und Musikverein (MGMV) Burgstemmen wieder aufleben zu lassen, schwebte in 1998 dem ehemaligen Vorsitzenden, Ernst-August Kiß ein Gemischter Chor vor, der neben Gospel und anderen Musikrichtungen, wie Pop, Schlager, Musicals und Filmmusik im Repertoire hat. So kam der Chor zu seinem Namen am Gründungstag, den 18.9.1998.
Gabi Vogt führte durch das Programm und gehörte gleichzeitig zu den fünf Solisten, die das Publikum jeweils zu einem Sonderapplaus aufgrund ihrer hervorragenden Beiträge mit ausdrucksvollen Stimmen ermunterten. Schon das Eingangslied „The gospel- train“ mit dem der Chor Einzug in die Peter- und Paul-Kirche in Elze hielt, erfreute die Zuhörerschaft, was von einem starken Beifall begleitet wurde. So nahmen sie die Zuhörer auf ihre „gospel-train“-Reise mit.
„Lord, reign in me“ (Solo Carola Bormann) wurde mit Klatschen begleitet. „You make me sing“ (Gabi Vogt); „Immanuel der Herr ist mein Retter“ (Joke Trautmann); „Jesus be a fence“ (Henry Thörner) mit einem kräftigen Sound. Eindrucksvoll war auch der Titel „Audiemus", das Lied was von Mönchen gesungen wird, hat Einzug in die Schlagerwelt gehalten.
Neben Gospels und Spirituals kamen auch Schlager zum Tragen mit besonderem Beifall. Dazu zählte der weltbekannte Titel von Frank Sinatra „New York, New York“, außerdem der Schlager „I have a dream“.
Drei der bekanntesten Gospels durften auch nicht fehlen: „Siyahamba“ und „Put your hand in the hand“ und „Amen, Amen, Amen…“
„Halleluja, sing ein Lied, das die Erde erhellt“ - „Halleluja Lied der Welt“ wurde zu einem großen Highlight des Abends und stammt aus dem Jahr 1979. Dabei wird Gott für alles gelobt, was er erschaffen hat.
Während die Chorleiterin alle Gospels auf dem Harmonium im Altarraum begleitete, nahm sie nach der Pause die Solistin Susanne Giese als besonderes Highlight mit zum Gesang zur Orgel auf die Empore hinauf: „In your arms“ .„Herr führe mich aus den unruhigen Zeiten heraus, Gott ist unser Licht auf unserem Wege...
Einen krönenden Abschluss fand das Konzert durch das ABBA-Lied „Danke für die Lieder“ „Thank you for the music“. Das Publikum ließ die Gospel-Gruppe nicht eher gehen, ehe sie eine Zugabe präsentiert haben unter donnerndem Applaus.

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Zünftiges Oktoberfest im Johanniter-Stift
Elze - Zu einem zünftigen Oktoberfest hatte das Johanniter-Stift in Elze eingeladen. Bei Bier, Sekt und Haxe ließen es sich die Bewohner und Gäste gut gehen. Die mitreißende Blasmusik des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Mehle sorgte für die entsprechende Stimmung in den Räumlichkeiten der Einrichtung.

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Freibad Elze beendet Saison mit Grillfest
Elze - Am Ende der Saison im Freibad Elze steht traditionell eine Grillparty. Dann steht unter der Überdachung ein Grill, die Schwimmer bringen Salate und Sekt mit und lassen die Saison gemeinsam mit dem "Freibad-Team" ausklingen. Dieses Jahr gab es genug Grund zu feiern: eine herausragende Saison fandt mit Gegrilltem einen krönenden Abschluss.

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Lina Oldendorf feiert heute ihren 100.Geburtstag
Elze - Lina Oldendorf, geb. Heide, wird am heutigen Montag 100 Jahre alt bei guter Gesundheit. Sie kann sich freuen, dass sie das noch erleben kann, denn inzwischen ist sie im Kreise von 15 Nachkommen aus 5 Generationen die absolute Hauptperson.
Ihre Tochter Helga Janke erklärt dazu, dass schon dreimal in der Familie ein anderer 100. Geburtstag gefeiert werden konnte.
Lina Oldendorf wurde in Wülfinghausen geboren als Hausgeburt. Verheiratet war sie seit 1940 mit Richard Oldendorf, der nach dem 2. Weltkrieg ein Elektro- und Radiogeschäft in der Elzer Hauptstraße betrieben hat.
Gebaut hat das imposante Haus, dass Lina Oldendorf mit ihrer Tochter Helga Janke (76) heute in der Sedanstraße 20 noch bewohnt, der Vater von Richard Oldendorf, Hermann Oldendorf im Jahre 1919. Ihm gehörte rund um das Haus eine Tischlerei.
Lina Oldendorf hat zwei Töchter: Helga und Rita, die jetzt im Seniorenheim lebt. Die meisten der 15 Nachkommen aber stammen von Tochter Helga Janke, deren Kinder alle woanders leben. Von ihr aber stammen die vielen Enkel, Urenkel und 2 Ur-Ur-Enkel. Ihrer Ehe mit ihrem Mann entstammen Sohn und zwei Töchter. Sohn Erik Janke wohnt in Kirchohsen und arbeitet im Grohnder Kraftwerk. Er hat drei Töchter. Tochter Petra lebt mit ihrem Mann, der zur Armee gehört, seit 15 Jahren in den USA. Sie haben Tochter und Sohn, 2 Enkel und zwei Urenkel. Tochter Sonja Janke ist mit einem Pastor aus Hamburg verheiratet und hat keine Kinder. So kommt für die Ur-Ur-Oma Lina Oldendorf eine große Verwandtschaft zusammen.
Eine schwere Zeit begann für Lina Oldendorf als sich die Ehepartner im Jahr 1955 trennten, und die Kinder noch klein waren. Dadurch musste sie sich eine Arbeit suchen. So arbeitete sie 40 Jahre in der Elzer Heißmangel und ebenso viele Jahre verkaufte sie beim „Bäcker Brandes“ in Elze Brötchen. Daher wurde sie „stadtbekannt“. In 1999 hat sie mit 80 Jahren beide Arbeitsplätze aufgegeben, wie auch mehrere „Putzstellen“. Außerdem hat sie wie ein privater„Pflegedienst“ in verschiedenen Familien die Senioren gepflegt. Für eine Stunde gab es damals 1 Mark.
Lina Oldendorf ist für ihr Alter wohlauf, sie ist sehr bescheiden und zufrieden. Heute freut sie sich schon, wenn sie eine Fahrt mit Rollator in den Garten am Haus machen kann, der sehr gepflegt ist und wo sie die Sonne genießen kann. Hier gibt sie dann und wann schon mal Anweisungen, was besser gemacht werden kann.
In jüngeren Jahren fuhr Helga Janke mit der ganzen Familie und mit Oma im Wohnwagen in den Urlaub, aber das gehört einer anderen Zeit an. Dann war das weiteste Ziel der Harz bei Clausthal-Zellerfeld. Den Flug in die USA zu ihren Enkeln hat die Jubilarin bereits dreimal unternommen. In allen Jahren hat sie sich, wo sie konnte, um ihre Enkel gekümmert. Seit 70 Jahren spielt die Familie zusammen mit der Ur-Oma Rummy-Cup oder Halma.
Der Fernseher bringt Lina Oldendorf das Leben in der Öffentlichkeit näher. Besonders gern sieht sie sich Fußballspiele an oder aber früher „Boxen mit Klitschko“. Auch sieht sie gerne Unterhaltungssendungen. Sie sagt: „Wir haben eine gute Nachbarschaft, da ist einer für den anderen da“. Jeden Morgen liest sie noch die Tageszeitungen mit großem Interesse.
Zur großen Feier am 30.9. kommen alle Familienmitglieder zusammen - auch die Familie aus den USA und viele andere Freunde und Gäste.

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Täter gefasst - Flucht aus Elzer Bahnhof war gelungen
Elze - Der Elzer Bahnhof wirkt so beschaulich wie immer: Wartende sitzen auf den Stühlen, Züge werden über die Lautsprecheranlage angesagt, was sich am Freitag hier abspielte, ist inzwischen unsichtbar. Der flüchtige Täter Frank Naaß (52) war hier durch ein Zugfenster des Metronoms entkommen, nachdem er die Scheibe mit dem Notfallhammer eingeschlagen hatte, so berichten die Medien.
Der Elzer Spiegel zitiert zu dem Fall das Presseportal der Göttinger Polizeiinspektion:
Im Göttinger Stadtteil Grone hat sich am Donnerstagmittag (26.09.19) gegen 13.05 Uhr ein Gewaltverbrechen ereignet. Dabei wurde eine Frau tödlich verletzt. Nach ersten vorliegenden Informationen soll es zuvor im Zollstock auf offener Straße zu einem Streit zwischen ihr und einem Mann gegeben haben.
Im weiteren Verlauf griff er die Frau massiv an und verletzte sie so schwer, dass sie noch vor Ort verstarb. Bei dem Geschehen soll zumindest eine weitere Frau schwer verletzt worden sein. Wie es dazu genau kam, ist noch unklar. Der Tathergang und auch das Motiv sind zurzeit noch unklar. Der Mann flüchtete auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung.
Der mit Hochdruck gesuchte Gewaltverbrecher Frank N. ist am Freitagabend (27.09.19) in der Göttinger Innenstadt festgenommen worden.
Ein Zeuge hatte den 52-Jährigen gegen 22.50 Uhr in der Weender Straße in Höhe der Einmündung zur Reitstallstraße erkannt und sofort die Polizei alarmiert. Dort wurde er wenig später überwältigt und festgenommen.

Zu dem Vorfall in Elze schreibt der NDR:
"Am Freitagmorgen hatten Mitarbeiter der privaten Bahngesellschaft Metronom den Gesuchten sogar bereits in einem Zug erkannt und die Polizei gerufen. Die Fahrgäste seien daraufhin unauffällig in einen anderen Wagen gebracht worden, sagte ein Metronom-Sprecher NDR 1 Niedersachsen. Der 52-Jährige wurde in dem Zugteil eingesperrt. Anschließend wurde der Zug mit 120 Reisenden gestoppt und von der Bundespolizei geräumt.
Aber noch bevor die Polizei den Göttinger fassen konnte, flüchtete der Mann am Bahnhof Elze: 'Er schlug mit einem Nothammer von innen die Scheibe ein und entkam anschließend zu Fuß in unbekannte Richtung', sagte eine Polizeisprecherin. Die Polizei durchkämmte das Gebiet rund um den Bahnhof - erfolglos. Der Zugverkehr auf der Nord-Süd-Trasse war nach Angaben der Deutschen Bahn wegen des Polizei-Einsatzes für mehrere Stunden lahmgelegt."
Inzwischen erlag auch die zweite Frau den Verletzungen.

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Königsschießen & Königsfeier im SC Elze
Elze - Am Freitag und Samstag, den 13./14.09.2019 fand das Königsschießen und die Königsfeier im Schützenclub Elze von 1861 e. V. statt. Zunächst das Königsschießen. Freitag den 13.09.2019 fand kein Jugendtraining statt – es wurde nur der Königsschuss abgegeben. Die Jugendlichen von 12 bis 20 Jahre schossen mit dem Luftgewehr aufgelegt auf den laufenden Keiler in 10 m Entfernung. Erstmals in diesem Jahr gab es auch einen Schülerkönig (Kinder unter 12 Jahren mit dem Lichtpunktgewehr) sowie einen dazugehörigen Knappen. Allen gemein war, dass nur ein Schuss abgegeben werden durfte. Das Ergebnis blieb geheim. Samstag, den 14.04.2019 schossen die Erwachsenen um die Königswürden. Hier mit einem Kleinkaliber Gewehr auf 50m aufgelegt auf den laufenden Keiler. Auch hier gab es nur einen Schuss – das Ergebnis blieb geheim bis zum Abend. Ein Team des SC Elze wertete dann geheim die abgegebenen Schüsse aus. Gegen 19:00 Uhr trafen die Gäste ein und um 19:30 Uhr begrüßte der 1. Schützenmeister, Carsten Bartels die Teilnehmer des Königsballs. Dann fand die Proklamation statt. Die „alten Majestäten“ (Hans-Georg Hartmann Schützenkönig 2017, Martina Wollschläger Schützenkönigin 2017 und Daniel Amirbekov Jugendkönig 2017) bekamen ihren Ablöseorden. Die Bürgerkönigin Silke Lorenz und der Bürgerkönig, Till Hommann hatten bereits anlässlich des Schloss Marienburg Pokales im Mai um die Königswürden geschossen (erfuhren aber erst vor kurzem von ihrer Ehrung) und nahmen ihre Bürgerkönigsscheiben vom 1. Schützenmeister in Empfang. Anschließend wurde die neue Königsfamilie proklamiert (siehe Tabelle oben). Schützenkönig, Schützenkönigin und Jugendkönig bekommen jeweils ihre Kette für 2 Jahre, die sie dann auch an großen Veranstaltungen wie z. B. Schützenfest – Umzüge tragen. Daneben bekamen alle drei jeweils eine Königsscheibe, die sie natürlich behalten dürfen. Die Königsscheiben wurden in mühevoller Kleinarbeit von SC Elze Mitglied Helmut Dembowski hergestellt. Die Bilder darauf sind selbst gemalt und Tierabbildungen und Jahreszahlen selbst hergestellt (aus Holz ausgesägt). Erstaunlich aber war, wer König geworden ist. Celina und Eileen Siegmund sind mit ihren Eltern erst zum 01.09.2019 in den Verein eingetreten – und haben den alten Hasen gleich etwas vorgemacht: Jens Siegmund war der einzige Königsschütze, der beim laufenden Keiler in 50m Entfernung die „10“ getroffen hat. Celina Siegmund waren bei den Jugendlichen die einzige Schützin, die beim laufenden Keiler auf 10m Entfernung eine „10“ getroffen hat. Wenn das kein gutes Omen für die Familie Siegmund ist. Nach dem Gruppenbild wurde das Büfett eröffnet, welches vom Mitglied des SC Elze, Olaf Kasten, geliefert wurde. Die Damen Gruppe des SC Elze hatte sich dann noch eine schöne Eis – Auswahl für alle Gäste einfallen lassen, was sehr gut ankam. Nach dem Essen genossen die Gäste die Königsfeier bei großer Tanzlaune und Musik von Elzes Karl Dall (Klaus Sürig) bis in die frühen Morgenstunden. Text und Foto: Ralf Lorenz

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Ferrari Küsschen für Elzer Senioren
Elze - Die fünfköpfige Gesangsgruppe „Ferrari-Küsschen“ aus Hannover bereitete mit ihrem Gesang, wobei sie auch Instrumente imitierten, nach einer Kaffeetafel in der Aula der Astrid-Lindgren-Halle ca. 200 Senioren einen gemütlichen Nachmittag, während der Sonnenschein zum Fenster hereinschaute. Der starke Applaus zeigte die Begeisterung für die Comedy-Darstellung, die von der Stadt Elze für die Senioren gesponsert wurde, während die Angestellten der Verwaltung für das Catering sorgten.
Die turbulente A Capella-Show trat mit fünf unterschiedlichen Stimmlagen als Vokal Chor auf und bot mit ihrem Kleinkunst- Kabarett auf der Bühne durch vielfältigen Gesang, mit seinen Künstlern und Entertainern ein Rundum-Paket der Fröhlichkeit dar. Auge und Ohr konnten sie dabei erfreuen mit viel Abwechslung.
„Wir singen heute Energie-bewußt ohne Strom“ sagten sie in Bezug auf den „Klimawandel“ und brachten so ihre Seelentherapie aufs Parkett. Dabei klangen Liedtexte aus der Vergangenheit an wie „Ich möcht‘ Austern mit der Schale essen“ „aber der Haifisch läßt mich nicht verkommen….“
Die „Beatles“ bekamen einen großen Teil eingeräumt. Lieder zur Erinnerung wie „Yeey, yeey, yeeh“kamen genauso zur Geltung wie: „komm gib mir Deine Hand, Du raubst mir den Verstand“. Immer wieder klang die Sehnsucht nach der Großen Liebe an gemixt mit vielen Evergreens der frühen Jahre. Dazu natürlich auch Künstler von heute wie „ABBA“ und gemischt mit Udo Lindenberg der durch lange wilde Haaren auffiel und dem typischen schwarzen Hut, der dann mit vielen seiner Lieder dargestellt wurde.
Dann holten die Künstler Zuschauer aus der Menge wie „Rosi Pleschke“, die Seifenblasen aufpusten musste. Sie wirbelten mit viel Elan über die Bühne und schwangen dabei auch ihr “Tanzbein“. Es folgte „Big Spander“, sowie der „Kriminal Tango“ der entsprechend in Szene gesetzt wurde mit: “Und sie tanzten einen Tango“. „Glühende Blicke, lodernde Spannung und dann fiel ein Schuss“. „Sexxy hexxy sagt der John zu mir“. Auch „Ein bißchen Frieden“unser Eurovisions-Song gehörte mit zu ihrem Repertoire. Dabei wurden vier Werte in den Raum gestellt: Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Intelligenz und Frieden. „Sugar, sugar baby“ (von Peter Krauß) Auch der Welthit von Frank Sinatra „New-York, New York“ durfte nicht fehlen. Und weitere seiner Lieder; dazu gehörte sein markantes Auftreten. Nach der Pause fingen alle an zu schniefen und zu schnupfen und erschienen in dicken Morgenmänteln auf der Bühne und sangen: „Ach Mutter, koch mir eine Hühnersuppe“. Das Schlusslied war an alle Senioren gerichtet: „Du bist nicht allein, wir werden bei Dir sein!“ Mit einem starken Applaus verabschiedeten die Senioren die Künstler von der Bühne.

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Fairer Handel durch "faires" Frühstück im Elzer Gemeindehaus
Elze - Im überfülltem evangelischen Gemeindehaus mit 80 Gästen fand in diesem Jahr das „Faire Frühstück“ statt, wo viele Köstlichkeiten von den Veranstaltern aufgetischt wurden. Superintendent Christian Castel hielt die Eröffnungsrede und ein Referat hielt Rebecca Neumann, die Referentin für die Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit (EB) vom kirchlichen Entwicklungsdienst (KED) der evangelischen-lutherischen Landeskirchen in Braunschweig und Hannover. Die Organisation lag in den Händen von Brigitte Dittmann, die unterstützt wurde von ihrem Mitarbeiterteam und den Vereinen AWO, DRK und der katholischen Kirchengemeinde.
Diese Veranstaltung findet immer im September statt und wurde in Elze zum vierten Mal organisiert. Daher ist es für die Elzer Organisatoren schon eine routinemäßig ablaufende Veranstaltung. Die „Faire Woche“ präsentiert jährlich 2.500 Informationsveranstaltungen und sie ist die größte Aktionswoche zum „Fairen Handel im Kaffeeanbau“ in Deutschland. Diese Veranstaltung gibt es seit 2001 jedes Jahr in den letzten zwei Septemberwochen. Lokale Gruppen setzen das Thema um, dazu zählen Weltläden, Fairtrade-Towns, kirchliche Gruppen Verbraucherzentralen und auch gastronomische Betriebe. Die „Faire-Woche“ wird vom Forum Fairer Handel e.V. in Kooperation mit TransFair und dem Welthandel-Dachverband durchgeführt. Das Forum Fairer Handel (FFH) ist der Verband des Fairen Handels in Deutschland. Sein Ziel ist es, den Fairen Handel bekannter zu machen und sein Profil zu schärfen. Informationen gibt es unter www.forum-fairer-handel.de. Fairtrade ist eine Strategie zur Armutsbekämpfung. Bauern in Afrika, Lateinamerika und Asien erhalten durch Fairtrade-Standards, die unter anderem Fairtrade-Prämie vorschreiben, die Möglichkeit, ihre Dörfer und Familien aus eigener Kraft zu stärken und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern. Fairtrade-Kleinbauern und -Arbeiter bzw. Arbeiterinnen erhalten eine Stimme, werden wahrgenommen und treffen selbstbestimmte Entscheidungen. Fairtrade-zertifizierte Bauern-Kooperativen und Plantagen erhalten für ihre Produkte ein stabiles Einkommen. Fairtrade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen des Südens den Marktzugänge in den Norden und fördert langfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen. Angestellte auf Plantagen bekommen im Minimum den gesetzlichen Mindestlohn und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahlten Urlaub und sozialer Vorsorge. Der Morgen ist wie alle Jahre sehr gut angekommen und regt zum Nachdenken an.

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Pfarrer Georg zuständig für katholische Gemeinde
Elze - Nach der allwöchentlichen Seniorenmesse in der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus zu den Ketten in Elze findet einmal im Monat auch eine Kaffeerunde im Pfarrheim statt mit wechselnden Themen unter der Leitung von Gabriele Marquardt und Josephine Cabus.
Die Messe am Fest von Mariä Namen (12.9.) wurde erstmals vom neuen indischen Pfarrer Georg gehalten. Er ließ sich nicht zweimal bitten, als er zur anschließenden Kaffeetafel ins Pfarrheim eingeladen wurde. Dabei berichtete er aus seinem dienstlichen und privaten Leben und er stellte fest, dass die Runde sehr harmonisch ist und er sich sehr wohl fühle in dieser freundlichen Gemeinschaft.
Pastor Georg(55 J) aus Indien ist seit 30 Jahren katholischer Priester und bereits seit 10 Jahren im Bistum Hildesheim tätig. Davon war er 6 Monate in Hannover Linden tätig, (8 Monate Priester darunter an einer Stelle als Kaplan). 4 Jahre oblag ihm die Stelle als Pastor in Groß Ilsede und 5 Jahre im Untereichsfeld. Dort hatte er 5 Gemeinden zu versorgen mit 250-300 Katholiken in Nesselröden bei Duderstadt.
Seine Eltern sind bereits verstorben. Er hat noch 2 Brüder, die in Indien leben und einen Bauernhof betreiben. Eine Schwester ist Ordensfrau und Krankenschwester in Koblenz. Er stammt aus einer katholischen Gegend und hat in der engen Verwandtschaft 18 Priester und 22 Nonnen, 2 Bischöfe und einen Bischof in den USA.
Im Eichsfeld gab es viel zu tun, wie er erläutert, u.a. 120 Kita-Kinder mit 26 Mitarbeitern. „Hier genießt er nun die Ruhe“, wie er sagt. Mit der Verwaltung hat er hier in Gronau nichts zu tun. Daher bleibt mehr Zeit für die Seelsorge und für die Kirchen. Die Verwaltung liegt in St.Marien, Alfeld, bei Pfarrer Brzenzka. Ihm steht der Kaplan Mühlbauer zur Seite, wie auch der Diakon Pohl. Da bleibt Pastor George mehr Zeit für die Seelsorge. Eine Woche ist er schon in Gronau, da wird gerade seine künftige Wohnung im Kloster renoviert. 35 Leute sind ihm schon vorgestellt worden. Er freut sich auch über die Bekanntschaft mit dem Arzt Dr. Theruvat aus Indien. Dieser war bislang schon immer ein Anlaufpunkt für alle indischen Priester, die in Gronau ihren Dienst versehen haben. Nach der Sprachschule hat er auch schon den Führerschein in Deutschland gemacht.
Der Einführungsgottesdienst für das neue Leitungsteam wurde am 15. September im Rahmen einer Vesper mit den Gläubigen im Gronauer Gotteshaus St. Josef gefeiert. Pfarrer Georg ist Ansprechpartner seit dem 2.9.2019 und ist unter der Handy-Nr. 0175 117 7009 zu erreichen.

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