Elzer-Spiegel - Portal für die Stadt Elze mit Mehle, Sehlde, Esbeck, Wülfingen, Sorsum und Wittenburg, den Flecken Eime und die Region Leinebergland im Landkreis Hildesheim

-Aktuelles aus der Region Leinebergland und dem Landkreis Hildesheim:
Besonderes Geschenk für Weihnachten
Region - Das Wisentgehege in Springe verkauft ab 1. Dezember Jahreseintrittskarten mit wilden Rabatten: Erwachsene zahlen nur noch 30 statt 40 Euro. Die Familienjahreskarte ist für 90 statt 110 Euro zu haben. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung kosten 20 statt 25 Euro. Die Kitz Card kostet 25 statt 30 Euro und die Große Kitz-Card kostet 50 statt 70 Euro. Wer seinen Lieben ein tierisch wildes Geschenk unter den Weihnachtsbaum legen will, kann sich einen Gutschein ausstellen lassen. Gutscheine für Jahreskarten gibt es auch in der Tourist-Information Hannover und online über unsere Internetseite. Die Jahreskarten-Weihnachtsaktion läuft bis Heiligabend, 24. Dezember, 12 Uhr.
Dazu gelten bis Donnerstag, 28. Februar 2019, die Wintereintrittspreise. Erwachsene: 10,50 Euro statt 12 Euro. Kinder von 3 bis 17 Jahren 7 Euro statt 8 Euro. Das Familientagesticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 30 statt 33 Euro, jedes weitere Kind drei Euro. Schüler, Studenten und Besucher mit Behindertenausweis zahlen 8,50 Euro statt 9,50 Euro. Nicht vergessen: Ein Besuch des Wisentgeheges ist auch im Winter schön. Dann sind viele Tiere sogar besser zu sehen, weil Bäume und Büsche das Laub verloren haben und sie sich nicht so gut verstecken können.

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Frau Müller lädt Landfrauen in die Vergangenheit ein
Region - Die Landfrauen von Gronau und Umgebung trafen sich im Gasthaus „Zum Kronprinzen“, Barfelde zu einem Vortrag von Karin Viebach, die Erinnerungen aus ihrer Kindheit in kleinen Broschüren zum Verkauf mitgebracht hatte und daraus vorlas.
Nach der schönen Kaffeetafel mit viel Torten und Schnittchen, setzte sich die Vortragende Karin Viebach einen feschen roten Hut auf und versetzte sich in die Zeit von 1945-1960, um den ca. 80 Damen eine „Reise in die Vergangenheit“ zu präsentieren. Dabei verwandelte sie sich in die fiktive Person „Frau Müller“ und beschrieb, was diese wohl in den Jahren alles erlebt hat.
So manche Frau im Saale konnte sich genau an die Zeit erinnern, als abends der Nachttopf unter dem Bett stand und dass man für das „große Geschäft“ im Dunkeln über den Hof gehen musste im Nachthemd mit Licht in der Hand. Auf dem stillen Örtchen wurde zurechtgeschnittene Zeitung am Nagel aufgehängt, statt viel später Toilettenpapier. Da konnte man, wenn man länger blieb, spannende Geschichte im Ausschnitt lesen. Interessant war auch der Badetag in der Familie, wo einmal Wasser eingelassen wurde für die ganze Familie, mit der Warnung der Mutter: „Lasst nichts überschwappen. Dazu wurde immer wieder der Schaum abgeschöpft und weiteres Wasser zugelassen. Erst stiegen Vater und Mutter nacheinander in die Wanne,, dann der Bruder und dann Frau Müller.
Oma hatte im Haus das Sagen und man konnte in ihrer Kiste nach interessanten Knöpfen wühlen. Sie konnte Nähen und Stricken. Ich war stolz auf meine Schuhe aus Holz.
Milch wurde in einer Milchkanne eingekauft und man erhielt sie noch auf „Marken“. Sonntags nachmittags brach die Familie zum 2 Stunden langen Spaziergang auf. Frau Müller hatte gesmogte Kleider mit Puffärmeln und Bubi-Kragen und 2 großen Schleifen in den Locken. Sie lief den Schmetterlingen nach und hatte dann kaputte Knie. „Wer nicht hören will, muss fühlen“, hieß es dann. Kurz nach vier Uhr, wenn der Vater von der Arbeit kam, sagte er zu seiner Tochter, „Ich hab hier was für Dich, mein Herz“ es waren 2 Mettwurst-Brote sogenannte „Hasenbrote“.
Wenn die Einmachzeit kam, war in den Familien viel los, dann wurden Bohnen-Bohnen-Bohnen eingekocht auch Erbsen und Kirschen. Dann saß Frau Müller auf der Fußbank und musste warten, bis 2 Stunden Kochzeit vorbei waren. Wenn sie ins Freie durfte, wurde der Kreisel mit dem Band geschlagen. Ein besonderes Lied sangen die Mädchen: „Lumpen, Eisen, Knochen und Papier, ausgeschlagene Zähne sammeln wir.“ Dann erinnert sie an die Zeit der Tanzstunde und wo man durch den mit Kartoffelstärke gestärkten Petticoat die Röcke schwingen ließen. Sie trug ein rosa Kleid und eine weiße Schleife im Pferdeschwanz.
Dann kommt ein Klassentreffen, wo sich Frau Müller drauf freut, ihren Schwarm aus der Jugendzeit wiederzusehen. Doch was sie sieht, ist ein stark übergewichtiger, uninteressanter Mann. Sie wundert sich dabei nur, „Ist das der Held aus meinem Leben?“
Sie macht sich schön mit Kleidern der neuesten Mode. Sie geht ins Modehaus und zieht Kleider ohne Ende an und aus. Frau Müller ist auch interessiert an der Politik und was in der Welt so interessiert. Auch Aktien interessieren sie, wo das Volk Gewinn machen kann. Frau Müller, geht in die Oper, singt dabei ein Frühlingslied und kleidet sich nach dem „neuesten Schrei“. „So sah man sie zur Stadtbahn gehen“. Dann erinnert Frau Viebach daran, dass die Trennkost in Mode kam. „Man war ja kerngesund, nur an den Hüften zu rund“. „Auf Trennkost baut die Haut, wird zart, die Augen blank“, das versprach die neue Kost. Nach den Vorschriften der Kost zeigte die Waage dann 4 Pfund mehr. „Klar muss man sich dann von den Kleidern trennen, wurde ihr bewusst“. Dann erzählt sie, wie eine Freundin sie zu Kaffee und Kuchen bittet. Sie denkt über eine Geschenk nach, weiß aber , dass die Freundin „auf Diät ist“, da findet sie eine blaue Vase („von wem hatte ich die doch?“), die sie nun verschenkt. Die Beschenkte jedoch denkt: „Jetzt habe ich die Vase endlich zurück“. Doch dann kam ein junger Mann, der sich für sie interessierte. Sie hatte Angst vor ihren Eltern und verabredete sich um 22.00 Uhr vor der Tür ihres Elternhauses und riet dem Freund, sich zu melden mit dem Ruf eines Waldkauzes. Am Morgen sagten die Eltern: „Gestern Abend haben wir einen Waldkauz gehört“. Das klappte dreimal, danach rief das Käuzchen abends nicht mehr wieder. Als viele Jahre später ein junger Mann in der Straßenbahn aufsteht und ihr den Platz anbietet, denkt sie; „Jetzt bist du alt!“

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Falkner beenden die Saison im Wisentgehege
Region - Im Springer Wisentgehege ist am Donnerstag, 15. November, die letzte Flugschau dieses Jahres auf dem Falkenhof zu sehen. Falken, Bussarde, Eule und Adler zeigen ab 14 Uhr ihre Flugkünste. Danach haben die Falkner wie auch ihre Vögel Winterpause. Die Greife sind aber den ganzen Winter in den Volieren zu sehen. Mit dem Saisonende gelten für die Besucher auch die reduzierten Winterpreise. Ab dem 16. 11. bekommen sie Gruppenrabatt.
Weiter laufen aber die Wolfspräsentationen. Matthias und Birgit Vogelsang berichten täglich (außer montags) von ihren handaufgezogenen Polar- und Timberwölfen. Sie beantworten gerne die Fragen der Zuschauer. Die Präsentation beginnt jeweils um 11.45 und 14.45 Uhr. Die Rentierpräsentationen finden jeweils an den Wochenenden und an Feiertagen um 12.30 und 15.30 Uhr statt.

Das Wisentgehege hat von März bis Oktober täglich ab 8.30 Uhr geöffnet. In den Monaten November bis Februar ist ab 9.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist von Mai bis September um 18.00 Uhr; März, April und Oktober hat die Kasse bis 17.00 Uhr geöffnet und von November bis Februar ist letzter Einlass um 16.00 Uhr. Infos www.wisentgehege-springe.de

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Hubertusfest im Wisentgehege 27./ 28. Okt.
Region - Während des Hubertusfestes geht es im Wisentgehege in Springe hoch her: Mehr als 80 Aussteller rund um Natur und Naturschutz, Jagdhornbläser, Wildbretverlosungen und tierisch spannende Aktionen hat das Team um Wisentgehegeleiter Thomas Hennig vorbereitet. Wer mit dabei sein möchte, sollte sich den Sonnabend und Sonntag, 27. und 28. Oktober, rot in seinem Kalender anstreichen. Die größte Veranstaltung im Wisentgehege beginnt jeweils um 10 Uhr. Einlass ist bereits ab 8.30 Uhr. Mit diesem Fest enden die Aktionen „90 wilde Tage“ zum 90. Geburtstag des Wildparks. Übrigens: Menschen, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern, haben freien Eintritt.
Bereits zum 35. Mal wird das Fest zu Ehren des Heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzheiligen der Jäger, im Wisentgehege ausgerichtet. Die Aussteller bieten den Besuchern ein umfassendes Angebot an Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen. Beim Vorbeischlendern an den Ständen, die über das ganze Wisentgehege verteilt sind, ist so manches Unerwartete zu entdecken. Mit dabei sind auch die Service-Clubs Lions Springe und die Kiwanis. Kein Hubertusfest versäumt hat die Jägerschaft Springe. Vertreten ist auch der Naturschutzbund (NABU) Springe, der BUND Hannover sowie die Wildtier- und Artenschutzstation. Zur Stärkung der Gäste werden Wildbratwurst, Reibekuchen und andere Leckereien gereicht. Die Landfrauen Springe backen die begehrten Brad´n Klüten. Nicht zu vergessen, die Pilze im Backteig, die der Förderverein Freunde des Wisentgeheges anbietet. Der ist mit vier Stationen vertreten.
Ganz viel Programm gibt es auch für jüngere Besucher: Ob Ponyreiten, Laubsägearbeiten, Kinderschminken, Stockbrot backen, Hüpfburg, Bunjee-Trampolin und Bogenschießen (auch für Erwachsene) lassen keine Langeweile aufkommen An beiden Tagen, jeweils 16 Uhr, können sich Besucher an der Wildbretverlosung an der Köhlerhütte beteiligen. Sie müssen dafür das Hubertusquiz mit Fragen zum Wisentgehege lösen. Es ist an der Kasse erhältlich.
Falkner Rouven Polep und sein Team zeigen in der Flugschau wilde Greifvögel und Eulen. An beiden Tagen präsentieren Birgit und Matthias Vogelsang ihre handaufgezogenen Timber- und Polarwölfen und das Rentiercamp an der Sika-Wiese ist geöffnet. Axel Winter weiß Spannendes über seine Tiere zu berichten.
Am Sonntag, 12 Uhr, lädt Wisentgehegeleiter Thomas Hennig zu einer ökumenischen Hubertusmesse am Duellplatz ein. Der Freiluftgottesdienst unter alten Eichen wird musikalisch vom Parforcehorncorps Hannover - Treffpunkt Fermate gestaltet.
Tagesprogramm am Hubertusfest

Sonnabend, 27.10.

<< 11.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 11.45 Uhr Polarwolfpräsentation
<< 12.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 14.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 14.45 Uhr Timberwolfpräsentation
<< 15.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 16.00 Uhr Wildbretverlosung

Sonntag, 28.10

<< 11.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 12.00 Uhr Hubertusmesse auf dem Duellplatz (Begleitet durch den Parforcehorncorps Hannover „Treffpunkt Fermate“)
<< 14.00 Uhr Flugvorführung im Falkenhof
<< 14.45 Uhr Timberwolfspräsentation
<< 15.30 Uhr Rentierpräsentation
<< 16.00 Uhr Wildbretverlosung

Jagdhornbläsercorps Calenberg

(Samstag und Sonntag)
14.00 Uhr am Haupteingang
14.45 Uhr am Muffelgehege
15.15 Uhr an der umgeschichteten Eiche
16.00 Uhr an der Köhlerhütte zur Wildbrettverlosung

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Erntedankfest der Gronauer Landfrauen
Region - Mit einer schönen Andacht, gestaltet von Diakon Lars Schöler zum Erntedank mit vielen schönen Liedern, die Renata Dreher auf der Orgel begleitete, begann das alljährliche Erntedankfest für 69 Gronauer Landfrauen,in der Bantelner St. Georgs-Kirche. Die Kirchengemeinde Banteln hatte für einen schönen Erntedankschmuck vor der Altar gesorgt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Madeleine Drescher wurde das besondere Erntedanklied gesungen:„Wir pflügen und wir streuen, den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand, der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und träuft wenn wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf Schöler erläuterte den Werdegang eines Regenbogens, der einen Biblischer Grund hat. Er trat das erste Mal in Erscheinung nach der Sintflut, wo die Herzen nach dem Bösen trachteten Damals hat Gott gesprochen.
„Solange die Erde steht soll nicht aufhören Wetter und Sonne Ihr sollt meinen Bogen am Himmel sehen“ Seit Jahren erleben wir die Besonderheiten des Wassers als Jahrhunderthochwasser und Trockenheit als Jahrhundertsommer in diesem Jahr. Hochwasser verunsichern die Menschen. Schlammlawinen spülen Hab und Gut weg.
Verwüstungsschaden entstehen verbunden mit vielen Sorgen. Deutschland hat unter der Trockenheit gelitten in diesem Sommer. Heute sind wir durch die Medien immer informiert, was auf der Welt passiert. Der amerikanische Präsident Trump leugnet konstant den Klimawandel. Wir haben seit 1781 also 237 Jahre lang schon eine Wetteraufzeichnung. Die Wetterkapriolen sind inzwischen beängstigend, nehmen zu, dass man anfängt sich Sorgen zu machen. Wetter. Ernten, Leben auf dieser einen Erde, die Sorge um unsere Kinder und GroßKinder. Wir danken Gott für diese Ernte , Wir leben in Deutschland in einer der reichsten Gesellschaft
Flüchtlinge aufnehmen ist eine Pflicht für Christen, uns geht es dadurch nicht schlechter das können wir uns leisten auf der Erde. Wir zählen zu den 5 reichsten Ländern dieser Welt. Es gibt natürlich Menschen, die die Schlupflöcher nutzen, um für sie Kapitel daraus zu schlagen und dadurch mehr haben als sie brauchen.
Gott hat auf ein ausgeglichenes System auf dem Land gesorgt lassen mit einem guten Klima. Er sorgt für uns. Der junge Landwirt Wilke Hunze trat dann an das Rednerpult, um den Bäuerinnen zu erläutern wie die diesjährige Ernte aussiah. Er sagt also gleich zu Anfang seiner Rede: „Dieser Beruf in der Landwirtschaft Ist meine Traumjob“ Er hatte nach einer Lehre noch Argrarwissenschaft studiert und ist heute auf dem elterlichen Hof in Banteln tätig. Ich bin durch diesen Beruf sehr naturverbunden und das will ich auch nicht missen.Ich bin hier immer mit der Natur verbunden Ja, wir haben das ganze Jahr daraufhin gearbeitet einen Erfolg wie in den Vorjahren zu erzielen, das haben wir natürlich nicht erreicht. Er fing mit 2017 an. Das reife Getreide stand. Dann kamen der Mais und die Zuckerrüben auf dem Feld und die Mähdrescher versanken im Schlamm. Die Backeigenschaft des Getreides hat gelitten. Dabei hatten wir einen Rekord von dreckigen Straßen. Im Herbst 2017 dachten wir, irgendwann wird es aufhören zu regnen. Dann kam der Frühling 2018 mit der Zuckerrohr- mit der Mais Aussaat. Es kam Supersonne Trockenheit mit Sonnenschein. Man dachte: “Es könnte ja mal wieder regnen“. Sonnenbaden war sehr schön und Freibad-Besuche auch für uns eine Katastrophe. Angang August kommt die Getreide-Ernte. Jetzt kamen schon die gestiegenen Preise für Brötchen 1-2 Cent. Dann kam im August die Maisernte. Der Mais war sonst mannshoch, das war dieses Mal nicht, der blieb ganz klein und mickerig.. Die Rüben sahen aus wie Möhren. Die Rüben hatten bis zu 1 Meter tiefe Wurzeln bei gutem Boden. Die Rüben waren allerdings so süß wie noch nie, der Zuckeranteil war sehr hoch.
Wir sind noch einmal „mit einem blauen Auge davon gekommen“, so Hunze. Das Stroh haben wir nach Norden verkauft- Dann haben wir wieder Weizen eingesät und hoffen, dass es bis zum nächsten Sommer besser sein wird. Denn wir müssen ja in Vorleistung treten mit den Kosten. Wir können dringend Regen gebrauchen für Gerste und Weizen.
Dann ging es in Fahrgemeinschaften zum Landgasthaus Knoche in Eime. Dort wurden die Damen bereits erwartet an einem exclusivenTorten-büffet vom „Feinsten“. Nun konnten sich die Damen an den Tischen unterhalten bei einem Stück Torte und einer Tasse Kaffee. So schloss sich eine sehr gemütliche Kaffeestunde an im „Sportheim Eime Landgasthaus Knoche“ ehe die Gäste zufrieden nach Hause gingen.

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Waschbärtag im Wisentgehege Springe
Region - Der putzige Vierbeiner ist ein Einwanderer und Überlebenskünstler
Das Wisentgehege in Springe lädt für Sonntag. 30. September, zu einem waschbärstarken Aktionstag ein. Waschbären sind putzige Vierbeiner. Aber eigentlich sind sie Einwanderer, die es mit ihrer Lebensweise und Ernährung geschafft haben, zu wahren Überlebenskünstlern zu werden. Und genau das macht den kleinen Frechdachs auch zum Einbruchskünstler. Im Wisentgehege können Besucher von 11.00 bis 17.00 Uhr auf spannende Waschbären-Spurensuche gehen. Das Team um Cornelia Tripke, Leiterin des Waldpädagogikzentrums, hat ein spannendes Programm für Besucher ausgearbeitet. Wer das Quiz „Komm dem Waschbär auf die Schliche“ ausfüllen möchte, muss fünf Stationen anlaufen. An einer Kletterwand können Kinder „Klettern wie ein Waschbär“ ausprobieren. Kinderschminken, Tierlieder, Bastelaktionen, eine Seifenstation, Bogenschießen mit dem Schützenverein Wallensen, Ponyreiten sowie der Bau von waschbärsicheren Vogelnistkästen mit dem Nabu Springe sind auf dem Programm. Im Waldpädagogikzentrum lockt ein Geburtstagsquiz zum 90. Bestehen des Wisentgeheges. Es lohnt sich also einen ganzen Tag für den Familienausflug einzuplanen.
Tagesprogramm:
Flugschau auf dem Falkenhof: täglich außer montags: 11 und 14 Uhr. Sonn- und feiertags auch 16 Uhr.
Wolfspräsentation der Polar- und Timberwölfe: täglich außer montags um 11.45 und 14.45 Uhr.
Rentierpräsentation im Rentierlager. Die Tiere werden nur an Wochenenden und an Feiertagen im
Rentierlager vorgestellt - jeweils um 12.30 und 15.30 Uhr. öffentliche Fütterungen: 10.15 Uhr und 17 Uhr (außer Sonn- und Feiertag) bei wechselnden Tierarten
Das Wisentgehege hat von März bis Oktober täglich ab 8.30 Uhr geöffnet. In den Monaten November bis Februar ist ab 9.00 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist von Mai bis September um 18.00 Uhr; März, April und Oktober hat die Kasse bis 17.00 Uhr geöffnet und von November bis Februar ist letzter Einlass um 16.00 Uhr.
Tagestickets: Erwachsene 12 Euro, Kinder 3 bis 17 Jahre 8 Euro, Azubis, Studenten und Menschen mit Behinderung zahlen 9,50 Euro. Das Familientagesticket mit zwei eigenen Kindern bis 14 Jahren kostet 33 Euro, jedes weitere Kind 3 Euro.

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Bischof Heiner Wilmer feierlich eingesetzt
Region - „Ich bin bereit“, sagt der frisch gebackene 71. Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer Hildesheim. Ein großes Fest war die Weihe des neuen Bischofs Pater Wilmer(57J) im Hildesheimer Dom, wo 6.000 Gläubige anwesend waren im Dom direkt, auf dem Domhof sowie in der Kreuzkirche und Godehardi-Kirche mit 3 Leinwand-Übertragungen. Anschließend kamen alle Gläubigen auf dem Domhof zusammen, denn der neue Bischof, der sich schon gleich in die Herzen der Katholiken eingegraben hat, lud alle in seiner Muttersprache auf Emsländer Platt zu einem „Pils van Fatt“, einen leckeren Essen und viel Spaß“ ein.
Er, der von sich sagt, dass er kein Single-Typ ist, lebt künftig in einer WG mit vier Brüdern des Canisian-Ordens in den Gebäuden auf dem Domhof. Herzlich, ehrlich und mit viel Humor ging er nach der großen Zeremonie, die über 3 Stunden dauerte, wobei er seine Hingabe und Demut ausdrückte bei seiner Lage auf dem Boden des Mariendoms, Danach hielten zwei Ordensbrüder die aufgeschlagene Bibel über seinem Kopf.
Besondere Ehrengäste neben Familie und Freunden aus Schapen (Emsland) waren u.a. der Ex-Bundespräsident Christian Wulff, der Ministerpräsident Stephan Weil und der evangelische Landesbischof Ralf Meister. Sein Vorgänger Norbert Trelle(75) (2006-2017) überreichte ihm ein 1200 Jahre altes das Gründungsreliquiar des Bistums Hildesheim, wozu 119 Pfarrgemeinden und 611.000 Katholiken zählen.
Erzbischof Dr. Stefan Heße sagt in seiner Ansprache, wir danken Dir, dass Du „Ja“ gesagt hast. Ein Jawort in dieser Zeit gilt mehr als früher von Cuxhaven bis zum Harz. Der beruflicher Werdegang des neuen Bischofs hatte sehr viele Stationen im Inland und in aller Welt und so waren auch viele seiner „Anhänger“ zu Besuch und wurden in seiner Rede in sieben Landessprachen begrüßt. Die Stationen des Paters waren u.a. Paris, Rom und der NewYorker Bronx. Zuletzt hatte er von 2015-2018 die Aufgabe des Generaloberers der Herz-Jesu-Priester in Rom übernommen. Als er dann mit seiner Berufung zum Bischof ernste Zweifel hatte, ob er dieses Amt dafür wieder aufgeben soll, kam ein Anruf von Papst Franziskus, der ihn bekräftigte das Amt zu übernehmen. Erzbischof Heße sagte dazu, „dass wir jetzt nicht nur einen Herz-Jesus Priester haben sondern auch einen Herz-Jesu-Bischof.“Damit wir einander weiterhin „Gehilfen zur Freude sind“ betonte Hilmer immer wieder in seiner Rede, weil dieses ein Ausspruch für seinen Beginn zum Bischof sein soll. Ihm ist sehr wohl bewusst, was er mit dieser schweren ‚Aufgabe übernommen hat, weil die Mißbrauchsvorwürfe noch nicht alle abgearbeitet sind. Weihbischof Bongartz wünschte dem neuen Bischof „ein hörendes Herz“, dass er alles in seinem Herzen bewahren möge und dass ihm immer Gehilfen zur Seite stehen mögen im Bistum. „wir freuen uns sehr, dass Sie da sind in unserer Mitte“, so Bongartz. Gott bejaht Dich als neuen Bischof von Hildesheim. Der Bischof ist ein Zeuge für Christi. Führe diese Feier durch, das ist Wurzel der Eucharistie an der Bischofsweihe. Dieser Dom ist Maria geweiht. Maria wird Sie auf Ihrem Weg weiter begleiten.
Wilmer legte einen großen Akzent auf das Gebet, dass die Christen nie vergessen sollen. „Sie wissen, dass der Glaube an Gott wirklich hilft!“ „Und nichts ist so wirksam wie die Hostie!“ Bischof Wilmer freut sich schon auf die Ökumene und die evangelischen Kirchenvertreter haben bereits mit großer Freude zur Kenntnis genommen, dass Wilmer ein Mann der Ökumene ist.
Sekretär der Bischofskonferenz Hans Langendörfer Der Norden ist Ihnen als Emsländer bekannt von Schapen nach Hildesheim. Ihr Lebensweg ist weit und Sie haben eine eindrucksvolle Biografie. Die vielen Orte zeugen davon, was Sie kennzeichnet. Von der „Bronx zurück nach Hildesheim“. Willkommen Zu Hause und Ihrem neuen Zuhause. Die Bischofskonferenz freut sich schon auf Sie und über neue Impulse Es gibt viel zu tun. Hier gibt es „Gehilfen zu Ihrer Freude“. Wander Exerzitien haben Sie auch schon unternommen und sind mit der Jugend durch Ihr Bistum gewandert. Sie möchten die Fragen der Jugendlichen verstehen; ein Bischof, der zuhören kann und Hirte ist. Es ist ein riesiges Bistum. Die Portale des Hildesheimer Doms werden immer wieder durchschritten; es ist ein sehr großer Horizont mit vielen Heiligen.
Beim Festausklang auf dem Domhof, als er mit vollem Ornat (Bischofsstab, Mitra und Pektorale) den Gläubigen gegenübertrat, knüpfte er erste persönliche Gespräche. Sein Bischofsstab war im Münsterland gefertigt worden -auf seinen Wunsch hin oben mit einer Flamme aus Metall-. Der frischgeweihte Bischof genoss das „Bad in der Menge“, wo alle Altersstufen der Kirchengemeinden vertreten waren, darunter auch Kleinkinder im Kinderwagen oder auf dem Arm der Mütter, alle erhielten den Segen des Bischofs auf dem Domhof.

Bildquelle: Bistum Hildesheim//www.bistum-hildesheim.de

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Heiner Wilmer wird 71.Bischof von Hildesheim
Region - Bevor Dr. Heiner Wilmer zum 71.Bischof von Hildesheim am Sonnabend, 1.September, um 10 Uhr feierlich im Hildesheimer Dom geweiht wird, ging er mit den Jugendlichen des Bistums auf Wanderschaft. An drei Wochenenden traf er sich unter anderem im Eichsfeld, um in den Dialog mit jungen Gläubigen zu treten.
Beim internationalen Picknick auf der Marktstraße in Duderstadt zeigte sich Steven Wucherpfennig, Kantor an der Basilika St. Cyriakus, begeistert von dem neuen Bischof in seinem Bistum: "Unser zukünftiger Bischof ist ein Mann des Hinhörens. Es ist sehr vielversprechend, dass er sich bereits vor seiner Weihe mit Jugendlichen getroffen hat, um von ihnen zu erfragen, was die Kirche der Zukunft braucht und dies besonders im Bistum Hildesheim. Es gab keine Tabuthemen für ihn. Er hat mit den jungen Erwachsenen auch über die Zulassung zur Kommunion für gemischt konfessionelle Ehen gesprochen." Wucherpfennig ist sich sicher, dass der Bischof die Impulse von seinem Vorgänger Bischof Norbert fortsetzen werde, aber auch neue Wege gehen wird. "Eine gute Wahl", so der Kantor.
Wilmer erhält während des Gottesdienstes die bischöflichen Insignien: Bischofsstab, Mitra und Bischofsring. An diesem Vormittag wird er zum ersten Mal den Platz auf der Kathedra, dem Bischofsstuhl, einnehmen. Sein Vorgänger Norbert Trelle übergibt ihm die Lipsanothek, das Gründungsreliquiar des Bistums Hildesheim als sichtbares Zeichen für den neuen Amtsinhaber.
Der Live-Stream des NDR wird in der Kreuzkirche, in St.Godehard und auf dem Domhof übertragen, außerdem kann die Weihe im Internet auf der Bistumsseite und auf der Homepage des NDR geschaut werden.
Bischof Wilmer bietet im Anschluss Raum für erste Begegnungen auf dem Domhof.

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Alice im Klostergarten von Wülfinghausen
Region - Eine hervorragende Darbietung von „Alice im Wunderland“. unter freiem Himmel bot kürzlich an zwei Tagen bei hervorragendem Sommerwetter ab 21.00 Uhr das Musikensemble Operamobile“ im Garten des Klosters Wülfinghausen. „Die ganze Welt scheint verrückt“, glaubt Alice. Mit an Bord war wieder „La Musica“, das Seniorenensemble aus Elze. Dabei wurde der Klostergarten durchwandert zusammen mit den Zuschauern, was ein geglückter erster Versuch war und bei dem Bettina Delius das für die Bühne verfasste Theaterstück umfunktionierte und mit musikalischen Elementen unter der Begleitung einer Hammondorgel untermalte. Ein Handwagen mit geistigen Getränken wie „Mondpunch“ sorgte für flüssigen Proviant. Diese märchenhaft-musikalische Nachtwanderung war ein absolutes Novum für das Musikensemble.
Das im Jahre 1865 erschienene Buch „Alice im Wunderland“ des britischen Schriftstellers Lewis Caroll( 1832-1898) gehört bis heute zu den Bestsellern für Kinder. Das Buch gilt als eines der hervorragenden Werke aus dem Genre des Literarischen Nonsens und zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Der Stoff ist zugleich Bestandteil der ZEIT-Bibliothek der „100 Bücher“. so wurde die Geschichte in 2009 in die Liste der 1.000 Romane aufgenommen, die jeder gelesen haben muss. Der Stoff war sowohl auf der Bühne wie auch im Film immer wieder gezeigt. Es gehört die „Grinsekatze“ der Jabberwocky, der Märzhase und der verrückte Hutmacher zum Ensemble, und in Wülfinghausen auch die Mäuse Henry und Joshua, während alles in allem vom „Musikensemble Operamobile“ mit viel Spaß verkörpert wurden. Interessant ist auch die Szene, wo Alice in eine Teegesellschaft hineingerät und wo Popkultur zum Tragen kommt.
Ein „sprechendes kleines weißes Kaninchen“ starrt ständig auf die Uhr und meint, es komme zu spät. Alice folgt ihm in seinen Bau. Hier gerät sie in die Falle, weil die Türen zu klein sind und sie keinen Schlüssel findet. Dann ist sie wieder zu groß für die Türöffnung. Mit einem Trank aus einem Fläschchen wird sie ganz klein. Inzwischen ist die Tür wieder ins Schloss gefallen. Doch dieses Chaos löst sich auf, als sie in ein Wunderland aus Paradoxa und Absurditäten gerät. Der Weg führt zu Herzkönig und Herzkönigin. Nach einem Crocketspiel ertönt der Ruf „die Verhandlung beginnt“. Es wird immer verrückter, doch irgendwann wacht Alice neben ihrer Schwester auf…
Den Abschluss des schönen Abends bietet die Party mit Liedern aus dem „Musical Mary Poppins“ Die fiktive Welt von Alice spielt in solch einer Weise mit Logik, dass sich die Erzählungen unter Mathematikern und Kindern gleichermaßen große Beliebtheit erfreut. Langsam scheitert Alice an den einfachsten Rechenaufgaben. Bis sie schließlich sagt. „Ich weiß, dass sich nichts weiß.!“ Besonders erwähnenswert sind auch die satirischen Anspielungen. Der britische Zeichner John Tenniel hat zu den Erzählungen viele bekannte Illustrationen gezeichnet.

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Mini-Polarwolf Malo erkundet das Gehege
Region - Das Team des Wisentgeheges freut sich über Nachwuchs bei den handaufgezogenen Polarwölfen. Unternehmenslustig streicht der kleine Wolf im Gehege herum, liebevoll begleitet von Mutter Lomasi und Vater Makui sowie den Zieheltern Birgit und Matthias Vogelsang. Erst seit dem Wochenende ist Malo wieder bei seinen Wolfseltern im Wisentgehege. „Es war rührend zu sehen, wie die Familie vereinigt wurde. Die Eltern haben ihn sofort akzeptiert und sich um ihn gekümmert“, sagt der Wolfsexperte. Auf jeden Fall ist Malo einfach nur niedlich. Bereits jetzt ist an den großen Pfoten zu erkennen, dass er später ein stattlicher Polarwolf werden wird.
Mit Spannung hatten Matthias und Birgit Vogelsang die Paarung wie auch die Schwangerschaft der Wölfin Lomasi verfolgt. „Lomasi hatte gleich zwei Höhlen gegraben – wie es auch Wölfe in freier Natur tun, um bei Gefahr ihre Kleinen in Sicherheit bringen zu können“, erläutert Vogelsang. Eine von den Höhlen stürzte im April wegen des vielen Regens ein. Birgit Vogelsang baute daraufhin am Zukunftstag mit einigen Kindern, die einen Tag beim Wolfsprojekt verbrachten, ein Dach für die Wolfshöhle. Genau diese Höhle nutzte Lomasi für die Geburt ihres kleinen Rüden am 17. Mai. Das Vertrauen der Wölfin zu Vogelsangs ist so groß, dass sich diese der Wolfshöhle nähern durften, um den Wolfswelpen anzuschauen. Er bekam den Namen Malo.
Damit der kleine Wolf in die Fußstapfen seiner Eltern tritt und genauso viele Vertrauen zu Vogelsangs aufbaut, haben sie Malo am 12. Tag aus der Geburtshöhle entfernt und ihn bei sich zu Hause mit der Flasche aufgezogen. Alle drei Stunden bekam er die Flasche gereicht – rund um die Uhr. Mittlerweile frisst er Fleisch und Welpenmilch bekommt er nur noch in der Schüssel. Ganz entspannt kuschelt Malo sich an seinen Ziehvater und lässt sich kraulen. Gut, dass Matthias Vogelsang zwei Hände hat: Mama Lomasi braucht auch Streicheleinheiten.
Seit acht Jahren läuft mittlerweile das Wolfsprojekt. Matthias Vogelsang lebt mit vier Timberwölfen im Wisentgehege. Im Jahr 2012 kamen die Polarwölfe dazu. Sie wurden von Hand aufgezogen und werden dauerhaft von ihm und seiner Frau Birgit betreut. Für unsere Besucher bietet das die einmalige Gelegenheit tatsächlich hautnah Wölfe zu erleben. In seinen Präsentationen berichten Matthias und/oder Birgit Vogelsang über die Tiere, ihre Entwicklung und ihr Leben mit den Wölfen. Matthias und Birgit Vogelsang werden diese Tiere ihr Leben lang betreuen. Seit Februar 2018 ist das Wolfsprojekt für seine Umweltbildungsarbeit vom Deutschen Wildgehege Verband zertifiziert nach Stufe 2 als "Tiergarten mit Bildungssiegel"

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