Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus den Ortsteilen:
Elze hat gewählt/Mehrheit für SPD
Elze - In Elze und den Ortsteilen waren 6018 wahlberechtigt, außerdem nutzten 955 das Briefwahlverfahren. Von den 6973 Wähler und Wählerinnen gingen 3766 zur Wahl. Bei der Erststimme ergaben sich 3736 gültige Stimmen, davon entfielen auf die Direktkandidaten Klaus Krumfuß (CDU) 1224; Volker Senftleben (SPD) 1806; Dr Holger Schütte (Grüne) 173; Marcel Munzel (FDP) 148; Lars Leopold (Die Linke) 151 und Uwe Milte (Afd) 234 Stimmen.
Bei der Zweitstimme (siehe Grafik)zählten die Wahllokale (u.a. in Mehle) 3744 Stimmen, die sich wie folgt verteilen: CDU 993; SPD 1769; Grüne 251; FDP 235; Die Linke 172; AfD 251; BGE 1; DM 4; Freie Wähler 10; LKR Niedersachsen 0; ÖDP 1; Die PARTEI 16; Tierschutzpartei 32; Piraten 8; V-Partei³ 1. Für die Richtigkeit der Zahlen übernimmt der Elzer Spiegel keine Haftung.

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SPD dominiert Elzer Wahlergebnis
Elze - 62,7 Prozent der Wahlberechtigten in Stadt Elze und Ortsteilen haben heute ihre zwei Stimmen für die Bundestagswahl abgegeben. Vorläufiges Ergebnis (20:20 Uhr) In elf Wahllokalen konnte sich hier Bernd Westphal von der SPD bei den Erstimmen für den Direkkandidaten mit 43 % vor Ute Bertram von der CDU mit 31,4 % durchsetzen. Der SPD-Kandidat wird für den Wahlkreis nach 331 von 366 ausgezählten Wahlbezirken im Landkreis Hildesheim als Direktkandidat für die SPD im Wahlkreis 48 in den neuen Bundestag einziehen.
Bei den Zweitstimmen, die maßgeblich entscheidend sind für die Zusammensetzung des neuen Bundestages, erreichte die SPD nach aktuellem Stand mit 37 % in Elze und Ortsteilen die meisten Stimmen, gefolgt von der CDU mit 27,7 %, die AfD 10 %, FDP 8,3; Grüne 7,1 %, Die Linke 6,7 %, die Sonstigen kommen in Summe auf 3,2 %. Es handelt sich um vorläufige Endergebnisse, der Elzer Spiegel übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Zahlen. Zugriff auf aktuelle Ergebnisse erhalten Sie hier

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Astrid-Lindgren-Schule bittet zur Wahl
Elze - In der Astrid-Lindgren-Schule in Elze waren 841 Wahlberechtigte. Bereits um 16 Uhr verzeichnete das Wahllokal 460 Wähler, zusammen mit den 118 Briefwahlen ergab sich damit zwei Stunden vor Schließung des Wahllokales eine Wahlbeteiligung von 68,7 %.
507 Elzer wählten hier wie folgt mit 503 gültigen Stimmen: Bernd Westphal (SPD) 49,5 %, Ute Bertram (CDU) 24,7 %, Claus Grugelke (AfD) 10,3 %, Ottmar von Holtz (Grüne) 5,4 %, Dr. Henrik Jacobs (FDP) 4,6 %, Orhan Kara (die Linke) 5,6 %.
Die Zweitstimmen für die Parteienverteilung im Bundestag ergaben bei 505 gültigen Stimmen folgende Zusammensetzung: SPD 43,8 %, CDU 23,2%, AfD 9,7%, Grüne 7,5 %, FDP 6,1 %, Die Linke 6,5 %, Sonstige: 3,2 %. Der Elzer Spiegel übernimmt keine Gewähr für die Angaben.

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SC Elze: Jürgen-Gierlich-Pokal ausgeschossen
Elze - Im September steht der Jürgen Gierlich Pokal im Rahmen des Altherren – abends im Programm. Geschossen wird mit dem KK Gewehr aufgelegt auf 50 m. Zunächst werden nach 5 Schuss Probe 10 Schuss auf die normalen Wertungsscheiben abgegeben. Zum Abschluss werden 5 Schuss auf eine bestimmte Glücksscheibe abgegeben. Michael Rössing erreichte mit 85 Ringen auf die normalen Scheiben und 63 Punkten auf der Glücksscheibe 148 Punkte und konnte damit den Pokal für ein Jahr mit nach Hause nehmen. Christian Ramftel (146) und Helmut Dembowski (143) folgten auf Platz 2 und 3. Nach dem Schießen, aber vor der Siegerehrung, wurde im Schützenhaus gegessen. Ein Vereinsmitglied lieferte das Essen, nachdem es in der Speisekarte ausgesucht worden war. Anschließend saßen die „Alten“ aber noch gemütlich mit kühlen Getränken zusammen. Text und Foto: Ralf Lorenz

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Brainfood - Rettung der grauen Zellen
Elze - Geistige Leistungsfähigkeit und Fitness sind in hohem Maße abhängig von der Ernährung. Diese Aussage vertraten Kerstin Westphal und Claudia Wollert bei ihrem Vortrag „Brainfood – Das Restaurant zur grauen Zelle“ am CJD Elze und belegten sie mit interessanten Erkenntnissen aus der neueren Forschung und Beispielen aus der Praxis. Die beiden Heilpraktikerinnen, die ihre Gemeinschaftspraxis ‚Vis mederi‘ in Gronau führen, betonten in ihrem Vortrag den wesentlichen Einfluss, den die Zufuhr von richtigen Nährstoffen auf die Hirnleistung hat. Nervenzellen bilden Synapsen, diese ermöglichen Denkprozesse. „Nervenzellen müssen gepflegt werden“, erklärte Kerstin Westphal, „Denn sie sind praktisch nicht regenerierbar.“ Fälle von ADHS, ADS oder auch Demenz könnten wesentlich sanfter ablaufen oder im Einzelfall möglicherweise sogar verhindert werden, wenn die entsprechende Ernährung erfolgen würde. Kohlenhydrate in hochwertiger Form (Vollwertprodukte, Hülsenfrüchte) sind ein entscheidender Energiebringer. Eiweiße, die u.a. zur Bildung von Aminosäuren notwendig sind, müssen in teils über die Nahrung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selber produziert. Dies geht z.B. mit magerem Fleisch, Milchprodukten und ebenfalls über Hülsenfrüchte. Und auch das oft gemiedene Fett darf nicht vernachlässigt werden. „Ohne Fett sind die Hirnzellen nicht flexibel und bleiben nicht funktionsfähig“, erklärte Claudia Wollert. Wichtig sind weiterhin Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel (wie z.B. Joghurt) und vor allem Wasser. „Ohne Wasser schrumpfen die Nervenzellen“, warnte Kerstin Westphal. Viele Unverträglichkeiten und Allergien seien heute das Ergebnis der Nahrungsmittelproduktion. Während z.B. der Glutenanteil im Weizen früher bei 5% lag, habe sich dieser Prozentsatz inzwischen auf 50 erhöht. Auch die Auslastung der Böden gehe zu Lasten der Lebensmittelqualität. „Weizen ist kaum noch als Lebensmittel zu bezeichnen“, brachte Kerstin Westphal die Kritik auf den Punkt. Mit Warnen wollten beide Referentinnen aber vor Nahrungsergänzungsmitteln und auch Medikamenten, die die Hirnleistung verbessern sollen. „Unter Studenten ist es weit verbreitet, u.a. Ritalin zur Konzentrationsverbesserung und Leistungssteigerung einzunehmen. Die Nebenwirkungen sind kaum abzuschätzen“, so Kerstin Westphal. Und bei Vitaminen aus der Dose sei noch das beste Ergebnis, dass sie keinen Schaden anrichteten. Festzustellen blieb für beide am Ende eines kurzweiligen Vortrags, dass mit der Qualität der Nahrung, die wir zu uns nehmen, neben der Leistungfähigkeit unseres Gehirns auch die Lebensqualität zunehme. Sport und soziale Kontakte seien weitere essentielle Faktoren. Als Appell gaben die beiden Heilpraktikerinnen deshalb auch ihren Gästen zum Abschluss mit: „Lieben Sie und bleiben Sie gesellig!“ Text und Fotos: Marita Bünger

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Schulabschluss - und was kommt danach?
Elze - Um den Schülerinnen und Schülern neben einer fundierten Schulausbildung auch die Möglichkeit zu geben, in diverse Berufsfelder Einblick zu erhalten, veranstaltet die CJD Christophorusschule Elze einmal im Jahr eine „Markt der Berufe“. Dazu bieten viele Referenten aus den verschiedensten Berufsfeldern ihre Erfahrungen an. Diese Veranstaltung fand am vergangenen Freitag an der Schule statt und wurde von den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge zehn bis zwölf intensiv genutzt. In zwei Zeitleisten konnten sich die Schüler am Freitag dazu ihre Wunschvorträge aussuchen. Mathematik- und Politiklehrerin Olivia Selzer konnte etwa 20 Referentinnen und Referenten für diesen Markt der Berufe gewinnen. Das Angebot umfasste Ausbildungsberufe z.B. in der Industrie, im Modebereich oder bei der Polizei, sowie die Studienmöglichkeiten z.B. in den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Sportjournalismus, Medizin, Lehramt, Fitness oder auch im Versicherungswesen. Aber auch die Fragen nach notwendigen Versicherungen, der Finanzierung des Studiums, den Angeboten der Bundeswehr oder den Vorteilen des dualen Studiums sowie zu den Möglichkeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres wurden beantwortet. Anna Tafel, ehemalige Schülerin am CJD Elze stellte verschiedene Berufe im Kulturwesen und am Theater vor und betonte, dass es für die Schülerinnen und Schüler besonders wichtig sei, schon im Vorfeld Kontakte zu knüpfen, Praktika zu machen, Interesse zu zeigen. „Wenn ihr einmal am Theater ein Praktikum gemacht habt, wird das da nicht vergessen werden“, stellte sie in Aussicht. Jeremy Ziegler und Jan Köper, die auch über die Studienmöglichkeiten an der privaten Fachhochschule der VGH berichteten, erklärten beide, dass viel Einsatz und große Flexibilität gefordert sind. „Schon in der Ausbildungsphase werdet ihr nicht nur geschult, sondern auch schon gefordert, intensiv mitzuarbeiten“, erklärten sie ihren Zuhörern. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ergab sich eine große Bandbreite an Informationen, bei denen sie sowohl den bereits auserkorenen Traumberuf genauer kennen lernen als auch Einblicke in neue Tätigkeitsfelder gewinnen konnten. Text und Fotos: Marita Bünger

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Ferienpass Schießen im SC Elze
Elze - Das zweite Ferienpass Schießen 2017 im Schützenclub in Elze ist nun auch vorbei. Waren es im ersten Durchgang noch 11 Kinder, so kamen beim 2. Mal „nur“ noch 5 Kinder zum Schießen, um ihr Können auf die Probe zu stellen. Nicht bei allen klappte es gleich gut und so konnte der 2. Schützenmeister, Hartmut Wittke, unterstützt vom 1. Schützenmeister, Carsten Bartels, Dieter Milte, Jungschütze Ben Bartels (der im letzten Jahr Sieger bei den Lichtpunktschützen beim Ferienpassschießen und wurde und später in den Schützenclub eintrat, weil es ihm solch einen Spaß macht) und Ralf Lorenz, nach gut einer Stunde die Platzierungen verlesen. 2 Kinder waren schon 12 Jahre oder älter und durften mit dem Luftgewehr trainieren. 3 Kinder waren jünger als 12 Jahre und probierten es mit dem Lichtpunktgewehr, welches der Schützenclub Elze für diese Altersklasse vorhält. Sieger mit dem Lichtpunkt „Gewehr“ wurde Sönke Heumann mit 52 Ring, der sich gegenüber dem ersten Ferienpassschießen deutlich verbessern konnte, gefolgt von Lukas Mäckeler (36) und ganz knapp dahinter Collien Walter (35). Mit dem Luftgewehr kam auf den 1. Anika Reichenberg mit 82 Ring auf den ersten Platz, gefolgt von Benedikt Heumann (79). Beim ersten Ferienpassschießen lag Benedikt Heumann vor Annika Reichenberg – nun wurden also die Plätze getauscht. Die beiden Sieger, Sönke Heumann und Anika Reichenberg bekamen für ihre Leistung einen Pokal – und alle Kinder bekamen etwas Süßes zum Mitnehmen (da es viel weniger Kinder als beim ersten Durchgang waren, gab es zum Ausgleich etwas mehr Süßes und die Kinder konnten auch zwei Durchgänge schießen, statt einem. Während des Schießen (natürlich in den Pausen) gab es auch ein kühles Getränk und/ oder ein Eis. Wer Spaß am Training gefunden hat, kann auch gerne mal freitags ab 17 Uhr zum Jugend – „Schnupper“ – Training kommen. Das gilt selbstverständlich auch für diejenigen Kinder und Jugendlichen, die nicht am Ferienpass Schießen teilgenommen haben. Text und Foto: Ralf Lorenz

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Landfrauen aus Gronau und Umgebung feiern 70.Geburtstag
Elze - Dem Landfrauenverein Gronau gehören 25 Orte aus der näheren Umgebung an. So waren zum 70jährigen Jubiläum auch ca. 170 Frauen in Ebeling’s Gaststätte in Rheden gekommen, um das seltene Fest zu begehen, dass auf einer Wiederbegründung im Jahre 1947 fußt. Die Samtgemeinde Gronau repräsentierte Volker Senftleben, der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister.
Zunächst wurden die Gäste von der Vorsitzenden Madeleine Drescher begrüßt, die ein Einführungsreferat hielt. Sie hält es für eine große Ehre, „dass ich den Landfrauenverein seit 2003 führen darf“. Ihr zur Seite steht eine Crew im Vorstand mit vielen Orts- Vertrauensfrauen, die vorort an ihren Heimatorten Kontakt zu den Mitgliedern pflegen und gemeinsam mit ihnen die vielen Veranstaltungen besuchen. An diesem festlichen Nachmittag konnten auch verschiedene Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. Die Kriegswirren brachten eine Auflösung des Vereines, so dass er danach in 1947 wieder neu gegründet werden musste.
Den Vereinsrückblick auf die 70jährige Geschichte hielt dann Karla Scheele(91), eine Frau der ersten Stunden, die über viele Jahre hinweg als Vorsitzende die Reisen im Verein gemanagt hat und sehr zum Fortbestehen des Landfrauenvereins beigetragen hat. Der Verein hat über 7 Jahrzehnte hinweg immer wieder den Frauen Abwechslung geboten, ob durch interessante Vorträge, durch Reisen, Tagesfahrten, Wanderungen in der näheren Umgebung, kulturelle Veranstaltungen, oder durch Treffen im Gronauer Museum zu Vorlesungen. Immer wieder gab es interessante Kurse mit Bastelarbeiten oder Ähnlichem, u.a. Yoga, Handarbeits- und Literaturkreise, sowie Filzen, Stickerei, oder Werkarbeit für Haus und Garten. Darüber hinaus zeigte sich der Verein in all den Jahren auch sozial eingestellt und organisierte Spenden für Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, dazu zählen u.a. Menschen, die im Hospiz leben, Flüchtlinge oder auch Familien, die in Not geraten sind.
Alle Veranstaltungen sind immer gut angenommen worden, denn die Organisatoren orientieren sich immer an den Interessenfeldern der jeweiligen Zeit und so gibt es immer wieder neue Themen, die interessant sind und zum Nachdenken anregen. Zum besonderen Highlight des Nachmittages wurde die musikalische Zeitreise durch 70 Jahre, wofür Christian Mädler (Pianist, Sänger und Moderator) sorgte, der zum Ensemble des Theaters der Stadt Wolfsburg zählt, und es mit viel Fingerspitzengefühl verstand, Lieder aus allen Jahrzehnten auszuwählen und zu singen, während er die Melodien auf dem Klavier begleitete. Auch die Damen im Publikum wurden dazu aufgefordert, mitzusingen, wovon sie reichlich Gebrauch machten. Hier zeigte es sich, dass die verschiedenen sorgfältig ausgewählten Titel Erinnerungen bei den Damen auslösten und so ging jeder Gast auf seine eigene Zeitreise in die Vergangenheit zurück. Der gemütliche Nachmittag klang aus mit „kleinen Köstlichkeiten“ aus, die der Wirt jedem Gast servierte. Gemeinsam gesungene Lieder rundeten den schönen erlebnisreichen Nachmittag ab.

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Sommerliches Konzert: Musikalische Genüsse
Elze - Zu einem sommerlichen Konzert hatten die musikalischen Gruppen des CJD Elze eingeladen und präsentierten dort ausgewählte Teile ihres Repertoires. Die Musiklehrerinnen Gabriele Herbst, Antje Schrader und Gerlinde Wunder sowie Musiklehrer und Leiter der CJD Musikschule Jürgen Kruppa leiteten die Gruppen und präsentierten ein abwechslungsreiches und musikalisch interessantes Programm. Dabei machte die Band mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge fünf bis neun den Anfang. Hier sind die weiblichen Stimmen, bestens unterstützt von den versierten Instrumentalisten und Leiterin Antje Schrader am Klavier, für die Interpretation so einiger moderner Popsongs zentral. Die Flöten-AG unter der Leitung von Gabriele Herbst, über die letzten Jahre zahlenmäßig stark angewachsen und virtuoser geworden, bot drei verschiedene Stücke und verabschiedete sich damit auch von Englisch- und Russischlehrerin Uta Viert, die die Gruppe seit Jahren verstärkt hatte und nach diesem Jahr in den Ruhestand treten wird. Die Chorklassen aus dem Jahrgang fünf erfreuten das Publikum mit einer bewegten Darstellung des Lieds „Halt das Känguru fest“, was sie auf der Bühne intensiv versuchten, sowie dem Lied „Egal, wer wir sind“, das an die Toleranz unter den Menschen appelliert. Zwei Musical-Stücke wurden von Kai-Marei Schröter (Solo) und Helena Bütehorn im Duett mit Robin Frindt gesungen. Alle drei sind im diesjährigen Abitur-Jahrgang und werden die Musikgruppen verlassen. Sie und ihre Mit-Abiturienten aus dem Christophorus- und dem Kammerchor sowie aus der Flöten-AG wurden von Jürgen Kruppa und Gabriele Herbst ebenfalls mit sehr vielen anerkennenden Worten verabschiedet. Mit den Programmpunkten des Orchesters unter der Leitung von Antje Schrader, das eine Auswahl aus verschiedenen Musikbereichen bot, und der beiden Chöre, die mit ihren mehrstimmigen Stücken stimmlich und musikalisch das Publikum beeindruckten, war das Programm vollständig. Nach gut zweieinhalb Stunden inklusive einer Pause bedankte sich der stellvertretende Schulleiter Carsten Söffker-Ehmke bei allen Gruppen und ihren Leitern und wünschte den Gästen eine gute Heimfahrt. Text und Fotos: Marita Bünger

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Förderverein trifft sich einmal im Quartal
Elze - Hildegard Müller, die Vorsitzende des „Fördervereins St. Petrus in vinculus“ Elze-Mehle hatte dieses Mal zum Quartalstreffen in ihr Haus an der Meyermathe eingeladen, was ein besonders persönliches Flair hatte. 16 Mitglieder waren der Einladung gefolgt und so gab es zunächst Anliegen des Fördervereins gemeinsam zu beschließen, um sich dann zu den Berichten aus der Pfarrgemeinde zu äußern. Zum einen ging es um die Anschaffung von einigen Exemplaren des Gesangbuches „Gotteslob“ für die Kirchgänger und Gäste in den Kirchen und zum anderen um die Anschaffung von Kissen für die Kniebänke. Jedoch steht in der Elzer Kirche St. Petrus zu den Ketten eine Renovierung an, die vorerst abgewartet werden sollte. Darüber hinaus kam auch das neue Beet zur Sprache, dass durch die Neugestaltung des Aufganges zur Kirche entstanden ist. Hier wäre es erforderlich, dass Büsche angepflanzt werden sollten, die mit für die Verfestigung des neuen Bodens beitragen könnten. Es wäre ratsam, hier mit einem entsprechenden Gärtner Verbindung aufzunehmen für eine Absprache. Hildegard Müller hatte sich auf ein besonderes Referat vorbereitet, über das Leben des deutschen Jesuiten Friedrich Spee und sein Wirken, der von 25.2.1591 (Kaiserwerth) bis 7. August 1635 (Trier) gelebt hat, in der Zeit der sogenannten Nachreformation bzw. dem Barockzeitalter. Er wurde bekannt als Kritiker der Hexenprozesse und als Kirchenlieddichter. Das Erzherzogtum Trier führt ihn noch immer als heilig mäßige Person. Im katholischen wie auch im evangelischen Gesangbuch werden sehr bekannte Lieder zu Weihnachten und zu Ostern gesungen, die aus seiner Feder stammen und als ökumenisch eingestuft werden: u.a. „O Heiland reiß den Himmel auf..“, „Zu Bethlehem geboren“, Vom Himmel hoch o Engel kommt“ und „O Traurigkeit, o Herzeleid“. Friedrich Spree stammte aus einer Beamtenfamilie mit hohem Ansehen und trat mit 19 Jahren in den Jesuitenorden ein. Nach dem Noviziat absolvierte er ein Philosophiestudium in Würzburg. Seinem Wunsch, als Missionar nach Indien zu gehen, wurde nicht entsprochen. Er unterrichtete dann am Jesuitenkolleg in Speyer. Seine Priesterweihe erhielt er im Mainzer Dom. Als Dozent unterrichtete er an der Jesuiten-Universität in Paderborn und wurde dort Dom-Prediger. Er entwarf für die Seelsorge der „Frommen Frauen“ aus Köln geistliche Texte als „Das güldne Tugendbuch“, -ein Andachtsbuch über Glaube, Hoffnung und Liebe-. Seine Kritik an Folter und Hexenwahn, hat er zum Teil anonym geschrieben, damit man ihn nicht bezichtigen konnte, dass er die „Partei des Satans“ unterstützen wollte. In diesen Jahren kam man in Bedrängnis, wenn man behauptete, dass die Aussagen der gefolterten Personen nicht der Wahrheitsfindung diene und dass diese Frauen „wohl unschuldig“ seien. Hier drohte ihm zeitweise die Entlassung aus dem Orden. Es ging damals ein großer Riss durch die Christen. Heute sieht man in Erinnerung an ihn das Ganze viel gelassener. So ist er im Nachruf bekannt als der bedeutendste katholische Dichter des deutschen Barock. Gottfried Wilhelm Leibniz war angetan von dem „Gülden-Tugend-Kleinod“ und schrieb darüber: “Ich war wunderbar ergriffen, als ich seine Ausführungen über die Natur und Wirksamkeit der göttlichen Liebe las. Ich weiß nicht, ob je ein Schriftsteller, der für das Volk geschrieben hat, diese so wichtige Materie nach ihrem Wert behandelt hat mit Ausnahme dieses einen Autors“. Der Abend schloss mit einem gemeinsamen Lied, das Hilde Müller auf ihrem Klavier begleitete.

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